DE3000592A1 - Steuerventil - Google Patents

Steuerventil

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DE3000592A1 DE19803000592 DE3000592A DE3000592A1 DE 3000592 A1 DE3000592 A1 DE 3000592A1 DE 19803000592 DE19803000592 DE 19803000592 DE 3000592 A DE3000592 A DE 3000592A DE 3000592 A1 DE3000592 A1 DE 3000592A1
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Description

Beschreibung
Die Erfindung "betrifft ein Steuerventil der im Oberbegriff des Hauptanspruches angegebenen Art.
In derartigen Steuerventilen werden die beiden durch die Schieberbohrung unterbrochenen Abschnitte des Rücklauf kanals durch einen Umgehungskanal im Gehäuse verbunden, der dann einen freien Durchgang des abströmenden Druckmittels zuläßt, wenn der Kolbenschieber in einer stellung die Rücklaufkanalanschlüsse in der Schieberbohrung versperrt. Bei Steuerventilen, die zwei Verbraucher wechselseitig beaufschlagen lassen und je einen Rücklauf kanal für jeden Verbraucheranschluß besitzen, ist ein Querkanal zwischen den beiden Rücklaufkanalen im Gehäuse ausgebildet, damit das in einem Rücklaufkanal strömende Druckmittel dann auf den anderen Rücklaufkanal überwechseln kann, wenn der eine Rücklaufkanal durch die Stellung des Kolbenschieber versperrt ist. Querkanäle oder Umgehungskanäle bedeuten jedoch einen baulich großen Aufwand, da in den nach modernen Anforderungen konzipierten, kleinbauenden Steuerventilgehäusen ohnedies eine große Anzahl von Kanälen, Ventilen, Filtern oder dergleichen Platz finden müssen, und da insbesondere bei der Massenproduktion von Ventilgehäusen die 'Querbohrungen oder Umgehungskanäle einen verhältnismäßig großen Kosten- und Arbeitsaufwand erfordern.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ei" Steuerventil der eingangs genannten Art zu schaffen, dessen Gehäuse sich durch einen kompakten Aufbau und durch einfache Herstellbarkeit auszeichnent, und bei dem in allen Stellungen des Kolbenschiebers jeder Rücklaufkanal durch-
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gängig bleibt. Die gestellte Aufgabe wird erfindungsgemäß mit den in kennzeichnenden Teil des Hauptanspruches angegebenen Merkmalen gelöst.
Bei dieser Konzeption ist allein der Kolbenschieber dafür verantwortlich, daß in jeder seiner Steuerstellungen der Durchgang des Rücklaufkanals offen bleibt. Insbesondere in einer Steuerventilanordnung wird dadurch eine Konstellation vermieden, bei der ein in Strömungsrichtung des Rücklaufsystems nachgeschaltetes Steuerventil die Rücklaufströmung für das vorgeschaltete Steuerventil unterbricht. Querbohrungen zwischen den Rücklaufkanalen oder TJmgehungskanäle für das Rücklauf sy st em kommen in Wegfall. Die entsprechende Ausbildung des Kolbenschiebers bedeutet keinen nennenswerten Mehraufwand, da dieser ohnehin einer Bearbeitung unterworfen werden muß, durch welche er die Strömungskanäle für die Druckmittelversorgung der Verbraucheranschlüsse und dergleichen erhält.
Sine zweckmäßige Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Steuerventils, bei dem der Rücklaufkanal in Bezug auf die Schieberbohrung in einer radial versetzten Ebene zum Verbraucher- und Pumpenanschluß verläuft und die Rücklaufanschlüsse in einem Längsabschnitt der Gehäusebohrung liegen, der durch die Lage des Verbraucheranschlusses einerseits und die Lage des Rücklaufanschlusses andererseits begrenzt wird, der höchstens um die Hälfte der Summe der lichten Weiten des Verbraucheranschlusses und eines Rücklaufanschlusses gegenüber dem Verbraucheranschluß versetzt ist, geht aus Anspruch 2 hervor. Infolge dieser Versetzung der Kanäle aus der Ebene der Verbraucherversorgung von der Pumpenzulauföffnung heraus können die am Kolbenschieber zu treffenden Maßnahmen sich in Kolbenschieberlängsrichtung
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einander überlappen, ohne daß die Gefahr von Druckniittelübertritt von einem Bereich in den anderen gegeben ist. Günstigerweise resultiert daraus zudem eine optimal kurze Kolbenschieberlänge.
Eine weitere, bevorzugte Ausführungsform der Erfindung geht aus Anspruch 3 hervor. Diese Ausbildung ist herstellungstechnisch besonders einfach. Das Druckmittel im Rücklaufsystem erfährt zudem nur geringe Umlenkungen. Die Strömungswider stände sind auch bei hohen Arbeitsdrücken gering...
Eine weitere, zweckmäßige Ausführungsform derEErfindung geht aus Anspruch 4 hervor. Auch Strömungs ta sehen lassen sich herstellungstechnisch einfach anbringen. Sie können im übrigen ähnlich den Strömungstaschen sein, die für die Versorgung der Verbraucheranschlüsse von der Pumpenzulauf Öffnung vorgesehen sind. Selbst wenn die Strömungstaschen der Versorgung und die Strömungstaschen für das Rücklauf sys tem einander in Kolbenschieberlängsrichtung überlappen, besteht noch eine zuverlässige Dichtwirkung zwischen diesen Bereichen, da die Strömungstaschen in Umfangsrichtung des Kolbenschiebers zueinander winkelversetzt liegen. Eine weitere, zweckmäßige Ausfuhrungsform der Erfindung geht aus Anspruch 5 hervor. Die Eindrehung stellt dann zweckmäßigerweise die Strömungsverbindung zwischen dem Verbraucheranschluß und dem Bücklaufkanal her, während die beiden Durchgangsbohrungen in den weiteren Kolbenschieberstellungen für einen ungedrosselten Durchgang des Rücklaufkanals sorgen.
Aus Anspruch 6 läßt sich noch eine zweckmäßige Ausführungsart der Erfindung entnehmen. Hierbei ist die Einc.ehung so bemessen, daß sie bereits in zwei Steuerstellungen des Kolbenschiebers für den Durchlauf des Rücklaufkanals sorgt. Die zusätzliche Durchgangsbohrung oder zur Eindrehung hin offene Taschen lassen sich herstellungstechnisch einfach verwirklichen. Im letzteren lall wird dann die Eindrehung für die IJruckmittelführung in allen drei Stellungen des Kolbenschiebers verantwortlich.
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Schließlich geht eine ■ vorteilkafte ÄusführungsVariante der Erfindung aus Anspruch 7 hervor. Trotz eines außerordentlich kurz bauenden Kolbenschiebers ist in allen Steuerstellungen eine Verbindung der Micklauf anschlüsse gewährleistet. Der Strömungsweg wird allerdings z.Zt. von der Schieb erb ohrung und deren Abdichtung begrenzt.
Ausführungsformen der Erfindung sind nachstehend anhand der Zeichnung erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 einen Axialschnitt durch ein Steuerventil für einen Verbraucher,
Jig. 2 eine um 90° gedrehte Schnittansicht des Steuerventils von Fig. 1,
Fig. 3 einen Querschnitt durch eine Steuerventilanordnung mit Steuerventilen gemäß den Fig.i und 2, in der Ebene III-III von ELg. 2,
lig. 4- eine Seitenansicht einer weiteren Ausführungsform eines Kolbenschiebers,
Pig. 5 den Kolbenschieber von Pig. 4- in einer um 90° gegenüber Fig. 4- gedrehten, geschnittenen Ansicht,
Pig. 6 eine weitere Ausführungsform eines Kolbenschiebers, Pig. 7 ei&e weitere Ausführungsform eines Kolbenschiebers,
Pig. 8 einen Längsschnitt durch eine weitere Ausführungsform eines Steuerventils,
Pig. 9 eine um 90Q gedrehte Schnittansicht des Steuerventils von Pig.8 in einer Steuerventilanordmmg mit zwei Steuerventilen,
Pig.iO einen Teil einer Schnittansicht einer weiteren Ausführungsform eines Steuerventils.
In Pig. 1 und 2 sind zwei Längsschnitte durch ein Steuerventil 1 mit einem Gehäuse 2 gezeigt, welches in Pig.3 mit einem Steuerventil 1 derselben Gattung in einer Steuerventilanordnung kombiniert ist. In einer Schieberbohrung 3 ist ein Kolbenschieber 4- von allgemein zylindrischer Form aus der gezeigten Neutralstellung in
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SteuerStellungen A und B verschiebbar. Einem Pumpenanschluß P wird Druckmittel zugeführt, das für einen, an einen Yerbraucheranschluß V angeschlossenen Verbraucher bestimmt ist. Der Pumpenanschluß liegt dem Verbraucheranschluß V diametral gegenüber, wobei diese in Schieberbohrungslängsrichtung zueinander versetzt sind. In der Neutral stellung des Kolbenschiebers 4 ist in Längsrichtung um den Kolbenschieberhub aus der Neutralstellung in eine der Steuerstellungen versetzt ein Strömungsweg in Form einer T-förmigen Bohrung durch den Kolbenschieber 4 vorgesehen. Der Bohrungsabschnitt 5 verläuft um 90 ° winkelversetzt gegenüber der Ebene des Pumpenanschlusses und des Verbraucheranschlusses V und führt von der Oberseite des Kolbenschiebers 4- zu seiner Unterseite. Eine Anschlußbohrung 8 ist zur Durchgangsbohrung 5 in Höhe des Verbraucheranschlusses V vorgesehen. Das Gehäuse wird ebenfalls senkrecht zur Ebene des Verbraucheranschlusses V und des Pumpenanschlusses P von einen Rücklaufkanal E durchsetzt, der durch die Schieberbohrung in zwei Abschnitte unterbrochen ist. Von ihm werden in der Schieberbohrung 3 zwei diametral gegenüberliegende Rücklaufanschlüsse gebildet. In der gezeigten Neutralstellung wird der Durchgang des Rücklaufkanals R durch eine Durchgangsbohrung 6 im Kolbenschieber 4- hergestellt. Um den Kolbenschieberhub gegenüber der Durchgangsbohrung 6 versetzt durchsetzt den Kolbenschieber eine weitere Durchgangsbohrung die in der Steuerstellung B des Kolbenschiebers den Durchgang des Rücklaufkanals herstellt. Vor dem Pumpenaschluß P ist im Kolbenschieber 4- eine längsverlaufende Strömungstasche 9 ausgebildet, der diametral eine weitere Strömungstasche 9 gegenüberliegt. Die Strömungstaschen 9 werden durch Verbindungskanäle 10 druckmittelübertragend verbunden. In Fig. 3 sind zwei Steuerventile 1 derart aneinandergesetzt, daß ihre Rücklaufkanale R fluchten und zu einem Rücklaufsamriüerraum 11 führen, der sich an der Außenseite des zweiten Steuerventils 1 befindet.
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In jeder Steuerstellung des Korbenschiebers befindet sich eine der drei Durchgangsbohrungen 5> 6 oder 7 in Ausrichtung mit den beiden Rücklaufanschlüssen R. Der Beginn des Rücklaufkanals R im oberen Steuerventil 1 ist zweckmäßigerweise durch einen Stopfen S verschlossen. Auf diese Weise wird sichergestellt, daß Druckmittel aus dem Verbraucheranschiuß V des in Fig. 3 oberen Steuerventils dann in den Rücklaufsammelraum 11 abfließen kann, wenn sich der Kolbenschieber 4 des oberen Steuerventils 1 in seiner Steuerstellung A befindet, und zwar unabhängig davon, in welcher Stellung sich der Kolbenschieber 4 des in Fig. 3 unteren Steuerventils befindet. Zusätzliche Umgehungskanäle um die Schieberbohrungen sind für das Rücklaufsystem nicht erforderlich.
In den Fig. 4 und 5 wird eine weitere Ausführungsform eines Kolbenschiebers 12 gezeigt, der anstelle des Kolbenschiebers 4 in den Fig. 1 bis 3 einsetzbar ist. Dieser besitzt wiederum über Durchgangsbohrungen 10 verbundene Strömungstaschen 9 sowie einen T-förmigen Strömungsweg 5j 8, mit dem in der Steuerstellung A des Kolbenschieber 12 der Yerbraucheranschluß V mit den Rücklaufanschlüssen R verbindbar ist. Für den Durchgang des Rücklaufs in den beiden anderen Stellungen des Kolbenschiebers sind um 90 ° zu den Strömungstaschen 9 versetzt Strömungstaschen 16 ausgebildet, die ebenfalls in Längsrichtung des Kolbenschiebers 12 verlaufen. In der LängserStreckung der Strömungstaschen 16 liegt der Strömungsweg 5> 8.
Bei einer weiteren Ausführungsform eines Kolbenschiebers 14 gemäß Fig. 6 wird der Strömungsweg, der für die Verbindung des Verbraucheranschlusses V mit dem Rücklaufkanal R der Steuerstellung A des Kolbenschiebers 14 verantwortlich ist, von einer umlaufenden Eindrehung gebildet, die eine Breite 19 besitzt, die in etwa der lichten Weite des Verbraucheranschlusses V oder des Rücklaufanschlusses R entspricht. In diese Eindrehung
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einmündende, und in Längsrichtung des Kolbenschieber 14 verlaufende Strömungstaschen 18 sorgen für einen Durchgang des Rücklaufs in den beiden weiteren Stellungen des Kolbenschiebers 14.
Ein Kolbenschieber 15 gemäß ^ig. 7 weist als Strömungsweg zum Verbinden des Verbraucheranschlusses mit dem Rücklaufanschluß eine Eindrehung 20 auf, deren Breite 22 annähernd der doppelten lichten Weite des Verbraucheranschlusses V oder des Rücklaufanschlüsses R entspricht. Die Eindrehung 2o stellt den Durchgang im Rücklauf in der Neutralstellung des Kolbenschiebers 15 und in der Steuerstellung A her. Pur die Steuerstellung B sorgen längsliegende, kurze Strömungstaschen 21 für einen ungehinderten Durchgang des Rücklaufs.
In den Fig. 8 und 9 wird ein Steuerventil 13 im Längsschnitt dargestellt, das gemäß Fig. 9 mit einem Steuerventil derselben Gattung zu einer Steuerventilanordnung 23 kombiniert ist. Im Gehäuse 24 des Steuerventils 13 ist eine Schieberbohrung 25 für einen in nicht näher erläuterter Weise gegen Verdrehung gesicherten Kolbenschieber 26 ausgebildet. Ein Pumpenanschluß P dient zur Versorgung von Verbraucheranschlüssen 27 und 28 für zwei wechselseitig zu beaufschlagende Verbraucher VI und VII. Zu diesem Zweck sind im Kolbenschieber 26 die oben erläuterten Strömungstaschen 9 mit den Durchgangsbohrungen 10 im Kolbenschieber 26 ausgebildet. Eine zwischen den Durchgangsbohrungen 10 verlaufende und senkrecht dazu gerichtete Bohrung 29 dient für den sogenannten drucklosen Durchlauf auf den hier nicht näher einzugehen ist. Aus Fig. 9 ist erkennbar, daß die Gehäuse 24 der beiden Steuerventile mit durchgehenden Bohrungen D ausgestattet sind, die in der dargestellten Neutralstellung des Kolbenschiebers 26 für den drucklosen Durchlauf bis in eine Sammelkammer 30 an der Unterseite des in der Steuerventilanordnung 23 letzten Steuerventils führen.
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_. ■. M. APMAIkIAl
Dic Verbraucheranschlüsse 27 und 28 liegen dem Pumpenanschluß P diametral gegenüber und sind jeweils in Längsrichtung der Schieberbohrung 25 dazu versetzt. Im Außenumfang des Kolbenschiebers 26 ist jedem Verbraucheranschluß 27 und 28 eine Vertiefung 31 zugeordnet, die über . einen Druckausgleichskanal 32 mit einer entsprechenden Vertiefung 33 verbunden ist, der im Gehäuse eine zur Schieberbohrung 25 hin offene Vertiefung 34- angehört. In der gezeigten Neutral stellung des Kolbenschiebers 26 ergibt sich auf diese Weise ein Druckausgleich für das im Verbraucheranschluß 27 bzw. 28 anstehende Druckmittel, durch den der Kolbenschieber von Klemmkräften entlastet wird. Senkrecht zur Ebene, in der sich der Pumpenanschluß und die Verbraucheranschlüsse 27 und 28 befinden, durchsetzt den Kolbenschieber 26 je eine Durchgangsbohrung 35· Als Strömungsweg für die Verbindung jedes Verbraucheranschlusses 27 mit einem Rücklaufkanal R, dessen Rücklaufanschlüsse sich diametral gegenüberliegend in der Schieberbohrung 25 befinden, dient eine umlaufende Eindrehung 36 im Kolbenschieber. Da die Rücklaufanschlüsse R gegenüber den Verbraucheranschlüssen 27 bzw. 28 um ein Maß S versetzt sind, das höchstens der Hälfte der Summe der lichten Weiten beider Anschlüsse entspricht, wird die Eindrehung durch gerundete Ausbuchtungen 37 geringfügig verlängert, die in der dargestellten Neutralstellung dafür Sorge tragen, daß in jedem Gehäuse die Rücklaufkanalabschnitte, die durch die Schieberbohrung 25 voneinander getrennt sind, über die Eindrehung 36 ungehindert miteinander verbunden sind. Die Durchgangsbohrung 35 ist um die Länge eines Kolbenschieberhubes zwischen der Neutralstellung und einer Steuerstellung gegenüber der Ausbuchtung 37 versetzt, so daß wiederum die Rücklaufanschlusse R miteinander verbunden sind, wenn der Kolbenschieber 26 in eine Steuerstellung verschoben ist, in der ein Verbraucheranschluß 27 oder 28 mit dem1 Rücklauf verbunden wird. Infolge der Winkelversetzung zwischen der Ebene, in der sich der Pumpenanschluß P und die Verbraucheranschlüsse 28 und 27 befinden, und der Ebene des drucklosen Durchlaufs und des Rücklaufsystems läßt
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«J!
sicli eine optimal kurze Baulänge des Kolbenschieber 26 und natürlich auch des Gehäuses 24 der Steuerventile 15 erreichen. Die Gehäuse können kompakt und platzsparend aufgebaut werden, da weder Umgehungskanäle noch Querverbindungskanäle zwischen den Rücklaufkanalen erforderlich sind, sondern der Kolbenschieber 26 jeweils selbständig für einen ungehinderten Durchgang des Rücklaufs sorgt. Die Rücklaufkanale münden nach dem in Fig. 9 unteren Steuerventil 15 in die gemeinsame Sammelkammer 50 ein. Anstelle der Durchgangsbohrungen 55 können auch längsverlaufende Strömungstaschen angebracht werden, die sich bis zur Eindrehung 56 hin erstrecken und den Durchgang zwischen den Rücklaufkanälen R offen halten, wenn der Kolbenschieber in seine Steuerstellungen verschoben ist. Eine derartige Ausführungsform würde in etwa der in Pig. 7 zur Beaufschlagung nur eines Verbraucheranschlusses entsprechen.
In Fig. 10 ist ein Teil eines Steuerventils 40 im Schnitt gezeigt, in dessen Schieberbohrung 42 ein Kolbenschieber 41 geführt ist. Die Schieberbohrung 42 wird durch eine Abdeckung 45 verschlossen, durch welche abgedichtet ein Drehsicherungs- und Betätigungsglied 44 aus dem Steuerventil herausgeführt wird. Rücklaufkanalabschnitte R durchsetzen das Steuerventil 40, von denen der eine in eine durch einen Deckel 45 begrenzte Sasrne !kammer mündet. Das mit 47 bezeichnete Ende des Kolbenschiebers 41 begrenzt zusammen mit der Bohrungswand und der Abdeckung 45 eine Rücklauf kammer 48, deren Größe sich je nach der Stellung des Kolbenschiebers ändert. Damit auch in der St euer st ellung, in der das Ende 47 der Abdeckung 45 benachbart ist,die Rücklauf kanalabschnitte R verbunden bleiben, sind zwei sich diametral gegenüberliegende längsverlaufende Strömungstaschen 16',18' im Kolbenschieber 41 geformt, z.B. gefräst, die dann den freien Durchgang des Druckmittels zulassen·
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Claims (6)

  1. cUöläts;»Esi„C-'*·■
    Heilmeier & Weinlein
    Fabrik für Oe!-Hydraulik
    Heumarkter Str. 26
    8ooo München. 8o
    "Steuerventil"
    Patentansprüche
    Steuerventil einer aus mindestens zwei aneinander-
    gesetzten Steuerventilen bestehenden Steuerventilanordnung, mit einem von einer Schieberbohrung durchsetzten Gehäuse und einem aus einer Neutralstellung in zwei Steuerstellungen verschiebbaren, gegen Verdrehen gesicherten Kolbenschieber, mit einem Pumpenanschluß und wenigstens einem in Bohrungslängsrichtung dazu versetzten Verbraucheranschluß, mit zwei dem Verbraucheranschluß zugeordneten und in Umfangsrichtung zueinander versetzten Rücklauf anschluss en in der Schieberbohrung, die einem das Gehäuse durchsetzenden Rücklaufkanal angehören und mit einem im oder vom Kolbenschieber gebildeten Strömungsweg, mit dem in einer Steuerstellung der Verbraucheranschluß an den Rücklaufkanal anschließbar ist, wobei in der Steuerventilanordnung die Rücklaufkanale aller Steuerventile miteinander verbunden sind, dadurch
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    "F.i.'SX 05-3S1-380
    TELEGRAMME MONAPAT
    TEUHKOPIERER
    gekennzeichnet , daß vom oder im Kolbenschieber (4-, 12, 14, 15, 26) der Strömungsweg (5, 8; 17; 2o; 36) und zusätzliche Kanäle (6, 7; 16; 18.; 16»; 18'; 21; 37, 35) derart ausgebildet sind, daß sowohl in der Neutralstellung als auch in den SteuerStellungen (A, B) des Kolbenschiebers eine durchgehende Strömungsverbindung zwischen den Rücklaufanschlüssen in der Schieberbohrung (3; 25) herstellbar ist.
  2. 2. Steuerventil nach Anspruch 1, bei dem der Rücklaufkanal in Bezug auf die Schieberbohrung in einer radial versetzten Ebene zum Verbraucher- und Pumpenanschluß verläuft und die Rücklauf anschlüsse in einem Längsabschnitt der Gehäusebohrung liegen, der durch die Lage des Verbraucheranschlusses einerseits und die Lage des Rücklaufanschlüsses andererseits begrenzt wird, der höchstens um die Hälfte der Summe der lichten Weiten des Verbraucheranschlusses und eines Rücklaufanschlusses gegenüber dem Verbraucheranschluß versetzt ist, dadurch gekennze ichnet , daß die Kanäle (6, 7; 16; 18; 27; 37, 38) in den Umfangsbereichen des Kolbenschiebers (4, 12, 14, 15» 26) angeordnet sind, mit denen der Kolbenschieber bei seiner Verschiebebewegung die Rücklaufanschlüsse (R) überfährt.
  3. 3- Steuerventil nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet , daß der Strömungsweg (5»8) eine die WinkelverSetzung zwischen Verbraucheranschluß (V) und Rücklaufanschluß (R) überbrückender, gebohrter, T-förmiger Kanal durch den Kolbenschieber (4) ist, zu dem im Kolbenschieber in Längr^ichtung jeweils um die Schieberhublänge versetzt zwei als Strömungsverbindung in je einer Kolbenschieb erst ellung dienende Durchgangsbohrungen (6, 7) verlaufen.
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  4. 4. Steuerventil nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet , daß in den die Rücklaufanschlüsse (R) überfahrenden Umfangsbereichen des Kolbenschiebers (12, 14, 15) diametral gegenüberliegende, längsverlaufende Strömungstaschen (16, 18) angebracht sind, in deren Längserstreckung der Strömungsweg (5, 8; 17, 20) liegt.
  5. 5· Steuerventil nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet , daß der Strömungsweg eine umlaufende Eindrehung im Kolbenschieber ist, neben der in der Rücklauf ebene im Kolbenschieber in Längsrichtung zwei jeweils um die Schieberhublänge versetzte Durchgangsbohrungen verlaufen.
  6. 6. Steuerventil nach einem der Ansprüche1 - 5, dadurch gekennzeichnet , daß die Eindrehung (20; 36) eine derartige Breite aufweist, daß sie in der Neutralstellung und in der ersten Steuerstellung die Rücklaufanschlüsse (R) verbunden hält, und daß in der Kolbenhublänge entsprechendem Abstand zur Eindrehung in der Rücklaufebene entweder eine Durchgangsbohrung (35) den Kolbenschieber (26) durchsetzt oder längsliegende, sur Eindrehung hin offene Taschen (18, 21) im Kolbenschieber (14, 15) diesen Abstand überbrücken.
    7· Steuerventil nach einem der Ansprüche 1 und 4, bei dem jedes Ende der Schieberbohrung nach außen hin abgedichtet und somit eine Rücklaufkammer des Rücklaufkanals ist, dadurch gekennzeichnet , daß das in der Rücklaufkammer der Abdichtung gegenüberliegende Ende des Kolbenschiebers Teil des Strömungswegs ist, und daß die vor den Rücklaufanschlüssen verfahrbaren, längsverlaufenden Strömungstaschen (16*, 18') in die Rücklaufkammer einmünden.
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JP81581A JPS56105167A (en) 1980-01-09 1981-01-08 Control valve
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