DE304213C - - Google Patents

Info

Publication number
DE304213C
DE304213C DENDAT304213D DE304213DA DE304213C DE 304213 C DE304213 C DE 304213C DE NDAT304213 D DENDAT304213 D DE NDAT304213D DE 304213D A DE304213D A DE 304213DA DE 304213 C DE304213 C DE 304213C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fibers
plants
bast
hemp
flax
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT304213D
Other languages
English (en)
Publication of DE304213C publication Critical patent/DE304213C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01CCHEMICAL OR BIOLOGICAL TREATMENT OF NATURAL FILAMENTARY OR FIBROUS MATERIAL TO OBTAIN FILAMENTS OR FIBRES FOR SPINNING; CARBONISING RAGS TO RECOVER ANIMAL FIBRES
    • D01C1/00Treatment of vegetable material
    • D01C1/02Treatment of vegetable material by chemical methods to obtain bast fibres

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Molecular Biology (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Paper (AREA)

Description

Weitere Versuche haben ergeben, daß vorzügliche Gespinstfasern gewonnen werden können, wenn Gespinstfaserpflan-zen, aus
- welchen bereits nach bekannten Verfahren Fasern gewonnen wurden, dem Verfahren nach Patent 302803 unterworfen werden.
Diese Pflanzen enthalten im Gegensatz zur Lupine zwar einen gewissen hohen Prozentsatz von Bastfasern, welche durch die bekannten
ίο einfachen Verfahren unversehrt und gut gewonnen werden, neben diesen Fasern jedoch eine wesentliche Menge von Bastfasern, welche gleich denen der Lupine besonders fest in das Rindenparenehym eingebettet liegen oder aus •15 verhältnismäßig kurzen Zellen bestehen, deren Zusammenhang bei den üblichen Gewinnungsarten gestört wird. Diese Fasern können nach den gewöhnlichen Behandlungsweisen, ebenso wie die Bastfasern der Lupine,T bisher nicht gewonnen werden. Nach dem neuen Verfahren ist dies dagegen ohne Schwierigkeiten möglich, so daß bei verschiedenen Bastfaserpflanzen, wie z. B. Hanf und Flachs, die Ausbeute an Gespinstfasern bis auf das Doppelte und mehr gesteigert werden kann.
Der Vorteil der Ausdehnung des neuen Verfahrens auf die bekannten Faserpflanzen besteht also· darin, daß eine größere Ausbeute erzielt wird und damit die Menge der im Inlande erzeugten Spinnfasern aus den vorhandenen Faserpflanzen-Anbaumengen um ein bedeutendes erhöht 'wird. Gegenüber der bisher gebräuchlichen Art der Verarbeitung von Flachs, Hanf usw. durch Rösten besteht j außerdem der Vorteil, daß die Gewinnung der Fasern fabrikmäßig nach ganz bestimmten Vorschriften und unabhängig von äußeren Einflüssen möglich ist, und daß man durch zweckentsprechende Regelung der Alkalibehandlung nach Art und Menge leicht der Beschaffenheit der zu verarbeitenden Pflanzen und des zu erzielenden Produktes Rechnung trägen kann. Auch lassen sich Pflanzen, wie z. B. Leguminosen, bei denen die Bakterienröste meist versagt, ohne Schwierigkeit nach dem neuen Verfahren auf Faser verarbeiten.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Die Anwendung des Verfahrens zur ( Gewinnung von Gespinstfasern nach Patent 302803 auf solche Pflanzen, deren Bastfasern durch Einwirkung von alkalischen Lösungsmitteln von den übrigen Pflanzenbestandteilen getrennt werden können, z. B. insbesondere auf Flachs, Hanf, Kiefernnadeln sowie Leguminosen.
DENDAT304213D Active DE304213C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE304213T

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE304213C true DE304213C (de)

Family

ID=6116251

Family Applications (2)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT302803D Active DE302803C (de)
DENDAT304213D Active DE304213C (de)

Family Applications Before (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT302803D Active DE302803C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (2) DE304213C (de)

Also Published As

Publication number Publication date
DE302803C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE102010001001A1 (de) Verfahren zur Delignifizierung und Bleiche von Zellstoff
DE304213C (de)
DE2737471A1 (de) Verfahren zur zuechtung von basidiomyceten
DE567296C (de) Verfahren zur Herstellung von spinnfaehigen Bastfasern
DE2327900B2 (de) Bleichaufschluß von Zellstoff mit erheblich reduziertem Chloreinsatz
DE1251464B (de) Verfahren zur Behandlung von Flachsfasern
DE19725281C1 (de) Verfahren zur Herstellung von Flechtstreifen aus mehrjährigen Weidenruten
DE2911334A1 (de) Verfahren zum bleichen von cellulosefasermaterial
DE667615C (de) Verfahren zur Herstellung von Zellstoff aus harzreichem Holz, insbesondere Kiefernholz
DE291302C (de)
DE300744C (de)
AT157823B (de) Verfahren zur Vertilgung von Pflanzenschädlingen und zur Bekämpfung von Pilzkrankheiten.
DE247504C (de)
EP2728042B1 (de) Verfahren zur Vereinzelung von Naturfasern
CH145982A (de) Verfahren zur Darstellung von Vanillin.
DE124919C (de)
DE327183C (de) Verfahren zur gleichzeitigen Gewinnung von Bastfasern und verspinnbaren Holzfasern aus Pflanzen
DE250410C (de)
DE579170C (de) Verfahren zur Gewinnung textiler Rohfasern aus Pflanzenstengeln
DE224593C (de)
Keim A counterpart to the bear bone from Poland from Henan Province in China?
DE314954C (de)
DE552481C (de) Verfahren zur Herstellung von leicht bleichbarem Zellstoff
DE1165836B (de) Verfahren zum vollstaendigen Entfernen von Baumrinde
Müller ZUR PRCBLEMATIK DES JENAER PAPIERSPALTVERFAHRENS