DE3030209C2 - - Google Patents

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DE3030209C2
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    • B60RVEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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    • B60R22/18Anchoring devices
    • B60R22/20Anchoring devices adjustable in position, e.g. in height
    • B60R22/201Anchoring devices adjustable in position, e.g. in height with the belt anchor connected to a slider movable in a vehicle-mounted track
    • B60R22/202Anchoring devices adjustable in position, e.g. in height with the belt anchor connected to a slider movable in a vehicle-mounted track the slider comprising spring-actuated locking means
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Description

Die Erfindung geht gemäß dem Oberbegriff des Hauptan­ spruches von der DE-PS 30 07 986 aus.
Gegenstand dieses Patents ist eine Vorrichtung zum Verstellen eines karosseriefest angeordneten Gurt­ beschlages, der auf einem in einer karosserie- bzw. aufbaufesten Geradführung verschiebbaren Verstellglied angeordnet ist. Zwischen Geradführung und Verstellglied ist ein Gesperre wirksam, dessen Sperriegel einerseits selbsttätig in Raststellen einrastet und andererseits zur Erzielung einer einfachen und bequemen Handhabung der Vorrichtung beim Verschieben des Umlenkbeschlages entgegen der Gurtbelastungsrichtung - also nach "Höher" - selbsttätig aus den Raststellen ausgerückt ist.
Beim Verstellen in Gurtbelastungsrichtung - also nach "Tiefer" - ist der Sperriegel über eine von Hand be­ tätigbare Drucktaste aus der jeweiligen Raststelle ausgebracht. Diese zur Aufhebung der Sperrwirkung vorge­ schlagene Drucktaste ist eine im Aufbau einfache und in der Herstellung preisgünstige Betätigungseinrichtung an der Gurtbeschlag-Höhenverstellvorrichtung.
Ferner ist aus dem DE-G 75 23 101 eine Vorrichtung zum Höhenverstellen des Schultergurtes eines Kraftfahrzeugs bekannt, die im wesentlichen aus einem in einer lot­ rechten Gleitführung angeordneten Gleitstein besteht, welcher über eine Schraubenspindel höhenverstellbar ist. Diese ist entweder über ein an ihrem freien Endabschnitt vorgesehenes Handrad oder durch einen elektromotorischen Antrieb betätigbar, wobei durch diesen auch eine Fern­ bedienung zur Höhenverstellung des Schultergurtes möglich ist.
Bei einer schließlich in der De-OS 26 25 417 offenbarten Höhenverstellvorrichtung für den Schultergurt eines Gurtsystems ist zwischen dem Sitz und dem Umlenkpunkt des Schultergurts eine Übertragungseinrichtung zwischen­ geschaltet, durch die während einer Sitzverstellung eine auf die jeweils eingestellte Sitzposition bezogene optimale Höhenlage des Umlenkpunktes erreicht wird. Dabei kann die Übertragungseinrichtung verschiedenartig ausgebildet sein. So ist vorgesehen, daß als Übertra­ gungseinrichtung ein Geber in Form eines hydraulischen Zylinders dient, der auf einen mit dem Umlenkpunkt verbundenen Nehmerzylinder einwirkt. Darüber hinaus kann die Übertragungseinrichtung auch aus einem elektrischen Geber - beispielsweise in Form eines Potentiometers und einem Stellmotor - bestehen.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung zum Höhenverstellen eines Umlenkbeschlages für den Schulter­ gurt mit einer Betätigungseinrichtung auszurüsten, durch die ein gesteigerter Bedienungskomfort erzielt ist.
Diese Aufgabe ist mit den im Kennzeichen des Hauptan­ spruchs angegebenen Merkmalen gelöst, wobei mit dem erfindungsgemäß am Verstellglied relativ zum Sperriegel beweglich geführt angeordneten Schieber der Vorteil erzielt ist, daß sowohl ein manueller als auch ein motorischer Antrieb jeweils entsprechend den Einbau­ verhältnissen, den Gestehungskosten sowie der Art der Bedienung gewählt werden kann.
Im Rahmen der Erfindung ist es auch möglich, den am Verstellglied relativ zum Sperriegel beweglich geführten Schieber einer Betätigungseinrichtung mit einem motori­ schen Antrieb zu verbinden. Dabei kann anstelle des im folgenden erläuterten Handantriebs auch als Antrieb ein pneumatisch, hydraulisch oder elektrisch angetriebener Stellmotor vorgesehen sein. Vorzugsweise kann der elektrische Stellmotor mit einer einen geringen Einbau­ raum benötigenden Gewindespindel zum Verstellen von Schieber/Verstellglied ausgerüstet sein.
Die Erfindung ist anhand eines in der Zeichnung darge­ stellten Ausführungsbeispiels beschrieben. Die Zeichnung zeigt in
Fig. 1 eine Vorrichtung zum Höhenverstellen eines Umlenk­ beschlages im Längsschnitt gemäß der Linie I-I in der in
Fig. 2 dargestellten Draufsicht der Vorrichtung.
Die Fig. 1 zeigt eine an der B-Säule 1 eines nicht weiter dargestellten Personenkraftwagens befestigte Vorrichtung 2 zum Höhenverstellen eines im Schulterbereich eines Fahr­ zeuginsassen angeordneten Umlenkbeschlages 3 für einen lediglich angedeuteten Automatikgurt 3 a. Die Vorrichtung 2 umfaßt ein den Umlenkbeschlag 3 tragendes Verstellglied 4, das in einer aufbaufesten Geradführung 5 verschiebbar angeordnet und durch ein selbsttätig wirkendes Gesperre 6 in der jeweiligen Höhe arretiert ist.
Die Geradführung 5 ist eine im Querschnitt im wesentlichen U-förmige Schiene 7, Fig. 2, deren Schenkel 8 und 9 in den freien Endbereichen etwa C-förmig einwärts gerichtet sind. Die C-Profile 10 und 11 bilden mit ihren freien Endab­ schnitten in parallelem Abstand verlaufende Leisten 12 und 13, die jeweils eine Verzahnung 14 aufweisen.
Die Zahnlücken der verzahnten Leisten 12 und 13 bilden für einen Sperriegel 15 des Gesperres 6 die Raststellen 16 an der Vorrichtung 2. Jede Raststelle 16 umfaßt einerseits eine zur Verschieberichtung des Verstellgliedes 4 im wesentlichen senkrecht ausgerichtete Sperrfläche 17 und andererseits eine geneigte Abweisrampe 18. Somit ergeben die Raststellen 16 an jeder Leiste 12, 13 jeweils eine Verzahnung 14 mit sägezahnförmigem Profil.
Das Verstellglied 4 umfaßt einen im Querschnitt U-förmigen Schlitten 19, der mit den freien Enden seiner Schenkel 20, 21 in die C-Profile 10 und 11 der Geradführung 5 ein­ greift. In beiden Schenkeln 20 und 21 sind mit einander gegenüberliegenden Raststellen 16 der Leisten 12, 13 fluchtende Führungsschlitze 22 angeordnet zur Aufnahme des zu den verzahnten Leisten 12, 13 quer­ gerichteten Sperriegels 15.
Der Schlitten 19 trägt einen im Querschnitt etwa hut­ förmigen Bock 23 mit einer am Steg 24 angeordneten An­ schweißmutter 25 für den Verankerungsbolzen 26 des Umlenk­ beschlages 3. Der Bock 23 weist an seinem Schenkel 27 eine Durchbrechung 28 auf zum schwenkbeweglichen Eingriff einer Zunge 29 an einer Taste 30. Die Zunge 29 ist gebildet von einem über die Taste 30 vorstehenden Fortsatz eines mit der Taste 30 fest verbundenen T-förmigen Elementes 31 aus Metall, dessen seitlich über die Taste 30 vorstehende Fortsätze den Sperriegel 15 bilden. Am freien Ende der Taste 30 greift eine vorgespannt angeordnete Druckfeder 32 an, durch die der Sperriegel 15 selbsttätig in der je­ weiligen Raststelle 16 gehalten ist.
Zum Verstellen des Umlenkbeschlages 3 in eine der durch die Pfeile A und B angegebenen Richtungen ist die Vor­ richtung 2 mit einer Betätigungseinrichtung 33 ausge­ rüstet, die ein Kreuzschubkurbel-Getriebe 34 umfaßt. Das Getriebe 34 ist gebildet aus einem Schieber 35 und einer an der Schiene 7 bei 36 drehbeweglich gelagerten Kurbel 37, die mit einem von Hand betätigbaren Drehknopf 38 drehfest verbunden ist. Die Kurbel 37 greift mit einem Zapfen 39 in eine Führungsbahn 40 ein, die in einem abge­ kröpften Endabschnitt des Schiebers 35 ausgebildet ist.
Das der Schlitten 19 weist antrieb­ seitig einen Fortsatz 41 auf zur Führung des relativ zum Schlitten 19 beweglich geführten Schiebers 35. Zur Führung des Schie­ bers 35 am Schlitten 19 sind am Fortsatz 41 Bundzapfen 42 und 43 zum gleitbeweglichen Eingriff in Lang­ löcher 44 und 45 des Schiebers 35 angeordnet.
Der Schieber 35 weist an dem dem Sperriegel 15 zugewandten Endabschnitt zwei in seinen Seitenbereichen ausgebildete Bügel 46 mit schräg angeordneten Gleitflächen 47 auf. Die Bügel 46 sind mit ihren Gleitflächen 47 bei nicht betätigter Vorrichtung 2 - in neutraler Position - vom Sperriegel 15 durch eine zwischen Schieber 35 und Schlitten 19 vorgespannt angeordnete Druck-Feder 48 in geringem Abstand gehalten. Hierbei schlägt der Schieber 35 mit einem Ende eines der Langlöcher 44 bzw. 45 an einem der Bundzapfen 42 bzw. 43 an.
Zum Verstellen des Umlenkbeschlages 3 nach "Tiefer" gemäß Pfeil A wird der Schieber 35 mittels des Drehknopfes 38 in Pfeilrichtung A bewegt. Hierbei wird vor der eigent­ lichen Verstellung des den Umlenkbeschlag 3 tragenden, durch den Sperriegel 15 arretierten Schlittens 19 der Schieber 35 gegenüber dem Schlitten 19 und damit auch relativ zum Sperriegel 15 verschoben. Durch die Relativ­ bewegung des Kreuzschiebers 35 wird der Sperriegel 15 über die schrägen Gleitflächen 47 an den Bügeln 46 aus der jeweiligen Raststelle 16 ausgerückt. Da die Druckfeder 32 reltiv schwach ausgelegt ist, bleibt der Sperriegel 15 bei einsetzender Verstellung des Schlittens 19 von den Bügeln 46 in ausgerückter Stellung gehalten.
Nach dem Ausrasten des Sperriegels 15 entfernen sich Bügel 46 und Sperriegel 5 voneinander durch die sich entspannende Feder 48, so daß der Sperriegel 15 unter der Wirkung seiner Druckfeder 32 in die nächste Raststelle 16 selbsttätig einrasten kann.
Beim Verstellen des Umlenkbeschlages 3 bzw. des Schlitten 19 nach "Höher" gemäß Pfeil B wird der Sperriegel 15 über die geneigten Abweisrampen 18 der jeweiligen Raststellen 16 gegen die Wirkung der Druckfeder 32 aus den Raststellen 16 herausgedrängt und somit die Sperrwirkung des Gesperres 6 selbsttätig auf­ gehoben.
Beim Verstellen des Umlenkbeschlages 3 nach "Höher" schlägt der Schieber 35 mit einem Ende eines der Langlöcher 44 bzw. 45 an einem der Bundzapfen 42 bzw. 43 an, so daß der jeweilige Bundzapfen 42 bzw. 43 zugleich als Mitnehmer zum Verstellen nach "Höher" dient.
Die Vorrichtung 2 ist ortsfest unter einer Ver­ kleidung 49 der B-Säule 1 mit dem Drehknopf 38 zum Höhenverstellen des Umlenkbeschlages 3 angeordnet.

Claims (7)

1. Vorrichtung zum Höhenverstellen eines am Fahrzeug­ aufbau im Bereich der Schulter eines Insassen angeordneten Umlenkbeschlages für den Schultergurt eines Rückhaltesystems,
  • - mit einer aufbaufesten Geradführung für ein
  • - den Umlenkbeschlag tragendes Verstellglied, in dem
  • - ein elastisch in Sperrichtung abgestützter Sperriegel gelagert ist, der
  • - selbsttätig in Raststellen an der Geradführung einrastet und der
  • - beim Verstellen des Verstellgliedes nach "Höher" über Abweisrampen selbsttätig aus den Raststellen geführt wird, während
  • - beim Verstellen nach "Tiefer" der Sperriegel über eine Betätigungseinrichtung aus den Raststellen ausgerückt wird (nach Patent DE 30 07 986),
dadurch gekennzeichnet,
  • - daß die Betätigungseinrichtung (33) einen Schieber (35) aufweist, der
  • - mit einem Antrieb in Verbindung steht,
  • - relativ zum Verstellglied (4) gegen eine Rückstellkraft (Feder 48) beweglich geführt ist,
  • - einen beim Verstellen nach "Höher" (Pfeil B) am Verstellglied (4) angreifenden Mitnehmer (Bundzapfen 42 bzw. 43 im Langloch 44 bzw. 45) und
  • einen beim Verstellen nach "Tiefer" (Pfeil A) am Sperriegel (15) angreifenden Mitnehmer (Bügel 46) mit einer schrägen Gleitfläche (47) aufweist, über die
  • - der Sperriegel (15) durch die Relativbewegung des Schiebers (35) beim Verstellen nach "Tiefer" ausgerückt wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich­ net, daß als Antrieb ein Kreuzschubkurbel-Getriebe (34) vorgesehen ist, dessen am Schieber (35) angreifende Kurbel (37) mit einem von Hand betätig­ baren Drehknopf (38) drehfest verbunden ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, wobei das Verstell­ glied als ein im Querschnitt U-förmiger Schlitten ausgebildet ist, in dessen Schenkeln gegenüber­ liegende Führungsschlitze für den Sperriegel vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet,
  • - daß der Schlitten (19) antriebseitig einen Fortsatz (41) mit Bundzapfen (42, 43) auf­ weist, die zum gleitbeweglichen Eingriff in Langlöcher (44, 45) eines Endabschnittes des Schiebers (35) eingreifen, dessen anderes abgekröpftes Ende mit einer Führungsbahn (40) für die Kurbel (37) des Antriebes versehen ist, daß
  • - der an dem Endabschnitt angeordnete Bügel (46) zwei in seinen Seitenbereichen ausgebildete Gleitflächen (47) aufweist und
  • - die Rückstellkraft durch eine zwischen Schie­ ber (35) und Schlitten (19) vorgespannt angeordnete Feder (48) erreicht wird und
  • - der Schieber (35) mit dem Ende seines Lang­ loches (44, 45) beim Verstellen nach "Höher" an dem Bundzapfen (42, 43) anschlägt.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß als Antrieb ein pneu­ matisch oder hydraulisch angetriebener Stellmotor vorgesehen ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekenn­ zeichnet, daß als Antrieb ein elektrischer Stell­ motor vorgesehen ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeich­ net, daß der Stellmotor über eine Gewindespindel an dem Schieber (35) angreift.
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