DE302009C - - Google Patents
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- DE302009C DE302009C DENDAT302009D DE302009DA DE302009C DE 302009 C DE302009 C DE 302009C DE NDAT302009 D DENDAT302009 D DE NDAT302009D DE 302009D A DE302009D A DE 302009DA DE 302009 C DE302009 C DE 302009C
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- workpiece
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- 238000003801 milling Methods 0.000 claims description 7
- 238000003754 machining Methods 0.000 claims description 3
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23Q—DETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
- B23Q35/00—Control systems or devices for copying directly from a pattern or a master model; Devices for use in copying manually
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Automation & Control Theory (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Machine Tool Units (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die den Gegenstand der Erfindung bildende Hint'erdrehvorrichtung gestattet die Anwendung
sehr breiter Drehwerkzeuge, wodurch die Arbeitsleistung wesentlich gesteigert wird.
Die Anwendung breiter Drehwerkzeuge ist dadurch ermöglicht, daß gemäß der Erfindung
deren mehrere diametral einander gegenüberliegend an einer feststehenden Lünette angebracht
sind und gleichzeitig gegen den Fräser
ίο vorbewegt werden, so daß das Auftreten einseitigen
Druckes vermieden ist.
■ Die Werkzeuge sind in Schlitten an der. Lünette gelagert und erhalten ihren gemeinsamen Vorschub in an sich bekannter Weise durch eine auch den Fräser selbst mitnehmende Unrundscheibe, deren Nockenzahl der Zahl der Fräserzähne entspricht.
■ Die Werkzeuge sind in Schlitten an der. Lünette gelagert und erhalten ihren gemeinsamen Vorschub in an sich bekannter Weise durch eine auch den Fräser selbst mitnehmende Unrundscheibe, deren Nockenzahl der Zahl der Fräserzähne entspricht.
Die neue Hinterdrehvorrichtung ist auf der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt,
und zwar auf einer Drehbank sitzend, so daß deren Spindel die Steuerscheibe trägt,
durch die Lünette ragt und an ihrem Ende den Fräser aufnimmt. Es ist aber einleuchtend,
daß die Vorrichtung auf jeder anderen Werkzeugmaschine aufgesetzt werden kann, bei der eine Triebwelle zur Verfügung steht.
Fig. ι zeigt die Gesamtanordnung der Vorrichtung mit vier Werkzeugen in Seitenansicht.
Fig. 2 ist eine der Fig. 1 entsprechende Ansieht in größerem Maßstabe, bei der nur eines
der Werkzeuge, und zwar mit seinem Schlitten im Längsschnitt veranschaulicht ist.
Fig. 3 ist eine Vorderansicht zu Fig. 2.
Auf dem Längsschlitten einer Drehbank ist eine Lünette α mit ihrem Fuß α1 festgeschraubt, deren nachstellbare Nabenbohrung b der durchgeführten Drehbankspindel s als Lager dient. In diese Spindel s ist der Fräserdorn d eingezogen, auf dem das zu bearbeitende Werkstück, ein hinterdrehter Gewindefräser f — wie in der Zeichnung dargestellt —, ein Schneckenfräser 0. dgl. aufgespannt ist. Auf der Stirnfläche der Lünette α sind Böcke e angeschraubt, die in emer Ausladung ein den Umfang der Lünette überquerendes Auge e1 haben. In dem trogförmig ausgehöhlten Bock β gleitet ein Schlitten g, durch dessen walzenförmigen Teil g1 eine Schraubenspindel i geführt ist. Mit dieser Schraubenspindel erfolgt die Einstellung des Werkzeuges k, zu welchem Zweck die Spindel von Hand oder auch selbsttätig gedreht wird.
Fig. 3 ist eine Vorderansicht zu Fig. 2.
Auf dem Längsschlitten einer Drehbank ist eine Lünette α mit ihrem Fuß α1 festgeschraubt, deren nachstellbare Nabenbohrung b der durchgeführten Drehbankspindel s als Lager dient. In diese Spindel s ist der Fräserdorn d eingezogen, auf dem das zu bearbeitende Werkstück, ein hinterdrehter Gewindefräser f — wie in der Zeichnung dargestellt —, ein Schneckenfräser 0. dgl. aufgespannt ist. Auf der Stirnfläche der Lünette α sind Böcke e angeschraubt, die in emer Ausladung ein den Umfang der Lünette überquerendes Auge e1 haben. In dem trogförmig ausgehöhlten Bock β gleitet ein Schlitten g, durch dessen walzenförmigen Teil g1 eine Schraubenspindel i geführt ist. Mit dieser Schraubenspindel erfolgt die Einstellung des Werkzeuges k, zu welchem Zweck die Spindel von Hand oder auch selbsttätig gedreht wird.
Die Bewegung des das Werkzeug k tragenden Schlittens g erfolgt von einer auf der
Drehbankspindel s sitzenden Scheibe m aus unter Zwischenschaltung eines Hebelwerkes 0, r.
Die Scheibe hat eine der Zahl der Fräserzähne entsprechende Zahl von Vorsprüngen η
— im dargestellten Beispiel deren acht —, mit welchen sie den Zapfen ft eines Hebels 0 entgegen
der Wirkung einer Feder q niederdrükken kann. Das andere Ende des Hebels 0
ist mit einem im Auge e, drehbar gelagerten Bolzen h fest verbunden, auf welchen andererseits
ein jn eine Gabel r1 endigender Hebel r aufgekeilt ist. Letzterer faßt mit seiner Gabel
r1 unter Umschließung des Schaftes der
Schraubspindel i zwischen deren Bünde v.
Bei Drehung der Spindel s und daher der Scheibe m sowie des Werkstückes f drücken
die Vorsprünge η die Zapfen ft der Hebel 0
nieder und spannen dabei die Rückzugfedern q.
In dem gleichen Maße, wie die Hebel ο ausschwingen, drehen sich auch — unter entsprechender
Übersetzung — die Hebel r, die Schlitten g schieben sich gemeinschaftlich und
gleichmäßig gegen das Werkstück vor und die Messer k hintsrdrehen es unter allseitig
gleichmäßigem Druck. Bei Überschreiten der Nasen an den Vorsprüngen η ziehen die Federn
q die Hebel ο plötzlich wieder in die
ίο Anfangslage, so daß die Messer nach Bearbeiten
der Zahnrücken schnell aus der Lücke am Werkstück zurückgezogen werden.
Bei der Hinterdrehung von Schneckenfräsern ist Leitspindelzug erforderlich, so daß Lünette
und Steuerscheibe ■— in Fig. 3 — nach links oder rechts verschoben werden.
Bei dem dargestellten Beispiel sind vier gleichzeitig arbeitende Werkzeuge (Messer k)
vorgesehen; es könnten aber auch deren sechs oder acht sein, wesentlich ist nur, daß die
Schlitten stets einander diametral gegenüberliegend an der Lünette angeordnet sind, damit
sich die Bearbeitungsdrücke gegenseitig aufheben.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:ι. Fräserhinterdrehvorrichtung, gekennzeichnet durch die Anordnung mehrerer das Werkstück (f) umgebender und gleichzeitig bearbeitender Hinterdrehwerkzeuge (k).
- 2. Fräserhinterdrehvorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch an einer feststehenden Lünette («) diametral einander gegenüber angeordnete, vorteilhaft von einer gemeinsamen Antriebsscheibe (m, n) gegen das Werkstück (Fräser f) gleichzeitig bewegte Hinterdrehwerkzeuge (k).Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE302009C true DE302009C (de) |
Family
ID=555839
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT302009D Active DE302009C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE302009C (de) |
-
0
- DE DENDAT302009D patent/DE302009C/de active Active
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