DE299516C - - Google Patents

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DE299516C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24HFLUID HEATERS, e.g. WATER OR AIR HEATERS, HAVING HEAT-GENERATING MEANS, e.g. HEAT PUMPS, IN GENERAL
    • F24H9/00Details
    • F24H9/20Arrangement or mounting of control or safety devices
    • F24H9/2007Arrangement or mounting of control or safety devices for water heaters
    • F24H9/2014Arrangement or mounting of control or safety devices for water heaters using electrical energy supply

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanically-Actuated Valves (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
I /
Die Erfindung betrifft eine Verbesserung an Schaltern für elektrische Flüssigkeitserhitzer (ζ. B. nach der österreichischen Patentschrift 41210), -bei welchen der das Wasserzuflußventil betätigende Handhebel zugleich den elektrischen Schalter verstellt. Dabei ist der um einen Zapfen drehbare Schaltarm durch eine • Zugfeder mit einem ebenfalls um den erwähnten Zapfen drehbaren, mit dem Handhebel gekuppelten Hebel verbunden, derart, daß beim Bewegen des Handhebels die Feder gespannt wird, bis nach Überschreiten der gestreckten Lage von Hebel und Schaltarm letzterer durch die Feder rasch mit dem festen Kontakt in Berührung gebracht-wird. Diese Anordnungen weisen den Nachteil auf, daß beim Versagen der Feder keine genügende Sicherheit für die Ausführung der gleichlaufenden Schaltbewegungen an Ventil und Schalter vorhanden ist.
Es können infolgedessen Zerstörungen an dem elektrischen Wassererhitzer entstehen, wenn z, B. das Wasserzufluß ventil geschlossen wird, die elektrische , Heizung aber eingeschaltet bleibt. Um diese Gefahr zu vermeiden, sind gemäß der Erfindung der Schaltarm und der Hebelarm außer durch Federn noch durch einen starren Bolzen verbunden, welcher vor Erreichen der Schlußlagen des Handhebels das Umstellen des Schalthebels zwangläufig bewirkt, falls dieses Umstellen nicht bereits durch die Federn erfolgt ist. Damit die Anbringung eines solchen Bolzens möglich ist, ohne daß durch ihn die Tätigkeit der Federn verhindert wird, müssen die beiden Hebel um getrennte Drehpunkte schwingen, welche so zueinander und zu den Angriffspunkten der Federn liegen, daß in der Umschnapplage, in welcher der Drehpunkt des Schalthebels und die Angriffspunkte in gerader Linie liegen, die Entfernung der Angriffspunkte unterhalb ihres Maximums ist. Der Kuppelbolzen ist in Löchern der Hebel verschiebbar und tritt erst in Wirkung, wenn die Maximalentfernung der Angriffspunkte erreicht ist. Hierdurch wird erreicht, daß die Wirkung der Zugfeder als Voreilfeder ungeschmälert bestehen bleibt.
Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel der Erfindung:
Fig. r zeigt die Schaltvorrichtung in der einen Endlage,
Fig. 2 in der Mittellage,
Fig. 3 in der anderen Endlage, und
Fig. 4 zeigt eine Ausführungsform mit Drehhahn.
In den Darstellungen ist M eine Isolationsplatte, auf der die ganze Schaltvorrichtung befestigt ist. V ist der Ventilteller des Wasserventils und W die zugehörige Ventilstange. H ist der Handhebel. D und K sind die elektrischen Kontakte und S der Schaltarm. F ist die Zugfeder und N der Kuppelbolzen.
Die Wirkungsweise ist folgende:
Fig. ι zeigt den Wasserschalter V, W in geschlossener Stellung und den Schaltarm in geöffneter Lage. Fig. 2 zeigt, daß der Wasserschalter V, W schon zum Teil geöffnet ist, bevor der elektrische Schalter S geschlossen ist. Der Hebel ist in Fig. 2 dabei in solcher Stellung dargestellt, in welcher die Zugfeder F noch nicht in die größte Strecklage gekommen ist, bei deren Erreichen die Zugstrebe zur Wirkung kommen und eine Zwangsverbindung zwischen Hebel H und Schaltarm 5 erzeugen würde. Kurz nach Überschreiten der in Fig. 2 gezeichneten Lage wird jedoch bei betriebsfähigem Zustand der Feder F der Schaltarm S durch die Zugfeder F in die Endstellung geschleudert werden. Geschieht dies jedoch infolge einer Störung an dieser Zugfeder nicht, so wird der Schaltarm S durch die Zugstrebe unter allen Umständen in die Endlage mitgenommen. Es geht dann allerdings der Vorzug der funkenlosen Schaltung verloren, der viel größere Schaden am Wassererhitzer, der beim Versagen entstehen muß, ist aber vermieden. In gleicher Weise vollziehen sich die Vorgänge bei der umgekehrten Bewegung.
Fig. 4 stellt eine Ausführungsform dar, wie sie für Hähne mit Drehbewegung in Frage kommt. Der Drehpunkt des Ventils ist mit E bezeichnet, der Hebelarm mit H. Letzterer besitzt eine Schubstange /, die in einer Gradführung den Befestigungspunkt P der Feder F , verschiebt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Das Wasserventil und die Stromschaltung gemeinsam betätigender Schalter für elektrische Flüssigkeitserhitzer, bei welchem der das Wasserventil bewegende Handhebel mit dem unabhängig von ihm drehbaren Schalthebel (S) durch eine Schnappfeder verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Schalthebel (S) und der Handhebel (H) um getrennte Drehzapfen schwingen, und daß die beiden Hebel außer durch die Schnappfeder [F) noch durch einen in Löchern der beiden Hebel gleitenden Kuppelbolzen (N) verbunden sind, welcher beim Versagen der Federn das Umstellen des Schalthebels bewirkt.'
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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