DE301992C - - Google Patents

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DE301992C
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shaft
friction
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bearing
cylinder
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DENDAT301992D
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16FSPRINGS; SHOCK-ABSORBERS; MEANS FOR DAMPING VIBRATION
    • F16F15/00Suppression of vibrations in systems; Means or arrangements for avoiding or reducing out-of-balance forces, e.g. due to motion
    • F16F15/10Suppression of vibrations in rotating systems by making use of members moving with the system
    • F16F15/12Suppression of vibrations in rotating systems by making use of members moving with the system using elastic members or friction-damping members, e.g. between a rotating shaft and a gyratory mass mounted thereon
    • F16F15/129Suppression of vibrations in rotating systems by making use of members moving with the system using elastic members or friction-damping members, e.g. between a rotating shaft and a gyratory mass mounted thereon characterised by friction-damping means

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)
  • Bearings For Parts Moving Linearly (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 301992 KLASSE 47b. GRUPPE
AKTIEBOLAGET LJUNGSTRÖMS ANGTURBIN in FINSPONG, Schweden.
Vorrichtung zur Dämpfung achsialer Schwingungsbewegungen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 8. Februar 1916 ab.
Gegenstand der Erfindung ■ ist eine Vorrichtung zur Dämpfung achsialer Schwingungsbewegungen bei umlaufenden Wellen. Zur Dämpfung dieser Bewegungen hat man bisher meistens einen in einem Zylinder beweglichen, an, den Wellen angebrachten Kolben verwendet, wobei der Zylinder,raum mit einer Flüssigkeit, z. B. mit Öl, gefüllt war, die bei achsialem Druck entweder durch besondere, enge, die beiden Zylinderräume verbindende Kanäle oder durch Spielräume am Kolben gepreßt wurde.
Diese Konstruktion hat den Nachteil, daß , durch die Abnutzung des Kolbens der Zwischenraum um den Kolben herum größer wird, so daß allmählich eine Änderung in der Wirkung der Dämpfungsanordnung sich zeigt. Eine Einstellung läßt sich hierbei entweder gar nicht oder nur mit Schwierigkeit ausführen.
Die Erfindung bezweckt, ,diese Schwierigkeit zu vermeiden, und zwar durch die Verbindung der Welle mit einem Teile, der mittes Reibung an einem fest gelagerten Teile gehalten wird. Erst wenn die achsial gerichteten Kräfte stark genug sind, um die Reibung zu überwinden, tritt eine achsiale Verschiebung ein.
Eine Ausführungsform der Erfindung ist in der Zeichnung im Längsschnitt veranschaulicht.
Es bezeichnet α den einen Teil einer z. B. mit einer Dampfturbinenwelle verbundenen Flanschkupplung, b ist eine federnde Welle, die den Flansch α mit einer Scheibe c verbindet, die zwischen zwei Reihen Laufkugeln d, e, jede gegen einen Laufring / bzw. g angebracht ist. Die Laufringe haben sphärische äußere Flächen, die sich an nach innen gerichteten Flanschen h bzw. i des hohlen Kolbens k anlegen. Der Flansch i ist außen mit Schraubengewinde versehen und kann vom Kolben k losgeschraubt werden zwecks Herausnahme und Einbringens des Kugellagers.
Der Kolben k ist im Zylinder I beweglich und wird in demselben mit einer gewissen Kraft festgehalten, · die durch Reibung zwischen dem Kolben und der im Zylinder ,angebrachten Packung m entsteht. Zwecks Einstellung bei eintretender Abnutzung o. dgl. kann die Packung m beliebig zusammengepreßt werden, z. B. mittels der Hülse η ' und der Schraubenmutter 0. p bezeichnet den Ölzufluß und q den Ölablaß. Das Kugellager läuft durch die Anordnung der ölkanäle auf
der in der Zeichnung veranschaulichten Weise in Öl. Die Reibungsanordnung" läuft ebenfalls in Öl. '
Die Wirkungsweise der beschriebenen An-Ordnung ist leicht verständlich. Die Scheibe c rotiert bei der Umdrehung des Teiles α und der Welle b zwischen den Laufkugeln.
Wenn die Welle infolge Unebenheiten oder ungenauer Ausbalancierung sich nicht um
ίο ihre mathematische Achse dreht, so wird dieses nicht anders auf das Kugellager übertragen als durch die Herbeiführung einer wiegenden Bewegung der Scheibe c, wobei die Kugelringe sich in den Flanschen h und i drehen. Wenn dagegen achsial gerichtete Kräfte entstehen, dann bewirken diese, falls sie einen bestimmten Betrag nicht erreichen, "keine achsiale Bewegung. Erst wenn diese Kräfte stark genug sind, um die Reibung zwischen den Teilen h und m zu überwinden, so tritt eine achsiale Verschiebung ein, die aber durch die dieser Bewegung entgegenwirkenden Kräfte erheblich beschränkt oder gedämpft wird.
Die Packung 111 kann aus" Leder oder aus einem anderen Stoff bestehen.
Jede Lockerung" der Scheibe a in achsialer Richtung ist während des Betriebes ausgeschlossen, da die Kugeln e und d durch die Einwirkung der Zentrifugalkraft auswärts geschleudert werden, so daß keine Spielräume entstehen können.
Das Kugellager kann selbstverständlich gegen ein Kammlager oder eine ähnliche Vorrichtung ausgetauscht werden.
Es ist weiterhin klar, daß die Reibungsvorrichtung ,radial statt achsial angebracht werden kann, wobei die Bewegung mittels 'eines Winkelhebelarmes oder mittels einer anderen Vorrichtung übertragen wird. Weiter ist zu bemerken/ daß es nicht notwendig" ist, ' daß die Reibung zwischen zylindrischen Flächen herbeigeführt wird, da diese Flächen auch eben oder andersartig geformt sein können. -

Claims (2)

P A T E1N T - A N S P R Ü C H E :
1. Vorrichtung zur Dämpfung achsialer Schwingungsbewegungen bei rotierenden Wellen, dadurch gekennzeichnet, daß außer der gewöhnlichen im Wellenlager entstehenden Reibung eine zusätzliche Reibung dadurch eingeführt ist, daß zwischen der Welle und einem an der Bewegung der Welle nicht teilnehmenden Teile eine gegebenenfalls nachstellbare Reibungsanordnung z. B. in Gestalt einer Stopfbüchsenpackung angebracht ist, die an Verschiebungen der Welle und des besagten Teiles relativ zueinander hindernd wirkt, nicht aber an der freien Drehung 'der Welle.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Welle (b) durch ein als ein Kammlager ausgebildetes Lager, z. B. durch ein achsiale Kräfte aufnehmendes Kugellager, mit einem in einem Zylinder (/) beweglichen Kolben (k) frei drehbar verbunden ist, wobei zwischen dem Kolben und dem Zylinder eine Reibungspackung (w) angebracht ist.
Hierzu 1. Blatt Zeichnungen.
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