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Schaltungsanordnung zur Steuerung eines für den Fern-
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sprechauStragsdienst eingesetzten zentralen Anrufbeantworters Die
Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zur Steuerung eines für den Fernsprechauftragsdienst
eingesetzten zentralen AnruSbeantwurters, der für die Dauer der Umschaltung eines
Teilnehmeranschlusses auf den Fernsprechauftragsdienst diesem zur Verfügung gestellt
wird, wobei der betreffende Teilnehmer die Möglichkeit hat, über das Fernsprechnetz
Ansagen auf den Anrufbeantworter aufzusprechen und Wiedergaben anzuhören.
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Ein wichtiges Merkmal der Dienstleistung für den Fernsprechteilnehmer
ist der Fernsprechauftragsdienst.
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Auf Antrag kann ein Teilnehmeranschluß mit dem Fernsprechauftragsdienst
(Fe-AD) verbunden werden, damit während der Abwesenheit des Anschlußinhabers für
ihn bestimmte, ankommende Gespräche entgegengenommen und Nachrichten hinterlassen
werden können. Zu diesem Zweck wird dem Teilnehmer eine Fernsprechauftragsdienst-Anschlußschaltung
zugeordnet, die bei bestehender Umschaltung bewirkt, daß die Anrufe parallel auch
zu einem Auftragsdienst-Abfrageplatz gelangen können.
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Während der bestehenden Umschaltung kann der betreffende Teilnehmer
ungehindert abgehende Gespräche führen und auch Anrufe entgegennehmen, falls er
sich vor dem Eintreten des Fernsprechauftragsdienst-Abfrageplatzes meldet. Bei der
Meldung des Abfrageplatzes erhält der anrufende Teilnehmer eine vorbestimmte Auskunft
und kann für den angerufenen, also den umgeschalteten Teilnehmer bestimmte Nachrichten
hinterlassen, die dann von der Beamtin notiert werden.
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Da für die Durchführung des Fernsprechauftragsdienstes ein erheblicher
Personalaufwand erforderlich ist, sind schon Einrichtungen bekannt geworden, womit
selbsttätige Teilfunktionen für den Fernsprechauftragsdienst erreichbar sind.
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So ist in der DE-PS 939 457 angegeben, daß von einem zentral angeordneten
Gerät Ansagen als Antwortgaben für einen Anrufer durchgegeben werden können. Diese
Einrichtung ist jedoch mehr für allgemeingültige Ansagen gedacht, wie auf Seite
2, Spalte 2, Zeilen 110 bis 115 näher erläutert ist. Der anrufende Teilnehmer hat
bei dieser Einrichtung keine Möglichkeit, irgendwelche Nachrichten zu hinterlassen.
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Eine weitere ähnliche Patentschrift (DE-PS 971 016) befaßt sich mit
einem in einer Vermittlungsstelle angeordneten Gerät, das Wiedergaben und Aufnahmen
ermöglich und mehrere voneinander getrennte Sprachspeicherbereiche aufweist, die
jeweils einem Teilnehmer zugeordnet werden können. Der Aufbau eines solchen Gerätes
ist in Abbildung 2 dargestellt, und seine Funktion ist auf der Seite 3 beschrieben.
Hier ist angegeben, wie Ansagen, also Wiedergaben zu einem den auf Fernsprechauftragsdienst
umgeschalteten Teilnehmer-
anschluß anrufenden Teilnehmer gelangen,
und daß der abruf ende Teilnehmer für den umgeschalteten Teilnehmer bestimmte Mitteilungen
auf den Tonträger aufsprechen kann. Im letzten Absatz der Beschreibung der DE-PS
971 016 ist ein Hinweis gegeben, daß die aufgesprochenen Nachrichten dem auf Fernsprechauftragsdienst
geschalteten Teilnehmer durchgegeben werden, wenn dieser sich zurück meldet. Weil
in der Patentschrift nicht angegebenistwie dieser Vorgang automatisch abläuft, muß
angenommen werden, daß die Beamtin am AuStragsdienstplatz eingreifen muß, um dem
Teilnehmer die von seinen Anruf ern hinterlassenen Nachrichten zu übermitteln und
den Speicherbereich zu löschen.
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Mit der Erfindung soll erreicht werden, daß auch für diesen Vorgang
keine personelle Unterstützung erf orderlich ist. Diese Aufgabe wird dadurch gelöst,
daß zwischen einen mit verkürzter Rufnummer erreichbaren Ausgang eines Fernsprechnetzes
und einem im Rahmen des Fernsprechauftragsdienstes verwendeten, einem darauf umgeschalteten
Teilnehmer zur Verfügung gestellten Anrufbeantworter eine Ubertragungseinrichtung
geschaltet ist, die aus von dem betreffenden Teilnehmer abgegebenen Xennzeichen
mittels einer in ihr enthaltenen Steuereinrichtung Steuerbefehle für den Anrufbeantworter
erzeugt.
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Damit wird erreicht, daß der Fernsprechauftragsdienst weitgehend voll
automatisch durchführbar ist. Der umgeschaltete Teilnehmer kann den von ihm gewunschten
Ansagetext selbst aufsprechen und auch ändern und kann von den anrufenden Teilnehmern
stammenden Nachrichten abhören. Die zu diesem Zweck erforderliche Fernsprechverbindung
muß nicht unbedingt von dem umgeschalteten Teilnehmeranschluß aus aufgebaut werden,
sondern kann auch von jeder anderen Sprechstelle aus hergestellt werden.
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Mit Weiterbildungen der Erfindung gemäß den Unteransprüchen wird erreicht,
daß an den Fernsprechapparaten keinerlei zusätzliche Steuerorgane erforderlich sind.
Außerdem ist es denkbar, daß ein anrufender Teilnehmer mit dem gewünschten, also
dem umgeschalteten Teilnehmer in Verbindung treten kann, wenn diesermöglicherweise
zu einer verabredeten Zeit-mit dem Anrufbeantworter verbunden ist. Es ist weiterhin
vorgesehen, daß durch in-Festwertspeichern abgelegte Daten Vergleiche durchgeführt
werden, damit das unbefugte Benutzen des Anrufbeantworter-Anschlusses weitgehend
ausgeschlossen ist. Diese Daten sind leicht änderbar, so daß auch bekanntgewordene
Steuerungs-Wählinformationen geändert werden können.
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Ein Ausführungsbeispiel wird nachfolgend anhand von Zeichnungen näher
erläutert.
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Es zeigt: Fig.1 das Blockschaltbild einer an ein Fernsprechvermittlungsnetz
angeschlossenen Fernsprechauftragsdienststelle Fig.2 eine mehr ins Detail gehende
Darstellung der Übertragungseinrichtung FA-Ue Wie in der Fig.1 dargestellt, sind
die Teilnehmer TA, TB und TC an ein Fernsprechvermittlungsnetz OVSt angeschlossen.
Der Teilnehmer TA ist über eine ihm zugeordnete Fernsprechauftragsdienst-Teilnehmerschaltung
Fe-AD-TS mit der Fernsprechauftragsdienststelle Fe-AD-St verbunden. Diese Einrichtung
enthält einen Anruf sucher F-AS, einen dazu gehörigen Steuersatz FSS, ein Koppelfeld
FEF und einen Anrufbeantworter AB.
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Alle diese Einrichtungen werden von einer gemeinsamen Steuereinrichtung
FSE gesteuert bzw. überwacht. Zwischen einen mit verkürzter Wahl erreichbaren Ausgang
des Fernsprechnetzes OVSt und der Fernsprechauftrags-
dienststelle
ist die in der Fig.2 ausführlicher dargestellte Übertragungseinrichtung FA-UE geschaltet.
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Diese Ubertragungseinrichtung enthält im wesentlichen eine Steuereinrichtung
AB-SE, welche ihre Eingangsinformation von an den Ausgang des Vermittlungsnetzes
angepaßten Empfangsschaltmitteln (A,C) erhält. Mit Hilfe der zugeordneten Speicher
RAM,ROM erzeugt die Steuereinrichtung AB-SE SchaltbeS für den Anrufbeantworter AB,
die diesem über die Steuerbefehlsbeitungen SBL zugeführt werden. Die an der Steuereinrichtung
angeschalteten Speicher enthalten Programme (KAM) die auf grund von Eingangsinformationen
aufgerufen werden und zu bestimmten Steuerbefehlen führen. Bußerdem sind in einem
Festwertspeicher (ROM) Daten abgelegt, die als Basis für einen Vergleich und eine
Kontrolle der Eingangsinformationen dienen. Es soll damit die Richtigkeit der von
dem befugten Teilnehmer eingegebenen Steuerbefehle geprüft werden.
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Die Funktion der Einrichtung wird nun an einem praktischen Beispiel
erläutert. Wie bereits beschrieben ist der Teilnehmer TA auf den Fernsprechauftragsdienst
geschaltet. Damit dieser Teilnehmer mit dem ihm zugeordneten Bnrufbeantworter in
Verbindung treten kann, ist ihm eine nicht veröffentlichte verkürzte Rufnummer mitgeteilt
worden, die er zu diesem Zweck wählen muß. Der Teilnehmer kann auf diesem Wege auf
den Anrufbeantworter einen Text-auf sprechen, der jedem seinen Anschluß erreichenden
anrufenden Teilnehmer als Meldetext zugesprochen wird. Bei diesem Vorgang wird die
Ubertragungseinrichtung FA-Ue belegt. Wie in der Fig.2 dargestellt ist an die Sprechader
a in diesem Ausführungsbeispiel nach dem bei der Belegung erfolgenden Schließen
des Kontaktes c ein Relais A angeschaltet, das weitere Wahlinformationen in Form
von
Impulsserien empfangen kann. Diese Impulsfolgen werden über
den Kontakt a zur Steuereinrichtung AB-SE gegeben und dort abgezählt und zwischengespeichert.
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Jede einzelne einlaufende Wahlinformation wird danach mit im Festwertspeicher
ROM abgelegten Daten verglichen. Bei obereinstimmung können beispielsweise mit verschiedenen
Wahlinformationen folgende Steuerbefehle für den Anrufbeantworter erzeugt werden:
AufnahmeAnsage, Wiedergabe Ansage, Wiedergabe Gespräch, Stopp und löschen.
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Entsprechend dem vorher beschriebenen Vorgang wird der Teilnehmer
zunächst die Ziffer wählen, die für die Aufnahme des Ansagetextes vorgesehen ist.
Daraufhin wird der Anrufbeantworter gestartet und ist bereit>die von dem Teilnehmer
über das Fernsprechnetz und die Ubertragungseinrichtung kommende Sprachinformation
aufzunehmen. Wenn der Teilnehmer diesen Vorgang beendet hatRkann er durch das Nachwählen
einer anderen Ziffer die Wiedergabe des gesprochenen Textes veranlassen. Bei der
Abgabe einer solchen Information werden nacheinander dem Anrufbeantworter die Befehle
Rücklauf und Wiedergabe durch die Steuereinrichtung AB-SE gegeben. Hat der Teilnehmer
sich von der Richtigkeit der durchgeführten Maßnahmen überzeugt, so kann er die
Verbindung einfach auslösen.
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Diese Vorgänge lassen sich nicht nur vom umgeschalteten Teilnehmeranschluß
TA aus durchführen, sondern der Inhaber des Anschlusses TA kann auch von einem anderen
Anschluß (TB oder TC) aus diese Verbindung zur Ubertragungseinrichtung aufbauen,
um die entsprechenden Schaltbefehle an den Anrufbeantworter zu geben.
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Er muß dazu lediglich die ihm zugewiesene Anschlußnummer kennen und
die für jeden einzelnen Befehl nachzuwählende Ziffer wissen.
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Da der Anschluß TA auf Fernsprechauftragsdienst geschaltet ist, werden
alle Anrufe über die Fernsprechauftragsdienst-eilnehmerschaltung Fe-ÄD-TS zur Fernsprechauftragsdienststelle
Fe-AD-St durchgeschaltet.
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daraufhin läuft der Anruf sucher F-AS auf die angerufene Leitung auf
und veranlaßt die notwendigen Steuervorgänge. Dabei wird über das Koppelfeld FKF
der Anrufbeantworter mit dem Teilnehmeranschluß TA verbunden und eine Sprechverbindung
mit dem anrufenden Teilnehmer hergestellt. Eine solche Verbindung verläuft also
unter der Annahme, daß vom Teilnehmer TB aus der Anschluß TA angerufen wurde, auf
folgendem Weg: TB, AS, GW, LW in der Vermittlungsstelle OVSt zum Teilnehmeranschluß
TA, von dort über die Fe-AD-US zur Fernsprechauftragsdienststelle, wo der Anrufbeantworter
angekoppelt worden ist. Der anrufende Teilnehmer erhält auf diesem Weg die Meldeansage
des Anrufbeaatworters und wird zum Aufsprechen einer Nachricht aufgefordert.
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Wenn nun der auf Fernsprechauftragsdienst geschaltete Teilnehmer von
seinem eigenen Anschluß TA aus oder von einem beliebigen anderen Anschluß aus diese
vom Anrufbeantworter aufgenommenen Nachrichten abhören will, so wählt er wie zuvor
zunächst die Anschlußnummer der Übertragungseinrichtung an. Danach gibt er durch
Nachwahl einer dafür vorgesehenen Ziffer den Befehl: Wiedergabe Gespräch. Er erhält
daraufhin alle vom Anrufbeantworter aufgenommenen Nachrichten zugesprochen. Mit
einem weiteren für die Löschung dieser Texte vorgesehenem Kennzeichen kann der Teilnehmer
diese von den anrufenden Teilnehmern aufgesprochenen Nachrichten löschen, so daß
der Tonträger für erneute Anrufe wieder frei wird.
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Wenn der Inhaber des auf Fernsprechauftragsdienst
umgeschalteten
Anschlusses TA von einem anderen Anschluß aus über das Fernsprechnetz OVSt mit der
Übertragungseinrichtung FA-Ue verbunden ist, und zur gleichen Zeit ein Teilnehmer
den Anschluß TA anruft, so werden von der Steuerung FSE in der Fernsprechauftragsdienststelle
alle Funktionen des Anrufbeantworters unterbrochen. Stattdessen kommt eine Verbindung
des den Anschluß TA anrufenden Teilnehmers mit dem am Eingang der Übertragungseinrichtung
liegenden Inhaber des Anschlusses DA zustande. Diese Verbindung verläuft, wie aus
Fig.2 ersichtlich ist über den Eingang GW, den Übertrager OLUe, die geschlossenen
gontakte d zur Koppeleinrichtung FKF und von dort aus über den Anrufsucher F-AS
zum Teilnehmeranschluß TA.
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Da die Erzeugung der Steuerbefehle für den Anrufbeantwort er innerhalb
der Übertragungseinrichtung FA-Ue, also durch die Steuereinrichtung AB-SEßdurch
einen Mikrocomputer vorgenommen werden kann, wird für jede einzelne Übertragungseinrichtung
relativ wenig Platz beansprucht. Es ist somit möglich> viele solcher Übertragungseinrichtungen
auf kleinem Raum unterzubringen, und damit viele Anrufbeantworter zu steuern.
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Die Funktionen des Fernsprechauftragsdienstes lassen sich auf diese
Weise mit einem vertretbaren technischen Aufwand weitgehend automatisieren.
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