DE3022247C2 - Tonbandgerät - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft ein Tonbandgerät mit elektromotorischer Bewegungssteuerung des Klemmrollen-/
Kopfträgerelementes, das entgegen der Spannkraft eines Spannelementes zwischen einer Andrück- und einer
Freigabeposition entsprechend den Betriebsarten »Aufnahme/Wiedergabe« bzw. »Vor-ZRücklauf, Stop« bewegbar
ist
In einem herkömmlichen Tonbandgerät ist im allgemeinen
eine Trägerplatte vorgesehen, auf welcher ein Kopf und eine Klemmrolle befestigt sind, welche durch
Schieben eines Schiebeknopfes oder durch Drücken eines Druckknopfes gemeinsam verschoben werden. Bei
einer derartigen herkömmlichen Konstruktion muß eine verhältnismäßig große Kraft auf den Schiebe- oder
Druckknopf ausgeübt werden. Aus diesem Grunde ist die mechanische Konstruktion der Trägerplatte, weiche
der auf einen Schiebe- oder Druckknopf ausgeübten Kraft dient, im allgemeinen größer und komplizierter,
wodurch die Komptaktheit des Tonbandgerätes beeinträchtigt wird.
Um die Nachteile eines herkömmlichen Tonbandgerätes unter Verwendung eines Schiebe- oder Druckknopfes,
wie vorstehend beschrieben, zu überwinden, wurde ein Tonbandgerät entwickelt, welches mit einem
vom Bandantriebsmotor gesondert angeordneten Steuermotor versehen ist, welcher die Stützplatte kontrolliert.
In einer Konstruktion unter Verwendung eines Steuermotors ist die Stützplatte mittels einer Preßnokke
oder einer Nockenwelle belastet, wobei die Preßnokke durch die Antriebskraft des Steuermotors zur Steuerung
des Vor- oder Rücklaufes der Trägerplatte gedreht wird. Der Vor- oder Rücklauf der Trägerplatte, welcher
durch die Preßnocke bewirkt wird und die Drehbewegung des Steuermotors zum Antrieb der Preßnocke
müssen zeitlich in völligem Einklang stehen. Die bekannten Geräte weisen jedoch den Nachteil auf, daß
eine derartige zeitliche Übereinstimmung mittels einer einfachen Vorrichtung nicht hinreichend genau gesteuert
werden kann. Diejenigen Tonbandgeräte, welche einen Steuermotor verwenden, gehören ausschließlich zu
den Tonbandgeräten mit offenliegenden Bändern, d. h, daß diese Technik bislang nicht für Kassetten-Geräte,
wie beispielsweise Taschengeräte, einsetzbar ist
In der DE-OS 28 40 067 ist ein Tonbandgerät mit den s Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruches beschrieben,
bei dem die Kopftrageplatte über einen Hebelmechanismus von einer elektromotorisch betätigten Nokke
entgegen der Spannkraft einer Feder betätigt wird. Der Hebelmechanismus beaufschlagt die Kopftrageplatte
in Richtung auf die Andrückposition, die Feder zieht die Kopftrageplatte in die Freigabeposition. Nachteilig
am bekannten Tonbandgerät ist, daß durch Verwendung eines einzigen Motors zum Bandantrieb und
zur Bewegungssteuerung eine komplizierte Mechanik
zur Übertragung der Antriebsleistung auf die Kopf trageplatte
notwendig ist
Die DE-OS 26 04 045 beschreibt ein Tonbandgerät, bei dem zwischen elektromotorisch betätigbaren
Schalttasten und den eigentlichen Ausführungsorganen
μ ein motorgetriebener Offnungs-/Verriegelungs-Betätigungsmechanismus
angeordnet ist
Die FR-PS 23 99 707 beschreibt ein Tonbandgerät, das auf einen einfachen elektrischen Impuls hin die Wirkung
des Fingerdrucks eines Benutzers nachvollzieht
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Tonbandgerät mit den eingangs genannten Merkmalen so
auszugestalten, daß eine Miniaturisierung ohne Qualitätsverlust bei Aufnahme und Wiedergabe ermöglicht
wird.
Diese Aufgabe wird gelöst mit einem Tonbandgerät der genannten Art, das dadurch gekennzeichnet ist, daß
ein gesonderter Steuermotor mit angekoppelter Nokkenwelle mit Preßnocke vorgesehen ist, daß die Preßnocke
auf das Kopfträgerelement in Richtung »Freiga-Deposition« entgegen der Kraft des Spannelementes
wirkt welches das Kopfträgerelement in Richtung »Andrückposition« beaufschlagt, daß in der Andrückposition
das Kopfträgerelement von der Preßnocke freikommt und durch die Kraft des Spannelementes und
Positionierungsmittel justiert wird, und daß auf der Nockenwelle in an sich bekannter Weise eine Steuernocke
befestigt ist, die einen Steuerschalter zur Steuerung des Steuermotors betätigt.
Gegenüber dem bekannten Stand der Technik weist die Erfindung folgende Vorteile auf:
Gegenüber dem bekannten Stand der Technik weist die Erfindung folgende Vorteile auf:
— Durch Anbringung des gesonderten Steuermotors wird eine wesentliche Vereinfachung erzielt.
— Dadurch, daß die Preßnocke in Richtung »Freigabeposition« wirkt und das Spannelement das Kopfträgerelement
mit Hilfe der Positionierungsmittel in der Andrückposition fixiert, wird eine verschleißarme
exakte Positionierung des Magnetkopfes zum Band erreicht, während bei den bekannten Vorrichtungen
der Kopfträger bzw. der dazugehörige Hebel immer durch die Antriebsmittel in die Andrückposition
gebracht wird.
— Dadurch, daß in der Andrückposition das Kopfträgerelement von der Preßnocke freikommt (was bei
den bekannten Vorrichtungen nicht der Fall ist), kann eine relativ große Toleranz bei der Fertigung
der elektromotorisch betätigten Antriebsmittel hingenommen werden, ohne bei Aufnahme und
Wiedergabe eine Fehlpositionierung des Magnetkopfes in Kauf nehmen zu müssen. Die bekannten
Vorrichtungen erlauben keine derartigen Toleranzen, was sowohl die Fertigungskosten im allgemeinen
wesentlich anhebt, insbesondere aber eine Mi-
niaturisierung wesentlich erschwert.
Im weiteren Verlauf der Beschreibung wird ein Ausführungsbeispiel
der Erfindung unter Hinweis auf die Figuren erläutert Die Figuren dienen lediglich der Erläuterung
und beschränken den Gegenstand der Erfindung nicht auf die dort abgebildeten Ausführungsformen.
Es zeigt
F i g. 1 eine perspektivische Ansicht des Tonbandgerätes nach eäier bevorzugten Ausführungsform der Erfindung;
F i g. 2 ein Diagramm eines elektrischen Schaltkreises für einen hoch integrierten Schaltkreis (LSI);
F i g. 3 ein Zeitdiagramm für jeden Ausgang des LS/;
F i g. 4 eine schematische Aufsicht der internen Struktur des Tonbandgerätes;
F i g. 5 eine versetzte Seitenansicht entlang der Linie VIII-VIII gemäß der F ig. 4;
Fig.6 bis 8 eine Vorderansicht, eine Aufsicht und
eine eine zerlegte Anordnung, welche die Preßnocke, die Steuernocke und das Schneckenrad darstellen, die
jeweils auf der Nockenwelle befestigt sind;
Fig.9 eine Rückansicht entlang der Linie XIIXU
gemäß der F i g. 4;
Fig. 10 eine Aufsicht und stellt die Beziehung zwischen
dem Kopfhebel, der Preönocke und der Steuernocke in Stop-, FF-, oder REW-Betrieb dar;
F i g. 11 ein Zeitdiagramm der Steuerung des Steuermotors
durch einen Steuerknopf;
Fig. 12 eine Aufsicht, welche die Anordnung dss
Kopfhebels, der Preßnocke und der Steuernocke in Aufnahme- oder Wiedergabe-Betrieb darstellt;
Fig. 13 eine Aufsicht einer Ausführungsform des Kopfhebels und
F i g. 14 eine versetzte Seitenansicht von links entlang der Linie XVII-XVII gemäß F i g. 4.
Nachfolgend wird eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung unter Bezugnahme auf die Figuren beschrieben.
Wenn auch in dieser Ausführungsform die technische Idee der Erfindung bezüglich eines Kassetten-Gerätes
beschrieben wird, so wird doch darauf hingewiesen, daß die Erfindung auch bei Tonbandgeräten
mit offenliegenden Bändern verwendet werden kann.
In F i g. 1 ist das erfindungsgemäße Tonbandgerät 10 zu sehen, welches einen Gerätekörper 12 mit einer Aussparung
11 für eine Kassette aufweist. Die Kassettenaussparung 11 ist von einem Scharnierdeckel 13 verdeckt,
welcher geöffnet und geschlossen werden kann. Der Hauptschalter 14 ist an einer Seitenfläche des Tonbandkörpers
12 angebracht. Ein Lautstärkeregler 17, ein Pausenknopf 18, ein Kondensatormikrophon 19, eine
Mikrophonbuchse 20 und eine Kopfhörerbuchse 21 sind an dem oberen Ende des Tonbandkörpers 12 angeordnet.
In einem herkömmlichen Tonbandgerät werden im allgemeinen alle Befehle durch mechanische Vorrichtungen
eingegeben, wie beispielsweise Schiebe- oder Druckknöpfe. Im Gegensatz dazu werden im hier gezeigten
Tonbandgerät 10 die Befehle über Berührungsschalter an einen LS/ gegeben. Die Tastschalter 24 bis
28 REC, PLAY, STOP, REW und FF sind in einer Reihe auf der Oberseite des Tonbandkörpers 12 angeordnet.
Ein Digitalzähler 30 mit Flüssigkristallanzeige, ein Rückstellungsschalter 31 und ein Memory-Schalter 32
sind ebenfalls an der Oberseite des Tonbandkörpers 12 angeordnet.
Nachfolgend wird die Konstruktion des elektrischen Systems anhand der F i g. 2 erläutert. Der Ausgangspegel
am Ausgang des LSI34, der auf die Bedienung eines
Tastschalters reagiert, bewegt sich zwischen einem hohen und einem niederen Wert. So befindet sich beispielsweise
bei Betätigung des RECORD-Schalters 24 oder des PLAY-Schalters 25, um diese einzuschalten,
ein mi· einem Aufnahme- und Wiedergabe-Verstärkersystem 37 verbundener Ausgang 7"1 auf einem hohen
Pegel und das Verstärkungssystem 37 ist leitend; der gewünschte Betrieb, d. h, die Aufnahme oaer Wiedergabe,
wird elektrisch geregelt Andererseits ist bei Drükken des STOP-Schalters 26, des REW-Schalters 27 oder
des FF-Schalters 28 der Ausgang Ti auf einem niederen Pegel und das Verstärkungssystern 37 ist nicht-leitend.
Bei der Aufnahme, der Wiedergabe und dem FF-Betrieb sind unter den Ausgangsbuchsen T2 bis 75 des
LSI 34 die Ausgangsbuchsen Γ2 und Γ3 auf einem
niederen Pegel, die Ausgangsbuchsen T4 und Γ5 werden
auf einem hohen Pegel gehalten, um den Bandantriebsmotor 38 zu betreiben. Dann werden unter den
Schalttransistoren Tr 1 bis Tr 4 die Transistoren TrI
und Tr 3 angeschaltet, die Transistoren Tr 2 und Tr 4
ausgeschaltet, so daß der Strom in der P(Play)-Richtung fließt Bei Aufnahme- und Wiedergabebetrieb wird die
Drehzahl des Motors durch einen elektronischen Regler 39 kontrolliert; bei. dem FF-Betrieb arbeitei der Motor
mit einer hohen Geschwindigkeit ohne Beeinflussung durch den elektronischen Regler 39. Bei dem REW-Betrieb
befinden sich die Ausgangsbuchsen Γ2 und T3 auf einem hohen Pegel, die Ausgangsbuchsen TA und 7"5
auf einem niederen Pegel. Die Transistoren Tr 1 und Tr 3 werden dann ausgeschaltet, die Transistoren Tr 2
und Tr 4 eingeschaltet, so daß der Strom in der Ä-(Rückspulung)
Richtung fließt
So dreht sich der Bandantriebsmotor 358 bei hoher Geschwindigkeit ohne Beeinflussung durch den elektronisehen
Regler 39. Ein Steuermotor 40 ist gesondert von dem Bandantriebsmotor 38 angeordnet. Der Steuermotor
40 steuert die Vor- und Rückwärtsbewegung durch Drehung der Preßnocke, welche mit einer Kopfträger-Vorrichtung
in Verbindung steht, beispielsweise in Form einer beweglichen Trägerplatte, auf welcher ein
Kopf und eine Klemmrolle befestigt sind. Die bewegliche Trägerplatte und die Preßnocke werden an anderer
Stelle der Beschreibung erläutert. Wenn sich ein Ausgang Γ6 des LSI 34 auf einem niederen Pegel befindet,
so werden die Schalttransistoren Tr 5 und Tr 6 eingeschaltet, der Steuermotor 40 dreht. Wenn der Steuermotor
40 dreht um die Preßnocke und die Nockenwelle um einen festgelegten Winkel zu drehen, wird die Trägerplatte
in eine gewünschte vorgelagerte Stellung verschoben, und zwar mittels der Zugkraft einer Feder,
sobald der Magnetkopf mit dem Band in Berührung kommt und die Klemmrolle das Band mit der Antriebswelle
einklemmt. Wenn die Trägerplatte in die gewünschte Stellung verschoben ist wird der Ausgang Γ6
auf einen hohen Pegel gebracht, um die Schalttransistoren TrS und 7>6 auszuschalten und damit die Drehung
des Steuermotors 40 zu unterbrechen und den Aufnahme- oder Wiedergabe-Betrieb aufrechtzuerhalten. Wird
beispielsweise der STOP-Schalter 26 betätigt, so befindet sich der Ausgang Τβ auf einem niederen Pegel, der
Steuermotor 40 dreht. So wird die Preßnocke über einen vorgegebenen Winkel gedreht, um die Trägerplatte
zu verschieben und so die Klemmrolle von der Antriebswelle zu trennen. Somit wird eine Betriebsänderung
vom Aufnahme- oder Wiedergabebetrieb zum STOP-Betrieb erreicht. Der Steuermotor 40 wird so
durch die Änderung des Pegels an Γ6 gesteuert.
Um die Stellung der Trägerplatte genau zu bestim-
Um die Stellung der Trägerplatte genau zu bestim-
men, ist die Steuernocke zur Bedienung des Steuerschalters für den Steuermotor 40 starr an der Nockenwelle befestigt, und zwar zusammen mit der Preßnocke,
wie weiter unten erläutert wird.
Da die Steuernocke auf der Nockenwelle befestigt ist, s
kann das öffnen und Schließen des Steuerschalters mittels der Steuernocke durch die Umdrehung der Preßnocke völlig synchronisiert werden. Da die Pegeländerung von Γ6 des LS/durch den Steuerschalter in ihrem
Zeitverlauf bestimmt wird, kann die Bewegung der Trägerplatte vollständig kontrolliert werden. Das Zeitdiagramm der Ausgangspegel der Buchsen Π bis TS im
Betrieb ist in F i g. 3 dargestellt. Der Ausgangspegel der Ausgangsbuchse 7*6 wird weiter unten beschrieben, da
er mit dem öffnen und Schließen des Steuerschalters is
verbunden ist. Jedes Signal wird an den LSI 34 gegeben, und zwar zur Erzeugung eines Alarms bei irrtümlicher
Lösung in Verbindung mit der Bedienung des REC-Schalters 24, zur Bedienung des Anzeigesystems für das
Bandende oder des Bandzählgerätes oder um einen Abfall der Spannung der Batterie anzuzeigen.
Nachfolgend wird die mechanische Konstruktion des
Tonbandgerätes 10 erläutert. Wie der F i g. 4 zu entnehmen ist, enthält das Tonbandgerät 10 einen Bandantriebsmechanismus 45 zur Übertragung der Antriebs-
kraft des Bandantriebsmotors 38 auf ein Paar von Bandspulen zur Bewegung des Bandes, eine Kopfträger-Anordnung 50 mit einer drehbaren Trägerplatte 49, auf
welcher ein Aufnahme- und ein Wiedergabekopf 47 und eine Klemmrolle 48 befestigt sind. Das Tonbandgerät 10
enthält ferner einen Nockenantriebsmechanismus 53 zur Übertragung der Antriebskraft des Steuermotors 40
auf eine Preßnocke 52, welche gegen die belastete Platte gepreßt wird. Der Bandantriebsmotor 38 und der
Steuermotor 40 sind beide durch Schrauben an einer Grundplatte 56 befestigt welche eine geneigte Form
aufweist. Diese Grundplatte 56 ist mittels Schrauben an einer festen Platte befestigt, d. h, an der Basisplatte 57.
Eine Nockenwelle 58 der Preßnocke 52 ist auf der Grundplatte 56 drehbar gelagert In F i g. 4 ist ein Teil
der Grundplatte 56 weggeschnitten, um die darunterliegenden Teile deutlich dazustellen. Die Grenzlinie ist
durch eine Strich-Punkt-Linie gekennzeichnet Eine Kassette 61 wird durch ein Paar von konischen Kassetten-Führungsstiften 62 und 63 geführt welche in dem
Kassetteneinschub 11 befestigt sind (vgl. F i g. 1).
Wie den F i g. 4,5 und 10 zu entnehmen ist weist der
Nockenantriebsmechanismus 53 ein Getriebe 109 auf, welches ein auf der Ausgangswelle des Steuermotors 40
befestigtes Zahnrad umfaßi, beispielsweise ein Schnekkeilgetriebe HO und ein Schneckenrad 111, welches an
der Nockenwelle 58 und auf der Befestigungsplatte 56 befestigt ist und das Schneckengetriebe 110 kämmt
Das Schneckenrad 111 ist am unteren Ende der Nockenwelle 58 angebracht die Preßnocke 52 ist an der Nok-
kenwelle 58 oberhalb des Schneckenrades befestigt Ein Steuerschalter 112 zur Steuerung des Motors 40 ist an
der hinteren Fläche der Montageplatte 56 befestigt Der Schalter 122 hat einen beweglichen Kontakt 113 und
einen festen Kontakt 114. Ein Anschlag 117 aus Isoliermaterial beispielsweise aus Kunststoff, ist an dem festen
Kontakt 114 angebracht Der Anschlag 117 wird gegen
die Endfläche der Montageplatte 56 gedrückt und zwar mittels der Spannkraft des festen Kontaktes 114 selbst
der als Blattfeder wirkt (vgl. F i g. 4). Da der Anschlag
117 gegen die Endfläche der Montageplatte 56 gedrückt wird, kann die Lage des stationären Kontaktes 114 genau eingerichtet werden. Da die Lage des festen Kon
taktes 114 genau eingeregelt werden kann, ist es möglich, die »ON«-Lage des Kontrollschalters 112 genau zu
justieren. Der bewegliche oder der feste Kontakt des Schalters 112 ist geerdet, der andere ist mit dem LSI 34
verbunden. Eine Steuernocke 118 zum Abbiegen des beweglichen Kontaktes 113 des Schalters 112 und zu
dessen Verbindung mit dem festen Kontakt 114 ist am oberen Ende der Nockenwelle 58 eingerichtet auf der
gleichen Höhe mit dem festen Ausgang. Diese Nocke 118 ist aus Kunststoff hergestellt und mit der Nockenwelle 58 starr verbunden.
Wie der Fig. 6 entnommen werden kann, sind das
Schneckenrad 111, die Preßnocke 52 und die Steuernokkc 118 mit asr Nockenwelle 58 fest verbunden und bilden eine Einheit. Die Preßnocke 52 und die Steuernocke
118 haben die in den F i g. 7 und 8 dargestellte Form.
Der Winkel zwischen einem Punkt P des maximalen Vorsprunges der Preßnocke 52 und dem Betriebsaufnahmepunkt Q1 der Steuernocke 118, bei dem sich der
bewegliche Kontakt 113 mit dem festen Kontakt 114 in
Verbindung befindet und so den Steuerschalter einschaltet, ist durch die relative Lage eines Vorsprunges
119 der Trägerplatte 49 (wird weiter unten beschrieben)
zum Steuerschalter 112. Weiterhin wird der Winkel zwischen dem Betriebsaufnahmepunkt Q1 und einer Betriebsabschaltestellung Q 2, in welcher der bewegliche
Kontakt 113 vom festen Kontakt 114 getrennt ist, um den Schalter auszuschalten, in Übereinstimmung mit
der Wirkung des Steuermotors 40 eingestellt
Das Kopfträgerteil 50 zur Halterung des Aufnahme-
und Wiedergabekopfes 47, der Klemmrolle 48 oder einer ähnlichen Vorrichtung, wie in F i g. 4 und 9 dargestellt, umfaßt eine Trägerplatte, wie einen Trägerhebel
122, auf welchem der Kopf 47 und die Klemmrolle 48 befestigt sind. Bei der dargestellten Ausführungsform ist
der Stützhebel 122 mit einem Kopfhebel 123 konstruiert, auf welchem der Kopf 47 angebracht ist und einem
Klemmrollenhebel 124, welcher die Klemmrolle 48 hält und oberhalb des Kopfhebels angeordnet ist Der
Klemmrollenhebel 124 weist ein vertikales Teil 125 und ein Paar horizontale Teile 127 und 128 auf, wobei eine
Klemmrollenwelle 126 an den oberen und unteren Teilen des vertikalen Teiles gehalten ist. Der Klemmrollenhebel 124 ist drehbar gelagert auf dem Kopfhebel 123
mittels eines Gelenkzapfens 129, welcher sich durch die horizontalen Teile 127 und 128 erstreckt Das Zentrum
der Drehbewegung, beispielsweise des Gelenkzapfens 129 wird durch das Zeichen <$>
zum besseren Verständnis gekennzeichnet Eine Torsionsfeder 134 umgibt den Gelenkzapfen 129. Das obere Ende der Torsionsfeder
greift in eine Aussparung 135 ein, welche in dem vertikalen Teil 125 angebracht ist Das untere Ende der Torsionsfeder greift in eine Aussparung 136 im Kopfhebel
123 ein. So wird der KJemmrollenhebel 123 im Gegen-Uhrzeigersinn (F i g. 4) um den Gelenkzapfen 129 mittels der Federkraft der Torsionsfeder 134 gedreht Die
Kerben 137 und 138 sind in den Seitenflächen auf der Kassettenseite der horizontalen Teile 127 und 128 ausgebildet Ein Anschlag 139 (vgL F i g. 10), welche in die
Kerbe 137 des unteren horizontalen Teiles 127 eingreifen kann, ist in einer Kerbe 140 in der Endfläche des
Kopfhebels 123 ausgebildet und nach oben gebogen. Aus diesem Grund ist der Klemmrollenhebel 123 durch
die Federkraft der Torsionsfeder 134 belastet bis die Endfläche der Aussparung 137 mit dem Anschlag 139 in
Kontakt kommt Der Kopfhebel 123 mit dem Aufnahme-/Wiedergabekopf 47 ist auf der Basisplatte 57 drehbar gelagert mittels eines Drehstiftes 144. Ein bogenför-
miges Führungsloch 145 mit dem Drehstift 144 als Zentrum der Drehbewegung ist in dem Kopfhebel 123 ausgebildet. Ein Führungsstift 146, welcher auf der Basisplatte 57 befestigt ist, erstreckt sich durch dieses Führungsloch 145. Ein Haltering ist an dem oberen Ende des
Führungsstiftes angebracht Eine Zugfeder 148 ist zwischen dem freien Ende des Kopf hebeis 123 und einem
Hebel 147 zur Vermeidung von irrtümlichen Löschungen auf der Basisplatte 57 angeordnet, so daß der Kopfhebel in Richtung entgegen dem Uhrzeigersinn nach
F i g. 4 gedrückt wird (um den Drehstift 144). Zusätzlich zu dem Aufnahme- und Wiedergabekopf 47 sind eine
Bandführung 149 neben dem Aufnahme- und Wiedergabekopf und ein Löschkopf 150 auf dem Kopfhebel 123
angebracht Der Kiemmroiienhebei 124 ist zwischen
dem Drehstift 144 und dem Aufnahme-ZWiedergabekopf 47 angeordnet. Wie den F i g. 4 und 5 zu entnehmen
ist weist der Kopf hebel 123 eine horizontale Verlängerung 154 auf, welche im wesentlichen in der gleichen
Ebene liegt, wie die Preßnocke 52. Wie in F i g. 10 dargestellt, ist in der horizontalen Verlängerung 154 eine
längliche Aussparung 155 gebildet. Die Nockenwelle 58 erstreckt sich durch diese horizontale Verlängerung. Ein
Preßvorsprung 156 erstreckt sich von der horizontalen Verlängerung 154 in die längliche Aussparung 155.
Die Wirkungsweise des Kopfträger-Teils 50 und des Nockenantriebsmechanismus 53 werden nachfolgend
erläutert Wenn eine Kassette 61 in der Kassettenaussparung 11 sitzt, drückt die Preßnocke 52 auf den Vorsprung 156 nach F i g. 10, wodurch der Kopfhebel 123 so
gegen die Federkraft der Druckfeder 148 geschwenkt ist, daß die KJemmrolle 48 von der Kapstanwelle 67
getrennt ist Wenn der Hauptschalter 14 (Fi g. 1) eingeschaltet ist Hegt die Ausgangsbuchse Γ6 (F i g. 2) des
LS/ 34 auf hohem Pegel und der Steuermotor dreht nicht Der Schalter 112 (Fig.4) ist offen. Wenn der
PLAY-Schalter 25 (Fig. 1) gedrückt wird nachdem der
Hauptschalter 14 eingeschaltet wurde, liegt die Ausgangsbuchse TS des LS/ 34 auf dem in F i g. 11 dargestellten niederen Pegels und der Steuermotor 40 beginnt zu drehen. Somit dreht über das Schneckenzahnrad 110 und das Schneckenrad Ul die Nockenwelle 58.
Die Preßnocke 52 und die Steuernocke 118 sind mit der
Nockenwelle 58 verbunden und drehen mit dieser entgegengesetzt dem Uhrzeigersinn nach Fi g. 10.
Während die Nockenwelle 58, die Preßnocke 52 und die Steuernocke 118 drehen, löst sich der bewegliche
Kontakt 113 des Steuerschalters 112 von der Nockenoberfläche zwischen den Betriebspunkten Q1 und Q 2
der Steuernocke, der bewegliche Kontakt 113 löst sich vom festen Kontakt Ü4 aufgrund der eigenen Federkraft und der Steuerschalter öffnet sich. Wenn der Steuerschalter 112 mittels der Steuernocke 118 ausgeschaltet wird (bei Drehbewegung der Nockenwelle 58), befindet sich der Ausgang T% des LSI 34 auf hohem Pegel
und unterbricht die Drehung des Steuermotors 40. Wie der Fig. 12 zu entnehmen ist wird, sofern der Steuermotor 40 nicht umdreht die Preßnocke 52 nicht gegen
den Preßvorsprung 156 gepreßt, der Kopfhebel 123 ist also frei von der Preßnocke. Da der Kopfhebel 123 mit
der Federkraft der Zugfeder 148 beaufschlagt ist, und er durch den Führungsstift 146 geführt wird, schwenkt er
um den Drehstift 144 entgegen dem Uhrzeigersinn. Die geschwenkte Lage des Kopfhebels 123 ist wie F i g. 12
zu entnehmen ist, durch den Kontakt des Führungsstiftes 146 mit dem äußersten Ende der Führungsaussparung 145 definiert Da der Kiemmroiienhebei 124 auf
dem Kopfhebel 123 mit der Federkraft der Torsionsfeder 134 beaufschlagt ist, wird die Klemmrolle 48 gegen
die Kapstanwelle 67 gepreßt. Die Kerbe 137 an der Endfläche des Klemmrollenhebels 124 wird gegen das
Anschlagelement 139 des Kopfhebels 123 gepreßt (F i g. 4). Während der Kopfhebel 123 und der Kiemmroiienhebei 124 entgegen dem Uhrzeigersinn drehen und die
Klemmrolle 48 gegen die Kapstanwelle 67 gepreßt wird, wird die Endfläche der Kerbe 137 vom Stopper 139
abgehoben, dazwischen entsteht eine kleine Lücke. So
mit ist der Kiemmroiienhebei 124 zur Lagerung der
Klemmrolle 48 unabhängig vom Kopfhebel 123 des Magnetkopfes 47. Der Klemmrollenhebel ist somit frei vom
Kopfhebel unter der Bedingung, daß die Klemmrolle 48 in Kontakt mit der Kapstanwelle 67 ist. Somit ist die
Andruckkrafi der Kiemmrolle 58 auf die Kapstanwelie
67 allein durch die Federkraft der Torsionsfeder 134 vorgegeben. Dementsprechend kann die Andruckkraft
der Klemmrolle 48 korrekt und konstant eingestellt werden. Die Anordnung nach F i g. 12 zeigt den Wieder
gabe-Betrieb, bei dem das Band zwischen der Klemm
rolle 48 und der Kapstanwelie 67 eingeklemmt ist. Die Betriebsänderung vom Wiedergabe-Betrieb beispielsweise zum STOP-Betrieb wird durch Drücken des
STOP-Schalters 26 (F i g. 1) bewirkt Wie in F i g. 14 dar
gestellt, fällt bei Drücken des STOP-Schalters 26 der
Ausgang 7*6 des LSI 34 vom hohen Pegel auf niedrigen Pegel, um den Steuermotor 40 zu drehen. Wenn sich der
Steuermotor 40 dreht, drehen Nockenwelle 58 die Preßnocke 52 und Steuernocke 118. Eine Nockenfläche 160
(Fig. 12) der Preßnocke 52 kommt mit dem Preßvorsprung 156 in Berührung und schwenkt den Kopfhebel
123 in Uhrzeigerrichtung um den Drehstift 144. Wenn der Kopfhebel 123 so weit geschwenkt ist, daß die
Klemmrolle 48 völlig getrennt ist von der Kapstanwelie
67, wird der bewegliche Kontakt 113 des Steuerschalters 112 gegen die Nockenfläche der Steuernocke 118
gepreßt wie in Fig. 10 dargestellt, und berührt den festen Kontakt 114. Der Steuerschalter wird angeschaltet
Wenn der Steuerschalter 112 angeschaltet wird, geht
der Ausgang Γ6 des LSI 34 von niedrigem auf hohen
Pegel, wie in F i g. 11 dargestellt, der Steuermotor 40
stoppt Wenn der Steuermotor 40 stoppt, kehrt der Kopfhebel 123 zum STOP-Betrieb zurück, wie in
Fig. 10 dargestellt. Die Stellung des Kopfhebels 123 ist
die gleiche bei Aufnahme- und Wiedergabe-Betrieb; in einer anderen Stellung ist er im FF-, REW- und STOP-Betrieb.
Wie bereits beschrieben, ist die Steuernocke 118 auf
der Nockenwelle 58 befestigt, auf welcher wiederum die Preßnocke 52 befestigt ist, so daß die Steuernocke den
SicuersCnäiicr 112 des SicucrrnöiüfS 40 üffnei und
schließt Wenn der Steuerschalter 112 von »ON« zu »OFF« oder von »OFF« zu »ON« geht, ändert sich der
Ausgangspegel des Anschlusses T6 des LSI 34, und die
Drehung des Steuermotors 40 stoppt Entsprechend verlaufen Vorwärts- und Rückwärtsbewegung des
Kopfträgerelements 50, die durch die Preßnocke 52 bewirkt werden und das Anhalten des Steuermotors 40,
das durch die Steuernocke 118 bewirkt wird, exakt ζεύω lieh abgestimmt, so daß die Lage des Kopfhebels 123
genau und vollständig gesteuert werden kann. Da die Lage des Kopfträgerelements 50 durch lediglich einen
einzigen Schalter gesteuert wird, ist der benötigte Platzbedarf gering und nur zwei Anschlüsse werden auf der
Bei der bisher in den Figuren dargestellten Ausführungsform ist der Kopfhebel 123 als Kopfträgerelement
50 mit der Federkraft einer einzelnen Zugfeder 148 be-
aufschlagt und ist so geformt, daß er um den Drehstift
herum drehbar ist. Das Kopfträgerelement 50 ist
jedoch nicht auf die Form eines Hebels beschränkt, sondern kann eine Gleitplatte 223 sein, die mit einer Federkraft durch ein Paar von Zugfedern 248 beaufschlagt ist
und deren Gleitbewegung durch ein Paar von Führungsstiften 246 und Führungsaussparungen 247 geführt
wird, in F i g. 13 dargestellt.
Ϊ5
20
25
30
50
55
50
65
Claims (1)
- Patentanspruch:Tonbandgerät mit elektromotorischer Bewegungssteuerung des KIemmrolleiWKopftragerelementes, das entgegen der Spannkraft eines Spannelementes zwischen einer Andruck- und einer Freigabeposition entsprechend den Betriebsarten »Aufnahme/Wiedergabe« bzw. »Vor-/Rücklauf, Stop« bewegbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß ein gesonderter Steuermotor (40) mit angekoppelter Nockenwelle (58) mit Preßnocke (52) vorgesehen ist, daß die Preßnocke (52) auf das Kopf trägerelement (50) in Richtung »Freigabeposition« entgegen der Kraft des Spannelementes (148) wirkt, welches d&ü Kopfträgerelement (50) in Richtung »AndrOckposition« beaufschlagt, daß in der Andrückposition das Kopfträgerelement (50) von der Preßnokke (52) freikommt und durch die Kraft des Spannelementes (148) und Positionierungsmittel (145,146) justiert wird, und daß auf der Nockenwelle (58) in an sich bekannter Weise eine Steuernocke (118) befestigt ist, die einen Steuerschalter (112) zur Steuerung des Steuermotors (40) betätigt
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP7449079A JPS5649A (en) | 1979-06-13 | 1979-06-13 | Tape recorder |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3022247A1 DE3022247A1 (de) | 1980-12-18 |
| DE3022247C2 true DE3022247C2 (de) | 1985-06-27 |
Family
ID=13548780
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE3022247A Expired DE3022247C2 (de) | 1979-06-13 | 1980-06-13 | Tonbandgerät |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US4373172A (de) |
| JP (1) | JPS5649A (de) |
| DE (1) | DE3022247C2 (de) |
Families Citing this family (13)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| JPS5718043A (en) | 1980-07-08 | 1982-01-29 | Clarion Co Ltd | Tape player |
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| US4519269A (en) * | 1981-06-19 | 1985-05-28 | Clarion Co., Ltd. | Transmission system in a cam mechanism |
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Family Cites Families (9)
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| US4134145A (en) * | 1975-08-13 | 1979-01-09 | Olympus Optical Company, Ltd. | Tape recorder with cue/review switching |
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-
1979
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-
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- 1980-06-13 DE DE3022247A patent/DE3022247C2/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
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| US4373172A (en) | 1983-02-08 |
| JPS5649A (en) | 1981-01-06 |
| DE3022247A1 (de) | 1980-12-18 |
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