DE302959C - - Google Patents

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DE302959C
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curtains
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double
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47HFURNISHINGS FOR WINDOWS OR DOORS
    • A47H5/00Devices for drawing draperies, curtains, or the like
    • A47H5/02Devices for opening and closing curtains
    • A47H5/032Devices with guiding means and draw cords

Landscapes

  • Curtains And Furnishings For Windows Or Doors (AREA)

Description

KAISERLICHES Ml
Patentamt.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Zugvorrichtung für seitwärts zu bewegende Gardinen, Vorhänge u. dgl., bei der eine endlose Zugschnur, die an den Tragringen der Gardinen angreift, über Rollen läuft, die durch eine Stange mit Kegelradantrieb in Umdrehung versetzt werden.
Die Erfindung besteht darin, daß die Stange
. zwischen zwei Kegelrädergetrieben verschiebbar
ίο angeordnet ist, um so mittels des einen oder anderen Kegelrädergetriebes beliebig einzelne der voreinander liegenden Gardinen und Vorhänge in Bewegung zu setzen.
Es sind zwar bereits Vorrichtungen zum Bewegen von Rollvorhängen bekannt, bei denen ebenfalls eine seitlich am Fensterrahmen geführte Stange mit oberen und unteren Kegelrädergetrieben in Verbindung steht, deren unteres einen Kurbelantrieb besitzt. Bei diesen Vorrichtungen kann jedoch nicht der Wechsel zwischen der Verbindung der verschiebbaren Stange mit dem einen oder dem anderen Kegelrädergetriebe vorgenommen werden, sondern die Stange bewegt gleichzeitig beide' Kegelrädergetriebe und damit die beiden Vorhänge.
Andererseits ist die Einrichtung, die Stange
durch Anheben gegen den Druck einer auf ihr sitzenden Schraubenfeder zum Eingriff oder Kämmen der Kegelräder zu-bringen, bei derartigen Vorrichtungen bekannt, jedoch diente hier die Verschiebbarkeit der Stange nur dazu, die Eingriffsstellung zur Bewegung eines einzelnen Vorhanges zu erzielen, ohne die Möglichkeit der Abwechslung, welche die Erfindung dadurch vorsieht, daß "die verschiebbare Stange einem verschiebbaren Rahmen angeschlossen ist, welcher für die verschiedenen Eingriffsstellungen mit dem einen oder anderen Kegelrädergetriebe feststellbar ist.
Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dar.
Fig. ι zeigt das obere Stangenende mit den die Schnüre aufnehmenden Rollen,
Fig. 2 das untere Ende mit der Antriebsvorrichtung und der Verstellvorrichtung;
Fig. 3 ist eine Vorderansicht der Fig. 2;
Fig. 4 zeigt die Anordnung der Vorrichtung an der Holzverkleidung eines Fensters.
In einem Eisengestell 1 sind die Doppelrollen 2 und 3 drehbar befestigt. Jede dieser Rollen trägt vorn ein kleines Kegelrad 4 und 5. Zwischen diesen beiden Rollen hindurch geht die Stange 6. Den beiden Kegelrädern 4 und 5 entsprechend sitzt auf dieser Stange das Doppelkegelrad 7. Am Ende der Stange 6 ist die Scheibe 8 befestigt. Zwischen dem Gestell 1 und der Scheibe 8 befindet sich die Feder 9. Um ein begrenztes Hochdrücken der Stange 6 zu erreichen, ist die Scheibe 10 vorgesehen. Diese ganze Einrichtung befindet sich oben am Fenster. Die Stange 6 ist nun so lang, daß sie bis zur Handhöhe reicht, an welcher Stelle die Einrichtung der Fig. 2 sich befindet. Auf einer Eisenplatte 11 ist das Gestell 13 riegelartig verschiebbar angeordnet. Der eine Arm 12 dieses Gestelles dient als Führung für die Stange 6. Am unteren Ende dieser Stange befindet sich wiederum ein kleines Kegelrad 14. Der Arm 15 trägt das mit einer Kurbel versehene größere Kegelrad 16, welches in, das Rad 14 einfaßt und somit bei Drehung des letzteren gleichfalls die Stange 6 mit gedreht
wird. An dem Riegel 17 befindet sich die Feder 18 mit dem Stift 19 und dem Fingerdruckstück 20. Gleichzeitig sitzt an dem Arm 15 noch der Zugring 21. Der Stift 19 faßt in einen Schlitz 22 ein, sobald der Riegel 17 heruntergezogen wird.
Die ösen 23 und 24 dienen zur Aufnahme der Zugstangen, je ein Paar für Gardinen und Stores.
In Fig. 4 sind nur die Ringe 25 dargestellt, an welchen die Gardinen bzw. Vorhänge aufgehängt sind, jedoch sind die Gardinen bzw. Vorhänge selbst nicht dargestellt. Die Ringe 25 sitzen auf den Stangen 26 und 27, welche
durch die ösen 23, 24 hin durchgelegt sind.
. Die Ringe 25 auf der Stange 26 sind durch ein untenliegendes Zugband 28 verbunden, während das Zugband 29, welches die Ringe 25 auf der Stange 27 verbindet, über diesen liegt.
Der ganze Vorgang bei der Einrichtung ist folgender:
Durch die Feder 9 wird die Stange 6 ständig hochgezogen, wodurch das obere Kegelrad 7 in das Kegelrad 4 einfaßt. Wird nun an dem Griff 23" des Rades 16 gedreht, so wird hierdurch die Rolle 2 rechts oder links herumgedreht und so die auf die Doppelrolle aufgelegte Schnur 28 bald auf die eine, bald auf die andere Rolle aufgewickelt, was ein Hin- und Herziehen der Gardinen, welche an der Schnur befestigt sind, zur Folge hat. Zieht man an dem Handgriff 21, so wird der Vorsprung 19 in den Schlitz 22 fassen; gleichzeitig wird das Kegelrad 7 in das Kegelrad 5 der Doppelrolle 3 einfassen. Wird jetzt das Rad 16 gedreht, so dreht sich die Rolle 3 mit und die Schnur 29 wird auf- bzw. abgewickelt.
Wird ein Druck auf das .Stück 20 ausgeübt und dadurch der Stift 19 aus dem Schlitz 22 gelöst, so wird die Stange 6 durch die Feder 9 hochgezogen und die Kegelräder 4 und 7 fassen wieder ineinander.
Die Einrichtung kann auch so getroffen werden, daß die Stangen 26, 27 fortfallen und die Gardinen bzw. Vorhänge direkt an der Schnur, die in diesem Falle zweckmäßig als dünnes Drahtseil ausgebildet wird, aufgehängt werden. Dieses Drahtseil ' würde durch die Ringe, an denen die Gardinen hängen, hindurchgehen und nur an einem Eckzipfel würde das Drahtseil mittels eines Ringes oder einer Spange fest .mit der Aufhängung verbunden sein. Das Vorziehen der Gardine würde also dann dadurch herbeigeführt werden, daß beim Aufwickeln der Schnur bzw. des Drahtseiles die Gardinen mit vorgezogen werden. Die Ringe gleiten natürlich nach.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Zugvorrichtung für Gardinen, Vorhänge u. dgl., bei der die Zugschnurrollen durch eine in Längsrichtung verschiebbare Stange mit Kegelradantrieb in Umdrehung versetzt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Stange (6) ein Doppelkegelrad (7) trägt, das abwechselnd mit dem Kegelrad (4) einer Doppelrolle (2) und dem Kegelrad (5) einer anderen Doppelrolle (3) in Eingriff gebracht werden kann, wobei der Eingriff mit der Rolle (3) bzw. dem Kegelrade (5) dadurch hergestellt wird, daß der untere Führungsrahmen (12, 13, 15) der Stange (6) bzw. der Antriebskegelräder (14, 16, 23) verschiebbar angeordnet ist und mittels einer Klinkvorrichtung (17 bis 22) festgehalten werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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