DE3045223C2 - Leistungsverstärker - Google Patents
LeistungsverstärkerInfo
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- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03F—AMPLIFIERS
- H03F1/00—Details of amplifiers with only discharge tubes, only semiconductor devices or only unspecified devices as amplifying elements
- H03F1/30—Modifications of amplifiers to reduce influence of variations of temperature or supply voltage or other physical parameters
- H03F1/307—Modifications of amplifiers to reduce influence of variations of temperature or supply voltage or other physical parameters in push-pull amplifiers
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- H03F3/20—Power amplifiers, e.g. Class B amplifiers, Class C amplifiers
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Description
25
Die Erfindung betrifft eincp Leistungsverstärker
gemäß Oberbegriff des Anspruchs 1.
Aus der DE-AS 11 80 000 ist bereits ein derartiger
Leistungsverstärker bekannt, bei dem ein Kopplungstransformator zwischen einen Leistungsverstärkungskreis und eine Treiberstufe geschaltet ist Wenn bei dem
bekannten Leistungsverstärker ein Signal in der Primärwicklung des Transformators seinen Spitzenwert
erreicht, also beispfelsweise etwa t3 V, dann verändert
sich das Signal in den Sekundärwicklungen zwischen -0 V und 66 V. Dies bedeutet, daß der Leistungsverstärker weiterhin eine so hohe Eingangsspannung aufnimmt, daß er ohne weiteres in die Sättigung getrieben
wird, obgleich durch eine dynamische Filterschaltung für eine Glättung der der Treiberstufe zugeführten
Spannung gesorgt wird.
Es ist demgegenüber Aufgabe der Erfindung, einen Leistungsverstärker zu schaffen, dessen Ausgangssignale nicht wesentlich durch hochfrequente Welligkeitsan-
teile, die von einer Versorgungsstromqualle des Leistungsverstärkers stammen, verzerrt werden.
Zur Lösung dieser Aufgabe dienen die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs-1. Dadurch wird erreicht,
daß der erfindungsgemäße Leistungsverstärker im ungesättigten Bereich betrieben wird, denn dort ist der
Kollektor-Strom h proportional zum Basis-Strom /ß.In
diesem Bereich wird der Kollektor- oder Ausgangsstrom daher nicht von der Kollektorspannung beeinflußt und Welligkeitsanteile am Kollektor erreichen
dabei nicht die Ausgangsleitung.
Aus der Zeitschrift »Electronique Professionelle«,
31. Jahrgang, Nr. 321 vom 15. Nov. 1962, Seite 49/50, ist zwar bereits eine Schaltung bekannt, bei der eine
Vorverstärkerstufe mit einer geregelten niederen Gleichspannung versorgt wird. Bei solchen Schaltungen
sind die Spannungsschwankungen jedoch verhältnismäßig klein, und zwar beispielsweise 1 Volt Spitze-Spitze.
Die Vorverstärkerstufe wird dabei von der gleichen, verhältnismäßig ungeglätteten Spannung wie die
Ausgangsstufe versorgt, so daß die mit der Erfindung erzielten Ergebnisse nicht erreichbar sind.
Signaleingangskreis auf, dessen Ausgang an die Treiberschaltung angeschlossen ist, während der Eingang eines Ausgangskreises von dem Leistungsverstärkungskreis getrieben wird. Der Leistungsverstärkungskreis weist vorzugsweise zumindest einen Leistungstransistorauf.
Die Erfindung wird im folgenden anhand von Figuren näher erläutert; es zeigt
Fig.1 ein Schemaschaltbild eines bekannten Leistungsverstärkers;
Fig.2 den Ausgangsstromverlauf der Schaltung
gemäß Flg.* 1;
Fig.3 ein Schemaschaltbild eines erfindungsgemäßen Leistungsverstärkers;
Fig.4 den Ausgangsstrom der Schaltung gemäß
Fig. 3; und
Fig.5 ein Einzelheiten darstellendes Schaltbild eines
weiteren .Ausführungsbeispiels des Leistungsverstärkers.
F i g. 1 zeigt einen gemäß Erfindung zu verbessernden Leistungsverstärker für die Verstärkung eines Audiosignais zum Treiben einer Last, beispielsweise eines
Lautsprechers, wobei als Stromquelle ein Schaltregler
verwendet wird. In F i g. 1 erhalten ein TreiberkreiE 10
und ein Leistungsverstärkungskreis 12 Spannung von einem gemeinsamen Schaltregler 14. Eine positive und
eine negative Ausgangsklemme Λ6 und 18 des Schaltreglers 14 sind an positive Spannungsquellenklemmen 20 und 22 sowie an negative Spannungsquellenklemmen 24 und 26 der Treiberschaltung 10 und des
Leistungsverstädiungskreises 12 angeschlossen. Das
Ausgangssignal der Treiberschaftung 10 wird über eine Vorspannungsschaltung 36 an Transistoren Qi und Qt
des Leistungsverstärkungskreises 12 gelegt Daher werden bei dem bekannten Verstärker sowohl die
Treiberschaltung 10 als auch der Leistungsverstärkungskreis 12 von der gleichen Spannungsquelle
versorgt Wird ein großes Eingangssignal an die Signaleingangsklemme 28 des Leistungsverstärkers
gelegt, so werden Spitztnantewe der positiven und
negativen Halbwellen der Signalschwingung des Eingangssignales bis zu den Spannungsquellenspannungen
in der Treiberschaltung 10 verstärkt, so daß die Spitzenanteile der Ausgangssignale der Treiberschaltung 10 auf den Wert der Spannungsquellenspannungen
abgeschnitten werden. Die Spannungsquellenspannung weist hochfrequente Welligkeitsanteile auf, worauf
bereits hingewiesen wurde. Mit anderen Worten wird die Spannungsquellenspannung durch die hochfrequenten Welligkeitsanteile derart moduliert, daß die
Abtrennanteile des Ausgangssignals ebenfalls durch die hochfrequenten Welligkeitsanteile moduliert werden.
F i g. 2 zeigt den Schwingungsverlauf des Ausgangssignals 5und die positive und negative Spannungsquellenspannung + Vccund — Vee-
Das Ausgangssignal der Treiberschaltung 10 wird vom Leistungsverstärkungskreis 12 verstärkt. Ein
Leistungsverstärkungskreis verstärkt ein Eingangssignal auf einen hohen Leistungswert, indem ein großer
Strom von der Stromquelle durch die Leistungstransistoren im Leistungsverstärkungskreis gesteuert wird,
wobei der durch einen Transistor fließende Strom entsprechend der Spannung über seinen Kollektor-Emitteranschlüssen ansteigt, solange die Spannung
gering ist. Wird somit eine große Eingangsspannung angelegt, die etwa der Spannungsquellenspannung
entspricht, dann werden die Spannungen über die Kollektor- und Emitterklemmen der Leistungstransisto-
ren Qi und Qi klein,; so daß sich der durch die
Transistoren Qx und Qi fließende Ausgangsstrom
entsprechend der Änderung der Kollektorspannung oder der hochfrequenten Welligkeitsanteile verändert
Zusätzlich wird das Eingangssignal der Treiberschaltung 10 durch die hochfrequenten Welligkeitsanteile
moduliert Das modulierte Ausgangssignal der Treiberschaltung 10 oder das Eingangssignal für den Leistungsverstärkungskreis
12 wird ferner durch die hochfrequenten Wellijrkeitsanteile moduliert Somit ist das to
Ausgangssignal des Leistungsverstärkungskreises 12 durch die hochfrequenten Welligkeitsanteile stark
verzerrt, was dazu führt, daß auch, der Ton aus einem
Lautsprecher 34 verzerrtüst |
Ferner werden die verstärkten hochfrequenten Welligkeitsanteile als stSirende Radiowellen von einem
Ausgang 30 des Leistungsverstärkungskreises 12 und einem den Ausgang 30 mit deny Lautsprecher 34
verbindenden Kabel 32 abgestrahlt ί
F i g. 3 zeigt einen erfindungsgemäßen Leistungsverstärken Ein Signaleingangskreis 40 liefert ein Audiofrequenz-Eingangssignal
an eine Treiberschaltung 42, die einen Treibertransistor 44 aufweist Ein Lebtungsverstärkungskreis
46 weist ein Paar von Leistungstransistoren 48 und 50 auf. Die Leistungstransistoren 48 und 50
sind ein komplementäres Paar, die einen Lautsprecher 52 über ein Kabel 54 treiben, das zwischen dem
Lautsprecher 52 und einer Ausgangsklemme 56 des Leistungsverstärkungskreises 46 angeschlossen ist Der
npn-Leistungstransistor 48 wird von einer positiven Spannungsquellenspanniiiiig (+ Vcc) an seinem Kollektor
von einer positiven Klemme 58 eines Schaltreglers 60 versorgt Der pnp-Leistungstransistor 50 wird mit
einer negativen Versorgungsspannung {—Vee) an
seinem Kollektor von der negativen Klemme 62 des Schaltreglers 60 gespeist Der Schaltregler 60 wandelt
eine übliche Wechselstrom-Versorgungsspannung in eine positive und eine negative Gleichspannung um, die
gemäß einem Schaltverfahren unter Verwendung von Hochfrequenz in der Größenordnung von mehreren
10 kHz rieht*» geregelt werden.
Der Treibertransistor 44 wird außerdem mit einer weiteren positiven und negativen Spannung + Vb / und
— VB2von entsprechenden Batterien 64 und 66 versorgt
Die Batterien 64 und 6fr liefern Spannungen + Vbi und
— Vbi, die kleiner als die jeweiligen Spannungen + Vcc
und — Vfedes Schahreglers 60 sind.
Im Betrieb des Leistungsverstärkers arbeitet der Treibertransistor 44 in einem vollständig gesperrten
Zustand oder einem vollständig aufgesteuerten Zustand, >n wenn das Eingangssignal über einen bestimmten
Spannungswert ansteigt Somit wird ein Ausgangssignal von der Treiberschaltung 42 bei den Batteriespannungen
+ Vbi und — Vb2 zis einer Schwingung 5' gemäß
F i g. 4 abgeschnitten. Die; Leistungstransistoren 48 und 50 werden dann durch die Vorspannungsschaltung 76
von dem abgeschnittenen Signal aus der Treiberschaltung 42 derart getrieben, daß die Spannungsamplitude
des Ausgangssignals an der Ausgangsklemme 56 auf die gleiche Spannungskurve begrenzt ist. Der Betriebsbe- &o
reich der Leistungstransistoren 48 und 50 läßt sich somit auf deren aktive Bereiche begrenzen, in denen ihre
jeweiligen Kollektor-Emitter-Spannungen auf einem vorgewählten Wert selbst dann gehalten werden, wenn
das abgeschnittene Signal an den Leistungsverstär- ti
kungskreis 46 gelegt vird. Daraus folgt, daß weder der Strom durch den npn-Leistungstransistor 48 noch der
Strom durch den pm-Leistungstransistor 50 von WelBgkeitsanteilen beeinflußt werden, die zu den
jeweiligen Gleichspannungen + Vbcund — Veegehören.
Dies bedeutet, daß die an den Klemmen 58 und 62 des
Schaltreglers 60 austretenden hochfrequenten Schaltbe ■
fehle oder deren höhere Harmonische daran gehindert werden, das Signal an der Ausgangsklemme 56 zu
modulieren. Dadurch werdea Neben- oder Störaussendungen
vom Kabel 54 des Schaltreglers 60 minimiert, die auf die hochfrequenten Schaltbefehle zurückzuführensind.
Fig. 4 zeigt die Beziehung zwischen dem Ausgangssignal S' aus dem Leistungsverstärkungskreis 46, den
Versorgungsgleichspannungen + Vb/ und —Vb2 der
Batterien 64 und 66 und den Gleichspannungen + Vcc und — Vee einschließlich der hochfrequenten Welligkeiten
von dem Gleichspannungs-Schaltregler 60. Die
Kurve für das Ausgangssignal S'ist unter der Bedingung
dargestellt daß die Schwingungskurve innerhalb der Begrenzung der Schwingung des Ausgangssignals S'A&r
Treiberschaltung 42 liegt.
F i g. 5 zeigt ein Detailschaltbild der Erfindung, wobei gleiche oder entsprechende Teile rvJ. gleichen Bezugszeichen versehen sind. Ein Signaleingan&ikreis 40 liefert
ein Audiofrequenz-Eingangssignal an die Treiberschaltung 42. Das Eingangssignal wird zunächst in einem ein
Transistorpaar 70 und 72 aufweisenden Differentialverstärkerceil
68 verstärkt und dann vom Kollektor des Transistors 70 an einen Treibertransistor 44 gelegt Der
Treibertransistor 44 ist mit seinem Emitter an die negative Klemme 64 einer Reihenregler-Gleichspannungsquelle
74 angeschlossen. Der Kollektor des Treibertransistor 44 ist über einen Vorspannungsdiodenteil
76 an einen aktiven Lastkreis 78 angeschlossen, der ein Paar von Transistoren 80 und 82 aufweist, die in
Form einer üblichen spiegelbildlichen Konstantstromschaltung zusammengeschdtet sind. Der aktive Lastkreis
78 bildet für den Treibertransistor 44 eine hohe Lastimpedanz, so daß die Verstärkung der Treiberschaltung
42 zunimmt Der aktive Lastkreis 78 ist an die positive Klemme 66 der Gleichstromquelle T* angeschlossen.
Ein Ausgangssignal aus der Treiberschaltung 42 wird von beiden Enden des Vorspannungsdiodenteils
76 an die jeweilige Basis eines Paares komplementärer Leistungstransistoren 48 und 50 gelegt, die jeweils in
einendiger Stoß-Ziehbeziehung (SEPP) angeschlossen sind. Die Emitter der Leistungstransistoren 48 und 50
sind gemeinsam an eine Ausgangsklemme 56 angeschlossen, die ein leistungsverstärktes Ausgangssignal
aus dem die Leistungstransistoren 48 und 50 aufweisenden Verstärkerkreis 46 über ein Kabel 54 an einen
Lautsprecher 52 ausgibt. Der Kollektor des npn-Leistungstransistors
43 ist an die positive Quelle 58 des Schaltreglers 60 angeschlossen, während der Kollektor
des pnp-LeistungstraiiSistors 50 an die negative Klemme 62 des Gleichspaunungs-Schaltreglers 60
angeschlossen ist
Die Schaltregler-Gleichspannungsquelle 60 liefert eine positive Gleichspannung von +46V und eine
negative Gleichspannung von —46 V an ihrer positiven und negativen Klemme 58 und 62, während der
Reihenregler 74 eine positive Gleichspannung von +41 V und eine negative Gleichspannung von =41 V
an seiner positiven und negativen Klemme 66 bzw. 64 ausgibt.
Die Funktion des in F i g. 5 dargestellten Leistungsverstärkers ist ähnlich wie die des Leistungsverstärkers
gemäß F i g. 3. Wird als ein Eingangssignal mit großer Amplitude in die Treiberschaltung 42 eingespeist, dann
wird der Treibertransistor 44 durch ein großes vorverstärktes Signal vom Differentialverstärkerteil 68
in einen breiten Funktionsbereich gesteuert, der von etwa seinem Durchbruchsbereich bis zu seinem
Sättigungsbereich reicht. Das Kollektorpotential des Treiberverstärkers 44 schwingt zwischen nahezu —41 V
und +41 V, so daß das von der Vorspannungsdiodenschaltung 76 an die Basis der Leistungstransistoren 48
und 50 gelegte Ausgangssignal ähnlich wie die Schwingung S' in F i g. 4 abgeschnitten wird. Dadurch
leiten der npn-Leistungstransistor 48 und der pnp-Leistungstransistor 50 abwechselnd gemäß der Signalpolarität. Die Emitterspannung des npn-Leistungstransistors
48 steigt somit auf eine Spannung von +41 V in der positiven Halbwelle an, ist jedoch auf diesen Wert
beschränkt. Die Kollektor-Emitterspannung Vce des
Leistungstransistors 48 wird somit auf einem Minimum
von +5V oder mehr gehalten, was der Differenz
zwischen +46V und +41 V entspricht, so daß der npn-Leistungstransistor 48 daran gehindert wird, in die
Sättigung zu fahren. In ähnlicher Weise wird der pnp-Leitungstransistor 50 daran gehindert, während der
negativen Halbwellc in seinen Sättigungsbereich zu fahren, da die Kollektor-Emitterspannung Vce des
Leistungstransistors 50 auf einer Minaestspannung von
5 V odei1 mehr (absolut gerechnet) gehalten wird.
Die Kollektorströme der Leistungstransistoren 48 und 50 werden somit daran gehindert, von den
hochfrequenten Welligkeitsanteilen oder den höheren Harmonischen der Welligkeitsfrequenz der positiven
und negativen Versorgungsspannungen des Schaltreglers 60 moduliert zu werden. Stör- oder Nebenausstrahlungen sind dadurch reduziert.
Claims (1)
1. Leistungsverstärker mit einer Treiberschaltung (42) und einem von der Treiberschaltung (42)
getriebenen Leistungsverstärkungskreis (46), mit
einer an den Leistungsverstärküngskreis (46) angeschlossenen ersten Stromquelle (60) für die Zufuhr
einer ersten Versorgungsgleichspannung mit Welligkeitsanteflen und mit einer an die Treiberschaltung
(42) angeschlossenen zweiten Stromquelle (74) für die Zufuhr einer zweiten yersorgungsgleichspannung, die kleiner als die erste Versorgungsgleichspannung ist und ein geringeres Maß an Welh'gkeitsanteflen als die erste Stromquelle (60) aufweist,
dadurch gekennzeichnet, daß die Treiberschaltung (42) unmittelbar an den Leistungsverstärkungskreis (46) angeschlossen ist.
Z Leistungsverstärker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß.der Treiberschaltung (42) ein
Signaleingangskreis (40) vorgeschaltet und daß dem Leistungiverstärkungskreis (46) ein Ausgangskreis
(52—56) nachgeschaitet ist.
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