DE30434C - Stempelapparat - Google Patents
StempelapparatInfo
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- DE30434C DE30434C DENDAT30434D DE30434DA DE30434C DE 30434 C DE30434 C DE 30434C DE NDAT30434 D DENDAT30434 D DE NDAT30434D DE 30434D A DE30434D A DE 30434DA DE 30434 C DE30434 C DE 30434C
- Authority
- DE
- Germany
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- plate
- stamp
- type
- lever
- spiral spring
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- Expired - Lifetime
Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41K—STAMPS; STAMPING OR NUMBERING APPARATUS OR DEVICES
- B41K3/00—Apparatus for stamping articles having integral means for supporting the articles to be stamped
- B41K3/54—Inking devices
- B41K3/56—Inking devices using inking pads
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41K—STAMPS; STAMPING OR NUMBERING APPARATUS OR DEVICES
- B41K3/00—Apparatus for stamping articles having integral means for supporting the articles to be stamped
- B41K3/02—Apparatus for stamping articles having integral means for supporting the articles to be stamped with stamping surface located above article-supporting surface
- B41K3/04—Apparatus for stamping articles having integral means for supporting the articles to be stamped with stamping surface located above article-supporting surface and movable at right angles to the surface to be stamped
Landscapes
- Manufacture Or Reproduction Of Printing Formes (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 15: Druckerei.
FRED. D. PRATT in SPRINGFIELD (Amerika). Stempelapparat.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 19. Juni 1884 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf einen Stempelapparat, welcher das Stempeln von Briefen
oder anderen Schriftstücken etc. erleichtert und gleichzeitig die erneute Färbung des Stempels
selbstthätig bewirkt.
In der beiliegenden Zeichnung stellt:
Fig. ι den Längsschnitt des Apparates dar.
Fig. 2 ist eine Seitenansicht im Moment des Stempeins,
Fig. 3 eine Oberansicht der Fig. 2,
Fig. 4 ein Längsschnitt,
Fig. 5 ein Querschnitt und
Fig. 6 eine Oberansicht der verbesserten Typenplatte,
Fig. 7 die Ansicht des federnden Einsatzstückes derselben,
Fig. 8 die Seitenansicht einer Type.
An dem Gestell α befindet sich um die beiden
Zapfen b drehbar ein gabelförmiger Hebel c an den Ansätzen a' angeordnet, an
dessen Ende der Kniehebel d um die Achse e drehbar befestigt ist. Mit dem einen Ende
des Kniehebels ist eine Platte f fest verbunden bezw. aus einem Stück bestehend, welche.
als Träger für die Typenplatte g dient.
In der in Fig. 1 gezeigten Lage ruht letztere
auf dem Reservoir h, welches mit Farbstoff tragenden Filzstücken i und einem leicht auswechselbaren
oberen Farbekissen k, aus einer überzogenen Stahlplatte bestehend, versehen ist.
• An dem Reservoir befinden sich zwei Ansätze /, an welchen, um die Achse m drehbar,
ein Gabelhebel η angeordnet ist, welcher gleichzeitig, um die Zapfen ρ drehbar an dem Kniehebel
d bezw. an dem Träger f befestigt ist und durch die auf der Achse m befindliche
Spiralfeder 0 in der in Fig. 1 gezeigten Stellung gehalten wird, so dafs die Typenplatte g
auf dem Farbekissen k ruht.
Wird nun der Gabelhebel η nach vorn gezogen, so hebt sich die Typenplatte von dem
Farbekissen, beschreibt den in Fig. 1 punktirten Weg und gelangt auf die Stempelplatte q,
auf der sich der zu stempelnde Gegenstand befindet, so dafs der Apparat nun in der in
Fig. 2 und 3 gezeigten Lage steht. Läfst man nun den Gabelhebel η frei, so schnellt er vermöge
der Spiralfeder ο in die ursprüngliche Lage zurück, die Typenplatte durch das Farbekissen
mit neuer Farbe versehend. Die Stempelplatte q wird vermittelst der Schraube r, welche
durch die Bohrung r des Gestelles α geht, gehalten
und kann derart verstellt und adjustirt werden, dafs die Typenplatte genau senkrecht
auf die Stempelplatte trifft.
Um die Typenplatte g leicht auswechseln zu können, ist folgende Vorrichtung getroffen:
Der Träger f hat hinten einen Ansatz t, während sich vorn an dem Träger, um die
Achse u drehbar, ein zweiarmiger Hebel ν befindet, welcher mit einem gleichen Ansatz w
versehen ist und durch die Spiralfeder x, die in dem Kniehebel d gelagert ist, in Stellung
gehalten wird.
Die Typenplatte g ist entsprechend den An^
Sätzen mit Aussparungeny versehen, in welche erstere eingreifen.
Soll die Typenplatte ausgewechselt werden, so genügt es, den Hebel η etwas anzuziehen,
so dafs die Typenplatte freiliegt, und dann den Hebel ν anzudrücken, so dafs der Ansatz n>
aus der Aussparung^ heraustritt, wodurch die Platte g herausfällt.
Die Typenplatte ist mit Vorrichtungen versehen, um die einzelnen Typen leicht und
bequem auswechseln zu können, behufs Aenderung des Datums, Monats, laufender Nummer
u. s. w.
Zu diesem Behufe befindet sich in der Oeffnung der Platte g in einem Schlitz b' eine
federnde Messingplatte c', Fig. 4 bis 7, eingeschoben, welche an ihrem federnden vorderen
Theil einen kleinen Wulst d' trägt.
Entsprechend diesem Wulste besitzt jede Type e' eine Einkerbungy, in die sich ersterer
legt, wenn die Type in die Oeffnung der Platte geschoben wird, und auf diese Weise
die Type festklemmt. Durch einfaches Niederstofsen kann dieselbe aus der Platte entfernt
werden.
Claims (3)
- Patent-Anspruch:Ein Stempelapparat mit selbstfärbendem Stempel, charakterisirt durch:i. die Anordnung eines Stempels g an dem Kniehebel d, welcher an den am Gestell drehbar angeordneten Gabelhebel c angreift, in Verbindung mit dem Gabelhebel n, welcher auf der mit Spiralfeder ο versehenen Achse in drehbar befestigt ist, derart, dafs der Stempel durch die Spiralfeder 0 auf dem im Reservoir h befindlichen Farbekissen k gehalten wird, beim .Vorziehen des freien Endes des Gabelhebels η jedoch auf die adjustirbare Stempelplatte gehoben wird, Fig. 1 bis 3;
- 2. an diesem Stempelapparat die Anordnung der auswechselbaren Typenplatte, bestehend aus dem mit Ansätzen w versehenen zweiarmigen Hebel v, welcher durch die Spiralfeder χ in Stellung gehalten wird, und dem mit Ansatz t versehenen Träger f in Verbindung mit den an der Typenplatte angebrachten Aussparungen y, in welche die beiden Ansätze eingreifen;
- 3. an diesem Stempelapparat die Anordnung von Typenplatten mit auswechselbaren Typen, bestehend aus einer mit Wulst d' versehenen federnden Messingplatte c' in Verbindung mit der an den Typen befindlichen Einkerbung, in welche sich der Wulst legt und die Type in der Platte festhält.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE30434C true DE30434C (de) |
Family
ID=306557
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT30434D Expired - Lifetime DE30434C (de) | Stempelapparat |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE30434C (de) |
-
0
- DE DENDAT30434D patent/DE30434C/de not_active Expired - Lifetime
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