DE30381C - Neuerungen an Apparaten zum Abschleudern von Flüssigkeiten aus breiigen Massen - Google Patents

Neuerungen an Apparaten zum Abschleudern von Flüssigkeiten aus breiigen Massen

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DE30381C
DE30381C DENDAT30381D DE30381DA DE30381C DE 30381 C DE30381 C DE 30381C DE NDAT30381 D DENDAT30381 D DE NDAT30381D DE 30381D A DE30381D A DE 30381DA DE 30381 C DE30381 C DE 30381C
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Germany
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filling
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sheet metal
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Application number
DENDAT30381D
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English (en)
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M. M. rotten in Berlin SW., Königgrätzerstrafse 97
Publication of DE30381C publication Critical patent/DE30381C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B04CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
    • B04BCENTRIFUGES
    • B04B7/00Elements of centrifuges
    • B04B7/08Rotary bowls
    • B04B7/10Bowls for shaping solids

Landscapes

  • Centrifugal Separators (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Soll aus breiigen Massen die in denselben enthaltene Flüssigkeit bezw. der Syrup abgeschleudert werden, so geschieht dieses in der Weise, dafs die Massen in Rahmen gegossen werden, welche dann sofort oder nach erfolgtem Erstarren der Masse in die Centrifuge eingesetzt werden.
Die bis jetzt hierzu benutzten Apparate haben einerseits den Uebelstand, dafs bei Herstellung niedriger Körper aus diesen Massen (d. h. wenn die Formen in der Richtung des Radius der Centrifuge eine kleine Dimension besitzen) entweder beim Aneinanderstellen vieler Formen eine ungünstige Befestigung derselben oder beim Einbringen von nur je einer Form oder nur weniger Formen an einander die Leistungsfähigkeit der Centrifuge zu sehr herabgemindert wird, und andererseits, dafs bei den jetzt üblichen Formen und der Art und Weise des Füllens derselben ein Verlust an der zu verarbeitenden Masse dadurch entsteht, dafs die Formen beim Füllen schräg gestellt werden müssen und der dadurch zwischen je zweien derselben entstehende keilförmige Raum unnützer Weise mit der Masse gefüllt wird.
Vorliegende Construction vermeidet diese Uebelstände durch eine andere Construction der Centrifuge und eine Aenderung an den Rahmen und dem Gestell zum Zusammenbauen derselben.
Die Centrifuge erhält zu diesem Zwecke aufser der äufseren siebförmigen Trommel a noch einen (wie in der Zeichnung Fig. 1 und 2 dargestellt) inneren, mit dem äufseren concentrischen Mantel b (oder auch mehrere solcher), auf welchem sich die geraden Siebplatten ss zur Bildung des Polygons und zur Stütze der an dieselben mit ihrer flachen Seite anliegenden Rahmen sich befinden. Dieser innere Mantel b (oder die inneren Mäntel, wenn deren mehr als einer zur Anwendung gelangt) kann, wie in den Fig. 1 und 2 links dargestellt, genau ebenso siebförmig hergestellt werden wie der äufserste Centrifugenmantel, in welchem Falle die aus den inneren Trommelöffnungen aus- I geschleuderten Flüssigkeiten durch den Inhalt der äufseren Trommelbeschickungen hindurchgeschleudert werden, oder die inneren Trommelwandungen bestehen, wie in den Fig. 1 und 2 rechts angedeutet, aus ungelochtem Material und die aus den inneren Trommelbeschickungen abgeschleuderte Flüssigkeit gelangt durch entsprechend angeordnete Oeffnungen, etwa durch Rohre, wie bei g angedeutet, zum Ausflufs. Durch diese Anordnung können so viele Reihen Formen, als Mäntel vorhanden sind, eingesetzt und dadurch auch bei niedrigen Formen die Leistungsfähigkeit der Centrifuge bedeutend erhöht werden.
Die flachen und rechteckigen, in die Centrifuge mit der abzuschleudernden Masse gefüllt einzubringenden Rahmen, Fig. 3, werden, wie aus Fig. 4 und 5 ersichtlich, an einer Seite wesentlich niedriger hergestellt als an den anderen drei Seiten, oder es kann auch diese Seite ganz weggelassen werden. Sollte beispielsweise das Abschleudern von Zuckerfüllmasse in solchen Rahmen mit Einlagen //, wie dieselben in dem Patent No. 3608 gekennzeichnet sind, geschehen (zur Herstellung von rechteckigen bezw. quadratischen Zuckerkörpern, sogenannten Platten, Stäben etc. und überhaupt

Claims (3)

Würfelzucker), so müfsten diese Einlagen an der correspondirenden einen niedrigeren Seite des Rahmens ebenfalls nur so hoch gehalten werden, als diese Seite hoch ist. Die flachen Formen, welche entweder wie in Fig. 4 gezeichnet oder bei gröfserer Höhe aus schwachem Blech, welches durch Winkeleisenringe an den offenen Seiten verstärkt ist, wie in Fig. 5 dargestellt, hergestellt sein können, werden mit Zwischenlagen dd von dünnem Blech in einer entsprechenden Anzahl in einen Umschlufsrahmen JR, Fig. 6 und 7, eingeschlossen, der, wie aus der Zeichnung ersichtlich, aus zwei Winkeltheilen besteht, welche so beschaffen sind, dafs ein genaues TJmschliefsen und Zusammenpressen einer ganzen Partie Formen leicht bewerkstelligt werden kann, indem die zwei Winkeltheile nach einer Richtung auf einander gleiten können und nach dem Zusammenbau durch Pressionsstifte und Schrauben in dieser Lage festgehalten werden. Dieses Einschliefsen erfolgt auf einem Gestell mit schräger Fläche, Fig. 8, was namentlich dann erforderlich ist, wenn mit ganz niedrigen Formen (etwa, wie früher beispielsweise erwähnt, zur Herstellung von quadratischen, schwachen Zuckerkörpern) gearbeitet wird, da solche Formen, vertical und lose neben einander gestellt, leicht umkippen würden. Das Einschliefsen selbst geschieht, indem auf das Gestell,' Fig. 8, zunächst eine Hälfte des Um-: schlufsrahmens R, gegen den unteren Winkel ruhend, aufgelegt wird, sodann die flachen Formen einzeln mit Zwischenblechen d d aufgesetzt werden, dann die andere Hälfte des Umschlufsrahmens in richtige Lage gebracht wird, das ganze Packet Formen mittelst Schraube und Handrad q zusammengeprefst wird und endlich die Schrauben e e, welche die beiden Hälften des Umschlufsrahmens zusammenzuhalten haben, angezogen werden. Die Formen ruhen dann entweder direct auf den in dem Umschlufsrahmen angebrachten Leisten c oder auf anderen Eisen im Innern des Rahmens, Fig. 6 und 7, oder auf einer losen Blechplatte ρ, Fig. 8, welche, die Gröfse des Umschlufsrahmens besitzend, vorher auf die genannten Leisten (wie in der Fig. 8 dargestellt) aufgelegt worden ist. Um ein leichtes Zusammenbauen bezw. Auseinandernehmen der Rahmen zu ermöglichen, sind für die Schrauben e e längliche Schlitze ff angebracht, und endlich dienen die Pressionsstifte g dazu, die Rahmenhälften in genauer und fester Lage nach dem Zusammenbauen derselben zu erhalten. Die Formen sind nun so in den Umschlufsrahmen eingeschlossen, dafs jede derselben (wie die Fig. 6 und 7 zeigen) einen breiten, offenen Schlitz zeigt, durch welchen (nachdem die Formen mit ihrem Umschlufsrahmen auf eine horizontale Fläche oder einen Füllwagen gebracht wurden, so dafs dieselben auf die hohe Kante zu stehen kommen) mit jeder beliebigen Füllvorrichtung ein Ausfüllen der Formen mit der zu verarbeitenden Masse leicht und bequem und ohne jeden wesentlichen Materialverlust bewerkstelligt werden kann. Patenτ-ANSPrüche:
1. An der Centrifugaltrommel, Fig. 1 und 2, die Anordnung von zwei oder mehr Mänteln, zum Zweck, die Leistungsfähigkeit der Centrifuge selbst bei niedrigen Rahmen zu erhöhen, ohne die sichere Stellung der eingesetzten Rahmen zu beeinträchtigen, wobei die inneren Wandungen entweder mit festen Blechmänteln umgeben sind, aus welchen die ausgeschleuderten Flüssigkeiten an geeigneten Stellen durch Ablauföffnungen austreten, oder auch wie die äufsereWandung aus gelochtem Blech bestehen, so dafs die aus den inneren Trommelmänteln abgeschleuderte Flüssigkeit durch die in den äufseren Mänteln enthaltene Füllung hindurchgeschleudert wird.
2. Das Ausfüllen der zum Abschleudern der breiigen Massen benutzten Formen, Fig. 3 bis 5, in der Weise, dafs dieselben, in gröfsere Rahmen eingeschlossen, vertical neben einander stehen, wobei durch Niedrigermachen oder Weglassen der oberen Seite der Formen die Eingufsöffnung entsteht.
3. Der zweitheilige Umschlufsrahmen, Fig. 6 und 7, in Combination mit dem eine schräge Auflagefläche besitzenden Gestell, Fig. 8, zum Zweck, ein sicheres Zusammenbauen einer ganzen Partie selbst niedriger Rahmen behufs nachträglicher Füllung derselben zu ermöglichen.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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