DE3030818C2 - Fahrzeugdach mit innerhalb einer Dachöffnung angeordnetem Dacheinsatz - Google Patents

Fahrzeugdach mit innerhalb einer Dachöffnung angeordnetem Dacheinsatz

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Noboru Kanou
Keiji Toyota Aichi Mori
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Aisin Seiki Co Ltd
Toyota Jidosha Kogyo KK
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    • B60JWINDOWS, WINDSCREENS, NON-FIXED ROOFS, DOORS, OR SIMILAR DEVICES FOR VEHICLES; REMOVABLE EXTERNAL PROTECTIVE COVERINGS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES
    • B60J7/00Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs
    • B60J7/08Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs of non-sliding type, i.e. movable or removable roofs or panels, e.g. let-down tops or roofs capable of being easily detached or of assuming a collapsed or inoperative position
    • B60J7/10Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs of non-sliding type, i.e. movable or removable roofs or panels, e.g. let-down tops or roofs capable of being easily detached or of assuming a collapsed or inoperative position readily detachable, e.g. tarpaulins with frames, or fastenings for tarpaulins
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Fahrzeugdach mit innerhalb einer Dachöffnung angeordnetem Dacheinsatz gemäß dem Oberbegriff von Patentanspruch 1.
Ein solches Fahrzeugdach ist bekannt (DE-AS 25 08 487). Im Bereich der Vorderkante des bekannten Dacheinsatzes ist ein Riegel- bzw. Verschlußmechanismus vorgesehen, zu dem die Scharniergehäuse und Scharnierzungen gehören und der dazu dient, das Vorderende des Dacheinsatzes am f'brigen Fahrzeugdach zu sichern. Ferner umfaßt das bekannte Fahrzeugdach einen Öffnungs- und Verschließmechanismus, der im Bereich der Hinterkante des Dacheinsatzes zum öffnen und Schließen desselben angreift. Das Vorderende des abnehmbaren Dacheinsatzes wird mit dem Dachrahmen in der Weise verriegelt, daß die bogenförmigen Scharnierzungen in die bogenförmigen Scharniergehäuse eingesetzt werden, wobei der Dacheinsatz um eine Achse geschwenkt wird, die mit dem Mittelpunkt des Krümmungsradius der bogenförmigen Scharnierzungen zusammenfällt. Bei diesem bekannten Fahrzeugdach bzw. Dacheinsatz tritt jedoch der Nachteil auf, daß die bogenförmigen Scharnierzungen insbesondere dann, wenn der abnehmbare Dacheinsatz teilweise geöffnet ist, innerhalb der Scharniergehäuse hin- und herbeweglich sind, so daß Klappergeräusche auftreten können. Ferner besteht sogar die Gefahr, daß die bogenförmigen Scharnierzungen aus den Scharniergehäusen herauswandern bzw. herausrutschen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das gattungsgemäße Fahrzeugdach derart auszubilden, daß dem Klappern des Dacheinsatzes vorgebeugt ist und möglichst auch das Schließen erleichtert ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale im kennzeichnenden Teil von Patenanspruch 1 gelöst.
Aufgrund der erfindungsgemäßen Ausbildung des Daches ist stets eine Federspannung wirksam, die die Scharnierzungen in Anlage an den Scharniergehäusen hält, so daß die Scharnierzungen im Ruhezustand in Anlage gehalten und beim Öffnen und Schließen des Dacheinsatzes in Anlage geführt sind. Hierdurch ist nicht nur der Entstehung von Geräusche verursachenden Bewegungen vorgebeugt, sondern auch das Einführen der Scharnierzungen in die Scharniergehäuse erleichtert, da diese nicht mehr zur Erzielung eines Klemmsitzes besonders eng ausgebildet zu sein brauchen, vielmehr eine größere Öffnungsweite für das erleichterte Einführen haben können,
ίο Die Erfindung schafft einen abnehmbaren Dacheinsatz zum Abdecken einer im Dach des Kraftfahrzeugs ausgebildeten öffnung, mit einem Zungenelement, welches sich vom Vorderende des abnehmbaren Dacheinsatzes nach vorne erstreckt. Das Zungenelement kann mit dem Loch eines am Dach des Kraftfahrzeugs befestigten hohlen Kassetteneinsatzes in Eingriff gebracht werden. Ein U-förmigei Lenker ist unterhalb des abnehmbaren Dacheinsatzes drehbar am Dach des Kraftfahrzeugs montiert und aus einer im wesentlichen horizontal liegenden Stellung in eine nach oben ragende Stellung schwenkbar. Der abnehmbare Dacheinsatz besitzt eine auf ihm ausgebildete Verriegelungsnut, die mit dem U-förmigen Lenker in Eingriff kommt, wenn der abnehmbare Dacheinsatz entweder vollkommen geschlossen oder teilweise geöffnet bzw. angehoben ist.
Nachstehend werden anhand schematischer Zeichnungen mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 die Draufsicht auf das Dach eines Kraftfahrzeugs,
Fig.2 die Schnittansicht entlang der Linie H-II in F i g. 1, wobei der Fall dargestellt ist, daß der abnehmbare Dacheinsatz das Fahrzeugdach vollkommen verschließt,
Fig.3 die Schnittansicht entlang der Linie 1Ι-Π in F i g. 1, wobei der Fall dargestellt ist, daß der abnehmbare Dacheinsatz teilweise geöffnet bzw. angehoben ist,
F i g. 4 die vergrößert dargestellte Draufsicht auf eine Ausführungsform des in F i g. 1 dargestellten Riegel- oder Verschlußmechanismus A,
F i g. 5 die Schnittansicht entlang der Linie V-V in Fig.4.
F i g. 6 die Schnittansicht in der gleichen Schnittebene wie in Fig.5, wobei der Fall dargestellt ist, daß der abnehmbare Dacheinsatz teilweise geöffnet ist,
Fig. 7 die Schnittansicht in der Schnittebene der F i g. 5, wobei der Moment dargestellt ist, in dem der abnehmbare Dacheinsatz entfernt wird,
F i g. 8 die Schnittansicht des in F i g. 1 gezeigten OfF-nungs- und Verschließmechanismus Cdes abnehmbaren Dacheinsatzes entlang der Linie VIII-VIII in F i g. 10,
F i g. 9 die Ansicht gemäß F i g. 8 von unten,
F i g. 10 die Ansicht des öffnungs- und Verschließmechanismus Centlang der Linie X-X in F i g. 8,
Fig. 11 die Schnittansicht in der der Fig.8 entsprechenden Schnittebene, wobei der Fall dargestellt ist, daß der abnehmbare Dacheinsatz teilweise geöffnet ist,
Fig. 12 die vergrößert gezeigte Draufsicht auf eine weitere Ausführungsform des Riegel- oder Verschlußmechanismus A, und
Fig. 13 eine im Schnitt gezeigte Seitenansicht der Fig. 12.
In den F i g. 1 und 2 ist mit 1 ein ortsfester Dachabschnitt des Kraftfahrzeugs, mit 2 eine Windschutzscheibe, mit 3 eine im ortsfesten Dachabschnitt 1 ausgebildete öffnung und mit 4 ein abnehmbarer Dacheinsatz, der die Öffnung 3 abdecken kann, bezeichnet. Ein Paar von Riegel- oder Verschlußmechanismen A, B ist am Vor-
derende des abnehmbaren Dacheinsatzes 4 vorgesehen, und am Hinterende des abnehmbaren Dacheinsatzes 4 ist ein öffnungs- und Verschließmechanismus Cdes abnehmbaren Dacheinsatzes angebracht
Die F i g. 4 und 5 zeigen den Riegel- odt;r Verschlußmechanismus A in einer vergrößerten Darstellung. Da die Riegel- bzw. VerschlußmechanisTien A und B bezüglich der Längsachse des Kraftfahrzeugs symmetrischen Aufbau aufweisen, ist die Darstellung des Verschlußmechanismus B weggelassen. In den ¥ i g. 4 u id 5 bezeichnet die Bezugsziffer 5 ein Außenblech des ortsfesten Dachabschnitts, 6 ein Innenblech des ortsfesten Dachabschnitts, 7 eine Außenwand bzw. ein Außenblech und 8 eine Innenwand bzw. ein Innenblech des abnehmbaren Dacheinsatzes. Das Außenblech 5 des ortsfesten Dachabschnitts weist einen sich vertikal erstreckenden Stufenabschnitt 9 auf, der einen Rahmen zur Aufnahme des abnehmbaren Dacheinsatzes 4 in seinem Inneren bildet; das Außenblech 5 des ortsfesten Dachabschnitts 1 weist ferner einen ringförmigen inneren Umfangsabschn.'tt 10 auf, der sich vom unteren Ende des Stufenabschnitts 9 weg erstreckt Der innere Umfangsabschnitt 10 verläuft in Umfangsrichtung entlang des gesamten Stufenabschnitts 9 und er erstreckt sich horizontal in Richtung auf den Mittelabschnitt der Öffnung 3. Ein Dichtstreifen 12 aus federndem Material ist auf einem sich in vertikaler Richtung erstreckenden inneren Ende 11 des inneren Umfangsabschnitts 10 angebracht. Dieser Dichtstreifen 12 definiert die Öffnung 3. Ferner ist ein weiterer Dichtstreifen bzw. ein Dichtband 14, das ebenfalls aus federndem Material besteht auf /iie sich in vertikaler Richtung erstreckenden äußeren Enden 13 des Außenblechs 7 und des Innenblechs 8 des abnehmbaren Dacheinsatzes 4 montiert
Wie in den F i g. 4 und 5 dargestellt ist, ist im Stufenabschnitt 9 eine Öffnung 15 mit Rechteckquerschnitt ausgebildet, und ein hohler Kassetteneinsatz 16 ist in diese Öffnung 15 eingesetzt und am Stufenabschnitt 9 befestigt. Eine hohle Hülse 17 aus Kunstharz ist in den hohlen Kassetteneinsatz 16 eingesetzt. Man erkennt aus F i g. 5, daß die Weite des in der hohlen Hülse 17 ausgebildeten Lochs im Mittelabschnitt 18 der hohlen Hülse 17 am kleinsten ist und daß sie vom Miaelabschnitt 18 aus nach vorne und nach hinten allmählich größer wird. Andererseits ist ein Bügel 20 mit einem sich in vertikaler Richtung erstreckenden einstückig angeformten Flansch 19 an der Unterseite des Innenblechs 8 des abnehmbaren Dacheinsatzes befestigt, und ein sich vom Bügel 20 in horizontaler Richtung nach vorn«.· erstrekkendes Zungenelement 21 ist einstückig an den Bügel 20 angeformt. Ein weiterer Bügel 22 ist ferner auf der Oberseite des inneren Umfangsabschnitts 10 hinter der hohlen Hülse 17 befestigt, und ein U-förmig ausgebildeter beweglicher Lenker 23 ist mittels eines Schwenkzapfens 24 am Bügel 22 angelenkt. Eine Spiralfeder 25 ist um den Schwenkzapfen 24 herum angeordnet, und der bewegliche Lenker 23 wird aufgrund der Federkraft der Spiralfeder 25 ständig im Uhrzeigersinn gemäß Fig.5 vorgespannt. Ferner ist auf dem Flansch 19 des Bügels 20 eine Verschluß- bzw. Einrastnut 26 ausgebildet, in die der bewegliche Lenker 23 einrasten kann.
Die Fig.8 bis 10 zeigen vergrößerte Ansichten des öffnungs- und Verschließmechanismus Cdes abnehmbaren Dacheinsatzes. Die Bezugsnummer 27 bezeichnet dabei eine auf der unteren Fläche des Innenblechs 6 des ortsfesten Dachabschnitts 1 befestigte Grundplatte; 28 bezeichnet ein Paar von an der unteren Fläche des Innenblechs 8 des abnehmbaren Dacheinsatzes 4 befestigten Bügeln; 29 bezeichnet ein Handhebelelement, welches über einen Gelenkzapfen 30 drehbar mit den Bügeln 28 verbunden ist und die Bezugsnummern 31 und 32 bezeichnen Lenkerelemente. Zylindrische Abschnitte 33 und 34 sind an den hinteren Enden der Lenkerelemente 31 bzw. 32 einstückig angeformt und ein Paar von Bügeln 35 und 36 sind ferner einstückig am Handhebelelement 29 angeformt In den Bügeln 35 bzw. 36 sind Bohrungen 37 und 38 ausgebildet und die zylindrischen
ίο Abschnitte 33 und 34der Lenkerelemente31 und 32sind drehbar in die Bohrungen 37 und 38 der Bügel 35 bzw. 36 eingesetzt. Ferner sind an den Vorderenden der Lenkerelemente 31 bzw. 32 zylindrische Vorsprünge 39 und 40 einstückig angeformt. In der Grundplatte 27 sind Bohrungen 41 und 42 ausgebildet in welche die zylindrische!? Vorsprünge 39 und 40 der Lenkerelemente 31 und 32 drehbar und herausnehmbar eingesetzt sind. Ringe 43 und 44 sind an den Innenenden der zylindrischen Abschnitte 33 und 34 der Lenkerelemente 31 bzw. 32 befestigt, und zwischen den Ringen 43 und 44 ist eine Druckfeder 45 eingesetzt Ein sich zwischen den Lenkerelementen 31 und 32 erstreckender Stift 46 ist in die zylindrischen Abschnitte 33 und 34 der Lenkerelemente
31 und 32 eingesetzt. Ein Ende des Stifts 46 ist mit dem zylindrischen Abschnitt 33 des Lenkerelements 31 fest verbunden und das andere Ende des Stifts 46 ist gleitend in den zylindrischen Abschnitt 34 des Lenkerelements
32 eingesetzt.
Die F i g. 5 und 8 zeigen den Riegel- oder Verschluß-
mechanismus A und den öffnungs- und Verschließmechanismus C des abnehmbaren Dacheinsatzes in dem Zustand, in dem die Öffnung 3 durch den abnehmbaren Dacheinsatz 4 vollkommen geschlossen ist, wie dies in F i g. 2 dargestellt ist. Man erkennt aus den F i g. 5 und 8 für diesen Fall, daß das Dichtband 14 mit dem Stufenabschnitt 9 des Außenblechs 5 des ortsfesten Dachabschnitts 1 in Berührung steht, wodurch eine Abdichtung zwischen den Teilen erreicht wird; man erkennt ferner, daß der Dichtstreifen 12 ebenfalls mit dem Innenblech 8 des abnehmbaren Dacheinsatzes 4 in Berührung steht, wodurch ebenfalls eine Dichtfunktion zwischen dem Dichtstreifen 12 und dem Innenblech 8 bewirkt wird. Wie aus Fig.5 hervorgeht, ist das Zungenelement 21 tief in das Innere des hohlen Kassetteneinsatzes 16 eingeführt und der U-förmige bewegliche Lenker 23 befindet sich in einer horizontal liegenden Stellung, in der er in die Verriegelungsnut (Einrastnut 26) des Bügels 20 einrastet.
Wenn das Handhebelelement 29 manuell in Richtung des in Fig. 8 dargestellten Pfeils K verschwenkt und in eine in F i g. 11 dargestellte Stellung bewegt wird, ist der abnehmbare Dacheinsatz 4 teilweise geöffnet, wie dies in F i g. 3 dargestellt ist. Wenn das Handhebelelement 29 wie oben erwähnt, manuell verschwenkt wird und wenn sich somit das hintere Ende des abnehmbaren Dacheinsatzes 4 nach oben bewegt, wie dies in F i g. 6 dargestellt ist, führt der bewegliche Lenker 23 aufgrund der Federkraft der Spiralfeder 25 eine leichte Drehbewegung im Uhrzeigersinn aus, wobei der bewegliche Lenker 23 und die Verriegelungsnut weiterhin ständig ineinandergreifen. In diesem Zustand wird das Zungenelement 21 leicht aus dem hohlen Kassetteneinsatz 16 herausgezogen, und der abnehmbare Dacheinsatz 4 bewegt sich um einen Weinen Weg nach hinten. Da sich der Dichtstreifen 14 vom Stufenabschnitt 9 wegbewegt, wenn sich das hintere Ende des abnehmbaren Dachabschnitts 4 nach oben bewegt, folgt daraus, daß der Dichtstreifen 14 nicht zwischen dem abnehmbaren Dacheinsatz 4 und
dem Stufenabschnitt 9 zusammengequeischl werden kann. Wenn der abnehmbare Dacheinsatz 4 teilweise geöffnet ist, befindet sich der bewegliche Lenker 23, der in Eingriff mit der Verriegelungsnut (Einrastnul 26) steht, in einer horizontalen Stellung. Daraus folgt, daß selbst dann, wenn eine große horizontale Kraft auf den abnehmbaren Dacheinsatz 4 einwirkt, keine Möglichkeit gegeben ist, daß das Zungenelement 2t aus dem hohlen Kassetteneinsatz 16 herausgleitet.
Wenn die Lenkerelemente 31 und 32 gegen die Federkraft der Druckfeder 45 nach innen gedrückt werden und die zylindrischen Vorsprünge 39 und 40 der Lenkerelemente 31 bzw. 32 dadurch aus den Bohrungen 41 und 42 der Grundplatte 27 herausgezogen werden, kann das Handhebelelement 29 zusammen mit den Lenkerelementen 31 und 32 von der Grundplatte 27 entfernt werden, was am besten aus F i g. 10 hervorgeht. Wenn dann das hintere Ende des abnehmbaren Dacheinsatzes 4 manuell in eine Position hochgehoben wird, die höher ist als die in Fig. 11 dargestellte Stellung, kommen der bewegliche Lenker 23 und die Einrastnut 26 außer Eingriff, wie dies in F i g. 7 dargestellt ist. Das Zungenelement 21 wird dann vollkommen aus dem hohlen Kassetteneinsatz 16 herausgezogen und der abnehmbare Dacheinsatz 4 wird dadurch vom ortsfesten Dachabschnitt 1 abgehoben. Während der Zeit, in der das hintere Ende des abnehmbaren Dacheinsatzes 4 aus der in F i g. 11 dargestellten Position in eine in F i g. 7 dargestellte Position hochgehoben wird, bewegt sich das Dichtband 14 vom Stufenabschnitt 9 weg. Daraus folgt, daß keine Möglichkeit gegeben ist, daß das Dichtband 14 zwischen dem Stufenabschnitt 9 und dem abnehmbaren Dachabschnitt 4 zusammengequetscht wird. Man erkennt aus F i g. 7, daß, wenn der abnehmbare Dacheinsatz 4 vom ortsfesten Dachabschnitt 1 abgehoben wird, der bewegliche Lenker 22 aufgrund der Federkraft der Spiralfeder 25 in Kontakt mit einem Anschlag 47 kommt, welcher auf dem Bügel 22 ausgebildet ist, so daß der bewegliche Lenker 23 in einer nach oben ragenden Lage gehalten wird, wie dies in F i g. 7 gezeigt ist. Wenn der abnehmbare Dacheinsatz 4 wieder in den ortsfesten Dachabschnitt 1 eingesetzt wird, wird die Spitze des Zungenelements 21 in den hohlen Kassettenabschnitt 16 eingeführt, wie dies in F i g. 7 dargestellt wird. Anschließend gelangt die Verriegelungsnut (Nut 26) des Bügels 20 mit dem beweglichen Lenker 23 in Eingriff, und im folgenden wird das hintere Ende des abnehmbaren Dacheinsatzes 4 nach unten gezogen.
Die F i g. 12 und 13 stellen eine weitere Ausführungsform der Erfindung dar. In den Fig. 12 und 13 sind ähnliche Bauteile mit den gleichen Bezugsnummern bezeichnet wie sie in den F i g. 4 und 5 verwendet werden. In den F i g. 12 und 13 weist der Bügel 20 mit dem Zungenelement 21 ein Paar von sich nach unten erstreckenden vertikalen Flanschen 50 und 51 auf, und ein U-förmiger beweglicher Lenker 52 ist mittels eines Gelenkbolzens 53 an den vertikalen Flanschen 50 und 51 angelenkt. Eine Spiralfeder 54 ist um den Gelenkbolzen 53 herum eingesetzt, und der bewegliche Lenker 52 wird aufgrund der Federkraft der Spiralfeder 54 gemäß Fig. 13 im Uhrzeigersinn vorgespannt Ferner ist ein Bügel 56 auf dem inneren Umfangsabschnitt 10 des Innenblechs 6 des ortsfesten Dachabschnitts befestigt, und eine Verriegelungsnut 55, in die der bewegliche Lenker 52 einrasten kann, ist auf dem Bügel 56 ausgebildet
Wenn sich der bewegliche Dacheinsatz 4 in seiner geschlossenen Stellung befindet wie dies in F i g. 13 dargestellt ist nimmt der bewegliche Lenker 52 eine horizontal liegende Stellung ein, in der er mit der Verriegelungsnut' 55 des Bügels 56 in Eingriff steht. Wenn der abnehmbare Dacheinsatz 4 geöffnet wird — wie dies durch die strichpunktierte Linie in Fig. 13 dargestellt ist — schwenkt der bewegliche Lenker 52 aufgrund der Federkraft der Spiralfeder 54 gemäß Fig. 13 im Uhrzeigersinn, wobei zwischen dem beweglichen Lenker 52 und der Verriegelungsnut 55 des Bügels 56 die einrastende Verbindung aufrechterhalten wird. Wenn das
ίο Zungenelement 21 vollkommen aus dem hohlen Kassetteneinsatz 16 herausgezogen wird, kommt der bewegliche Lenker 52 mit einem Anschlag 57 in Berührung, der auf dem Flansch 50 ausgebildet ist.
Wenn das hintere Ende des abnehmbaren Dacheinsatzes 4 manuell hochgehoben wird, um den abnehmbaren Dacheinsatz 4 zu öffnen, wird das Dichtband 14, da sich dieser vom Stufenabschnitt 9 des Außenblechs 5 des ortsfesten Dachabschnitts 1 wegbewegt, nicht zwischen dem Stufenabschnitt 9 und dem abnehmbaren Dacheinsatz 4 eingequetscht. Es wird dadurch möglich, eine lange Lebensdauer des Dichtstreifens sicherzustellen. Ferner befindet sich der bewegliche Lenker 23 bzw. 52, wenn der abnehmbare Dacheinsatz 4 vollkommen geschlossen oder teilweise geöffnet ist, in einer horizontalen Lage. Daraus ergibt sich die Möglichkeit, ein Klappern des abnehmbaren Dacheinsatzes 4 zu vermeiden, da sich das Zungenelement 21 innerhalb des hohlen Kassetteneinsatzes 16 nicht hin- und herbewegt. Es besteht darüber hinaus keine Gefahr, daß das Zungenelement 21 im teilweise geöffneten Zustand des abnehmbaren Dacheinsatzes 4 aus dem hohlen Kassetteneinsatz 16 herausgleitet, und es besteht deshalb auch keine Gefahr, daß der abnehmbare Dacheinsatz 4 vom ortsfesten Dachabschnitt 1 abhebt Anhand von Versuchen, die durchgeführt wurden, konnte gezeigt werden, daß der abnehmbare Dacheinsatz 4 selbst dann in einer stabilen Lage bleibt, wenn eine Kraft von 30 g auf den Rahmen eines Kraftfahrzeugs in Längs- oder in Querrichtung des Fahrzeugs einwirkt.
Hierzu 7 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Fahrzeugdach mit innerhalb einer Dachöffnung angeordnetem Dacheinsatz, der an seiner Hinterkante aufstellbar ist und an seiner Vorderkante Ober zwei trennbare Scharnierteile mit dem Dachrahmen verbunden ist, die aus am Dachrahmen befestigten, einen Kanal aufweisenden festen Scharniergehäusen und aus am Einsatz befestigten, mit einem kreisbogenförmigen Abschnitt im Kanal des Scharniergehäuses aufgenommenen und gleitend beweglichen Scharnierzungen gebildet sind, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Scharnierzunge (Zungenelement 21) und Scharniergehäuse (Kassetteneinsatz 16) jeweils eine Schwenkraste (Lenker 23 bzw. 52) angeordnet ist, die an dem einen der Teile (lü oder 21) angelenkt und aus einer hochgestellten Lage bei offenem Dach gegen Federspannung in eine horizontale Stellung schwenkbar ist, in der sie in einer Rastkerbe (Einrastnut 26 bzw. 55) am anderen Teil angreift.
2. Fahrzeugdach nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkraste (Lenker 23 bzw. 52) U-förmig ausgebildet ist.
DE3030818A 1979-08-16 1980-08-14 Fahrzeugdach mit innerhalb einer Dachöffnung angeordnetem Dacheinsatz Expired DE3030818C2 (de)

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