DE3018653C2 - Entwicklungsgerät mit Umwälzeinrichtung - Google Patents
Entwicklungsgerät mit UmwälzeinrichtungInfo
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Description
60
Die Erfindung betrifft ein Entwicklungsgerät für fotosensltlves
Material mit einem Gerätegehäuse, welches wenigstens einen mit einer chemisch aktiven, zum Erzielen
von Temperatur- und Konzentrationskonstanz umgewälzten Flüssigkeit gefüllten Trog aufweist, In dem dicht
an einer unter der Flüssigkeitsoberfläche liegenden Wand ein die Flüssigkeit umwälzender Magnetläufer mit rechtwinklig
zur Wand stehender Drehachse drehbar geführt ist, und wobei außerhalb des Troges eine mit ihrem
Magnetfeld auf den Magnetläufer wirkende Drehfeldniagnetanordnung
in einem mit elektrischen Betriebsmitteln versehenen Gehäuse angeordnet ist.
Die Erfindung ist besonders für Kleinentwicklungsgcräte mit Trogfüllungen von jeweils etwa 1 bis 51 geeignet.
Solche Kleingeräte sind entweder als Tischgeräte oder als kleinbauende Einzelgeräte, ggf. auf einem
Gestell im Handel und werden vor allem im medizinischen, im zahnärztlichen und im grafischen Bereich
angewendet. Im medizinischen Bereich handelt es sich bei dem fotosensitiven, zu entwickelnden Material vor
allem um Röntgenfilme. Im grafischen Bereich werden überwiegend lichtempfindliche Filme oder lichtempfindlich
beschichtetes Papier entwickelt. Die Filmentwicklung wird in diesen Bereichen von nicht speziell hierzu
ausgebildetem Personal nur als Nebenarbeit ausgeführt. Bei diesen Kleingeräten ist daher erhöhter Wert auf
einfachen Aufbau und leichte Bedienbarkelt zu legen.
Solche Geräte haben heute zumeist Durchlaufsysteme für die zu entwickelnden Materialien. Die Geräte müssen
regelmäßig gewartet und gereinigt werden. Well diese Arbeiten von gerätetechnisch und entwicklungstechnisch
nicht geschultem Personal durchgeführt werden müssen, sind die Geräte äußerst bedienungsgünstig >:u gestalten.
Bei Durch'.aufgeräten werden heute allgemein noch Umwälzpumpen mit Leitungen verwendet, die schwierig
zu reinigen sind.
Aus US-PS 31 16 913 1st ein Magnetrührer für eine Filmentwicklungsdose für die manuelle Filmentwicklung
bekannt. Dabei 1st In einem Gehäuseunterteil ein Getriebemotor-Antrieb
mit vertikaler Achse vorgesehen. Auf diesem Ist ein Magnetsystem montiert. Auf dem
Gehäuse-Unterteil steht eine Entwicklungsdose, die zwischen der Filmaufnahmespule und ihrem Boden ein
eingesetztes Pumpenteil mit einem Läufer aufweist. Dieser 1st wiederum mit Magneten versehen, so daß er
bei Drehung der Magnete unter seinem Boden mitgenommen wird. Es erfolgt dann ein Durchrühren der Flüssigkeiten.
Solche Magnetruhrsysteme sind In verschiedenen Ausführungen bekannt, jedoch in Durchlauf-Entwlcklungsgeräten
bisher nicht eingesetzt. Dort kann man sie zweckmäßig In einer unteren Ecke einbauen. Sie
müssen dann jedoch konstruktiv an die Bedürfnisse so angepaßt werden, daß die Drehfeld-Magnetanordnung
stets In geeigneter Welse auf den Magnetläuler einwirkt
und daß bei Störungen eine schnelle Reparatur möglich Ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein gattungsgemäßes Entwicklungsgerät mit einer Umwiilzelnrlchtung
anzugeben, die auch von ungeschultcm Personal ohne besondere Vorsichtsmaßnahmen einfach
und schnell gewartet werden kann.
Erfindungsgemäß ist vorgesehen, daß das Gehäuse der Drehfeldmagnetanordnung als ein In das Gerätegehäuse
einschiebbarer und mit diesem elektrisch kontaktierbarer Einschub ausgebildet 1st.
Nunmenr wird nicht, wie Im chemischen Labor üblich,
das ganze Gerät auf einen Magnetrührer gestellt, sondern dieser ist in das Entwicklungsgerät integriert, und zwar
an einer Stelle, wo er den normalen Durchlaufprozeß nicht stört, und in einer Anordnung, die gute Wartung
zuläßt. Dadurch, daß er als Einschub ausgebildet Ist, der beim Hereinschieben und Herausziehen automatisch die
notwendigen Verbindungen zur Geräteelektronik herstellt, kann bei Defekt der Benutzer selbst den
Antrieb herausnehmen und austauschen. Auch für
größere Reinigungen des ganzen Entwicklungsgerätes ist es zweckmäßig, den ggf. flüssigkeitsempfindlichen
Magnetantrieb herausnehmen zu können. So kann man an solchen Entwicklungsgeräten nunmehr auch die an
sich bekannten Magnetrührer mit Läufern )nnerhalb des Bades verwenden und hat den Vorteil, daß Zufluß- und
Abfiußleltung zu einer Pumpe wegfallen, daß vielmehr
die Umwäizelnrlchtung selbst direkt im Flüssigkeitstrog günstig untergebracht und gereinigt werden kann. Solche
Pumpen bergen auch nicht die Gefahr der Zerstörung wegen Troctenlaufens In sich.
Aus US-PS 37 60 705 ist ein Entwicklungsgerät mit mehreren Behandlungsstationen bekannt, wie es vielfältig
und in unterschiedlichen Gestaltungen viel benutzt wird. Für solche Geräte sind die Magnetrührer mit
Läufern besonders geeignet. Es ist dann zweckmäßig nach einem weiteren Vorschlag, daß ein Entwicklungsgerät,
welches mehrere mit Trögen versehene Behandlungsstationen
aufweist, für die Drehfeld-Magnetanordnungen mehrerer benachbarter Tröge elneit gemeinsamen
Einschub besitzt. So kann der gesamte Magnetantrieb für wenigstens zwei Tröge gemeinsam gestaltet und
ausgewechselt werden. Die Bedlenungs- und Wartungsfreundlichkeit wird weiter verbessert, wenn die Drehfeld-Magnetanordnungen
auch gemeinsame Betriebsmittel aufweisen. An der gesamten Anordnung !st der Elektromotor
oder sind die integrierten Schaltkreise praktisch die einzigen Bauteile, die defekt werden können. Es muß
nicht, wie bei bisherigen Umwälzelnrlchtungen, das gesamte Gerätegehäuse geöffnet werden, die Pumpe
ausgebaut und gewechselt werden, sondern es genCgt einfach, den Einschub mit den Drehfeld-Magnetanordnungen
herauszuziehen und einen neuen Einschub einzuschieben. Das Gerät ist dann sofort wieder betriebsbereit.
Der Einschub kann außerhalb des Gerätes auf einfache Art und Weise repariert werden, ohne die
Nutzungszeit des Entwicklungsgerätes einzuschränken, Insbesondere gerade, wenn die Drehfeld-Magnetanordnungen
gemeinsame Betriebsmittel, also z. B. nur einen gemeinsamen Elektromotor, aufweisen, 1st die Gestaltung
mit Einschub für alle Bauteile von großem Vorteil. Dabei kann die Anordnung so getroffen sein, daß die
Drehfeld-Magnetanordnung einen drehend angetriebenen Dauermagneten aufweist, der auf der Achse eines
Elektromotors angeordnet ist. Dadurch ergibt sich eine besonders einfache und billige Ausführung.
Eine andere sehr geringes Gewicht aufweisende Ausbildung, die besonders für Kleingeräte geeignet ist,
sieht vor, daß die Drehfeld-Magnetanordnung In einem Kreis etwa des Magnetläuferdurchmessers angeordnete,
nacheinander beschaltbare Elektromagneten aufweist. Die Schallung zum Nachelnander-Beschalten der Elektromagneten
besteht vorteilhafterweise aus Integrierten Schaltkreisen, die nur einen geringen Bruchteil vom
Gewicht eines Elektromotores ausmachen. Eine solche Drehl'eld-Magnetanordnung Ist daher wesentlich leichter
als eine, die einen Elektromotor aufweist. Die vorgeschlagene Konstruktion führt weiterhin zu einem erheblich
geringeren Platzbedarf der Umwälzeinrichtung verglichen mit herkömmlichen Umwälzeinrichtungen.
Diese Raumersparnis trägt ebenfalls zur Gewichtserniedrigung des Gerätes und führt zu einer kompakten
Bauweise, wie sie für Kleingeräte, Insbesondere Tischgeräte
besonders gefordert Ist.
Zum einfachen Autbau der Umwälzvorrichtung trägt
es bei, wenn der den Magnetläufer führende Zapfen fest
mit der Trogwand verbunden Ist. Unter Trogwand wird
dabei entweder eine Seltenwand oder der Boden eines Troges verstanden. Der Magnetläufcx und sein Gehäuse
werden an einer solchen Stelle unter der Flüssigkeitsoberfläche angebracht, an der ausreichend Abstand zur
Transporteinrichtung für das fotosensitive Material vorliegt. Der beste Ort zur Anbringung hängt daher in
der Regel von der Ausführung der Transporteinrichtung ab. Ein besonders einfacher Aufbau ergibt sich dann,
wenn der Zapfen direkt an der Trogwand aus demselben Material, aus dem die Trogwand besteht, angeformt ist.
ίο Dabei ist weiter vorgesehen, zur Herabsetzung der Beschädigungsgefahr für den Magnetläufer diesen von
einem Läufergehäuse mit mindestens einer Eintrittsöffnung und mit mindestens einer Austrittsöffnung zu
schützen, wobei sich die Eintrittsöffnung in einer Deck-IS fläche des Läufergehäuses befindet und wobei die Innenumfangsfläche
des Gehäuses kreisrund ausgebildet 1st und daß die Austrittsöffnung in der Umfangsfläche angebracht
ist, mit zueinander parallelen Wänden, von denen die welter von der Läufergehäuseachse entfernte Wand
eine Tangentenfläche an die kreisrunde Innenumfangsfläche bildet und der MagnetlSufer einen Kreisringmagneten
aus Oxidkeramik aufweist, die In ein kreisrundes Kunststoffumwälzrad eingeschrumpft ist. So wird
die Flüssigkeit in der geeigneten Weise angesaugt und austreten lassen. Der Kreisringmagnet ist dabei zweckmäßig
auf seinem Umfang mit mehreren, einander abwechselnden Polen versehen, so daß sich mit dem
antreibenden Magnetfeld eine besonders starke Kopplung ergibt. Zweckmäßig eignen sich dafür die genannten
Oxidkeramiken, vorteilhafterweise ein hartferrltisches Material, da dieses wesentlich höhere Magnetisierungen
zuläßt. Da die Oxidkeramiken häufig bruchempfindlich sind, werden sie in das Kunststoffumwälzrad eingeschrumpft,
welches In Anpassung an den Betrieb rund ausgebildet Ist.
Die Erfindung wird anhand der in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es
zeigt
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines Entwlcklungsgerätes
mit vorgeschlagener Umwälzeinrichtung;
Flg. 2 einen Schnitt durch einen auf einem Zapfen befestigten Magnetläufer in einem Läufergehäuse;
Flg. 3 eine Ansicht in das Läufergehäuse von unten;
Fig. 4 einen Querschnitt durch das Läufergehäuse; Flg. 5 eine perspektivische Ansicht eines Kunststoffumwälzrades
mit Flügeln;
Flg. 6 einen Schnitt durch eine Drehfeldmagnetanordnung
zum Antreiben eines Magnetläufers gemäß Flg. 2;
Flg. 7 eine perspektivische Ansicht einer weiteren Drehfeldmagnetanordnung zum Antreiben eines
Magnetläufers gemäß Flg. 2.
In Flg. 1 Ist mit 11 das Gehäuse eines Tischentwicklungsgerätes
für fotosensitives Material bezeichnet. Dieses besteht aus einem Gehäuseunterteil 12 und einem
Gehäuseoberteil 13. Das Gehäuseunterteil Ist durch mehrere Wände 14 in Behandlungsstationen unterteilt.
An seiner Vorderseite weist das Gehäuseuntertell 12 eine
Fllmelngabestelle 15 auf, durch die das fotosensitive Material in das Entwicklungsgerät eingeführt wird. Das
fotosensitive Material wird dann durch Transporteinrichtungen 16 übernommen, welche hier als Rollen dargestellt
sind. Diese Transportrollen werden über Zahnräder und/oder Zahnriementriebe mit untereinander gleichen
Umfangsgeschwindigkeiten angetrieben. Der Laufweg des fotosensitiven Materials ist gestrichelt eingezeichnet
und mit 17 bezeichnet. Das Material gelangt zunächst in die Entwicklerflüssigkeit 18 einer Entwicklungsstation,
von dort wird es über die Transnortrnllen 16 In rile
Fixlerflüssigkeit 19 einer Fixlerstation geleitet, gelangt
danach über weitere Transportrollen In das Wasser 20 einer Wässerungsstation und wird von dort In das
Gehauseoberteil 13 transportiert, In diesem Bereich getrocknet und dann durch eine Filmausgabestelle 21
ausgeworfen. Maßgeblich für die Erfindung ist jedoch nicht die Gesamtausl'ührung des Entwicklungsgerätes,
von dem noch viele weitere Aust'ührungsf'ormen außer der hier beschriebenen existent und denkbar sind,
sondern vielmehr die Umwälzeinrichtungen für die Flüsslgkelten
der Behandlungsstationen.
Der Flüssigkeitsspiegel der verschiedenen Flüssigkeiten
der Behandlungsstationen Ist als gleich angenommen und in Fig. 1 strichpunktiert eingezeichnet und mit 22
bezeichnet. Es ist für die Erfindung jedoch unerheblich, \s
ob die verschiedenen Flüssigkeitsspiegel gleich oder unterschiedlich hoch sind. In Fig. 1 ist unterhalb des
Flüssigkeitsspiegels 22 der Entwlcklertlüsslgkelt 18 am Boden 23 des Entwicklungstroges 24 ein Läufergehäuse
25 einer vorgeschlagenen Umwälzelnrichtung eingezeichnet. Ein entsprechendes Gehäuse 25 ist teilweise
am Boden des Fixiertroges 26 dargestellt.
Das Gerätegehäuse 11 weist an einer Seitenfläche seines Unterteiles 12 eine Aussparung 27 auf. In die ein,
in Fig. 1 herausgezogen dargestellter Einschub mit 2s Drehfeld-Magnetanordnung 28 einschiebbar ist. Der
eingeschobene Einschub sitzt genau unter den Gehäusen 25.
In F i g. 2 ist eine besonders vorteilhafte Ausführungsbeflndllche
Öffnung. Die Flüssigkeiten können jedoch auch abgepumpt oder ausgegossen werden. Für sehr
kleine Entwicklungsgeräte mit Trogfüllungen von etwa 1 1 ist das Ausgießen am günstigsten, für größere Geräte
hat sich das Ablassen als am zweckmäßigsten erwiesen. Während des gesamten Reinigungs- und Spülvorganges
kann man die vorgeschlagene Umwälzvorrichtung laufen lassen. Dadurch wird die Umwälzeinrichtung mit Sicherheit
gut durchgespült. Bei bisherigen Pumpen war dies nicht Immer zugelassen, da viele Flüssigkeitspumpen nur
betrieben werden dürfen, wenn sie auch wirklich mit Flüssigkeit durchsetzt werden. Die Pumpen waren daher
während des Reinigungs- und der SpUlvorgänge dauernd ein- und abzuschalten. Die vorgeschlagene Umwälzeinrichtung
kann auch über längere Zelt trocken laufen, da das Kunststoffumwälzrad auf der Oxidkeramikbuchse
auch ohne Flüssigkeitsschmierung gut läuft.
Flg. 3 zeigt ein Läufergehäuse 36 in einer Ansicht von
unten und Fig. 4 zeigt einen Querschnitt durch ein solches Gehäuse. Es sind jeweils um 120° gegeneinander
versetzte Flüssigkeitseintrittsöffnungen 39 in der Deckfläche 38 des Gehäuses angebracht. Die Innenumfangsfläche
42 und die Außenumfangsfläche 40 sind kreisrund ausgebildet. Die Flüssigkeltsaustrlttsöf'inung 41 Ist
als vom Boden des Gehäuses her eingelassene Aussparung geführt. Sie weist zwei seitliche Wände und eine
obere Wand 43 auf. Die seitliche Wand 44, die näher an der Mittelachse 45 liegt, und die seitliche Wand 46, die
welter entfernt von der Mittelachse 45 liegt, sind parallel
form der Montage eines Magnetläufers 29 dargestellt. An 30 zueinander. Dabei 1st die weiter entfernte Wand 46 als
dem Boden 23 einer Behandlungsstation ist ein Zapfen
30 angeformt. Über den Zapfen ist eine Oxidkeramikbuchse 31 geschoben, die vorteilhafterweise aus Aluminiumoxidkeramik
besteht. Der Boden 23 weist weiterhin eine an ihn und den Zapfen 30 angeformte Verdrehsicherung
32 auf, die in eine Aussparung 33 der Oxidkeramikbuchse eingreift, und diese am Verdrehen in bezug auf
den Zapfen 30 hindert. Auf dieser Oxidkeramikbuchse
31 läuft ein kreissymmetrisches Kunststoffumwälzrad
Tangentenfläche zur Innenumfangslläche 42 ausgeführt.
Durch diese Flüsslgkeltsaustrittsoffnung wird die umgewälzte
Flüssigkeit tangential zur Magnetläuferumfangsfläche aus dem Gehäuse ausgestoßen. Das Gehäuse wird
35 an der Trogwand so montiert, daß die betreffende Flüssigkeit in einer vorgegebenen Richtung umgewälzt wird.
Fig. 5 zeigt eine perspektivische Ansicht eines Kunststoffumwälzrades
34. das zur Erhöhung der Pumplcistung Flügel 47 aufweist. Ein solches Kunststoffumwälz-34,
In das ein Kreisringmagnet 35 eingeschrumpft ist. 40 rad kann dann verwendet werden, wenn große Flüssig-Dleser
Magnet ist so magnetisiert, daß er eine senkrecht keitsmengen, z. B. ab 3 I Trogfüllung, umgewälzt werden
zum Zapfen stehende Magnetkomponente aufweist. Im müssen.
dargestellten Fall befindet sich im Schnittbild rechts vom F i g. 6 zeigt einen Schnitt durch eine Drehfeldmagnet-
Zapfen ein Südpol 5 und links vom Zapfen ein Nordpol anordnung, wie sie zum Antreiben eines Magnetläufers
N. Über diese gesamte Anordnung ist ein Läufergehäuse 45 gemäß Flg. 2 verwendbar ist. An einem Befestigungsteil
36 gesetzt, welches, wie auch die Oxidkeramikbuchse 31 48 ist ein Elektromotor 49 befestigt, auf dessen Achse 50
durch eine in den Zapfen 30 eingedrehte Schraube 37 ein Kunststoffmagnetbefestigungsrad mittels einer in die
gehalten ist. Das Läufergehäuse 36 weist auf seiner Achse 50 gedrehten Schraube 52 gehaltert Ist. In das
Deckfläche 38 Flüssigkeitseintrittsöffnungen 39 und an Kunststoffmagnetbefestigungsrad ist ein Kreisrlngmaseiner
Außenumfangsfläche 39 eine Flüssigkeitsaus- so gnet 53 eingeschrumpft. Dieser kann aus einem metallitrittsöffnung
41 auf. sehen Magneten bestehen, ist vörieilhafierwelse jedoch
Der Magnetläufer 29 muß nicht notwendigerweise auf aus einem oxidischen Material, vorzugsweise einem
dem Zapfen 30 geführt sein. Es ist vielmehr möglich, Ferriten ausgeführt. Mit einem Ferriten sind besonders
daß zum Beispiel überhaupt kein Zapfen vorgesehen ist, hohe Magnetfeldstärken erzielbar. Der Kreisringmagnet
sondern daß das Gehäuse anderweitig am Trog befestigt 55 ist so magnetisiert, daß er eine Komponente senkrecht
ist, und daß der Magnetläufer durch die Innenumfangs- zur Drehachse 50 aufweist. Im Schnittbild ist dies durch
fläche 42 des Gehäuses geführt Ist.
Das Kunststoffumwälzrad 34 weist eine als ebene Kreisringfläche ausgebildete Unterfläche 43 auf. Es ist so
auf der Oxidkeramikbuchse 31 befestigt, daß sich zwischen dem Trogboden 23 und der Unterfläche 57 ein
Abstand 58 ergibt, der das freie Ablaufen der zwischen Trogboden und Unterfläche befindlichen Flüssigkeit
zuläßt. Die Flüssigkeit muß dann aus diesem Bereich ablaufen, wenn die Behandlungsflüssigkeit oder die
Reinigungsflüssigkeit oder das spülende Wasser aus einem Trog abgelassen wird. Das Ablassen erfolgt zweckmäßigerweise
durch eine am Boden 23 des Troges einen rechts von der Achse liegenden Nordpol N und
einen links von der Achse liegenden Südpol 5 angedeutet. Vorzugsweise werden die Kreisringmagnete 35 und
53 von Magnetläufer 29 bzw. Drehfeldmagnetanordnung gleich magnetisiert, so daß sich zwischen beiden eine
besonders große Wechselwirkung ergibt.
Die Drehfeldmagnetanordnung wird so unter dem im Troginneren befindlichen Magnetläufer angebracht, daß
die Drehachse 50 des Elektromotores 49 mit der Drehachse des Magnetläufers übereinstimmt. In dem
Ausführungsbelsplel gemäß Fig. 1 sind in zwei benachbarten
Trögen, und zwar im Entwicklungstrog 24 und im
Fixiertrog 26 Magnetläufer vorgesehen. Diese werden 45
durch jeweils einen auf einem gemeinsamen Einschub 46 angeordneten Kreisringmagneten angetrieben. Der 47
Antrieb der Kreisringmagneten erfolgt dabei entweder 48 durch jeweils einen gesonderten Elektromotor oder durch 5 49
einen beiden gemeinsamen Elektromotor. 50
FI g. 7 zeigt eine weitere Ausführungsform einer Dreh- 51
feldmagnetanordnung 28, die direkt als Einschub gemäß 52
Fig. 1 In die Aussparung 27 eines Gerätegehäuses 11 53
verwendet werden kann. Auf einer gemeinsamen Befestl- io 54
gungsplatte 54 sind sechs In einem Kreis 59 etwa des 55
Magnetläulerdurchmessers angeordnete Elektromagnete 56 55 befestigt. Jeder Elektromagnet 55 weist zwei 57
Anschlüsse 56 auf, durch die er mit elektrischer Energie 58
versorgt wird. Die Magnete werden der Reihe nach 15 59 geschaltet, so daß dadurch ein drehendes Magnetfeld
erzeugt wird. Dieses Nacheinander-Beschalten erfolgt durch Anwendung käuflich erwerbbarer integrierter
Schaltkreise. Eine derartige Ausführungsform kann besonders leicht und kompakt ausgeführt sein. 20
Die angeführten Ausführungsbeispiele zeigen, daß die
vorgeschlagene Umwälzeinrichtung einen besonders leichten und kompakten Aufbau eines Entwicklungsgerätes
zulassen. Es ergibt sich weiterhin eine sehr einfache Bedienung eines solchen Gerätes in bezug auf dessen 25
Reinigung und Wartung. Die vorgeschlagene Entwicklungseinrichtung ist daher vor allem für Kleingeräte, die
typischerweise Trogfüllungen von jeweils etwa 1 bis 51
au !weisen, und häufig als Tischgeräte ausgeführt sind, besonders vorteilhaft, da diese Geräte fast Immer von 30
nicht speziell ausgebildetem Personal bedient werden.
Bezugszeichenliste
11 Gehäuse 35
12 Gehäuseunterteil
13 Gehäuseoberteil
14 Wände
15 Filmeingabestelle
16 Transportrollen 40
17 Filmbahn
18 Entwicklungsflüssigkeit
19 Fixierflüssigkeit
20 Wasser
21 Filmausgabestelle 45
22 Flüssigkeitsspiegel
23 Boden
24 Entwicklungstrog
25 Lagergehäuse
26 Fixiertrog 50
27 Aussparung für 28
28 Drehfeld-Magr.etanordr.ung
29 Magnetläufer
30 Zapfen
31 Oxidkeramikbuchse 55
32 Verdrehsicherung
33 Aussparung für 32
34 Kunststoffumwälzrad
35 Kreisringmagnet
36 Läufergehäuse 60
37 Schraube
38 Deckfläche
39 Flüssigkeiteintrittsöffnung
40 Außenumfangsfläche
41 Flüssigkeltaustrittsöffnung 65
42 Innenumfangsfläche
43 obere Wand
44 seitliche nahe Wand
Achse
seitliche weite Wand
Flügel
Befestigungsteil
Elektromotor
Achse
Kunststoffmagnetbefestlgungsrad
Schraube
Kreisringmagnet
Befestigungsplatte
Elektromagnete
Anschlüsse
untere Fläche
Abstand
Kreis
Claims (6)
1. Entwicklungsgerät für fotosensitives Material mit einem Gerätegehäuse (11), welches wenigstens s
einen mit einer chemisch aktiven, zum Erzielen von Temperatur- und Konzentrationskonstanz umgewälzten
Flüssigkeit gefüllten Trog (24; 26) aufweist, in dem dicht an einer unter der Flüssigkeitsobertläche
(22) liegenden Wand (23) ein die Flüssigkeit umwälzender
Magnetlager (29) mit rechtwinklig zur Wand
(23) stehender Drehachse (30) drehbar geführt ist, und wobei außerhalb des Troges (24; 26) eine mit
ihrem Magnetfeld auf den Magnetläufer (29) wirkende Drehfeld-Magnetanordnung (28) in einem
mit elektrischen Betriebsmitteln versehenen Gehäuse angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß
das Gehäuse als ein In das Gerätegehäuse (11) einschiebbarer und mit diesem elektrisch kontaktierbarer
Einschub ausgebildet ist.
2. Entwicklungsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es mehrere mit Trögen versehene
Behandlungsstationen aufweist und daß für die Drehfeld-Magnetanordnungen (28) mehrerer benachbarter
Tröge (24; 26) ein gemeinsamer Einschub vorgesehen Ist.
3. Entwicklungsgerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehfeld-Magnetanordnungen
(28) gemeinsame Betriebsmittel aufweisen.
4. Entwicklungsgerät nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehfeld-Magnetanordnung
(28) einen drehend angetriebenen Dauermagneten (53) aufweist, der auf der Achse (50) eines Elektromotores (49) angeordnet ist.
5. Entwicklungsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehfeld-Magnetanordnung
(28) in einem Kreis (59) etwa des Magnetläuferdurchmessers angeordnete, nacheinander
beschaltbare Elektromagneten (55) aufweist.
6. Entwicklungsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Magnetläufer
(29) durch einen mit der Trogwand (23) fest verbundenen
Zapfen (30) geführt ist und ein den Magnetläuler umgebendes Läufergehäuse (36) mit mindestens
einer Eintrittsöffnung (39) und mit mindestens einer Austrittsöffnung (41) vorgesehen ist und daß sich die
Eintrittsöffnung (39) In der Deckfläche (38) des Läufergehäuses (36) befindet, daß die Innenumfangfläche(42)
des Gehäuses kreisrund ausgebildet Ist und daß die Austrittsöffnung in der Umfangsfläche angebracht
ist, mit zueinander parallelen Wänden (44,46), von denen die weiter von der Läufergehäuseachse (30)
entfernte Wand (46) eine Tangententläche an die kreisrunde Innenumfangsfläche (42) bildet und der
Magnetläufer (29) einen Kreisringmagneten aus Oxidkeramik aufweist, die in ein kreisrundes Kunststoffumwälzrad
(34) eingeschrumpft ist.
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| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3018653A DE3018653C2 (de) | 1980-05-16 | 1980-05-16 | Entwicklungsgerät mit Umwälzeinrichtung |
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| Publication Number | Publication Date |
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| DE3018653C2 true DE3018653C2 (de) | 1986-05-22 |
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ID=6102507
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE3018653A Expired DE3018653C2 (de) | 1980-05-16 | 1980-05-16 | Entwicklungsgerät mit Umwälzeinrichtung |
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| EP (1) | EP0040328A1 (de) |
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| DE (1) | DE3018653C2 (de) |
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