DE3024C - Selbstthätiger Feuermeldeapparat mit Löschvorrichtung - Google Patents

Selbstthätiger Feuermeldeapparat mit Löschvorrichtung

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DE3024C
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Germany
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DENDAT3024D
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English (en)
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K. ABEL in Berlin
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62CFIRE-FIGHTING
    • A62C35/00Permanently-installed equipment
    • A62C35/58Pipe-line systems
    • A62C35/60Pipe-line systems wet, i.e. containing extinguishing material even when not in use
    • A62C35/605Pipe-line systems wet, i.e. containing extinguishing material even when not in use operating and sounding alarm automatically

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Buildings Adapted To Withstand Abnormal External Influences (AREA)

Description

1877.
Klasse 61.
KURT ABEL w BERLIN. Selbsttätiger Feuermelde-Apparat mit Löschvorrichtung.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 9. December 1877 ab.
Der in beiliegender Zeichnung dargestellte Feuersignal-Apparat mit Löschvorrichtung bezweckt, bei Ausbruch eines Feuers in einem Gebäude sofort durch starkes Läuten Alarm zu schlagen, und eignet sich derselbe hauptsächlich für Speicher, Fabrikgebäude und sonstige während der Nacht nicht bewohnte Räumlichkeiten.
Der Feuersignal-Apparat besteht aus einer Alarmvorrichtung und der zur Inbetriebsetzung derselben erforderlichen Einrichtung, verbunden mit Löschvorrichtung.
Wie aus der Zeichnung ersichtlich, besteht die Alarmvorrichtung aus dem Gestelle A, welches auf einer Welle B die Seilscheibe C trägt, um welche sich in genügender Länge ein Draht oder Seil windet, das an einem Ende das Gewicht D trägt. Aufserhalb des Gestelles sitzt auf dieser Welle ein Sperrrad E, in welches eine Klinke F eingreift und somit ein Abwickeln des Seiles und dadurch eine Drehung der Welle B verhindert. Die Klinke ist mit einem Stift versehen, gegen welchen sich ohne jeden Druck das Endblatt einer stark gewundenen Spirale N legt; diese wird in ihrer Spannung durch einen Draht erhalten, der mit einem Rohr G in Verbindung steht.
Auf der Welle B sitzt innerhalb des Gestelles ein Hebel H, der sich gegen einen anderen Hebel J anlegt, welcher auf einer Welle K befestigt ist. Diese Welle K ruht im oberen Theil des Gestelles A und trägt die Alarmglocke R.
Das Rohr G, welches oben mit einem Scharnierdeckel P versehen ist, enthält einen mit Knallgas gefüllten Ballon L, von dem aus eine Anzahl Schläuche MMM, ebenfalls mit Knallgas gefüllt, sich über die verschiedenen Theile des Gebäudes erstrecken. Durch einen Draht ist der Deckel nach oben mit der Spiralfeder JV, nach unten mit dem Hahn O verbunden, welcher einen Was s ervers chlufs bildet.
Die Wirkungsweise des Apparates ist folgende: Entsteht in irgend einem Theile des Gebäudes Feuer und erfafst dies die nach allen Theilen hingeleiteten Schläuche MM, so wird durch die Verbindung mit dem Ballon L der letztere explodiren, der Deckel P wird emporgeworfen und die Spiralfeder N bringt die Klinke F aufser Eingriff mit dem Sperrrad E. Infolge des Gewichtes D, welches so geleitet werden mufs, dafs es einen langen freien Fall hat, wird die Welle B in Rotation versetzt und der Hebel H drückt bei jeder Umdrehung gegen den Hebel J, wodurch die Welle K in Schwingungen kommt und die Alarmglocke R zu läuten beginnt. Je länger der freie Fall des Gewichtes D dauert, desto langer wird die Glocke läuten.
Mit dem Emporwerfen des Deckels P wird aber nicht allein die Spiralfeder N frei werden, sondern der mit dem unteren Theile des Deckels verbundene Draht öffnet auch den Hahn O, wodurch das Wasser, welches entweder durch eine Leitung bis an den Hahn geführt werden kann, oder welches in einem Reservoir angesammelt ist, sich sofort in die Räume des Gebäudes ergiefsen kann, um eine möglichst schnelle Erstickung des Feuers herbeizuführen.
Das Rohr mit dem explodirenden Ballon und der Alarm-Apparat mit der Glocke können an verschiedenen Stellen des Gebäudes aufgestellt werden, das eine möglichst tief, das andere möglichst auf dem Dachstuhl des Gebäudes. Vermittelst der Schläuche MM kann der Ballon mit allen Theilen des Gebäudes in Verbindung gesetzt werden.

Claims (4)

Patent-Ansprüche:
1. Die Anwendung des mit Knallgas gefüllten Ballons und der damit in Verbindung stehenden Schläuche zum Signalisiren des Feuers.
2. Die mit dem mit Knallgas gefüllten Ballon in Verbindung stehende, durch Zeichnung und Beschreibung erläuterte Alarmvorrichtung.
3. Der durch Zeichnung und Beschreibung erläuterte Wasserzuflufs, welcher bei dem Ausbruch eines Feuers selbstthätig in Wirksam-
■ keit tritt.
4. Die allgemeine Combination des in beiliegender Zeichnung und Beschreibung dargestellten selbstthätigenFeuersignal-Apparates mit Löschvorrichtung.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT3024D Selbstthätiger Feuermeldeapparat mit Löschvorrichtung Active DE3024C (de)

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