DE3036715C2 - Schmierkreislauf mit Notschmierung für ein Gasturbinentriebwerk - Google Patents
Schmierkreislauf mit Notschmierung für ein GasturbinentriebwerkInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen geschlossenen Schmiermittelkreislauf der im Oberbegriff des Patentanspruchs
1 angegebenen Gattung.
Derartige Schmiermittelkreisläufe sind bei zu schmierenden
Aggregaten erforderlich, die im Betrieb extremen Lageänderungen oder Änderungen von
Beschleunigungskräften ausgesetzt sind. Ein typischer Anwendungsfall ist das Gasturbinentriebwerk eines
Flugzeuges. Hier wirkt bei Reiseflug nur die Schwerkraft auf das im Schmiermittelbehälter befindliche
Schmieröl. Beim Start, bei der Landung und insbesondere bei schnellen Flugmanövern wird jedoch die Lage des
Behälters im Raum geändert und es treten extrem hohe Beschleunigungskräfte in den verschiedensten Richtungen
auf, so daß Vorkehrungen getroffen werden müssen, auch unter diesen extremen Situationen wenigstens eine
Notschmierung zu gewährleisten. Dies geschieht bei einem gattungsgemäßen Schmierkreislauf gemäß der
DE-OS 28 11 679 dadurch, daß zahlreiche Ventile vorgesehen sind, deren Steuerung in Abhängigkeit von
der jeweiligen Fluglage bzw. nach den auftretenden Beschleunigungskräften erfolgt, wobei die Anordnung
so getroffen ist, daß bei der Notschmierung im wesentlichen die gleiche Schmierölzuführung erfolgt
wie bei Normalbetrieb.
Aus räumlichen Gründen kann es jedoch erwünscht oder notwendig sein, die die Notversorgung übernehmende
Kammer so klein auszubilden, daß eine Notversorgung nur während einer relativ kurzen Zeit
gewährleistet ist, die für das sie verursachende Flugmanöver nicht ausreichend ist.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, den Schmierkreisläuf so auszubilden, daß die Notversorgung
mit relativ klein bemessener Notversorgungskammer über einen genügend langen Zeitraum gewährleistet
wird.
Gelöst wird die gestellte Aufgabe durch die im Kennzeichnungsteil des Patentanspruchs I angegebenen
Merkmale. Hierdurch wird erreicht, daß bei einer
gegebenen Strömungsrate, die durch die Forderpumpe Destimmt ist, die Durchsatzmenge von Schmieröl
/erringen wird, weil die Gesamtfördermenge von dem Dl-Luft-Gemisch gebildet ist, welches eine längere
Motschmierung gewährleistet als das im Gemisch enthaltene Öl allein. Die Umstellung auf Notbetrieb mit
Lufteinführung erfolgt nach der Erfindung automatisch ohne Ventile, so daß ein störungsfreier Betrieb
gewährleistet ist
Weitere zweckmäßige Ausgestaltungen der L'rfindung
ergeben sich aus den Unteransprüchen 2 bis 10.
Nachstehend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnung beschrieben. In der
Zeichnung zeigt
Fig. 1 eine schematische Darstellung eines Schmiermittelkreislaufs;
Fig.2 eine Schnittansicht eines Schmiermittelbehälters
in Nonr.aliage;
F i g. 3 eine der F i g. 2 entsprechende Ansicht eines Schmiermittelbehälters in gegenüber der Normalstellung
um 180° gedrehten Lage;
Fig.4 in größerem Maßstab einen Schnitt der
Entlüftungsvorrichtung zwischen den Kammern des Tanks.
Fig. 1 zeigt einen Schmiermittelkreislauf 10 mit einem Schmiermittelbehälter 1 und einer Abzugsleitung
2, die das öl innerhalb des Behälters 11 mit einer ölpumpe 13 verbindet Diese pumpt das öl durch eine
Leitung 14 nach dem zu schmierenden Aggregat 15, von wo das öl über eine Leitung 16 nach einem
Zentrifugalseparator 17 gelangt, der lufthaltiges Öl von dem zu schmierenden Aggregat 15 in zwei Teilströme
aufteilt, nämlich in einen ersten Strom, der vorherrschend Luft und einen zweiten Strom, der vorherrschend
öl enthält. Die Luft wird nach dem Behälter 11 über eine Leitung 18 und das öl über eine Leitung 19
zurückgeführt.
Der Behälter 11 weist eine Außenwand 20 und eine erste innere Trennwand 23 und eine zweite innere
Trennwand 24 auf, und diese Trennwände unterteilen den Behälter in eine obere erste Kammer 25, eine
mittlere zweite Kammer 26 und eine untere dritte Kammer 27. Der Behälter ist mit einer Aufhangevorrichtung
22 versehen, und die Kammern sind in Normallage gemäß F i g. 2 wie angedeutet, mit Schmieröl
angefüllt. Durch eine Leitung 18 wind ein Luft-Öl-Gemisch über eine Einlaßöffnung 29 in die erste Kammer
25 über dem Schmiermittelpegel eingeführt Eine Entlüftungsvorrichtung 30 steht mit einem Rohranschluß
31 in die ersti Kammer 25 über den Schmiermittelpegel ein. Beide Trennwände 23 und 24
verlaufen schräg von links oben nach rechts unten und schaffen einen Ablaufboden für die erste und zweite
Kammer. Die erste Trennwand 23 ist am rechten Ende parallel zur Wand nach unten gezogen, so daß ein
vertikal nach unten verlaufender Kanal 32 gebildet wird, der unterhalb der Mitte des Behälters 11 endet. Das der
ersten Kammer 25 über die Leitung 18 zugeführte Schmieröl wird in der ersten Kammer 25 entlüftet,
bevor es über den Kanal 32 abfließt
Die zweite Kammer 26 liegt unmittelbar unter der ersten Kammer 25 zwischen der ersten und zweiten
Trennwand 23 bzw. 24 und wird aus dem Kanal 32 über eine Leitung 28 mit Schmieröl versorgt, die von dem
unteren Bereich des Kanals 32 nach jenem Abschnitt des unteren Bereichs der zweiten Kammer 26 auf der
linken Seite des Behälters 11 verläuft. Außerdem wird Schmieröl der zweiten Kammer über die Leitung 19
zugeführt, die vom Wirbelseparator bzw. Zentrifugalseparator
17 herführt und im wesentlichen luftfreies Öl fördert
Die zweite Trennwand ist innerhalb der dritten Kammer benachbart zur Seitenwand nach unten
gezogen und bildet einen Kanal 33, der die zweite Kammer 26 mit der dritten Kammer 27 verbindet Der
Kanal 33 weist einen ersten Abschnitt auf, der sich allgemein auf der rechten Seite des Behälters 11 nach
unten nach dem Grund 34 des Behälters 11 erstreckt Der verbleibende Teil des Kanals 33 verläuft dann vom
Behältergrund 34 an der gegenüberliegenden Wand nach oben und bildet dann einen erweiterten Ausiaß 35
im oberen Bereich der dritten Kammer 27. Auf diese Weise gelangt Schmieröl von der zweiten Kammer über
den Kanal 33 nach der dritten Kammer.
Demgemäß sind die erste, die zweite und die dritte Kammer 25,26 bzw. 27 durch die Kanä'.e 32 und 33 und
die Leitung 28 derart in Reihe geschaltet, daß bei in normaler räumlicher Lage befindlichem Behälter 11 das
öl, welches der ersten Kammer 25 zugeführt wird, unter
dein Einfluß der Schwerkraft über die zweite Kammer 26 nach der dritten Kammer 27 gelangt. Das in der
dritten Kammer 27 enthaltene öl wird über den Abzugskanal 12 und einen Auslaß 36 abgezogen,
welcher unmittelbar unter dem sich erweiternden Auslaß 35 liegt
Das aus der dritten Kammer 27 abgezogene öl wird dem zu schmierenden Aggregat 15 zugeführt, von dem
es in einen Zentrifugalseparator 17 gelangt. Da die Zentrifugalseparatoren nicht 100°/oig arbeiten, wird der
ersten Kammer 25 tatsächlich ölnebel zugeführt, der sich in der ersten Kammer 25 so absetzt, daß die
Luftbestandteile des Nebels durch den Auslaß 31 der Entlüftungsvorrichtung 30 ausgeblasen werden, während
das übrige öl auf dem geneigten Abschnitt der ersten Trennwand 23 in den Kanal 32 abfließt. Gemäß
der vorstehenden Beschreibung wurde ein Zentrifugalseparator benutzt, um das Öl zu entlüften.
Da es im Betrieb wahrscheinlich ist, daß im Behälter 11 kleine Luftmengen in die zweite Kammer 26
gelangen, ist ein Loch 37 im obersten Abschnitt der ersten Trennwand 23 angeordnet. Das Loch 37
gewährleistet, daß sämiliche Luft, die sich im oberen Bereich der zweiten Kammer 26 ansammeln kann, in die
erste Kammer 25 eintritt, aus der sie über den Auslaß 31 der Entlüftungsvorrichtung 30 austritt.
Da das dem Behälter 11 zugeführte öl sowohl in der
ersten als auch in der zweiten Kammer 25 bzw. 26 entlüftet wird, ist das öl, welches schließlich in die dritte
Kammer 27 und von dieser aus in die Abzugsieitung 12 gelangt, im wesentlichen frei von Luft.
Bei um 180° gegenüber der normalen Fluglage gedreht9."'» Lage gemäß F i g. 3 wird das im Kanal 32
befindliche Öl in die erste Kammer 25 zurückgeführt. Um zu verhindern, φ.β das in der ersten Kammer 25
enthaltene öl den Entlüftungsauslaß 31 blockiert, steht die Entlüftungsvorrichtung 30 in die erste Kammer 25
soweit ein, daß in allen denkbaren Winkellagen des Tanks 11 der Entlüfiungsauslaß 31 über dem Ölpegel
innerhalb der trsten Kammer 25 verbleibt.
Der Hauptanteil des in der zweiten Kammer 26 enthaltenen Öls wird an einem Abströmen in die erste
Kammer 25 durch die Lageanordnung der ersten Trennwand 23 und die Leitung 28 gehindert. Eine
geringe ölmenge strömt über das Loch 37 in der Trennwand 23 in die erste Kammer 25 über. Das Loch
37 hat jedoch einen solchen Durchmesser, daß eine
wesentliche ölströmung nicht stattfinden kann, aber
Luft zwischen den Kammern 26 und 25 abströmen kann.
Ein Teil des im ersten Abschnitt des Kanals 33 enthaltenen Öls strömt in die zweite Kammer 26 zurück.
Das in dem übrigen Teil des Kanals 33 befindliche öl bleibt zusammen mit dem öl in der dritten Kammer 27
in einer solchen Lage, daß ein ölreservoir innerhalb der dritten Kammer 27 verfügbar wird, das durch die
Auslaßleitung 12 abgezogen werden kann. Dieses ölreservoir, welches in der dritten Kammer 27
verfügbar ist, würde demgemäß eine kontinuierliche ölströmung durch die Abzugsleitung 12 während einer
endlichen Zeitdauer liefern können, während der das zu schmierende Aggregat 15 mit einer genügenden
ölmenge versorgt wird, wenn der Behälter 11 auf dem
Kopf steht. Um diese endliche Zeitdauer zu verlängern, ist an die Abzugsleitung 12 eine Leitung 38 angeschlossen, welche das Innere der Abzugsleitung 12 mit dem
ersten Abschnitt des Kanals 33 zwischen der zweiten und der d -itten Kammer 26 und 27 verbindet. Wenn der
Behälter 11 auf den Kopf gestellt wird, dann wird die Leitung 38 der Luft ausgesetzt, die in dem ersten
Abschnitt des Kanals 33 vorhanden ist. Infolgedessen induziert die ölströmung durch die Abzugsleitung 12
eine Luftströmung durch die Leitung 38, die in den öistrom eingesaugt wird. Diese eingesaugte Luft
bewirkt eine Verdünnung des Öls, so daß die endliche Zeitperiode, während der das ölreservoir innerhalb der
dritten Kammer 37 eine kontinuierliche fortgesetzte ölzufuhr liefert, verlängert wird. Es ist zweckmäßig, die
Leitung 38 so zu dimensionieren, daß das Öl-Luft-Verhältnis des Inhalts der Abzugsleitung 12 in einem
Bereich von etwa 1 :4 liegt. Infolgedessen wird die endliche Zeitperiode, während der die dritte Kammer 27
eine kontinuierliche Zuführung von öl bewirkt, auf das Vierfache vergrößert.
Obgleich das vom Behälter 11 gelieferte öl auf diese
Weise mit Luft durchsetzt wird, wenn άετ Behälter ! J
auf den Kopf gestellt wird, so erfolgt dennoch eine ausreichende Schmierung für die zu schmierende
Maschine. Es hat sich gezeigt, daß selbst Gleitlager mit derartigem mit Luft vermischtem öl eine Zeitlang
wirksam geschmiert werden können.
Vorstehend wurden die Verhältnisse beschrieben, die auftreten, wenn der Behälter 11 auf den Kopf gestellt
wird. Die Arbeitsweise ist jedoch ähnlich, wenn der Behälter in seiner normalen räumlichen Anordnung
befindlich ist, jedoch einer Beschleunigung in Abwärtsrichtung ausgesetzt wird, die größer ist als die
Beschleunigung infolge der Erdanziehung.
Die Erfindung wurde vorstehend außerdem in Verbindung mit einer Leitung 38 beschrieben, welche
dazu dient, daß Luft in die Abzugsleitung 12 innerhalb des Behälters 11 eingesaugt werden kann. Die Leitung
38 könnte jedoch stattdessen auch außerhalb des Behälters 11 angeordnet werden.
Es ist wichtig, daß diese Luft, die sich in der zweiten und dritten Kammer gesammelt hat, insbesondere die
Luft in der dritten Kammer 27, so schnell als möglich entfernt wird. Wenn dies nicht geschieht, dann könnte
der Fall eintreten, daß bei einem weiteren erforderli-
!0 chen Umkippen des Behälters 11 die dritte Kammer 27
nicht genügend öl enthält. Um die Luft zu entfernen ist daher der obere Bereich der dritten Kammer 27 mit
einem geschlossenen Fortsatz 39 versehen, der in den oberen Bereich der zweiten Kammer 26 einsteht. Der
des Fortsatzes 39 und das Loch 37 in der ersten
enden.
vergrößert, wie aus F i g. 4 ersichiüch. Der Abschnitt der
Leitung 40 innerhalb des vergrößerten Fortsatzes 41 ist mit einem Venturirohr 42 versehen, zu dem benachbart
zwei Kanäle 43 kleinen Durchmessers das Innere der Leitung 40 mit dem Innenraum des Fortsatzes 39
verbinden. Im Betrieb wird Druckluft dem Kanal 40 zugeführt, so daß das Venturirohr 42 und die Kanäle 43
eine Strahlpumpe 44 bilden.
Demgemäß wandert die Luft in den Fortsatz 39, wenn der Beh«.-fter 11 in seine normale räumliche Lage
jo zurückkehrt. Dann pumpt die Strahlpumpe 44 jene Luft durch den Kanal 43 und in den durch den Kanal 40
strömenden Luftstrom. Die Luft aus dem Kanal 40 wird in die erste Kammer 25 eingeleitet, von wo aus eine
Entlüftung über die Entlüftungsöffnung 30 erfolgt.
j5 Infolgedessen wird jegliche Luft, die sich in der dritten
Kammer 27 angesammelt hat, schnell in die erste Kammer 25 abgepumpt. Wenn die Luft aus dem
Rohrfortsatz 39 ausgepumpt ist. dann ist es unvermeidlich, daß eine gewisse Olmenge durch die Ejektorpumpe
bzw. Strahlpumpe 44 aus dem Rohrfortsatz 39 in die erste Kammer 25 gepumpt wird. Die Kanäle 43 sind
jedoch so bemessen, daß die ölströmung minimal ist
Das Loch 37 in der ersten Trennwand 23 hat einen etwas größeren Durchmesser als die Luftleitung 40, so
daß das Loch 37 und die Luftleitung 40 zusammen eine zweite Strahlpumpe 45 bilden, die dazu dient. Luft aus
der zweiten Kammer 26 in die erste Kammer 25 zu pumpen. Infolgedessen wird der ölstand innerhalb der
zweiten Kammer 26 ebenfalls schnell auf seine normale
so Höhe gebracht, nachdem das öl bei der Umkehrung des
Behälters 11 abgeflossen war.
Claims (10)
1. Geschlossener Schmierkreislauf für ein in Normallage und in zu dieser um 180" gedrehter
extremer Lage betriebenes und zu schmierendes Aggregat, bei dem im Schmierkreislauf ein Schmiermittelbehälter
mit mehreren untereinander verbundenen Schmiermittelkammern vorgesehen ist, von
denen eine als Hilfsöitank ausgebildet ist, um bei
extremer Lage eine Notschmierung zu gewährleisten, wobei das von den Schmiermittelstellen
zurückgeführte öl in einer der Kammern entlüftet wird und bei Normalbetrieb das entlüftete öl über
eine Abzugsleitung und eine Förderpumpe zu den zu schmierenden Stellen geleitet wird, dadurch
gekennzeichnet, daß bei Notschmierbetrieb der Abzugsleitung (12) außer dem Schmiermittel (21)
Luft über eine Leitung (38) zugeführt wird, die bei Normalbetrieb mit öl gespeist wird.
2. Schmierkreislauf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die an die Abzugsleitung (12)
anschließende Leitung (38) nach einem Bereich innerhalb des Behälters (U) führt, in welchem bei
Normallage Öl befindlich ist und bei um 180° gedrehter Lage Luft befindlich ist.
3. Schmierkreislauf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchmesser von Abzugsleitung (12) und Luftzuführirngsleitung (38) derart
bemessen sind, daß da·; Schmiermittel/Luft-Verhältnis
innerhalb der Abzugsleitung (12) bei Notbetrieb bei etwa 1 :4 liegt.
4. Schmiermittelkreislauf nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der
Behälter (il) durch et ste und zweite Trennwände (23
bzw. 24) in eine ers*e bzw. zweite bzw. dritte Kammer (25 bzw. 26 bzw. 2'·, unterteilt sind, die
übereinander liegen und miteinander in Verbindung stehen, und von denen jede eine Schmiermittelmenge
aufweist, daß ein Einlaß (29) für Schmiermittel mit Luft in der ersten Kammer (25) mündet, daß die
Abzugsleitung (12) an eine Auslaßöffnung (36) der dritten Kammer (27) anschließt, daß eine Entlüftungsvorrichtung
(30) mit einem Auslaß der ersten Kammer (25) in Verbindung steht, daß oie
Trennwände (23, 24) in Normallage schräg nach unten gerichtet derart verlaufen, daß das der ersten
Kammer (25) zugeführte Schmieröl über die zweite Kammer (26) in die dritte Kammer (27) abfließt,
während bei um 180° gedrehten Behälter die Schmiermittelströmung von der dritten Kammer
nach der zweiten Kammer verhindert ist, und daß bei um !80° verdrehtem Behälter das Schmieröl aus
einer Stelle im mittleren Bereich der dritten Kammer abgezogen wird, während Luft über die
Leitung (38) von einer nunmehr oben liegenden Stelle der dritten Kammer (27) abgesaugt wird.
5. Schmiermittelkreislauf nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Trennwand (23)
sich nach unten seitlich der zweiten Kammer in einer Begrenzungswand fortsetzt, die mit der Außenwand eo
einen nach unten führenden Kanal (32) begrenzt, von dem eine Förderleitung (28) in die zweite Kammer
führt.
6. Schmiermittelkreislauf nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Trennwand
(24) nach dem in Normallage untersten Teil der dritten Kammer (27) im Abstand zu der Außenwand
geführt ist und m;t dieser einen Kanal (33) bildet, in den die Leitung (38) eingeführt ist.
7. Schmiermittelkreislauf nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen
dem Boden der ersten Kammer (25) und der Oberseite der zweiten Kammer (26) eine Entlüftungsöffnung
(37) vorgesehen ist.
8. Schmiermittelkreislauf nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß zur
Entlüftung der dritten Kammer eine Strahlpumpe (44, 45) vorgesehen ist, die an eine Druck'uftquelle
angeschlossen ist und in die erste Kammer (25) fördert
9. Schmiermittelkreislauf nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
die erste Kammer (25) mit einer Entlüftungsvorrichtung (30) versehen ist, die in die erste Kammer (25)
soweit einsteht, daß in allen räumlichen Lagen der Auslaß (31) über der Schmiermitteloberfläche
verbleibt, die in Betrieb in der ersten Kammer (25) befindlich ist
10. Schmiermittelkreislauf nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet daß die zweite Kammer einen Schmiermittelanschluß
(19) aufweist, der zu einem ölauslaß eines Separators
(17) führt
Applications Claiming Priority (1)
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Family
ID=10508183
Family Applications (1)
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