DE3045542C2 - - Google Patents
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- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03K—PULSE TECHNIQUE
- H03K5/00—Manipulating of pulses not covered by one of the other main groups of this subclass
- H03K5/01—Shaping pulses
- H03K5/08—Shaping pulses by limiting; by thresholding; by slicing, i.e. combined limiting and thresholding
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04B—TRANSMISSION
- H04B14/00—Transmission systems not characterised by the medium used for transmission
- H04B14/02—Transmission systems not characterised by the medium used for transmission characterised by the use of pulse modulation
- H04B14/04—Transmission systems not characterised by the medium used for transmission characterised by the use of pulse modulation using pulse code modulation
- H04B14/046—Systems or methods for reducing noise or bandwidth
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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Description
Die Erfindung geht aus von einer Schaltungsanordnung
nach der Gattung des Hauptanspruches.
Bei verschiedenen meß- und regelungstechnischen Aufgaben
taucht das Problem auf, daß zur Weiterverarbeitung eines
Eingangssignales nur ein bestimmter Amplitudenbereich be
nötigt wird, während ein anderer Amplitudenbereich unter
drückt werden soll. In einem Falle soll beispielsweise
ein Eingangssignal nur bis zu einer bestimmten vorgege
benen Maximalamplitude weitergeleitet werden, weil höhere
Signalamplituden für die weitere Signalverarbeitung nicht
benötigt werden. Dieses Problem taucht beispielsweise bei
der digitalen Aperturkorrektur in Fernsehsystemen auf.
Hierunter versteht man einen bestimmten Frequenzgang der
Amplitude im Verstärker eines Fernsehgerätes, mit dem ein
bei der Abtastung von Strichrastern zunehmender Feinheit
im gewonnenen Fernsehsignal vorhandener, abfallender
Amplitudengang kompensiert werden soll. Es hat sich ge
zeigt, daß eine derartige digitale Aperturkorrektur nur
bis zu bestimmten Grenzwerten, beispielsweise 80%, sinn
voll ist, da bei Überschreiten dieses Wertes Übersteue
rungen und Kantensignale am Fernsehbild auftreten. Es ist
daher in diesem Falle erwünscht, den Steuersignalverlauf
zu erfassen und zur Weiterverarbeitung in der Weise zu
Begrenzen, daß statt aller Werte oberhalb eines vorbe
stimmten Schwellwertes dieser Schwellwert weitergeleitet
wird.
Bei einem weiteren Beispiel der Unterdrückung eines bestimmten
Amplitudenbereiches eines elektrischen Signales sollen
alle Signalwerte unterhalb eines bestimmten Schwellwertes
unterdrückt werden, beispielsweise zur digitalen Rausch
unterdrückung. In diesem Falle wird ein relativ niedriger
Schwellwert, der der maximalen erwarteten Rauschamplitude
entspricht, festgelegt, und es werden nur die Signalanteile
weitergeleitet, die oberhalb dieses Schwellwertes liegen.
Bei den herkömmlichen Schaltungsanordnungen zur Unter
drückung eines bestimmten Amplitudenbereiches werden in der
Regel Bauelemente mit nichtlinearer Kennlinie verwen
det. Soll zum Beispiel ein Signal im Hinblick auf einen
hohen Schwellwert begrenzt werden, bietet sich ein Bau
element mit Sättigungscharakteristik an, das nur Signale
relativ kleiner Amplitude unverzerrt weiterleitet. Sollen
hingegen kleine Signalamplituden unterdrückt werden, bie
tet sich ein Bauelement an, das in der Nähe des Nullpunktes
eine parabelartige Kennlinie hat, beispielsweise eine Diode,
so daß Signale mit geringer Amplitude nicht weitergleitet
werden.
Aus der EP 00 16 318 A1 ist ferner eine Korrekturschaltung
zur Verbesserung der Konturen von Fernsehbildern
bekannt, bei welcher eine digitale Begrenzerschaltung
vorgesehen ist. Diese hierbei nur als Block, nicht aber
detailliert dargestellte Begrenzerschaltung begrenzt die
Eingangsssignalwerte derart, daß bei kleinem Eingangswert
ein Minimum-Graustufensignalwert, bei großem Eingangswert
ein Maximum-Graustufensignalwert und in den anderen
Fällen das jeweilige Eingangssignal unverändert abgegeben
wird.
Der vorliegenden Erfindung liegt demgegenüber die Aufgabe
zugrunde, eine Schaltungsanordnung der eingangs genannten
Art besonders einfach und wirkungsvoll zu gestalten.
Diese Aufgabe wird mit den im Kennzeichen des Haupt
anspruchs angegebenen Merkmalen gelöst.
Die erfindungsgemäße Schaltungsanordnung mit den kenn
zeichnenden Merkmalen des Hauptanspruches hat den Vor
teil, daß eine Unterdrückung eines vorbestimmten
Amplitudenbereiches digital erfolgt, wobei der jeweilige
obere oder untere Schwellwert beliebig digital vorgege
ben werden kann. Durch Verwendung eines Multiplexers,
der entweder das Signal oder
einen Festwert weiterleitet, ist es möglich, den Ampli
tudenbereich, der unterdrückt werden soll, scharf zu
definieren, wobei Verzerrungen im Übergangsbereich, wie
sie bei Bauelementen mit nichtlinearer Kennlinie auf
treten, ausgeschlossen sind.
Durch die in den Unteransprüchen aufgeführten Maßnahmen
sind vorteilhafte Weiterbildungen der im Hauptanspruch
angegebenen Schaltungsanordnung möglich.
So wird in bevorzugter Ausgestaltung der Erfindung zur
Begrenzung eines Eingangssignales hinsichtlich eines vor
gegebenen oberen Schwellwertes entweder das Eingangs
signal selbst oder der vorgegebene Schwellwert durch
den Multiplexer auf den Ausgang weitergeschaltet.
Andererseits wird in einer anderen Ausgestaltung der
Erfindung, bei der Signale unterhalb eines niedrigen
Schwellwertes unterdrückt werden sollen, zunächst die
Differenz zwischen dem Eingangssignal und dem vorgege
benen Schwellwert gebildet und von einem Multiplexer
entweder dieses Differenzsignal, das heißt der Signal
anteil oberhalb des niedrigen Schwellwertes oder der
Wert "0" weitergeleitet.
In beiden Fällen wird auf überraschend einfache Weise
eine Trennung der zu übertragenden Signalanteile von
den nicht zu übertragenden Signalanteilen vorgenommen.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung
dargestellt und in der nachfolgenden Beschreibung näher
erläutert. Es zeigt
Fig. 1a ein Blockschaltbild einer ersten Ausführungsform
einer erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung zur
Unterdrückung hoher Signalamplituden;
Fig. 1b ein Diagramm zur Veranschaulichung der in Fig. 1a
dargestellten Anordnung;
Fig. 2a ein Blockschaltbild einer zweiten Ausführungs
form einer erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung
und
Fig. 2b ein Diagramm zur Veranschaulichung der in Fig. 2a
dargestellten Anordnung.
In Fig. 1a ist mit 10 eine Datenleitung bezeichnet, auf
der ein digitales Eingangssignal S D einem Komparator 11
zuführbar ist. An den anderen Eingang des Komparators 11
ist eine weitere Datenleitung 12 angeschlossen, über die
dem Komparator 11 ein oberer vorgegebener Schwellwert S Dmax
von einem Schwellwertgeber 13, beispielsweise einem
Kodierschalter oder dergleichen zuführbar ist. Das di
gitale Eingangssignal S D sowie der Schwellwert S Dmax sind
weiterhin auf die beiden Eingänge eines Multiplexers 14
geführt, dessen Steuereingang mit dem Ausgang 15 des Kom
parators 11 verbunden ist. Die Ausgangs-Datenleitung des
Multiplexers 14 ist mit 16 bezeichnet.
Die Funktion der in Fig. 1a dargestellten Anordnung soll
anhand des Diagrammes in Fig. 1b erläutert werden. In
Fig. 1b ist das Eingangssignal - jedoch in analoger Form -
dargestellt und als S A über der Zeit t aufgetragen. Wei
terhin ist - ebenfalls in analoger Form - der obere vor
gegebene Schwellwert S Amax eingezeichnet. Wie aus Fig. 1b
ohne weiteres ersichtlich, verläuft das Signal S A mit Aus
nahme des Bereiches zwischen t 1 und t 2 unterhalb des
Schwellwertes S Amax . Vor dem Zeitpunkt t 1 wird daher der
Multiplexer 14 vom Komparator 11 in der Weise angesteuert,
daß das digitale Eingangssignal S D über den Multiplexer
14 auf die Ausgangsleitung 16 geschaltet ist. Bei Er
reichen des Zeitpunktes t 1 schaltet der Komparator 11
jedoch um und gibt über seinen Ausgang 15 an den Multi
plexer 14 einen Steuerbefehl derart, daß dieser nunmehr
den oberen Schwellwert S Dmax auf die Ausgangsleitung 16
schaltet. Das Signal auf der Ausgangsleitung 16 hat da
mit im Zeitintervall zwischen t 1 und t 2 den in Fig. 1b
strichpunktiert eingezeichneten Verlauf.
Die in Fig. 2a dargestellte Anordnung unterscheidet
sich von der in Fig. 1a dargestellten zunächst einmal
dadurch, daß der in der Einheit 13 vorgegebenen digitale
Schwellwert nunmehr ein unterer Schwellwert ist, der mit
S Dmin bezeichnet ist. Das digitale Eingangssignal S D
sowie der Schwellwert S Dmin werden einmal in der bereits
bekannten Weise dem Komparator 11 zugeführt, weiterhin
jedoch auch einem Subtrahierer 17. Der Ausgang des Sub
trahierers 17 ist an einen Eingang des Multiplexers 14
angeschlossen, dessen anderer Eingang auf Null-Potential
liegt. Der Steuereingang des Multiplexers 14 ist wiederum
mit dem Ausgang 15 des Komparators 11 verbunden.
Die Wirkungsweise der in Fig. 2a dargestellten Anordnung
soll nun anhand des Diagrammes in Fig. 2b erläutert werden.
In Fig. 2b ist wiederum - in analoger Form - das Eingangs
signal S A über der Zeit t dargstellt und es ist weiterhin
der untere Schwellwert S Amin eingezeichnet. Wie aus Fig. 2b
wiederum ohne weiteres ersichtlich, überschreitet das
Signal S A den vorgegebenen Grenzwert S Amin nur im Zeit
bereich zwischen t₁ und t 2. Dies wird im Komparator 11
erkannt, der das digitale Eingangssignal S D mit dem digi
talen unteren Schwellwert S Dmin vergleicht. Um jedoch
den Bereich unterhalb des Schwellwertes S Dmin abzu
trennen, wird im Subtrahierer 17 die Differenz
zwischen dem Signal S D und dem Schwellwert S Dmin
gebildet und auf den Multiplexer 14 weitergeleitet.
Erkennt der Komparator 11 nun, daß das Signal S D unter
halb des Schwellwertes S Dmin liegt, wie dies bis zum
Zeitpunkt t 1 in Fig. 2b der Fall ist, wird durch den
Multiplexer 14 der Festwert "0" auf die Ausgangsleitung
16 weitergeleitet. Überschreitet das Signal den vorge
gebenen Schwellwert, schaltet der Komparator 11 um, wo
durch nunmehr die Differenz zwischen dem Signal und dem
unteren Schwellwert auf die Ausgangsleitung 16 weiterge
leitet wird. Insgesamt entsteht damit eine Signalform,
wie aus Fig. 2b ersichtlich ist, wenn man die Null-Linie
um den Betrag S Amin in Ordinatenrichtung verschiebt, wo
bei in den gestrichelt eingezeichneten Bereichen der Wert
"0" übertragen wird.
Es versteht sich von selbst, daß der in den Fig. 1 und
2 dargestellte Multiplexer 14 nur funktionell angedeutet
ist und durch eine Vielzahl von Schaltungsmaßnahmen rea
lisiert werden kann. So ist es beispielsweise denkbar, den
Multiplexer 14 in Fig. 2a durch eine Torschaltung mit
einer UND-Funktion zu realisieren, wobei der eine Eingang
dieser Torschaltung mit der Signaldifferenz vom Subtra
hierer 15 und der andere Eingang mit dem Ausgangssignal
des Komparators 11 geschaltet ist. Unterschreitet nämlich
das digitale Eingangssignal S D den vorgegebenen unteren
Schwellwert S Dmin , schaltet der Ausgang des Komparators
11 auf logisch "0", so daß die Torschaltung aufgrund ihrer
UND-Funktion gesperrt ist und an ihrem Ausgang ebenfalls
auf "0" geht. Überschreitet das digitale Eingangssignal
S D jedoch den vorgegebenen Schwellwert S Dmin , liegt am
Ausgang 15 des Komparators 11 ein positives logisches
Signal, so daß die Torschaltung die vom Subtrahierer 17
kommende Signaldifferenz unverändert auf die Ausgangs
leitung 16 weiterschaltet.
Claims (4)
1. Schaltungsanordnung zur digitalen Unterdrückung eines
vorbestimmten Amplitudenbereiches eines elektrischen
Signals (S D ) mit einer Einheit (13) zur Vorgabe eines
Schwellwertes und einem Komparator (11) zum Vergleichen des
Signals mit dem Schwellwert, dadurch gekennzeichnet, daß der
Ausgang des Komparators (11) einen Multiplexer (14) steuert,
dem eingangsseitig zum einen das Signal (S D ) selbst bzw.
ein von dem Signal (S D ) abgeleitetes Signal und zum anderen
ein Festwert zugeführt werden und an dessen Ausgang (16)
das begrenzte Signal abnehmbar ist.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß dem Multiplexer (14) zum einen das Signal
(S D ) selbst und zum anderen ein vorgegebener oberer Schwell
wert (S Dmax ) zugeführt werden.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß dem Multiplexer (14) zum einen die Differenz
zwischen dem Signal (S D ) und einem vorgegebenen unteren
Schwellwert (S Dmin ) und zum anderen der Festwert "0" zu
geführt werden.
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, daduch gekenn
zeichnet, daß der Multiplexer (14) als Torschaltung aus
gebildet ist, die nach Art einer UND-Funktion an ihrem
einen Einang mit dem Differenzsignal von Signal (S D ) und
Schwellwert (S Dmin ) und an ihrem anderen Eingang mit dem
Ausgangssignal des Komparators (11) beschaltet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19803045542 DE3045542A1 (de) | 1980-12-03 | 1980-12-03 | Schaltungsanordnung zur digitalen unterdrueckung vorbestimmter amplitudenbereiche |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19803045542 DE3045542A1 (de) | 1980-12-03 | 1980-12-03 | Schaltungsanordnung zur digitalen unterdrueckung vorbestimmter amplitudenbereiche |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3045542A1 DE3045542A1 (de) | 1982-07-01 |
| DE3045542C2 true DE3045542C2 (de) | 1988-11-24 |
Family
ID=6118203
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DE19803045542 Granted DE3045542A1 (de) | 1980-12-03 | 1980-12-03 | Schaltungsanordnung zur digitalen unterdrueckung vorbestimmter amplitudenbereiche |
Country Status (1)
| Country | Link |
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Families Citing this family (3)
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|---|---|---|---|---|
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| DE3728444A1 (de) * | 1987-08-26 | 1989-03-09 | Thomson Brandt Gmbh | Verfahren und schaltungsanordnung zur verbesserung der aufloesung von digitalen signalen |
| DE4200245C2 (de) * | 1992-01-08 | 1993-10-21 | Rohrnetzbau Gmbh Rbg | Verfahren und Einrichtung zum Aufspüren eines aus einer Oberfläche austretenden Leckagestromes |
Family Cites Families (3)
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|---|---|---|---|---|
| US3706091A (en) * | 1970-09-02 | 1972-12-12 | Bell Telephone Labor Inc | Digital threshold detector |
| US3721911A (en) * | 1971-09-23 | 1973-03-20 | Bell Telephone Labor Inc | Trigger circuit having the same level turnon and turnoff thresholds |
| CH642211A5 (de) * | 1979-03-08 | 1984-03-30 | Siemens Ag Albis | Korrekturschaltung zur verbesserung der konturenschaerfe von fernsehbildern. |
-
1980
- 1980-12-03 DE DE19803045542 patent/DE3045542A1/de active Granted
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3045542A1 (de) | 1982-07-01 |
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