DE3021969C2 - Zahnräderwechselgetriebe in Gruppenbauart für Kraftfahrzeuge - Google Patents

Zahnräderwechselgetriebe in Gruppenbauart für Kraftfahrzeuge

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Friedrich 8952 Marktoberdorf Görner
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GOERNER, FRIEDRICH, 8952 MARKTOBERDORF, DE
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Xaver Fendt & Co 8952 Marktoberdorf De
Xaver Fendt & Co 8952 Marktoberdorf
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    • F16H3/02Toothed gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio or for reversing rotary motion without gears having orbital motion
    • F16H3/08Toothed gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio or for reversing rotary motion without gears having orbital motion exclusively or essentially with continuously meshing gears, that can be disengaged from their shafts
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60KARRANGEMENT OR MOUNTING OF PROPULSION UNITS OR OF TRANSMISSIONS IN VEHICLES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF PLURAL DIVERSE PRIME-MOVERS IN VEHICLES; AUXILIARY DRIVES FOR VEHICLES; INSTRUMENTATION OR DASHBOARDS FOR VEHICLES; ARRANGEMENTS IN CONNECTION WITH COOLING, AIR INTAKE, GAS EXHAUST OR FUEL SUPPLY OF PROPULSION UNITS IN VEHICLES
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Description

Die Erfindung betrifft ein Zahnräderwechselgetriebe der im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 angegebenen Gattung.
Bei einem bekannten Zahnräderwechselgetriebe dieser Bauart (DE-OS 2 513 512) wird die Forderung nach einem größeren Regelbereich und einer Anzahl von Schnellgängen mit Fahrgeschwindigkeiten von über 25 km/h dadurch erfüllt, daß zwischen dem Ackergruppenvorgelege und dem Gangschaltgetriebe ein weiteres Getriebe angeordnet ist. dessen Einschaltung in und Herausnahme aus den Kraftfluß mittels des Gangschalthebels beim Wechsel einer neu hinzugekommenen Schaltgasse erfolgt. Dadurch, daß der Kraftfli/ß in allen Gängen vom Antriebsmotor über das zweistufige Feinstufengetriebe und in den Schnellgängen zusätzlich über das Ackergruppenvorgelege verläuft, ist es. um das Feinstufengetriebe, das Gruppengetriebe und das Schaltgetriebe in die gewünschte Schaltstcllung zu bringen, notwendig, beim Übergang vom schnellsten Gang der unterhalb der Schnellgänge liegenden Gruppe zum langsamen Transport- oder Schnellgang und zurück jeweils drei Bedienungshebel zu betätigen.
Eine Getriebeanordnung, die über die ursprünglich mittels des Schaltgetriebes schaltbaren Gänge hinaus mehrere für Transportfahrten geeignete Schnellgänge zur Verfugung stellt, ist in der DE-OS 21 45 773 beschrieben. Auch bei dieser bekannten Getriebeanordnun ist dem Schaltgetriebe ein mehrstufiges Feinstufengetriebe im Kraftfluß vorgeschaltet, dessen Eingangswelle mit der Ausgangswelle des Schaltgetriebes fluchtet. Einer der Stufen des Feinstufengetriebes ist ein Zwischengetriebe vorschaltbar, das über ein entsprechend großes Zahnrad auf der Eingangswelle eine allgemeine Erhöhung des Drehzahlniveaus sämtlicher nachgeordneten Zahnräder bewirkt. Dabei fungiert das Zahnrad des Feinstufengctriebes auf der Eingangswcllc lediglich als Zwischenrad. Mit eingeschaltetem Zwischengetriebe wird so in den Gängen des Schaltgetriebes ein Betrieb mit erhöhter Fahrgeschwindigkeit möglich. Mil der Erhöhung des Drehzahlniveaus sind jedoch ein erhöhter Geräuschpegel der bekannten Getriebeanordnung sowie relativ hohe Pantschvcrluste in Kauf zu nehmen.
Ein hinsichtlich dieser Druckschriften bereits verbessertes Zahnräderwechselgetriebe für Kraftfahrzeuge ist in der DE-OS 22 02 425 beschrieben. Dieses bekannie Getriebe baut auf ein für Fahrgeschwindigkeiten bis zu ca. 25 km/h konzipiertes Schaltgetriebe auf, dessen Vorgelegewelle mit der Eingangswelle eines Gmppengetriebes fluchtet, während die Abtriebswelle zui Eingangswelle achsversetzt ist Ein drehfest auf der Eingangswelle angeordnetes und ein drehbar auf der Vorgelegewelle gelagertes Zahnrad eines Gruppengetriebeteils stehen in Kämmeingriff mit lediglich je einem zugeordneten Zahnkranz eines drehbar auf der Abis mebswelle gelagerten Hohlwellenteils. Durch Kuppeln entweder des einen oder anderen Zahnrades auf der Eingangswelle bzw. der Vorlegewelle mit der Vorlegewelle steht am Ausgang des Schaltgetriebes entsprechend der Anzahl der Stufen des Gruppengetriebeteiles die doppelte Anzahl Gänge bereit Zur Erzielung von Fahrgeschwindigkeiten bis ca. 50 km/h ist das Schaltgetriebe um ein Zwischengetriebe mit einem oder zwei Getriebezweigen erweitert, deren miteinander kämmende Zahnräder auf der Eingangs- und der Abtriebswelle angeordnet sind. Das Zwischengetriebe ist in einem gesonderten, zwischen dem Schaltgetriebe und der Kupplung angeordneten Getriebegehäuse untergebracht, wobei die die Zahnräder des Zwischengetriebes tragenden Wellen entsprechend verlängert sind.
Hiervon ausgehend ist es Aufgabe der Erfindung, ein Zahnräderwechselgetriebe der eingangs beschriebenen Bauart zu schaffen, das bei kurzer Bauweise ein bequemeres Schalten ermöglicht
Die Lösung dieser Aufgabe ist im kennzeichnenden Teil des Patentanspruches 1 beschrieben. Durch die Erfindung ist es ausgehend von dem geschwindigkeitsmäßig unter dem langsamen Schnellgang liegenden Gang möglich, in den langsamen Schnellgang zu schalten, ohne mehr als einen Schalthebel zu vei: (eilen. Außerdem ist die Anzahl der Eingriffsstellen miteinander kämmender Zahnräder in den Schnellgängen auf zwei reduziert worden, so daß nur geringe Übertragungsverluste auftreten. Eine Vergrößerung der Anzahl der Schnellgänge ist ohne weiteres gemäß dem Kennzeichen des Anspruchcs 2 zu erzielen.
Die Erfindung wird im folgenden anhand eines schemalisch dargestellten Zahnräderwechselgetriebcs beschrieben.
Das gezeigte Zahnräderwechselgetriebe eines Fahrzeuges besteht aus einem Feinstnfengetriebe 1, einem Gangschaltgetriebe 2 mit Rückwärts- und Ackergruppervorgelege 3 und einem Überbrückungsgetriebe 4. Die mit dem Antriebsmotor 5 des Fahrzeuges verbundene Eingangswelle 6 des Feinstufengetriebes 1 trägt drei drehfest mit ihr verbundene Zahnräder 7, 8, 9, welche mit drei über Kupplungen 10, 11 mit der sie tragenden Welle 12 kuppelbare Zahnräder 13,14,15 in Eingriff stehen.
Mittels einer Kupplung 16 ist die Welle 12 mit einer
bo fluchtend zu ihr angeordneten Welle 17 des Gangschaltgetriebes 2 verbindbar. Auf der Welle 17 sind ebenfalls drehfest drei Zahnräder 18, 19, 20 angeordnet, die mit drehbar auf der Ausgangswelle 21 des Gangschaltgetriebes 2 gelagerten Gegenrädern 22, 23,24 zusammen-
b-, arbeiten. Mittels Kupplungen 25, 26 sind die Gegenräder 22, 23, 24 wahlweise mit der Alisgangswelle 21 verbindbar, wobei die Kupplung 25 darüber hinaus cliis /im Bildung des Rückwärtsganges benötigte Zahnrad 27 mit
Jcr Ausgangswcllc21 kuppcll.
Zur F.r/.ielung besonders langsamer Fahrgcschwin-Jigkcilcn ist die Kupplung Ιβ /.wischen dem I'cinsiufenjclriebc ! und dem Gangschaltgctriebe 2 durch das kckergruppenvorgelcgc 3 überbrückbar. Hierzu ist das mit der verschiebbaren Hälfte der Kupplung 16 verbundene Zahnrad 28 auf der Welle 12 in Eingriff bringbar mit dem Zahnrad 29 des Ackergruppenvorgeleges 3, wobei nunmehr der Kraftfluß über das andere Zahnrad 30 des Ackergruppenvorgeleges 3 entweder über die Zahnräder 19 und 23 oder das Zahnrad 27 zur Ausgangswelle 21 des Gangschaltgetriebes 2 verläuft.
Das Oberbrückungsgetriebe 4 zur Erzielung der Schnellgänge mit besonders hohen Fahrgeschwindigkeiten weist eine Welle 31 auf, auf der drei Zahnräder 32,33,34, die ständig mit den Zahnrädern 7,8,9 auf der Eingangswelle 6 des Feinstufengetriebes 1 in Eingriff stehen, drehbar gelagert sind. Ober in bekannter und daher nicht gezeigter Weise mit dem Schalthebel des Gangschaltgetriebes schaltbare Kupplungen 35,36, sind diese Zahnräder mit der Weile 31 kuppelbar. Cin weiteres, drehfest auf der Welle 31 angeordnetes üahnrad 37 kämmt mit einem Zahnrad 38, das auf der zur Eingangswelle 6 fluchtend angeordneten Ausgangswelle 21 des G angschaltgetriebes 2 sitzt.
Wird das Fahrzeug in dem mit dem Feinstufengetriebes 1, dem Gangschaltgetriebe 2 und ggf. dem Ackergruppenvorgelege 3 bildbaren Gängen betrieben, so rotieren die Zahnräder 32, 33, 34 des Überbrückungsgetriebes 4 im Leerlauf mit nur relativ geringer Geschwindigkeit, so daß die dabei auftretenden Pantsch- und Leerlaufverluste gering sind. Ähnliches trifft zu. wenn zur Erzielung höherer Fahrgeschwindigkeiten der Kraftfluß über das Überbrückungsgetriebe 4 geleitet wird. Ip. diesem Fall drehen sich die von den auf der Eingangswelle 6 sitzenden Zahnrädern 7, 8, 9 angetriebenen Zahnräder 13, 14, 15 des Feinstufengetriebes J und die Zahnräder des Schaltgetriebes 2 mit normaler Drehzahl.
40
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
45

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Zahnräderwechselgetriebe in Gruppenbauart für Kraftfahrzeuge, insbesondere für land- und/oder bauwirtschaftliche Nutzfahrzeuge, mit einem über ein mehrstufiges Feinstufengetriebe und ggf. über ein Ackergruppenvorgelege antreibbaren Gangschaltgetriebe, dessen Ausgangswelle fluchtend zur Eingangswelle des Feinstufengetriebes angeordnet ist und ein Fest-Zahnrad trägt, das über ein auf einer Welle eines Oberbrückungsgetriebes befestigtes Zahnrad und ein mit dieser Welle kuppelbares Zahnrad von auf der Eingangswelle des Feinstufengetriebes befestigten Zahnrädern antreibbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß das mit der Welle (31) des Oberbrückungsgetriebes (4) kuppelbare Zahnrad mit einem der Zahnräder (7,8,9) der Eingangswelle (6) in Kämmeingriff steht.
2. Zahnradwechselgetriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Welle (31) des Überbrückungsgetriebes (4) mehrere kuppelbare Zahnräder (32, 33, 34) trägt, die jeweils mit einem Zahnrad der Eingangswelle (6) kämmen.
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