DE3018150C2 - Sicherungseinrichtung - Google Patents
SicherungseinrichtungInfo
- Publication number
- DE3018150C2 DE3018150C2 DE19803018150 DE3018150A DE3018150C2 DE 3018150 C2 DE3018150 C2 DE 3018150C2 DE 19803018150 DE19803018150 DE 19803018150 DE 3018150 A DE3018150 A DE 3018150A DE 3018150 C2 DE3018150 C2 DE 3018150C2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- wall
- boxes
- box
- safety device
- passage
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G08—SIGNALLING
- G08B—SIGNALLING SYSTEMS, e.g. PERSONAL CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
- G08B13/00—Burglar, theft or intruder alarms
- G08B13/18—Actuation by interference with heat, light, or radiation of shorter wavelength; Actuation by intruding sources of heat, light, or radiation of shorter wavelength
- G08B13/181—Actuation by interference with heat, light, or radiation of shorter wavelength; Actuation by intruding sources of heat, light, or radiation of shorter wavelength using active radiation detection systems
- G08B13/183—Actuation by interference with heat, light, or radiation of shorter wavelength; Actuation by intruding sources of heat, light, or radiation of shorter wavelength using active radiation detection systems by interruption of a radiation beam or barrier
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Warehouses Or Storage Devices (AREA)
- Burglar Alarm Systems (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Sicherungseinrichtung für auf Verladerampen angeordnete, durch Seitenwände
voneinander abgetrennte Abstellboxen zur Aufnahme von Versandgütern, die aus hinter den Boxen angeordneten
Lagern über einen zwischenliegenden Quergang in die Boxen einbringbar sind.
In Verladebetrieben fahren die Transportfahrzeuge an die Verladerampen heran und übernehmen die in den
einzelnen Boxen kommissionsweise abgestellten Güter. Die Abstellboxen sind in Reihe nebeneinander auf der
Verladerampe angeordnet und enden mit ihrem rückwärtigen Teil, durch den auch die Boxenbeladung
erfolgt, auf der einen Seite eines Querganges, auf dessen anderer Seite die verschiedenen Warenlager einmünden.
Alle Warenverschiebungen erfolgen vor Beladung der Boxen auf dem vergleichsweise engen Quergang, so
daß es zu Stauungen während des Verladebetriebes kommt, die schließlich dazu ausgenützt werden können,
das einmal in eine Boxe eingebrachte Gut unberechtigt zu entfernen und in eine andere Boxe zu transportieren,
oder hochwertige Waren gegen geringwertigere zu vertauschen.
Um dies zu verhindern, hat man die Boxenrückseiten mit Schwing- oder Hebetüren, zum Teil auch mit
Rolläden versehen. Wie eingangs schon erwähnt, sind die Quergänge aus Platzgründen vergleichsweise
schmal ausgeführt, so daß der zur Verfügung stehende Rangierraum durch aufschwingende Schwing- oder
Flügeltore unzulässig eingeengt wird. Beim Verschwenken der Torflügel um 180° zur Seite wird der Eingang
der Nachbarboxe versperrt. Nach oben verschwenkbare Schwenktore nehmen während des Öffnungsvorganges,
wie es bei Garagentoren bekannt ist, sehr viel Boxenraum ein, der als Abstellraum für Versandgüter
verloren geht Senkrecht nach oben verschiebbare Tore sind wegen der durch über den Boxen angeordneten
Büro- und Verwaltungsräume begrenzten Räumlichkeit nicht einsetzbar, ebenso Rolläden, die außerdem zu
aufwendig und störanfällig sind.
Es ergibt sich oft, daß zum Beispiel drei Boxen zu einer Sammeleinheil für Versandgüter zusammengefaßt
werden. Dabei führt das Transportfahrzeug an die
Mittelboxe heran, deren ganzer oder deren Teilinhalt zunächst in das Fahrzeug umgeladen wird. Ohne den
Fahrzeugstandort zu ändern erfolgt die weitere Verladung aus den beiden Nachbarboxen über die ganz-
oder teilgeräumte Mittelboxe in das Transportfahrzeug.
Demzufolge müssen die Boxenrückseiten offenbleiben, um den Umladungsprozeß über den Quergang durchführen
zu können. Dabei wird jedoch der ganze Rampenbetrieb auf dem Quergang zu den anderen
Boxen gestört und die Gefahr eines ungerechtfertigten
Eingriffs erhöht
Man ist deshalb dazu übergegangen, Aufsichtspersonen zur Überwachung eines ungestörten und einigermaßen
diebstahlsicheren Verladebetriebes einzusetzen. Unter der Berücksichtigung, daß oft bis zu 30 Boxen und
bei größeren Betrieben Laderampen mit über 50 Boxen eingesetzt werden, und die Verladungen im Vierundzwanzig-Stunder,takt
erfolgen, die Arbeitszeit für jede Aufsichtsperson jedoch acht bis zehn Stunden beträgt
ist ersichtlich, daß ein hoher Personal- und Kostenaufwand erforderlich ist, der dennoch ein einwandfreies
Überwachen unerreicht läßt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, auf rückwärtige mechanische Boxenverschlüsse unter Gewährleistung
einer optimalen Boxensicherung zu
verzichten, Bewachungspersonal einzusparen und eine Rangiermöglichkeit der Versandgüter bei gesicherten
Boxenrückwänden innerhalb der Boxen von einer Boxe zur anderen durchführen zu können, ohne daß bei dieser
Warenumsetzung der Quergang Vansprucht wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Boxenseitenwände aus einem feststehenden und
einem parallel dazu verschiebbaren Wandteil bestehen, in dessen zum Boxenboden senkrechten Endbereich mit
Abstand von dessen Endkante eine Langschlitzöffnung als Durchlaß mindestens einer an sich bekannten
Lichtschranke vorgesehen ist, deren aus einer feststehenden Quelle austretender Lichtstrahl in der ausgefahrenen
Endstellung der Schiebewand durch deren Durchlaßöffnung auf die gegenüberliegende Fotozelle
auftrifft, die unter Belichtung über ein Relais den Stromkreis zu einer Betätigungsvorrichtung für die
Sicherungseinrichtung unterbricht
Der feststehende Wandteil der Boxen befindet sich im
vorderen Boxenbereich, so daß der hintere Seitenwandteil
durch Wandverschiebung geöffnet werden kann. Bei der Boxenbeladung ist dies von Vorteil, da durch die
Seitenwandöffnung eine zusätzliche Erweiterung des Querganges und damit eine Erleichterung des Verladebetriebes
ermöglicht wird. Nach abgeschlossener Boxenbeladung weiden die verschiebbaren Wandteile
in ihre hintere Endstcllung verschoben, so daß die Boxenseitenwände geschlossen sind. Sodann wird die
Sicherungseinrichtung eingeschaltet, die aus einer ortsfesten Lichtquelle bestellt, die ihren Lichtstrahl
f>5 durch die Langschlitzöffnungen im Endbereich der
verschiebbaren Wandteile hindurch zu einer gegenüberliegenden Fotozelle entsendet Solange der Lichtstrahl
die Fotozelle belichtet, wird ein über die Fotozelle
gesteuertes Relais offengehalten, das den Stromkreis zu einer Betätigungsvorrichtung unterbricht Über die
Betätigungsvorrichtung kann zum Beispiel ein akustisches Signal oder eine photographische Anlage
eingeschaltet werden. Wird die Lichtschranke unterbrochen, wird über die unbelichtete Fotozelle das
nachgeschaltete Relais betätigt und der Stromkreis zu der Betätitungsanlage geöffnet. Damit die Lichtschranke
nicht unterlaufen werden kann, sir.d mehrere Lichtquellen untereinander angeordnet, die ihre Strahlen
durch die Wandschlitze hindurch zu ebenfalls mehreren untereinander angeordneten Fotozellen senden.
Um zu verhindern, daß durch Verschieben einer Seitenwand ein Durchlaß innerhalb der Boxen freigege- H
ben wird ohne daß die Lichtschranke unterbrochen wird, ist die Langschlitzöffnung mit Abstand hinter der
zum ßoxenboden senkrechten Wandkante vorgesehen. Der stehengebliebene Wandteil vor der Langschlitzöffnung
wirkt bei unberechtigter Wandverschiebung als Unterbrechungsschirm für den Lichtstrahl.
Mit einer solchen Einrichtung ist er möglich, auf
mechanische Verschlüsse, zum Beispiel Schwingtore oder Rolläden, und auf zusätzliches Aufsichtspersonal
zu verzichten. Bei nicht belegten Boxenplätzen steht eine große Fläche für den Quertransport zur Verfügung.
Durch Herausziehen der Schiebewände und Einschalten der Sicherungseinrichtung kann innerhalb einer Boxe
jeder einzelne Warenabstellplatz ausschließlich von außen begangen und wieder verlassen werden. Aller- jo
dings wird dann der Lichtstrahl an der Boxenrückwand unterbrochen und bewirkt hierdurch die Auslösung
beispielsweise einer Alarmanlage. Durch Nichtherausziehen der Verschiebewände kann vor Einschaltung der
Sicherungseinrichtung jede gewünschte Boxenanzahl miteinander verbunden werden.
Um möglichst viele Boxen über eine feststehende Lichtquelle abzusichern, ist in Ausgestaltung der
Erfindung eine im Querschnitt »U«-förmig ausgebildete senkrechte Endkante der Schiebewand vorgesehen,
deren zur Wandebene parallele Schenkel im ausgefahrenen Endzustand der Wand die in zwei Richtungen
ausstrahlende Lichtquelle umschließen, deren Strahlen durch die in den Schenkeln des »U«-Profils vorgesehenen
Langschlitzöffnungen nach außen dringen.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt Es zeigt
F i g. 1 eine Draufsicht auf die auf der Laderampe angeordneten Boxen mit Quergang und Lagern, und
F i g. 2 eine Schiebewand in Seitenansicht.
Auf der Verladerampe sind die Boxen 13 in Reihe nebeneinander angeordnet Hinter den Boxen 13
befindet sich der Quergang 12, in dessen andere Seite die Warenlager 11 einmünden.
Die Boxenseitenwände bestehen aus einem feststehenden Wandteil 1 und einer dazu parallel verschiebbaren
Schiebewand 2.
Wie am besten aus F i g. 2 hervorgeht, ist in dem zum Boxenboden senkrechten Endbereich der Schiebewand
2 mit Abstand von dessen Endkante 3 sine Langschlitzöffnung 7 als Durchlaß eines Lichtstrahles 5 (Fig.!)
vorgesehen, der von einer Lichtquelle 4 ausgesendet wird und auf die Fotozelle 6 auftnift Bei Unterbrechung
des Lichtstrahles 5, wenn ein Unbefugter die Lichtschranke durchschreitet um an die abgestellte Ware 8
heranzukommen, ist die Fotozelle unbelichtet und
betätigt ein in der Zeichnung nicht dargestelltes Relais, das einen Stromkreis zu einer Warnanlage schließt Bei
unberechtigter Verschiebung der Schiebewand 2 zwecks öffnung eines Seitendurchganges zu iiner
Nachbarboxe wirkt der vor dem Langschlitz 7 stehengebliebene Teil 9 der Schiebewand 2 als Schirm,
durch den der Lichtstrahl 5 unterbrochen wird. Der Wandteil 9 kann auch als Handgriff ausgebildet sein.
Auf der ünken Seite der F i g. 1 ist die senkrechte Kante einer Schiebewand 2 im Querschnitt »U«-förmig
ausgebildet Die parallel zur Wandebene liegenden Schenkel umschließen im ausgefahrenen Zustand der
Schiebewand 2 die Lichtquelle 4, deren nach beiden Seiten ausgesandte Lichtstrahle durch die in den
Schenkeln angeordneten Längsschlitze 7 zu den zugeordneten Fotozellen 6 gelangen.
In Fig.l sind die der Rampenkante zugewandten
Boxenvorderseiten mit 10 bezeichnet
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Sicherungseinrichtung für auf Verladerampen angeordnete, durch Seitenwände voneinander abgetrennte
Abstellboxen zur Aufnahme von Versandgütern, die aus hinter den Boxen angeordneten Lagern
über einen zwischenliegenden Quergang in die Boxen einbringbar sind, dadurch gekennzeichnet,
daß die Boxenseitenwände aus einem feststehenden Wandteil (1) und einer parallel dazu
verschiebbaren Schiebewand (2) bestehen, in dessen zum Boxenboden senkrechten Endbereich mit
Abstand von dessen Endkante (3) eine Langschlitzöffnung (7) als Durchlaß mindestens einer an sich
bekannten Lichtschranke vorgesehen ist, deren aus einer feststehenden Quelle (4) austretender Lichtstrahl
(5) in der ausgefahrenen Endstellung der Schiebewand (2) durch deren Durchlaßöffnung (7)
auf die gegenüberliegende Fotozelle (6) auftrifft, die
unter Belichtung über ein Relais den Stromkreis zu einer Betätigungsvorrichtung der Sicherungseinrichtung
unterbricht
2. Sicherungseinrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet
durch eine im Querschnitt »U«-förmig ausgebildete senkrechte Endkante der Schiebewand
(2) deren zur Wandebene parallele Schenkel im ausgefahrenen Endzustand der Wand (2) die in zwei
Richtungen ausstrahlende Lichtquelle (4) umschließen, deren Strahlen durch die in den Schenkeln des
»U«-Profils vorgesehenen Langschlitzöffnungen (8) nach außen dringen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19803018150 DE3018150C2 (de) | 1980-05-12 | 1980-05-12 | Sicherungseinrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19803018150 DE3018150C2 (de) | 1980-05-12 | 1980-05-12 | Sicherungseinrichtung |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3018150A1 DE3018150A1 (de) | 1981-11-19 |
| DE3018150C2 true DE3018150C2 (de) | 1982-03-11 |
Family
ID=6102216
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19803018150 Expired DE3018150C2 (de) | 1980-05-12 | 1980-05-12 | Sicherungseinrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3018150C2 (de) |
-
1980
- 1980-05-12 DE DE19803018150 patent/DE3018150C2/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3018150A1 (de) | 1981-11-19 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE69412139T2 (de) | Mittels kode betätigbarer schlossmechanismus der eine falle und einen riegel fuer hotelzimmertueren umfasst | |
| DE2702810C2 (de) | Vorrrichtung zum Schutze eines Raumes gegen Eindringen von bewaffneten Personen | |
| DE3339997C2 (de) | Drehtüranordnung | |
| DE19927248C2 (de) | Lagerregal | |
| DE3874259T2 (de) | Eingangssicherheitsschleuse fuer den kontrollierten zugang von banken und dergleichen. | |
| EP3696116A1 (de) | Hochregallager sowie verfahren zum betreiben eines hochregallagers | |
| WO2013104356A1 (de) | Bahnsteigtürsystem, verfahren zum betreiben eines bahnsteigtürsystems und türrahmen für ein bahnsteigtürsystem | |
| EP4069934B1 (de) | Personenvereinzelungsanlage | |
| DE3233843C1 (de) | Sicherheits-Personenschleuse | |
| DE2547818C2 (de) | Feuerschutzabschluß für eine Öffnung in Wänden oder Decken, welche von einer Förderanlage durchquert wird | |
| DE69203268T2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Zugang zwecks Selbstbedienung in ein Lagerhaus mit beweglichen Fächern. | |
| EP0110819A2 (de) | Vorrichtung zum Vereinzeln von Personen beim Betreten eines Gebietes | |
| EP0310557A1 (de) | Sicherheitsanlage zur Aufbewahrung von Wertsachen | |
| DE3018150C2 (de) | Sicherungseinrichtung | |
| WO2022233681A1 (de) | Regalanlage mit regalintegriertem fluchtweg | |
| AT527451B1 (de) | Regallagersystem | |
| DE8012860U1 (de) | Boxenseitenwand | |
| WO1992006261A1 (de) | Parkhauseinheit | |
| EP0022464A1 (de) | Steuerungsanordnung für einen Feuerschutzabschluss | |
| DE1759993C3 (de) | Selbsttätige Sicherung eines RoI ladens od dgl gegen unbefugtes Hoch schieben von außen | |
| DE2215252A1 (de) | Vorrichtung zum stapeln und ein- und ausgeben von tresorkassetten | |
| WO2011072670A1 (de) | Klimatisierungsumfassung und baugruppenträger | |
| DE716901C (de) | Schaltanlage mit ausfahrbaren Schaltzellen | |
| DE29919268U1 (de) | Ladevorrichtung | |
| DE69806250T2 (de) | Vertikales stapelsystem mit verschränktem zugriff |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |