DE303468C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE303468C DE303468C DENDAT303468D DE303468DA DE303468C DE 303468 C DE303468 C DE 303468C DE NDAT303468 D DENDAT303468 D DE NDAT303468D DE 303468D A DE303468D A DE 303468DA DE 303468 C DE303468 C DE 303468C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- trench
- tractor
- mouldboards
- earth
- soil
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 239000002689 soil Substances 0.000 claims description 14
- 210000000056 organ Anatomy 0.000 claims description 6
- 241000209094 Oryza Species 0.000 description 4
- 235000007164 Oryza sativa Nutrition 0.000 description 4
- 235000009566 rice Nutrition 0.000 description 4
- 239000010902 straw Substances 0.000 description 4
- 240000000111 Saccharum officinarum Species 0.000 description 2
- 235000007201 Saccharum officinarum Nutrition 0.000 description 2
- 229920000742 Cotton Polymers 0.000 description 1
- 241000196324 Embryophyta Species 0.000 description 1
- 238000009412 basement excavation Methods 0.000 description 1
- 239000004927 clay Substances 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 238000005520 cutting process Methods 0.000 description 1
- 238000009826 distribution Methods 0.000 description 1
- 210000005069 ears Anatomy 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
- 230000002093 peripheral effect Effects 0.000 description 1
- 238000002360 preparation method Methods 0.000 description 1
- 238000003825 pressing Methods 0.000 description 1
- 238000003971 tillage Methods 0.000 description 1
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E02—HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
- E02F—DREDGING; SOIL-SHIFTING
- E02F5/00—Dredgers or soil-shifting machines for special purposes
- E02F5/02—Dredgers or soil-shifting machines for special purposes for digging trenches or ditches
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Mining & Mineral Resources (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Soil Working Implements (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der Anbau vieler tropischer Pflanzen, wie u. a. Zuckerrohr, Cassave, Baumwolle u. dgl.,
erfordert eine von der üblichen abweichende Bodenbearbeitung. Es werden in kurzen Abständen
von etwa ι bis I1Z2 m parallele Gräben
gezogen, die eine Breite von 40 bis 60 cm und eine Tiefe von 20 bis 30 cm haben. Die
ausgehobene Erde wird auf dem zwischen den Gräben verbleibenden Boden aufgeworfen, wo
sie unter Einwirkung der Sonne einem Verwitterungsprozeß ausgesetzt ist. Bisher wurde
die Arbeit des Ausgrabens der Erde als Handarbeit ausgeübt. Weil die Arbeitslöhne in diesen
Gegenden so niedrige sind, daß die Beschaffung teurer Maschinen sich nicht lohnt. Seitdem
sich indessen verschiedene neue Bodenkulturen den alten angegliedert haben, die
mehr Arbeitskräfte erfordern, und da es wesentlich auch darauf ankommt, die Boderifoestellung
rechtzeitig und gründlich vorzunehmen, ist die Frage der mechanischen Bodenbearbeitung
eine immer wichtigere geworden.
Bei der Verwendung von Maschinen zur Bearbeitung des Bodens kommt indessen in
Betracht, das beispielsweise für die zur Anpflanzung von Zuckerrohr zur Verfügung stehenden
Felder, vorwiegend die nassen Reisfelder (Sawahs) benutzt werden müssen. Auf diesen Feldern findet sich aber zu der Zeit,
wo sie bearbeitet werden sollen, noch das Stroh vor, von welchem die Reisähren abgeschnitten
worden sind. Dieses Stroh bildet für die mechanische Bodenbearbeitung ungemein
große Schwierigkeiten, im besonderen, wenn schmale, parallel verlaufende Gräben zu
ziehen sind. Es kommt hinzu, daß der nasse Boden an der Oberfläche, eine nur geringe'
Einheitsbelastung verträgt. Wollte man diesen Boden mit den gebräuchlichen Motormaschinen
bearbeiten, welche Greiferräder haben, so würden die. Räder einsinken müssen, da sie den
Druck nur mit einer Stelle ihres Umfanges ausüben.
Wollte man aber einen Raupenantrieb anwenden, so würde der Reibungswiderstand
zwischen dem Boden und den Raupen ein zu geringer sein, um die Pflugarbeit zu verrichten.
Trotzdem der Boden an der Oberfläche nur eine geringe Einheitsbelastung verträgt, ist der
spezifische Boden widerstand des vorwiegend plastischen Lehmbodens beim Gräbenziehen
ein außerordentlich hoher. Bei der normalen Konstruktion von Zugmaschinen mit zwei angetriebenen
Trieborganen, welche bekanntlich seitlich an dem Gestell angeordnet sind, liegt
der Angriffspunkt des Zuges in der Mitte zwischen den beiden Trieborganen. Die Verwendung
einer derartigen Zugmaschine würde ohne weiteres zur Folge haben, daß bei dem
geringen Abstand der parallel zu ziehenden Gräben das eine Trieborgan entweder' auf dem
schmalen Erdstege oder in dem bereits vorher gezogenen Graben seinen Weg finden müßte.
Weder das eine, noch das andere ist für diese Bodenbearbeitung statthaft.
Alle diese Mängel sollen nun nach der Erfindung
dadurch beseitigt werden, daß als Trieborgane ein Greiferrad und eine Raupenkette
gleichzeitig und nebeneinander zur Anwendung kommen, während die Steuerräder
auf der Landseite seitlich angeordnet sind, i
Die Raupenkette gestattet die Lastverteilung I auf eine große Fläche, während das Greiferrad j
einen energischen Angriff im Boden ermöglicht, um die nötigen Zugwiderstände zu erzeugen.
Die seitliche Anordnung der Steuerräder auf der Landseite ermöglicht es, die Zugkräfte der
Trieborgane zusammenfallen zu lassen mit der Mittelebene der Pflugkörper.
ίο In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand
veranschaulicht, und zwar zeigt:
Fig. ι eine Seitenansicht,
Fig. 2 einen Grundriß,
Fig. 3 eine Stirnansicht einer Grabenzugmaschine vorliegender Art,
Fig. 4 eine Einzelheit.
Das Rahmengestell ι ist der Länge nach in zwei Teile geteilt. Innerhalb eines dieser beiden Teile ist der Motor 2 angeordnet, der durch Reibungskupplung mit dem Getriebekasten 3 verbunden ist. Man wird diesen, wie üblich, für verschiedene Geschwindigkeit und zum Vor- und Rückwärtsgang einrichten. Innerhalb des zweiten Teiles des Rahmengesteiles ist das Greiferrad 4 gelagert und zu beiden Seiten dieses Rades die Raupenketten 5. Der Antrieb des Greiferrades und der Raupen kann beispielsweise mittels Kettenantriebes 6 und Zahnradübertragung 7 von dem Getriebskasten 3 aus erfolgen. Man wird die Umfangsgeschwindigkeit des Greiferrades der der Raupenkette anpassen. . Die Greifer 8 des Greiferrades können, wie üblich, so angeordnet sein, daß sie bei der Drehung des Rades mehr oder weniger weit über den Radumfang heraustreten.
Fig. ι eine Seitenansicht,
Fig. 2 einen Grundriß,
Fig. 3 eine Stirnansicht einer Grabenzugmaschine vorliegender Art,
Fig. 4 eine Einzelheit.
Das Rahmengestell ι ist der Länge nach in zwei Teile geteilt. Innerhalb eines dieser beiden Teile ist der Motor 2 angeordnet, der durch Reibungskupplung mit dem Getriebekasten 3 verbunden ist. Man wird diesen, wie üblich, für verschiedene Geschwindigkeit und zum Vor- und Rückwärtsgang einrichten. Innerhalb des zweiten Teiles des Rahmengesteiles ist das Greiferrad 4 gelagert und zu beiden Seiten dieses Rades die Raupenketten 5. Der Antrieb des Greiferrades und der Raupen kann beispielsweise mittels Kettenantriebes 6 und Zahnradübertragung 7 von dem Getriebskasten 3 aus erfolgen. Man wird die Umfangsgeschwindigkeit des Greiferrades der der Raupenkette anpassen. . Die Greifer 8 des Greiferrades können, wie üblich, so angeordnet sein, daß sie bei der Drehung des Rades mehr oder weniger weit über den Radumfang heraustreten.
Bei einer derartigen Grabenzugmaschine bietet es besondere Vorteile, wenn die Steuerräder
einseitig an dem Maschinengestell so angeordnet sind, daß sie in die gezogenen Gräben nicht eintreten können.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist diese Anordnung so getröffen, daß die beiden Steuerräder 9 an dem Teil des Maschinen-
raumes angeordnet sind, der den Motor und den Getriebskasten trägt, daß sie also an
dieser Stelle des Maschinengestelles einseitig gelagert sind. Die Steuerräder sind zur Erleichterung
des Steuerns mit Schneidkanten versehen. Durch die einseitige" Anordnung der ■ Steuerräder wird verhindert, daß die Steuerräder
in die frisch gezogenen Gräben eintreten. Dies hat auch noch den Vorteil, daß
der Grabenboden locker bleibt, wie dies für den größten Teil der Pflanzungen, die hier in
Frage kommen, von großer Wichtigkeit ist, und man verwendet auch besondere Mittel,
um den Untergrund des Grabens aufzulockern.
Wie im übrigen die Grabenzugmaschine ausgebaut ist, kommt für die vorliegende Erfindung wenig in Betracht. Bei dem darge
stellten Ausführungsbeispiel ist sowohl am vorderen, als auch am hinteren Ende des
Wagengestelles ein zweiflügliger Pflug 10 aufkippbar
so angebracht, daß der Pflugrahmen mit all seinen Werkzeugen über dem Boden angehoben oder auf den Boden niedergesenkt
werden kann. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel trägt jeder der Pflugrahmen
außer der Pflugschar 10, die den Graben zu ziehen hat, einen zweiflügligen Schälpflug 11
und einen ständig umlaufenden Vorschneider 12. Zur Auflockerung des Grabenbodens aber ist
der Pflug 10 mit einem Untergrundlockerer 13 versehen. .
Mit Rücksicht darauf, daß die Erde nach zwei Seiten hin ausgeworfen werden muß, ,
sind die, Streichbleche 14 der Pflugschar 10 in bekannter Weise als schraubenförmig gewundene Flügel angesetzt. Durch diese Streich-
bleche wird die Erde zu beiden Seiten des Grabens angehäufelt. Unabhängig von" diesen
festen Streichblechen 14 sollen aber nach der Erfindung zwei kleinere Streichbleche 15 dem
Pflugkörper 10 drehbar und einstellbar so angesetzt sein, daß sie, über die ausgeworfenen
Erdhaufen hinwegstreichend, diese seitlich so andrücken, daß die aufgehäufelte Erde in den
Graben nicht zurückfallen kann.
Diese drehbar angeordneten Streichbleche sollen weiter den Zweck erfüllen, den ausgeworfenen
Erdhaufen an der Oberfläche glatt zu streichen, damit bei den tropischen Regengüssen
das Wasser möglichst glatt abläuft und der angehäufte Boden so wenig als möglich
in den gezogenen Graben zurückgespült wird. Auch bei der Handbearbeitung werden bisher
die Erdhaufen auf ihren Oberflächen mit der Hand oder mit dem Spaten bzw. Haken glatt
gestrichen.
Die Streichbleche 15 können dem Pflugkörper mittels eines Drehgelenkes 16 angesetzt
sein. Man wird alsdann an dem hinteren Ende ; Stellstangen 17 anordnen, die mit Löchern
versehen sind, so. daß die jeweilige Stellung gesichert werden kann. Es können aber natürlich
auch andere bekannte Mittel für den gleichen Zweck Verwendung finden. Anstatt
die Streichbleche 15 gelenkig an dem Pflugkörper artzusetzen, kann man sie auch durch
ein elastisches Zwischenstück so mit ihm verbinden, daß die gewünschte Einstellung möglich ist.
Die Verwendung der drei Vorschneider 12 ist bei einer Grabenzugmaschine vorliegender
Art besonders dort von Wichtigkeit, wo, wie schon erwähnt, das Reisstroh stehengeblieben
ist und beim Ziehen der Gräben mit ausgehoben werden muß. Die beiden äußeren Kreismesser
12 schneiden (Fig. 4) an den Wänden des Grabens ein und sehneiden alles Reisstroh,
welches sich ihm entgegenstellt, durch. Von:
dem mittleren Kreismesser wird es nochmals zerschnitten, so daß das Ausheben des Bodens
leichter von statten geht.
Claims (3)
1. Motor - Grabenzugmaschine, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verteilung der Last
auf eine große Fläche' neben den Greiferrädern (4) Raupenketten (5) angeordnet sind.
2. Motor-Grabenzugmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die
wie üblich an beiden Enden der Zugmaschine angebrachten Pflugkörper (10) in
einer Ebene angeordnet sind, die mit der Mittelebene der Zugkräfte der Trieborgane
zusammenfällt, während die Steuerräder (9) einseitig zu den Trieborganen liegen.
3. Motor-Grabenzugmaschine nach Anspruch ι und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß an den Pflugkörpern (10) außer den-20
Streichblechen (14), welche die ausgehobene Erde seitlich ablegen, Streichbleche (15)
einstellbar angesetzt sind, welche die ausgeworfene Erde andrücken soilen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE303468C true DE303468C (de) |
Family
ID=557179
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT303468D Active DE303468C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE303468C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0008231A1 (de) * | 1978-08-08 | 1980-02-20 | Geoffrey Wilfred Davison | Vorrichtung zum Ausheben von Gräben |
-
0
- DE DENDAT303468D patent/DE303468C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0008231A1 (de) * | 1978-08-08 | 1980-02-20 | Geoffrey Wilfred Davison | Vorrichtung zum Ausheben von Gräben |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2719713C2 (de) | Bodenbearbeitungsgerät | |
| DE891633C (de) | Motorisch betriebenes Bodenbearbeitungsgeraet mit umlaufenden Werkzeugen | |
| EP4209636B1 (de) | Bodenfräse zum vorbereiten von waldböden zur baumbepflanzung | |
| DE2054319A1 (de) | Landmaschine zur Bodenbearbeitung | |
| DE2355802A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zur bodenlockerung | |
| EP0047852B1 (de) | Verfahren und Gerätekombination zur Bodenlockerung, zur Verbesserung der Krümelstruktur und zur Unkrautbekämpfung | |
| DE2546080A1 (de) | Schleppergezogenes bodenbearbeitungsgeraet | |
| DE68922133T2 (de) | Maschine zum Nacharbeiten von gepflügtem Land. | |
| DE3006446C2 (de) | ||
| DE8717049U1 (de) | Geräteantriebsaggregat für landwirtschaftliche Zwecke | |
| DE805093C (de) | Geraet zur Ackerbearbeitung mit rotierenden Werkzeugen | |
| EP0199313B1 (de) | Bodenbearbeitungsgerät | |
| CH276339A (de) | Einrichtung zum Aufhacken der Pflugfurchensohle an Traktoren mit angehängten oder aufgebauten Pflugaggregaten. | |
| DE2537650A1 (de) | Verfahren zum gleichzeitigen einbringen von saatgut und duenger in den boden | |
| DE3327568A1 (de) | Mehrfach-geraetekombination fuer traktoren zur bodenlockerung, saatbettherrichtung und bestellung | |
| DE314986C (de) | ||
| DE1048058B (de) | Rotierendes Bodenbearbeitungsgeraet | |
| DE1634971A1 (de) | Maschine zur Herstellung eines Grabens-insbesondere fuer landwirtschaftliche Zwecke | |
| DE829366C (de) | Maschine zum Herstellen und Reinigen von Graeben mittels baggerartiger Werkzeuge | |
| DE37076C (de) | Pflug mit rotirender Schar | |
| DE2028930A1 (de) | Pflanzensetzmaschine, insbesondere für Spargelpflanzen | |
| DE3101604A1 (de) | Vorrichtung zum auflockern und bepflanzen einer bodenoberflaeche | |
| DE1225911B (de) | Mehrzweck-Arbeitsfahrzeug zur Pflanzenkultur in Reihen | |
| DE256682C (de) | ||
| DE917578C (de) | Verfahren und Geraet zur Bodenbearbeitung, insbesondere zur Erzielung saatfertigen Ackerbodens |