DE3016049C2 - Verfahren für Wahlwiederholung in einem zentral gesteuerten Fernsprechvermittlungssystem, insbesondere in einer zentral gesteuerten Fernsprechnebenstellenanlage mit einem Datenspeicher - Google Patents
Verfahren für Wahlwiederholung in einem zentral gesteuerten Fernsprechvermittlungssystem, insbesondere in einer zentral gesteuerten Fernsprechnebenstellenanlage mit einem DatenspeicherInfo
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Description
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Die Erfindung betrifft ein Verfahren für Wahlwiederholung in einem zentral gesteuerten Fernsprechvermittlungssystem, insbesondere in einer zentral gesteuerten
Fernsprechnebenstellenanlage mit einem Datenspeicher mit einem Sprechwegekoppelnetzwerk und mit
zum Austausch von vermittlungstechnischen, für die
Verbindungsherstellung über das Sprechwegekoppelnetzwerk übertragenen Daten, Adressen und Steuerbefehlen zwischen für unterschiedliche Aufgaben, beispielsweise für das Abfragen von für Wahl- und/oder
Verbindungssätzen vorgesehenen Steuereinrichtungen und verbindungszustandsindividuell veränderbaren und
nicht virbindungszustandsindividucll veränderbaren Datenspeichern, mit den Informationstausch ermöglichenden Datenübertragungsleitungsbündeln, wobei je
Teilnehmerstelle ein Speicherplatz für die unal hängig von der Weiterübeitragung erfolgende Aufnahme aller
gewählten Kennziffern einer Kennzahl vorgesehen ist wobei im zentralen Datenspeicher der Fernsprechnebenstellenanlage ein einen festlegbaren Speicherumfang aufweisender und aus einzelnen für die Speicherring je einer Teilnehmernummer ausgelegten Speicherplätzen bestehender Speicherblock vorgesehen ist aus
dem jeder für Wahlwiederholung berechtigten Teilnehmerstation nach Abgeben eines ersten Sonderkennzeichens zur Kennzeichnung einer zuvor gewählten
Teilnehmernummer als »zur Wahlwiederholung vorgesehen« einer dieser Speicherplätze zur Einspeicherung
der vorgenannten Teilnehmernummer bis zur tatsächlichen Durchführung des Wahlwiederholens nach Abgabe eines zweiten Sonderkennzeichens festzugeordnet
wird.
Bei bekannten Einrichtungen für Wahlwiederholung in Fernsprechanlage τ sind in der Regel Speicher den
Sprechstellen individuell zugeordnet in denen mittels einer vor Wahl einer Kennzahl auszuführenden
Schaltmaßnahme eine Speicherbereitstellung erzielt und anschließend die Zielwahlkennzeichnung für die
gewünschte Wahlwiederholung eingegeben werden kann. Hierzu wird verwiesen auf die Zeitschrift »telcom
report«, 2. Jahrgang (1979) Beiheft »Telefon-System EMS« Seite 22-27.37/38.
Andererseits ist es auch in Fernsprechanlagen bekannt, im Falle eines Wege-Besetzt eine Wiederholung des Verbindungsaufbaues zu steuern. Diese
Wiederholung ist nur solange möglich, solange die entsprechenden, notwendigen Informationen in den für
den normalen Verbindungsaufbau vorhandenen Speichereinrichtungen eingespeichert sind. Dies bedeutet also eine gewisse zusätzliche Belastung für die
zentralen Einrichtungen.
Ferner ist es durch die DE-OS 21 15 857 bereits bekannt nach Betätigen einer Zielwahltaste und
Aussenden der Wahlkennzeichen in Abhängigkeit eines Erkennens des ßesetzttones mittels der Zielwahleinrichtung und in Abhängigkeit eines Verzögerungsgliedes
eine Wahlwiederholung zu veranlassen. Bei dieser bekannten Einrichtung kann nur eine Zielwahlkennzeichnung und nicht jede beliebige Kennziffer und
Kennzahl wiederholt werden. Außerdem ist der Zielwahlspeicher nicht als veränderbarer Zielwahlspeicher und als Speicher für die Wahlwiederholung
beliebiger Kennziffern verwendbar.
Die Aufgabe des vorliegenden erfindungsgemäßen Verfahrens soll darin bestehen, dem einzelnen Teilnehmer einer Nebenstellenanlage von einer normalen
Teilnehmerstation aus eine Wahlwiederholung zu einem von dem Teilnehmer zu bestimmenden Zeitpunkt zu
ermöglichen, ohne daß eine Neueinspeicherung der Rufnummer des gewünschten Teilnehmers notwendig
ist, ohne daß eine Umspeicherung dieser Rufnummer vorgenommen werden muß und wobei für diesen
Teilnehmerdienst — besonders in großen Nebenstellenalagen — vor allem ein möglichst geringer Speicher-
aufwand notwendig κ'
Dies wird dadurch erreicht, daß bei Vergabe aller Speicherplätze an eine Wahlwiederholung beabsichtigende
und durchführende Teilnehmerstationen, bei einer weiteren Anforderung eines Speicherplatzes der
Teilnehmerstation der zugeordnete Speicherplatz zwecks Zuordnung zu der neuanfnrdernden Teilnebmerstation
entzogen wird, die am längsten aen Speicherplatz belegt hat und nicht gerade eine
Wahlwiederholung tatsächlich durchführt
Hieraus ergibt aich der Vorteil, daß eine Wahlwiederholung
in einfacher Weise von einer zur Wahlwiederholung berechtigten Teilnehmerstelle zu einer beliebigen
anderen Teilnehmerstelle der Anlage zu einem wählbaren Zeitpunkt vorgenommen werden kann, wobei
besonders bei großen Anlagen der aufzuwendende Speicherplatz möglichst klein bleibt
Zum besseren Verständnis des Erfindungsgedankens ist anhand der Figur eine Femsprechnebenstellenanlage
mit einem mehrstufigen Koppelfeld und einer zentralen Steuereinrichtung sowie Datenspeichern kurz beschrieben,
da in einer solchen Anlage das erfindungsgemäße Verfahren zur Anwendung kommt.
In der dargestellten Systemübersicht einer zentralgesteuerten Femsprechnebenstellenanlage sind Tcilnehmerstellen
T1 bis Tn zu Teilnehmergruppen mit jeweils eigenen Verbindungseinheiten zusammengefaßt Als
Beispiel sind die Teilnehmergruppen GTl und GTm mit den Teilnehmeruntergruppen G 1(1) bis G \(n)angegeben.
Entsprechend der Aufteilung in Teilnehmergruppen GT \ bis GTm ist auch das Koppelnetzwcrk SK
aufgeteilt wobei aus der Figur nur für die Teilnehmergruppe GTl diese Aufteilung gezeigt ist und der
entsprechende Teil des Koppelnetzwerkes SK dann mit N1 bezeichnet ist
Entsprechend der Aufteilung in Teilnehmergruppen ist der Netzwerkteil /Vl nochmals in mehrere
Koppelfeldteile /Vl(I) bis N\(n) aufgeteilt. Jeder
Teilnehmergruppe (z. B. GTI) sind bestimmte zentrale Einrichtungen zugeordnet wie eine Gruppe von
Amtssätzen (A VSx) mehrere Wahlspeichersätze (WSx) und mehrere tledienungsfernsprecher (BFx) mit Anschaltsätzen
(VMSx). Jede andere Teilnehmergruppe hat ebenfalls eine Anzahl von Amtssätzen, Wahlspeichern
und Bedienungsfernsprechern mit Anschaltsätzen. Die Teilnehmerschaltungen einer Teilnehmergruppe
(z. B. GTI) sind über entsprechende Anschalteleitungen
mit einer Teilsteuerung für Teilnehmerscahltungen T56 verbindbar. Dieser Teilnehmersteuerung TSt für
Teilnehmerschaltungen sind Schaltmittel zugeordnet, die durch zyklische Abtastungen seitens dieser Teilsteuerung
TSt feststellen, ob sich der Schaltzustand der
Teilnehmerschaltung, die gerade abgefragt wird, geändert
hat oder nicht. Ist eine Änderung aufgetreten und ein Vermittlungsvorgang vorzunehmen, so erfolgt über
das der Teilnehmergruppe zugeordnete Datenübertra· gungsleitungsbündel B I ein Informationsaustausch mit
dem zentralen Steuerwerk ZSI. Das Datenübertra gungsbündel ist fm die kodierte Weitergabc von
Informationen jeglicher Art vorgesehen.
Ein /weites dargestelltes zentrales Steuerwerk ZS 2
ist als Ersatzsteuerwerk gedacht.
In der Teilnehmergruppc GTI ist allen Amtssätzen
AVSx eine gemeinsame Teiisteuerung für Amtssätze
ASt zugeordnet. Auch bei dieser Teiisteuerung findet bei Vorliegen von Zustandsänderungen ein Informaticnsaustausch
mil dein zentralen Steuerwerk ZS I statt.
Aus der Figur geht weiterhin hervor, daß sich der
Amtssatz A VSx für die Herstellung von ankommenden und abgehenden Amtsverbindungen Zugang zu Amtsleitungen, z. B. AIx verschafft Dieser Amtssatz A VSx ist
über den Koppelnetzwerkteil /Vl(I) mit jedem berechtigten
Teilnehmer der Anlage und gegebenenfalls auch mit einem zu einer Unteranlage führenden Querverbindungssa'7
<?Vverbindbar.
Der dargestellte Wahlspeichersatz WS* der Teilnehmergruppe
GT1 ist zur Aufnahme von Wahlinformationen
über das Koppelnetzwerk SK mit einer Teilnehmerschaltung oder einem Amtssatz oder Querverbindungssatz verbindbar, je nach An der herzustellenden
Verbindung handelt es sich dabei nur um eine Anschaltung über den Ausgang 7 des Wahlspeichersatzes
WSx oder aber um ein Einschleifen des Wahlspeichersatzes WSx, wie dies für Koppelfelder mit
Umkehrgruppierung bekannt ist Der Wahlspeichersatz WS* weist dazu zwei mit dem Koppelnetzwerk in
Verbindung stehende Ausgänge 7 und 8 auf.
Der Anschaltesatz WMSx des Bedienungsfemsprechers BFx κι ebenfalls mit zwei Ausgängen 9 und 10 an
das Koppelnetzwerk /Vl(I) angeschaltet Auf diese
Weise ist der Änschaiisatz VMSx des ber'ienungsfernsprechers
BFx sowohl einseitig mit einer Übertragung oder einem Wahlsatz verbindbar, als auch in eine
Verbindung einschleifbar. Sowohl den Wahlspeichersätzen jeder Teilnehmergruppe als auch den Anteilsätzen
ist eine Teiisteuerung zugeordnet wobei die Teilsteuerungen auch über die Datenübertragungsleitungsbündel
B1 und die Zuteil- und Anschalteeinrichtung An 1 mit
dem zentralen Steuerwerk ZS1 verbindbar sind.
Handelt es sich bei dem Koppelnetzwerk SK um mechanisch betätigbare Koppelpunkte, so sind Haussätze
HSx vorgesehen, denen je Teilnehmergruppe ebenfalls eine Teilsteuerung für Haussätze WSf zu
geordnet ist. Handelt es sich dagegen um ein Koppelnetzwerk SK mit elektrischen Koppelpunkten,
so sind Haltesätze HS 1. WS 2 für die Koppelnetzwerkteile N 1(1) und N \(n) sowie HSn. HSS. HSx und HSy
für die Koppelnetzwerke N und BK vorgesehen, weiche
auch die Funktionen eines Haussatzes übernehmen. Den Haltesätzen WSl. WS2 der Koppelnetzwerke /Vl(I).
/V \(r./ ist eine Teilsteuerung HSt I zugeteilt, über die
diuse Haltesätze über das Datenübertragungsleitungs- 4^ bündel B\ und die Zuteil- und Anschalteeinrichtung
An I mit dem zentralen Steuerwerk ZSI bzw. über die
Datenschiene DS und eine der weiteren Zuteil- und Anschalteeinrichtungen (Anm) mit anderen Datenübertragungsleitungsbündeln
verbindbar sind.
Außer diesen besprochenen Datenübertragungsleitungsbündeln B I bis Bm sind aber auch Datenübertragungsleitungsbündel
BSo und Bb für Gruppen von Sondereinrichtungen und besonderen Übertragungen
vorgesehen. So sind beispielsweise einer dieser Gruppen m"!irere Konferenzverbinder (K V) zugeordnet,
denen eine Teilsteuerung KVSt zugeteilt ist. welche über das Datenübertr tgungsleitungsbündel BSc und die
Zuleil-und Anschalteeinrichtung AnS Informationen
mit dem zentraler Steuerwerk ZSI bzw. über die
Datenschiene DS und eine der weiteren Zuteil- und
Anschalteeinnchtun^en Informationen mit einer ande
ren Teilsteuer jng ausgetauscht.
Weiterhin sind der Gruppe mehrere Überwacb'ingseinrichtungen
zugeordnet, denen die gemeinsame Teilsteuerung BDSt zugeteilt ist. welche ebenfalls
Informatoren und Befehle über das Datenübortragun£'i|pitunbSbündel
BSo austauscht. Einer Gruppe von Sondereinrichtungen sind besondere Sonclercinrichtun-
gen so mit einer geeminsamen Teilsteuerung SoSf sowie iiuch besondere Speicherpläte MSfür Mehrfrequenzcode
mit der Teilsteuerung MSt zugeordnet.
Dem Übertragungsleitungsbündel BSo können auch
eine oder auch, mehrere Gruppen von Querverbindungssätzen
mit je einer Teilsteuerung zugeordnet werden. Auch können mehrere Datensätze D mit einer
Teilsteuerung DSt für den Datendialog über das Koppelnetzwerk N vorgesehen sein. Ist für den
Datenaustausch eine Verbindung zu der Datenanlage erforderlich, so sind Datensätze DM notwendig, die zu
der entsprechenden Datenverarbeitungseinrichtung D VA einen besonderen Ausgang aufweist.
Das Datenübertragungsleitungsbündel BSo ist über eine entsprechende Zuteil- und Anschalteeinrichtung
Ans sowohl mit dem zentralen Steuerwerk ZS 1 als auch für die Datenschiene DS und eine der anderen
Zuteil-und Anschalteeinrichtungen mit anderen Teilsteuerungen zwecks Informations- und Befehlsaus-
Die bei dem vorstehend beschriebenen System ist nun entsprechend dem erfindungsgemäßen Verfahren ein
Speicherblock vorgesehen, der aus einzelnen Speicherplätzen besteht. Diese Speicherplätze sind so ausgelegt,
daß sie eine vollständige Teilnehmernummer speichern können. Ein solcher Speicherplatz kann von einer
beliebigen, zur Wahlwiederholung berechtigten Teilnehmerstelle
durch die Wahl eines ersten Sonderkennzeichens angefordert und dieser Teilnehmerstelle
zugeordnet werden. Hat beispielsweise ein Teilnehmer an einer solchen Teilnehmerstelle eine beliebige
Teilnehmernummer der Nebenstellenanlage gewählt und erhält aus unterschiedlichen Gründen keine
Verbindung, dann kann er das erste Sonderkennzeichen wählen und der rufenden Teilnehmerstelle wird aus dem
vorgenannten Speicherblock ein Speicherplatz zugeordnet, in den die Rufnummer der gewünschten
Teilnehmerstelle eingespeichert wird. Nennt man die rufende Teilnehmerstelle Teilnehmerstelle 1 und in die
gerufene Teilnehmerstelle die Teilnehmerstelle 2, dann können jetzt von der Teilnehmerstelle 1 aus beliebige
Verbindungen aufgebaut werden, ohne daß sich an dem dieser Teilnehmerstelle zugeordneten Speicherplatz
etwas ändert. Zu einem beliebigen Zeitpunkt kann von der Teilnehmerstelle 1 aus ein zweites Sonderkennzeichen
abgegeben werden. Dieses Sonderkennzeichen bewirkt, daß die in dem der Teilnehmerstelle 1
zugeordneten Speicherplatz abgespeicherte Teilnehmernummer — nämlich die Teilnehmernummer der
Teilnehmersteile 2 — für eine Wiederwahl ausgelesen und ausgewertet wird. Ist die Wahlwiederholung
beendet und hat 'ie zu einer Verbindungsdurchschaltung geführt, dann wird der Speicherplatz wieder
freigegeben und dem Speicherblock wieder als frei verfügbar für eine erneute Zuordnung zu einer
Teilnehmerstelle eingeordnet
Da anzunehmen ist, daß in einer großen Anlage immer nur ein kleiner Teil der zu einer Wahlwiederholung
berechtigten Teünehmerstellen gleichzeitig eine solche Wahlwiederholung beabsichtigt bzw. durchführt,
kann die Anzahl der in dem Speicherblock für eine Wahlwiederholung vorgesehenen Speicherplätze wesentlich
geringer sein als die Zahl der berechtigten Sprechstellen. Trotzdem kann jeweils die für eine
Wahlwiederholung vorgesehene Teilnehmernummer gesondert so abgespeichert werden, so daß sie bei der
tatsächlichen Durchführung der Wahlwiederholung sofort greifbar ist und ohne Umspeichern ausgewertet
werden kann.
Es ist denkbar, daß von einer Reihe von Teilnehmerstellen Speicherplätze zur Einspeicherung von Teilnehmernummern
für eine Wahlwiederholung durch Abgabe des ersten Sonderkennzeichens angefordert werden,
ohne daß später durch Abgabe des zweiten Sonderkennzeichens tatsächlich eine Wahlwiederholung
durchgeführt wird. Um die Zahl der notwendigen Speicherplätze möglichst gering zu halten und deren
unnötige Belegung zu verhindern, ist es nach dem erfiridun"S"emäQen Verfahren anrh vnrgesehen. daß
bei Anforderung einer Speicherplatzes durch eine Teilnehmerstelle und bei Belegtsein aller Speicherplätze
des Speicherblockes der belegte Speicherplatz freigeschaltet und für die neue Anforderung zur Verfügung
gestellt wird, der von einer Teilnehmernehmerstelle bereits am längsten ohne Abgabe des zweiten
Sonderkennzeichens belegt wurde. Registriert man nun die Anzahl der zwangsweise freigeschalteten Speicherplätze
\ber eine längere Zeiteinheit, dann kann man hieraus ein Kriterium für die ausreichende Größe des
Speicherblockes ableiten. Kommt die zwangsweise Freischaltung nur ganz selten vor, dann kann unter
Umständen der für die Wahlwk:derholungen vorgesehene Speicherblock verkleinert und die dadurch
freiwerdenden Speicherplätze anderen Diensten zugeführt werden.
Eine weitere Ausführung des erfindungsgemäßen Verfahrens kann noch darin bestehen, daß ein aus dem
Speicherblock ausgewählter, einer Teilnehmerstelle für die Durchführung einer Wahlwiederholung zugeordneter
Speicherplatz dieser Teilnehmerstelle auch nach Durchführung der Wahlwiederholung zugeordnet bleibt
und daß nach Vergabe aller Speicherplätze an Teilnehmerstellen die Zuordnung eines Speicherplatzes
bei einer erneuten Anforderung grundsätzlich dadurch erfolgt, daß der am längsten ohne Abgabe des zweiten
Sonderkennzeichens bei der Teilnehmerstelle zugeordnete Speicherplatz freigeschaltet und der neu anfordernden
Teilnehmerstelle zugeordnet wird.
Aus dem Vorstehenden ergibt sich, daß nach dem erfindungsgemäßen Verfahren einer Wahlwiederholung
in einfacher Weise von einer zur Wahlwieder! olung
berechtigten Teilnehmerstelle zu einer beliebigen anderen Teilnehmerstelle der Anlage zu einem wählbaren
Zeitpunkt vorgenommen werden kann, wobei besonders bei großen Anlagen der aufzuwendende
Speicherplatz möglichst klein bleibt und nach einem längeren Betrieb dem tatsächlichen Bedarf anzupassen
ist
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
- Patentansprüche:t. Verfahren für Wahlwiederholung in einem zentral gesteuerten Fernsprechvermittlungssystem, insbesondere in einer zentral gesteuerten Fernsprechnebenstellenaiilage, mit etnejn Datenspeicher, mit einem Sprechwegekoppelnetzwerk und mit zum Austausch von vermittlungstechnischen, für die Verbindungsherstellung über das Sprechwegekoppelnetzwerk übertragenen Daten, Adressen und Steuerbefehlen zwischen für unterschiedliche Aufgaben, beispielsweise für das Abfragen von für Wahl- und/oder Verbindungssätzen vorgesehenen Steuereinrichtungen und verbindungszustandsindividuell veränderbaren Datenspeichern, mit den Informationsaustausch ermöglichenden Datenübertragungsleitungsbündeln, wobei je Teilnehmerstelle ein Speicherplatz für die unabhängig von der Weiterübertragung erfolgende Aufnahme aller gewählten Kennziffern einer Kennzahl vorgesehei, ist, wobei im zc.itralen Datenspeicher der Fernsprechnebenstellenanlage ein einen festlegbaren Speicherumfang aufweisender und aus einzelnen für die Speicherung je einer Teilnehmernummer ausgelegten Speicherplätzen bestehender Speicherblock vorgesehen ist aus dem jeder für Wahlwiederholung berechtigten Teilnehmerstation nach Abgeben eines ersten Sonderkennzeichens zur Kennzeichnung einer zuvor gewählten Teilnehmernummer als »zur Wahlwiederholung vorgesehen« einer dieser Speicherplätze zur Einspeicherung der vorgenannten TeilnehrrTtiummer bis zu tatsächlichen Durchführung des Wahlwiederholens nach Abgabe eines zweiten Sonderkennzeichens iest zugeordnet wird, dadurch gekennzeichnet, daß bei Vergabe aller Speicherplätze an einer Wahlwiederholung beabsichtigende und durchführende Teilnehmerstationen, bei einer weiteren Anforderung eines Speicherplatzes der Teilnehmerstation der zugeordneten Speicherplatz zwecks Zuordnung zu der neu anfordernden Teilnehmerstation entzogen wird, die am längsten den Speicherplatz belegt hat und nicht gerade eine Wahlwiederholung tatsächlich durchführt.
- 2. Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein von einer Teilnehmerstation angeforderter Speicherplatz dieser Teilnehmerstation grundsätzlich solange zugeordnet bleibt bis alle Speicherplätze des Speicherblockes belegt sind und bis dieser Speicherplatz als am längsten nicht benutzter Speicherplatz aufgrund einer weiteren Speicherplatzanforderung einer Teilnehmerstelle für eine Neuzuordnung freigestellt wird.
- 3. Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzahl der Entziehung von belegten Speicherplätzen zwecks Neubelegung als K.iterium für den notwendigen Speicherumfang des Speicherblockes ausgewertet wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19803016049 DE3016049C2 (de) | 1980-04-25 | 1980-04-25 | Verfahren für Wahlwiederholung in einem zentral gesteuerten Fernsprechvermittlungssystem, insbesondere in einer zentral gesteuerten Fernsprechnebenstellenanlage mit einem Datenspeicher |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19803016049 DE3016049C2 (de) | 1980-04-25 | 1980-04-25 | Verfahren für Wahlwiederholung in einem zentral gesteuerten Fernsprechvermittlungssystem, insbesondere in einer zentral gesteuerten Fernsprechnebenstellenanlage mit einem Datenspeicher |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3016049A1 DE3016049A1 (de) | 1981-11-05 |
| DE3016049C2 true DE3016049C2 (de) | 1983-01-05 |
Family
ID=6100970
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19803016049 Expired DE3016049C2 (de) | 1980-04-25 | 1980-04-25 | Verfahren für Wahlwiederholung in einem zentral gesteuerten Fernsprechvermittlungssystem, insbesondere in einer zentral gesteuerten Fernsprechnebenstellenanlage mit einem Datenspeicher |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3016049C2 (de) |
Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2115857C3 (de) * | 1971-04-01 | 1979-06-21 | Telefonbau Und Normalzeit Gmbh, 6000 Frankfurt | Anordnung zur Wahlwiederholung in zentral gesteuerten Fernsprechvermittlungsanlagen |
-
1980
- 1980-04-25 DE DE19803016049 patent/DE3016049C2/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3016049A1 (de) | 1981-11-05 |
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