DE304319C - - Google Patents

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DE304319C
DE304319C DENDAT304319D DE304319DA DE304319C DE 304319 C DE304319 C DE 304319C DE NDAT304319 D DENDAT304319 D DE NDAT304319D DE 304319D A DE304319D A DE 304319DA DE 304319 C DE304319 C DE 304319C
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bakelite
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05DPROCESSES FOR APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05D7/00Processes, other than flocking, specially adapted for applying liquids or other fluent materials to particular surfaces or for applying particular liquids or other fluent materials
    • B05D7/24Processes, other than flocking, specially adapted for applying liquids or other fluent materials to particular surfaces or for applying particular liquids or other fluent materials for applying particular liquids or other fluent materials
    • B05D7/26Processes, other than flocking, specially adapted for applying liquids or other fluent materials to particular surfaces or for applying particular liquids or other fluent materials for applying particular liquids or other fluent materials synthetic lacquers or varnishes

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Application Of Or Painting With Fluid Materials (AREA)

Description

„Jä-
Die Auskleidung von Autoklaven für die Sulfitcelluloseindustrie mit säurefesten Überzügen, wie solchen aus Schamotte, glasierten Ziegeln usw., sowie auch aus Bakelit, ist bekannt.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein besonderes Verfahren, durch welches die Herstellung von Bakelitüberzügen beschleunigt und dabei gleichzeitig wesentlich verbilligt werden soll. Die Vorzüge des Bakelits, sich sowohl in dünner zähflüssiger Lackform, als auch pastenartig auftragen zu lassen, werden in dem neuen Verfahren ,in der Weise ausgenutzt, daß zunächst mit Hilfe eines Bakelitlackes durch eine Spritzpistole ein genügender Überzug auf die gerauhte Oberfläche des Gefäßes aufgebracht wird und nach Verdampfen des größten Teiles des Lösungsmittels mit Hilfe einer Bakelitpaste ein kräftiger, auch gegen mechanische Einflüsse widerstandsfähiger Überzug aufgetragen wird, der allen Festigkeitsanforderungen genügt, auch für Apparate, die mit Säure- und Laugenlösungen arbeiten.
Der Vorzug des Verfahrens liegt nun ganz besonders darin, daß die Auskleidung vorgenannter Apparate mit den bisher üblichen Mitteln ganz unverhältnismäßig viel teurer und schwieriger durchzuführen war als mit dem Bakelit. Auch die Bearbeitung der Apparate und die Auskleidung nahm bisher bedeutend längere' Zeit in Anspruch, während die Auskleidung auch größerer Apparate mit Bakelit innerhalb kurzer Zeit, je nach der Größe der Apparate in wenigen Stunden bis zu einem Tage, durchführbar ist.
Ein Ausführungsbeispiel für die Verwendung des Verfahrens mag nachstehend geschildert werden: Man bringt zunächst auf die aufgerauhte, zu schützende Fläche mittels der Spritzpistole den flüssigen Bakelitlack in einem nicht zu starken, etwa 0,2 bis 0,5 mm starken Überzug auf. Nachdem derselbe bei Temperaturen bis zu 20 bis 25 ° lufttrocken geworden ist, d.h. nachdem das Lösungs-_45 mittel zum größten Teil verdunstet ist, der Überzug eine absolut rißfreie, noch etwasklebrige Beschaffenheit hat, die aber schon fest genug ist, um etwaige mechanische Einwirkungen auszuhalten, bringt man die sog. 5°j Bakelitpaste in der Regel in einer Stärke von ι bis 2 mm auf, wobei die Dickengrenzen nach oben hin nicht beschränkt werden sollen. Hierbei spielt das Härten der Bakelitpaste und die innige Vereinigung dieser Paste mit der vorhin aufgebrachten lufttrockenen Ba- j; kelitlackschicht eine große Rolle. ~
Das Härten des Bakelits, das sonst in ganz bestimmter Weise geschieht, führen die Erfinder in der Weise aus, daß sie die kritischen Temperaturen durch ganz allmähliches Erwärmen erreichen, insbesondere die sog. Trockentemperatur von 90 °. Während nun bisher die Trocknung durch längeres Einhai- ten , (etwa 6 Stunden) dieser 90 ° durchgeführt wurde, verfahren die Erfinder in der Weise, daß sie etwa nach 1I2 Stunde mit der weiteren Erhöhung der Temperatur Beginnen

Claims (2)

  1. und über die Temperaturen hinausgehen, die nach bekannten Verfahren verwandt wurden, und zwar bis ,etw;a zu,, einer Temperatur von i6o° und mehr.., ,.. _ , : '·._ .·
    Der Vor zug· dieser Arbeitsweise besteht darin, daß zunächst eine Zeitersparpis von unter Umständen mehreren Stunden erzielt wird, und zweitens, daß der doppelte. Überzug1, bestehend aus dem untenliegenden Lack und der darüber gestrichenen Paste, eine homogenere Beschaffenheit aufweist, als wenn die Auskleidung nach den bisher üblichen Methoden vorgenommen wäre.
    Patent-Ansprüche: ■ ■ . ■
    i. Verfahren zur Auskleidung von Autoklaven, Metallgefäßen u. dgl. mit Bakelit, dadurch gekennzeichnet, daß zunächst auf die aufgerauhte, zu Schützende Oberfläche mit Hilfe einer Spritzpistole o. dgl. ein Bakelitlacküberzug aufgespritzt wird, worauf nach noch nicht völliger Trocknung desselben eine Schicht Bakelitpaste beliebiger Stärke aufgebracht wird und beide Schichten zusammen einem . Trockenprozeß unterworfen werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Trocknung beider Schichten,in der Weise stattfindet, daß dieselben zunächst allmählich bis zu der sog. Normaltemperatur von 90 ° getrocknet werden, worauf nach kurzer Zeit eine weitere Steigerung der Temperatur zum ttärten der Masse auf etwa 160° stattfindet.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1127363B (de) * 1957-10-16 1962-04-12 Hubert Salmen Lokomotiv-Rauchrohrkessel

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1127363B (de) * 1957-10-16 1962-04-12 Hubert Salmen Lokomotiv-Rauchrohrkessel

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