DE3022906C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft ein Gerät zur Bestimmung des
Histogramms der Größenverteilung von Partikeln einer
Substanz, die Teilchen unterschiedlicher Größe enthält,
mit einem Laser, Bauteilen zum Gewinnen des Beugungsspektrums
einer Probe, Bauteilen zur Analyse des erhaltenen
Beugungsspektrums und mit einer Anordnung zum Aufnehmen
des Beugungsspektrums in einer radialen Richtung.
Ein solches Gerät erlaubt die Untersuchung von Blutabstrichen
oder von Blutkörperchen im Tropfen. Es kann
auch zur Untersuchung der Korngrößen von in der Industrie
benutzten staubförmigen Stoffen verwendet
werden.
Ein Gerät mit den vorstehend genannten Merkmalen ist
durch die DE-OS 20 34 378 bekannt. Dort wird ein Verfahren
zur Bestimmung des Verteilungsgesetzes der Teilchen
als Funktion ihres Radius in einem Gemisch kleiner Teilchen
mit abgerundeter Form angewandt, bei welchem in
der Brennebene eines optischen Systems der Beugungsfleck
einer Probe des Gemisches gebildet wird, das mit monochromatischem
Licht beleuchtet wird, wobei der Beugungsfleck
untersucht wird, indem nacheinander der Lichtstrom
gemessen wird.
Aus der Zeitschrift "Applied Optics" vom Februar 1972,
Vol. 11, No. 2, Seiten 265-268, ist ein Gerät beschrieben,
das ebenfalls nach dem in der vorstehend genannten
Druckschrift beschriebenen Verfahren arbeitet. Das Gerät
erlaubt die Bestimmung einer Verteilungskurve der Partikelgröße
aus einer Teilchenmischung und weist eine monochromatische
Lichtquelle, einen Behälter, in welche eine
Probe der Teilchenmischung in den parallelen Lichtstrahl
dieser Lichtquelle gebracht werden kann, ein optisches
System, das in seinem Brennpunkt ein Bild des Beugungsflecks
dieser beleuchteten Mischung erzeugt, und ein
System zur Untersuchung des Bildes auf, wobei dieses
Untersuchungssystem mehrere nacheinander in die Brennebene
einbringbare Blenden, einen Lichtempfänger, dessen
lichtempfindliche Fläche in die Bahn des von dem Bild
ausgehenden und jeweils die Blenden durchlaufenden Lichtstromes
gebracht ist, und ein System zur Verarbeitung der
von diesem Lichtempfänger erhaltenen elektrischen Signale
umfaßt. Dabei weisen die Öffnungsquerschnitte der Blende
in Bezug auf die Beugungskreise des Bildes eine tangentielle
und eine radiale Dimension auf, von denen die
tangentielle Dimension proportional der mittleren
Entfernung der Öffnung vom Mittelpunkt des Bildes ist und
die radiale Dimension an diese mittlere Entfernung durch
eine bestimmte mathematische Beziehung geknüpft ist.
In dem französischen Zusatzpatent 24 02 867 wird eine Ausführungsform
eines Gerätes beschrieben, bei welchem insbesondere
der Lichtempfänger ein Netz von Fotodioden aufweist,
deren Empfangsflächen ebensoviele Formzonen aufweisen,
die entsprechend identische den aufeinanderfolgend
gebildeten Formzonen der Teile des Beugungsbildes sind.
In einem anderen in der Fachzeitschrift "Applied Optics",
Juni 1976, Vol. 15, No. 6, Seiten 1616-1620, enthaltenen
Artikel werden ebene Masken für den Durchlaß gebeugten
Lichtes in Abhängigkeit von der zweiten, dritten und
vierten Stärke des Radius von kugelförmigen Teilchen
beschrieben.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, nicht nur eine
beschränkte Menge an Meßpunkten, sondern ein Histogramm
zu erhalten, das kontinuierlich die Größenverteilung der
Partikel beschreibt oder zumindest eine sehr viel größere
Anzahl von Histogrammpunkten in der Größenordnung von
mindestens 1000 zur Grundlage hat.
Die gestellte Aufgabe wird mit einem Gerät der eingangs
genannten Art erfindungsgemäß durch die im kennzeichnenden
Teil des Hauptanspruches aufgeführten Merkmale gelöst.
Das erfundene Gerät umfaßt die Anordnungen, eine Granulatsprobe
mit einem Laser zu beleuchten, um eine radiale Aufnahme
des Beugungsspektrums mittels Photodetektoren zu erreichen.
Die numerische Verarbeitung dieses Speichersignals vollzieht
sich in folgenden Schritten:
- (1) Ermittlung der Intensität des Spektrums
- (2) Hankel-Transformation
- (3) 2fache Ableitung
- (4) Auflösung der Faltung
In den Gleichungen sind:
N(a): Anzahl der Partikel auf dem Kreis mit dem Radius a
ω: radialer Abstand des gegenwärtig betrachteten Punkte in der Ebene des Beugungsspektrums
I ( ω): Leuchtintensität im Abstand ω vom Zentrum des kreisförmigen Beugungsspektrums
t: Ortsvariable, konjugiert zu ω
A, T: Variablen, abgeleitet von a bzw. t
Sie tauchen ebenso im mathematischen Teil dieser Beschreibung auf.
Funktion g wird später definiert (siehe (14))
Zunächst werden die mathematischen Grundlagen für die Auswertung
eines Kreisausschnitts aus dem Beugungsspektrum
erläutert.
Man betrachtet zuallererst in der Objektebene (N(A) kreisförmige
Scheiben vom Radius a, deren Mittelpunkte (x i, y i)
zufällig verteilt sind. Die komplexe Beugungsamplitude in
der Fourierebene wird als Funktion in Polarkoordinaten (u, v)
ausgedrückt durch:
Darin stellt S (u, v) die Amplitude eines Beugungsspektrums
einer Scheibe mit Mittelpunkt im Koordinatenursprung dar:
Die Exponentensumme in (5) stellt einen Ausdruck für die
Körnigkeit dar, der die schnellen Interferenzschwankungen
beinhaltet, was die Art des Beugungsflecks beschreibt.
Die beobachtete Intensität hängt also von der vermutet
zufällig verteilten Lage der Partikel und ihrer Gesamtheit ab.
Dies stellt also die Schaffung einer zufälligen Anzahl dar, von
der man klassicherweise einen Mittelpunkt erhält, indem man
die Positionen der Partikel verändert gemäß einem bestimmten
Gesetz der Wahrscheinlichkeit. Eine andere Art, diesen Mittelwert
in der Praxis zu erhalten, besteht darin, daß man ein
Plättchen mit der Probe darauf in Schwingungen versetzt und
indem man die Lichtintensität über ein bestimmtes Zeitintervall
integriert. Man vollzieht somit eine Simulation zur Abspeicherung
des Mittelwertes. Solches wird mit << gekennzeichnet. Es wird
auch folgende Kurzschreibweise benutzt: = <x<.
Für den Fall, daß man Proben mit verschiedenem Radius
a m (m = 1, M) hat, wird folgende Intensität festgestellt:
S m(u, v): Amplitude des Beugungsspektrums einer Scheibe mit
Radius a m
N m : Anzahl der Werte in der Klasse m (mit Radius a m)
(x p,m; yp,m) : Koordinaten des p-ten Scheibenmittelpunkts in der Klasse m
(x p,m; yp,m) : Koordinaten des p-ten Scheibenmittelpunkts in der Klasse m
Die Entwicklung gemäß (7) ermöglicht, daß man die quadratischen
Terme von den gemischten Produkten trennen kann.
Es ergibt sich:
Es ergibt sich:
Man nimmt die statistische Unabhängigkeit zwischen den
einzelnen Klassen an.
Wenn die schnellen Phasenschwankungen in Term, der die
Körnigkeit beschreibt, vorgegeben sind, kann man folgendermaßen
abschätzen:
Diese beiden Bezeichnungen gelten für den Frequenzbereich,
der folgendermaßen definiert ist:
L = Größe des betrachteten Scheibenausschnitts.
Der endgültige Ausdruck für die Intensität ist also:
Für den Fall runder Scheiben (10) schreibt man gemäß (6):
Für den Fall eines kontinuierlichen Histogramms (N m N(a) da)
schreibt man (11) in folgender Form an:
Die Henkel-Transformation von (1) ist:
C : Autokorrelationsfunktion einer kreisförmigen Scheibe
Man leitet zweimal unter dem Integral ab und erhält nach allen
Rechenschritten:
Die Gleichung (3) geht über in eine Faltungsgleichung durch
Austauschen von folgenden Variablen:
A = a²
T = t²/4
T = t²/4
und indem man setzt
erhält man
Man sieht also, daß N ( in der Faltungsgleichung steht
und daraus durch entsprechende Umformung gewonnen werden kann.
Zusammengefaßt, die Schritte des Vorgehens sind die folgenden:
- I. Ermittlung der Lichtintensität I ( ω) des kreisförmigen Spektrums entlang des Radiuses.
- II. Hankeltransformation (man möge sich erinnern, daß eine Hankeltransformierte nichts anderes ist als der Ausdruck einer Fouriertransformierten für den Fall einer rotationssymmetrischen Funktion.
- III. 2fache Ableitung.
- IV. Gewinnung von N ( aus der Faltungsgleichung.
Die Erfindung wird jetzt im Einzelnen beschrieben mit Bezugsnahme
auf die Zeichnungen im Anhang:
Abb. 1 zeigt schematisch ein erstes Gerät zur Analyse von
Partikelgrößen, das der Erfindung entspricht, das ein kontinuierliches
Histogramm ermöglicht und in dem die Berechnungen
von einem Mikroprozessor durchgeführt werden.
Abb. 2 zeigt schematisch ein zweites Gerät zur Analyse von
Partikelgrößen, das auch der Erfindung entspricht, das ein
diskretes Histogramm ermöglicht mit einer sehr großen Anzahl
von Stützungspunkten.
Abb. 3 zeigt ein drittes Gerät zur Analyse von Partikelgrößen,
in dem optischen Wege die Berechnung durchgeführt wird.
Bezug auf Abb. 1 : 10 bezeichnet einen Laser, z. B. einen
He-Ne-Laser und 11 kennzeichnet ein System zur Strahlaufweitung.
Der Laserstrahl 20 durchdringt die Probe 12, das ist ein Glasplättchen,
auf das der Blutabstrich aufgetragen wurde. Dieses
Plättchen 12 ist mit einem Schwingungserzeuger verbunden, dargestellt
in der Form eines ferromagnetischen Eisenkerns 13,
der mit dem Plättchen fest verbunden ist und einer elektrischen
Spule 14. Die Einheit 13-14 bildet ein Kern-Tauch-System,
das von einem Wechselstrom von beispielsweise 100 Hz angeregt
wird. Das Spektrum der Probe wird auf dem Schirm 16 abgebildet,
der sich in der Brennpunktsebene des Objektivs 15 befindet.
Der drehbare Hebel 17 kann um einen Stab rotieren, der auf
dem Sockel 18 befestigt ist und koaxial zum Laserstrahl ist.
Die Drehung des Hebels 17 wird durch den Schrittmotor 19 gesteuert.
Auf dem Hebel 17 ist der Motor 21 montiert. Motor 21
bewegt durch ein System aus Kurbelstange 22 und Kurbel 23 das
Teil 24 entlang der Nut 25 im Hebel 17. Dieses Teil 24 nimmt
das Ende der Glasfaser 26, versehen mit einer Eingangslinse,
auf. Das andere Ende der Glasfaser 26 ist an den Photodetektor
27 angekoppelt.
Der Photodetektor erzeugt ein Ausgangssignal, das I( ω)
entspricht. Der Ausgang des Photodetektors 27 ist an einen
Analog-Digital-Wandler 28 angeschlossen, dessen Ausgang zum
Mikroprozessor 29 führt. Der Mikroprozessor 29 führt die Berechnungen
der Hankel-Transformation, der 2. Ableitung und
die Gewinnung von N ( aus der Faltungsgleichung durch.
Die durch den Mikroprozessor erzeugte Funktion N(a) wird
wieder analog durch den Digital-Analog-Wandler 30, dessen
Ausgang zum Plotter 31 führt.
In Abb. 2 sind die Teile 17 bis 27 einschließlich weggelassen.
Das Spektrum wird radial aufnehmen mittels einer
Zeile von Photodetektoren 32, der den Multiplexer 33 mit
beinhaltet. Die Photodetektoren erzeugen Ausgangssignale,
die wechselseitig umgeschaltet werden mittels den vom
Mikroprozessor 29 erzeugten Taktimpulsen.
Photodetektorenzeilen bestehen aus einer großen Anzahl
von Photodioden und sind in der Technik bekannt. Man kann
zum Beispiel folgende Zeilen benutzen: 1024 × 1024 Photodioden
oder Anordnungen in CCD-Technik mit 131 × 1024 oder
121 × 1728 Elementen.
In Abb. 3 werden die Hankeltransformation, die 2fache
Ableitung und die Gewinnung einer Funktion aus einer gefalteten
Gleichung mit optischen Mitteln ausgeführt.
Die Nummern 10, 11, 12, 13-14, 15 und 16 haben dieselben
Bedeutungen wie in den Abb. 1 und 2 und bezeichnen der
Reihe nach den Laser, das Strahlaufweitungssystem, die Probe,
den Schwingungserzeuger, das Objektiv und die Brennpunktsebene
des Objektivs. Das Spektrum I( ω) erhält man in der
Ebene 16. In dieser Ebene bringt man den Spalt 40 in Radiusrichtung
an, um aus der Intensität des Spektrums, seine eindimensionale
Änderung in Radiusrichtung zu gewinnen.
In der Ebene 16 bringt man ein im Argument ω² eindimensionales
Filter 41 an, d. h. ein Filter, dessen Durchlässigkeit
proportional zu ω² ist. Die Höhe h des Filters 41 ist sehr
klein im Verhältnis zu seiner Länge l. Die 2. Ableitung
d²f/dt² erhält man in Ebene 43 mit Hilfe von Linse 42. Ab
hier sind alle optischen Vorgänge eindimensional. Die Linsen
rechts von 42 sind Zylinderlinsen.
In Abb. 3 ist die Linse 42 sphärozylindrisch und bewirkt eine
Fouriertransformation in einer Richtung und vergrößert einfacherweise
die andere Richtung entsprechend der Höhe h des
Spalts. Wegen den Symmetrieeigenschaften ist diese Vorgehensweise
annähernd gleich der direkten Anwendung einer Hankel-
Transformation.
Nach O. Bryngdahl (Optics Communication v. 10, n° 2, Febr. 1974
S. 164) ist es möglich, einen Variablenaustausch auf optischem
Weg zu vollführen durch einen entsprechend eingestellten Phasenfilter
und einem Objektiv, das zur Fourier-Transformation
benutzt wird. Man bringt also das Filter 44 in Ebene 43 an.
Die Phase von Filter 44 wird berechnet gemäß der Umformung,
die auszuführen ist. Nach Bryngdahl muß im gegenwärtigen Fall
die Phase des umwandelnden Filters folgende Gleichung erfüllen:
Daraus folgt, daß Φ proportional zu t³ modulo 2π ist.
Andererseits ist es nach (13) notwendig d²F/dt² durch eine
Funktion um 1/t zu bedämpfen. Der eindimensionale komplexe
Filter 44 muß folgendes erfüllen:
- - eine Amplitude mit dem Faktor 1/t
- - eine Phase, die proportional zu t³ (modulo 2π) ist
Filter 44 ist, wie bereits erwähnt, in Ebene 43 angebracht,
die Funktion f(T) wird mittels Zylinderlinse 45 in Ebene 46
gewonnen.
Gleichung (4) erhält man durch 2fache Fourier-Transformation.
Man verwendet für diesen Zweck das Wiener-Filter 48 (C.W. Helstrom,
Journal of Optical Society of America, 57, 3, 1967,
S. 297), dessen Durchlässigkeit abhängt von:
- - der Fouriertransformation der Faltungsfunktion:
- - dem Signalrauschverhältnis in der optischen Verarbeitungskette (gekennzeichnet durch ϕ
Es gilt:
In Abb. 3 entspricht die Auflösung der Faltung den zwei Zylinderlinsen
47 und 49. Man erhält in 50 die Funktion:
Dieser letzte Variablenaustausch wird erreicht mit Filter 51,
der dem Filter 44 gleicht. Dieses Mal muß die Phase folgender
Bedingung genügen:
Daraus folgt, daß Φ proportional A 3/2 (modulo 2π) ist.
Filter 51 ist in Ebene 50 angebracht. Linse 52 liefert in
Ebene 53 das gewünschte Histogramm N(a), das untersucht wird
(um schließlich mit einem Plotter aufgezeichnet zu werden)
durch ein System zur Abtastung und Photodetektion von der selben
Art, wie vorher bei den Abb. 1 und 2 beschrieben.
Man hat, in Bezug auf die Abb. 1 und 2, ein Gerät beschrieben,
mit dem man das Histogramm der Verteilung von Partikelgrößen
bestimmen kann, in dem die vier Rechenschritte (I) bis
(IV) durch einen Mikroprozessor ausgeführt werden.
In Abb. 3 hat man ein Gerät mit den gleichen Möglichkeiten,
in dem die vier Rechenschritte (I) bis (IV) optisch gelöst
wurden.
Es wird darauf hingewiesen, daß unter diese Erfindung auch
Geräte fallen, mit denen das Histogramm der Verteilung
von Partikelgrößen bestimmen kann, in denen ein oder mehrere
Rechenschritte aus (I) bis (IV) mittels Rechnerbaustein und
die anderen auf optische Art und Weise verwirklicht worden
sind.
Die Filter 41, 44, 48 und 51 zählen zu den von nun an klassischen
Mitteln der Technik berechneter Holographie (A. W. Lohmann,
D.P. Paris, Appl. Opt. 1967, 5, 1739), die die Darstellung
einer komplexen Funktion auf reeller Basis ermöglichen
mittels eine Codierung, die die gewollte Amplitude und die
gewollte Phase beschreibt. Für jeden Filter ist die darzustellende
komplexe Funktion abzutasten, und jeder darzustellende
komplexe Wert (Amplitude und Phase) entspricht einer binären
Zelle oder eines "Spalts", dessen Öffnung proportional zur
oben erwähnten Amplitude ist und dessen relative Positionsverschiebung
proportional zur Phase ist. Abb. 4 beschreibt den
Amplitudenverlauf des Filters 41. Abb. 5 beschreibt den Phasenverlauf
des Filters 51.
Für die komplexeren Filter 44 und 48 haben die Zellen oder
"Spalte" Öffnungen, die proportional zur darzustellenden
Amplitude sind und zugleich Verschiebungen, die proportional
zur darzustellenden Phase sind.
Im Sonderfall des Filters 48 erhält man die komplexe Funktion
(15) durch Computerberechnung mittels der Fourier-Transformation
des Ausdrucks (14).
Die Filter selbst werden mit klassischen Mitteln hergestellt,
durch graphischen Entwurf und anschließender photographischer
Verkleinerung.
Claims (7)
1. Gerät zur Bestimmung des Histogramms der Größenverteilung
von Partikeln einer Substanz, die Teilchen unterschiedlicher
Größe enthält, mit einem Laser, Bauteilen
zum Gewinnen des Beugungsspektrums einer Probe der
Substanz, Bauteilen zur Analyse des erhaltenen Beugungsspektrums
und mit einer Anordnung zum Aufnehmen
des Beugungsspektrums in einer radialen Richtung,
gekennzeichnet durch folgende zusätzliche Bestandteile
der Bauteile zur Analyse des erhaltenen Beugungsspektrums:
eine Anordnung zum Ausführen der Hankeltransformation eines ersten Signales I(ω) mit I = Lichtintensität und ω = Entfernung eines Punktes vom Mittelpunkt des Beugungsspektrums, um eine zweite Signalfunktion mit der konjugierten Variablen von ω zu erhalten:
eine Anordnung zur Berechnung eines dritten Signals, das gleich der zweiten Ableitung nach t des erwähnten zweiten Signales ist und das ein Maß über die Faltung der Verteilungsfunktion N(a) der Partikel über ihrer Größe a und eine Funktion dieser Größe a ist;
eine Anordnung zur Gewinnung einer Funktion aus einer gefalteten Gleichung, angewandt auf die oben erwähnte Ableitung, damit man ein viertes Signal erhält, das gleich der Verteilungsfunktion ist;
eine Anordnung zur Sichtbarmachung oder zur Aufzeichnung des vierten Signals.
eine Anordnung zum Ausführen der Hankeltransformation eines ersten Signales I(ω) mit I = Lichtintensität und ω = Entfernung eines Punktes vom Mittelpunkt des Beugungsspektrums, um eine zweite Signalfunktion mit der konjugierten Variablen von ω zu erhalten:
eine Anordnung zur Berechnung eines dritten Signals, das gleich der zweiten Ableitung nach t des erwähnten zweiten Signales ist und das ein Maß über die Faltung der Verteilungsfunktion N(a) der Partikel über ihrer Größe a und eine Funktion dieser Größe a ist;
eine Anordnung zur Gewinnung einer Funktion aus einer gefalteten Gleichung, angewandt auf die oben erwähnte Ableitung, damit man ein viertes Signal erhält, das gleich der Verteilungsfunktion ist;
eine Anordnung zur Sichtbarmachung oder zur Aufzeichnung des vierten Signals.
2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Anordnung zum Aufnehmen des Beugungsspektrums in
einer radialen Richtung aus einem Photodetektor besteht,
der entlang dieser Richtung verschiebbar ist.
3. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Anordnung zum Aufnehmen des Beugungsspektrums in
einer radialen Richtung aus einem unbeweglichen
Photodetektor und einer Glasfaser, deren Ende mit dem
Photodetektor verbunden ist, und aus einer Anordnung
zum Verschieben des anderen Endes der Glasfaser entlang
einer radialen Richtung des Spektrums besteht.
4. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Anordnung zum Aufnehmen des Beugungsspektrums in
einer radialen Richtung eine Photodetektorzeile sowie
elektronische Bauelemente zum wechselnden Durchschalten
der Ausgangssignale der Photodetektoren dieser
Zeile durch von einem Mikroprozessor erzeugte
Taktimpulse aufweist.
5. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Anordnung zur Berechnung der
Hankel-Transformation der radialen Aufnahme des Spektrums,
die das erste Signal ergibt, daß die Anordnung
zur Berechnung der zweiten Ableitung, die das zweite
Signal ergibt, und daß die Anordnung zur Gewinnung
einer Funktion aus einer Faltungsgleichung, die das
dritte Signal liefert, aus einem Mikroprozessor bestehen.
6. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß es eine Anordnung zum Versetzen
der Probe in Vibration und zur Integration des Signales
während der Messung aufweist.
7. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4, bei welcher
das Beugungspektrum der vom Laser beleuchteten Probe
in der Brennpunktsebene einer Linse erscheint,
gekennzeichnet durch folgende weitere Merkmale:
Bauteile zur Filterung des Beugungsspektrums;
eine optische Anordnung zur Durchführung der räumlichen
Ableitung des Signals und ein berechnetes
Filter, dessen Durchlässigkeit eine Funktion im
Quadrat des Abstandes vom Mittelpunkt ist;
eine Anordnung zur Durchführung von Änderungen von
Variablen, nämlich optische Filter, deren Amplituden-
und Phasenverlauf zur Durchführung der
gewünschten Variablenänderungen berechnet sind;
eine Anordnung zur Gewinnung eines Leuchtdichtesignales
entsprechend einer Faltungsgleichung, mit insbesondere
einem berechneten Wiener-Filter und mit einem
optischen System zur Gewinnung einer Funktion aus
einer Faltungsgleichung.
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