DE301856C - - Google Patents
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei Wasserdurchflußreglern ist es bekannt, zur Steuerung des beweglichen Regulierorgans
einen Schwimmer zu benutzen, der durch Veränderung des Flüssigkeitsspiegels im Schwimmergefäß
verstellt wird.
Die Erfindung betrifft einen Wasserdurchflußregler dieser Art für Warmwasserfernheizungen,
zeichnet sich aber gegenüber den bekannten ähnlichen Vorrichtungen vorteilhaft
ίο dadurch aus, daß zur Änderung des Flüssigkeitsspiegels
im Schwimmergefäß behufs Bewegung des Regulierorgans nach Maßgabe mehrerer veränderlicher Größen darauf ansprechende,
selbsttätige Stellvorrichtungen mit mehreren den Zufluß von Wasser zum Schwimmergefäß
und den Wasserabfluß aus demselben bestimmenden Flüssigkeitsförderschläuchen derart
gekuppelt sind, daß sie durch mehr oder weniger starkes Anheben der Ausflußmündung
dieser Schläuche den Wasserzu- und -abfluß nach Bedarf im Verhältnis zueinander richtig abstimmen.
Bei solcher Einrichtung werden die an sich schon empfindlichen Stellvorrichtungen
fast gar nicht belastet, d. h. die Reguliervorrichtung arbeitet mit minimalem Widerstand,
was für ihre genaue Einregulierung von großem Vorteil ist, namentlich wenn es darauf ankommt,
bei Warmwasserfernheizungen mit Ausnutzung der Abwärme eines Wärmemotors (Dampfmaschine,
Dampfturbine usw.) die Regulierung . des Wasserzuflusses zu der die Abwärme ausnutzenden
Heizvorrichtung (Oberflächenkondensator) sowohl von der Leistung des Wärmemotors
als auch von der Außenkälte und gegebenenfalls auch von der Temperatur des in der Heizung
kreisenden Warmwassers abhängig zu machen. Gerade in dieser Verwendung hat die neue Reguliervorrichtung
infolge des minimalen Wider-Standes die erforderliche Empfindlichkeit, um auch bei der geringsten Temperaturänderung,
z. B. nur um einen Grad, sei es der Außenkälte, sei es des kreisenden Warmwassers, den Wasserdurchfluß
regeln zu können.
Auf der Zeichnung ist ein für eine solche Warmwasserfernheizung ausgebildetes Ausführungsbeispiel
des Erfindungsgegenstandes nebst einer Abänderung dargestellt.
Das als Regulierorgan dienende Schieberventil i. (Fig. 1) dient in dem angenommenen
Beispiel zur Regulierung des Zutritts von Wasser zu einem Oberflächenkondensator 2 eines Dampfmotors
und ist bei haubenförmiger Ausbildung auf einem geschlitzten Einsatzstück senkrecht
verschiebbar. Es kann mittels einer Spindel 3 in bekannter Weise durch den Schwimmer 4,
der im Gefäß 5 durch den veränderlichen Wasserspiegel
x-x in der Höhe verstellt wird, gehoben und gesenkt werden. Um den Wasserspiegel x-x
im Schwimmergefäß 5 zu verändern, kann der Ausfluß von Wasser aus demselben durch einen
Ablaufschlauch 6 dadurch geregelt werden, daß dessen Ausflußmündung 7 durch die Zugstange 8
.vom Leistungsregler des Dampfmotors gehoben oder gesenkt wird.
Würde bei solcher Einrichtung der Zufluß zum Gefäß 5 genau gleich dem Abfluß durch
Schlauch 6 sein, so würde der Wasserspiegel x-x im Gefäß 5 sich auf gleichbleibender Höhe halten.
Wird aber z. B. im Falle einer Vermehrung der Kraftleistung des Dampfmotors durch
Leistungsregler, ζ. B. die Schlauchmündung 7 gehoben, scr wird der Höhenunterschied h zwischen
derselben und dem Wasserspiegel x-x verkleinert, also die Menge des aus dem Gefäß 5
auslaufenden Wassers verringert. Bleibt nach wie vor der Zufluß von Wasser zum Gefäß 5
konstant, so muß also der Wasserspiegel x-x sich heben, bis die dem Höhenunterschied h
entsprechende Wassersäule sich so stark vermehrt hat, daß Zu- und Abfluß wieder gleich
geworden sind. Durch das Heben des Wasserspiegels x-x wird aber der Schwimmer 4 und mit
' ihm das Schieberventil 1 gehoben, also der Wasserzufluß zum Kondensator 2 vergrößert,
was gerade erwünscht ist, um die Abwärme des Dampfmotors bei einer Vermehrung der Kraftleistung
desselben voll auszunutzen.
Umgekehrt wird das Sinken des Wasserspiegels x-x im Schwimmergefäß 5 bei gleichbleibendem
Wasserzufluß zu demselben durch eine Verminderung der augenblicklichen Leistung des Dampfmotors in ähnlicher Weise veranlaßt
werden.
Nun kann aber hier auch der Wasserzufluß zum Schwimmergefäß 5 durch das Zuflußrohr. 9
in Abhängigkeit von einem Kälteregler 10 geregelt werden, bei dem ein Expansionsgefäß 11
mit auf Temperaturänderungen ansprechender Expansionsflüssigkeit durch die kalte Außenluft
in dem Behälter 12 umspült wird und durch einen Kolben 13 mittels eines Hebels 14 auf das
bewegliche Ausflußende 15 eines Ausflußschlauches 16 derart einwirkt, daß, wenn die äußere
Luft kälter wird, der Kolben 13 abwärts geht und durch die gezeichnete Hebel- und Kupplungsvorrichtung
das Schlauchende 15 gehoben wird.
Der Schlauch 16 ist an ein Wasserspeisegefäß 17 angeschlossen, in dem ein Wasserspiegel a-a
mittels eines Überlaufes 18 auf gleichbleibender Höhe gehalten wird. Der Zufluß zum Gefäß 17
erfolgt mittels der Leitung 19. Das aus dem Schlauchende 15 ausfließende Wasser ergießt
sich in ein Zwischengefäß 20, aus dem es durch das Rohr 9 dem Schwimmergefäß 5 zufließt.
Die Menge Wasser, die dem Gefäß 17 durch Schlauch 16 entnommen wird, entspricht der
Höhenstellung des Schlauchendes 15, d. h. dem Höhenunterschied h'. Einer größeren Außenkälte
entspricht ein kleinerer Höhenunterschied h', d. h. ein geringerer Wasserausfluß aus
dem Schlauchende 15, also weil das Zwischengefäß 20 unmittelbar in Verbindung ist mit dem
Schwimmergefäß 5, ein Sinken des Wasser-Spiegels x-x in demselben, d.h. ein Sinken des
Schwimmers 4 und eine Verringerung des Wasserzuflusses zum Oberflächenkondensator 2.
Möge jetzt die Leistung des Dampfmotors konstant sein, so wird diese Verringerung des Wasserzuflusses
einer Erhöhung der Wassertemperatur gleichkommen und damit auch einer Vermehrung
der Leistung von Wärmeabgabekörpern, Radiatoren usw., die vom Kondensator 2 gespeist werden.
In Verbindung mit dem beschriebenen Kälteregler 10 läßt sich noch eine zweite, ähnliche, in
diesem Falle aber als Wärmeregler wirkende Steuervorrichtung anwenden, deren Expansionsgefäß
z. B. durch das aus dem Oberflächenkondensator austretende warme Wasser umspült
wird und die Ausflußmündung eines zweiten Ausflußschlauches, der ebenfalls aus dem
Speisegefäß 17 Wasser entnimmt und es in das Zwischengefäß 20 ausfließen läßt, genau wie
oben beschrieben, je nach der Warmwassertemperatur hebt oder senkt. Höhere Warmwassertemperatur wird einem größeren Höhenunterschied
h' und umgekehrt entsprechen, und es wird eine größere Menge Wasser in das
Schwimmergefäß 5 gefördert. Das Wärmerwerden des in der Heizung kreisenden Wassers
bedingt also ein Steigen des Schwimmers 4 mit dem Venturi, daher eine vermehrte Wasser- ·
zufuhr zum Kondensator 2, und umgekehrt.
Durch entsprechendes Einstellen, sei es- durch Veränderung der Übersetzungsverhältnisse an
den Stellhebeln, sei es durch mehr oder weniger starkes Öffnen der Anschlußhähne 23, 24 der
Schläuche 6, 16, kann man auch von Hand die beschriebenen Vorgänge für die Schwimmerregulierung
gegenseitig abstimmen, so daß als Endergebnis eine gemeinschaftliche Ausregulierung
des Zirkulationswasserflusses entsteht. . Will man, immer beim gleichen Beispiel bleibend,
einen Kälte- und einen Wärmeregler so miteinander verbinden, daß sie auf denselben
Flüssigkeitsförderschlauch wirken, so kann dies, wie in der Abänderung gemäß Fig. 2 gezeigt,
z. B. dadurch geschehen, daß die beiden ihnen zugehörenden Expansionsgefäße 25, 26 die Ex:
pansion oder Kontraktion der darin enthaltenen Flüssigkeiten durch Heben oder Senken eines
gemeinschaftlichen Schwimmers 27 zum Ausdruck bringen. In diesem Falle wird es gut sein,
wenn die expandierenden Flüssigkeiten in den Gefäßen 25, 26 auf eine unten in demselben befindliche
Quecksilbermenge 28 drücken, welche , so die Wirkung der Expansionsgefäße addiert
und dementsprechend den Schwimmer 27 in der Höhe verstellt.
Claims (1)
- Patent-Ansprüche: ,i. Wasserdurchflußregler für Warmwasserfernheizungen, mit Schwimmersteuerung für das bewegliche Regulierorgan, dadurch gekennzeichnet, daß zur Änderung des Flüssigkeitsspiegels im Schwimmergefäß (5) behufs · Bewegung des Regulierorgans nach Maßgabe mehrerer veränderlicher Größen darauf ansprechende, selbsttätige Stellvorrichtun- - gen mit mehreren den Zufluß von Wasser zum 'Schwimmergefäß und den Wasserabfluß aus demselben bestimmenden Flüssigkeitsförderschläuchen (6, 16) derart gekuppelt sind, daß sie durch mehr oder weniger starkes Anheben der Ausfiußmündung dieser Schläuche den Wasserzu- und -abfluß nach Bedarf im Verhältnis zueinander richtig abstimmen.
2. Wasserdurchflußregler nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei- Unterstellung des Wasserzuflusses zum Schwimmergefaß unter die Herrschaft der Außenluft- und ■ der Warmwassertemperatur ein Kälte- und ein Wärmeregler ihre Wirkung vermittels eines gemeinsamen Steuerorgans auf die Ausflußmündung des Flüssigkeitszuflußschlauches (16) übertragen.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE301856C true DE301856C (de) |
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT301856D Active DE301856C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE301856C (de) |
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- DE DENDAT301856D patent/DE301856C/de active Active
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