DE3020162C2 - Vorrichtung zum Portionieren und Verpacken pastöser Massen - Google Patents
Vorrichtung zum Portionieren und Verpacken pastöser MassenInfo
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Description
wobei die Dosierzylinder im Füllkopf annähernd radial liegen und die Föllrohre mit dem Zuführrohr verbinden
und die Dosierzylinder über eine im Mantel des Zuführrohres vorgesehene Öffnung auf einem Teil ihrer
Umlaufwegbahn mit dem Inneren des Zuführrohres in Verbindung gesetzt sind und jeder Dosierzylinder über
einen zeitweilig verschließbaren Kanal mit seinem Füllrohr in Verbindung setzbar ist, wobei die Führungskurven der Füllrohre gegenüber dem Zuführrohr durch
Verdrehen um dessen Achse einstellbar sind, und daß der Träger für die zu füllenden Packungen von einem
Ablagetisch für blattförmiges Verpackungsmaterial und einem darunter liegenden Formentisch gebildet ist,
wobei der Ablagetisch mit üurchtrittskanälen für die
Verpackungsblätter versehen und jedem Füllrohr ein Durchtrittskanal zugeordnet ist, durch weichen das
Füllrohr mit seinem Mündungsende hindurchbewegbar ist.
Die Einstellung der maximal in das Füllrohr einspeisbaren Menge erfolgt durch Veränderung des
Hubes des Dosierkolbens relativ zu der öffnung im Mantel des Zuführrohres, zu welchem Zweck e^e den
Dosierkolben steuernde Kurvenbahn relativ zum Zuführrohr durch Verdrehen um dessen Achse einstellbar
ist.
Die vom Dosierkolben in das Füllrohr gelangende Materialmenge wird von der Zeitspanne bestimmt, in
welcher die langlochartige Aussparung im Mantel des Füllrohres mit der öffnung eines am Dosierzylinder
angesetzten Kanals in Verbindung steht
Für die Verarbeitung von blattförmigem Verpakkungsmaterial ist gemäß einem weiteren Merkmal der
Erfindung vorgesehen, daß im Bereich der dem Formentisch zugekehrten Mündung des Füllrohres eine
das Füllrohr gegebenenfalls unter Belassung eines Spaltes umschließende Hülse angeordnet ist, die durch
eine gesonderte Nockensteuerung relativ zum Füllrohr verschiebbar, bevorzugt in der gleichen Führung wie
das Füllrohr geführt und durch den Durchtrittskanal am Ablagetisch des blattförmigen Verpackungsmaterials
hindurchbewegbar und wieder zurückziehbar ist, wobei in den Endlagen der Bewegung von Füllrohr und Hülse
die Hülse mit ihrer Stirnfläche die Mündung des Füllrohres überragt.
Weitere Einzelheiten der Erfindung gehen aus der folgenden Beschreibung eines Ausfüfcrungsbeispieles
hervor, das im folgenden an Hand der Zeichnungen beschrieben wird.
Fig. 1 zeigt einen Aufriß einer erfindungsgemäßen Vorrichtung im Schnitt nach der Linie A -B der,
Fig.2 die einen Grundriß im Schnitt nach der Linie
C-DderFig. ?,darstellt,die
Fig.3 das Schema einer Einrichtung zur Zuführung
von blattförmigem Verpackungsmaterial zum Ablagetisch der in den Fig. 1 und 2 dargestellten Vorrichtung.
Das wesentliche Element der Vorrichtung ist ein um ein vertikales Zufuhrrohr 25 für das zu dosierende Gut
drehbar angeordneter Dosierkopf 37. Das Zufuhrrohr 25 ist mit einem Anschlußflansch 24 zur Verbindung mit
einer Fördereinrichtung, z. B. einem Schneckenförderer, für die kontinuierliche Zufuhr der pasiösen Masse
versehen. Das Zufuhrrohr 25 ist in einem am Maschinengestell I fixierten Ring 26 gehalten.
Der Füllkopf 37 weist vier jeweils unter rechtem Winkel zueinander angeordnete Dosierzylinder 22 auf.
die über eine Öffnung 38 (Schiit/), die sich im
Zufuhrrohr 25 über einen Winkel von 180° erstreckt, mit
dem zu portionierenden Gut beaufschlagt werden
können. In den Dosierzylindern 22 sind Kolben 23 gleitbar gelagert, deren Brvegung in den Zylindern 22
durch eine Kurvenbahn 20 steuerbar ist. Die Kurvenbahn
20 ist in eine Scheibe eingelassen, die schwenkbar am Zufuhrrohr 25 gelagert ist und nach einer
Verschwenkung festgestellt werden kann. Hierdurch kann der Beginn und das Ende des Hubes relativ zur
Öffnung 38 im Zufuhrrohr 25 verstellt werden. Auf der Kurvenbahn 20 läuft eine Rolle 21, die über einen
Lenker 19 und einen Mitnehmerbolzen 18 mit dem Kolben 23 im Dosierzylinder 22 verbunden ist In der
Wandung eines jeden Dosierzylinders 22 befindet sich
eine öffnung, an die ein in ein Füllrohr 12 mündender Kanal 39 anschließt Jedes Füllrohr 12 ist vertikal
bewegbar in einer am Dosierkopf 37 angeordneten Führung 13 gelagert und besitzt an seinem Umfang eine
langlochartige Aussparung 42, so daß ir, einer Stellung,
in der die Aussparung 42 sich vor einer öffnung 43 in der Führung 13 befindet, welche öffnung mit dem vom
Dosierzylinder 22 kommenden Kanal 3° in Verbindung steht, mittels der Dosierkolben 23 Portioniermaterial in
das Füllrohr 12 verdrängt wird. Die maximal in das Füllrohr 12 einspeisbare Materialmenge hängt vom Hub
des Dosierkolbens 23 ab. Die Füllrohre 12 sind miliels
einer Führungskurve 14 vertikal bewegbar, an der jedes Füllrohr i2 unter Zwischenschaltung einer Rolle 17
durch in der Zeichnung ,nicht dargestellte Federn in Anlage gehalten wird. Die in das Füllrohr 12
eingespeiste Materialmenge hängt ab von der Zeit, in der sich die langlochartige Aussparung 42 im Fallrohr 12
vor der Öffnung 43 befindet Die Führungskurve 14 kann schwenkbar und feststellbar am Zufuhrrohr 25
gelagert sein. Durch Verstellen der Führungskurve 14 kann die Zeit der Koinzidenz zwischen der öffnung 43
und der langlochartigen Aussparung 42 beeinflußt werden. Mit dem Füllkopf 37 fest verbunden und damit
um das Zufuhrrohr 25 ebenfalls drehbar ist ein Ablagetisch 11 für blattförmiges Verpackungsmaterial
angeordnet. Unterhalb des Ablagetisches 11 befindet sich ein Formentisch 9, der seinerseits wieder mit dem
Ablage'isch 11 fest verbunden ist und daher gemeinsam
mit dem Füllkopf 37 und dem Ablagetisch 11 um das vertikale Zufuhrrohr 25 für das zu dosierende Material
umläuft. Der Formentisch 9 trägt in einer der Anzahl der Dosierzylinder 22 im Füllkopf 37 entsprechenden
Anzahl Ausnehmungen 40, die der Gestalt der herzustellenden Packung entsprechen. Das Füllrohr 12
ist an seinem freien unteren Ende von einer Hülse 10 umgeben, deren Bewegung ähnlich wie die Bewegung
des Füllrohres 12 selbst durch eine Nockensteuerung 15 gesteuert wird. Aufgabe der Hülse 10 ist es, das in Form
eines Blattes auf dem Formtisch 9 abgelegte Verpakkungsmaterial in die Ausnehmung 40 des Formentisches
9 einzuführen und die Ausnehmung 40 vor Zufuhr der pastösen Masse auszukleiden. Sobald das pastöse
Material in volumetrisch dosierter Menge in die Ausnehmung 40 des Formentisches 9 eingeführt ist, wird
die Hülse 10 (und auch das Füllrohr 12) zurückgezogen, und durch Faltklap~en 36 werden die über den
Formentisch 9 überstehenden Ränder des Verpackungsmaterials umgefaltet. Zum Austragen des verpackten
pastösen Materials dient ein Auswerfer 7, der aii einem
die Formausnehmung 40 im Formtisch 9 begrenzenden, heb- und senkbaren Boden 44 angreift und vertikal
bewegbar ist. Zur Steuerung dieser Bewegung ist eine Kurvenbahn 6 vorgesehen. Der Boden 44 der
Formausnehmung 40 wird angehoben und drückt das in der Formausnehmung 40 befindliche, bereits verpackte
Gut aus der Formausnehmung heraus, das dann durch ein (nicht dargestelltes) Leitblech vom Formentisch 9
seitlich abgefördert werden kann. Der Antrieb des aus dem Füllkopf 37, dem Ablagetisch 11 und dem
Formentisch 9 bestehenden Aggregates erfolgt kontinu- '< ierlich mittels eines regelbaren Antriebsmotors 2 über
eine vertikale Antriebswelle 3, die mit einem Ritzel 4 versehen ist, das mit einem Zahnkranz 5 kämmt, der mit
dem Formentisch 9 fest verbunden, z. B. an einer Grundplatte 8 des Formentisches 9 befestigt ist. i"
In F i g. 3 ist die Zuführungseinrichtung für blattförmiges
Verpackungsmaterial in beispielhafter Form dargestellt.
Das Verpackungsmaterial wird von einer Vorratsrolle 34 mittels Abzugswalzen 31 abgezogen und unter i'>
einer Fotozelle 30 vorbei Schneidwalzen 28, 29 zugeführt, an welche Bandförderer 27 anschließen,
welche jeweils ein abgetrenntes Blatt auf dem Abiagetisch ii ablegen. Die Fotozeiie 3ö erlaubt hierbei
eine Zentrierung des blattförmigen Verpackungsmate- '"
rials und steuert zu diesem Zwecke einen Keil 32, der in den Spalt zwischen den Abzugswalzen 31 einschiebbar
ist und die Abzugswalzen 31 voneinander wegbewegt und dadurch ein weiteres Abziehen des Verpackungsmaterials
von der Vorratsrolle 34 verhindert. Gleichzei- - >
tig preßt der Keil 32die Bahn des Verpackungsmaterials gegen die untere der beiden Abzugswalzen 31 und
verhindert solcherart, daß die Bahn aus dem Spalt zwischen den Abzugswalzen 31 herausgleitet. Der
Bandförderer 27, das Schneidwalzenpaar 28, 29, die x> Fotozelle 30, das Abzugswalzenpaar 31, der Keil 32 und
die Lagerung der Achse 33 der Vorratsrolle 34 sind in einer Blattbildungseinheit 35 zusammengefaßt. Für den
Fall, daß die Maschine ohne Folienzentrierung arbeiten soll, is! lediglich sicherzustellen, daß das Abzugswalzen- n
paar 31 und das Schneidwalzenpaar 28, 29 synchron laufen. Auf die Foto/eile 30 und den Steuerkeil 32 kann
dann verzichtet werden.
Eine mechanische Markiervorrichtung zum Stempeln, Prägen und/oder Lochen des Verpackungsmaterials ·»<>
etwa zum Zwecke der Angabe eines Ablaufdatums kann etwa i.i dem Raum /wischen der Fotozelle 30 und den
beiden Abzugswalzen 31 oberhalb des Tisches, über den das Verpackungsmaterial läuft, angeordnet werden.
Auch ist die Anordnung einer Mangelsicherung, die beim Ausbleiben von Verpackungsmaterial die Maschine
stoppt, möglich. Hierfür eignet sich etwa ein die Bahn des Verpackungsmaterials berührender Taster, der
zwischen der Vorratsrolle 34 und dem Abzugswalzenpaar 31 angeordnet wird und der im Falle des
Ausbleibens des Verpackungsmaterials abfällt und hierbei einen den Antriebsmotor 2 abschaltenden
Schalter 50 betätigt. Der Arbeitsablauf geht wie folgt vorsieh:
Ausgehend von der in F i g. 2 mit 0° bezeichneten Stellung beginnt der Dosierkolben 23 sich nach außen
zu bewegen, da der Lenker 9 nach außen bewegt wird. Da in dieser Position das Zufuhrrohr 25 zum
Dosierzylinder 22 offen ist (Schlitz 38). kann der Kolben 23 beim Rücklauf 'las Produkt ansaugen. Da das
Ansaugen im Bereich von 0° —180" geschieht, sind
immer zwei der Dosierzylinder 22 gleichzeitig im Füllbereich. Ebenfalls ab 0°-45" wird ein Blatt des
Verpackungsmaterials mittels des Bandförderers 27 auf den Ablagetisch 11 geschoben. Von 45' — 180° wird die
Hülse 10 durch die feststehende Kurve der Nocken-MCliei
ui'lg ij infiiJi'HCTgcui'ücki iind Schiebt urtuct u55
Blatt durch den Durchtrittskanal 41 im Ablagetisch Il
hindurch, so daß das Blatt zu einer Tüte geformt wird und in der Form im Formentisch 9 stehenbleibt. Das
Füllrohr 12 fährt gleichzeitig mit der Hülse 10 hinunter. Sobald das Füllrohr 12 den unteren Totpunkt seiner
Bewegung erreicht hat. steht die im Füllrohr 12 vorhandene langlochartige Aussparung 42 vor der
Öffnung 43 und in Verbindung mit dem Dosierzylinder 22. Ab diesem Zeitpunkt, d. i. 180", wird der Dosierkolben
23 wieder zur Achse des Zufuhrrohres 25 hin bewegt, wodurch das Dosiergut über das Füllrohr 12 in
die, in der Ausnehmung 41 des Formentisches 11 stehende Tüte gepreßt wird. Hülst· 10 und Füllrohr 12
bewegen sich gleichzeitig wieder hinauf. Bei Pos. 270° ist der Füllvorgang beendet. Danach werden die
Faltklappen 36 in Richtung auf die Mitte der Aussparung 40 nacheinander umgeklappt, wodurch das
Paket an der Oberseite verschlossen wird. Dies geschieht im Bereich von 270°—360°. Anschließend
wird der Boaen 44 von der Kurvenbahn 6 hinaufgedrückt und hebt das Paket aus der Aussparung 40 im
Formentisch 9 heraus.
Eine Sterilisierung und Reinigung des Gerätes kann nach mechanischer Entfernung der pastösen Masse aus
dem Zufuhrrohr 25, den Dosierzylindern 22 und den Füllrohren 12 durch Zufuhr von Reinigungsmittel über
eine an den Flansch 24 anschließbare Reinigungsmittelleitung erfolgen, nachdem der Anschluß für das zu
dosierende Produkt entfernt wurde.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Vorrichtung zum Portionieren und Verpacken pastöser Massen, mit einer kontinuierlichen Zufuhr
des zu verpackenden Gutes durch ein Zuführrohr, um das herum ein Füllkopf und synchron mit diesem
Füllkopf ein Träger für die zu füllenden Verpackungen umläuft, wobei der Füllkopf in die Verpackungen
absenkbare, im wesentlichen vertikale Füllrohre besitzt, deren Auf- und Abbewegung mittels
feststehender Führungskurven steuerbar ist, dadurch
gekennzeichnet, daß im Füllkopf (36) in an sich bekannter Weise Dosierzylinder (22) mit
darin verschieblich geführten, über feststehende K.urvenbahnen (20) steuerbare Dosierkolben (23)
angebracht sind, wobei die Dosierzylinder (22) im Füllkopf (36) annähernd radial liegen und die
Füllrohre (12) mit dem Zuführrohr (25) verbinden und die Dosierzylinder (22) über eine im Mantel des
Zuführrohrcs (25) vorgesehene Öffnung (38) auf einem Teii ihrer Umiaufwegbahn mit dem Innerer!
des Zuführrohres (25) in Verbindung gesetzt sind und jeder Dosierzylinder (22) über einen zeitweilig
verschließbaren Kanal (39) mit seinem Füllrohr (12) in Verbindung setzbar ist, wobei die Führungskurven
(14) der Füllrohre (12) gegenüber dem Zuführrohr (25) durch Verdrehen um dessen Achse einstellbar
sind, und daß der Träger für die zu füllenden Packungen von einem Ablagetisch (11) für blattförmiges
Verpackungsmaterial und einem darunter liegenden Fcnientisch (9) gebildet ist. wobei der
Ablagetisch (11) mit Durchtriuskanälen (41) für die Verpackungsblätter versehen und jedem Füllrohr
ein Durchtrittskanal (41) zugeordnet ist, durch welchen das Füllrohr(12) mit seinem Mündungsende
hindurchbewegbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß im Mantel des Füllrohres (12) eine sich im wesentlichen in Längsrichtung des Füllrohres (12)
erstreckende, langlochartigu Aussparung (42) angeordnet
ist, die vor einer in einer Führung (13) des Füllrohres (12) befindlichen Öffnung (43) liegt,
welche mit dem dem Füllrohr (12) jeweils zugeordneten, zum Dosierkopf (37) führenden Kanal (39) in
Verbindung steht.
3. Vorrichtung nach Anspruch I. dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der dem Formentisch (9)
zugekehrten Mündung des Füllrohres (12) eine da«, Füllrohr, gegebenenfalls unter Belassung eines
Spaltes, umschließende Hülse (10) angeordnet ist, dit
durch eine gesonderte Nockensteuerung (15) relativ zum Füllrohr (12) verschiebbar ist, vorzugsweise in
der gleichen Führung (13) wie das Füllrohr (12) geführt und durch den Durchtrittskanal (41) am
Ablagetisch (11) des blattförmigen Verpackungsmaterials hindurchbewegbar und wieder zurückziehbar
ist. wobei in den Endlagen der Bewegung vor Füllrohr (12) und Hülse (10) letztere mit ihrer
Stirnfläche die Mündung des Füllrohres (12) überragt=
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1—3.
dadurch gekennzeichnet, daß in an sieh bekannter Weise die Form;iiisnehmtin>>
(40) im Formtisch (9, durch einen heb- und senkbaren Boden (44) begrenzt
ist, dessen Bewegung durch eine ortsfeste Kurven bahn (6) steuerbar ist.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung'zum Portionieren
und Verpacken pastöser Massen, z, B, Butter, Margarine od, dgl., mit einer kontinuierlichen Zufuhr
des zu verpackenden Gutes durch eircZuführrohr, um ί das herum ein Füllkopf und synchron mit diesem
Füllkopf ein Träger für die zu füllenden Verpackungen umläuft, wobei der Füllkopf in die Verpackungen
absenkbare, im wesentlichen vertikale Füllroiire besitzt,
deren Auf- und Abbewegung mittels feststellender
ίο Führungskurven steuerbar ist
Eine Vorrichtung der obengenannten Art ist z. B. in der GB-PS 10 79 526 beschrieben. Sie dient zur
Verpackung von geschmolzenem Käse. Bei dieser Vorrichtung ist ein rohrförmig verlängerter Endteil
e;nes Vorratsbehälters mit einem um eine vertikale Achse drehbaren Dosierkopf versehen, in dem axial
verschiebliche und über Nockenrollen und Nockenkurven gesteuerte Füllrohre axial verschieblich gelagert
sind, die an ihrem unteren Ende mit Düsen versehen sind, die in ein vorgeformtes Verpackungsmaterial
eintauchen können, das in Formen eingelegt ist. die an mit dem Dosierkopf umlaufenden Ketten befestigt sind.
In dem Füllrohr ist ein verschieblicher, durch eine
Nockenrolle und Nocken gesteuerter Kolben angeordnet, wobei die Bewegung des Kolbens und des
gleichzeitig als Zylinder ausgebildeten Füllrohres so aufeinander abgestimmt sind, daß der Kolben in einer
angehobenen Stellung des Füllrohres durch Öffnungen in dessen Mantel Material aus dem Vorratsbehälter
jo ansaugt und dieses aus dem Füllrohr in einer abgesenkten Stellung ausdrückt, in der die Öffnungen in
dem Mantel des Füllrohres durch eine diese einfassende Führung abgeschlossen sind. Um ein Austreten des
Materials aus dem Füllrohr zur Unzeit zu verhindern, ist
r> dieses oberhalb der Fülldüse mit einem nockengesteuerten
Schieber versehen.
Diese Vorrichtung besitzt den Nachteil, daß der Zeitpunkt des Füllbeginns nicht genau eingestellt
werden kann. Sie ist insbesondere dann nicht anwend-
M-, bar, wenn die pastösen Massen nicht in vorgeformte
Behälter eingefüllt werden, sondern wenn zugleich mit dem Dosiervorgang auch eine aus blattförmigem
Material bestehende Verpackung um die dosierten Massen geschlossen werden soll.
4j Weiters ist in der US-PS 40 60 109 eine Füllvorrichtung
für pastöse Massen beschrieben, bei welcher die Massen in vertikal stehenden Füllzylindern angesaugt
und aus diesen in Füllrohre ausgestoßen werden. Diese Füllzyhndcr und die zugehörigen Füllrohre sind in
3(. einem drehbaren Füllkopf angebracht. Zwischen die Füllzylindcr und die Füllrohre sind horizontal liegende
langgestreckte Mehrweghähne eingeschaltet, welche in ihrer einen Lage die Füllzylinder mit dem Zuführrohr
und in ihrer anderen Lage die Füllzylinder mit dem
v> Füllrohr verbinden. In der ersten Lage wird das Füllgut
angesaugt, in der zweiten Lage wird es ausgestoßen. Die Umsteuerung der Hähne erfolgt mittels Kurbeln,
welche in einer ortsfesten Kurvenbahn geführt sind. Bei dieser Vorrichtung hängt die Füllmenge nur vom Hub
w; der Kolben in den Füllzylindern ab und kann, weil dieser
Hub nicht einstellbar ist, nicht verändert werden.
Die Erfindung verfolgt das Ziel, die Füllmenge
variabel dosieren zu können, ohne dabei die zeitlich aufeinanderfolgenden Phasen des Füllvorganges zu
h verändern. Dieses Ziel wird dadurch erreicht, daß im
Füllkopf in an sich bekannter Weise Dosierzylinder mil
dann verschieben pefiihrlcn. über feststehende Kurvenhahnen
steuerbare Dosicrkolbcn angebracht
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| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
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| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
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Owner name: JUERGEN NENTWIG GES.M.B.H., STOCKERAU, AT |
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