DE3019981A1 - Magazinvorichtung fuer wursthuellen an einer wurstfuellmaschine - Google Patents

Magazinvorichtung fuer wursthuellen an einer wurstfuellmaschine

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DE3019981A1 DE19803019981 DE3019981A DE3019981A1 DE 3019981 A1 DE3019981 A1 DE 3019981A1 DE 19803019981 DE19803019981 DE 19803019981 DE 3019981 A DE3019981 A DE 3019981A DE 3019981 A1 DE3019981 A1 DE 3019981A1
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    • A22C11/00Sausage making ; Apparatus for handling or conveying sausage products during manufacture
    • A22C11/02Sausage filling or stuffing machines
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    • A22C11/0236Supplying casings to the stuffing device from a storage device
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B65G47/00Article or material-handling devices associated with conveyors; Methods employing such devices
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Description

hpL-Ing. Herbert Braito 79&:Bibe?ach/Rlß:h.
„ . . ,. Marktplatt38 ■ Postfad
Patentanwalt -5*- Telefon (073 si) 64 δδ
23. Mai 198Ο/3
Albert Handtmann GmbH & Co. Birkenallee 25 - 29
7950 Biberach ^r
Magazinvorrichtung für Wursthüllen an einer V/urst füllmaschine
Die Erfindung betrifft eine Magazinvorrichtung für Wursthüllen an einer Wurstfüllmaschine, mit einem Speicherbehälter zur Aufnahme mehrerer tagen- von' in ihrer Längsrichtung zieh^armonlkaar tig zusammengefalteten Wursthülle^ roit Auscabcmitteln zum Ausgeben und Aufsiehmitteln zum selbsttätigen Aufbringen je einer Wursthülle auf ein Stopfrohr für eine plastisch verformbare Masse wie Wurst oder Käse. ..
Bei einer durch die dtsch. Offenlegungsschrift 1 432 560 bekannten Magazinvorrichtung dieser Art rollen eine Mehrzahl zusammengefalteter Wursthüllen, sogenannte "Darmraupen", unter ihrem Eigengewicht auf einer seitlich begrenzten und nach unten geneigten Rampe bis zu einer im
■ Boden dieser Rampe.angeordneten Entnahmeöffnung, wo Je-
wells nur eine Wursthülle auf einen Schieber auflaufen kann und dann quer zu ihrer Länge gegen einen weiteren,federbelasteten Schieber bis in eine Aufschiebestellung gebracht werden kann, in welcher ein Stopfrohr in die zwischen den
beiden Schiebern gehaltene Wursthülle vorgeschoben wird. 35'
Mach Lösen der greiferartig an der Wursthülle angreifenden Schieber kann dann durch zeitlich aufeinanderfolgendes Ausstoßen von Wurstportionen und zwischenzeitiges Unterteilen der Wursthülle durch Abdrehen eine Wurstkette ge-
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fertigt werden, bis die aufgezogene Wursthülle aufgebraucht ist. Das Stopfrohr muß dann über seine ganze Länge zurückgezogen werden, bevor eine zweite Wursthülle in die Aufziehstellung gebracht werden kann. .
Diese bekannte Magazinvorrichtung arbeitet zwar bei Verwendung formstabiler Wursthäute, aus Kunststoff und begrenzter Maschinentaktzahl noch zufriedenstellend. Einmal wird dies aber durch einen ungewöhnlich technischen Aufwand erreicht, und es ergeben sich.oftmals Betriebsstörungen bei der Verwendung empfindlichen Wursthautmaterials. Die gesteigerte Leistung macht die Speicherung einer größeren Menge Wursthäute notwendig, wenn nicht dauernd nachgefüllt werden soll. Die Länge der Ablauframpe läßt sich schon nicht ohne wesentliche Funktionsänderungen vergrößern.
Versuche mit einem Speicherbehälter, der mehrere Lagen Wursthäute übereinander aufnimmt, sind jedoch nicht zu-, friedenstellend.verlaufen,"weil auch noch so fest zusammengefalteten "Darmraupen" keine absolut starren Gebilde sind, die sich leicht wieder vereinzeln lassen. Rückhaltemittel allein reichen jedenfalls nicht aus, wenn ■ man Darmraupen.aus empfindlichem unstarren Material in 3er bekannten Weise-, über eine schräge Ebene abrollen läßt und dann die oberen Lagen festhalten will. .Dabei ergeben sich durch die erhöhte Gewichtsbelastung Verformung/der noch recht "wabbligen" Wursthautkörper, was Verstopfungen an oder vor der EntnahmesteHe zur Folge
ow · hat und zu Betriebsstörungen führt.
Die Erfindung geht aus von der eingangs geschilderten Magazinvorrichtung und verfolgt die Aufgabe, diese Vorrichtung zu vereinfachen und ihre Betriebssicherheit so
· ■ ■ "''"-""
zu verbessern, daß auch aus weichem Darmmaterial, z.B.
Collagen gefertigte Wurethüllen einem größeren Speicherbehälter zuverlässig einzeln entnommen und auf das Stopfrohr aufgezogen werden können.
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■ 1 Zur Lösung dieser Aufgabe werden erfindungsgemäß kraftbetätigte Födermittel zum positiven langsamen Vorschieben der untersten Lage Wursthüllen am Boden des Speicherbehälters über eine einem Vielfachen des Wursthautdurch-5. messers entsprechende Strecke quer zu ihrer Länge nach einer Entnahmestelle hin angebracht, und es sind ferner Rückfördermittel zum Rückfördern von auf der untersten Lage aufliegenden- weiteren Wursthüllen vorgesehen.
TO Auf diese Weise ist zunächst vermieden,- daß mehrere Lagen ' von Wursthüllen auf einer geneigten Fläche nach unten gleiten und durch mechanischen Angriff der Rückhaltemittel verformt werden können. Einmal wird die unterste Lage über eine verhältnismäßig große Strecke positiv quer zu ihrer Länge gefördert , was dort eire sehr genaue
Parallelausrichtung zur Folge hat. Diese Ordnung bleibt auch erhalten, wenn die kraftbetriebenen Födermittel mit ■Abstand von der Entnahmestelle außer Eingriff gebracht . werden. In den oberen Lagen kann zwar auch schon vorgerichtet werden, aber dort kommt es vornehmlich nur auf die verformungsarme RÜckföderung an, um wenigstens ausgängsseitig eine möglichst geringe Belastung 'der unteren Lage zu erzielen. Auch dies 1st-im Prinzip noch mit mechanischem Angriff möglich, besser ist schon eine · pneumatische Rückförderung, etwa mit mittels geringem Druck arbeitenden, großflächigen Blasdüsen.
Die einfachste und betriebssicherste Ausführung wird derzeit darin gesehen, daß der Boden des Speicherbehälters
ου in Förderrichtung des kraftbetätigten Förderers gegenüber der Horizontalen um einen Neigungswinkel· ansteigend vorgesehen wird, der wenigstens gleich ist einem das .- selbsttätige Zurückrollen, der oberen Wursthüllen zulassenden Schüttwinkel» Da der kraftbetätigte Fötfierer
° beliebig steil hochfördern kann, ergibt sich die Rückfixierung von selbst. In Fösierrichtung fällt dabei die Schütthöhe immer mehr ab, wodurch die Ausrichtwirkung für die unteren WursthüIlen immer mehr verbessert wird.
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Als zweckmäßig hat es sich erwiesen, zwischen dem Boden . des Speicherbehälters und der Entnahmestelle einen nach unten geneigten Führungschacht anzuordnen,, dessen Bodenteil eine Schiebexführung zum Aufschieben der untersten Wursthülle auf das Stopfrohr bildet. Vor allem,dann, wenn der Führungsschacht starke Neigung hat oder gar lotrecht angeordnet und ständig gefüllt ist, bleibt die Parallelität der Wursthüllen zwischen Eingabe- und Ausgabeste llung mit großer Zuverlässigkeit erhalten. Wenn schneller gefördert als entnommen wird, kann am Eingang des' Schachtes noch ■ ein Abweiser oder ein anderes Leitelernent angebracht werden, das ein Hochlenken und anschließendes Rückrollen einzelner DarmhüIlen' 'aus der untersten Lage ermöglicht.
Die kraft.betätigten Fördermittel können eine Insbesondere gleichförmig umlaufende endlose FÖöerschleife mit über dem Speicherboden geführten Mitnehmern aufweisen, die möglichst nur um wenig mehr als den halbenWursthüllendurchmesser vom Speicherboden vorragen sollten, um einerseits ein Anheben der unteren Lage und andererseits einen Angriff an Wursthüllen einer oberen Lage zu verhindern.
Zweckmäßigerweise werden zwei.Förderschleifen zu beiden Seiten des.Speicherraumes angebracht und durch Mitnehmerleisten verbunden, die unterhalb der Seitenwände des Speieherräumes mit Abstand oberhalb/des Speicherbodens geführt sind. Dieser Abstand ermöglicht eine geringe Dicke, etwa oiL5 bis o,35 Wursthüllendurchmesser. Die IiItnehmerleisten können daher am Ende des Förderweges wieder durch einen verhältnismäßig schmalen Schlitz, nach unten, zurückgeführt werden, ohne daß. die Weiterförderung der Wursthüllen dadurch wesentlich behindert wird.
Von zwei den Speicherraum seitlich begrenzenden Wänden kann eine dem Speichert öden bzw. den übrigen, .Te ilen des Speicherbehälter fest zugeordnet sein, während die : andere quer zu ihrer Ebene verstellbar angebracht sein sollte. Bei dieser verstellbaren Wand kann es sich um
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Seltenwand oder auch um eine
eine/Zwischenwand handeln. In Jedem Fall läßt sich dadurch nach Belieben die Länge des Speicherraumes auf die zu speichernden Wursthäute abstimmen. Der kraftbetätigte PöSerer kann Jedoch von dieser Verstellung unbeeinflußt bleiben.
Da die gleiche Längenbegrenzung auch im Führungsschacht -"'..-notwend-g ist, kann die bewegliche Wand des Speieherraumes einen in den Führungsschacht hineinragenden und diesen an einem Ende begrenzenden Randteil aufweisen. Beide Verstellungen werden somit durch einen einzigen Vorgang bewerkstelligt.
Da mit Würsthüllen unterschiedlicher Durchmesser gearbeitet werden muß, die aufzuschiebende Wursthülle einmal außen an den Führungsteilen und zum anderen innen zumStopfrohr auszurichten ist, werden erfindungsgemäß zwei den Führungsschacht seitlich begrenzende Schachtwände so symmetrisch zu seiner Mittelebene gegenüber einem den Speicherbehälter tragenden Speichergehäuse verstellbar vorgesehen, . und der Führungsschacht wird unten bzw, in Förderrichtung durch.einen in dieser Richtung verstellbaren Endanschlag begrenzt« Dabei sollte wenigstens der die Poliermittel tragende Boden des Speicherbehälters mit der benachbarten Schachtwand gekuppelt und mit dieser verstellbar angeordnet werden, Vorzugswelse ist der ganze . Speicherbehälter mittels an einer Umlenkachse der FcSSerschleifen vorgesehener Langlochführungen einstellbar am Speichergehäuse geführt. Auch der Boden bzw. Endanschlag
^ des Führungsschachtes ist entsprechend verstellbar vorzusehen, ■
Zur weiteren Anpassung an die Beschaffenheit der Wursthäute, insbesondere der Ausbildung des Abschlußendes»kann
das Magazin mittels eines Magazinträgers in wenigstens einer Richtung einstellbar mit der Wurstfüllmaschine verbunden, sein. Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung weist der Magazinträger ein Auslegerrohr auf,
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1. das mit einem Ende ander Wurstfüllmaschine befestigt ist und von dieser freitragend parallel zu einem in Aufziehstellung stehenden Stopfrohr vorragt, im Prinzip genügt es, an der-Wurstfüllmaschine eine Befestigung für das Auslegerrohr vorzusehen.
Das' Speichergehäuse sollte wenigstens in Längsrichtung des Auslegerrohres verstellbar angebracht werden, um die vorerwähnte Endenausbildung der Wursthüllen berücksichtlgen zu können.Es wird zweckmäßigerweise auch um die Auslegerachse zwischen einer Betriebsstellung·, in welcher, der Entnahmeteil des Führungsschachtes vor dem Stopfrohr liegt, und einer Ruhestellung verschwenkbar angebracht, in welcher der Raum vor dem Stopfrohr freigehalten ist.
Dies hat einmal'Bedeutung für Füllmaschinen mit nur einem einzigen maschinenfest angeordneten Stopfrohr, aber auch bei Revolvermaschinen kam es hin und wieder angebracht sein, die Wursthüllen von Hand aufzuziehen, wenn nur in wenige solcher Hüllen eingefüllt werden soll.
Der Führungaschacht sollte dicht über seinem Boden bzw. dem Endanschlag eine Ausschiebeöffnung zum Ausschieben der jeweils μηίεΓβίεη Wursthülle aufweisen. Es hat sich nämlich gezeigt, daß es ohne weiteres möglich 1st, bei bis zu. .." zehn übereinander in einem senkrechten Schacht liegenden Wursthüllcn die-untere achsial auszuschieben, ohne daß irgend eine betriebliche· Störung auftreten kann.
Zum Zwecke des Ausschiebens·läßt sich parallel zum · ■ Führungsschacht hin und hergehend verstellbar ein Aufschieber führen, der mit einem Finger durch einen Längsschlitz des Schachtes die jeweils unterste Wursthülle hintergreift. Das Stopfrohr kann jedenfalls seinen Platz an der Füllmas.chine beibehalten.
Vorzugsweise hat der Aufschieber eine schwenkbare -Klinke, die den Finger bei der Rückwärtsbewegung selbsttätig aus dem Führungsschacht herausschwenkt. Die Selbsttätigkeit
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der Rückschwenkung wird dabei allein dadurch bewirkt, daß die jeweils nächstuntere'Wursthülle sich noch während des Aufschiebevorganges auf; den Schachtboden und damit in die Bahn des Aufschiebefingers legt und später die ' Klinke zurückschwenkt.
Der Aufschieber bzw, die Schiebebewegung des Aufschiebers kann aber auch 'zur Steuerung eines dicht vor dem Ende des, Stopfrohres querbewegbar angeordneten Abstreifers mit diesem durch ein Umwandelgetriebe verbunden sein. Da die mehr oder weniger fließfähige Wurstmasse durch feinverteilte komprimierte Lufteinschlüsse begrenzt elastisch ist, tritt noch Masse aus dem offenen Ende des Stopfrohres heraus, nachdem die dort aufgezogene Wursthülle ganz verbraucht ist. Beim Aufschieben einer Wursthülle auf das Stopfrohr weicht die aus diesem austretende Masse die Hülle auf ,'was beim späteren Einfüllen unter Druck einen
■"■"--... Bruch an der aufgeweichten Stelle zur Folge haben kann. Durch die Bewegung des Abstreifers vor. dem Aufschiebevorgang wird diese Gefahr vermieden.
Als zweckmäßig hat es sich erwiesen, den undrehbar gehaltenen Aufschieber längsverschiebbar auf einer drehbaren Führungswelle anzubringen, die mit ihm durch ein Kurvengetriebe verbunden und in Umfangrichtung mit dem Abstreifer gekuppelt ist. Der axial zum Ende des Stopfrohres ausgerichtete Abstreifer, wird .· > bei einer hin und hergehenden Bewegung des Aufschiebers einmal vorwärts ■-. und einmal rückwärts verschwenkt. Die entsprechenden Kurventelle sollten also an dem betreffenden Ende der Führungswelle angebracht sein.
In Vorwärtsrichtung, insbesondere nach unten, wird der Abstreifer verschwenkt, bevor die Wursthülle aufgeschoben wird. Erst nachdem das Stopfrohr mit der aufgezogenen Wursthülle beim Revolver-Schaltvorgang aus der Aufziehstellung herausgeschwenkt ist, wird der Aufschieber zurückbewegt und schwenkt am Ende seines Weges auch den
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Abstreifer zurück. Dabei kann im Prinzip schon ein zweites Stopfrohr in die Aufziehstellung geschwenkt sein, besser ist es Jedoch, daß der Abstreifer zurückgeschwenkt wird, bevor dieses andere Stopfrohr) in der Aufziehstellung steht, er also beim Rückachwenken mit dem Ende des folgenden Stopfrohres gar nicht in Berührung kommt. Stets ist Jedenfalls vermieden, daß der Abstreifer am Ende einer aufgezogenen Wursthülle entlang schwenkt und diese schädigen kann.
.
Der Abstreifer kann in Längsrichtung der Führungswellemöglichst unmittelbar gegenüber der Füllmaschine, insbesondere durch Abstützen am Auslegerrohr, gehalten sein, von der Verschiebebewegung des Magazins gegenüber den Auslegerrohr also unbeeinflußt bleiben, um die Einstellung gegenüber dem Ende des Stopfrohres' beizubehalten.
Der Aufschieber wird zweckmäßigerweise mit dem verschiebbaren Teil eines im Aus leger rohr angeordneter. Strömungsmittelzy linders verbunden. Normalerweise wird die Kolbenstange verschoben, aber es kann auch grundsätzlich die umgekehrte Anordnung.vorgesehen sein. Stets wird es dabei möglich, die Steuerungsanschlüsse des Strömungsmittelzylinders am rückseitigen Ende des Auslcgerrohres inner-
halb eines Maschinengehäuses anzubringen. .
Die Zeichung gibt die Erfindung beispielsweise wieder. Es zeigen
Fig. 1 einen Querschnitt durch das Magazin einer erfindungsgemäßen Vorrichtung nach der Linie Ι-ί in Fig. 6,
Fig. 2 .einen Schnitt durch Antrieb und Lagerung der
Fadereinrichtung nach der Linie II-II in FAg.1, Fig. 3 einen Längsschnitt durch die Aufschiebevorrichtung und den Anschluß am Auslegerrohr längs der Linie H-IT in Fig.l, Fig. ij eine zugehörige Teildarstellung der Aufschiebe-
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vorrichtung längs der Linie IV-IV in Fig.l gesehen, ·
Fig. 5 eine Ansicht des Magazins gemäß Pfeil V von
rechts in Fig. 1 gesehen und (
Fig. 6 eine teilweise geschnittene Gesamtansicht der ■ Magazinvorrichtung von oben in den Fig.l und 5 gesehen.
Wie vor allem die Fig. 1 und 6 zeigen, iät mit 70 das Gehäuse einer bekannten Wurstfüllmaschine bezeichnet, die ■ um die Revolverachse 71 drehbar einen s'cheibenförmigen Revolver 72 trägt, in dem diametral gegenüberliegend zwei Stopfrohre 17 und 17a parallel zur Revolverachse .71 angebracht sind. 'Das Stopfrohr 17 nimmt die Aufziehstellung 15· ein, das nur in Fig. 5 erkennbare Stopfrohr 17a die Be-.talebsstellung, in der es mit dem Auslaß einer Füllpumpe in Verbindung ist. Die auf dem Stopfrohr 17a sitzende Wursthülle 10 hat die Form einer zierfamonikaartig zusammengefalteten Darmraupe, die während des Füllvorganges schrittweise oder kontinuierlich vom Füllröhr abgezogen wird. Während dieses Füllvorganges soll eine weitere Wursthülle auf das Stopfrohr 17 aufgezogen werden, die beim anschließenden Schwenken des Revolvers 72 in die Betriebsstellung, gelangt. Die spezifische Gesamtleistung einer Füllmaschine ist dabei wesentlich mitbestimmt durch die Pause zwischen zwei Füllvorgängen, Die Leistung ist. um so größer, Je näher diese Pause der Zelt für den eigentlichen Revolver-Schaltvorgang kommt.
Die erfindungsgemäße Magazinvorrichtung weist einen im wesentlichen zylindrischen Magazinträger 73 auf, der mit einem Ende im Gehäuse 70 eingespannt ist, parallel zum Stopfrohr 17 vorragt und an seinem freien Ende das Magazin 74 trägt, dessen Abmessungen maßgeblich bestimmt sind durch ein Speichergehäuse 75 und einen Speicherbehälter 1, dem eine Fördereinrichtung 23 (Fig. 1,2) zugeordnet ist und an den sieh ein Führungsschacht 12 (Fig. 1,5,6) anschließt. Dem unteren Ende des Führungsschachtes 12 ist eine Auf-
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schiebevorrichtung 76 (Fig. 3,1I) zugeordnet.
Der Speicherbehälter 1 bildet einen Trichter mit einer Rückwand 77, die fest zwei Seitenwände 78,79 verbindet und durch diese über Verbindungswinkel 54 bis 57 in noch später zu beschreibender Weise mit dem Behälterboden 2 verbunden ist. Innerhalb des Speicherbehälters wird durch eine Zwischenwand 6-9, die in Richtung des Doppelpfeiles" 80 oberhalb des Behälterbodens 2 verstellbar angebracht ist, ein· wirksamer Speicherraum 81 abgeteilt, der auf unterschiedliche Längen der ..Wurst hü Ilen 10 einstellbar ist. Die Zwischenwand 69 ist an der Rückwand durch eine Klemm- oder Rastvorrichtung feststellbar.
Zu beiden Seiten des Behälterbodens 2 ist Je eine durch einen Riemen .4 und zwei Riemenräder 6-8 gebildete Förderschleife angebracht. Die oberen Riemenräder 8. sitzen fest auf einer gemeinsamen Welle 82, die in nicht näher gezeigter Weise in den'Verbindungswinkeln 56 bzw. 57 und in später noch zu erwähnenden Lageraugen 53 gelagert sind und dadurch die Welle-fest dem Behälterboden 2 zuordnen . .
Das wiederum nur als Umlenkrad dienende Riemenrad 7 sitzt drehbar auf einer Achse 59, deren Lager 83 mit dem Be-• hälterboden 2 festverschraubt ist,, am Verbindungswinkel 55 durch eine Mutter festgelegt ist und mit ihrer Achse 62 verschiebbar in ein Langloch 64 der Gehäusewand 32 greift, die zusammen mit der Gehäusewand 33 und den Gehäuseböden 34 das Speichergehäuse 75 bildet. In das Langloch 64 der Gehäusewand 33 greift ein Zapfen 63 eines am Verbindungswinkel 54 angeschweißten Bolzens, in dem wiederum drehbar eine Antriebswelle 58 gelagert ist, die das dort aufgekeilte Riemenrad 6 trägt und durch den an der Unterseite des Behälterbodens 2 angeschraubten Motor. 5 angetrieben wird. Dabei treibt ein erster Riemen 4 über die beiden auf der Welle 82 sitzenden Riemenräder 8 den zweiten Riemen 4 und das Riemenrad 7.
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Die einzige Verbindung zwischen dem Speicherboden 2 und • den seitlichen Speicherteilen wird durch die in. den Umlenkachsen der Förderschleifen angeordneten Wellen 58 und 82 und die Achse 59 gebildet. Daher können drei zwischen den Riemen A eingezogene Mitnehmerleisten 3 auf ihrer Schleifenbahn ganz um den Behälterboden 2 herumgeführt werden. Diese Mitnehmerleisten sind mit einem Abstand a=etwa d/6 vom Speicherboden geführt und haben selbst eine Dicke von b=d/6, wobei d dem maximalen Ausssndurchmesser der einzusetzenden zusammengefalteten Wursthüllen 10 entspricht. Die Mitnehmerleisten ragen daher je nach Darmgröße nur bis zu einem oder zwei Drittel Durchmesser der Darmhüllen von- dem um ca. 40° zur Horizontalen geneigten Behälterboden weg. Die Wursthüllen können so bei der Aufwärts bewegung wenigstens gegen Ende 'des FÖSer- ·
weges eine Hüllenreihe 9 bilden, in der sie exakt parallel • -zueinander und quer zur Förierrlchtung liegen.
An die Fördereinrichtung 23 schließt sich mit geringem Abstand eine kelchförmige Einfüllöffnung 11 eines im . wesentlichen lotrechten Führungsschachtes 12 an, der zwei Schachtwände 13»I2* aufweist. An der Seitenwand 13 sind die Lageraugen 52 befestigt, welche die feste Verbindung dieser Seitenwand mit dem Speicherboden 2 und dadurch mit dem ganzen Speicher herstellen.
Etwa in der Mittelebene des FührungsSchachtes 12 ist rechts in den Fig. 5 und 6 ein an der Gehäusewand 32 befestigter Steg 21 angebracht, der einen ersten Längsan- schlag für die im Führungsschacht befindlichen Wursthüllen 10 bildet. Der gegenüberliegende Längsanschlag wird durch eine Nasenleiste 69a der verstellbaren Zwischenwand 69 gebildet, Jenseits dieser Nasenleiste ist jedocb in der durch den Steg 21 vorgegebenen Mltelebene des Führungsschachtes ein weiterer Steg 6l an der Gehäusewand 33 befestigt.
Diese Stege 21,61 dienen zur Zentrierung zweier Gewinde-
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spindeln k9,50, die durch ein Zahnriemengetriebe 52 gekuppelt sind und daher gemeinsam durch einen Knopf 51 ■ verstellt werden können* Beide Spindeln greifen mit gegensinnigem Gewinde an den Schachtwänden 13 und Ib an, die daher durch Drehen des Knopfes 51 symmetrisch zu der durch die Achse des Stopfrohres 17 gelegten lotrechten Mittelebene des. Pühruhgsschachtes verstellt werden können.
Auch der den Führungsschacht .12 nach unten abschließende leistenförmige Schachtboden 15 muß zur Ausrichtung der jeweils untenliegenden Wursthülle auf die Mitte des Stopfröhres 17 ausgerichtet werden können. Diesem Zweck dient nach den Darstellungen in den Fig. 1 und 5 eine Gewindespindel 65, deren unteres Ende mit dem. "Schacht-" boden 15 verbunden ist und in deren oberen Gewindeteil eine Gewindehülse 8k greift, die drehbar in einem an der Schachtwand 14 angebrachten Axiallager 85 sitzt. Zur genauen Führung des Schachtbodens dienen neben dem Lager
60 der Spindel 65 zwei seitliche Führungsstifte 66. 20
Das obere Ende der SchacHwand 13 ist etwas zum Speicherboden 2 hin abgebogen und bildet zu diesem einen Durch- trittschlitz 16 für die Mitnehmerleisten 3, dessen Weite der geringen Dicke b dieser Leisten angepaßt ist. Wie *J Versuche gezeigt haben, laasen sich die Wursthüllen 10 lh der Hüllenreihe 9 ohne weiteres über diesen Durchtrittschlitz hinweg fördern.
Der Neigungswinkel c des Behälterbodens 2 zur Horizontalen ist um 10 bis 20& größer gewählt als der Schüttwinkel, bei welchem obere Wursthüllen über eine untere Reihe bzw. Lage Wursthüllen ohne Einsatz zusätzlicher Mittel wieder zurückrollen. Sofern der Speicherbehälter 1 nicht bis zu seinem Rand gefüllt wird, läßt sich daher zuverlässig erreichen, daß vor der Einfüllöffnung 11 des Führungs-Schachtes gegenüber der unteren Reihe 9 aufliegend keine weiteren Wursthüllen mitgefördert werden.
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Nun hat sich.gezeigt, daß eine besonders exakte Ausrichtung und Einordnung der Wursthüllen In die Reihe bei einer möglichst exakt gleichförmigen Bewegung der Mitnehmerleisten mit einer Geschwindigkeit von ca. 1 cm/sec.
erzielt wird. Während diskontinuierlich aus dem Führungsschacht entnommen wird, werden ihm ständig und zwar mit kontinuierlicher Geschwindigkeit neue Wursthüllen zugeführt. Außerdem muß die Zuführgeschwindigkeit größer sein als die mittlere Entnahmegeschwindigkeit. Aus diesem
IQ Grunde müssen ständig einzelne Wursthüllen vor Eintritt in den Führungsschacht wieder aus der Reihe gelöst und ". zurückgefördert werden. Diesem Zweck dient hier das über den Führungsschacht nach oben hinausragende freie Ende I1Ia der Schachtwand 14. Eine überzählige Wursthülle wird also angehoben und kann dann in der vorgegebenen Weise zurückrollen. '
Das kräftbetriebene Hochföäern der Jeweils unteren Wursthüllen und des anschließend bewirkte Zurückrollen der oberen oder überzähligen Wursthüllen entlang dieser schrägen Ebene: und auf den unteren Wursthüllen stellt zuverlässig sicher, daß hier keine unzulässigen Kräfte auftreten, die Wursthüllen a.lso nicht örtlich überbeansprucht werden. Es hat sich sogar gezeigt, daß selbst beim Zurückrollen.die einmal erreichte Parallelität weitgehend erhalten bleibt, die Ausrichtkräfte.bei nachfolgendem Fösiern also nur gering sind. Einer wei„teren Schonung des Darmmaterials dient auch die Ausbildung der Mitnehmer als auf ihrer ganzen Länge glattflächige MItnehmerleisten.
Das Auslegerrohr 39 des Magazinträgers 73 sitzt an seinem rückseitigen Ende in einer Paßbohrung des Maschinengehäuses 70 und 1st an diesen durch Schrauben 87 fest ejn~ gespannt. Sein vorderes Ende ragt durch eine Bohrung der Gehäuse-Seltenwand hindurch und trägt eine längsverschiebbar auf dem Auslegerrohr geführte Flanschbuchse 40, deren Flansch kl durch Schrauben 92 mit der Gehäuseseitenwand
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verbunden Ist und einen federbelasteten Rastbolzen 6j trägt, der in eine Längsnut 68 des Auslegerrohres eingreift. Eine weitere solche Längsnut ist unter einem Winkel von ca. 60° verdreht zur vorgenannten Nut in Aus- · 'legerrohr angebracht und ermöglicht es dadurch, das ganze Magazin so weit entgegen dem Uhrzeigersinn in Fig.l zu schwenken, bis das vordere Ende des Stopfrohres 17 zugängig wird und man nach Bedarf Wursthüllen von Hand aufziehen kann. .
ίο '-■■'■■·■ ■
Zur'Kupplung der Bundbuchse 40 mit dem Auslegerr'chr 39 dient eine Mutter 43, die einerseits in ein Gewinde 44 des Auslegerrohres und andererseits mit einem Innenbund in einer Ringnut 42 der Planschbuchse 40 greift. Durch Verdrehen dieser Mutter 43 kann somit das ganze Wurst-• hüllenmagazin In Längsrichtung des Auslegerröhres und damit des Stopfrohres 17 verschoben werden. Diese Einstellung ist notwendig zur Anpassung an unterschiedliche Längen des am Ende der Wursthäute angebrachten Darmver-
^u Schlusses 47, wie nachstehend noch erläutert werden wird.
Im Auslegerrohr 39 sitzt ein doppelt wirkender Druckluftzylinder 20,· dessen Anschlußteil 88 für die Strömungsmittelanschlüsse rückseitig innerhalb "des Maschinenge- ■ ° häuses 70.angebracht ist. In axialer Richtung Ist der .
Druckluftzylinder 20 durch zwei Sprengringe an einem Halteböck 46 festgelegt, der durch einige der Schrauben 92 an der Gehäusewand 32 festgelegt Ist.
·
Am freien Ende der Kolbenstange 19 des Druckluftzylinders.
ist ein Aufschleter 27 der Aufschiebevorrichtung 76 befestigt und zusätzlich auf einer Welle 28 und einer Stange 29 geführt, die jeweils parallel zum Auslegerrohr zwischen den ßehäuseseitenwänden 32· und 33 eingezogen sind. Am Aufschieber 27 ist um einen Gelenkbolzen 24 schwenkbar eine Aufschieberklinke 89 gelagert,.die sich nach der mit. vollen Linien in Fig. 4 oben eingezeichneten Stellung mit einem Anschlagstift 22 an einer Endfläche des Aufschieber-
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T Schlittens abstützt, wobei der Finger 18, wie dies wieder aus Pig, 1 zu ersehen ist, unterhalb der Seitenwand 13 des Führungsschachtes dicht über dem Schachtboden 15 in den Führungsschacht 12 vorragen kann. Beim Einfahren des Druckluftzylinders kann somit eine hinterfaßte Wursthülle ganz aus einer unterhalb des Steges 21 gebildeten Ausschuböffung 90 waagerecht aus dem Führungsschacht heraus - und auf das Stopfrohr 17 aufgeschoben werden, , ^ '
·
Noch während dieses Vorganges gleiten all« im Führuni;sschadt befindlichen Wursthüllen eine Stuf« tiefer, Boi der anschließenden Rückwärtsbewegung des Aufschiebers wird daher der Finger 18 durch die Jetzt unten liegende Wursthülle 10 in die mit Strichpunktlinien gezeigte Stellung umgeschwenkt. Erst kurz vor Erreichen der äußeren Endstellung wird die Klinke $9 durch den Anschlagbolzen 25 wieder im Uhrzeigersinn in die Aufschiebestellung zurückgeschwenkt.
.
Am Aufschieber 27 sitzt drehbar eine Rolle 31, die in eine Nut 30 der Welle 28 greift. Diese Nut läuft im Aufschieberbereich parallel zur Wellenachse, hat jedoch in dem maschinenfernen Teil einen Schraubenabschnitt 30a, der ein Verschwenken der drehbaren Welle 28 um ca, 6o° ermöglicht. Auf dieserwelle sitzt mittels Stift 36 und Langloch 37 in Längsrichtung .zwar einstellbar, in Dreh-.richtung Jedoch gekuppelt ein Ring 35 mit einem Abstreifer 26, der In.Axialrichtung durch Eingreifen des Ringes 35 in eine Nut 38 des Auslegerrohres 39 ausgerichtet 1st und unabhängig von der Längseinstellung des Magazins stets dicht vor dem Ende des Stopfrohres 17 liegt. Der Abstreifer 26 wird vor dem Beginn des Auf-* Schiebens daher aus seiner. Stellung X in Flg. 1 a' wä\ v;
OJ bis in die Stellung Y in dieser Fig. verschwenkt. Auf diese Weise wird sichergestellt, daß die bei der elastischen Entspannung aus dem freien' Ende des Stopfrohres herausquellende Füllmasse nach unten abgestreift
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Ist, bevor eine.neue Wursthülle aufgeschoben wird.
Vor Betriebsbeginn wird zunächst, nachdem die Zwischenwand 69 auf die Länge der Wursthüllen eingestellt ist, der Speicherbehälter 1 mit gleich beschaffenen Wursthüllen 10 bis auf einen geringen Höhenabstand unterhalb der Einfüllöffnung 11 des Führungsschachtes 12 gefüllt. Mittels der Mutter *J3 wird das Magazin entsprechend der Länge der Darmverschlüsse ^7 und mit dem Knopf 51 die Weite des Führungsschachtes und mit der Gewindehülse 84 der Endanschlag 15 nach dem Außendurchmesser der Wursthülle eingestellt.
Bei betriebsbereiter Füllmaschine kann von dieser die Fördereinrichtung 23 *η Gang gesetzt werden. Sofern der Führungsschacht leer ist., wird durch einen nicht gezeigten Tastschalter die Funktion der Aufschiebevorrichtung 76 unterbunden. Dieser Tastschalter spricht erst an, wenn die erste Wursthülle auf dem Schachtboden liegt. Die Kolbenstange 19.des Druckluftzylinders 20 steht in der Ausfahrstellung, und der Finger 18 des Aufschiebers 27 liegt mit Abstand hinter der untersten Wursthülle 10 im Führungsschaeht; 12.
Das Startkommando für die Aufschiebevorrichtung wird von der Füllmaschine her kurz vor dem Verschwenken des Revolvers 72 gegeben. Nach dem Abstreifen des. Brätes vor Beginn des Aufschiebe.vorgangs wird so bis zum späteren Einschwenken dieses Rohres -in die Füllsteilung eine größere Pause· vermieden 1 in der Füllmasse austreten könnte. Unverzüglich nach Einschwenken in die Füllstellung wird dann mit dem Füllvorgang begonnen.
Auf das Kommando "Aufschieben" fährt die Kolbenstange 19 ein, wobei zunächst unter Steuerung durch den Kurvenabschnitt 30a der Abstreifer 26 aus der oberen Waagerechtstellung X in die untere Schrägstellung Y verschwenkt wird die beim Abstreifvorgang am Abstreifer verbleibende
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Füllmasse kann dann nach unten wegfallen.
Erst nachdem der Abstreifer in die Stellung Y gelangt ist, kommt der Finger l8 am rückseitigen Ende der Wursthülle 10 zur Anlage' und schiebt diese auf das Stopfrohr 17 auf.Noch während der Finger 18 In der Aufschlebe-Endstellung steht, beginnt die Schwenkung des Revolvers. Nach 40 Schwenkwinkel fährt die Kolbenstange .19 wieder aus. Kurz bevor sie.ihre Ausfahr-Endstellungerreicht hat, "10 wird der Abstreifer 26 durch den Kurvenabschnitt 30a wieder in die Ausgängsstellung X zurückgeschwenkt, und erst daraufhin läuft das Stopfrohr 17a in die Aufziehstation ein. '
.Wichtig ist hier vor allem, daß beim Rückwärtsschwenken des Abstreifers von Y nach X das neu eingeschwenkte Stopfrohr 17a nicht abgestreift wird. Der in der waagerechten Stellung X stehende Abstreifer 1st daher weitgehend trocken, und auch das Stppfrohr wird nicht mit Füllmasse verschmiert,
Eine Füllpumpe bzw.. Dosierpumpe wird Jeweils in Gang gesetzt, nachdem ein frisch bezogenes Stopfrohr in die Füllstation eingeschwenkt ist. SIa wird abgeschaltet, sobald die auf dem Stopfrohr aufgezogene Wursthülle gefüllt ist, was sich in bekannter Welse durch Sensoren ermitteln läßt und den nächsten Aufzieh- und Revblver-Sehaltvorgang ein- - leitet. Wenn zwischenzeitig der Führungsschacht 12 geleert sein sollte, so wird, durch den diesem zugeordneten Tastschalter die Maschine stillgesetzt.
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Claims (1)

  1. Ansprüche
    1. Magazinvorrichtung für Wursthüllen an einer Wurstfüllmaschine, mit einem Speicherbehälter zur Aufnahme mehrerer Lagen von in ihrer Längsrichtung zieHnarmonikaartig zusammengefalteten Wursthüllen, mit Ausgabemitteln zum Ausgeben und Aufziehmitteln zum selbsttätigen Aufziehen einer Wursthülle auf ein Stopfrohr für eine plastisch verformbare Masse wie Wurst oder Käse, dadurch gekennzeichnet, daß kraftbetriebene Födermitte"! (23) zum langsamen Vorschieben der untersten Lage Wursthüllen (10) über eine einem Vielfachen ihres Durchmessers entsprechende Strecke am Boden (2) des Speicherbehälters (1) quer zu ihrer ■ Länge nach einer Entnahmestelle (15,90) hin angebracht und daß ferner,Rückfördermittel (2,c) zum Rückfördern von auf der untersten Lage aufliegenden weiteren Wursthüllen (10) vorgesehen sind. . ·
    2, Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden (2) des Speicherbehälters (1) in Förderrichtung des kraftbetätigten Förderers (23) gegenüber der Horizontalen um einen Neigungswinkel (c) ansteigend vorgesehen ist, der wenigstens gleich ist einem das selbsttätige Zurückrollen der oberen Wursthüllen (10 ) zulassenden Schüttwinkel. ·
    3· Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Boden (2) des Speicherbehälters (1) und der Entnahmestelle ein nach unten ge-30; neigter Führungsschacht (12) angeordnet ist, dessen Bodenteil (15) eine Schiebeführung zum Aufschieben der untersten Wursthülle auf das Stopfrohr (17) bildet.
    4, Vorrichtung nach Anspruch 1,2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die kraftbetriebenen Födermittel (23) eine insbesondere gleichförmig umlaufende endlose Föderschleife (4) mit über dem Speicherboden geführten Mitnehmern (3) aufweist. . i
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    ] 5. Vorrichtung nach Anspruch A, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Föderschleifen (4) zu beiden SeJBn des Speicherraumes (81) angebracht und durch lYütnehmerlelsten (3) verbunden sind, die unterhalb der Seitenwände (78,79) des Speicherraumes (81), mit Abstand oberhalb des Speicherbodens (2) geführt sind.
    6, Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß vor zwei den Speicherraum (81) sei.tlieh begrenzenden Wänden (78,69) eine ( 78) den Speicherboden (2) fest zugeordnet und die andere (69) quer zu ihrer Ebene verstellbar angebracht ist.
    7. Vorrichtung nach Anspruch 3 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens die bewegliche Wand (69) des Speicherraumes einen in den Führungsschacht (12) hineinragenden und diesen an einem Ende begrenzenden Wandteil ■ (69a) aufweist.
    8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß zwei den Führungsschacht (12) seitlich begrenzende Schachtwände (13,1*1) symmetrisch zu einer ■ Mittelebene gegenüber einem den Speicherbehälter tragenden Speichergehäuse (75) verstellbar vorgesehen sind und der Führungsschacht (12) in Förderrichtung durch einen in dieser Richtung verstellbaren Endanschlag (15) begrenzt
    .ist. · :
    9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens der die kraftbetriebenen Fördermittel (23) tragende Boden (2) des Speicherbehälters (1) mit der. benachbarten Schachtwand (13) gekuppelt und mit dieser verstellbar angeordnet ist, '
    10, Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der ganze.Speicherbehälter (Ij mittels an Umlenkachsen der Fuderschleifen (*») vorgesehener Langlochführungen (6H) einstellbar am Speiehergehäuse (75) geführt ist.
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    ■j Ii. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, da- ^ durch gekennzeichnet, daß das Magazin (7*l) + in, wenigstens einer Richtung einstellbar mit der Wurstfüllmaschine (70)
    verbunden ist. ■ . + mittels einer Magazinvor-' . richtung (73)
    12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Magazinträger (73) ein Auslegerrohr (39) aufweist, das mit einem Ende an der Wurstfüllmaschine (70)- befestigt ist und von dieser freitragend parallel zu einem in Auf-IQ ziehstellung stehenden Stopfrohr (17) vorragt.
    13, Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß das Speichergehäuse (75) in Längsrichtung des Auslegerrohres (39) verstellbar und um die Auslegerachse zwischen einer Betriebsstellung, in welcher der Entnahme-■-"'teil (90) des FührungsSchachtes vor dem Stopfrohr (17) liegt, und einer Ruhestellung verschwenkbar ist, in welcher der Raum vor dem Stopfrohr freigehalten ist.
    l1*-· Vorrichtung nach einem dor Ansprüche 3 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Führungsschacht (12) dicht über dem Endanschlag, eine Ausschiebeöffnung (90) zum Ausschieben der Jeweils untersten Wursthülle (10) aufweist.
    15· Vorrichtung nach Anspruch 1^, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zum Führungsschacht (12) hin- und hergehend verstellbar ein. Aufschieber (27) geführt, ist, der mit · einem Finger durch einen Längsschlitz des Schachtes die jeweils unterste Wursthülle (10) hintergreift.
    - . .
    16. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufschieber (27) eine schwenkbare Klinke (89) aufweist, die den Finger (18) bei der Rückwärtsbewegung selbsttätig aus dem Führungsschacht (12) herausschwenkt,
    17· Vorrichtung nach Anspruch 15 oder 1(5, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufschieber (27) zur Steuerung eines dicht vor dem Ende des Stopfrohres (17) querbe-
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    wegbar angeordneten Abstreifers (26) mit diesem durch ein Umwandelgetriebe (31,30) verbunden ist.
    l8. Vorrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, 5- daß der undrehbar gehaltene Aufschieber längsverschiebbar auf einer drehbaren Führungswelle (29) sitzt, die mit ihm. durch ein Kurvengetriebe (31,3Oa) verbunden und in Umfangsrichtung mit dem Abstreifer (26) gekuppelt ist.
    19· Vorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstreifer (2.6) in Längsrichtung der Führungswelle (29) gegenüber der Füllmaschine (70), insbesondere durch Abstützen am Äuslegerrohr (39), gehalten ist.
    20. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 15 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß. der Aufschieber (27) mit dem verschiebbaren Teil eines im Auslegerrohr (39) angeordneten Strümungsmittelzyllnders (20) verbunden 1st.
    21. Vorrichtung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerungsanschlüsse des Strömungsmittelzylinders (20) am rückseitigen Ende des Auslegerrohres (39) innerhalb eines Maschinengehäuses (70) angebracht sind.
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