DE3020257C2 - Rauschsperrenanordnung für PCM-Aufzeichnungs- und -Wiedergabevorrichtung - Google Patents

Rauschsperrenanordnung für PCM-Aufzeichnungs- und -Wiedergabevorrichtung

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DE3020257C2
DE3020257C2 DE3020257A DE3020257A DE3020257C2 DE 3020257 C2 DE3020257 C2 DE 3020257C2 DE 3020257 A DE3020257 A DE 3020257A DE 3020257 A DE3020257 A DE 3020257A DE 3020257 C2 DE3020257 C2 DE 3020257C2
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Description

3. Rauschsperrenanordnung nach Anspruch 1 oder 2. dadurch gekennzeichnet, daß die Unterbrechung des Signalübertragungsweges (22, 25, 26, 28) durch eine weitere Steuereinrichtung (32,35,34,36) der Rauschsperrschaltung 29 eine vorgegebene Zeit nach dem Auftreten der Unterbrechung lösbar ist
4. Rauschsperrenanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Rauschsperrenschaltung (29) aufweist:
eine erste Steuereinrichtung (31, 34, 36), die abhängig von einem ersten Wert, der anzeigt, daß die Anzahl der Ausfalls Dateneinheitensequenzen den vorgegebenen Wert erreicht, ein Rauschsperrensignal abgibt.
eine zweite Steuereinrichtung (33). die abhängig von einem Zeitpunkt, zu dem die Anzahl der Ausfalls-Dateneinheitensequenzen einen zweiten Wert erreicht, der kleiner als der zweite Wert ist, ein erstes Rduschsperrenlösesignal erzeugt, eine dritte Steuereinrichtung (32), die abhängig von einem Zeitpunkt, zu dem die Anzahl der Ausfalls-Dateneinheitensequenzen einen zweiten Wert erreicht, der größer als der erste Wert ist. ein zweites Rauschsperrensignal erzeugt, eine vierte Steuereinrichtung (35), die das zweite Rauschsperrenlösesignal eine vorgegebene Zeit nach dem Auftreten des zweiten Rauschsperrensignals erzeugt, und eine Prioritätseinrichtung (36), die dem zweiten Rauschsperrenlösesignal Priorität gibt.
5. Rauschsperrenanordnung nach einem der
Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet durch eine Rauschsperrenanzeige (42), die durch Steuerung durch das Rauschsperrensignal angesteuert ist
Die Erfindung betrifft eine Rauschsperrenanordnung für PCM-Aufzeichnungs- und -Wiedergabevorrichtung.
ίο bei dem ein analoges Audio- oder Tonsignal in digitale Daten zur Aufzeichnung auf ein Aufzeichnungsmedium umgesetzt wird und digitale Daten, die von dem Aufzeichnungsmedium wiedergegeben werden, in das ursprüngliche analoge Tonsignal rückumgesetzt wer-
den, und die Rauschsperrenanordnung zum Unterdrükken von Rauschausgangssignalen, die durch Signalausfälle aufgrund von Fehlern des Aufzeichnungsmediums (»Beschichtungsloch«) oder von Fehlern oder Verlusten des Datensynchronsignals erzeugt werden dient
Fehler des Aufzeichnungsmediums wie eines Magnetbandes sind unvermeidbar aufgrund der Ablage von feinem Staub auf dem Medium oder von Beschädigung des Mediums während der Herstellung oder des Gebrauchs, wodurch der sogenannte Signalausfall oder das Beschichtungsloch auftritt Auch wenn ein Bit der digitalen Daten aufgrund des Signalausfalls fehlerhaft codiert oder decodiert wird, werden die Daten zu einem unerwarteten Wert verändert wodurch der wiedergegebene Ton ein starkes Klickgeräusch enthält
Zur Oberwindung dieses Rauschproblems wird herkömmlich zusätzlich zu den digitalen Daten, die das analoge Tonsignal wiedergeben, ein Fehlerkorrekturcode zum Korrigieren eines Fehlers verwendet wenn Fehler in den digitalen Daten enthalten sind, sowie ein CRC-Prüfcode (CRC: cyclic redundancy check, zyklische Blockprüfung) zum Erfassen von Fehler, so daß die Fehler in den digitalen Daten mittels der CRC erfaßt werden und die richtigen Daten durch den Fehlerkorrekturcode zur Vermeidung des Rauschens wiederher- gestellt werden.
Diese Vorgehensweise ist bei kleinen Signalausfällen wirksam. Bei einem PCM-Aufzeichnungs- und Wiedergabegerät kann ein ziemlich langer Signalausfall auftreten, was als Fehler bzw. als Verlust eine Anzahl von Datenbits zur Folge hat. In einem solchen Fall kann der Fehlerkorrekturcode nicht die Fehler in den Daten korrigieren und kann folglich Rauschen erzeugt werden.
Andererseits werden bezüglich der Synchronsignale Horizontal- und Vertikalsynchronsignale in dem PCM-
so Aufzeichnungs- und -Wiedergabegerät in einem Phasenregelkreis (phasenstarre Schleife) verriegelt Als Ergebnis wird die Verriegelung entriegelt, wenn eine Stromversorgung eingeschaltet wird oder aufgrund des Signalausfalls, und die Synchronsignale gehen verloren.
wodurch diskontinuierliche Daten entstehen. Diese diskontinuierlichen Daten und die sich ergebende fehlerhafte Korrektur der Daten kann ebenfalls Rauschen erzeugen. Dies ist besonders deutlich, wenn das Datensynchror.signal kontinuierlich verlorengeht.
eo Wenn ein VTR-Band (Videobaudaufnähme-Band) als Aufzeichnungsmedium bei dem PCM-Aufzeichnungs- und -Wiedergabegerät verwendet wird und ein VTR= Magnetband, das darauf ein ein Bild wiedergebendes Abbildungssignal, im folgenden kurz Bildsignal, aufgezeichnet enthält, fehlerhaft in ein Videobandgerät eingegeben wird, wird starkes Rauschen erzeugt, da die ein Bild wiedergebenden Abbildungsdaten als PCM-Tondaten behandelt werden. Wenn ein solches starkes
Rauschen eingegelrc:· wird, ist es schwierig, richtige Daten wiederzugeben, da dies außerdem der Korrekturfähigkeit mittels des Fehlerkorrekturcodes und der CRC liegt
Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Rauschsperrenan-Ordnung anzugeben, die, wenn Datenfehler jenseits der Möglichkeiten des Fehlerkorrekiurcodcs auftreten, das Audio- oderTonausgangssijjnal abschwächt zur Verhinderung der Erzeugung von Rauschen.
Diese Aufgabe wird durch eine Anordnung gemäß dem Patentanspruch 1 gelöst
C-en>§8 der Erfindung wird ein Fehlerkorrekturcode zum Erfassen eines Codefehlers in digitalen Daten jeder Einheit der digitalen Daten hinzugefügt die ein analoges Audio- oder Tonsignal wiedergeben zur Bildung einer Sequenz von Dateneinheiten, und werden Datensynchronsignale an einem vorgegebenen Intervall in der Sequenz der Dateneinheiten eingefügt zur Bildung siner PCM-Datensequenz. Die Anzahl, mit der der Codefehler mittels des Fehlerkorrekturcodes in den Dateneinheiten zwischen einem Datensynchronsignal und dem nächstfolgenden Synchronsignal erfaßt wird, wird überwacht Wenn die Anzahl ein^n ernten vorgegebenen Zählwert übersteigt wird das Tonausgangssignal abgeschwächt um zu verhindern, daß 2s Rauschen erzeugt wird, und wenn die Anzahl unter einen zweiten vorgegebenen Zählwert abfällt, der sehr viel kleiner als der erste vorgegebene Zählwert ist erfolgt eine Einschaltung der Rauschsignalunterdrükkung des Audioausgangssignals.
Bei der Erfindung werden also digitale Daieneinheiten, die ein analoges Tonsignal wiedergeben, in eine Dateneinheitensequenz eingebaut, wobei ein Fehlererfassungscode jeder der Daieneinheiten hinzugefügt ist zum Erfassen von Code bzw. Codierfehlern innerhalb der Dateneinheit und werden Datensynchronsignale pro jedem vorgegebenen Intervall der Dateneinheitssequenz eingefügt zur Bildung einer PCM-Datensequenz. die aufgezeichnet und wiedergegeben wird. Die Anzahl der Codefehler, die innerhalb der Dateneinheit durch den Fehler°rfassungscode während der Zeitdauer zwischen einem Datensynchronsignal und dem nächstfolgenden Datensynchronsignal erfaßt wird, wird überwacht und wenn die Anzahl einen ersten vorgegebenen Zählwert übersteigt, wird das Tonausgangssignal abgeschwächt, und wenn die Anzahl unter einen zweuen vorgegebenen Zählv ert abfällt, der viel kleiner als der erste vorgegebene Zählwert ist, erfolgt eine Einschaltung des Betriebszustandes der Rauchsignalunterdrückung des Audioausgangssignals, um das SO Auftreten von Rauschsignalen zu vermeiden.
Die Erfindung wird anhand der in der Zeichnung dargestellten Ausführungfbeispiele näher erläutert. Es zeigen
Fig. IA und IB Datenanordnungen, wobei Fig. IA eine Datenanordnung in einer Vertikalsynchronperiode und Fig. IB eine Datenanordnung in einer Horizontalsynchronperiode /eigen.
F i g. 2 ein Blockschaltbild eines ersten Ausführungsbeispiels einer Wiedergabeeinheit eines I'CM-Aufzeich- nungs und -Wiedergabegerätes, das eine Rauschsperfenschältung gemäß der Erfindung enthält,
F i g. 3 ein besonderes Schaltbild der Rauschsperrenschaltung gemäß F i g. 2,
F i g. 4 eine Darstellung des Auftretens von CRC-Fehlern pro Vertikalsynchronperiode,
Fig.5 ein Blockschaltbild, bei dem eine Rauschsperrenanzeigeschaltung dsT. Blockschaltbild gemäß F i g. 2 hinzugefügt ist,
Fi g. 6 ein ausführlicheres Schaltbild der Rauschsperrenanordnung gemäß F i g. 3,
Fig.7 Signalverläufe zur Erläuterung des Betriebes der Schaltung gemäß F i g, 6,
Fig.8 ein Blockschaltbild eines zweiten AusfühpjTigsNispiels der Rauschsperrenanordnung der Erfindung,
F i g. 9 Signalverläufe zur Erläuterung des Betriebes der Schaltung gemäß F i g. 8.
Vor der Erläuterung der Erfindung sei zunächst der Aufbau bzw. das Format des FCM-Signals mit Bezug auf die F i g. 1A und 1B erläutert
Wie in Fig. IA dargestellt stimmt das Format des PCM-Sigrals mit einem Standard-Fernsehsignal in beispielsweise dem NTSC-System überein und ist ein Datenblock 10 in 245 Horizontalsynchronperioden (245H) in einer Vertikalsynchronperiode (1 V=262,5H) untergebracht Wie in F i g. 1B dargestellt nimmt jede Horizontaisynchronperiode Audio- oder Tondaten 12 auf, die eine digitale Wiedergabe eines analogen Tonsignals sind, sowie einen Fehl.; icorrekturcode 13 zum Korrigieren von Fehlern in den Uat:n 12 und eines CRC-Code 14 zum Erfassen der Fehler. Folglich enthält eine Vertikalsynchronperiode (IH) 245 Sätze an Tondaten 12. Fehierkorrekturcode 13 und CRC 14. Weiter iind vorgesehen Vertikalsynchronsignale 11 und Horizontalsynchronsignale 15. Diese Synchronsignale werden auch als Synchronsignale für die Datenfolge oder -sequenz verwendet
Anhand der Fig. 2—9 werden bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung erläutert.
F i g. 2 zeigt ein Blockschaltbild eines Ausführungsbeispiels einer Wiedergabeeinheit eines PCM-Aufzeichnungs- und -Wiedergabegerätes, das eine Rauschsperrenschahung gemäß der Erfindung enthält. F i g. 2 zeigt ein Videobandgerät 20 (VTR), vun dem ein wiedergegebenes Signal 20a einer Trennschaltung 21 zugeführt wird, die die Synchronsignale von den Datensignalen abtrennt. Ein Ausgangs-Datensignal 21a wird einem Datendecodierer 22 und einer Fehlererfassungsschaltune 23 zugeführt. Ein Ausgangssignal des Datendecodierers 22 wird einem Cignalausgangsanschluß 28 über eine Schalteinrichtung 25, einen Digital/Analog-Umsetzer 26 (D/A) und einer Rauschsperreneinri^htung 27, wie einem elektronischen Schalter, zugeführt. Andererseits wird ein erstes Ausgangssignal 23a von der Fehlererfassungsschaltung 23 der Schalteinrichtung 25 über eine Datenkorrekturschaltung 24 zugeführt, während ein zweites Ausgangssignal 23b der Rauschsperreneinrichtung 27 über eine Rauschsperrenschaltung 29 zugeführt vird. Ein Ausgangs-Synchronsignal 21 b von der Trennschaltung 21 wird dem DatendecodH-rer 22. der Fehlererfassungsschaltung 23 und der P.ausch&perrenschaltung 29 zugeführt. Die Rauschsperrenschaltung 27 wirkt zum entweder Hindurchlpssen des Ausgangssignals des D/A-Umsetzer* 26 zum Signalausgangsanschluß 28 oder zum Blockieren (z. B. Erden) das Ausgangssignals unter Steuerung durch das Ausgangssignal drr Rauschspen anschaltung 29.
Der Betrieb der Schaltung gemäß Fig.2 wird im folgenden erläutert. Von den von dem VTR 20 wiedergegebenen Signalen 20a werden die Ausgangs-Datensignale 21a, die von der Trennschaltung 21 erhalten werden, durch den Datendecodierer 22 decodieit und wem kein Fehler in den Tonciaten ü2 enthalten ist, wird das Ausgangssignal des Datendecodierers 22 durch die Schalteinrichtung 25 zum
D/A-Umsetzer 26 hindurchgeführt, wo sie in ein Analogsigna1 umgesetzt werden, das zum Signalausgangsanschluß 28 über die Rauschsperreneinrichtung 27 ausgegeben wird, die nun in ihrem ausgeschalteten oder Sperrzustand ist. Wenn die CRC 14 in der Datensignalsequenz einen Fehler in den Ausgangs-Datensignalen 21a erfaßt, die der Fehlererfassungsschaltung 23 zugeführt sind, stellt die Datenkorrekturschaltung 24 richtige Daten 24a wieder her unter Verwendung des Fehlerkorrekturcodes 13, und die richtigen (korrigierten) Daten werden anstelle der falschen (nichtkorrigierlen Daten) die von dem Datendecodierer 22 abgeleitet werden, dem D/A-Umsetzer 26 über die Schalteinrichtung 25 zugeführt. Zu diesem Zeitpunkt unterrichtet die Fehlererfassungsschaltung 23 die Rauschsperrenschaltung 29, daß ein Fehler erfaßt worden ist. Die Rauschsperrenschaltung 29 zählt die Anzahl der Fehlererfassungen bezüglich dem Vertikalsynchronsignal 11 im Ausgangs-Synchronsignal 2If)und steuert die Einschalt- und Ausschaltzustände (Durchschall- und Sperrzustände) der Rauschsperreneinrichtung 27 abhängig von der Anzahl.
F i g. 3 zeigt ein bestimmtes Schaltbild der Rauschsperrenschaltung 29, wobei die Beziehung zwischen der Anzahl der der Rauschsperrenschaltung 29 zugeführten Fehlersignale und der Ein/Aus-Steuerung der Rauschsperreneinrichtung 27 erläutert wird. In Fig.3 ist die Rauschsperrenschaltung 29 durch einen Strichlinien-Block dargestellt. Ein Zähler 30 besitzt einen Fehlersignal-Zähleingang /, einen Löscheingang CLR und einen Zählausgang Q, der mit Anschlüssen D von Vergleichern 31, 32 bzw. 33 verbunden ist. Der Vergleicher 31 erzeugt ein Hochpegel-Ausgangssignal am Ausgang Q (Ausgangsanschluß), wenn ein Eingangssignal am Anschluß D einen Zählwert von mindestens 32 wiedergibt, und erzeugt in anderen Fällen ein Niederpegel-Ausgangssignal. Der Vergleicher 32 erzeugt ein Hochpegel-Ausgangssignal an einem Ausgang Q, wenn ein Eingangssignal am Anschluß D einen Zählwert von mindestens 64 wiedergibt, und erzeugt ein Niederpegel-Ausgangssignal in anderen Fällen. Der Vergleicher 33 ist ein verriegelter Vergleicher, dessen Ausgang Q auf hohem Pegel verriegelt ist. wenn ein Eingangssignal zum Anschluß D unmittelbar vor dem Triggern des Vergleichers 33 durch ein Eingangssignal zu einem Anschluß C einen Zählwert von höchstens 2 wiedergibt, und ist in allen anderen Fäälen auf niedrigem Pegel verriegelt Die Anschlüsse C der Vergleicher 31, 32 und 33 empfangen die Vertikalsynchronsignale 11. die von der Trennschaltung 21 abgeleitet sind, so daß die synchron zu den Vertikalsynchronsignalen gelöscht werden.
Ein Ausgangssignal vom Anschluß (?des Vergleichers 31 wird einem Eingangsanschluß eines ODER-Glieds 34 zugeführt, und ein Ausgangssignal vom Anschluß Q des Vergleichers 32 wird dem anderen Eingangsanschluß des ODER-Glieds 34 über einen monostabilen Multivibrator 35 der Zeitdauer Γ zugeführt. Der monostabile Multivibrator 35 beginnt (hohes Ausgangssignal) bei einer Hochpegei-Flanke und hört nach der Zeitdauer T auf (niederes Ausgangssignal) und beginnt von neuem, wenn eine weitere hochpegelige Flanke in der Zeitdauer Tauftritt
Ein Ausgangssignal des ODER-Glieds 34 wird einem Eingangsanschluß Seines RS-Flipflops 36 mit bevorzugtem Setzzüsiäiid rügeführi, und ein Aüsgangssigr.a! vorn Anschluß ζ) des Verg'eichers 33 wird einem Eingangsanschluß R des RS-FJipflops 36 zugeführt. Ein Ausgangssignal von einem Anschluß Fdes RS-Flipflops 36 mit bevorzugtem Setzzustand wird der Rauschsperreneinrichtung 27 zugeführt, so daß die: Rauschsperreneinrichtung 27 durch das hochpegelige Ausgangssignal durchgeschaltet und durch das niederpegelige Ausgangssignal gesperrt wird.
Anhand F i g. 4 wird die Betriebsweise der Schaltung nach Fig. 3 erläutert. In Fig.4 wird die Betriebsweise der Schaltung nach F i g. 3 erläutert. In F i g. 4 ist längs der Ordinate die Anzahl der CRC-Fehler pro Vertikalsynchronperiode dargestellt und ist lungs der Abszisse die Vertikalsynchron-Einheitszeit t dargestellt. Die an der Basis der Fig.4 dargestellte Kurve zeigt den Ein/Ausschaltzustand der Rauschsperroneinrichtung 27.
Zunächst sei angenommen, daß die Rauschsperreneinrichtung 27 im ausgeschalteten oder Sperrzustand ist, d.h., das Ausgangssignal am Ausgang Fdes RS-Flipflops 36 ist auf niedrigem Pegel, und daß insgesamt drei CRC-Fehler während einer Zeitperiode von f=0 bis t»1 erfaßt werden. Zum Zeitpunkt f = i wird die Anzahl N( = 3) der Fehler gelöscht. Zu diesem Zeitpunkt ist. da /V= 3, das Ausgangssignal am Ausgang <?des Vergleichers 31 auf niedrigem Pegel und sind die Ausgangssignale der Vergleicher 32 und 33 ebenfalls auf niedrigem Pegel. Folglich wird der Ausgang Fdes RS-Flipflops 36 auf niedrigem Pegel gehalten, da beide Eingangssignal daran auf niedrigem Pegel sind. Wenn die Anzahl Λ/der Fehler während einer Zeitperiode f=1 bis /=2 32 überschreitet, wird der Ausgang Q des Vergleichers 31 auf hohem Pegel verriegelt, was über das ODER-Glied 34 zum Eingangsanschluß 5 des RS-Flipflops 36 übertragen wird. Als Ergebnis nimmt der Ausgang Fdes Flipflops 36 hohen Pegel an zum Durchschalten der Rauschsperreneinrichtung 27. Während einer Zeitdauer von f=2 bis /=5 bleiben die Ausgänge Q der Vergleicher 31 und 32 auf niedrigem Pegel, während der Vergleicher 33 den niedrigen Pegel jedesmal verriegelt, wenn das Vertikalsynchronsignal zugeführt wird, da die Anzahl Λ/der Fehler nicht kleiner 2, d. h., mindestens 2 ist. Folglich ist das Eingangssignal zum RS-Flipflop 36 auf niedrigem Pegel und bleibt der Ausgang F auf hohem Pegel und bleibt die Rauschsperreneinrichtung 27 durchgeschaltet Zum Zeitpunkt r=6 ist die Anzahl der Fehler niedriger als 2 und nimmt der Ausgang des Vergleichers 33 den hohen Pegel an, wodurch der Eingang R des RS-Flipflops 36 hohen Pegel annimmt. Als Ergebnis kippt der Ausgang Fdes Flipflops 36 auf niedrigen Pegel. Folglich wird die Rauschsperreneinrichtung 27 gesperrt.
Weiter wird während einer Zeitperiode von f=6 bis f=7, wenn die Anzahl der Fehler 32 überschreitet, die Rauschsperreneinrichtung 27 in der gleichen Weise durchgeschaltet, wie das oben erläutert worden ist. Wenn die Anzahl N der Fehler zu einem Zeitpunkt /=7a64 überschreitet nimmt der Ausgang Q des Vergleichers 32 den hohen Pegel ein und beginnt der monostabile Multivibrator 35 (zu arbeiten). Da die Anzahl N der Fehler zu einem Zeitpunkt 8a wieder 64 überschreitet beginnt der monostabile Multivibrator 35 von neuem. Nach einem Zeitpunkt f=9 siad die Ausgangssignale der Vergleicher 31 und 32 auf niedrigem Pegel, bleibt jedoch das Ausgangssignal des monostabilen Multivibrators 35 auf hohem Pegel während der Zeitperiode T. Dadurch wird erreicht daß das RS-Flipfiop 36 der folgenden Stufe über das ODER-Glied 34 gesetzt wird, um den den Einschahzustand der Rauschsperreneinrichtung 27 aufrechtzuerhalten. Wenn die Anzahl N der Fehler zu einem
Zeitpunkt t= 14 innerhalb der Zeitperiode 7"(d. h., etwa <* s) unter 2 abfällt, erzeugt der Vergleicher 33 ein Hochpegel-Ausgangssignal zum Rücksetzen des KS-Flippflops 36. Da jedoch das RS-Flipflop 36 ein Flipflop mit bevorzugtem Setzzustand ist, wird es nicht rückgesetzt bis zu einem Zeitpunkt f=n-2s am Ende der Zeitperiode T, wenn das Flipflop 36 die Rauschsperreneinrichtung 27 abschaltet (sperrt).
Der erste Teil des oben erläuterten Betriebes ist anwciidbar auf den Rauschsperrenbetrieb, der bei kurzzeitigen Signalausfällen oder externem störenden Rauschen während des Dauerwiedergabebetriebes anwendbar ist. Er besitzt eine Hysterese bezüglich des Einschaltens der Rauschsperre, wenn die Anzahl Λ/der Fehler mindestens 32 ist, und des Abschaltens der π Rauschsperre, wenn /V= 2 oder niedriger ist. Der zweite Teil des Betriebes ist anwendbar auf den Rauschsperrenbetrieb für die voreingestellte Zeitperiode T, wenn das Datensynchronsignal tatsächlich verschoben wird.
Fig.5 zeigt ein Schaltbild, das abhängig von dem Durchschalten der Rauschsperreneinrichtung 27 die Abspielpegelanzeige löscht und die Rauschsperrenanzeige betätigt. In F i g. 5 wird das von dem Datendecodierer 22 oder der Datenkorrekturschaltung 24 über die Schalteinrichtung 25 erhaltene Datensignal dem D/A-Umsetzer 26 und einer Wiedergabepegelanzeigeschaltung 40 zugeführt, die eine Gruppe von LEDs enthält zur Anzeige des Abspiel- oder Wiedergabepegels. Das Ausgangssignal der Rauschsperrenschaltung 29 wird der Rauschsperreneinrichtung 27, der Wiedergabepegelanzeigeschaltung 40 und einem Rauschsperrenanzeiger 42 zugeführt, der eine LED 43 enthält. Wie in Hg.2 wird die Rauschsperreneinrichtung 27 zur Erzeugung des wiedergegebenen Ausgangssignals zwischen dem D/A-Umsetzer 26 und dem Signalausgangsanschluß 28 gesetzt, und die Wiedergabepegelanzeigeschaltung 40 decodiert das Signal, bevor es dem D/A-Umsetzer 26 zur digitalen Anzeige zugeführt wird. Das Ausgangssignal der Rauschsperrenschaltung 29 wird zum Ansteuern der Rauschsperreneinrichtung 27 verwendet zum Abschwächen (»Rauschsperren«) des wiedergegebenen Ausgangssignals, während es auch die Wiedergabepegeianzeigeschaltung 40 zum Löschen der Anzeige steuert. Es steuert auch den Rauschsperrenanzeiger 42, um den Verwender über das Auftreten eines Rauschsperrens während des Wiedergebens zu informieren und um die Rauschsperren-Betriebsart von einem Nullsignal-Wiedergeben zu unterscheiden.
F i g. 6 zeigt ein ausführliches Schaltbild der Rauschsperrenschaltung 29 gemäß F i g. 3, und F i g. 7 zeigt Signalverläufe während des Betriebes der Rauschsperrenschaltung 29. Fig. 6 zeigt einen 8-Bit-Binärzähler 30a mit einem Eingangsanschluß IN, einem Löschanschluß CLR und Ausgangsanschlüssen Qa-Qh, wobei der Anschluß Qa der Anschluß für das niedrigstwertige Bit ist, und wobei der Anschluß Qh der Anschluß für das höchstwertige Bit ist Ein niederpegeliges Eingangssignal zum Anschluß CLR erreicht daß alle Ausgänge Qa- Qh eine »0« annehmen. Der Ausgangsanschluß Qc des Zählers 30a ist mit einem Eingangsanschluß IN eines monostabilen Multivibrators 35a verbunden, der einen Impuls abgibt dessen Dauer durch einen Widerstand R\ und einen Kondensator Ci bestimmt ist und der abhängig von einem Übergang von niedrigem Pegel zu hohem Pegel beginnt Ein Ausgangsanschluß OUT des monostabilen Multivibrators 35a ist mit einem Eingangsanschiuß & eines ODER-Glieds 34a verbunden, dessen Eingangsanschluß b mit dem Ausgangsanschluß Qrdes Zählers 30a verbunden ist. Ein Ausgangsanschluß cdes ODER-Glieds 34a ist mit einem Eingangsanschluß Seines RS-Flipflops 36a mit bevorzugtem Setzzustand verbunden, dessen Ausgangsanschluß Q mit der Rauschsperreneinrichtung 27 verbunden ist. Die Ausgangsanschlüsse Qa und Qr des Zählers 30a sind mit Eingangsanschlüssen b bzw. a eines NAND-Glieds 50 verbunden, und dessen Ausgangsanschluß c ist mit einem Eingangsanschluß R eines SR-Flipflops 51 verbunden. Ein Eingangsanschluß a eines UND-Glieds 52 ist mit einem Ausgangsanschluß Q des SR-Flipflops
51 verbunden, und ein Eingangsanschluß b ist mit einem Vertikalsynchronsignalanschluß 21 ba verbunden und ein Ausgangsanschluß eist mit einem Eingangsanschluß R des RS-Flipflops 36a verbunden. Der Eingangsanschluß IN eines monostabilen Multivibrators 53 ist mit dem Vertikalsynchronsignalanschluß 21 ba verbunden und beginnt abhängig vom Übergang von hohem Pegel auf niedrigen Pegel mit der Erzeugung eines Impulses einer Dauer, die durch einen Widerstand R2 und einen Kondensator (.2 bestimmt ist, an einem Ausgangsanschluß OUT, der mit dem Eingangsanschluß CLR des Zählers 30a und mit dem Eingangsanschluß S des SR-Flipflops 51 verbunden ist.
Der Betrieb der Schaltung gemäß Fig. 6 wird folgenden erläutert. Wie in Fig. 7A dargestellt, ist das Vertikalsynchronsignal, das dem Eingangsanschluß IN des monostabilen Multivibrators 53 vom Anschluß 216a zugeführt wird, eine positive Impulssequenz mit fester Frequenz. Das Ausgangssignal 53a vom monostabilen Multivibrator 53 ist eine Impulssequenz, die an einer negativen Flanke des Vertikalsynchronsignals 21 ba beginnt, wie in Fig. 7B dargestellt. Wie in Fig. 7C dargestellt, sind, wenn das Eingangssignal 23a (Anzahl der Fehler) des Zählers 30a während der Zeitperiode fi — h gemäß F i g. 7A auf Null ist, die Ausgänge QA und Qb des Zählers 30a beide auf »0« zum Zeitpunkt 54, so daß das Ausgangssignal 50a des NAND-Glieds 50 hohen Pegel annimmt, wie in Fig.7D dargestellt. Da das Ausgangssignal 53a des monostabilen Multivibrators 53 ebenfalls auf hohem Pegel ist, wie in Fig. 7B dargestellt, bleibt das Ausgangssignal 51a des SR-Flipflops 52 auf hohem Pegel, wie in F i g. 7E dargestellt. Zu diesem Zeitpunkt (Zeitpunkt 54) nimmt, wenn ein hochpegeliges Signal dem Anschluß ödes UND-Glieds
52 vom Anschluß 216a zugeführt wird, Das Ausgangssignal 52a des UND-Glieds 52 hohen Pegel während der Periode des Signals an, wie in Fig. 7F dargestellt, um das RS-Flipflop 36a rückzusetzen. Als Ergebnis nimmt das Rauschsperren-Ausgangssignal niedrigen Pegel an oder bleibt auf niedrigem Pegel, wenn das RS-Flipflop 36a vorher rückgesetzt worden ist.
In der Zeitperiode f2— ft gemäß Fig.7A nehmen, wenn drei Impulse dem Eingangsanschluß IN des Zählers 30a zugeführt werden, die binären Ausgangssignale Qa und <?ßdes Zählers 30a beide hohen Pegel zum Zeitpunkt 55 an, so daß das Ausgangssignal 50a des NAND-Glieds 50 niedrigen Pegel annimmt Als Ergebnis nimmt das Ausgangssignal 51a des SR-Flipflops 51 niedrigen Pegel an zur Verriegelung des Ausgangssignals. Zum Zeitpunkt 56 wird, selbst wenn der positive Impuls des Vertikalsynchronsignals 21 ba dem UND-Glied 52 zugeführt wird, das RS-Flipflop 36a nicht rückgesetzt Das Ausgangssignal 51a des SR-Flipflops 51 wird (auf hohen Pegel) gesetzt durch das Ausgangssignal 53a des monostabilen Multivibrators 53, das in Anschluß an das Vertikalsynchronsigna! 2\ba angelegt wird. Insoweit ist der Betrieb des Schaltungs-
teils gemäß Fig.6, der dem Vergleicher 33 und dem RS-Flipflop 36 gemäß Fig.3 entspricht, erläutert worden.
Wenn die Anzahl der Zähler-Eingangssignale 23a während der Periode des Vertikalsynchronsignals 21 ba 32 erreicht, nimmt der Ausgang <?rdes Zählers 30a, der der Ausgang der sechsten Stelle ist, hohen Pegel an zum Setzen des RS-Flipflops 36a über das ODER-Glied 34a, so daß der Au,gang des RS-Flipflops 36a hohen Pegel annimmt, der wiederum erreicht, daß die Rauschsperreneinrichtung 27 durchgeschaltet wird.
Wenn die Anzahl der Eingangssignale 23a zum Zähler 30a 64 erreicht, nimmt der Ausgang QG des Zählers 30a, der der Ausgang der siebten Stelle ist, hohen Pegel an zum Triggern des monostabilen Multivibrators 35a, dessen Ausgangsanschluß OUT auf hohem Pegel während einer festen Zeitperiode gehalten wird, so daß das RS-Flipflop 36a durch das ODER-Glied 34a zum Erzeugen eines hochpegeligen Ausgangs gesetzt wird. Da das RS-Fünf lon Via bevorzugten Setzzustand besitzt, wie das erläutert worden ist, wird erreicht, daß das Rauschsperrenausgangssignal hohen Pegel annimmt unabhängig vom Rücksetz-Eingangssignal. Insoweit wurde der Betrieb des Teils der Fig. 7 erläutert, der den Vergleichern 31 und 32, dem monostabilen Multivibrator 35, dem ODER-Glied 34 und dem RS-Flipflop36 gemäß F i g. 3 entspricht.
Während die Anzahl N der Fehler auf 32 oder 64 bei dem erläuterten Ausführungsbeispiel eingestellt worden war, können diese Anzahlen selbstverständlich frei gewählt werden.
Bei dem zuvor erläuterten Ausführungsbeispiel wird das CRC-Fehlererfassungssignal als Erfassungssignal für den Rauschfaktor verwendet zum Verhindern des Rauschausgangssignals. In ähnlicher Weise kann das kontinuierliche Fehlen des Horizontalsynchronsignals erfaßt werden. Fig.8 zeigt die Schaltungsanordnung eines anderen Ausführungsbeispiels, und F i g. 9 zeigt die zeitabhängigen Signalverläufe dazu, wobei eine Rauschsperrenschaltung erläutert wird, die den Rauschsperrenbetrieb abhängig von der Erfassung des kontinuierlichen Fehlens des Horizontalsynchronsignals steuert.
Fig.8 zeigt eine Trennschaltung 57 zum Abtrennen der Horizontalsynchronsignale von der PCM-Datensequenz und einen ersten Taktimpulssignalgenerator 58 und einen zweiten Taktsignalgenerator 59. Durch die Bezeichnungen H, ti\ und U2 sind Signalleitungen für die Horizontalsynchronsignale, die ersten Taktimpulse bzw. die zweiten Taktimpulse bezeichnet. Ein /V-fach-Zähler 60 zählt die ersten Taktimpulse u\. Er wird jedesmal gelöscht, wenn normalerweise das Horizontalsynchronsignal H auftritt und erzeugt ein Ausgangssignal w, wenn eine vorgegebene Anzahl aufeinanderfolgender Horizontalsynchronsignale H fehlt. Die Anzahl N des /V-fach-Zählers 60 ist so gewählt, daß die Beziehung
3fn/fH<N<Afn/fH
erfüllt ist, mit Fn=Wiederholfrequenz der dem Eingang des N-fach-Zählers 60 zugeführten Taktimpulse u\, FH= Wiederholfrequenz der Horizontalsynchronsignale H, wobei angenommen ist, daß die Anzahl der Horizontalsynchronsignale H, die aufeinanderfolgend fehlen, auf der der Rauschsperrenbetrieb beruht 4 beträgt Ein RS-Flipflop 51 besitzt einen Setzeingang, der das Horizontalsynchronsignal H empfängt und einen Rücksetzeingang, der das Ausgangssign*·1 w des W-fach-Zählers 60 empfängt
Der Betrieb des N-fach-Zählers 60 und des RS-Flipflops 61 wird nun mit Bezug auf F i g. 9 näher erläutert. Fig.SA zeigt einen ausgangsseitigen Signalverlauf des Horizontalsynchronsignals H. Während der Zeitperiode ίι, in der kein Horizontalsynchronsignal H fehlt, wird der /V-fach-Zähler 60 gelöscht (rückgesetzt) durch die jeweiligen Signale H, so daß kein Ausgangssignal w erzeugt wird.
Während der Zeitperiode h, während der ein Signal H fehlt, wird der Zähler 60 durch das nächste ankommende Signal //gelöscht, so daß kein Zählerausgangssignal w erzeugt wird. In ähnlicher Weise wird während der Zeitperioden t3 und U, in denen zwei bzw. drei Signale H fehlen, kein Zähler-Ausgangssignal w erzeugt, da der N-fach-Zähler 60 gelöscht wird, bevor er N Taktimpulse ut zählt. Während der Zeitperiode /5. während der vier Signale H fehlen, tritt das Rücksetzsignal //nicht auf, bevor der Zähler 60 zum vorgegebener Zählerstand N gezählt hat, und erzeugt der Zähler 60
2u das AuSgangssigna! w, wenn er /VTükiimpüise ui zähii. Das Zähler-Ausgangssignal w des /V-fach-Zählers 60 setzt das RS-Flipflop 61 zurück, das von dem nächsten ankommenden Horizontalsynchronsignal H wieder gesetzt wird. Folglich ändert sich das Ausgangssignal χ des RS-Flipflops 62 von hohem Pegel (»1«) auf niedrigen Pegel (»0«) und von niedrigem Pegel auf hohen Pegel, wie das in F i g. 9B dargestellt ist.
Ein M-fach-Zähler 62 und ein RS-Flipflop 63 in der folgenden Stufe werden nun erläutert.
Der M-fach-Zähler 62 wirkt zum Erreichen einer Lösezeitperiode für das Rauschsperren (Freigeben des Rauschsperrens), nachdem das normale Horizontalsynchronsignal H wiederhergestellt worden ist. Die Lösezeitperiode kann beispielsweise Is betragen. Die Anzahl M des M-fach-Zähler 62 ist auf Fm eingestellt, wobei /mdie Wiederhoifrequenz der Taktimpulse ui ist, die dem M-fach-Zähler 62 zugeführt sind.
Gemäß F i g. 9 wird während der Zeitperiode ?5, in der vier Horizontalsynchronsignale fehlen, das RS-Flipflop 63 durch das Ausgangssignal χ des RS-Flipflops 61 gesetzt. Folglich ändert sich ein Ausgangssignal y des RS-Flipflops 63 von hohem Pegel (»1«) auf niedrigen Pegel (»0«) zum Zeitpunkt 63a gemäß F i g. 9C, so daß das Rauschsperren während der niederpegeligen Periode ausgelöst wird.
Das Ausgangssignal χ des RS-Flipflops 61 (niederpegelige Periode in F i g. 9B) erreicht, daß das Rauschsperrensignal (niedriger Pegel in Fig.9C) durch das RS-Flipflop 63 erzeugt wird, und löscht den M-fach-Zähler 62. Wenn das Ausgangssignal χ auf hohen Pegel übergeht zählt der M-fach-Zähler 62 die Taktimpulse ui vorwärts, wobei jedoch der Inhalt des M-fach-Zählers 62 durch jedes Ausgangssignal χ des RS-Flipflops 61 gelöscht wird, was anzeigt daß mindestens vier aufeinanderfolgende Horizontalsynchronsignale H fehlen, wie das in den Zeitperioden fc und ti dargestellt ist. In der Zeitperiode &, in der nicht mindestens vier aufeinanderfolgende Horizontalsynchronsignale H fehlen, zählt der M-fach-Zähler 62 60 Taktimpulse Ui in der Zeitperiode 7λ. wenn er ein Rauschsperren- L,ösf>signal an einem Ausgangsanschluß C erzeugt D^s pr-reicht daß das Ausgangssignal y des RS-Flipflops 63 vOn niedrigem Pegel auf hohen Pegel geschaltet wird, und daß das Rauschsperren eine Sekunde, nachdem nicht mehr mindestens vier aufeinanderfolgende Horizontalsynchronsignale //fehlen, gelöst (freigegeben) wird.
Um sicherzustellen, daß das Rauschsperren ausgelöst wird, wenn mindestens vier Horizontalsvnchronsiimsle
H fehlen, unc' daß das Rauschsperren eine Sek., nachdem nicht mehr mindestens vier aufeinanderfolgende Horizontalsynchronsignale fehlen, gelöst wird, ist die Wiederholfrequenz /„ der Taktimpulse U\ des ΛΖ-fach-Zählers 60 iiuf 2,6 MHz eingestellt, ist die Wiederholfrequenz fm der Taktimpulse Ui zum M-fach-Zähler 62 auf 59,9 Hz eingestellt, ist die Anzahl N auf 756 eingestellt und ist die Anzahl M auf 60 eingestellt. In diesem Fall wird eine Beziehung An= 168 /"/-/erreicht, und entspricht die Anzahl N= 756 4,5 H.
Bei dem in Fig.8 dargestellten Ausführungsbeispiel ist die CRC-Signalüberwachungsschaltung (Rauschsperrenschaltung 29) gemäß F i g. 3 parallel zum Horizontalsynchronsignal-Überwachungssystem vorgesehen und werden die Ausgangssignale beider Schaltungsanordnungen eii.erp NAND-Glied 64 zugeführt, [-olglich werden das Rauschsperrensignal y, das durch Überwachen der Horizontalsynchronsignale H erzeugt wird, und das Rauschsperrensignal z, das durch Überwachen des CRC-Signals erzeugt wird, in dem NAND-Glied 64 kombiniert, so HaB das Rauschsperren ausgeiüsi wird, wenn irgendeine der Überwachungsschaltungen die gegebenen Anforderungen erfüllt.
Bei der obigen Erläuterung war die Anzahl N des A/-fach-Zählers 60 auf 256 eingestellt und war die Anzahl M des M-fach-Zählers 62 auf 60 eingestellt.
Durch geeignetes Wählen dieser Zahlen kann die Anzahl der aufeinanderfolgend fehlenden Horizontal Synchronsignale, bei der das Rauschsperren ausgelöst wird, und die Löseperiode für das Rauschsperren bestimmt iverden.
Wie vorstehend ausführlich erläutert, wird gemäß der Erfindung das Rauschausgangssignal, das sonst durch den Kurzzeitigen Signalausfall oder durch externes Pauschen oder durch das Fehlen von Synchronsignalen
ic wahrend der Wiedergabe erzeugt wird, abgeschwächt. Weiter kann die Periode der Rauschspe· = ^-Betriebsart (Abschwächungs-Betriebsart) automatisch abhängig von der Ursache des Rauschens bestimmt werden. Insbesondere kann für einen einzelnen bandbedingten Signalausfall (Beschichtungsloch) oder für externes tauschen die Rauschsperren-Betriebsart abhängig von der Erfassung gelöst werden, daß die Anzahl der CRC-Fehler unter eine vorgegebene Anzahl verringvrt ist, wobei dann, wenn längerdauerndes Rauschen zu erwarten ist aufgrund des Fehlens des Synchronsignals, uie RäusLlispci'rcn-Beiricbsari fortgesetzt w;rd während einer veränderbaren voreingestellten Zeitperiode. Weiter wird der obige Betrieb durch Überwachen des aufeinanderfolgenden Fehlens des Horizontalsynchronsignals erreicht und kann das System sehr leicht di° Normalbetriebsart wiederherstellen.
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Rauschsperrenanordnung für PCM-Aufzeichnungs- upd -Wiedergabevorrichtung, beii der mehrere Dateneinheitenseouenzen, die in jeder Datensynchronsignalperiode, beispielsweise einer Vertikalsynchronperiode, enthalten sind, von einer PCM-Datensequenz wiedergegeben werden, die auf einem Aufzeichnungsmedium aufgezeichnet ist, wobei in der Dateneinheitensequenz mittels eines Fehlererfassungssignals erfaßt wird, daß in jeder Dateneinheitensequenz enthalten ist, und wobei bei Erfassen eines Ausfalls Korrekturdaten einem Ausfallsabschnitt in der Dateneinheitensequenz mittels eines Fehlerkorrekturcodes in der Dateneinheitensequenz hinzuaddiert wird, die der Ausfalls-Dateneinheitensequenz vorangeht und/oder folgt, dadurch gekennzeichnet, daß nur dann, wenn die Anzahl der Ausfalls-Dateneinheitensequenzen, die erfaßt ist, einen vorgegebenen Wert eberschreitet der eine Grenze für die Datenkompensationsfähigkeit bezüglich der Ausfalls-Dateneinheitensequenz mittels des Fehlerkorrekturcodes fiberschreitet, eine Rauschsperrenschaltung (29) ein Rauschsperrensignal abgibt und daß eine Rauschsperreneinrichtung (27). die in einen Signalübertragungsweg (22, 25, 26, 28) eingefügt ist, durch das Rauschsperrensignal zum Unterbrechen des Signalübertragungsweges steuerbar ist
2. Rauschsperrenanordnung nach Anspruch 1. dadurch gekernzeichnet, daß eine Steuereinrichtung (33,36) die Unterbrechung des Signalübertragungsweges (22, 25, 26, Zj) löst, wenn die in der Datensynchronsignalperiode erfaßte Anzahl der Ausfalls-Dateneinheitensequenze einen zweiten Wert erreicht, der kleiner als der vorgegebene Wert ist.
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