DE303473C - - Google Patents

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DE303473C
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10KSOUND-PRODUCING DEVICES; METHODS OR DEVICES FOR PROTECTING AGAINST, OR FOR DAMPING, NOISE OR OTHER ACOUSTIC WAVES IN GENERAL; ACOUSTICS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10K1/00Devices in which sound is produced by striking a resonating body, e.g. bells, chimes or gongs
    • G10K1/06Devices in which sound is produced by striking a resonating body, e.g. bells, chimes or gongs the resonating devices having the shape of a bell, plate, rod, or tube
    • G10K1/068Devices in which sound is produced by striking a resonating body, e.g. bells, chimes or gongs the resonating devices having the shape of a bell, plate, rod, or tube hydraulically operated; pneumatically operated

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 74 Λ. GRUPPE
LEON SCHANZER in CLEVE.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 11. März 1917 ab.
Vorliegende Erfindung betrifft eine pneumatisch oder auch anderweitig auslösbare Uhrwerkglocke, die als Ersatz für die meist übliche elektrische Glocke dienen kann und sich vorzugsweise als Korridorglocke eignet, die aber auch sonst als Türglocke usw. Verwendung finden kann. Die Erfindung besteht in einer eigenartigen Anordnung, infolge deren das Federwerk der Glocke, das z. B. beim ίο öffnen oder Schließen der Tür durch einen Hebel o. dgl. selbsttätig aufgezogen wird, mit einem auf der Feder ruhenden Schieber derart zusammenwirkt, daß ein Überspannen oder Zerreißen der Feder vermieden wird. Die Glocke kann sowohl für rechts als auch für links aufgehende Türen benutzt werden.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungs: form der Erfindung als Beispiel zur Darstellung gebracht, und zwar zeigt:
Fig. ι die Glocke in Vorderansicht,
Fig. 2 die Glocke im Schnitt,
Fig. 3 die Glocke bei abgenommener Grundplatte von unten gesehen,
Fig. 4 die abgenommene Grundplatte in Oberansicht, und
Fig. 5 das Federgehäuse mit Schieber in Seitenansicht.
Die Glocke besteht aus dem Gehäuse a, der Grundplatte b, der Glockenschale c mit dem darunter befindlichen Uhrwerk und ist mit der Luftleitung d verbunden. In dem Gehäuse α ist auf einer Achse β das Federgehäuse f gelagert. Das Federgehäuse ist mit einem Zahnkranz fl und einem Sperrad /"2 versehen. In diesem Federgehäuse ist eine Bandfeder angebracht, bei der mehrere Windungen der Tiefe des Federgehäuses entsprechen, wohingegen die' arideren Windungen bei f 3 über dem Gehäuse vorstehen. Das Federgehäuse ruht mit dem vorstehenden Teil f3 der Feder gegen eine in dem Gehäuse a angebrachte Platte g und wird durch die dort befindliche Sperrklinke h gesichert. Die Bandfeder wird durch Bewegen des Hebels i mittels einer an diesem angebrachten Sperrklinke i1 aufgezogen; jedoch kann das Aufziehen der Feder auch mittels des über der Glockenschale angebrachten Schlüssels k geschehen. Der Hebel i wird durch eine bei i2 eingehakte, auf der Grundplatte δ befestigte und dort über Rollen b1 geführte Feder 52 beim Freiwerden wieder zurückgeführt. Auf der Platte g ist erfindungsgemäß ein Schieber I durch Böckchen 11, 12 beweglich gelagert. Dieser Schieber besitzt eine Nase m, unter die eine Feder η greift, welche den Schieber beim Freiwerden verschiebt; ferner besitzt der Schieber I eine Nase 0, welche auf dem vorstehenden Teil f 3 der Bandfeder ruht und eine Nase f, die mit einem an der Sperrklinke h angebrachten Hebelarm q in Verbindung steht.
Die Glocke wird zweckmäßig mittels der Platte bs an dem Türrahmen befestigt, und zwar derart, daß dabei der Hebel i sich gegen die Tür legt. An der Tür bringt man zweck-
mäßig unter dem Hebel i eine Gleitplatte an. Die Glocke kann in bekannter Weise sowohl mit einer als auch mit mehreren pneumatischen Leitungen verbunden sein; auch kann sie anstatt pneumatisch durch mechanischen Druck, Drehung oder Zug ausgelöst werden.
Die Wirkungsweise der Glocke ist folgende:
Wird die Glocke mittels des Hebels i durch Öffnen der Tür oder durch Bewegen des Hebels mittels der Hand aufgezogen, so wickelt sich die in dem Gehäuse f lagernde Bandfeder f3 auf der Achse e auf. Hierbei verkleinern sich die Ringe der Bandfeder, und ' der Schieber I, der mit seiner Nase ο an der Bandfeder anliegt, wird dann durch die Feder η allmählich verschoben. Ist dann die Antriebsfeder genügend aufgezogen, so löst der Schieber I die Sperrklinke h aus, und der Hebel i kann alsdann die Bandfeder nicht weiter aufziehen. Wird nun auf einen vor der Tür angebrachten Druckknopf gedrückt, so wird in der üblichen Weise ein unter dem Druckknopf liegender elastischer Behälter zusammengedrückt;, hierdurch geht gepreßte Luft durch die Leitung zur Glocke und dehnt dann dort einen elastischen Behälter r aus, worauf dieser auf eine Auslösevorrichtung s einwirkt, so daß die Glocke ertönt. Ist dann die Bandfeder etwas abgelaufen, so haben sich deren Ringe wieder ausgedehnt, der Schieber I wird dadurch zurückgeschoben und die Sperrklinke h schnappt wieder ein, worauf der Hebel i beim nächsten öffnen der Tür die Bandfeder wieder aufziehen kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Glockenläutewerk für Korridortüren u. dgl. mit einer selbsttätig bei der Türbewegung oder' auch von Hand aufgezogenen Uhrwerksfeder, die beim Aufziehen nicht überspannt werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß eine ihr Federgehäuse (f) teilweise überragende Feder derart mit einem mit einer Nase (0) versehenen, unter Federdruck (n) stehenden Schieber (I) in Verbindung steht, daß beim genügenden Aufziehen der Feder mittels ihres Aufziehhebels (i, i1, i2) o. dgl. der Schieber (I) verschoben wird und dadurch einen das Rückdrehen des Federgehäuses (f) hindernden Sperrhebel (h, q) auslöst, der in den Zahnkranz (f1) des Federgehäuses (f) greift, so daß dadurch beim Weiterbewegen des Hebels (i) die Feder (fs) nicht weiter aufgezogen und nicht überspannt werden kann, ' worauf beim Ablaufen der Feder (fs), nachdem sie in bekannter Weise infolge Bedienung eines Druckknopfes pneumatisch oder auch rein mechanisch zunächst ausgelöst wurde und die Glocke (c) zum Ertönen gebracht hat, der Schieber (I) sich zurückbewegt und der Sperrhebel (h) wieder in den Zahnkranz (f1) einfällt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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