DE299896C - - Google Patents

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DE299896C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61GTRANSPORT, PERSONAL CONVEYANCES, OR ACCOMMODATION SPECIALLY ADAPTED FOR PATIENTS OR DISABLED PERSONS; OPERATING TABLES OR CHAIRS; CHAIRS FOR DENTISTRY; FUNERAL DEVICES
    • A61G7/00Beds specially adapted for nursing; Devices for lifting patients or disabled persons
    • A61G7/10Devices for lifting patients or disabled persons, e.g. special adaptations of hoists thereto
    • A61G7/1001Devices for lifting patients or disabled persons, e.g. special adaptations of hoists thereto specially adapted for specific applications
    • A61G7/1003Devices for lifting patients or disabled persons, e.g. special adaptations of hoists thereto specially adapted for specific applications mounted on or in combination with a bath-tub
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61GTRANSPORT, PERSONAL CONVEYANCES, OR ACCOMMODATION SPECIALLY ADAPTED FOR PATIENTS OR DISABLED PERSONS; OPERATING TABLES OR CHAIRS; CHAIRS FOR DENTISTRY; FUNERAL DEVICES
    • A61G2200/00Information related to the kind of patient or his position
    • A61G2200/30Specific positions of the patient
    • A61G2200/32Specific positions of the patient lying

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Nursing (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Invalid Beds And Related Equipment (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
in NÜRNBERG. '. , ' Bettstelle. '
In der Verwundetenpflege wird es insbesondere bei der Behandlung Schwerverwundeter äußerst mißlich empfunden, daß die Kranken nur unter Benutzung besonderer Vorrichtungen, deren Einführung und Wegnahme ihnen meist Schmerzen, jedenfalls aber sonstige Unzuträglichkeiten bereiten, aus yder Bettstelle genommen und in diese zurückgebracht werden können.
ίο Die vorliegende Erfindung bezweckt nun, nicht nur nach dieser Richtung eine wesentliche Verbesserung herbeizuführen, sondern gleichzeitig auch die Möglichkeit zu gewähren, daß die Bettstelle im Bedarfsfalle auf einen
!5 möglichst kleinen Raum zusammengelegt werden kann.
Die Zusammenlegbarkeit wird erreicht, indem, wie bekannt, an den oberen Verbindungsschienen der scherenartig zusammenlege baren Schenkel von Gestellschildern ein allenfalls durch Gurte verstärkter, muldenförmig durchhängender und nach oben sich erweiternder Tragsack mit Liegekissen eingehängt ist. Hierbei ist das Wesen der Erfindung darin zu erblicken, daß das Liegekissen an seiner oberen Längskante mit Schlaufen, und die eine Stirn wandung des Tragsackes mit Durchbrechungen versehen ist, die von der Stirnseite her Tragstangen in die Schlaufen des Liegekissens einzuführen gestatten.
Eine solche Bettstelle ist in den Fig. ι bis 3 der Zeichnung in einer Ausführungsform dargestellt, wobei Fig. 1 den Querschnitt, Fig. 2 die teilweise im Schnitt wiedergegebene Seiten
ansicht, und Fig. 3 die Stirnansicht erkennen lassen.
Die Stirnhäupter der Bettstelle bestehen in bekannter Weise aus zwei etwa in ihrer Mitte durch einen Querzapfen α gelenkig verbundenen Schenkeln b, c und sind durch in der Nähe der Enden der letzteren angebrachte Längsschienen d, e zusammengehalten. Die oberen Verbindungsschienen β dienen zum Befestigen eines zwischen sie eingehängten, aus Leinwand oder sonst geeignetem Stoff bestehenden Tragsackes f, der an seiner Unterseite durch aufgehängte Gurte g verstärkt sein kann und zwecks leichter Abnahme und Reinigung an den Verbindungsschienen e mittels der Knöpfe k lösbar befestigt ist. Die Form des Tragsackes sowie die Stellung der Verbindungsschienen β ist dabei derart gewählt, daß die Seitenwandungen des Tragsackes schräg nach außen ansteigen und demzufolge die Öffnung des Sackes nach oben sich erweitert. In den Sack ist ein Liegekissen i, welches durch eine abgenähte Matratze gebildet ist, jedoch aber auch aus einer auf einen Holzrahmen gearbeiteten Sprungfeder- oder Kettennetzmatratze mit bogenförmiger Unterseite bestehen kann, eingelegt, über dessen Oberfläche die Seitenwandungen des Tragsackes g nach oben vorspringen und dadurch den Kranken gegen Herausfallen sichern.
. Um nun den Kranken oder Verwundeten, sei es zum Umbetten oder zum Verbringen an andere Orte zwecks ärztlicher Behandlung, ohne Verwendung besonderer Hilfsmittel leicht
aus der Bettstelle herausnehmen zu können, ist das Liegekissen an seinen oberen Längskanten mit zum Erfassen geeigneten Handhaben versehen, die beispielsweise aus mehreren angenähten Schlaufen k bestehen. Da in ; die letzteren zur Erzielung eines sicheren Griffes auf die ganze Länge der Matratze sich erstreckende Tragstangen I eingeführt werden sollen, so ist der an seinem oberen und unteren Ende mit Stirnwänden m abgeschlossene . Tragsack an einer dieser Wandungen mit Öffnungen η versehen, welche gleichachsig zu den Schlaufen des Liegekissens angebracht sind und infolgedessen ein Einführen der Tragstangen von dieser Stirnseite her ermöglichen. Mittels dieser Tragstange I kann das Liegekissen von mehreren Personen unter gleichmäßiger Lastverteilung gleichzeitig erfaßt sowie zusammen mit dem darin Liegenden ausgehoben und ohne schmerzende Belästigung des Kranken oder Verwundeten an den jeweils gewünschten Ort gebracht werden.
Um die scherenartigen Gestellschilder b, c in verschiedenen Neigungen ihrer Schenkel
feststellen zu können, sind an den Stirnseiten um die Zapfen 0 drehbare Querschienen ψ angebracht, welche mittels der Rasten q über die Zapfen r des anderen Schenkels einklappbar sind.
Die beschriebene Bettstelle kann im Bedarfsfalle leicht zusammengeschlagen und wieder aufgestellt werden, weshalb sie sich insbesondere überall dort empfiehlt, wo durch beengte räumliche Verhältnisse zeitweise Änderungen in der Aufstellung der Liegestätte vorgenommen werden müssen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Bettstelle, bei der an oberen Verbindungsschienen von scherenartig zusammenlegbaren Gestellschilderschenkeln ein muldenförmig durch hängender und nach oben sich erweiternder Tragsack mit Liegekissen eingehängt ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Liegekissen an seiner oberen Längsxkannte mit Schlaufen (k) und die eine Stirnwandung des Tragsackes (f) mit Durchbrechungen (n) versehen ist, die von der Stirnseite her Tragstangen (I) in die Schlaufen (k) des Liegekissens einzuführen gestatten.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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