DE299064C - - Google Patents

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DE299064C
DE299064C DENDAT299064D DE299064DA DE299064C DE 299064 C DE299064 C DE 299064C DE NDAT299064 D DENDAT299064 D DE NDAT299064D DE 299064D A DE299064D A DE 299064DA DE 299064 C DE299064 C DE 299064C
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    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B23/00Telescopes, e.g. binoculars; Periscopes; Instruments for viewing the inside of hollow bodies; Viewfinders; Optical aiming or sighting devices
    • G02B23/02Telescopes, e.g. binoculars; Periscopes; Instruments for viewing the inside of hollow bodies; Viewfinders; Optical aiming or sighting devices involving prisms or mirrors
    • G02B23/08Periscopes

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Astronomy & Astrophysics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Telescopes (AREA)

Description

Die Zusatzerfindung besteht in einer Verbesserung an stehenden Fernrohren, die dem Patent 299063 entsprechen und bei denen die beiden Ausblickachsen mit der Fernrohrachse in einer Ebene liegen. In den gezeichneten Ausführungsbeispielen der Druckschrift des angeführten Patentes ist die Lage. der beiden
" Ausblickachsen so gewählt, daß die dem Ausblick in der Höhenrichtung entsprechende Ausblickachse mit der Fernrohrachse zusammenfällt und mit der dem Ausblick in der Seitenrichtung entsprechenden Ausblickachse einen rechten Winkel einschließt. Da man, wenn man die Bildfehler nicht zu groß erhalten will, sowohl beim einen als beim andern Ausblick über eine gewisse Größe des Gesichtsfeldes nicht hinausgehen darf, so ist es dabei nicht möglich, einem Gesamtgesichtsfeldwinkel von solcher Größe zu erreichen, daß in ihm der
so ganze rechte Winkel zwischen Horizont und Zenit enthalten ist; zwischen den beiden Einzelgesichtsfeldwinkeln liegt immer ein Winkel, innerhalb dessen eine Beobachtung ausgeschlossen ist.
Um diesen Mangel zu beseitigen, wird nach der Zusatzerfindung darauf verzichtet, die den Zenit umgebende Kalotte auf einmal zu beobachten, und die Lage der beiden Ausblickachsen so gewählt, daß die dem Ausblick in der Höhen-
|o richtung entsprechende Ausblickachse sowohl mit der Fernrohrachse als auch mit der anderen Ausblickachse einen spitzen Winkel einschließt, wobei beide Ausblickachsen auf der-" selben Seite der Fernrohrachse liegen und die Summe dieser beiden Winkel höchstens 90° beträgt. Dabei ist es möglich, für jede der beiden Ausblickrichtungen den Gesichtsfeldwinkel genügend klein zu wählen, daß die Bildfehler einen gewissen zulässigen Betrag nicht überschreiten, und trotzdem jenen gewünschten Gesamtgesichtsfeldwinkel zu erzielen. Wie groß man jene Winkelsumme wählt, hängt davon ab, ob man auch unter dem Horizont liegende Objekte beobachten will, wie es z. B. in gebirgigem Gelände wünschenswert ist, oder ob, wie auf der See, eine solche Beobachtung nicht erforderlich ist. Soll ein solches Fernrohr dazu verwendet werden, nacheinander in sämtlichen Azimutrichtungen zu beobachten, so besteht kein Bedürfnis, daß das dem Ausblick in der Höhenrichtung entsprechende Gesichtsfeld sich wesentlich über den Zenit hinaus erstreckt, und es empfiehlt sich, die diesem Ausblick entsprechende Ausblickachse etwa um die Hälfte des entsprechenden Gesichtsfeldwinkels gegen die Fernrohrachse zu neigen. Dem Winkel, den die beiden Ausblickachsen miteinander einschließen, gibt man dann etwa einen Wert, der sich aus der Bedingung ergibt, daß die beiden Gesichtsfeldwinkel aneinandergrenzen.
Das Wechseln der Ausblickrichtung erfolgt durch eine Lagenänderung von Spiegelflächen, die dem Objektivspiegelsystem des Fernrohrs angehören. Wenn diese Lagenänderung sich in möglichst kleinem, Räume vollziehen soll, so ergibt sich eine zweckmäßige Ausführungs-■ form, wenn man einerseits die Lage der bei-

Claims (2)

den Ausblickachsen so wählt, daß der von ihnen eingeschlossene Winkel doppelt so groß ist als der Winkel, den die dem Ausblick in der Höhenrichtung entsprechende Ausblickachse mit der Fernrohrachse einschließt, und wenn man anderseits jene Spiegelflächen um eine Achse drehbar anordnet, die mit dieser letzteren Ausblickachse zusammenfällt. In der Zeichnung ist in zwei Ausführungsbeispielen der entsprechend der Erfindung ausgebildete Kopf eines stehenden Fernrohrs dargestellt, und zwar in Fig. ι und ia das eine Beispiel und in Fig. 2 und 2 a das andere Beispiel. Sämtliche Figuren sind lotrechte Schnitte, die die optische Achse des Fernrohrs enthalten. Dabei dient das Fernrohr in Fig. 1 und 2 dem seitlichen und in Fig. la und 2 a dem nach oben gerichteten Ausblick. Das Objektivsystem des Fernrohrs enthält in beiden Ausführungsbeispielen ein sammelndes Linsenglied a, mit dem im Falle des seitlichen Ausblicks ein einfach spiegelndes Prisma b1 und ein zerstreuendes Linsenglied c1, im Falle des nach oben gerichteten Ausblicks ein einfach spiegelndes Prisma b2 und ein zerstreuendes Linsenglied c2 zusammenwirkt. Die Linsenglieder sind sämtlich im Gehäuse d des Fernrohrs fest angeordnet. In dem durch Fig. 1 und ia verkörperten Ausführungsbeispiel ist die Anordnung so getroffen, daß beide Ausblickachsen mit der Fernrohrachse in einer Ebene liegen, mit der Fernrohrachse einen spitzen Winkel einschließen und die Fernrohrachse in ein und demselben Punkte schneiden. Dabei sind die Prismen in einer zylindrischen Trommel e untergebracht, die mit zwei dem seitlichen Ausblick dienenden Lichtöffnungen e1 und mit zwei dem Ausblick nach oben dienenden Lichtöffnungen e2 ausgestattet ist, und die im Gehäuse d drehbar so gelagert ist, daß ihre Drehachse jenen Schnittpunkt enthält und senkrecht zu jener Ebene steht. Damit die Trommel in der dem seitlichen Ausblick und in der dem Ausblick nach oben entsprechenden Stellung gesichert werden kann, sind am Trommelhalse zwei Rasten g1 und g2 vorgesehen, die mit einer am Gehäuse d befestigten Feder f eine Einschnappvorrichtung bilden. In Fig. 1 greift die Feder in die Rast g1 ein, wobei das Prisma b1 und das Linsenglied c1 in den Strahlengang geschaltet sind, während in Fig. ia die Feder in die Rast g2 eingreift, wobei das Prisma b2 und das Linsenglied c2 in den Strahlengang geschaltet sind. In dem durch Fig. 2 und 2 a verkörperten Ausführungsbeispiel ist die Anordnung wiederum so getroffen, daß beide Ausblickachsen mit der Fernrohrachse in einer Ebene liegen und ' die Fernrohrachse in ein und demselben Punkte 6c schneiden; es schließt jedoch nur die dem Ausblick nach oben entsprechende Ausblickachse mit der Fernrohrachse einen spitzen Winkel ein, und zwar einen solchen von 30°. Die dem seitlichen Ausblick entsprechende Ausblickachse bildet mit der Fernrohrachse einen Winkel von 90 °, so daß die beiden Ausblickachsen um 60 ° gegeneinander geneigt sind. Die Prismen b1 und b2 sind in einer gemeinsamen Fassung h untergebracht. Um die Ausblickrichtung wechseln zu können, ist diese Fassung im Gehäuse d drehbar so gelagert, daß sie um die dem Ausblick nach oben entsprechende Ausblickachse gedreht werden kann, wobei ein Triebknopf i vorgesehen ist, dessen Drehung mittels eines Kegelräderpaares k auf die Fassung übertragen wird. Damit die Fassung in der dem seitlichen Ausblick und in der dem Ausblick nach oben gerichteten Stellung gesichert werden kann, sind an einem mit der Fassung verschraubten Zapfen h1 zwei Rasten I vorgesehen, die mit einer am Gehäuse d befestigten Feder m eine Einschnappvorrichtung bilden. In Fig. 2 greift die Feder in diejenige Rast ein, die der dem seitlichen Ausblick entsprechenden Stellung des Prismensystems zukommt, während sie in Fig. 2a in diejenige Rast eingreift, die der dem nach oben gerichteten Ausblick entsprechenden Stellung des Prismensystems zukommt. ■ Patent-Ansprüche: ;. .„■,.,
1. Stehendes Fernrohr nach Patent 299063, bei dem die beiden Ausblickachsen mit der Fernrohrachse in einer Ebene liegen, dadurch gekennzeichnet, daß die dem Ausblick in der Höhenrichtung entsprechende Ausblickachse sowohl mit der Fernrohrachse als auch mit der anderen Ausblickachse einen spitzen Winkel einschließt, wobei 10c beide Ausblickachsen auf derselben Seite der Fernrokrachse liegen und die Summe dieser beiden Winkel höchstens 90° beträgt. .
2. Stehendes Fernrohr nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Lage der loj beiden Ausblickachsen so gewählt ist, daß der von ihnen eingeschlossene spitze Winkel doppelt so groß ist als jener andere spitze Winkel, und daß derjenige Teil des Objektivspiegelsystems des Fernrohrs, dessen lic Lage zum Zwecke des Wechsels der Ausblickrichtung geändert werden muß, um eine Achse drehbar angeordnet ist, die mit der dem Ausblick in der Höhenrichtung entsprechenden Ausblickächse 'zu- iij sammenfällt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE299064C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2763177A (en) * 1952-10-24 1956-09-18 Northrop Aircraft Inc Solar and stellar tracker

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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US2763177A (en) * 1952-10-24 1956-09-18 Northrop Aircraft Inc Solar and stellar tracker

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