DE3045497C2 - Horizontales Füllrohr an pneumatisch fördernden Absackmaschinen für Ventilsäcke - Google Patents
Horizontales Füllrohr an pneumatisch fördernden Absackmaschinen für VentilsäckeInfo
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- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65B—MACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
- B65B39/00—Nozzles, funnels or guides for introducing articles or materials into containers or wrappers
- B65B39/04—Nozzles, funnels or guides for introducing articles or materials into containers or wrappers having air-escape, or air-withdrawal, passages
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein horizontales Füllrohr der im Oberbegriff des Hauptanspruchs
genannten Art.
Derartige Füllrohre sind bekannt. Bei ihnen erfolgt das Halten des Ventilsackes auf dem Füllrohr mittels
Klemmbacken od. dgl., die nach Beendigung des Füllvorganges von der Außenseite des Sackventils
gelöst werden und hierdurch das Sackventil für das Abziehen von dem Füllrohr freigeben. — Desweiteren
sind horizontale Füllrohre bekannt, bei welchen mit Hilfe einer Luftableitur.g, die meist im unteren Bereich
am Füllrohr angeordnet ist, während des Füllvorgangs in den Sack gelangte Luft abgesaugt wird oder
entweicht. Bei pneumatisch fördernden Absackmaschinen gelangt dabei eine nicht unbeträchtliche Menge
Luft aus dem Füllrohr unmittelbar in die Ableitung bzw. wird mit der in der Ableitung gelangende Luft eine mehr
oder minder große Luftmenge aus dem Sack mitgerissen.
Durch das DE-GM 18 33 573 ist eine Vorrichtung zum Entlüften von Ventilsäcken bei deren Füllung
mittels eines im Querschnitt ovalen Fülirohres bekannt auf dem eine gleichfalls ovale Kappe größeren
Querschnitts derart angeordnet ist daß der Zwischenraum zwischen der Kappenhinenseitc und der benachbarten
Außenseite des Füllrohres als EntlUftungskanal zum Ableiten überschüssiger Luft aus dem Ventilsack
dienen kann. — Die auf die Oberseite des Füllrohres aufgesteckte Kappe bildet beim Füllen des mit seinem
Ventil auf der Kappe aufliegenden Ventilsack einen Resonanzraum, dessen Schwingungen auf das Füllrohr
und die damit verbundenen Teile übertragen werden.
Den bekannten Füllvorrichtungen gegenüber besteht die Aufgabe der Erfindung darin, nicht nur die
Möglichkeit zu schaffen, das Aufstecken des Sackventils trotz Anordnung einer Luftableitung zu erleichtern, das
Sackventil allseitig derart abzudichten, daß beim Absaugvorgang nur die Luft aus dem Sack abgesaugt
wird und nicht zusätzliche Fremdluft von außen zwischen dem Sackventil und dem Füllrohr in den Sack
gelangt sowie möglichst wenig Luft aus dem Füllrohr in die Luftableitung gelangen zu lassen, wie auch ein
Mitreißen von Gut aus dem Sack in die Luftableitung zu vermeiden. — Es treten bei hohen und pulsierenden
Fördergeschwindigkeiten des Füllgutes im Bereich der Sackaufhängung Schwingungen auf, die die Funktionsweise
der Wägeeinrichtung stark beeinträchtigen, vor allem aber das genaue Wiegen des Füllgutes verhindern.
Insbesondere diese nachteiligen Schwingungen der Wägeeinrichtung sollen ganz oder weitgehend beseitigt
werden. — Vorstehende Forderungen sollen gemeinsam mit einfachen Mitteln erfüllt werden.
Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung die Merkmale des kennzeichnenden Teils des Hauptanspruchs
vor. — Die Merkmale der Unteransprüche dienen der Weiterentwicklung und Verbesserung der
Merkmale des Hauptanspruchs.
Blähschläuche an horizontalen Füllrohren sind bekannt so daß für die Anwendung eines Blähschlauches
kein Elementenschutz beansprucht wird, der Blähschlauch vielmehr nur in Verbindung mit den
übrigen Merkmalen der Erfindung Schutz genießen soll.
Der Vorteil des erfindungsgemäßen Füllrohres besteht darin, daß mit einfachen Mitteln der Zwischenraum
zwischen dem Blähraum und dem Rohrmantel schwingungsoptimiert wird und dabei der Querschnitt
des Fülirohres klein gehalten wird, wobei die Zuführungsleitung zu dem Blähraum platzsparend in den
Zwischenraum zwischen dem Rohrmantel und dem Blähraum integriert ist. Herstellungsmäßig ergibt sich
ein Vorteil, wenn der Kunststoff- oder Gummimantel von einem weiteren dünnen Außenrohr umgeben ist und
der Zwischenraum zwischen dem Rohrmantel und diesem Außenrohr mit einem elastisch verformbaren
Werkstoff ausgegossen, ausgeschäumt oder ausgespritzt wird. In die elastische Masse kann die
Luftableitung und die Zu- und Ableitung für den Blähraum derart eingebettet werden, daß alle Teile des
Rohrmantels von dem Kunststoff- oder Gummimantel schwingungsdämpfend umgeben sind. Die Kunststoffmasse,
z. B. ein Polyurethan-Elastomer, wird durch die Schwingungen nicht beeinträchtigt so daß auf längere
Zeit der gewünschte Effekt beibehalten wird. — Durch Anwendung der beiden Scheiben mit oder ohne
Außenrohr ergibt sich der gleiche Vorteil.
Auf der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele des erfindungsgemäßen Füllrohres dargestellt und zwar
zeigt
F i g. 1 das Füllrohr in einer ersten Ausbildung mit seinen Teilen im vertikalen Längsschnitt,
Fig.2 einen Schnitt nach der Linie H-II der Fig. 1
und
F i g. 3 ein weiteres Ausführungsbeispiel der Luftableitung in dem Kunststoff- oder Gummimantel.
Das erfindungsgemäße Füllrohr weist in dargestelltem Beispiel den horizontal angeordneten, zylindrischen
Rohrmantel 1 auf, durch den das Füllgut in Richtung des Pfeils 2 von einer Füllgutzuführungsvon ichtung dem
Ende 3 des Füllrohres und damit dem auf das Füllrohr aufgesteckten Sack mit Hilfe eines Luftstromes
zugeführt wird. Im vorderen Abschnitt 4 des Füllrohres ist auf dem oberen Querschnittsbereich des Rohrmantels
1 ein Roiirteil 5 aufgesetzt, dessen beide Seitenkanten 6, 7 mit dem Rohrmantel 1 verbunden,
z. B. verschweißt sind. Der Rohrteil 5 ist bei der Ausführungsform nach F i g. 1 und 2 aus ungefähr einer
Rohrlängshälfte gebildet, wobei die kleinere Achse dieser Rohrhälfte in vertikaler Richtung verläuft und
der Rohrteil in dieser Richtung elastisch verformbar ist. Der Roh.teil 5 bildet den vorderen Abschnitt einer
Luftableitung, die in ein im Querschnitt rundes Rohr 9 mündet, Jas sich von dem Rohrmantel 1 in dessen
hinterem Abschnitt absetzt.
Exzentrisch um den Rohrmantel 1 ist ein vorzugsweise metallisches Außenrohr 10 gelegt, dessen Mittelpunkt
M um die Exzentrizität e von der Längsachse A des Rohrmantels 1 nach oben abweicht, und dessen
Durchmesser derart größer als der Außendurchmesser des Rohrmantels 1 ist, daß im unteren Bereich des
Füllrohres ein Zwischenraum 11 zwischen dem Rohrmantel 1 und dem Außenrohr 10 entsteht, während im
oberen Bereich des Füllrohres das äußere Rohr 10 um den Rohrteil 5 herumgelegt ist und beidseitig dieses
Rohrteils je ein Zwischenraum 12 entsteht, der größer als der Zwischenraum 11 ist. — In den Zwischenraum
zwischen dem Rohrmantel 1 und dem Außenrohr 10 ragt in Längsrichtung und daiait parallel zu dem
Mantelrohr 1 eine Leitung 13, die an ihrem vorderen Ende eine Abkrümmung 14 besitzt, die in eine Bohrung
15 des Außenrohres 10 mündet - Mittels Schellen 16, ί 17 od. dgl. sind die beiden Enden eines Blähschlauches
18 auf dem sich über den vorderen Bereich des Füllrohres erstreckenden Außenrohr 10 gehalten, so
daß zwischen dem Blähschlauch 18 und dem Rohr 10 ein Blähraum gebildet wird, in den die Bohrung 15 übergeht
ι« Die Darstellung in Fig.2 läßt erkennen, daß bei
Aufblähen des Blähschlauches 18 das Sackventil gegenüber dem Füllrohr 1 allseitig dicht verschlossen
werden kann, das Aufziehen des Ventils auf das Füllrohr aber leicht und ohne Beschädigung des Ventils erfolgen
π kann, da eine im Querschnitt kreisrunde Außenfläche
des Blähschlauches gegeben ist Durch die Füllung des Zwischenraums zwischen dem Rohrmantel 1 und dem
Außenrohr 10 mit einem elastisch verformbaren Kunststoff, z. B. einem Polyurethan-Elastomer, d. h. der
Bildung eines Kunststoffmantels Z um den Rohrmantel 1, ergibt sich insgesamt eine Vorrichtung, die selbst bei
hoher Strömungsgeschwindigkeit des Füllgutes in dem Rohrmantel 1 weitgehend schwingungsfrei bleibt
Durch die durch den Rohrteil 5 gebildete Saugleitung kann die in den Sack während des Füllvorgangs
gelangte Luft aus diesem in Richtung des Pfeils P in F i g. 1 entweichen oder abgesaugt werden, wobei dafür
Sorge getragen ist, daß ein Eindringen bzw. Entweichen von Luft aus dem Sack an einer anderen Stelle bzw. aus
in dem Rohrteil 5 zwischen den Teilen 1 und 10 vermieden wird.
Der Rohrteil 5 kann auch durch ein im Querschnitt ovales elastisch verformbares Rohr ersetzt sein, dessen
kurze Achse in der vertikalen Mittelebene des
s"> Rohrmantels 1 gelegen ist und gegen das von oben das Außenrohr 10 anliegt (F i g. 3), wobei der Zwischenraum
zwischen diesem und dem Mantelrohr 1 wiederum mit einem Kunststoffmantel Z aus elastisch verformbarem
Material ausgegossen ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (6)
1. Horizontales Füllrohr an pneumatisch fördernden Absackmaschinen für Ventilsäcke mit einem, das
Füllgut in den Sack führenden Rohrmantel, einer hierzu exzentrischen Luftableitung und mit einem
Haltemittel, das den Sack während des Füllvorgangs
auf dem vorderen Rohrende hält, dadurch
gekennzeichnet, daß der Rohrmantel (1) von einem elastisch verformbaren Kunststoff- oder
Gummimantel (Z) mit rundem Umfang ebenfalls exzentrisch umschlossen ist, daß die Luftableitung
(5) als Rohr oder Rohrabschnitt mit in sich geschlossenem Querschnitt im größten, oberhalb des
Rohrmantels gelegenen Querschnittsbereich des Mantels (Z) angeordnet und dieser von einem
geschlossenen Außenrohr (10) mit eirem Blähschlauch (18) umgeben ist, dessen Zu- und Ableitung
(13) in den Kunststoff- oder Gummimantel eingebettet ist
2. Horizontales Füllrohr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Luftableitung (5) im Bereich
des Außenrohres durch einen Abschnitt des Rohrmantels (1) und einen Querschnittsteil eines
Rohres gebildet ist, der mit dem Rohrmantel fest verbunden ist
3. Horizontales Füllrohr nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet daß die Luftableitung (5) in
radialer Richtung elastisch verformbar ist jo
4. Horizontales Füllrohr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet daß die Luftableitung (5) im Bereich
des Außenrohres (10) aus einem im Querschnitt ovalen od. dgl. Rohr gebildet ist, dessen kleinere
Achse in der einen Längsmittelebene gelegen ist
5. Horizontales Füllrohr nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Luftableitung (5) aus einem
im Querschnitt halbkreisförmigen od. dgl. Rohrabschnitt besteht, dessen kürzere Querschnittsadresse
in der vertikalen Mittelebene des Rohrmantels (1) -to gelegen ist.
6. Horizontales Füllrohr nach Anspruch 1 und einem oder mehreren der Ansprüche 2 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß das Außenrohr (10) und/oder der Rohrmantel (1,21) elastisch verformbar sind.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19803045497 DE3045497C2 (de) | 1980-12-03 | 1980-12-03 | Horizontales Füllrohr an pneumatisch fördernden Absackmaschinen für Ventilsäcke |
| DE19803050666 DE3050666C2 (de) | 1980-12-03 | 1980-12-03 | Horizontales Füllrohr an pneumatisch fördernden Absackmaschinen für Ventilsäcke |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19803045497 DE3045497C2 (de) | 1980-12-03 | 1980-12-03 | Horizontales Füllrohr an pneumatisch fördernden Absackmaschinen für Ventilsäcke |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3045497A1 DE3045497A1 (de) | 1982-08-19 |
| DE3045497C2 true DE3045497C2 (de) | 1983-04-21 |
Family
ID=6118167
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19803045497 Expired DE3045497C2 (de) | 1980-12-03 | 1980-12-03 | Horizontales Füllrohr an pneumatisch fördernden Absackmaschinen für Ventilsäcke |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3045497C2 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4426080A1 (de) * | 1993-07-24 | 1995-01-26 | Behn & Bates Maschf Gmbh | Füllvorrichtung zum Füllen und Entlüften von Ventilsäcken |
Family Cites Families (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1833573U (de) * | 1959-03-05 | 1961-06-22 | Haver & Boecker | Vorrichtung zum entfalten und entlueften von ventilsaecken bei ventilsack-fuellmaschinen. |
| DE1923334U (de) * | 1963-10-17 | 1965-09-09 | Degussa | Vorrichtung zum staubfreien fuellen von sackartigen behaeltern. |
| DE2058652C3 (de) * | 1970-11-28 | 1973-09-20 | Erwin Behn Verpackungsbedarf Gmbh, 4150 Krefeld | Ventilsackfullmaschine mit einer Fülldüse, die an ihrer Außenseite Ent luftungskanale zum Ableiten der Luft aufweist |
-
1980
- 1980-12-03 DE DE19803045497 patent/DE3045497C2/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4426080A1 (de) * | 1993-07-24 | 1995-01-26 | Behn & Bates Maschf Gmbh | Füllvorrichtung zum Füllen und Entlüften von Ventilsäcken |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3045497A1 (de) | 1982-08-19 |
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