DE299285C - - Google Patents

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DE299285C
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Germany
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capacitor
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01GCAPACITORS; CAPACITORS, RECTIFIERS, DETECTORS, SWITCHING DEVICES, LIGHT-SENSITIVE OR TEMPERATURE-SENSITIVE DEVICES OF THE ELECTROLYTIC TYPE
    • H01G5/00Capacitors in which the capacitance is varied by mechanical means, e.g. by turning a shaft; Processes of their manufacture
    • H01G5/04Capacitors in which the capacitance is varied by mechanical means, e.g. by turning a shaft; Processes of their manufacture using variation of effective area of electrode
    • H01G5/06Capacitors in which the capacitance is varied by mechanical means, e.g. by turning a shaft; Processes of their manufacture using variation of effective area of electrode due to rotation of flat or substantially flat electrodes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Fixed Capacitors And Capacitor Manufacturing Machines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-~ M 299285 .-.■ KLASSE 21 g. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 19. Juni 1914 ab.
Bei Drehkondensatoren, bei denen zum Zweck der Kapazitätsänderung ein bewegliches Plattensystem zwischen den Platten eines ruhenden Systems bewegt werden kann, pflegt man die Platten durch Verschraubungen miteinander zu vereinigen oder auch jedes der beiden Systeme aus dem Vollen, beispielsweise durch Ausfräsen, herzustellen. Im ersten Falle können erhebliche Änderungen der Kapazität
ίο bei Lockerung von Schaben und dementsprechender Verlagerung einzelner Platten nicht vermieden werden. Im zweiten Falle besteht der Nachteil, daß die Platten zu stark werden
. und dementsprechend der Kondensator zu hohes Gewicht und zu großen Umfang erhält; auch ist die Herstellung zu teuer.
Gemäß der Erfindung sind diese Übelstände dadurch beseitigt, daß die aus entsprechend dünnen Blechen gestanzten Platten des Kondensators an einer oder mehreren Stellen durch Spritzguß zu einem starren Gebilde verbunden sind. '
Auf der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel ein aus zwei Einzelkondensatoren K1, K2 zusammengesetzter Drehkondensator dargestellt. Es zeigt dabei Fig. 1 den oberen Kondensator K1 im Querschnitt, den unteren K2 in Seitenansicht. Fig. 2 ist ein Grundriß davon.
Jeder der Kondensatoren.besteht aus einem ruhenden System halbkreisförmiger Platten inzwischen welche die Platten b des beweglichen Systems eingeschoben sind. Die Vereinigung der Platten r des ruhenden Systems jedes Kondensators zu einem starren Gebilde ist in der Weise bewirkt, daß die Platten an vier Punkten mit den aus Fig. 3 ersichtlichen · Aussparungen α versehen sind und durch diese hindurch, wie Fig. 2 erkennen läßt, Spritzgußmaterial e derart gepreßt ist, daß es die festen' Ecken des Systems bildet. Bei den in Fig, 4 dargestellten Platten δ des beweglichen Systemes sind die Aussparungen a1 schwalbenschwanzförmig an dem den Drehzapfen des Kondensators aufnehmenden Teil angeordnet. Das Spritzgußmaterial tritt dann durch diese Aussparungen hindurch und bildet eine Nabe n, welche die sämtlichen Platten zusammenhalt. Mit dieser Nabe ist das bewegliche System an der Drehachse d durch Schrauben c befestigt.
Wie Fig. r erkennen läßt, wird der Kondensator aus mehreren Einzelkondensatoren K1, K2 gebildet, welche jeder für sich in der beschriebenen Weise hergestellt sind. Die ruhenden Systeme dieser Kondensatoren sind dabei auf Säulen s aufgereiht, welche durch öffnungen 0 in den Spritzgußecken e hindurchtreten. Die beweglichen Plattensysteme sind dagegen so an der Drehachse d befestigt, daß sie von dieser gemeinsam in der jeweils erforderlichen Stellung gehalten werden.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Kondensator mit einem ruhenden und einem gegen dieses verstellbaren bewegliehen Plattensystem, dadurch gekennzeichnet, daß seine aus dünnen Blechen gebildeten, durch ein Luftdielektrikum yonein-
    ander getrennten Platten durch Spritzgußmetall zu einem starren Gebilde verbunden sind.
  2. 2. Kondensator nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an den Spritzgußteilen des ruhenden Systems Einrichtungen vorgesehen sind, um eine beliebige Anzahl derartiger Systeme übereinander und gegenseitig unverrückbar anordnen zu können, während die beweglichen Systeme ebenfalls mit ihrem Spritzgußteil an einer gemeinsamen Verstellachse befestigt sind.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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