DE3017902A1 - Drucker mit einem gehaeuse und einer darin angeordneten papierrolle - Google Patents

Drucker mit einem gehaeuse und einer darin angeordneten papierrolle

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DE3017902A1
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Etumi Ishii
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Nippon Telegraph And Telephone Corp Oki Electric
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Nippon Telegraph and Telephone Corp
Oki Electric Industry Co Ltd
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    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J15/00Devices or arrangements of selective printing mechanisms, e.g. ink-jet printers or thermal printers, specially adapted for supporting or handling copy material in continuous form, e.g. webs
    • B41J15/04Supporting, feeding, or guiding devices; Mountings for web rolls or spindles
    • B41J15/08Supporting, feeding, or guiding devices; Mountings for web rolls or spindles characterised by being applied to printers having transversely- moving carriages

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  • Advancing Webs (AREA)
  • Handling Of Continuous Sheets Of Paper (AREA)
  • Handling Of Cut Paper (AREA)

Description

Beschreibung
Die Erfindung bezieht sich auf einen Drucker gemäß Oberbegriff von Anspruch 1 und zwar insbesondere auf eine Papierfördereinrichtung eines Druckers, welche weiter insbesondere in einem kleingebauten Drucker verwendbar ist.
Bei einer bekannten Papierfördereinrichtung für einen kleinen Drucker wird eine Gummiwalze mittels eines Motors oder eines Sperroder Klinkenmechanismus angetrieben, wobei das mit der Gummiwalze in Berührung stehende Druckpapier durch Reibschluß mit der Gummiwalze gefördert wird·
Allerdings besitzt diese bekannte Papierfördereinrichtung die Nachteile, daß sie aufgrund des Durchmessers der Gummiwalze,welcher größer als ein vorbestimmter Wert sein muß, groß gebaut ist und ein Motor oder ein Sperrbzw· Klinkenmechanismus gesondert zur Förderung eines Papiers verwendet werden muß. Die bekannte Papierfördereinrichtung ist zudem schwergewichtig und mit hohen Fertigungskosten verbunden.
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Aufgabe der Erfindung ist es,die Nachteile der bekannten Einrichtung zu beheben und eine Papierfördereinrichtung für einen Drucker zu schaffen, welche einfach und kompakt aufgebaut ist, nur einen geringen Platzbedarf erfordert sowie in wirtschaftlicher Weise herstellbar ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß bei einem Drucker der im Oberbegriff von Patentanspruch beschriebenen Art dadurch gelöst, daß die Papierfördereinrichtung ein unterhalb der Papierbahn befindliches Leitelement aufweist, walches in Bewegungsrichtung des Papiers schwihgbar ausgebildet ist, einen ersten zur Bahn des Schlittens parallelen Vorsprung und einen zweiten zur Bahn des Schlittens schräg verlaufenden Vorsprung aufweist, wobei diese Vorsprünge kürzer als die Hälfte der Bewegungsbahn des Schlittens ausgebildet sind und zur Gewährleistung der Schwingbewegung des Leitelements synchron zur Bewegung des Schlittens mit korrespondierenden Schlitzen am Boden des Schlittens zusammenwirken, und daß das Leitelement eine in der normalen Bewegungsrichtung des Papiers eine starke Reibkraft auf das Papier und in der entgegengesetzten Bewegungsrichtung
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des Papiers eine kleine Reibkraft auf das Papier ausübende Reibeinrichtung aufweist*
Nachfolgend werden Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnung beschrieben.
Es zeigen
Fig. 1 eine Draufsicht des erfindungsgemäßen Druckers,
Fig. 2 eine Schnittansicht entlang der Linie A-A von Fig· I
Fig. 3 den aus den Fig. 1 und 2 ersichtlichen Spindelaufbau,
Fig. 4 ein Vektordiagramm zur Erläuterung der Schwingbewegung eines Leitelements, Fig. 5 und 6 Darstellungen zur Erläuterung des Bewegungsablaufes sowie
Fig. 7A, 7B, 7C und 7D einen Aufbau zur Erläuterung einer Reibeinrichtung·
Fig.l zeigt in Draufsicht einen Drucker, welcher die Papierfördereinrichtung gemäß der Erfindung aufweist. Dabei sind ein Motor 1 und miteinander in Eingriff stehende Zahnräder 2a und 2b dargestält, welche durch den Motor 1 angetrieben sind.
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Am Getriebe 2b ist eine Spindel 3, welche eine sowohl in Uhrzeigerrichtung wie auch in Gegenuhrzeigerrichtung verlaufende Schraubnut aufweist. Die in Uhrzeigerrichtung verlaufende Schraubnut ist mit der im Gegenuhrzeigersinn vorlaufenden anderen Schraubnut an beiden äußeren Enden der Spindel 3 gekoppelt. Ein Schlitten4, auf dem ein Druckkopf 11 angeordnet ist, besitzt einen nicht dargestellten Vorsprung, welcher mit einer der Schraubnuten der Spindel 3 zusammenwirkt. Der Schlitten 4 weist ebenfalls ein Paar von Schlitzen 4a und 4b am Boden des Schlittens auf. Der Schlitz 4a verläuft parallel zur Spindel 3 und der Schlitz 4b verläuft geneigt zur Spindel 3. Der auf dem Schlitten 4 angeordneten Druckkopf kann ein Punk^matrixdrucker zum Mosaik- oder Nadeldrucken sein, welchareine Anzahl von Punkten (beispielsweise sieben) aufweist, welche wahlweise gemäß einem zu druckenden. Muster betätigt werden. Ein für die Verwendung tauglicher Druckkopf ist in der US-PS 3 896 918 beschrieben, wobei wahlweise ein tirermisch arbeitender Druckkopf mit einer Vielzahl von kleinen Wärmeelementen verwendet werden kann. Im Falle eines thermischen Druckkopfs wird als Druckpapier ein behandeltes Thermopapier verwendet, welches aufgrund selektiver Erwärmung
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durch die Wärmeelemente gefärbt wird. Parallel zur Spindel 3 ist eine Führungswelle 5 angeordnet, durch welche der Schlitten 4 entlang der Spindel 3 geführt ist. Weiter ist ein Leitelement 6 vorgesehen, welches in einer zur Spindel 3 senkrechten und durch den Pfeil P in den Figuren 1, 2 und 5 gekennzeichneten Richtung verschiebbar ist. Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist das Leitelement 6 eine T-förmige Platte, die gemäß den Fig. 1, 5 und 6 einen ersten Arm 6-1 parallel zur Spindel 3 und eine zweiten Arm 6-2 senkrecht zur Spindel 3 umfaßt (β. Fig. 5), wobei das Leitelement 6 an der linken Hälfte des ersten Arms 6-1 einen ersten zur Spindel 3 parallen Vorsprung 6a und an der rechten Hälfte des ersten Arms 6-1 einen zweiten und geneigt zur Spindel 3 angeordneten Vorsprung 6b aufweist. Der schräge Vorsprung 6b ist derart geneigt, daß das linke äußere Ende desselben sich nahe an der Spindel 3 befindet und das äußere rechte Ende von der Spindel 3 weit entfernt ist (s. Fig. 1). Des weiteren läuft der schräge Vorsprung 6b im wesentlichen parallel zum schrägen Schlitz 4b am Boden des Schlittens 4, so daß der Vorsprung 6b mit dem Schlitz 4b zusammenwirken kann. Das Leitelement 6 weist weiter eine Reibeinrichtung 6c
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(s. Fig..5ind 6) in der Nähe des Endes des zweiten Arms 6-2 auf* Aufgrund des besonderen Aufbaus dor in einem nachfolgenden Abschnitt näher erläuterten Reibeinrichtung 6c unterscheidet sich vorzugsweise die durch die Reibeinrichtung 6c in einer Richtung bewirkte Reibung von derjenigen in der entgegengesetzten Richtung.
Am Boden des Gehäuses 50 ist eine Führungsplatte 7 vorgesehen, velche um die Achse 8 verschwenkbar ist* Die Führungsplatte 7 weist ein Paar von Papierführungen 7a auf, welche senkrecht an beiden äußeren Enden der Führungsplatte 7 vorstehen* Vorzugsweise besitzt die Führungsplatte 7 einen T-förmigen Schlitz zur Aufnahme des T-förmigen Leitelements 6, wobei das Leitelement 6 derart in den Schlitz der Führungsplatte eingesetzt ist, daß das Leitelement 6 in Pfeilrichtung P innerhalb des Schützes der Führungsplatte 7 gleiten kann. Die Führungsplatte 7 weist ein Paar von Reibeinrichtungen 7b und 7c auf, welche in Fig. dargestellt sind und bei denen die Reibkraft richtungsabhängig ist. Eine Blattfeder 9 drückt die Führungsplatte 7 nach oben. Mit dem Bezugszeichen 10 ist aufgewickeltes Druckpapier gekennzeichnet,
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welches im Gehäuse 50 angeordnet ist.
Schließlich ist ein Druckkopf 11 zum Mosaikdrucken, eine U-förmige und am Gehäuse 50 festgelegte Pap.ierführung 1? vorgesehen, wobei die dünne Papierbahn zwischen der Papierführung 12 und der Führungsplatte 7 (oder dem Leitelement 6) gebildet ist, wie aus Fig.2 ersichtlich. Der dem Druckkopf 11 gegenüberliegende Abschnitt der Papierführung 12 dient als Druckplatte. Somit läuft das Papier von der Papierrolle 10 durch die dünne Papierbahn zwischen der Papierführung und der Führungsplatte 7 nach außen. Sobald das Papier am Druckkopf 11 vorbeiläuft wird der Druckvorgang ausgeführt. Schließlich ragt eine Reibeinrichtung 6c auf dem Leitelement 6 in die Papierbahn vor, um das Papier durch Reibschluß in jeder Schlittenstellung zu transportieren.
Nachfolgend wird die Betriebsweise des Druckers geschildert. Der Motor 1 treibt das erste Zahnrad 2a, wodurch das zweite mit dem ersten Zahnrad 2a kämmende Zahnrad 2b dreht sowie die mit dem zweiten Zahnrad 2b fest verbundene Spindel 3 gedreht wird. Die Spindel 3 weist ein Paar von Schraubnuten 3a und 3b auf, welche miteinander
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an beiden Enden 3—1 und 3-2 der Spindel 3 gekoppelt sind (vgl. Fig. 3). Der auf dem Schlitten 4 vorgesehene und nicht dargestellte Vorsprung steht in Eingriff mit der Schraubnut. Wenn somit die Spindel 3 in einer Richtung dreht, wird dor in Eingriff mit der Nut der Spindel 3 stehende Schlitten 4 entlang der Spindel 3 und entlang der Führungswelle 5 in einer Richtung, nämlxh links oder rechts, bewegt. Wenn der Schlitten 4 das äußere Ende der Spindel 3 erreicht, wirkt der nicht dargestellte Vorsprung des Schlittens 4 mit der äußeren Schraubnut zusammen, so daß der Schlitten in die entgegengesetzte Richtung bewegt wird. Auf diese Weise bewegt sich der Schlitten 4 linear in beide Richtungen aufgrund der Führung durch die Führungswelle 5 bei Umdrehung der Spindel 3. Wenn der Schlitten 4 sich von links nach r<ehts bewegt, druckt der auf dem Schlitten angeordnete Druckkopf das gewünschte Muster auf das Papier 10. Wenn der Schlitten 4 sich vom rechten Ende zum linken Ende bewegt, wird das Papier 10 um eine Zeile weitergefördert. Der Weitertransport des Papiers geschieht wie folgt.
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Wenn sich der Schlitten 4 in der in Fig.l dargestellten Weise am linken Ende der Spindel befindet, wirkt der erste Schlitz 4a, welcher am Boden des Schlittens 4 parallel zur Spindel 3 vorgesehen ist^ mit dem ersten und zur Spindel 3 parallelen Vorsprung 6a zusammen· Wenn sich der Schlitten 4 in die rechte Richtung bewegt, und die Mitte der Bahn erreicht, wirkt der Schlitz 4a nicht langer mit dem Vorsprung 6a zusammen und wirkt indessen der zweite und zum zweiten Vorsprung 6b im wesentlichen parallel verlaufende Schlitz 4b mit dem zweiten Vorsprung 6b zusammen, welcher ebenfalls schräg zur Spindel 3 verläuft. Wenn sich der Schlitten 4 weiter in die rechte Richtung bewegt, wird der Vorsprung 6b des Leitelements 6 durch den Schlitz 4b des Schlittens 4 in Bewegungsrichtung des Sthlittens 4 gestoßen. Die Stoßkraft F kann in die erste Komponente F , welche parallel zum Schlitz 4b des Schlittens 4 ist, und die zweite Komponente F_ aufgeteilt werden, welche in Richtung der Bewegungsrichtung des Papiers (Pig. 4) wirkt. Hierbei ist anzumerken, daß das Leitelement 6 auf der Führungsplatte 7 in Richtung des Pfeiles P (Fig. 5) verschiebbar ist. Wenn sich somit der Schlitten 4 von der Mitte der Bahn zum rechten Ende in Pfeilrichtung Q gemäß Fig. 5 bewegt,
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wird das Leitelement 6 aufgrund der zweiten Kraftkomponente Fß in Richtung R (Fig. 5) gestoßen. Diese Richtung R ist entgegengestezt zur normalen Bewegungsrichtung des Papiers·
Im übrigen steht ein Papier mit der Reibeinrichtung 6c am Leitelement 6 und der Reibeinrichtung 7b und Ic auf der Führungsplatte 7 in Berührung. Wenn das Leitelement 6 sich in Pfeilrichtung R (Fig. 5) bewegt, ist die Reibung zwischen der Reibeinrichtung 6b und einem Papierabschnitt gering, so daß der Papierabschnitt nicht der Bewegung des Leitelements folgt, sondern in seiner Stellung verbleibt. Die Reibeinrichtung 7b und 7c auf der Führungsplatte 7 verhindert ebenfalls eine Papierbewegung in Pfeilrichtung R wenn sich das Leitelement 6 in diese Richtung bewegt.
Wenn schließlich der Schlitten 4 sich in Richtung S von Fig. 6 von rechts nach links bewegt, nachdem der Sflhlitten das äußerste rechte Ende der Bahn erreicht hat, wird der Vorsprung 6b des Leitelements 6 durch den Schlitz 4b des Schlittens 4 in Bewegungsrichtung des Schlittens 4 gestoßen. Die Kraft F1 ist in diesem Fall entgegensetzt zur Kraft F (Fig. 5) gerichtet, so daß sich das Leitelement
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in Richtung P (Fig. 6) bewegt, wenn der Wagen 4 in Richtung S von Fig. 6 bewegt wird. In diesem Fall nimmt die Reibeinrichtung 6c des Leitelements einen Papierabschnitt in Richtung T aufgrund eines Reibschlusses zwischen Reibeinrichtung 6c und dem Papier mit, wenn sich, das Leitelement 6in Richtung T bewegt. In diesem Fall ist die durch die Reibeinrichtung 7b und 7c der Führungsplatte 7 ausgeübte Reibungskraft geringer als die durch die Reibeinrichtung 6c erzeugte Reibung· Somit wird bei Bewegung des Leitelements 6 in Richtung P das Papier ebenfalls in Richtung T über eine Länge gleich der Bewegungslänge des Leitelements 6 bewegt.
Zusammenfassend gilt also, daß bei Bewegung des Schlittens 4 in beiden Richtungen der Druckzeile sich auch das Leitelement 6 senkrecht zur Druckzeile oderin Bewegungsrichtung des Papiers bewegt, Wenn der Schlitten 4 in seine Anfangsstellung zurückkehrt oder sich das Leitelement 6 in Richtung T von Fig. 6 bewegt, wird das Papier über die vorbestimmte Länge oder die für den Druck einer Zeile erforderliche Länge bewegt. Durch wiederholtes Vorgehen wird das Papier jedes Mal, wenn der Schlitten eine Zeilendruck beendet, um eine Zeile weiterbewegt.
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Wenn keine Papierrolle im Gehäuse angeordnet ist, und sich der Schlitten 4 in beiden Richtungen bewegt, könnte die Reibeinrichtung 6c unmittelbar mit dem.Boden der U-förmigen Papierführung in Berührung stehen. In diesem Fall könnte die Reibung zwischen der Reibeinrichtung und der Papierführung 12 sehr groß sein, wobei diese große Reibung den Betrieb des Druckers oder die Bewegung des Leitelements 6 stören würde .Um dieser Schwierigkeit zu begegnen ist die Führungsplatte 7 schwenkbar an der Achse 8 befestigt, so daß die Führungsplatte 7 gegen die Feder 9 im Gegenuhrzeigersinn dreht (Fig. 2) wenn die Reibung zu groß ist. Die Drehung der Führungsplatte 7 reduziert die Reibung und erleichtert den Betrieb des Druckers.
Im nachfolgenden wird unter Bezugnahme auf die Fig. 7A-, 7B, 7C und 7D der Aufbau der Reibungseinrichtung 6c, 7b und 7c beschrieben. Fig. 7D zeigt eine perspektivische Ansicht der Reibeinrichtung, welche die Form eines Zylinders mit einem sektorförmigen Schlitz 16 aufweist· Die Reibeinrichtung ist aus einem sehr starken Reibmaterial hergestellt, etwa Urethangummi oder natürlicher'Gummi. Die Größe einer jeden Reibeinrichtung ist klein. Beispielsweise beträgt die Länge L weniger als 5 mm und der Durchmesser ist geringer als 3 mm bei einer Papierbreite von ungefähr 10 cm.
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Aufgrund des sektorförmigen Schlitzes 16 umfaßt jede Reibeinrichtung einen festen Abschnitt 13, einen Federabschnitt 14 und einen den festen Abschnitt 13 mit dem Federabschnitt 14 verbindenden StUtzabschnitt 15· Der Winkel«£ des sektorförmigen Schlitzes oder der Winkel arischen dem festen Abschnitt 13 und dem Federabschnitt 14 kann dadurch verändert werden, indem der Federabschnitt 14 gegen den festen Abschnitt gedrückt wird. Vorzugsweise ist der Federabschnitt 14 in eine Anzahl von Abschnitten unterteilt, welche voneinander durch einen dünnen Schlitz 17 getrennt sind.
Gemäß den Fig. 7A bis 7C berührt ein Papier 10 die Reibeinrichtung am Punkt A, welche sich auf den Federabschnitt 14 in der Nähe von dessen Rand befindet.
Wenn sich die Reibeinrichtung in Richtung R gemäß Figj; 7B bewegt, ist der Winkel Q4, zwischen dem festen Abschnitt 13 unddem Federabschnitt 14 kleiner als der Winkel oL von Fig. 7A, in welcher die Reibeinrichtung stillsteht. Infolge dessen wird der obere Punkt A auf dem Federabschnitt um die LängeÄPim Vergleich zur Stellung abgesenkt, in welcher die Reibeinrichtung stillsteht. Demgemäß ist die Reibung zwischen der Reibeinrichtung
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und einem Papier im Falle von Fig. 7B gering und das Papier bewegt sich nicht trotz Bewegung der Reibeinrichtung in Richtung R·
Wenn sich andererseits die Reibeinrichtung in Richtung T (Fig. IC) bewegt, wird der Winkeletg zwischen dem festen Abschnitt und dem Federabschnitt größer als der Winkel im Falle von Fig. 7A, wegen der Reibung zwischen der Reibeinrichtung und dem Papier. Somit wird der obere Punkt A auf dem Foderabschnitt 14 um ÄP1 angehoben im Vergleich zur Stellung von Fig. 7A, wo die Reibeinrichtung stillsteht. Infolgedessen ist die Reibung zwischen der Reibeinrichtung und einem Papier im Falle von Fig. 7C groß, so daß das Papier der Bewegung der Reibeinrichtung folgt.
Die Reibung zwischen der Reibeinrichtung und einem Papier hängt somit von der Bewegungsrichtung der Reibeinrichtung und/oder des Papiers aufgrund des besonderen Aufbaus der in den Fig. 7A bis 7D dargestellten Reibeinrichtung ab.
Jede Reibeinrichtung 6c, 7b und 7c ist derart auf dem Leitelement 6 und der Führungsplatte 7 angeordnet, daß der obere Abschnitt oder Federabschnitt
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sich stromaufwärts entlang der Papierbahn befindet und der untere Abschnitt oder feste Abschnitt 13 sich hinsichtlich der in den Fig. 2, und 6 dargestellten Papierbahn stromabwärts befindet. Schließlich soll die Höhe der drei Reibeinrichtungen 6c, 7b und 7c dieselbe sein, um jederzeit einen Kontakt mit dem Papier sicherzustellen· Wenn sich das Leitelement 6 in Richtung T von Fig. 6 bewegt, sind die in Fig. 7C dargestellten Verhältnisse zwischen der Reibeinrichtung 6c und dem Papier gegeben, so daß die Reibung zwischen beiden Elementen groß ist und das Paier in Richtung T und dem Leitelement 6 folgend gefördert wird. In diesem Fall liegen in Bezug auf die Roibeinrichtung 7b und 7c und dem Papier die in Fig. 7B dargestellten Verhältnisse zugrunde, so daß die Reibung zwischen diesen Reibeinrichtungen und dem Papier gering ist. Somit ist die durch die Reibeinrichtung 6c erzeugte Reibung größer als die durch die Reibeinrichtung 7b und 7 c erzeugte Reibung.
Wenn sich andererseits das Leitelement 6 in Pfeilrichtung R (Fig. 5) bewegt, ist die durch die Reibeinrichtung 6c erzeugte Reibkraft gering und die duch die Reibeinrichtung 7b und 7c erzeugte
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Reibung groß, so daß sich das Papier nicht bewegt.
Der Aufbau der Reibeinrichtung ist nicht auf die in den Fig. 7A bis 7D dargestellte Ausführungsform beschränkt, sondern es kann auch ein V-förmiges Reibmaterial Verwendung finden. Schließlich muß die Reibeinrichtung 7b und 7c picht notwendigerweise richtungsabhängig sein, sondern kann eine gewöhnliche Reibeinrichtung für die Reibeinrichtungen 7b und 7c verwendet werden, bei der die in beiden Richtungen erzeugte Reibkraft gleich ist. Schließlich können die feststehenden Reibeinrichtungen 7b und 7c anstdle auf der Führungsplatte 7 auch auf der Führung 12 angeordnet sein.
Aus der obigen Beschreibung geht hervor, daß nach der Erfindung ein Leitelement synchron mit einer Schlittenbewegung schwingt und eine auf dem Leitelement angeordnete Reibeinrichtung ein Druckpapier um eine Zeile weiterfördert, wann immer der Schlitten sich auf seinem Rückweg befindet. Es ergibt sich auch, daß der Aufbau des Druckers einfach und sei© Größe klein ist. Schließlich sind zur direkten Förderung des Papiers
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keine Sperr.- oder Klinkvorrichtungen, kein Motor oder eine Gumtniwalze erforderlich, so döfl der erfindungsgemäße Drucker ein leichtes Gewicht besitzt und fertigungstechnisch kostengünstig herstellbar ist·
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Bezugszeichenliste
1 . Motor
2a Zahnrad
2b Zahnrad
3 Spindel
3-1 Spindelende
3-2 Spindelende
4 Schlitten
4a Schlitz
4b Schlitz
5 Führungswelle
6 Leitelement
6-1 erster Arm
6-2 zweiter Arm
6a erster Vorsprung
6b zweiter Vorsprung
6c Reibeinrichtung
7 Führungsplatte
7a Führung
7b Reibeinrichtung
7c Reibeinrichtung
8 Achse
9 Blattfeder
10 . aufgerolltes Papier
11 Druckkopf
12 Papierführung
13 fester Abschnitt
14 Federabschnitt
15 Stützabschnitt
16 Schlitz
17 Schlitz
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Leerseite

Claims (1)

  1. DATUM: 9. Mai 1980
    Drucker mit einem Gehäuse und einer darin angeordneten Papierrolle
    Patent an s ρ r ü c h e
    l.\Drucker mit einem Gehäuse und einer darin angeordneten Papierrolle, einer Platte, entlang welcher das Papier läuft, einem Motor, einem einen Druckkopf zum Bedrucken des Papiers auf der Platte aufweisenden Schlitten,welcher entlang der gesamten Breite des Papiers mittels eines Motors bewegbar ist, und mit einer Papierfördereinrichtung zur zeilenweisen Förderung des Papiers in Abhängigkeit eines jeden Bewegungsvorganges des Schlittens (4), dadurch gekennzeichnet, daß die Papierfördereinrichtung ein unterhalb der Papierbahn befindliches Leitelement (6) aufweist, welches in Bewegungsrichtung des Papiers schwingbaf ausgebildet ist und einen
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    ersten zur Bahn des Schlittens (4) parallelen Vorsprung (6a) und einen zweiten zur Bahn des Schlittens schräg verlaufenden Vorsprung (6b) aufweist, wobei diese Vorsprünge (6«, 6b) kurzer als die Hälfte der Bewegunqsbahn des Schlittens (4) ausgebildet sind und zur Gewährleistung der Schwingbewegung des Leitelements (6) synchron sur Bewegung des Schlittens (4) mit korrespondierenden Schlitzen (4a, 4b) am Boden des Schlittens zusammenwirken, und daß das Leitelement (6) eine in der normalen Bewegungsrichtung des Papiers eine starke Reibkraft auf das Papier und in der entgegengesetzten Bewegungsrichtung des Papiers eine kleine Reibkraft auf das Papier ausübende Reibeinrichtung (6c) aufweist.
    Drucker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Reibeinrichtung (6c) V-förmig angeordnet ists so daß das offene Ende des V-förmigen Aufbaus auf die Bewegungsrichtung des Papiers zu angeordnet ist.
    3c, Drucker nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Reibeinrichtung (6c) zylinderförmig mit einem sektorförmigen schlitz (16) ausgebildet ist.
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    4. Drucker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Vorsprung (6a) des Leitelements (6) in der linken Hälfte des Leitelements und der zweite Vorsprung (6b) in der iszhten Hälfte' des Leitelements (6) angeordnet ist.
    5. Drucker nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine ortsfeste mit dem Papier in Berührung stehende Reibeinrichtung (7b, 7c)·
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DE3017902A 1979-05-22 1980-05-09 Drucker mit einem Gehäuse und einer darin angeordneten Papierrolle Expired DE3017902C2 (de)

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