DE304266C - - Google Patents
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
- F41A19/00—Firing or trigger mechanisms; Cocking mechanisms
- F41A19/58—Electric firing mechanisms
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
- F41A9/00—Feeding or loading of ammunition; Magazines; Guiding means for the extracting of cartridges
- F41A9/38—Loading arrangements, i.e. for bringing the ammunition into the firing position
- F41A9/48—Loading by gravitational force
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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- F41A9/00—Feeding or loading of ammunition; Magazines; Guiding means for the extracting of cartridges
- F41A9/82—Reloading or unloading of magazines
- F41A9/83—Apparatus or tools for reloading magazines with unbelted ammunition, e.g. cartridge clips
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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- F41F—APPARATUS FOR LAUNCHING PROJECTILES OR MISSILES FROM BARRELS, e.g. CANNONS; LAUNCHERS FOR ROCKETS OR TORPEDOES; HARPOON GUNS
- F41F1/00—Launching apparatus for projecting projectiles or missiles from barrels, e.g. cannons; Harpoon guns
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)
Description
Während man bei Feuerwaffen kleinen Kalibers, z.B. bei Maschinengewehren, schon
hohe Feuergeschwindigkeiten erreicht hat, ist es bisher noch nicht gelungen, bei den gröfieren
Kalibern, die durch Verwendung von Explosivgeschossen, z. B. Granaten, bedingt werden, Feuergeschwindigkeiten auch nur
annähernd gleicher Größenordnung zu erzielen. Die für Maschinengewehre brauchbaren
Konstruktionen sind dann nämlich nicht mehr brauchbar, vor allem lassen sich die
selbsttätigen Verschlußeinrichtungen bei dem weit größeren Rückdruck in den Geschützen
und den viel größeren Maßen in den Verschlußteilen nicht mehr in der bisher erprobten
Weise durchbilden, Schwierigkeiten bietet auch die rasche Zuführung der viel schwereren Munition und die Kühlung.
Gemäß der Erfindung ist es nun in neuer Weise gelungen, Feuergeschwindigkeiten von 6o Schuß in der Minute und mehr mit einem Geschütz von 'so einfacher 'Bauweise zu erreichen, daß nicht nur die Bedienung des Geschützes verhältnismäßig ungeübten Leuten übertragen werden kann, sondern daß auch möglichst wenig Störungsquellen vorhanden sind und die wenigen der Abnutzung oder Beschädigung ausgesetzten Stellen ohne weiteres auswechselbar sind und somit Stöfungen an einzelnen Teilen noch nicht das Einstellen des Feuers erfordern. Die einfache Bauweise des Geschützes, besonders der Ladeeinrichtung, erlaubt es ferner, die Hauptteile des Geschützes auch bei reichlichen Abmessungen so leicht zu halten, daß sie von einem Mann getragen werden können.
Gemäß der Erfindung ist es nun in neuer Weise gelungen, Feuergeschwindigkeiten von 6o Schuß in der Minute und mehr mit einem Geschütz von 'so einfacher 'Bauweise zu erreichen, daß nicht nur die Bedienung des Geschützes verhältnismäßig ungeübten Leuten übertragen werden kann, sondern daß auch möglichst wenig Störungsquellen vorhanden sind und die wenigen der Abnutzung oder Beschädigung ausgesetzten Stellen ohne weiteres auswechselbar sind und somit Stöfungen an einzelnen Teilen noch nicht das Einstellen des Feuers erfordern. Die einfache Bauweise des Geschützes, besonders der Ladeeinrichtung, erlaubt es ferner, die Hauptteile des Geschützes auch bei reichlichen Abmessungen so leicht zu halten, daß sie von einem Mann getragen werden können.
Diese Vorteile sind im wesentlichen durch eine besondere Ausgestaltung der Munition
und durch eigenartige Anpassung des Geschützes an diese Munition erreicht worden.
Die Munition ist nämlich in Patronen untergebracht, die das Geschoß mit Zünder
und Sprengladung, die Treibladung und den Zündsatz in einer Patronenhülse aufnehmen,
die ihrerseits als Geschützrohr ausgebildet ist und als solches verwendet wird. Die Verwendung
der Patronenhülse als Geschützrohr beseitigt alle Schwierigkeiten der Verschluß-
und Ladeeinrichtung, indem zur Einführung des Geschosses und der Treibladung sowie
zur Vorbereitung der Zündung beliebig viel Zeit zur Verfügung steht und als Zeitraum
zwischen der Abgabe zweier Schüsse nur noch so viel Zeit zu liegen braucht, als erforderlich
ist, um eine Patrone an Stelle der vorhergehenden (abgefeuerten) zu bringen. Diese
erforderliche Zeit ist besonders kurz, wenn die Patronen beispielsweise Seite an Seite
liegend auf einer Gleitbahn oder einer Rollbahn der Abfeuerungsstelle zugeführt werden,
von wo sie die abgefeuerten Hülsen bzw. Geschützrohre wegdrängen. Am einfachsten
wird die ganze Anordnung, wenn die Treibladung jeder Patrone mit einem elektrischen
Glühzünder ausgestattet ist, der dann (mittels der Abzugvorrichtung) an eine Stromquelle
angeschlossen werden kann oder selbsttätig angeschlossen wird, wenn die Patrone in die
Abfeuerungsstellung gelangt ist.
Sehr wichtig ist es auch, daß bei dieser Art von Patronen ein besonderes Auswerfen der
leeren Patronenhülse aus dem Geschützrohr
und die damit verbundenen technischen Schwierigkeiten natürlich wegfallen, und daß
die Geschützrohre sich ohne besonderes Zutun abkühlen, bevor sie wieder abgefeuert werden.
Geschoß und Geschützrohr können natürlich auch so ausgebildet werden, daß ihre Zusammenfügung
nicht bloß in der Munitionswerkstätte geschehen kann, sondern auch in der Geschützstellung.
ίο Ein derartiges Ausführuiigsbeispiel ist in
der beiliegenden Zeichnung in schematischer Weise dargestellt.
Fig. ι zeigt einen senkrechten Schnitt durch das abschußfertige Geschütz, teilweise
in Ansicht;
Fig. 2 ist ein Grundriß,
Fig. 3 ein Achsialschnitt durch Hülse und Geschoß einer Patrone in größerem Maßstabe, das Geschoß teilweise im Schnitt.
Fig. 3 ein Achsialschnitt durch Hülse und Geschoß einer Patrone in größerem Maßstabe, das Geschoß teilweise im Schnitt.
Die Patrone (Fig. 1 und 3) besteht, wie oben erläutert, im wesentlichen aus der zugleich
als Geschützrohr dienenden Patronenhülse α/, dem Geschoß b, einer Treibladung
und einer Zündvorrichtung für letztere.
Das Geschoß füllt zweckmäßig das Geschützrohr nicht vollständig aus, sondern läßt
noch einen Expansionsraum c für die Treibgase frei. Zu diesem Zwecke stützt sich
zweckmäßig das Geschoß b mittels einer-Schulter auf den vorderen Rand d des Geschützrohres.
Die Treibladung e ist in einem napfartigen Behälter / aus Pappe o. dgl. in
den Geschoßboden eingefügt und mit einem möglichst wenig \^erbrennungsrückstähde ergebenden
Deckel g· aus Papier o. dgl. abgeschlossen.
In der Treibladung e liegt ein elektrischer Zünder h, am besten ein sogenannter Brükkenglühzünder
für niedrige Spannung, dessen eine Elektrode i an den Körper des Geschosses
und dessen andere Elektrode k isoliert an einen isoliert auf dem Geschoß sitzenden Kontaktring
I herangeführt ist.
Die Zündung bzw. das Abfeuern geschieht
+5 dadurch, daß der eine Pol einer Stromquelle in
(eine Taschenlampenbatterie genügt) an den Körper des Geschosses oder einfacher an die
Patronenhülse oder auch nur an irgendeinen Teil des Geschützes gelegt, der andere Pol
aber mit dem isolierten Kontaktring / in leitende Verbindung gebracht ist.
Das Geschütz besteht aus der Bodenplatte n, welche den senkrechten Pivotzapfen 0 trägt.
Um den Zapfen 0 (beispielsweise mittels der Stange p) drehbar ist der Körper q, der ein
Lager r mit senkrecht zum Zapfen 0 liegender Drehachse aufweist. In diesem Gleitlager r
ruht, durch Klauen s o. dgl. (Fig. 2) gegen Herausfallen gesichert, die Patronenbahn t,
welche mittels Schnecke u und. Schneckensegrnent ν in den Höhenwinkel eingestellt
werden kann, welcher der g-ewollten Geschoßbahn
entspricht. Seitenrichtung wird durch Drehung· um den Zapfen 0 genommen. Hierzu
kann irgendeine geeignete Zielvorrichtung benutzt werden, beispielsweise ein am Körper q
befestigtes Zielspiegelsystem w, x, welches das Schießen aus Deckung erlaubt.
Die genaue Höhenrichtung wird in irgendeiner bekannten bzw. geeigneten Weise mittels
einer Quadrantwasserwage 0. dgl. festgelegt.
Die gemäß Fig. 3 zusammengestellten Patronen werden auf die untere Führungsplatte
tx der Patronenführung t nebeneinandergelegt
und rollen dort, sei es infolge der Neigung dieser Platte, sei es infolge Nachhilfe
von Hand oder mittels einer Nachschubvorrichtung, der Abfeuerungsstelle zu, bei welcher
die Patronenachse möglichst genau die Achse des Zapfens 0 schneidet (Fig. 2). An
dieser Stelle kommt der Kontaktring / des Geschosses mit dem Stromschlußstück y in
Berührung, welches isoliert auf der Patronenführung t befestigt ist, so daß Zündung und
Abschuß erfolgt, wenn der an beliebiger geeigneter Stelle angeordnete Schalter ζ geschlossen
wird.
Die Kontakteinrichtung ist vorteilhaft so gestaltet und angeordnet, daß sie verhindert,
daß eine geladene Patrone über die Abfeuerungsstelle hinausgelangen kann, wenn der
Schalter ζ geöffnet ist, daß aber nach dem Schuß die leere Patronenhülse herausfällt.
Schrägstellen der Patrone kann durch einen Hilfsanschlag vermieden werden, an welchen
der Patronenboden in der Abschußstelle seitlich anstößt oder durch ein den Mündungsrand der Patronenhülse nach der eigentlichen
Stoßfläche t3 der Führung t zu drückenden,
gegebenenfalls federnden Vorsprung i4. Dieser
Vorsprung verhütet auch, daß sich die noch nicht abgefeuerten Patronen vom Boden is
entfernen, wenn das ganze Geschütz beim Schuß zurückgestoßen wird. Das Herausgleiten
der Geschosse aus der Patronenhülse verhindert ein weiterer Anschlag f5.
Es wäre natürlich auch möglich, die Patronen an besonderen Rillen festzuhalten,
welche ähnlich wie die Nut für die Auswerf e;fkralle bei Gewehrpatronen nahe dem
Patronenboden liegt. Ebenso wäre die Zusammenfassung mehrerer Patronen in Ladestreifen
oder -rahmen möglich. Auch sonst ist der Erfindungsgedanke mancherlei Ausbildung
fähig, so könnte z. B., wenn auch 115. weniger vorteilhaft, die elektrische Zündung
durch mechanische, z. B. Schlagbolzenzündung, ersetzt werden. Ein besonderer Vorzug
der elektrischen Zündung ist es, daß sie die Zündung eines Brennzünders mittels eines
zweiten Glühzünders oder auch die Entsicherung eines anderen Zeit- oder Aufschlagzün-
- —
ders gleichzeitig mit dem Abschuß gestattet. In diesem Falle kann der Zünder gegen mechanische
Einflüsse besonders sicher gemacht werden.
5
5
Claims (4)
- P ATENT-Ansprüche:i. Schnellfeuergeschütz, dadurch gekennzeichnet, daß seine als Geschützrohreίο ausgebildeten Patronenhülsen reihenweise nebeneinander auf einer Führungsbahn einer als Patronenwiderlage aüsgebiWeten Abf euerungsstelle zugeführt werden, wo die Treibladung selbsttätig gezündet wird.
- 2. Geschütz nach .Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abfeuerungsstelle durch solche Anordnung eines elektrischen Stromschlußstückes festgelegt ist, daß das Stromschlußstück der Patrone mit ihm in Berührung tritt, wenn die Patrone auf der Führungsbahn die Abfeuerungsstellung erreicht hat.
- 3. Geschütz nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Stromschlußstück für die Zündung der Treibladung an einem außerhalb des Geschützrohres liegenden Teil des Geschosses angebracht ist.
- 4. Geschütz nach Anspruch 1 oder den Unteransprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß die Patronenführungsbahn zum Zwecke der Höhenrichtung neigbar ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE332278T | 1917-02-03 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE304266C true DE304266C (de) |
Family
ID=6202295
Family Applications (3)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT304266D Active DE304266C (de) | 1917-02-03 | ||
| DENDAT304267D Active DE304267C (de) | 1917-02-03 | ||
| DE1917332278D Expired DE332278C (de) | 1917-02-03 | 1917-02-03 | Geschoss fuer Schnellfeuergeschuetze |
Family Applications After (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT304267D Active DE304267C (de) | 1917-02-03 | ||
| DE1917332278D Expired DE332278C (de) | 1917-02-03 | 1917-02-03 | Geschoss fuer Schnellfeuergeschuetze |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (3) | DE332278C (de) |
-
0
- DE DENDAT304266D patent/DE304266C/de active Active
- DE DENDAT304267D patent/DE304267C/de active Active
-
1917
- 1917-02-03 DE DE1917332278D patent/DE332278C/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE304267C (de) | |
| DE332278C (de) | 1921-01-28 |
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