DE3035604C2 - - Google Patents

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DE3035604C2
DE3035604C2 DE19803035604 DE3035604A DE3035604C2 DE 3035604 C2 DE3035604 C2 DE 3035604C2 DE 19803035604 DE19803035604 DE 19803035604 DE 3035604 A DE3035604 A DE 3035604A DE 3035604 C2 DE3035604 C2 DE 3035604C2
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Dieter Gruendken
Horst 4670 Luenen De Linke
Helmut 4355 Waltrop De Temme
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Gewerkschaft Eisenhutte Westfalia GmbH
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Gewerkschaft Eisenhutte Westfalia GmbH
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G19/00—Conveyors comprising an impeller or a series of impellers carried by an endless traction element and arranged to move articles or materials over a supporting surface or underlying material, e.g. endless scraper conveyors
    • B65G19/18—Details
    • B65G19/28—Troughs, channels, or conduits

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chain Conveyers (AREA)
  • Butt Welding And Welding Of Specific Article (AREA)
  • Escalators And Moving Walkways (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen verstärkten Rinnenschuß für Kettenkratzförderer, insbesondere für den Einsatz in Berg­ baubetrieben, dessen durch einen Förderboden verbundene Seitenprofile zwischen ihrem Ober- und Unterflansch eine etwa V-förmige Profileinziehung aufweisen, wobei an zu­ mindest einem der beiden Seitenprofile außenseitig in Höhe des Ober- und Unterflansches eine Verstärkungsleiste ange­ schweißt ist, die mit einer Lochspur mit über ihre Länge verteilt angeordneten schraubenlöchern versehen ist.
Es ist bekannt, an den durch den Förderboden miteinander verbundenen, etwa E-förmig ausgebildeten Seitenprofilen der Rinnenschüsse eines Kettenkratzförderers außenseitig einen Seitenbeschlag anzuschweißen, der aus sich im wesent­ lichen über die gesamte Rinnenschußlänge erstreckenden, parallelen und mit den Flanschen des Seitenprofils an der Ober- und Unterseite abschließenden Verstärkungsleisten besteht, zwischen die Brackenhalter eingeschweißt sind (DE-OS 25 16 082). Die Seitenbeschläge dienen zur Verstärkung der insbesondere im Untertageeinsatz hochbelasteten Rinnen­ schüsse und ihrer Seitenprofile sowie dem lösbaren Anschluß von Anbauteilen, wie insbesondere Brackenblechen, Leitplanken, Führungen einer Gewinnungsmaschine und dgl. mittels Schrauben­ bolzen.
Bei den bekannten Rinnenschüssen werden für die Verstärkungs­ leisten Flachleisten oder Vierkantleisten verwendet, aus deren Vollmaterial die Schraubenbolzenausnehmungen für die Aufnahme der Bolzenköpfe der Befestigungsschrauben ausgearbeitet werden müssen. Dies ist mit einem beträchtlichen Fertigungsaufwand verbunden. Außerdem wird durch die angeschweißten Vierkant­ leisten das Gewicht der Rinnenschüsse erhöht. Schließlich ist auch das Anschweißen der Verstärkungsleisten und der Bracken­ halter mit einer beträchtlichen Schweißarbeit verbunden.
Bekannt ist ferner ein verstärkter Rinnenschuß, an dessen E-förmigen Seitenprofilen außenseitig ein gleichartiges E-förmiges Verstärkungsprofil angeschweißt ist, so daß zwischen den beiden Profilen etwa in Höhe des Ober- und Unterflansches durchgehende Kanäle für die Aufnahme der Schraubenköpfe von Befestigungsschrauben gebildet werden, die in schlüsselloch­ artig geformte Bolzenlöcher des Verstärkungsprofils einführbar sind (DE-PS 12 84 918). Für die Drehsicherung der Schrauben­ bolzen müssen in die Kanäle des Verstärkungsprofils besondere Stützbleche eingeschweißt werden. Außerdem werden in die V-Nut des Verstärkungsprofils Brackenhalter eingeschweißt. Auch hier ergibt sich infolgedessen ein erheblicher Ferti­ gungs- und Schweißaufwand. Durch die schweren Verstärkungs­ profile wird das Gewicht der Rinnenschüsse beträchtlich erhöht.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen Rinnenschuß der eingangs­ genannten Art so auszugestalten, daß der Material- und Ferti­ gungsaufwand für die Rinnenschußverstärkung vermindert werden, so daß sich der Rinnenschuß insgesamt erheblich kostengünstiger fertigen läßt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Verstärkungsleiste aus einer mit ihren Profilschenkeln gegen das Seitenprofil gerichteten U-Profilleiste besteht.
Nach der Erfindung werden also als Verstärkungsleisten an­ stelle der bisher üblichen Vierkantleisten U-förmig profi­ lierte Leisten verwendet, die sich als Walzprofil oder auch als Strangpreßprofil kostengünstig mit hoher Abmessungsge­ nauigkeit fertigen lassen. Da die Aufnahmetaschen für die Schraubenköpfe der Befestigungsschrauben nicht mehr aus dem Vollmaterial herausgearbeitet zu werden brauchen, sondern durch die Innenräume der U-Profile gebildet werden und es daher nur noch erforderlich ist, die Bolzenlöcher in die U-Profile, vorzugsweise deren Profilstege, einzuarbeiten, ergibt sich ein beträchtlich verminderter Fertigungsaufwand. Die schlüssellochartigen Bolzenlöcher lassen sich in ein­ facher Weise durch Stanzen oder Ausbrennen od. dgl. in den Profilsteg des U-Profils einarbeiten, dessen Dicke vorzugs­ weise erheblich kleiner ist als die Dicke der Profilschenkel des U-Profils. Die Verwendung der U-förmig profilierten Ver­ stärkungsleisten führt auch zu einer Materialersparnis und zu einer Verminderung des Gesamtgewichtes des verstärkten Rinnenschusses. Zur Herstellung der Schweißverbindung werden zweckmäßig die Profilschenkel des U-Profils an ihren freien Enden außenseitig abgeschrägt.
Die U-förmig profilierten Verstärkungsleisten lassen sich abmessungsgenau herstellen. Dabei empfiehlt es sich, dem U-Profil der Verstärkungsleiste eine der Kontur des Schrauben­ kopfes der Befestigungsschrauben angepaßten Profil-Innenkontur zu geben, derart, daß durch die Profil-Innenkontur des U-Profils eine Drehsicherung an dem Schraubenkopf der Befestigungs­ bolzen bewirkt wird.
In bevorzugter Ausführung weist zumindest das eine der beiden Seitenprofile des Rinnenschusses in bekannter Weise in Höhe seines Ober- und Unterflansches jeweils eine durch­ gehende Verstärkungsleiste auf, wobei die beiden Verstär­ kungsleisten durch im Abstand angeordnete eingeschweißte Brackenhalter verbunden sind, die in die V-förmige Profil­ einziehung des Seitenprofils einfassen. Bei dieser Ausge­ staltung des Seitenbeschlages empfiehlt es sich, die beiden U-förmigen Verstärkungsleisten nur an ihren einander abge­ wandten Profilschenkeln mittels einer durchgehenden Schweiß­ naht an dem Seitenprofil anzuschweißen, während sie an ihren einander zugewandten Profilschenkeln nur im Bereich der eingeschweißten Brackenhalter mit dem Seitenprofil ver­ bunden sind. Hierdurch ergibt sich ein verminderter Schweiß­ aufwand. Die untere Verstärkungsleiste braucht nicht unbe­ dingt mit Bolzenlöchern versehen zu werden.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 einen Rinnenschuß in einem Teilquerschnitt, wobei lediglich das eine der beiden Seiten­ profile mit dem Seitenbeschlag dargestellt ist;
Fig. 2 die Anordnung nach Fig. 1 in einer perspek­ tivischen Schnittzeichnung.
Der verstärkte Rinnenschuß besteht, wie bekannt, aus zwei etwa E- bzw. sigma-förmigen Seitenprofilen 10, die zur vertikalen Mittelebene spiegelbildlich zueinander angeordnet und durch einen eingeschweißten Förderboden 11 miteinander verbunden sind. Die beiden Seitenprofile 10 des Rinnenschusses weisen jeweils einen Oberflansch 12, einen Unterflansch 13 und einen Zwischenflansch 14 auf, an welchem der Förderboden 11 angeschweißt ist. Oberhalb des Förderbodens 11 befindet sich das fördernde Obertrum und unterhalb des Förderbodens das rücklaufende Leertrum des Kettenkratzförderers. In dem aus einzelnen Rinnenschüssen zusammengebaute Rinnenstrang des Förderers läuft mindestens ein endloses Kettenband mit daran angeordneten Kratzern um. Kettenkratzförderer dieser Bauart sind allgemein bekannt.
Die Seitenprofile 10 weisen etwa in Höhe des Förderbodens 11 außenseitig jeweils eine etwa V-förmige Profileinziehung 15 auf. Mindestens eines der beiden Seitenprofile 10 des Rinnen­ schusses ist mit einem der Verstärkung dienenden Seitenbe­ schlag versehen. Dieser wird gebildet von U-förmigen Ver­ stärkungsleisten 16 und 17, die sich nahezu über die gesamte Rinnenschußlänge erstrecken und von gleicher Form und Ab­ messung sind. Die U-Profile der Verstärkungsleisten 16 und 17 weisen einen Profilsteg 18 auf, dessen Dicke erheblich kleiner ist als die Dicke der beiden Profilschenkel 19 der U-Profile. Die Profilschenkel 19 weisen zur Herstellung der Schweißverbindung an ihren freien Enden außenseitig eine Abschrägung 20 auf. Der obere Profilschenkel 19 der Verstärkungs­ leiste 16 ist über eine durchgehende Schweißnaht 21 mit dem Oberflansch 12 des Seitenprofils 10 verschweißt, derart, daß die Verstärkungsleiste 16 mit der Oberseite des Oberflansches 12 in einer gemeinsamen Ebene liegt. Entsprechend ist die Verstärkungsleiste 17 mit ihrem unteren Profilschenkel 19 durch eine durchgehende Schweißnaht 22 mit dem Unterflansch 13 des Seitenprofils 10 verbunden, derart, daß der Profil­ schenkel 19 dieser Verstärkungsleiste 17 mit der Unterseite des Unterflansches 13 abschließt.
Die Verstärkungsleisten 16 und 17 sind an ihren einander zu­ gewandten Profilschenkeln 19 nicht über eine durchgehende Schweißnaht mit dem Seitenprofil verbunden. Sie sind hier vielmehr nur im Bereich der Brackenhalter 23 unmittelbar oder mittelbar mit dem Seitenprofil 10 durch Schweißen verbunden.
Die Schweißverbindung der Brackenhalter 23 ist bei 24 ange­ deutet. Wie bekannt, sind über die Rinnenschußlänge verteilt mehrere Brackenhalter 23 zwischen die Verstärkungsleisten 16, 17 eingeschweißt. Die Brackenhalter 23 weisen im mittleren Bereich eine solche Dicke auf, daß sie nach Art von Nocken 25 in die V-förmige Profileinziehung 15 des Seitenprofils 10 einfassen. Außerdem sind die Brackenhalter 23, wie bekannt, mit Bolzenöffnungen oder Ausnehmungen 26 versehen. In diese Bolzenöffnungen bzw. Ausnehmungen 26 können von der Seite her Befestigungsschrauben mit ihren Bolzen­ köpfen eingeführt und dann durch eine seitliche Bewegung mit den Bolzenköpfen in die Taschen der Brackenhalter 23 geschoben werden, so daß sich die Befestigungsschrauben mit ihren Bolzenköpfen in den Taschen abstützen. Die Brackenhalter 23 dienen zur Befestigung von Anbauteilen, wie Brackenblechen, Leit­ planken, Führungsteilen einer Gewinnungsmaschinenführung und dgl. mittels der Befestigungsbolzen.
Zum gleichen Zweck weist die obere Verstärkungsleiste 16 im Abstand über die Rinnenschußlänge verteilt im Profilsteg 18 angenähert schlüssellochartige Bolzenöffnungen 27 auf, in deren erweiterte Abschnitte die Schrauben mit ihren Bolzen­ köpfen in den Profilinnenraum 28 des U-Profils einführbar sind. Durch Seitenverschiebung läßt sich der Bolzenkopf gegen Herausziehen aus dem Profilinnenraum 28 sichern.
Der Profilinnenraum 28 der U-förmigen Verstärkungsleiste 16 ist in seiner Innenkontur und seinen Abmessungen der Außen­ kontur und Größe des Bolzenkopfes der Befestigungsschrauben angepaßt, derart, daß der in dem Profilinnenraum 28 liegende unrunde Bolzenkopf durch Anschlag an der Umfangswand des Profilinnenraumes 28 drehschlüssig in diesem gehalten wird.
Falls erwünscht, kann auch die untere Verstärkungsleiste 17 mit Bolzenlöchern 27 versehen werden. Die U-Profile der Verstärkungsleisten 16 und 17 bilden einen durchgehenden Schraubenbolzenkanal, an welchem sich an jeder beliebigen Stelle die Bolzenlöcher 27 anordnen lassen.
Die U-förmigen Verstärkungsleisten 16 und 17 lassen sich als einfache Walz- oder Strangpreßprofile maßgenau her­ stellen. Da die der Aufnahme der Bolzenköpfe der Befesti­ gungsschrauben dienende Profilinnenräume 28 aus den Ver­ stärkungsleisten 16, 17 nicht herausgearbeitet zu werden brauchen, sondern vielmehr nur die vergleichsweise dünnen Profilstege 18 der U-Profile mit den Bolzenlöchern 27 zu versehen sind, ergibt sich ein vergleichsweise geringer Fertigungsaufwand. Die Schraubenlöcher 27 lassen sich bevorzugt durch Stanzen oder auch durch Ausbrennen herstellen. Die zwischen die Verstärkungsleisten 16 und 17 eingeschweißten Brackenhalter 23 können aus Guß- oder Schmiedestücken bestehen. Dadurch, daß die Profilinnenräume 28 der U-Profile und die Bolzenköpfe der Befestigungsschrauben einander angepaßt werden, ergibt sich ein zuverlässiger verdrehungssicherer Sitz der Bolzen­ köpfe in den Profilinnenräumen. Bei Verwendung der U-förmigen Verstärkungsleisten 16, 17 ergibt sich gegenüber den her­ kömmlichen Vierkantleisten auch eine deutliche Gewichtser­ sparnis. Da die Verschweißung der Verstärkungsleisten 16 und 17 nur am Ober- und Unterflansch des Seitenprofils 10 über eine durchgehende Schweißnaht, an den einander zuge­ wandten Seiten der Verstärkungsleisten dagegen nur im Bracken­ halterbereich erfolgt, ergibt sich auch ein insgesamt ver­ minderter Schweißaufwand.

Claims (5)

1. Verstärkter Rinnenschuß für Kettenkratzförderer, ins­ besondere für den Einsatz in Bergbaubetrieben, dessen durch einen Förderboden verbundene Seitenprofile zwischen ihrem Ober- und Unterflansch eine etwa V-förmige Profileinziehung aufweisen, wobei an zumindest einem der beiden Seitenprofile außenseitig in Höhe des Ober- und Unterflansches eine Verstärkungsleiste angeschweißt ist, die mit einer Lochspur mit über ihre Länge verteilt angeordneten Schraubbolzenlöchern versehen ist, da­ durch gekennzeichnet, daß die Ver­ stärkungsleiste (16, 17) aus einer mit ihren Profilschenkeln (19) gegen das Seitenprofil (10) gerichteten U-Profil­ leiste besteht.
2. Rinnenschuß nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Dicke der Profilschenkel (19) des U-Profils größer ist als die Dicke seines Profil­ steges (18).
3. Rinnenschuß nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Profilschenkel (19) des U-Profils an ihren freien Enden außenseitig eine Abschrägung (20) aufweisen.
4. Rinnenschuß nach einem der Ansprüche 1 bis 3, da­ durch gekennzeichnet, daß das U-Profil der Verstärkungsleisten (16, 17) eine der Kontur des Schraubenkopfes der Befestigungsschrauben angepaßte, eine Drehsicherung der Befestigungsschrau­ ben bildende Innenkontur aufweist.
5. Rinnenschuß nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei die beiden übereinander angeordneten Verstärkungs­ leisten durch im Abstand eingeschweißte Brackenhalter verbunden sind, die in die V-förmige Profileinziehung einfassen, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden U-förmigen Verstärkungsleisten (16, 17) nur an ihren einander abgewandten Profilschenkeln (19) mittels einer durchgehenden Schweißnaht (21, 22) an dem Seitenprofil (10) angeschweißt sind, während sie an ihren einander zugewandten Profilschenkeln (19) nur im Bereich der eingeschweißten Brackenhalter (23) mit dem Seitenprofil (10) verbunden sind.
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GB2084532B (en) 1984-07-25

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