DE303468C - - Google Patents

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DE303468C
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trench
tractor
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soil
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DENDAT303468D
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    • E—FIXED CONSTRUCTIONS
    • E02—HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02F—DREDGING; SOIL-SHIFTING
    • E02F5/00—Dredgers or soil-shifting machines for special purposes
    • E02F5/02—Dredgers or soil-shifting machines for special purposes for digging trenches or ditches

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der Anbau vieler tropischer Pflanzen, wie u. a. Zuckerrohr, Cassave, Baumwolle u. dgl., erfordert eine von der üblichen abweichende Bodenbearbeitung. Es werden in kurzen Abständen von etwa ι bis I1Z2 m parallele Gräben gezogen, die eine Breite von 40 bis 60 cm und eine Tiefe von 20 bis 30 cm haben. Die ausgehobene Erde wird auf dem zwischen den Gräben verbleibenden Boden aufgeworfen, wo sie unter Einwirkung der Sonne einem Verwitterungsprozeß ausgesetzt ist. Bisher wurde die Arbeit des Ausgrabens der Erde als Handarbeit ausgeübt. Weil die Arbeitslöhne in diesen Gegenden so niedrige sind, daß die Beschaffung teurer Maschinen sich nicht lohnt. Seitdem sich indessen verschiedene neue Bodenkulturen den alten angegliedert haben, die mehr Arbeitskräfte erfordern, und da es wesentlich auch darauf ankommt, die Boderifoestellung rechtzeitig und gründlich vorzunehmen, ist die Frage der mechanischen Bodenbearbeitung eine immer wichtigere geworden.
Bei der Verwendung von Maschinen zur Bearbeitung des Bodens kommt indessen in Betracht, das beispielsweise für die zur Anpflanzung von Zuckerrohr zur Verfügung stehenden Felder, vorwiegend die nassen Reisfelder (Sawahs) benutzt werden müssen. Auf diesen Feldern findet sich aber zu der Zeit, wo sie bearbeitet werden sollen, noch das Stroh vor, von welchem die Reisähren abgeschnitten worden sind. Dieses Stroh bildet für die mechanische Bodenbearbeitung ungemein große Schwierigkeiten, im besonderen, wenn schmale, parallel verlaufende Gräben zu ziehen sind. Es kommt hinzu, daß der nasse Boden an der Oberfläche, eine nur geringe' Einheitsbelastung verträgt. Wollte man diesen Boden mit den gebräuchlichen Motormaschinen bearbeiten, welche Greiferräder haben, so würden die. Räder einsinken müssen, da sie den Druck nur mit einer Stelle ihres Umfanges ausüben.
Wollte man aber einen Raupenantrieb anwenden, so würde der Reibungswiderstand zwischen dem Boden und den Raupen ein zu geringer sein, um die Pflugarbeit zu verrichten.
Trotzdem der Boden an der Oberfläche nur eine geringe Einheitsbelastung verträgt, ist der spezifische Boden widerstand des vorwiegend plastischen Lehmbodens beim Gräbenziehen ein außerordentlich hoher. Bei der normalen Konstruktion von Zugmaschinen mit zwei angetriebenen Trieborganen, welche bekanntlich seitlich an dem Gestell angeordnet sind, liegt der Angriffspunkt des Zuges in der Mitte zwischen den beiden Trieborganen. Die Verwendung einer derartigen Zugmaschine würde ohne weiteres zur Folge haben, daß bei dem geringen Abstand der parallel zu ziehenden Gräben das eine Trieborgan entweder' auf dem schmalen Erdstege oder in dem bereits vorher gezogenen Graben seinen Weg finden müßte. Weder das eine, noch das andere ist für diese Bodenbearbeitung statthaft.
Alle diese Mängel sollen nun nach der Erfindung dadurch beseitigt werden, daß als Trieborgane ein Greiferrad und eine Raupenkette gleichzeitig und nebeneinander zur Anwendung kommen, während die Steuerräder
auf der Landseite seitlich angeordnet sind, i Die Raupenkette gestattet die Lastverteilung I auf eine große Fläche, während das Greiferrad j einen energischen Angriff im Boden ermöglicht, um die nötigen Zugwiderstände zu erzeugen. Die seitliche Anordnung der Steuerräder auf der Landseite ermöglicht es, die Zugkräfte der Trieborgane zusammenfallen zu lassen mit der Mittelebene der Pflugkörper.
ίο In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand veranschaulicht, und zwar zeigt:
Fig. ι eine Seitenansicht,
Fig. 2 einen Grundriß,
Fig. 3 eine Stirnansicht einer Grabenzugmaschine vorliegender Art,
Fig. 4 eine Einzelheit.
Das Rahmengestell ι ist der Länge nach in zwei Teile geteilt. Innerhalb eines dieser beiden Teile ist der Motor 2 angeordnet, der durch Reibungskupplung mit dem Getriebekasten 3 verbunden ist. Man wird diesen, wie üblich, für verschiedene Geschwindigkeit und zum Vor- und Rückwärtsgang einrichten. Innerhalb des zweiten Teiles des Rahmengesteiles ist das Greiferrad 4 gelagert und zu beiden Seiten dieses Rades die Raupenketten 5. Der Antrieb des Greiferrades und der Raupen kann beispielsweise mittels Kettenantriebes 6 und Zahnradübertragung 7 von dem Getriebskasten 3 aus erfolgen. Man wird die Umfangsgeschwindigkeit des Greiferrades der der Raupenkette anpassen. . Die Greifer 8 des Greiferrades können, wie üblich, so angeordnet sein, daß sie bei der Drehung des Rades mehr oder weniger weit über den Radumfang heraustreten.
Bei einer derartigen Grabenzugmaschine bietet es besondere Vorteile, wenn die Steuerräder einseitig an dem Maschinengestell so angeordnet sind, daß sie in die gezogenen Gräben nicht eintreten können.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist diese Anordnung so getröffen, daß die beiden Steuerräder 9 an dem Teil des Maschinen- raumes angeordnet sind, der den Motor und den Getriebskasten trägt, daß sie also an dieser Stelle des Maschinengestelles einseitig gelagert sind. Die Steuerräder sind zur Erleichterung des Steuerns mit Schneidkanten versehen. Durch die einseitige" Anordnung der ■ Steuerräder wird verhindert, daß die Steuerräder in die frisch gezogenen Gräben eintreten. Dies hat auch noch den Vorteil, daß der Grabenboden locker bleibt, wie dies für den größten Teil der Pflanzungen, die hier in Frage kommen, von großer Wichtigkeit ist, und man verwendet auch besondere Mittel, um den Untergrund des Grabens aufzulockern.
Wie im übrigen die Grabenzugmaschine ausgebaut ist, kommt für die vorliegende Erfindung wenig in Betracht. Bei dem darge stellten Ausführungsbeispiel ist sowohl am vorderen, als auch am hinteren Ende des Wagengestelles ein zweiflügliger Pflug 10 aufkippbar so angebracht, daß der Pflugrahmen mit all seinen Werkzeugen über dem Boden angehoben oder auf den Boden niedergesenkt werden kann. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel trägt jeder der Pflugrahmen außer der Pflugschar 10, die den Graben zu ziehen hat, einen zweiflügligen Schälpflug 11 und einen ständig umlaufenden Vorschneider 12. Zur Auflockerung des Grabenbodens aber ist der Pflug 10 mit einem Untergrundlockerer 13 versehen. .
Mit Rücksicht darauf, daß die Erde nach zwei Seiten hin ausgeworfen werden muß, , sind die, Streichbleche 14 der Pflugschar 10 in bekannter Weise als schraubenförmig gewundene Flügel angesetzt. Durch diese Streich- bleche wird die Erde zu beiden Seiten des Grabens angehäufelt. Unabhängig von" diesen festen Streichblechen 14 sollen aber nach der Erfindung zwei kleinere Streichbleche 15 dem Pflugkörper 10 drehbar und einstellbar so angesetzt sein, daß sie, über die ausgeworfenen Erdhaufen hinwegstreichend, diese seitlich so andrücken, daß die aufgehäufelte Erde in den Graben nicht zurückfallen kann.
Diese drehbar angeordneten Streichbleche sollen weiter den Zweck erfüllen, den ausgeworfenen Erdhaufen an der Oberfläche glatt zu streichen, damit bei den tropischen Regengüssen das Wasser möglichst glatt abläuft und der angehäufte Boden so wenig als möglich in den gezogenen Graben zurückgespült wird. Auch bei der Handbearbeitung werden bisher die Erdhaufen auf ihren Oberflächen mit der Hand oder mit dem Spaten bzw. Haken glatt gestrichen.
Die Streichbleche 15 können dem Pflugkörper mittels eines Drehgelenkes 16 angesetzt sein. Man wird alsdann an dem hinteren Ende ; Stellstangen 17 anordnen, die mit Löchern versehen sind, so. daß die jeweilige Stellung gesichert werden kann. Es können aber natürlich auch andere bekannte Mittel für den gleichen Zweck Verwendung finden. Anstatt die Streichbleche 15 gelenkig an dem Pflugkörper artzusetzen, kann man sie auch durch ein elastisches Zwischenstück so mit ihm verbinden, daß die gewünschte Einstellung möglich ist.
Die Verwendung der drei Vorschneider 12 ist bei einer Grabenzugmaschine vorliegender Art besonders dort von Wichtigkeit, wo, wie schon erwähnt, das Reisstroh stehengeblieben ist und beim Ziehen der Gräben mit ausgehoben werden muß. Die beiden äußeren Kreismesser 12 schneiden (Fig. 4) an den Wänden des Grabens ein und sehneiden alles Reisstroh, welches sich ihm entgegenstellt, durch. Von:
dem mittleren Kreismesser wird es nochmals zerschnitten, so daß das Ausheben des Bodens leichter von statten geht.

Claims (3)

Patent-An Sprüche:
1. Motor - Grabenzugmaschine, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verteilung der Last auf eine große Fläche' neben den Greiferrädern (4) Raupenketten (5) angeordnet sind.
2. Motor-Grabenzugmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die wie üblich an beiden Enden der Zugmaschine angebrachten Pflugkörper (10) in einer Ebene angeordnet sind, die mit der Mittelebene der Zugkräfte der Trieborgane zusammenfällt, während die Steuerräder (9) einseitig zu den Trieborganen liegen.
3. Motor-Grabenzugmaschine nach Anspruch ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an den Pflugkörpern (10) außer den-20 Streichblechen (14), welche die ausgehobene Erde seitlich ablegen, Streichbleche (15) einstellbar angesetzt sind, welche die ausgeworfene Erde andrücken soilen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT303468D Active DE303468C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0008231A1 (de) * 1978-08-08 1980-02-20 Geoffrey Wilfred Davison Vorrichtung zum Ausheben von Gräben

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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