DE302059C - - Google Patents

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DE302059C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43LARTICLES FOR WRITING OR DRAWING UPON; WRITING OR DRAWING AIDS; ACCESSORIES FOR WRITING OR DRAWING
    • B43L7/00Straightedges
    • B43L7/005Straightedges combined with other drawing aids

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand der Erfindung ist ein Lineal mit darauf angebrachter mechanischer Vorrichtung, durch welche ein Schreibstift, Füllfederhalter o. dgl. selbsttätig liniiert. Von den bereits bekannten Erfindungen unterscheidet sich vorliegende Erfindung dadurch, daß ein mit einem auf dem Lineal geführten Schieber b und mit einem Schnurzug h verbundener Schreib- - stift durch Drehen eines Zahngetriebes d, e an
ίο der Linealkante liniiert und beim Freilassen des Zahngetriebes selbsttätig durch einen beim Verschieben des Schreibstiftes sich spannenden Gummischnurzug g in die Ausgangsstellung zurückgezogen wird. Der Schreibstift ist mit
is einem Schleifhebel i verbunden, der beim Rücklauf die Spitze des Stiftes von der Schreibunterlage abhebt.
Die Liniiervorrichtung ist gleich einem gewöhnlichen Lineal zum Liniieren jeder beliebigen Schreibunterlage, auch dicker Bücher, zu verwenden, ohne daß vorher besondere Anstalten zur Handhabe der Vorrichtung getroffen werden müßten. Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand dargestellt.
Auf dem Lineal ist eine erhöht liegende Schiene α angebracht, auf welcher eine Schiebevorrichtung b mit daran zu befestigendem Schreibstift oder Füllfederhalter läuft. Am rechten Ende des Lineals ist eine Leitrolle c und darunter auf derselben Welle ein kleines Zahnrad d angebracht, in das ein Zahnhebel e eingreift. Links befindet sich auf dem Lineal ebenfalls eine kleine Leitrolle f. Die Schiebevorrichtung und der Schreibstift werden durch ein über die Leitrolle f laufendes Gummiband g immer links gehalten. Nach der anderen Seite sind die Schiebevorrichtung und der Schreibstift durch einen Schnurzug h mit der Leitrolle c verbunden. Wird letztere durch einen Daumendruck auf den Zahnhebel e in Bewegung gesetzt, dann zieht der Schnurzug den Schreibstift an der Kante des Lineals entlang, wodurch die Linie gezogen wird. Bei dieser Bewegung wird gleichzeitig das Gummiband gespannt, welches beim Loslassen des Zahnhebels die Schiebevorrichtung und den Schreibstift wieder in die erste Lage zurückzieht. Fig. ι und 2 der Zeichnung geben die Ausführung bekannt. Damit beim Rücklauf der Schreibstift die Schreibunterlage nicht berührt, ist unterhalb desselben ein Schleifhebel i angebracht, der die Spitze des Schreibstiftes beim Rücklauf hochhebt, wie Fig. 3 und 4 der Zeichnung zeigen.

Claims (1)

55 Patent-Ansprüche:
1. Liniiervorrichtung für Lineale, dadurch gekennzeichnet, daß ein mit einem auf dem Lineal geführten Schieber (δ) und mit einem Schnurzeug (h) verbundener Schreibstift durch Drehen, eines Zahngetriebes (d, e) an der Linealkante liniiert und beim Freilassen des Zahngetriebes selbsttätig durch einen beim Verschieben des Schreibstiftes sich spannenden Gummischnurzug (g) in die Ausgangslage zurückgezogen wird.
2, Liniiervorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Schreibstift ein Schleifhebel (i) verbunden ist, der beim Rücklauf die Spitze des Stiftes von der Schreibunterlage abhebt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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