DE3000596A1 - Verfahren zur herstellung eines koernigen polymeren mit kleiner teilchengroesse - Google Patents
Verfahren zur herstellung eines koernigen polymeren mit kleiner teilchengroesseInfo
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Description
Beschreibung
Erfindungsgemäß werden granuläre oder körnige Polymere mit
einer relativ einheitlichen, feinen Teilchengröße, die so klein ist wie etwa 10/um, in hoher Ausbeute durch Suspensionspolymerisation
hergestellt, indem man die Polymerisation von einem oder mehreren vernetzbaren, polymerisierbaren
Monomeren, nichtvernetzbaren, polymerisierbaren Monomeren oder ihren Gemischen in Anwesenheit eines Suspensionsmittels
und gegebenenfalls zusammen mit einem Suspen-.sionshilfsmittel
und/oder einem . nicht-reaktiven, organischen Lösungsmittel unter Rühren und gleichzeitiger Hochgeschwindigkeitsschereinwirkung
bzw. Scheren mit hoher Geschwindigkeit durchführt, bis die Konversion oder Umwandlung
im Prozentgehalt 1 bis 50# beträgt,und die Polymerisation
unter Rühren ohne Hochgeschwindigkeitsschereinwirkung bzw. Hochgeschwindigkeitsscheren und mechanischem
Schneiden weiterführt.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines granulären oder körnigen Polymeren mit einheitlicher, feiner
Teilchengröße, z.B. etwa 10/um, indem man eine Polymerisation in wäßriger Suspension zuerst unter Rühren und
Hochgeschwindigkeitsscheren durchführt und die Polymerisation unter Rühren ohne mechanisches Schneiden oder Mahlen
weiterführt.
Bei der Polymerisation in wäßriger Suspension von polymerisierbaren
Monomeren besteht seit kurzem ein Bedarf für ein Verfahren, gemäß dem körnige Harze mit einheitlicher
Teilchengröße hergestellt werden können. Dieser Bedarf ist sehr ausgeprägt - bei den Harzsorten, die eine Teilchengröße
von 100/um oder weniger aufweisen. Beispiele solcher Harze sind Harze für verschiedener Toner, Träger für stationäre
Phasen und Trennmedien für verschiedene Chromato-
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graphien und ähnliche Materialien. Insbesondere werden
für Füllstoffe für Gelpermeationschromatographie (GPC),
die in den vergangenen Jahren stark weiterentwickelt wurde, für Ionenaustauschharze für die Analyse von Aminosäuren
und dergl., da hohe Trenneigenschaften wie auch eine Druckbeständigkeit erforderlich sind, kugelförmige, poröse
Polymerperlen mit einheitlicher Teilchengröße von etwa 10/um und ähnliche Materialien verwendet. Es besteht daher
ein großer Bedarf nach Verfahren zur Herstellung von körnigen
Polymeren mit einer sehr hohen, einheitlichen Teil y chengrößenverteilung.
Zur Herstellung dieser körnigen Polymeren wurden verschiedene Untersuchungen durchgeführt. Man hat beispielsweise
das Verhältnis der Monomeren zu Wasser (Flüssigkeitsverhältnis) geändert, ein Suspensionsmittel und ein Suspensionshilfsmittel
usw. zusammen verwendet. Beispielsweise wird in der JA-OS 145489/77 ein Verfahren zur Herstellung
eines solchen Polymeren beschrieben, bei dem als Suspensionsmittel
ein wasserunlösliches Phosphat und eine wasserlösliche Alkylcellulose oder Hydroxyalkylcellulose und als
Suspensionshilfsmittel ein anionisches oberflächenaktives Mittel, wie Ammoniumlaurylsulfat oder dergl., verwendet
werden. Selbst wenn jedoch das Verfahren wie oben erwähnt durchgeführt wird, ist es schwierig, die gewünschten Polymerperlen
mit einer Teilchengröße von etwa 10/um in hoher Ausbeute herzustellen. Wird das Verfahren durchgeführt, indem
man die geeignetste Form von Rührblättern, die Zahl der Umdrehungen der Rühreinrichtung, das Flüssigkeitsverhältnis,
die Konzentration und das Zugabeverfahren des Suspensionsmittels auswählt, ist es schwierig, die Ausbeute
an den gewünschten Polymerperlen mit einer Teilchengröße von 5 bis 15 um zu erhöhen. Der Grund hierfür ist
nicht klar, aber er scheint mit dem folgenden Phänomen im Zusammenhang zu stehen. Selbst wenn das Rühr sy stem den
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BAD
geeignetsten Bedingungen unterworfen wird, ist es (1) unmöglich, die öltröpfchenverteilung bei der Anfangsstufe
der Polymerisation vollständig einheitlich zu gestalten, und (2) unmöglich, das uneinheitliche Wachstum der öltröpfchen
wegen der Unterschiede ihrer Koalesziergeschwindigkeit und Dispersionsgeschwindigkeit zu inhibieren.
Es ist weiterhin ein Suspensions-Polymerisationsverfahren bekannt, bei dem ein polymerisierbares Monomeres, Wasser
und ein Suspensionsmittel unter Rühren und Hochgeschwindigkeitsscheren vor der Polymerisation vermischt werden und
/ das entstehende Gemisch einer üblichen Suspensions-Polymerisation unterworfen wird. Es ist jedoch nach diesem Verfahren
schwierig, ein Polymeres mit feiner Teilchengröße, die so klein ist wie etwa 10 /um, in hoher Ausbeute herzustellen.
Die Anmelderin hat Versuche unternommen, um diese Schwierigkeiten bezüglich der chemischen Technologie,der Oberflächenchemie
hinsichtlich des Verhaltens der Öltröpfchen, insbesondere die Bildung der öltröpfchen, zu lösen.
Erfindungsgemäß werden poröse, granuläre Polymere mit einer
Teilchengröße von etwa 10 /um in hoher Ausbeute durch Suspensions-Polymerisation
hergestellt.
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung
eines körnigen oder granulären Polymeren mit einheitlicher, feiner Teilchengröße durch Polymerisation in wäßriger
Suspension, das dadurch gekennzeichnet ist, daß man die Polymerisation in wäßriger Suspension von einem oder mehreren
vernetzbaren, polymerisierbaren Monomeren, nichtverhetzbaren,
polymerisierbaren Monomeren oder ihren Gemischen in Anwesenheit eines Suspensionsmittels und gegebenenfalls
zusammen mit einem Suspensionshilfsmittel .lund/oder
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BAD ORfGiNAf
einem nicht-reaktiven, organischen Lösungsmittel unter Rühren und einhergehendem Hochgeschwindigkeitsscheren durchführt,
bis der Prozentgehalt der Umwandlung 1 bis 5Ο$έ beträgt,
und die Polymerisation unter Rühren ohne damit einhergehenden Hochgeschwindigkeitsscheren und mechanisches
Schneiden weiterführt.
Als nichtvernetzbare, polymerisierbare Monomere kann man
beispielsweise nichtvernetzbare Monomere der Styrolreihe und nichtvernetzbare Monomere der Acrylreihe verwenden.
Beispiele von Monomeren der Styrolreihe sind Styrol und / seine Derivate, wie Methylstyrol, Monovinyläthy!benzol,
Chlorstyrol, Aminostyrol, Diphenyläthylen, etc.. Beispiele von Monomeren der Acrylreihe sind Alkylacrylate, wie
Butylacrylat und dergl., Alkylmethacrylate, wie Butylmethacrylat
und dergl., Hydroxyalkylacrylate, wie ß-Hydroxyäthylacrylat und dergl., Hydroxyalkylmethacrylate, wie
ß-Hydroxyäthylmethacrylat und dergl., Acrylnitril, Methacrylnitril,
Acrylamid, Methacrylamid und dergl..
Als vernetzbare, polymerisierbare Monomere kann man solche
mit zwei oder mehr polymerisierbaren, ungesättigten Bindungen im Molekül verwenden. Beispiele von vernetzbaren
Monomeren sind Divinylbenzol, Divinyltoluol, Divinylnaphthalin,
Divlnylphenol, Divinylpyridin, Diallylphthalat, Diallylfumarat, !!,N'-Methylendimethacrylamid, Äthylenglykol-dimethacrylat
und dergl..
Als Suspensionsmittel kann man kaum lösliche Phosphate, wie Tricalciumphosphat, Hydroxyapatit, Magnesiumpyrophosphat
und dergl., und wasserlösliche Hochpolymere, wie Alkylcellulosen, Polyvinylalkohol und dergl., allein
öder im Gemisch verwenden. Vom Standpunkt der leichten Verarbeitung der gebildeten Suspension und der Einfachheit
der Synthese der Suspensionsmittel ist es bevorzugt, kaum lösliche Phosphate zu verwenden.
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3 ΰ ύ O 5 °
Das Suspensionsmittel wird bevorzugt in einer Menge von 3 bis 200 Gew.%, bezogen auf das Gesamtgewicht der verwendeten
Monomeren, eingesetzt. Wenn die Menge zu gering ist, wird das Suspensionssystem instabil, während, wenn
die Menge zu groß ist, die Gefahr besteht, daß eine einheitliche Dispersion gestört wird..
Es ist bevorzugt, ein Suspensionshilfsmittel zu verwenden, damit das Polymerisationssystem stabiler wird. Als Suspensionshilfsmittel
kann man ein oder mehrere anionische oberflächenaktive
Mittel, nichtionische oberflächenaktive -' Mittel, amphotere oberflächenaktive Mittel, wie Natriumdodecylbenzolsulfonat,
Natriumlaurylsulfonat, Natriumalkylnaphthalinsulfonat,
Dialkylsulfosuccinatsalze, PoIyoxyäthylenalkylphenoläther-sulfonatsalze
etc., verwenden. Vom Standpunkt der Stabilität des Dispersionssystems ist
die Verwendung eines anionischen oberflächenaktiven Mittels bevorzugt. Das anionische oberflächenaktive Mittel kann in
einer Menge im Bereich von bevorzugt 0,0005 bis 0,01 Ge\r.%,
bezogen auf das Gesamtgewicht der Monomeren, verwendet werden. Werden z.B. Styrol, Monovinyläthy!benzol und Divinylbenzol
als Monomere und Natriumdodecylbenzolsulfonat als Suspensionshilfsmittel verwendet, so wird Natriumdodecylbenzolsulfonat
in einer Menge von bevorzugt 0,0005 bis 0,003 Gew.?6, bezogen auf das Gesamtgewicht der Monomeren,
verwendet. Manchmal ist die Verwendung eines sog. Aussalzungsmittels, wie Natriumsulfat, Natriumchlorid,
Calciumchlorid oder dergl., zusammen mit dem Suspensionshilfsmittel von Vorteil.
Als nicht-reaktives, organisches Lösungsmittel kann man aromatische Kohlenwasserstoffe, wie Toluol, Äthylbenzol,
Xylol, Diäthylbenzol, Dodecylbenzol, etc., aliphatische
Kohlenwasserstoffe, wie Hexan, Octan, Dodecan, etc., Alkohole, wie Propylalkohol, Butylalkohol, n-Amylalkohol,
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■;
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Isoamylalkohol, etc., Glykole, wie Äthylenglykol, PoIyäthylenglykol,
Propylenglykol, Dipropylenglykol, etc., Nitroalkane, wie Nitromethan, Nitroäthan, etc., allein
oder als Gemisch derselben verwenden. Die Verwendung eines nichtreaktiven, organischen Lösungsmittels ist besonders
bei der Herstellung poröser, granulärer Polymerer, die als Füllstoffe für GPC und für poröse Ionenaustauschharzmatrices
verwendet werden, bevorzugt. Da die Gefahr besteht, daß sich die Teilchengröße des körnigen Polymeren
vergrößert, wenn ein zu großer Überschuß an Lösungsmittel verwendet wird, ist es bevorzugt, das Lösungsmittel in
/ einer Menge von etwa 150 Gew.% oder weniger, bezogen auf
das Gesamtgewicht der verwendeten Monomeren, einzusetzen. Wenn andererseits zu wenig Lösungsmittel verwendet wird,
ist es schwierig, poröse, granuläre Polymere herzustellen. Es ist daher bevorzugt, das Lösungsmittel in einer Menge
von etwa 10 Gew.56 oder mehr, bezogen auf das Gesamtgewicht
der verwendeten Monomeren, einzusetzen. Wird ein Alkohol als organisches Lösungsmittel verwendet, ist es, da
das Suspensionssystem leicht instabil wird, bevorzugt, ein
kaum lösliches Phosphat zusammen, mit Alkylcellulose oder
Polyvinylalkohol als Suspensionsmittel zu verwenden.
Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren sollte die Polymerisation mindestens während einer bestimmten Zeit vom Beginn der Polymerisation
unter Rühren mit Hochgeschwihdigkeitsscherung durchgeführt werden. Der Ausdruck "Rühren, einhergehend
mit Hochgeschwindigkeitsschereinwirkung bzw. Hochgeschwindigkeitsscheren11
bedeutet, daß eine Scherkraft, die eine Scherrate (oder einen Geschwindigkeitsgradienten) von
ΛΌτ min" bis 5 x 10 min™ ergibt, auf einen Teil des
Polymerisationssystems einwirkt. Wenn die Scherrate unter 10^ min™ liegt, wird die Teilchengröße des entstehenden,
körnigen Polymeren größer, wohingegen, wenn die Scherrate über 5 x 10 min" liegt, das System instabil wird und
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ό υ υ υ b 9 ο
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Polymere mit großer Teilchengröße und solche mit ultrafeiner
Teilchengröße in zunehmendem Maße gebildet werden. Eine bevorzugte Scherrate beträgt 3 x 10 bis
2 χ 106 min"1.
Der Ausdruck "Scherrate" kann als Wert definiert werden,
den man erhält, indem man den absoluten Wert des Unterschieds der Geschwindigkeit von zwei Ebenen durch die Entfernung
zwischen den zwei Ebenen dividiert, wenn ein Polymerisationssystem zwischen den beiden Ebenen oder
zylindrischen Ebenen mit ausreichender, geringer Entfer- y nvaig (z.B. 5 oder 6 mm oder darunter) vorhanden ist.
Beispiele einer Vorrichtung, die eine solche Hochgeschwindigkeitsscherung
ergibt, sind solche, die eine Rühreinrichtung aufweisen, wie solche mit einer Turbinenpumpe darin,
z.B. ein tischartiger, M-artiger Homomischer (table-type M-type homomixer, hergestellt von Tokushu Kika Kogyo Co.,
Ltd., Japarj). Beispiele mit Ausnahme des Homomischers sind
ein Rohr-Leitungs-Homomischer (pipe-line homomixer, von Tokushu Kika Kogyo Co., Ltd.), ein Homogenisierungsmischer
(homogenizer mixer, von Steco Inc., USA), ein Turbomischer (turbon mixer, von Tsukishima Kikai Co., Ltd.,
Japan), und dergl.. Mischer mit stationärem Rohr können ebenfalls verwendet werden, solange sie eine Scherrate
5 6-1
von 1(r bis 5 x 10 min ergeben. Beispiele davon sind statische Mischer (Kenics Co., USA), Hochmischer (high mixer, vnn Toray Ind., Inc., Japan), I.S.G. bewegungslose Mischer (motionless mixer, von Chas.Ross & Son Co., Inc., USA) und dergl..
von 1(r bis 5 x 10 min ergeben. Beispiele davon sind statische Mischer (Kenics Co., USA), Hochmischer (high mixer, vnn Toray Ind., Inc., Japan), I.S.G. bewegungslose Mischer (motionless mixer, von Chas.Ross & Son Co., Inc., USA) und dergl..
Wenn die Bewegung bzw. das Rühren ohne einhergehendes Hoenges
chwindigkeits scheren zur Anfangszeit der Polymerisation
durchgeführt wird (d.h. wenn die Polymerisation unter normalem Rühren, wie in der Vergangenheit, durchgeführt
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. - 11 -
wird), ist die Scherrate gering und die Teilchengröße der Öltröpfchen verbreitert sich von 5 oder 6/um zu 5 oder 6 mm
(hauptsächlich von 50 oder 60/um zu 500 oder 600/um) und
die Teilchen sind hauptsächlich als Teilchen mit größerer Größe verteilt.
Die Polymerisation unter Rühren mit einhergehendem Hochgeschwindigkeitsscheren
erfolgt von Beginn der Polymerisation bis zu einem Zeitpunkt, wenn der Prozentgehalt an Umwandlung
Λ% oder mehr und 5096 oder weniger beträgt. Wird
die Polymerisation unter Rühren mit einhergehendem Hochgeschwindigkeitsscheren beendigt, bevor der Prozentgehalt
an Umwandlung 1% beträgt, verbinden sich die so gebildeten öltröpfchen mit kleiner Teilchengröße zu solchen mit einer
größeren Teilchengröße.
Der Prozentgehalt an Umwandlung kann durch GasChromatographie
bestimmt werden.
Wird die Polymerisation unter Rühren.und einhergehendem
Hochgeschwindigkeitsscheren durchgeführt, so wird die Teilchengröße der öltröpfchen zu Beginn der Polymerisation
durch Hochgeschwindigkeitsscheren klein gemacht, und eine solch kleine Teilchengröße kann so lange aufrechterhalten
werden, wie das Rühren mit einhergehendem Hochgeschwindigkeitsscheren weitergeführt wird. Im Verlauf der Polymerisation,
cL-h. wenn der Prozentgehalt an Umwandlung über Λ% und 5OJi oder weniger liegt, erhöht sich die Viskosität
der Öltröpfchen mit kleiner Teilchengröße und kann in dem Suspensionssystem vergleichsweise stabil gehalten werden
und wird durch Koaleszieren und die Abtrennung von Teilchen kaum beeinflußt, selbst wenn das Polymerisationssystem in ein Rührsystem ohne gleichzeitigem Hochschwindigkeitsscheren
tiberführt wird. Nach einer solchen Stufe werden, wenn die Polymerisation unter Rühren und
unter Verwendung einer Rührvorrichtung mit einer Turbinen-
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pumpe darin, wie einem Homomischer, weitergeführt wird,
die Teilchen, die eine kleine Teilchengröße besitzen und die vergleichsweise stabil beim Rühren ohne damit einhergehendem
Hochgeschwindigkeitsscheren vorliegen, geschnitten oder mechanisch vermählen durch die sich drehenden
Flügel, die sich mit hoher Geschwindigkeit drehen und eine Hochgeschwindigkeitsschereinwirkung ausüben und bewirken,
daß die Teilchengröße kleiner wird. Daher sollte, nachdem sich die Viskosität der kleinen Teilchen (Öltröpfchen)
erhöht hat und diese vergleichsweise stabil vorliegen, auf die kleinen Teilchen keine Schneid- oder Mahleinwirkung
erfolgen. Allgemein gesagt, ist es bevorzugt, die Polymerisation unter Rühren ohne damit einhergehende Hochgeschwindigkeitsscherung
weiterzuführen, nachdem der Prozentgehalt der Umwandlung im Bereich von 1 bis 50% liegt, da die kleinen
Teilchen, die relativ stabil vorliegen und deren Viskosität sich erhöht hat, möglicherweise abgeschieden werden,
wenn die Polymerisation unter Rühren mit einhergehender
Hochgeschwindigkeitsscherung selbst nach dieser Stufe
durchgeführt wird, und da die kleinen Teilchen relativ stabil beim Rühren ohne damit einhergehender Hochgeschwindigkeits
scherung sind. Die Polymerisation unter Rühren mit einhergehendem Hochgeschwindigkeitsscheren wird beendigt,
bevor der Prozentgehalt an Umwandlung nicht über 50% liegt, und die Polymerisation wird bei üblichem Rühren ohne damit
einhergehendes Hochgeschwindigkeitsscheren durchgeführt.
Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren wird das Polymerisationssystem
so behandelt, daß schließlich ein granuläres bzw. körniges Polymer mit einer Teilchengröße von etwa 10/um
in guter Ausbeute erhalten wird, wenn man die Polymerisation unter Rühren mit einhergehendem Hochgeschwindigkeitsscheren
durchführt. Es ist daher nicht bevorzugt, ein oder mehrere Monomere oder Polymere oder Copolymere zu dem Polymerisationssystem
bei oder nach der Stufe zuzugeben, bei der
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normalerweise gerührt wird ohne damit einhergehendem Hochgeschwindigkeitsscheren,
da sich die Teilchengröße des granulären Endpolymeren stark ändert und eine solche Zugabe
bedeutungslos ist. Andererseits ist es bevorzugt, gegebenenfalls ein oder mehrere"Suspensionshilfsmittel bei
dieser Stufe zuzugeben, um eine Kombination der Teilchen sicher zu inhibieren, wobei man gegebenenfalls die Teilchengrößenverteilung
beobachtet.
Die erfindungsgemäße Polymerisation wird normalerweise bei einer Temperatur von etwa 65 bis 900C durchgeführt. Als
Polymerisationskatalysatoren kann man Radikalpolymerisationsinitiatoren, wie Peroxide, z.B. Benzoylperoxid, p-tert.-Butylperbenzoat
etc., Azoverbindungen, z.B. Azo-bis-isobutyronitril etc., in einer Menge von etwa 0,5 bis 3 Gew.%,
bezogen auf die Gesamtmenge der verwendeten Monomeren, einsetzen.
Es ist bevorzugt, das wäßrige Medium in der 5fachen oder größeren Menge, bezogen auf das Gesamtgewicht der verwendeten
Monomeren, zu verwenden. Wenn die Menge unter dem 5fachen liegt, findet ein Koaleszieren oder eine Koagulation
der öltröpfchen in der Anfangszeit der Polymerisation leicht statt, und es ist schwierig, ein körniges Polymer
mit einheitlicher, feiner Teilchengröße herzustellen. Wenn andererseits die Menge an wäßrigem Medium zu groß ist,
erniedrigt sich die Ausbeute bei der Erzeugung, so daß es bevorzugt ist, das wäßrige Medium in der 15fachen oder geringeren
Menge, bezogen auf das Gesamtgewicht der verwendeten Monomeren, zu verwenden.
Die folgenden Beispiele erläutern die Erfindung. In den Beispielen sind alle Prozentgehalte, sofern nicht anders
angegeben, durch das Gewicht ausgedrückt. +) Suspensionsmittel und
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In einen 1 1 Vierhalskolben, der mit einem Thermometer,
einem Relais des Bimetall-Typs, einem Rückflußkühler und einem Homomischer (ein table-type M-type Homomischer,
hergestellt von Tokushu Kika Kogyo Co., Ltd.) ausgerüstet ist, gibt man 67,2 g Styrol, 17,2 g 60%iges Divinylbenzol
(ein Gemisch aus 60% Divinylbenzol und 35% Monovinyläthylbenzol;
im folgenden wird der obige Ausdruck auf gleiche Art verwendet), 0,52 g Benzoylperoxid (BPO), 23,4 g einer
Suspension aus 10% kaum löslichem Tricalciumphosphat (TCP), ,»1,26 g 1%iges Natriumdodecylbenzolsulfonat (DA) und
420 ml entmineralisiertes Wasser und rührt unter gleichzeitigem Hochgeschwindigkeitsscheren (Scherrate etwa 1,3 x
10 min ). Der Inhalt wird auf 70 bis 75°C unter Verwendung eines Mantelheizgeräts unter Dispergieren^erhitzt. Die Polymerisation
erfolgt während 2 h bei dieser Temperatur (Prozentgehalt Umwandlung = 30%). Danach wird die Reaktionslösung
schnell in einen anderen 1 1 Vierhalskolben, der mit einem Thermometer, einem Relais vom Bimetall-Typ, einem
Rückflußkühler und einem Rührer mit einer Η-Typ Schaufel
ausgerüstet ist, gegeben und die Polymerisation wird 4 h bei 80 bis 85°C unter Rühren mit einer Rate von 500
bis 600 U/min weitergeführt. Während der Polymerisation werden oft aus der Reaktionslösung Proben entnommen, um
die Teilchengröße der Perlen mit einem optischen Mikroskop festzustellen. 150 g TCP werden periodisch zu der Reaktionslösung
zugegeben, damit das Dispersionssystem stabil wird und die kleine Teilchengröße aufrechterhalten
wird. Die so gebildeten, kugelförmigen Perlen werden abfiltriert, mit verdünnter Chlorwasserstoffsäurelösung gewaschen
und getrocknet. Mikrophotographien der Perlen werden angefertigt und die Teilchengrößenverteilung (Anteil)
der Perlen wird bestimmt und in Gewichtsprozent wie folgt umgewandelt.
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. - 15 -
Teilchengröße (/um) 1 - 5
5-15
15 - 25
25 - 35
>35
5-15
15 - 25
25 - 35
>35
insgesamt
Das Verfahren von Beispiel 1 wird wiederholt, mit der Ausnahme,
daß ein Rührer mit einer Schaufel des H-Typs während der Polymerisation verwendet wird und kein Homomischer
eingesetzt wurde. Die Teilchengrößenverteilung des Produktes ist wie folgt.
Teilchengröße (/um) Anteil (%)
1-5 0
5-15 2,5
15 - 25 4,5
25-35 8
35 - 45 10
45 - 55 14
55 - 65 21
65 - 75 14
75 - 85 11
85-95 9
>95 6
insgesamt 100
Das Verfahren von Beispiel 1 wird wiederholt, mit der Ausnahme,
daß während des gesamten Verfahrens ein Homomischer verwendet wird, jedoch kein Rührer mit Schaufel vom H-Typ
eingesetzt wurde. Nach 3 bis 4 h vom Temperaturanstieg (% Umwandlung etwa 6090 findet ein Zusammenbrechen der
kugelförmigen Perlen durch den Homomischer statt, was ein
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Verstopfen der Vorrichtung bewirkt und eine Weiterführung
der Reaktion erschwert.
Das Verstopfen der Vorrichtung kann so erklärt werden, daß, wenn sich die Härte der Perlen mit Fortschreiten der Polymerisation
erhöht, die Perlen durch die Scherkraft und die scharfen Flügel des Homomischers unter Bildung kleiner, gebrochener
Fragmente gebrochen werden, die ein Verstopfen bzw. Verkleben der Vorrichtung bewirken. Eine Polymerisation
unter Verwendung von nur einem Homomischer ist somit
nicht geeignet, und die Rührbedingungen des Polymerisa-/
tionssystems sollten so geändert werden, daß keine Scherkraft und ein mechanisches Schneiden oder ein Mahlen bei
der entsprechenden Zeit ausgeübt werden, nachdem der Prozentgehalt der Umwandlung der Perlen 1 bis 5096 erreicht
hat.
Unter Verwendung des gleichen Kolbens und der gleichen Vorrichtung,
wie sie in Beispiel 1 verwendet wurden, werden 72 g Styrol, 40 g 60%iges Divinylbenzol, 1,2 g BPO, 60 g
einer Suspension aus 1096 TCP, 2,4 g einer 196igen wäßrigen
DA-Lösung, 40 g Toluol, 20 g Diäthylbenzol und 560 ml
entmineralisiertes Wasser in den Kolben gegeben, und die Polymerisation wird etwa 1,5 h bei 70 bis 75°C unter Rühren
und damit einhergehendem Hochgeschwindigkeitsscheren
ß —1
(Scherrate etwa 1,3 x 10 min" ) unter Verwendung eines Homomischers durchgeführt (96 Umwandlung = 2596). Danach wird die Reaktionslösung schnell in einen anderen Kolben überführt, der mit einem Rührer mit einem Flügel des H-Typs ausgerüstet ist, wie er in Beispiel 1 verwendet wurde, und die Polymerisation wird 5 h bei 80 bis 850C mit einer Rührrate von 400 bis 450 U/min weitergeführt. Während der Polymerisation werden TCP und DA periodisch zugegeben, um die kleine Teilchengröße der Perlen aufrecht-
(Scherrate etwa 1,3 x 10 min" ) unter Verwendung eines Homomischers durchgeführt (96 Umwandlung = 2596). Danach wird die Reaktionslösung schnell in einen anderen Kolben überführt, der mit einem Rührer mit einem Flügel des H-Typs ausgerüstet ist, wie er in Beispiel 1 verwendet wurde, und die Polymerisation wird 5 h bei 80 bis 850C mit einer Rührrate von 400 bis 450 U/min weitergeführt. Während der Polymerisation werden TCP und DA periodisch zugegeben, um die kleine Teilchengröße der Perlen aufrecht-
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zuerhalten. Das Produkt wird filtriert, mit verdünnter
Chlorwasserstoffsäurelösung gewaschen und getrocknet. Die
Teilchengrößenverteilung der entstehenden Perlen wird unter Verwendung von Mikrophotographien bestimmt, wobei
man die folgenden Ergebnisse erhält.
Teilchengröße (/um) Anteil (90
1-5 18
5-15 43
15-25 26
25-35 10
>35 3
insgesamt 100
Das Verfahren von Beispiel 2 wird wiederholt, mit der Ausnahme, daß während des gesamten Verfahrens ein Rührer mit
einem Flügel des Η-Typs, jedoch kein Homomischer verwendet wird. Die Teilchengrößenverteilung des Produktes ist wie
folgt.
Teilchengröße ( /um) Anteil (90
1-5 0
5 - 25 9
25-45 16
45 - 65 31
65-85 25
85 - 105 13
>105 6
insgesamt 100
Man verwendet den gleichen Kolben und die gleiche Vorrichtung wie in Beispiel 1 und gibt 96 g Styrol, 24 g 60%iges
Divinylbenzol, 0,75 g BPO, 6,9 g Ammoniumsalz eines Copolymeren
von Styrol und Maleinsäure, 8,9 g Natriumchlorid
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und 550 ml entmineralisiertes Wasser in den Kolben. Die Polymerisation wird 1,5 h bei 70 bis 750C unter Rühren
und gleichzeitigem Hochgeschwindigkeitsscheren (Scherrate etwa 2 χ 10 min" ) unter Verwendung eines Homomischers
durchgeführt (% Umwandlung = 20%). Anschließend wird
die Reaktionslösung schnell in einen anderen Kolben überführt, der mit einem Rührer mit Flügel vom Η-Typ gemäß
Beispiel 1 ausgerüstet ist. Die Polymerisation wird 5 bis 6 h bei 80 bis 850C mit einer Rührrate von 500 bis
600 U/min weitergeführt. Das Produkt wird filtriert und getrocknet. Die Teilchengrößenverteilung des Produktes
/ist wie folgt.
Teilchengröße (yum) Anteil (%)
1-5 5
5-15 21
15 - 25 30
25 - 35 22
35 - 45 14
> 45 8
insgesamt 100
Das Verfahren von Beispiel 3 wird wiederholt, mit der Ausnahme, daß während des gesamten Verfahrens ein Rührer mit
H-Typ-Flügel, jedoch kein Homomischer verwendet wird. Die
gebildeten Perlen besitzen eine Teilchengröße von 100 bis 1000/um. Dies zeigt eindeutig, daß nach dem erfindungsgemäßen
Verfahren die entstehenden Teilchen größer werden und daß solche mit kleiner Teilchengröße nicht gebildet
werden.
In einen 1 1 Vierhalskolben, der mit einem Homomischer gemäß
Beispiel 1 ausgerüstet ist, gibt man 100 g 60#iges
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BAD
30Ü0596
• ■ . - 19 -
Divinylbenzol, 5 g BPO, 100 g einer wäßrigen Suspension
aus 10bigem TCP, 800 ml einer 0,5%igen wäßrigen Methylcelluloselösung,
36 g Toluol, 36 g Diäthylbenzol und 150 g Isoamylalkohol. Die Polymerisation erfolgt während
3 h bei 70 bis 75°C unter Rühren und gleichzeitigem Hoch-
fr λ
geschwindigkeitsscheren (Scherrate etwa 7 x 103 min )
unter Verwendung eines Homomischers (% Umwandlung = 2096).
Anschließend wird die Reaktionslösung schnell in den
gleichen 1 1 Vierhalskolben mit einem Rührer mit H-Typ-Flügel gemäß Beispiel 1 überführt, und die Polymerisation
wird 5 h bei 80 bis 85°C und mit einer Rührrate von 500 bis 600 U/min weitergeführt. Die Teilchengrößenverteilung
des Produktes ist wie folgt.
Teilchengröße (/um) Anteil (%)
1-5 9
5-15 38
15 - 25 30
25 - 35 Ί8
>35 _5__
insgesamt 100
In den gleichen 1 1 Kolben, der mit einem Homomischer gemäß Beispiel 1 ausgerüstet ist, gibt man die gleichen Bestandteile,
wie sie in Beispiel 1 verwendet wurden, und rührt unter Hochgeschwindigkeitsscheren (Scherrate etwa
1,3 χ 10 min~ ) während 20 bis 30 min bei Normaltemperatur
für eine vorläufige Dispersion. Danach wird die entstehende Dispersion in den gleichen 1 1 Vierhalskolben
überführt, der mit einem Rührer mit H-Typ-Flügel gemäß
Beispiel 1 ausgerüstet ist. Die Polymerisation erfolgt während 2 h bei 70 bis 75°C und 4 h bei 80 bis 850C mit
einer Rührrate von 500 bis 600 U/min. Während der Polymerisation wird die Teilchengröße der Perlen unter Verwendung
eines optischen Mikroskops beobachtet und 200 g TCP
030029/0846
BADORrGfNAL
werden periodisch zugegeben. Die gebildeten Perlen werden gemäß Beispiel 1 behandelt. Die Teilchengrößenverteilung
der Perlen ist wie folgt.
Teilchengröße (/um) Anteil (96)
1-5 2,2
5-15 8
15 - 25 10
25 - 35 12
35 - 45 23
45 - 55 19
55 - 65 11
65-75 7
75-85 4
85-95 ' 2
>95
insgesamt 100
In den obigen Beispielen wird der Prozentgehalt der Umwandlung
gemessen, indem man 1 ml einer Probe aus den Reaktionslösungen (Suspensionen) entnimmt, 1 ml einer Lösungsmittelmischung
aus Methyläthylketon, Methanol und n-Propanol
in äquivalenten Gewichtsverhältnissen zugibt, um eine einheitliche
Lösung zu erhalten, die dann gaschromatographisch
zur Bestimmung der Anteile an Monomeren analysiert wird.
Aus den obigen Beispielen folgt, daß teilchenförmige Polymere mit relativ einheitlicher und feiner Teilchengröße,
die so klein ist wie etwa 10/um, in hoher Ausbeute nach
dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellt werden können.
Ende der Beschreibung.
030029/0846
Claims (10)
- PATENTANWÄLTEDR. WALTER KRAUS DIPLOMCHEMIKER - DR.-ING. ANNEKATE WEISERT DIPL.-ING. FACHRICHTUNG CHEMIE IRMGARDSTRASSE 15 · D-8OOO MÜNCHEN 71 · TELEFON 089/797077-797078 · TELEX 05-212156 kpatdTELEGRAMM KRAUSPATENT2435 AW/MyHITACHI CHEMICAL COMPANY, LTD. Tokyo, Japan' Verfahren zur Herstellung eines körnigen Polymeren mitkleiner TeilchengrößePatentansprüche' 1, Verfahren zur Herstellung eines körnigen Polymeren mit kleiner Teilchengröße durch Polymerisation in wäßriger Suspension, dadurch gekennzeichnet, daß man die Polymerisation in wäßriger Suspension von einem oder mehreren vernetzbaren, polymerisierbaren Monomeren, nichtvernetzbaren, polymerisierbar en Monomeren oder ihren Gemischen in Anwesenheit eines Suspensionsmittels unter Rühren und mit einhergehender Hochgeschwindigkeitsschereinwirkung durchführt, bis die Umwandlung im Prozentgehalt 1 bis 50% beträgt, und die Polymerisation unter Rühren ohne mit einhergehender Hochgeschwindigkeitsschereinwirkung und mechanischer Schneideinwirkung weiterführt.030029/084630001-96• - 2 -
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeidnet, daß man zusammen mit dem Suspensionsmittel ein Suspensionshilfsmittel und/oder ein nicht-reaktives, organisches Lösungsmittel verwendet.
- 3. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Hochgeschwindigkeitsscheren eine Siweist.5 6-1 eine Scherrate im Bereich von 10 bis 5 x 10 min auf-
- 4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß man als nichtvernetzbares, polymerisierbares Monomeres ein Monomeres der Styrolreihe oder ein Monomeres der Acrylreihe verwendet.
- 5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die verwendeten Monomeren ein Gemisch aus Divinylbenzol als vernetzbarem, polymerisier- · barem Monomeren und einem Monomeren der Styrolreihe als nichtvernetzbares, polymerisierbares Monomeres sind.
- 6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Gemisch aus Divinylbenzol, Styrol und Monovinyläthylbenzol als Monomeres verwendet wird.
- 7. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Alkohol oder ein Gemisch aus einem Alkohol oder einem anderen organischen Lösungsmittel als nicht-reaktives, organisches Lösungsmittel und ein kaum lösliches Phosphat und eine Alkylcellulose als Suspensionsmittel verwendet werden.
- 8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Polymerisation unter Rühren630029/08463 00 n n 9 6 - 3 -mit einhergehender Hochgeschwindigkeitsschereinwirkung durchgeführt wird, bis der Urawandlungsprozentgehalt 5 bis 30% beträgt.
- 9· Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß Divinylbenzol als vernetzbares, polymerisierbares Monomeres, ein Monomeres der Styrolreihe als nichtvernetzbares, polymerisierbares Monomeres, ein kaum lösliches Phosphat oder ein Gemisch aus Phosphat und einer Alkylcellulose als Suspensionsmittel und mindestens eine Verbindung aus der Gruppe aromatischer Kohlenwasserstoffe, aliphatischer Kohlenwasserstoffe und Alkohole als nicht-reaktives, organisches Lösungsmittel verwendet werden und daß das Hochgeschwindigkeitsscheren mit einer Scherrate von 10 bis 5 x 106 min"1 erfolgt.
- 10. Verfahren nach Anspruch 9» dadurch gekennzeichnet, daß das Suspensionsmittel ein Gemisch aus einem kaum lösli-, chen Phosphat und Methylcellulose ist, das nicht-reaktive, organische Lösungsmittel ein Alkohol oder ein Gemisch aus einem Alkohol und einem oder mehreren aromatischen Kohlenwasserstoffen oder aliphatischen Kohlenwasserstoffen ist und daß die Polymerisation unter Rühren mit einhergehender Hochgeschwindigkeitsschereinwirkung mit einer Scherrate von 3 x 105 bis 2 χ 106 min"1 durchgeführt wird, bis die Umwandlung in Prozent 5 bis 30% beträgt.Ö30029/08A6BAEf
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