DE3016049C2 - Verfahren für Wahlwiederholung in einem zentral gesteuerten Fernsprechvermittlungssystem, insbesondere in einer zentral gesteuerten Fernsprechnebenstellenanlage mit einem Datenspeicher - Google Patents

Verfahren für Wahlwiederholung in einem zentral gesteuerten Fernsprechvermittlungssystem, insbesondere in einer zentral gesteuerten Fernsprechnebenstellenanlage mit einem Datenspeicher

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DE3016049C2 DE19803016049 DE3016049A DE3016049C2 DE 3016049 C2 DE3016049 C2 DE 3016049C2 DE 19803016049 DE19803016049 DE 19803016049 DE 3016049 A DE3016049 A DE 3016049A DE 3016049 C2 DE3016049 C2 DE 3016049C2
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Franz 8000 München Bonk
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    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M3/00Automatic or semi-automatic exchanges
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    • H04M3/424Arrangements for automatic redialling

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Description

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Die Erfindung betrifft ein Verfahren für Wahlwiederholung in einem zentral gesteuerten Fernsprechvermittlungssystem, insbesondere in einer zentral gesteuerten Fernsprechnebenstellenanlage mit einem Datenspeicher mit einem Sprechwegekoppelnetzwerk und mit zum Austausch von vermittlungstechnischen, für die Verbindungsherstellung über das Sprechwegekoppelnetzwerk übertragenen Daten, Adressen und Steuerbefehlen zwischen für unterschiedliche Aufgaben, beispielsweise für das Abfragen von für Wahl- und/oder Verbindungssätzen vorgesehenen Steuereinrichtungen und verbindungszustandsindividuell veränderbaren und nicht virbindungszustandsindividucll veränderbaren Datenspeichern, mit den Informationstausch ermöglichenden Datenübertragungsleitungsbündeln, wobei je Teilnehmerstelle ein Speicherplatz für die unal hängig von der Weiterübeitragung erfolgende Aufnahme aller gewählten Kennziffern einer Kennzahl vorgesehen ist wobei im zentralen Datenspeicher der Fernsprechnebenstellenanlage ein einen festlegbaren Speicherumfang aufweisender und aus einzelnen für die Speicherring je einer Teilnehmernummer ausgelegten Speicherplätzen bestehender Speicherblock vorgesehen ist aus dem jeder für Wahlwiederholung berechtigten Teilnehmerstation nach Abgeben eines ersten Sonderkennzeichens zur Kennzeichnung einer zuvor gewählten Teilnehmernummer als »zur Wahlwiederholung vorgesehen« einer dieser Speicherplätze zur Einspeicherung der vorgenannten Teilnehmernummer bis zur tatsächlichen Durchführung des Wahlwiederholens nach Abgabe eines zweiten Sonderkennzeichens festzugeordnet wird.
Bei bekannten Einrichtungen für Wahlwiederholung in Fernsprechanlage τ sind in der Regel Speicher den Sprechstellen individuell zugeordnet in denen mittels einer vor Wahl einer Kennzahl auszuführenden Schaltmaßnahme eine Speicherbereitstellung erzielt und anschließend die Zielwahlkennzeichnung für die gewünschte Wahlwiederholung eingegeben werden kann. Hierzu wird verwiesen auf die Zeitschrift »telcom report«, 2. Jahrgang (1979) Beiheft »Telefon-System EMS« Seite 22-27.37/38.
Andererseits ist es auch in Fernsprechanlagen bekannt, im Falle eines Wege-Besetzt eine Wiederholung des Verbindungsaufbaues zu steuern. Diese Wiederholung ist nur solange möglich, solange die entsprechenden, notwendigen Informationen in den für den normalen Verbindungsaufbau vorhandenen Speichereinrichtungen eingespeichert sind. Dies bedeutet also eine gewisse zusätzliche Belastung für die zentralen Einrichtungen.
Ferner ist es durch die DE-OS 21 15 857 bereits bekannt nach Betätigen einer Zielwahltaste und Aussenden der Wahlkennzeichen in Abhängigkeit eines Erkennens des ßesetzttones mittels der Zielwahleinrichtung und in Abhängigkeit eines Verzögerungsgliedes eine Wahlwiederholung zu veranlassen. Bei dieser bekannten Einrichtung kann nur eine Zielwahlkennzeichnung und nicht jede beliebige Kennziffer und Kennzahl wiederholt werden. Außerdem ist der Zielwahlspeicher nicht als veränderbarer Zielwahlspeicher und als Speicher für die Wahlwiederholung beliebiger Kennziffern verwendbar.
Die Aufgabe des vorliegenden erfindungsgemäßen Verfahrens soll darin bestehen, dem einzelnen Teilnehmer einer Nebenstellenanlage von einer normalen Teilnehmerstation aus eine Wahlwiederholung zu einem von dem Teilnehmer zu bestimmenden Zeitpunkt zu ermöglichen, ohne daß eine Neueinspeicherung der Rufnummer des gewünschten Teilnehmers notwendig ist, ohne daß eine Umspeicherung dieser Rufnummer vorgenommen werden muß und wobei für diesen Teilnehmerdienst — besonders in großen Nebenstellenalagen — vor allem ein möglichst geringer Speicher-
aufwand notwendig κ'
Dies wird dadurch erreicht, daß bei Vergabe aller Speicherplätze an eine Wahlwiederholung beabsichtigende und durchführende Teilnehmerstationen, bei einer weiteren Anforderung eines Speicherplatzes der Teilnehmerstation der zugeordnete Speicherplatz zwecks Zuordnung zu der neuanfnrdernden Teilnebmerstation entzogen wird, die am längsten aen Speicherplatz belegt hat und nicht gerade eine Wahlwiederholung tatsächlich durchführt
Hieraus ergibt aich der Vorteil, daß eine Wahlwiederholung in einfacher Weise von einer zur Wahlwiederholung berechtigten Teilnehmerstelle zu einer beliebigen anderen Teilnehmerstelle der Anlage zu einem wählbaren Zeitpunkt vorgenommen werden kann, wobei besonders bei großen Anlagen der aufzuwendende Speicherplatz möglichst klein bleibt
Zum besseren Verständnis des Erfindungsgedankens ist anhand der Figur eine Femsprechnebenstellenanlage mit einem mehrstufigen Koppelfeld und einer zentralen Steuereinrichtung sowie Datenspeichern kurz beschrieben, da in einer solchen Anlage das erfindungsgemäße Verfahren zur Anwendung kommt.
In der dargestellten Systemübersicht einer zentralgesteuerten Femsprechnebenstellenanlage sind Tcilnehmerstellen T1 bis Tn zu Teilnehmergruppen mit jeweils eigenen Verbindungseinheiten zusammengefaßt Als Beispiel sind die Teilnehmergruppen GTl und GTm mit den Teilnehmeruntergruppen G 1(1) bis G \(n)angegeben. Entsprechend der Aufteilung in Teilnehmergruppen GT \ bis GTm ist auch das Koppelnetzwcrk SK aufgeteilt wobei aus der Figur nur für die Teilnehmergruppe GTl diese Aufteilung gezeigt ist und der entsprechende Teil des Koppelnetzwerkes SK dann mit N1 bezeichnet ist
Entsprechend der Aufteilung in Teilnehmergruppen ist der Netzwerkteil /Vl nochmals in mehrere Koppelfeldteile /Vl(I) bis N\(n) aufgeteilt. Jeder Teilnehmergruppe (z. B. GTI) sind bestimmte zentrale Einrichtungen zugeordnet wie eine Gruppe von Amtssätzen (A VSx) mehrere Wahlspeichersätze (WSx) und mehrere tledienungsfernsprecher (BFx) mit Anschaltsätzen (VMSx). Jede andere Teilnehmergruppe hat ebenfalls eine Anzahl von Amtssätzen, Wahlspeichern und Bedienungsfernsprechern mit Anschaltsätzen. Die Teilnehmerschaltungen einer Teilnehmergruppe (z. B. GTI) sind über entsprechende Anschalteleitungen mit einer Teilsteuerung für Teilnehmerscahltungen T56 verbindbar. Dieser Teilnehmersteuerung TSt für Teilnehmerschaltungen sind Schaltmittel zugeordnet, die durch zyklische Abtastungen seitens dieser Teilsteuerung TSt feststellen, ob sich der Schaltzustand der Teilnehmerschaltung, die gerade abgefragt wird, geändert hat oder nicht. Ist eine Änderung aufgetreten und ein Vermittlungsvorgang vorzunehmen, so erfolgt über das der Teilnehmergruppe zugeordnete Datenübertra· gungsleitungsbündel B I ein Informationsaustausch mit dem zentralen Steuerwerk ZSI. Das Datenübertra gungsbündel ist fm die kodierte Weitergabc von Informationen jeglicher Art vorgesehen.
Ein /weites dargestelltes zentrales Steuerwerk ZS 2 ist als Ersatzsteuerwerk gedacht.
In der Teilnehmergruppc GTI ist allen Amtssätzen AVSx eine gemeinsame Teiisteuerung für Amtssätze ASt zugeordnet. Auch bei dieser Teiisteuerung findet bei Vorliegen von Zustandsänderungen ein Informaticnsaustausch mil dein zentralen Steuerwerk ZS I statt. Aus der Figur geht weiterhin hervor, daß sich der
Amtssatz A VSx für die Herstellung von ankommenden und abgehenden Amtsverbindungen Zugang zu Amtsleitungen, z. B. AIx verschafft Dieser Amtssatz A VSx ist über den Koppelnetzwerkteil /Vl(I) mit jedem berechtigten Teilnehmer der Anlage und gegebenenfalls auch mit einem zu einer Unteranlage führenden Querverbindungssa'7 <?Vverbindbar.
Der dargestellte Wahlspeichersatz WS* der Teilnehmergruppe GT1 ist zur Aufnahme von Wahlinformationen über das Koppelnetzwerk SK mit einer Teilnehmerschaltung oder einem Amtssatz oder Querverbindungssatz verbindbar, je nach An der herzustellenden Verbindung handelt es sich dabei nur um eine Anschaltung über den Ausgang 7 des Wahlspeichersatzes WSx oder aber um ein Einschleifen des Wahlspeichersatzes WSx, wie dies für Koppelfelder mit Umkehrgruppierung bekannt ist Der Wahlspeichersatz WS* weist dazu zwei mit dem Koppelnetzwerk in Verbindung stehende Ausgänge 7 und 8 auf.
Der Anschaltesatz WMSx des Bedienungsfemsprechers BFx κι ebenfalls mit zwei Ausgängen 9 und 10 an das Koppelnetzwerk /Vl(I) angeschaltet Auf diese Weise ist der Änschaiisatz VMSx des ber'ienungsfernsprechers BFx sowohl einseitig mit einer Übertragung oder einem Wahlsatz verbindbar, als auch in eine Verbindung einschleifbar. Sowohl den Wahlspeichersätzen jeder Teilnehmergruppe als auch den Anteilsätzen ist eine Teiisteuerung zugeordnet wobei die Teilsteuerungen auch über die Datenübertragungsleitungsbündel B1 und die Zuteil- und Anschalteeinrichtung An 1 mit dem zentralen Steuerwerk ZS1 verbindbar sind.
Handelt es sich bei dem Koppelnetzwerk SK um mechanisch betätigbare Koppelpunkte, so sind Haussätze HSx vorgesehen, denen je Teilnehmergruppe ebenfalls eine Teilsteuerung für Haussätze WSf zu geordnet ist. Handelt es sich dagegen um ein Koppelnetzwerk SK mit elektrischen Koppelpunkten, so sind Haltesätze HS 1. WS 2 für die Koppelnetzwerkteile N 1(1) und N \(n) sowie HSn. HSS. HSx und HSy für die Koppelnetzwerke N und BK vorgesehen, weiche auch die Funktionen eines Haussatzes übernehmen. Den Haltesätzen WSl. WS2 der Koppelnetzwerke /Vl(I). /V \(r./ ist eine Teilsteuerung HSt I zugeteilt, über die diuse Haltesätze über das Datenübertragungsleitungs- 4^ bündel B\ und die Zuteil- und Anschalteeinrichtung An I mit dem zentralen Steuerwerk ZSI bzw. über die Datenschiene DS und eine der weiteren Zuteil- und Anschalteeinrichtungen (Anm) mit anderen Datenübertragungsleitungsbündeln verbindbar sind.
Außer diesen besprochenen Datenübertragungsleitungsbündeln B I bis Bm sind aber auch Datenübertragungsleitungsbündel BSo und Bb für Gruppen von Sondereinrichtungen und besonderen Übertragungen vorgesehen. So sind beispielsweise einer dieser Gruppen m"!irere Konferenzverbinder (K V) zugeordnet, denen eine Teilsteuerung KVSt zugeteilt ist. welche über das Datenübertr tgungsleitungsbündel BSc und die Zuleil-und Anschalteeinrichtung AnS Informationen mit dem zentraler Steuerwerk ZSI bzw. über die Datenschiene DS und eine der weiteren Zuteil- und Anschalteeinnchtun^en Informationen mit einer ande ren Teilsteuer jng ausgetauscht.
Weiterhin sind der Gruppe mehrere Überwacb'ingseinrichtungen zugeordnet, denen die gemeinsame Teilsteuerung BDSt zugeteilt ist. welche ebenfalls Informatoren und Befehle über das Datenübortragun£'i|pitunbSbündel BSo austauscht. Einer Gruppe von Sondereinrichtungen sind besondere Sonclercinrichtun-
gen so mit einer geeminsamen Teilsteuerung SoSf sowie iiuch besondere Speicherpläte MSfür Mehrfrequenzcode mit der Teilsteuerung MSt zugeordnet.
Dem Übertragungsleitungsbündel BSo können auch eine oder auch, mehrere Gruppen von Querverbindungssätzen mit je einer Teilsteuerung zugeordnet werden. Auch können mehrere Datensätze D mit einer Teilsteuerung DSt für den Datendialog über das Koppelnetzwerk N vorgesehen sein. Ist für den Datenaustausch eine Verbindung zu der Datenanlage erforderlich, so sind Datensätze DM notwendig, die zu der entsprechenden Datenverarbeitungseinrichtung D VA einen besonderen Ausgang aufweist.
Das Datenübertragungsleitungsbündel BSo ist über eine entsprechende Zuteil- und Anschalteeinrichtung Ans sowohl mit dem zentralen Steuerwerk ZS 1 als auch für die Datenschiene DS und eine der anderen Zuteil-und Anschalteeinrichtungen mit anderen Teilsteuerungen zwecks Informations- und Befehlsaus-
Die bei dem vorstehend beschriebenen System ist nun entsprechend dem erfindungsgemäßen Verfahren ein Speicherblock vorgesehen, der aus einzelnen Speicherplätzen besteht. Diese Speicherplätze sind so ausgelegt, daß sie eine vollständige Teilnehmernummer speichern können. Ein solcher Speicherplatz kann von einer beliebigen, zur Wahlwiederholung berechtigten Teilnehmerstelle durch die Wahl eines ersten Sonderkennzeichens angefordert und dieser Teilnehmerstelle zugeordnet werden. Hat beispielsweise ein Teilnehmer an einer solchen Teilnehmerstelle eine beliebige Teilnehmernummer der Nebenstellenanlage gewählt und erhält aus unterschiedlichen Gründen keine Verbindung, dann kann er das erste Sonderkennzeichen wählen und der rufenden Teilnehmerstelle wird aus dem vorgenannten Speicherblock ein Speicherplatz zugeordnet, in den die Rufnummer der gewünschten Teilnehmerstelle eingespeichert wird. Nennt man die rufende Teilnehmerstelle Teilnehmerstelle 1 und in die gerufene Teilnehmerstelle die Teilnehmerstelle 2, dann können jetzt von der Teilnehmerstelle 1 aus beliebige Verbindungen aufgebaut werden, ohne daß sich an dem dieser Teilnehmerstelle zugeordneten Speicherplatz etwas ändert. Zu einem beliebigen Zeitpunkt kann von der Teilnehmerstelle 1 aus ein zweites Sonderkennzeichen abgegeben werden. Dieses Sonderkennzeichen bewirkt, daß die in dem der Teilnehmerstelle 1 zugeordneten Speicherplatz abgespeicherte Teilnehmernummer — nämlich die Teilnehmernummer der Teilnehmersteile 2 — für eine Wiederwahl ausgelesen und ausgewertet wird. Ist die Wahlwiederholung beendet und hat 'ie zu einer Verbindungsdurchschaltung geführt, dann wird der Speicherplatz wieder freigegeben und dem Speicherblock wieder als frei verfügbar für eine erneute Zuordnung zu einer Teilnehmerstelle eingeordnet
Da anzunehmen ist, daß in einer großen Anlage immer nur ein kleiner Teil der zu einer Wahlwiederholung berechtigten Teünehmerstellen gleichzeitig eine solche Wahlwiederholung beabsichtigt bzw. durchführt, kann die Anzahl der in dem Speicherblock für eine Wahlwiederholung vorgesehenen Speicherplätze wesentlich geringer sein als die Zahl der berechtigten Sprechstellen. Trotzdem kann jeweils die für eine Wahlwiederholung vorgesehene Teilnehmernummer gesondert so abgespeichert werden, so daß sie bei der tatsächlichen Durchführung der Wahlwiederholung sofort greifbar ist und ohne Umspeichern ausgewertet werden kann.
Es ist denkbar, daß von einer Reihe von Teilnehmerstellen Speicherplätze zur Einspeicherung von Teilnehmernummern für eine Wahlwiederholung durch Abgabe des ersten Sonderkennzeichens angefordert werden, ohne daß später durch Abgabe des zweiten Sonderkennzeichens tatsächlich eine Wahlwiederholung durchgeführt wird. Um die Zahl der notwendigen Speicherplätze möglichst gering zu halten und deren unnötige Belegung zu verhindern, ist es nach dem erfiridun"S"emäQen Verfahren anrh vnrgesehen. daß bei Anforderung einer Speicherplatzes durch eine Teilnehmerstelle und bei Belegtsein aller Speicherplätze des Speicherblockes der belegte Speicherplatz freigeschaltet und für die neue Anforderung zur Verfügung gestellt wird, der von einer Teilnehmernehmerstelle bereits am längsten ohne Abgabe des zweiten Sonderkennzeichens belegt wurde. Registriert man nun die Anzahl der zwangsweise freigeschalteten Speicherplätze \ber eine längere Zeiteinheit, dann kann man hieraus ein Kriterium für die ausreichende Größe des Speicherblockes ableiten. Kommt die zwangsweise Freischaltung nur ganz selten vor, dann kann unter Umständen der für die Wahlwk:derholungen vorgesehene Speicherblock verkleinert und die dadurch freiwerdenden Speicherplätze anderen Diensten zugeführt werden.
Eine weitere Ausführung des erfindungsgemäßen Verfahrens kann noch darin bestehen, daß ein aus dem Speicherblock ausgewählter, einer Teilnehmerstelle für die Durchführung einer Wahlwiederholung zugeordneter Speicherplatz dieser Teilnehmerstelle auch nach Durchführung der Wahlwiederholung zugeordnet bleibt und daß nach Vergabe aller Speicherplätze an Teilnehmerstellen die Zuordnung eines Speicherplatzes bei einer erneuten Anforderung grundsätzlich dadurch erfolgt, daß der am längsten ohne Abgabe des zweiten Sonderkennzeichens bei der Teilnehmerstelle zugeordnete Speicherplatz freigeschaltet und der neu anfordernden Teilnehmerstelle zugeordnet wird.
Aus dem Vorstehenden ergibt sich, daß nach dem erfindungsgemäßen Verfahren einer Wahlwiederholung in einfacher Weise von einer zur Wahlwieder! olung berechtigten Teilnehmerstelle zu einer beliebigen anderen Teilnehmerstelle der Anlage zu einem wählbaren Zeitpunkt vorgenommen werden kann, wobei besonders bei großen Anlagen der aufzuwendende Speicherplatz möglichst klein bleibt und nach einem längeren Betrieb dem tatsächlichen Bedarf anzupassen ist
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    t. Verfahren für Wahlwiederholung in einem zentral gesteuerten Fernsprechvermittlungssystem, insbesondere in einer zentral gesteuerten Fernsprechnebenstellenaiilage, mit etnejn Datenspeicher, mit einem Sprechwegekoppelnetzwerk und mit zum Austausch von vermittlungstechnischen, für die Verbindungsherstellung über das Sprechwegekoppelnetzwerk übertragenen Daten, Adressen und Steuerbefehlen zwischen für unterschiedliche Aufgaben, beispielsweise für das Abfragen von für Wahl- und/oder Verbindungssätzen vorgesehenen Steuereinrichtungen und verbindungszustandsindividuell veränderbaren Datenspeichern, mit den Informationsaustausch ermöglichenden Datenübertragungsleitungsbündeln, wobei je Teilnehmerstelle ein Speicherplatz für die unabhängig von der Weiterübertragung erfolgende Aufnahme aller gewählten Kennziffern einer Kennzahl vorgesehei, ist, wobei im zc.itralen Datenspeicher der Fernsprechnebenstellenanlage ein einen festlegbaren Speicherumfang aufweisender und aus einzelnen für die Speicherung je einer Teilnehmernummer ausgelegten Speicherplätzen bestehender Speicherblock vorgesehen ist aus dem jeder für Wahlwiederholung berechtigten Teilnehmerstation nach Abgeben eines ersten Sonderkennzeichens zur Kennzeichnung einer zuvor gewählten Teilnehmernummer als »zur Wahlwiederholung vorgesehen« einer dieser Speicherplätze zur Einspeicherung der vorgenannten TeilnehrrTtiummer bis zu tatsächlichen Durchführung des Wahlwiederholens nach Abgabe eines zweiten Sonderkennzeichens iest zugeordnet wird, dadurch gekennzeichnet, daß bei Vergabe aller Speicherplätze an einer Wahlwiederholung beabsichtigende und durchführende Teilnehmerstationen, bei einer weiteren Anforderung eines Speicherplatzes der Teilnehmerstation der zugeordneten Speicherplatz zwecks Zuordnung zu der neu anfordernden Teilnehmerstation entzogen wird, die am längsten den Speicherplatz belegt hat und nicht gerade eine Wahlwiederholung tatsächlich durchführt.
  2. 2. Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein von einer Teilnehmerstation angeforderter Speicherplatz dieser Teilnehmerstation grundsätzlich solange zugeordnet bleibt bis alle Speicherplätze des Speicherblockes belegt sind und bis dieser Speicherplatz als am längsten nicht benutzter Speicherplatz aufgrund einer weiteren Speicherplatzanforderung einer Teilnehmerstelle für eine Neuzuordnung freigestellt wird.
  3. 3. Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzahl der Entziehung von belegten Speicherplätzen zwecks Neubelegung als K.iterium für den notwendigen Speicherumfang des Speicherblockes ausgewertet wird.
DE19803016049 1980-04-25 1980-04-25 Verfahren für Wahlwiederholung in einem zentral gesteuerten Fernsprechvermittlungssystem, insbesondere in einer zentral gesteuerten Fernsprechnebenstellenanlage mit einem Datenspeicher Expired DE3016049C2 (de)

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