DE3017629C2 - - Google Patents
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D03—WEAVING
- D03C—SHEDDING MECHANISMS; PATTERN CARDS OR CHAINS; PUNCHING OF CARDS; DESIGNING PATTERNS
- D03C9/00—Healds; Heald frames
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D03—WEAVING
- D03C—SHEDDING MECHANISMS; PATTERN CARDS OR CHAINS; PUNCHING OF CARDS; DESIGNING PATTERNS
- D03C9/00—Healds; Heald frames
- D03C9/06—Heald frames
- D03C9/0666—Connection of frame parts
- D03C9/0675—Corner connections between horizontal rods and side stays
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- Gates (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Schaftstütze nach dem Oberbe
griff des Patentanspruchs 1.
Schaftstützen von Webschäften werden gewöhnlich aus Holz
oder aus Metall, etwa Aluminium gefertigt. Holz besitzt die
Nachteile, mechanisch schwach und nicht sehr haltbar zu
sein. Metall ist insofern nachteilig, als es komplizierte
Verbindungen der Schaftstütze mit dem Schaftstab erfor
dert, die eine schwierige Herstellung der Schaftstütze zur
Folge haben und keine Massenproduktion zulassen. Metall
führt ferner zu einem hohen Gewicht der Schaftstütze, das
bei Verwendung beispielsweise von Aluminium als Grundmate
rial zwar reduziert werden kann, jedoch nur unter Inkauf
nahme hoher Materialkosten.
Aus der AT-PS 1 76 518 ist ein Webschaft bekannt, dessen
Schaftstäbe und dessen dem Oberbegriff des Patentanspruchs
1 entsprechende Schaftstützen aus Leichtmetallhohlprofilen
bestehen. Die Schaftstäbe und Schaftstützen sind über
Eckverbinder lösbar miteinander verbunden. Die Eckverbinder
greifen mit Steckzapfen passend in das Hohlprofil der
Schaftstäbe. Mit den Schaftstützen können die Eckverbinder
ebenfalls durch eine Steckverbindung aber auch durch eine
Klemm- oder Schraubverbindung gekoppelt werden. Durch die
Verwendung eines Metallhohlprofils kann zwar das Gewicht
des Webschafts gegenüber dem Vollprofil vermindert werden,
das Widerstandsmoment und die Biegesteifigkeit werden aber
ebenfalls verkleinert, so daß die Stabilität des ganzen
Schaftrahmens leidet. Ein weiterer Nachteil besteht darin,
daß die Hohlprofile und die unmittelbar daran angesetzten
Steckzapfen Quelle oder Ursache erheblicher Geräuschent
wicklung beim Betrieb der Maschine sind.
Aus dem DE-GM 17 84 192 ist ein Webschaft bekannt, bei dem
die Schaftstützen zur Vermeidung von Metallabrieb und ent
sprechender Verschmutzung der gewebten Ware aus einem
Kunststoffhohlprofil mit einem Einlageprofilstück aus Me
tall oder Holz hergestellt sind. Wegen der relativ geringen
mechanischen Stabilität und des ungünstigen Verhältnisses
von Steifigkeit und Sprödigkeit konnten sich jedoch Web
schäfte mit Schaftstäben und -stützen aus Kunststoffhohl
profilen in der Praxis nicht durchsetzen. Ihre Dauerbelast
barkeit lag sogar noch unter derjenigen von Webschäften aus
Holz.
Ein Webschaft mit teilweise aus Holz oder Kunststoff beste
hender Schaftstütze ist in der CH-PS 3 65 039 beschrieben.
Die bekannte Schaftstütze ist zusammengesetzt aus einer
Holz- oder Kunststoffleiste und einer daran angesetzten Me
tallschiene. An den Schaftstützen werden rechtwinklig ab
stehende Steckzapfen aus Kunststoff festgeschraubt. Als Wi
derlager der Schrauben dient die Holz- bzw. Kunststofflei
ste der Schaftstütze. Die Steckzapfen selbst werden
in das Hohlprofil der
zugehörigen Schaftstäbe eingesteckt. Problematisch bei die
ser Ausbildung der Schaftstützen ist unter anderem der Zu
sammenhalt zwischen Holz- und Kunststoffleiste und verstei
fender Metallschiene.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schaftstütze
für einen Webschaft zu schaffen, die bei relativ geringem
Gewicht und Herstellungsaufwand ein relativ hohes Wider
standsmoment und eine dem Einsatzzweck gerecht werdende
Biegesteifigkeit besitzt und deren Verwendung mit relativ
geringer Geräuschentwicklung verbunden ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale im
Patentanspruch 1 gelöst.
Aus dieser Lösung ergeben sich folgende Vorteile:
- 1. Das hohle mit Kunststoffmaterial gefüllte Metallprofil hat ein geringeres Gewicht und eignet sich für Webmaschinen hoher Arbeitsleistung und hoher Geschwindigkeit und kann außerdem leicht und mit niedrigen Herstellungskosten in Massenfertigung hergestellt werden.
- 2. Da das Kunststoffmaterial durch Eingießen in das hohle Metallprofil gefüllt wird, deformiert dieses sich nicht durch Ausnehmung des Kunststoffs und besitzt ein höherers Widerstandsmoment und eine größere Biegesteifigkeit.
- 3. Da der in das Anschlußloch eingepaßte Steckzapfen aus Kunststoff besteht, werden Biegespannungen oder Stoß belastungen, die im Schaftstab auftreten, wirkungs voll absorbiert, was zu einer geringen Geräuschentwicklung führt.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Ausführungs
beispielen unter Bezug auf die Zeichnungen
näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine Teilschnittansicht eines Webschafts
mit erfindungsgemäß angesetzter Schaft
stütze,
Fig. 2 eine Draufsicht auf Fig. 1 in Richtung der
Pfeile II-II,
Fig. 3 eine Schnittansicht längs der Linie III-III
von Fig. 1, in Richtung der Pfeile gesehen
und
Fig. 4 und 5 Teilschnittansichten der Schaftstütze
weiterer Ausführungsformen der Erfin
dung.
Es wird zunächst auf die Fig. 1 bis 3 Bezug genommen. In
Fig. 1 ist mit 1 eine hohle metallene Schaftstütze mit recht
eckigem Querschnitts bezeichnet, deren Inneres mit ein
gegossenem Kunststoffmaterial 2 gefüllt ist. 3 bezeichnet
einen Schaftstab, der gemäß Fig. 3 einen Hohlraum 4
mit rechteckigem Querschnitt aufweist. Der Schaftstab
3 wird gewöhnlich aus Aluminium hergestellt und durch
einen Ziehprozeß in die dargestellte Form gebracht. Mit
5 ist ein Loch bezeichnet, das seitlich in der Schaftstütze
1 ausgeschnitten ist und an einer Stelle liegt, an
der der Schaftstab 3 angebracht werden soll. Form und
Abmessungen des Lochs 5 sind ähnlich wie die des
Hohlraumes 4 des Schaftstabes 3.
Ein Steckzapfen 6 besteht aus Kunst
stoff und trägt bzw. hält den Schaftstab 3. Der
Zapfen 6 ist einstückig mit dem in die Schaftstütze
1 eingegossenen Kunststoffmaterial 2 ausgebildet und er
streckt sich gemäß Darstellung in Fig. 1 um eine bestimmte
Länge aus dem Loch 5 heraus. Der Zapfen 6 ist in den
Hohlraum 4 am Ende des Schaftstabes 3 eingeführt. Der
eingeführte Zapfen 6 und der Schaftstab 3 sind
mit Hilfe eines Niets 8 oder dergleichen miteinander
verbunden. Der Niet 8 erstreckt sich durch ein
Loch 7 am Ende des Schaftstabes 3.
Mit 9 ist eine Buchse bezeichnet, die in ein Loch in
der Schaftstütze 1 eingesetzt und mit Hilfe
von Schrauben oder dgl. befestigt ist. Das Ende
einer Stange 10 ist in
die Buchse 9 eingesetzt.
Wie aus der vorangegangenen Beschreibung hervorgeht,
setzt sich die erfindungsgemäße Schaftstütze aus dem
hohlen Metallprofil 1, dem in diesen eingegossenen und ihn
füllenden Kunststoffmaterial 2 und dem Zapfen 6 zu
sammen.
Bei der beschriebenen Ausführungsform besteht der Zapfen
6 ganz aus Kunststoff 2. Er
könnte dagegen auch so ausgebildet sein, daß ein Kern aus
Metallblech vorgesehen ist, welcher von dem Kunststoff
material 2 in einem Stück umschlossen wird. Hierdurch
könnte die Festigkeit des Zapfens 6 erhöht werden.
Die Fig. 4 und 5 sind Teilschnittansichten der Schaft
stütze anderer Ausführungsformen der Erfindung, bei de
nen der Zapfen ein getrenntes Kunststoffteil ist,
das seitlich an dem mit eingegossenem Kunst
stoffmaterial ausgefülltem Metallprofil befestigt ist.
Bei der Ausführungsform von Fig. 4 ist in die Seite der
mit Kunststoffmaterial 2 gefüllten Schaftstütze 1 ein
Loch 5′ geschnitten. Ein Ende eines Zapfens 6′,
bei dem es sich um ein getrennt hergestelltes Kunststoff
teil handelt, ist in das Loch 5′ eingepaßt. Senkflächen
oder Senklöcher 11 sind an zwei Stellen auf der entgegen
gesetzten Seite der Schaftstütze 1 ausgebildet.
Selbstschneidende Gewindeschrauben 12
sind tief in den Zapfen 6′ eingeschraubt
und befestigen den Zapfen 6′ seitlich
an der Schaftstütze 1. In der Zeichnung ist mit 7
ein Nietloch für die Verbindung und Befestigung des Schaft
stabes 3 bezeichnet.
Fig. 5 zeigt eine weitere Ausführungsform der Erfindung
mit einem Einschnitt 5′′, der aus zwei tief eingeschnittenen
Löchern in der Seite des hohlen und mit eingegossenem
Kunststoffmaterial 2 gefüllten Metallprofils 1
besteht. Ein als getrennt hergestell
tes Kunststoffteil ausgebildeter Zapfen 6′′ ist mit
zwei Beinen in die tiefen Löcher des Einschnitts 5′′ einge
paßt. An der gegenüberliegenden Seite des Metallprofils
1 ist eine Senkfläche 11 vorgesehen, durch die eine Schraube
13 derart geschraubt ist, daß ihr Ende in eine keilförmige
Nut 14 in der Mitte des Endes des Zapfens 6′′
reicht und in den Kopf eines Querkeils 15 eingeschraubt ist,
der in die keilförmige Nut 14 eingepaßt ist. Beim Anziehen
der Schraube 13 wird der Querkeil 15 in die keilförmige Nut
14 gepreßt, wodurch eine feste Verankerung des
Zapfens 6′′ in der Schaftstütze erreicht wird. In
der Zeichnung bezeichnet 7 ein Nietloch zur Verbindung und
Befestigung des Schaftstabes 3.
Obwohl die Zapfen 6′ oder 6′′ der Fig. 4 bzw. 5 ge
trenn aus Kunststoffmaterial hergestellt sind, kann eine
weitere Ausbildung auch so vorgesehen werden, daß die
Zapfen 6′ bzw. 6′′ gemäß Fig. 1 einstückig mit dem
Kunststoffmaterial 2, das in das hohle Metallprofil 1
eingegossen wird, ausgebildet werden und daß selbstschnei
dende Schrauben 12, 13 gemäß Darstellung in
den Fig. 4 und 5 zur Befestigung des Zapfens
eingeschraubt werden.
Wie Fig. 5 erkennen läßt, ergibt sich aufgrund des Ein
passens des Querkeils 15 in die keilförmige Nut 14 im
Zapfen 6′′ beim Öffnen der keilförmigen
Nut infolge der Elastizität des Kunststoffs ein leichtes
Ausdehnen, aufgrund dessen die obere und die untere Seite
vom Ende des Zapfens 6′′ gegen die obere bzw. die
untere Innenfläche des Hohlraumes 4 des Schaftstabes 3
gepreßt werden. Hieraus ergibt sich der Vorteil, daß ein
Lösen der festen Verbindung zwischen dem Zapfen 6′′
und dem Schaftstab 3 verhindert wird.
Claims (3)
1. Schaftstütze zum Verbinden der Schaftstäbe eines Web
schafts mit einem ein Metallhohlprofil aufweisenden Körper
und mit in Löcher der Schaftstäbe einzufügenden Steckzapfen,
dadurch gekennzeichnet, daß das Metallhohlprofil (1) mit
einem Kunststoff (2) ausgegossen ist und daß die Steckzap
fen (6, 6′, 6′′) aus Kunststoff bestehen, um eine bestimmte
Länge durch ein Loch (5, 5′, 5′′) des Metallhohlprofils (1)
aus diesem hervorragen sowie an den das Metallhohlprofil
(1) füllenden Kunststoff (2) angesetzt sind.
2. Schaftstütze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Steckzapfen (6) einstückig an den das Metallhohlpro
fil (1) füllenden Kunststoff (2) angeformt sind.
3. Schaftstütze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Steckzapfen (6′, 6′′) a den das Metallhohlprofil
(1) füllenden Kunststoff (2) angeschraubt sind.
Priority Applications (1)
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Also Published As
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