DE3015796C2 - - Google Patents

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DE3015796C2
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DE3015796A
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Hans Zimmermann
Peter Dipl.-Ing. Ddr 8252 Coswig Dd Gunter
Fritz Ddr 8122 Radebeul Dd Pieper
Gerd Dipl.-Ing. Ddr 8252 Coswig Dd Wierth
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KBA Planeta AG
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Polygraph Leipzig Kombinat Veb
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H29/00Delivering or advancing articles from machines; Advancing articles to or into piles
    • B65H29/68Reducing the speed of articles as they advance
    • B65H29/686Pneumatic brakes
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2601/00Problem to be solved or advantage achieved
    • B65H2601/30Facilitating or easing
    • B65H2601/32Facilitating or easing entities relating to handling machine
    • B65H2601/324Removability or inter-changeability of machine parts, e.g. for maintenance
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
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  • Sheets, Magazines, And Separation Thereof (AREA)

Description

Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Bogenbremse in Bogenauslegern von bogenverarbeitenden Maschinen, insbesondere Druckmaschinen, nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Eine derartige Bogenbremse ist durch die DE-OS 26 27 812 be­ kannt. Gemäß dieser Druckschrift besteht die Bogenbremse aus einer Saugringwelle mit den Saugringen, die mittels Saugring­ haltern auf der Saugringwelle gelagert sind. Die Saugringhalter sitzen auf einer als Vierkantprofil ausgebildeten Traverse und sind längs dieser mit den Saugringen verschiebbar.
Die Saugringwelle ist beidseitig in Lagerböckchen gelagert und über Gewindespindeln, die über eine Querwelle miteinander ver­ bunden sind und einem Kegelradantrieb ist die Saugringwelle in Längsrichtung des Bodenauslegers auf das jeweilige Bogenformat einstellbar.
Nachteilig an dieser Einrichtung ist, daß das Gerüst, der An­ trieb zur Längsverstellung und die Saugringwelle mit den Saug­ ringen funktionell eine Einheit bilden, wodurch Nachteile für die Wartung und Reinigung der bewegten Teile und für das Ein­ stellen der Saugringe bei Druckauftragwechsel entstehen.
Wartungs- und Reinigungsarbeiten müssen, da das Auswechseln dieser Teile kompliziert und aufwendig ist, stets in der Ma­ schine durchgeführt werden. Die Umrüstzeiten werden dadurch größer.
Nachteilig ist auch die Anordnung der Saugringhalter an der Vierkanttraverse, da diese infolge der auftretenden Ver­ schmutzung sich sehr schwierig auf der Traverse verschieben lassen.
Des weiteren ist aus der DE-PS 28 11 963 (nicht vorveröffentlichter Stand der Technik auf Grund einer Patentanmeldung mit älterem Zeitrang) eine pneumatische Bremsvorrichtung bekannt, von der im Oberbegriff des Anspruchs 1 ausgegangen wird. Diese besteht aus mehreren Saug­ ringlagerungen, welche mit Ausnehmungen zur Aufnahme der Führungstraverse versehen ist. Dabei sind die Saugring­ lagerungen verschiebbar und mittels Feststellmittel arre­ tierbar angeordnet. Die Saugringwelle selbst ist als kom­ plett aus dem Bodenausleger herausnehmbare Einheit ausge­ bildet.
Als nachteilig an dieser Einrichtung erweist sich der rela­ tiv komplizierte Aufbau der Bremseinrichtung.
Ziel der Erfindung
Es ist Ziel der Erfindung, eine Bogenbremse in Bodenauslegern von Druckmaschinen zu schaffen, die sich einfach und mit ge­ ringem Aufwand auf unterschiedliche Druckaufträge, insbesondere beim Wechsel von Schön- auf Schön- und Widerdruck und umgekehrt, einstellen läßt und bei der die Wartungs- und Reinigungsarbei­ ten in der Maschine gesenkt werden können.
Aufgabe der Erfindung
Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Bogenbremse in Bogenaus­ legern von bogenverarbeitenden Maschinen zu schaffen, bei der die den Bogen beeinflussenden und die Luftverteilung tragen­ den Elemente der Bogenbremse mit wenigen Handgriffen aus der Maschine herausnehmbar und austauschbar sind.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß alle Saugringe von einer gemeinsamen durchgehenden Saugringwelle getragen werden, die über eine Kupplung angetrieben ist, die Führungstraverse als Saugluftzuführung ausgebildet, über ein Lagerschild mit einem Saugluftverteiler lösbar verbunden und das Feststellmittel ein gefederter Indexbolzen ist.
Den Saugringen ist ein an der Saugringlagerung befestigtes Vorsaugelement vorgeordnet.
Des weiteren sind eine obere und eine untere Führungstraverse vorgesehen, die von der Ausnehmung der Saugringlagerung um­ faßt werden und jedem Saugring ein zur unteren Führungstraverse führender Saugluftschlauch und jedem Vorsaugelement ein zur oberen Führungstraverse führender Saugluftschlauch zugeord­ net ist.
Durch eine derartige Ausgestaltung der Bogenbremse ist es mög­ lich, die Bremselemente (Saugringe, Vorsaugelemente) gemeinsam mit den Lager- und Führungselementen (Saugringwelle, Führungs­ traverse, Saugringlagerung) und den Saugluftzuleitungen zu den Bremselementen mit geringem Aufwand aus der Maschine zu nehmen und Reinigungs- und Wartungsarbeiten außerhalb der Maschine vorzunehmen bzw. durch Bremselemente, die an spezifische Auf­ träge angepaßt wurden, im o. g. Komplex auszutauschen.
Durch eine solche Maßnahme kann die produktive Zeit der Maschine erhöht werden.
Die Bogenbremse ist einfach im Aufbau, bedien- und wartungs­ freundlich und funktionssicher.
Außerdem ist die Luftzuführung zur und in der Bogenbremse so vereinfacht ausgestaltet, daß beim Ein- bzw. Ausbau keine Schlauchverbindungen weder in noch außerhalb der Bogenbremse gelöst zu werden brauchen.
Beim Wiedereinbau in die Maschine, nach erfolgter Einstell- und Wartungsarbeit, sind keinerlei Justagearbeiten erforder­ lich.
Ausführungsbeispiel
An einem Ausführungsbeispiel soll nachfolgend die Erfindung näher erläutert werden. In den Zeichnungen zeigt
Fig. 1 Draufsicht auf die Bogenbremse,
Fig. 2 Seitenansicht der Bogenbremse längs der Linie A-A gemäß Fig. 1,
Fig. 3 Seitenansicht längs der Linie B-B gemäß Fig. 1.
Fig. 1 zeigt die Bogenbremse in einer Draufsicht mit der Saug­ ringwelle 1 auf der über eine Saugringlagerung 3 die Saugringe 2 gelagert sind.
Die Saugringwelle 1 ist über eine Kupplung 4 mit dem Getriebe­ block 5, in dem das durch die Hauptantriebswelle 14 betätigbare Getriebe angeordnet ist, verbunden. Das Getriebe zum Antrieb der Saugringwelle 1 ist nicht erfindungswesentlich und deshalb nicht näher ausgeführt.
Am anderen Ende ist die Saugringwelle 1 durch eine Sicherungs­ platte 6 gesichert.
In Bogenlaufrichtung sind der Saugringwelle 1 zwei übereinander angeordnete (siehe Fig. 2) als Rohr ausgebildete Führungstra­ versen 9 vorgelagert. Die Führungstraversen 9 sind an dem Getriebeblock 5 und über eine Platte 27 am Lagerschild 7 be­ festigt und mittels Anschlag 10 und Arretierungsschraube 11 gesichert.
Den Saugringen 2 ist ein an der Saugringlagerung 3 befestigtes aus festen Saugern bestehendes Vorsaugelement 8 vorgeordnet. Die das Bremselement 2, 8 bildenden Saugringe 2 und Vorsaug­ elemente 8 weisen Lufteintrittsöffnungen 15 auf.
Die axiale und radiale Arretierung der Saugringlagerung 3 und damit der Saugringe 2, der Vorsaugelemente 8 und der Saugring­ welle 1 gegenüber den eine Stütz- und Führungsfunktion aus­ übenden Führungstraversen 9, die in einer Ausnehmung 25 der Saugringlagerung 3 angeordnet sind, erfolgt durch einen federnd in der Saugringlagerung 3 aufgenommenen und gegen die obere Führungstraverse 9.1 wirkenden Indexbolzen 12.
Diese Zuordnung gewährlesitet eine Linienberührung zwischen Führungstraverse 9.1 und Saugringlagerung 3. Die Führungstraverse 9 ist mittels am Lagerschild 7 ausgebildeten Dichtflächen mit einem Saugluftverteiler 22 verbunden, in dem die an nicht dar­ gestellte Vakuumerzeuger angeschlossenen Anschlußleitungen 23.1. 23.2 geführt werden. Von den Führungstraversen 9 gehen Saugluft­ schläuche 13 zu den Saugringen 2 und zu den Vorsaugelementen 8. Dabei ist die obere Führungstraverse 9.1 über die Saugluft­ schläuche 13.1 mit den Vorsaugelementen 8 und die untere Führungstraverse 9.2 über die Saugluftschläuche 13.2 mit den Saugringen 2 verbunden.
An der Saugringlagerung 3 sind hintere Bogenanschläge 26 fest angeordnet.
Zur Verstellung der Bogenbremse in Längsrichtung sind beid­ seitig am nicht dargestellten Maschinengestell angeordnete Zahn­ stangen 16 vorgesehen, in die eine durch eine Quertraverse 18 geführte Querwelle 19 mit dem auf beiden Enden gelagerten Ritzel 17 eingreift.
Die Quertraverse 18 ist fest zwischen Getriebeblock 5 und Lager­ schild 7 angeordnet.
Die Wirkungsweise der Bogenbremse ist folgende:
Die über die Bogenbremse geförderten, nicht dargestellten Bogen werden durch die pneumatisch beaufschlagten Vorsaugelemente 8 und die Saugringe 2 gestrafft bzw. abgebremst. Die Saugringe 2 werden dabei von der Saugringwelle 1 rotativ bewegt.
Die pneumatische Beaufschlagung der Bremselemente 2, 8 erfolgt für die Saugringe 2 über die Saugluftschläuche 13.2, die untere Führungstraverse 9.2, den Saugluftverteiler 22, die Anschluß­ leitung 23.2 bzw. für die Vorsaugelemente 8 über die Saugluft­ schläuche 13.1, die obere Führungstraverse 9.1, den Saugluft­ verteiler 22, die Anschlußleitung 23.1, durch die nicht dar­ gestellten Vakuumerzeuger.
Die erforderliche Verstellung der Bogenbremse in oder entgegen der Bogenlaufrichtung bei Verarbeitung eines anderen Formats wird durch Betätigung der Stellwelle 20 eingeleitet.
Über das Stellgetriebe 21 wird die Verstellbewegung auf die Querwelle 19 übertagen, so daß das beidseitig an der Querwelle 19 angeordnete Ritzel 17 auf den Zahnstangen 16 abrollen und somit die Bogenbremse längs des Bogenförderweges bewegt und in der Nut 24 der Zahnstangen 16 geführt werden kann.
Bei Reinigungs- und Einstellarbeiten an den Bremselementen 2, 8 und an den bewegten Teilen der Bogenbremse werden die Arre­ tierungsschrauben 11 an den Führungstraversen 9 gelöst, die Saug­ ringwelle 1 mittels Sicherungsplatte 6, die in Pfeilrichtung um den Bolzen 28 gedreht wird, entsichert und entkuppelt und die komplette Baugruppe (Saugringwelle 1, Führungstraversen 9, Platte 27, Saugringlagerung 3, Saugluftschläuche 13 und Brems­ elemente 2, 8) aus der Maschine genommen und ausgewechselt bzw. gereinigt und wieder eingesetzt.
Die Trennung bzw. der Anschluß der Bremselemente 2, 8 an bzw. vom Lagerschild 7 und damit die Verbindung der Bremselemente 2, 8 mit den Anschlußleitungen 23.1, 23.2 erfolgt durch Betätigen der Arretierungsschrauben 11 am Lagerschild 7, ohne daß weitere Bedienungshandlungen erforderlich sind.
Bezugszeichenaufstellung
1 Saugringwelle
2 Saugring
3 Saugringlagerung
4 Kupplung
5 Getriebeblock
6 Sicherungsplatte
7 Lagerschild
8 Vorsaugelement
9 Führungstraverse
9.1 obere Führungstraverse
9.2 untere Führungstraverse
10 Anschlag
11 Arretierungsschrauben
12 Indexbolzen
13 Saugluftschläuche
13.1 Saugluftschläuche für Vorsaugelement 8
13.2 Saugluftschläuche für Saugring 2
14 Hauptantriebswelle
15 Lufteintrittsöffnung
16 Zahnstange
17 Ritzel
18 Quertraverse
19 Querwelle
20 Stellwelle
21 Stellgetriebe
22 Saugluftverteiler
23 Anschlußleitungen
23.1 Anschlußleitung für obere Führungstraverse 9.1
23.2 Anschlußleitung für untere Führungstraverse 9.2
24 Nut
25 Ausnehmung
26 hintere Bogenanschläge
27 Platte
28 Bolzen

Claims (3)

1. Bogenbremse in Bogenauslegern in bogenverarbeitenden Ma­ schinen, insbesondere Druckmaschinen, die in Bogenförder­ richtung verschiebbar ist, bestehend aus einer Führungs­ traverse, auf der mehrere Saugringlagerungen durch die Traverse teilweise umgreifende Ausnehmungen verschiebbr und durch Feststellmittel arretierbar sind, wobei jeder Saugringlagerung je ein Saugring zugeordnet ist, gekenn­ zeichnet dadurch, daß alle Saugringe (2) von einer ge­ meinsamen, durchgehenden Saugringwelle (1) getragen wer­ den, die über eine Kupplung angetrieben ist, die Führungs­ traverse (9) als Saugluftzuführung ausgebildet, über ein Lagerschild (7) mit einem Saugluftverteiler (22) lösbar verbunden und das Feststellmittel ein gefederter Index­ bolzen (12) ist.
2. Bogenbremse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß den Saugringen (2) ein an der Saugringlagerung (3) befestig­ tes Vorsaugelement (8) vorgeordnet ist.
3. Bogenbremse nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine obere (9.1) und eine untere (9.2) Führungstraverse vorgesehen sind, die von der Ausnehmung (25) umfaßt sind, wobei jedem Saugring (2) ein zur unteren Führungstraverse (9.2) führender Saugluftschlauch (13.2) und jedem Vorsaug­ element (8) ein zur oberen Führungstraverse (9.1) führen­ der Saugluftschlauch (13.1) zugeordnet ist.
DE19803015796 1979-06-01 1980-04-24 Bogenbremse in bogenauslegern von bogenverarbeitenden maschinen, insbesondere druckmaschinen Granted DE3015796A1 (de)

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