DE304728C - - Google Patents
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- DE304728C DE304728C DENDAT304728D DE304728DA DE304728C DE 304728 C DE304728 C DE 304728C DE NDAT304728 D DENDAT304728 D DE NDAT304728D DE 304728D A DE304728D A DE 304728DA DE 304728 C DE304728 C DE 304728C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F21—LIGHTING
- F21L—LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF, BEING PORTABLE OR SPECIALLY ADAPTED FOR TRANSPORTATION
- F21L13/00—Electric lighting devices with built-in electric generators
- F21L13/06—Electric lighting devices with built-in electric generators with mechanical drive, e.g. spring
- F21L13/08—Electric lighting devices with built-in electric generators with mechanical drive, e.g. spring by reciprocating pusher actuated by hand
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Sustainable Development (AREA)
- Sustainable Energy (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Toys (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei den bekannten elektrischen Taschenlampen, deren Stromquelle aus einer von Hand
angetriebenen Dynamomaschine besteht, ist.
ein Federwerk erforderlich, welches man von Hand durch Druck auf einen federnden Hebel
aufzieht und das bei seinem Ablaufen die
Dynamo antreibt. Durch die Zwischenschaltung dieses Federwerkes wird also die ungleichmäßige
Hebelbewegung in eine verhältnismäßig gleichmäßige umgesetzt. Der Grund
dafür,1 daß man diese Hilfsvorrichtung benötigte, lag darin, daß der "umlaufende Teil
der Dynamomaschine seine Geschwindigkeit besonders infolge der hemmenden Wirkung
des magnetischen Zuges nicht bis zum nächsten Äntriebsstoß beizubehalten vermochte'
und die Geschwindigkeit so schnell abnahm, daß das erzeugte Licht ebenfalls derart an
Stärke einbüßte, daß es praktisch tinbrauch-
bar wurde. . λ .·■-..
Es ist, nun gelungen, ohne ein die dauernde Betriebsfähigkeit störendes Federwerk bei einer
•elektrischen Taschen laterne mit von der sie erfassenden Hand in Zwischenräumen angetriebener
Dynamo auszukommen, indem man den kreiszylindrischen Feldmagneten der verwendeten
Ringdynamo eine derartige Schwungmasse erteilt, daß nur diese Schwungmasse
die durch' den stoßweisen Antrieb erreichte, für ein gleichmäßiges Licht erforderliche Umlaufszahl
in der Zeit zwischen zwei, aufeinanderfolgenden
Impulsen aufrechterhält.
Auf beiliegender Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes
dargestellt. .
Fig. ι zeigt dasselbe in der Seitenansicht, Fig. 2 im Längsschnitt,
Fig. 3 in Unterarisicht mit abgenommenem
Deckel, .
Fig. 4 im Schnitt nach der Linie II-II der
Fig. 5 teilweise im Schnitt nach der Linie Ι-Ϊ
der Fig. 1, " ' :
Fig. 6 im Schnitt nach der Linie HI-IIl der
Fig. 2. . . ■■■■■'■ ■'■■-.' '45:.
Ein Anker ι hat einen Eisenkern 2 mit ■
I-förmigem Querschnitt und von stabförmiger ■
Gestalt, der eine Bewicklung 3 trägt. An jedem Ende dieses Ankers ist eine Endplatte 4 fest,
von welchen die obere Platte mit einem höh- 5&
len Zapfen 6 versehen ist, durch welchen von den beiden Enden 15 der Bewicklung das eine
Ende zu einer Klemme 18 geführt ist und
von welchen die untere Platte einen Zapfen 5 trägt, der in einer Platine 7 ruht. Diese ist
in einer Erweiterung 19 des zylindrischen Gehäuses 10 befestigt. Der hohle Zapfen 6 hat
einen Vierkant, der in einer Platine ja ge,-lagert
ist, welch letztere im oberen Teil des zylindrischen Gehäuses 10 fest ist. Dieser
obere Teil wird durch eine die Glühbirne 20, mit vorgelagerter Linse 21 tragende Kappe 9 abgedeckt.
Die Birne erhält den Strom durch den anderen Draht 15, der zu einer durch eine Klemme
17 isoliert an der oberen Platine yd gehaltenen
federnden Zunge 22 führt. Der Zapfen 5 trägt auf ihm drehbar an der einen Seite der unteren
Platine 7 einen Zahnkolben 23, der mit einem Zahnrad 24 in Eingriff steht, welches
einerseits im Gehäuse selbst, andererseits in einem an der Platine 7 festen Bock 25 gelagert
ist. Auf der gleichen Achse wie das . Zahnrad 24 sitzt auch ein Kolben 26, der mit
einem Zahnrad 27 in Eingriff steht, das auf dem Zapfen 5 an der anderen Seite der unteren
Platine 7 mittels einer Hülse lose drehbar sitzt. Auf dem äußeren Umfang dieser
Hülse läuft ein Sperrad 28, das mit einem Kegelrad 29 ausgerüstet ist. Die -unter Federdruck
stehende Klinke 35 zum Sperrad ist hingegen am Zahnrad 27 fest. Mit dem Kegelrad
29 steht ein Kegelradsegment 30 in Eingriff, das an einem Hebel 31 fest ist,
welcher um eine Achse 32 drehbar ist und durch einen Sicherungsknopf 34 entgegen der
* Wirkung einer Feder 33 an das Gehäuse 10
' anliegend gehalten wird. Wird der Knopf 34 aus der in Fig. ι dargestellten Lage um 90 °
verdreht, so wird der Hebel 31 freigegeben,
und , die Feder 33 wird ihn in die, in Fig. 1 angegebene strichpunktierte Lage bringen.
Der Kolben 23 ist an einer Scheibe 8 fest, die mit dem untersten Magnetpaar einer Reihe
Magnetpaare 11 durch Schrauben, verbünden
; ist. Das obere Magnetpaar 11 ist wiederum
mit einer Scheibe-8a verbunden, die einen
Hals hat, welcher um den runden Teil des Zapfens 6 drehbar gelagert ist. Die Magnete
jedes Paares sind mit ihren gleichnamigen
Polen am gleichen Polschuh 14 fest, wobei aber die gleichnamigen Pole selbst einen Zwischenraum
13 zwischen sich frei lassen (Fig. 4). Der Ring am Hebel 31 dient zur Fingerauflage
oder zum Fingereingriff zwecks Er-
: leichterung der Betätigung dieses Hebels; so
wird für einen kurzen Daumen die gezeich-. nete Lage gebraucht werden, für einen längeren
Daumen wird der Ring nach oben gegen den Knopf 34 umgelegt.
Um nun die Birne der Taschenlaterne zum '■'. Leuchten zu bringen, dreht man den Knopf 34
um 90°, so daß der Hebel 31 in die strichpunktierte Lage in der Fig. 1 springt., Man
nimmt die Laterne'in die Hand und umfaßt sie mit den vier Fingern, während man den
Daumen an den Hebel 31 anlegt. Durch j Drücken mit dem Daumen auf den Hebel 31
wird dieser gegen das Gehäuse 10 bewegt, das ' Segment 30 schaltet das Rad 27, dieses den
Kolben 26 samt Rad 24 und letzteres durch den Kolben den Feldmagneten ri" mit einer
Übersetzung von rund 1:20 vorwärts. .
Man läßt den Hebel daraufhin durch die Feder 33 in seine Ausgangslage zurückbringen,
wobei das Sperrad längs, der Sperrklinke 35 rutscht, so daß das übrige Räderwerk von
der Rückwärtsbewegung des Hebels unbeeinflußt bleibt. Betätigt man den Hebel 31 yon
neuem., so erhält der Feldmagnet wieder einen Impuls zum Umlaufen. Da der Feldmagnet
, annähernd die gleiche Länge hat wie . der zylindrische Teil des Gehäuses 10, wirkt er in
seiner.. Gesamtheit als Schwungmasse, die für die Vergleichmäßigung im Gang und im Antrieb
sorgt. Die verhältnismäßig beträchtliche Länge des Feldmagneten ergibt eine große
Kraftlinienzahl, die von Polschuh zu Polschuh fließt, und da der Anker innerhalb des Feldmagneten mit annähernd gleicher Länge an-
geordnet ist, wird eine große Windungszahl auf dem Anker von einer großen Kraftlinienzahl geschnitten werden können, demzufolge
auch ein starker Strom für die Lampe zur Verfügung steht.
Da das Gehäuse zylindrisch ist und unten eine einseitige Verbreiterung hat, in welcher
sich der Antrieb für ,den Feldmagneten befindet
und der Antriebshebel sich an der entgegengesetzten Seite. der einseitigen Verbreiterung
befindet, bietet letztere beim Bedienen des Hebels mit dem Daumen einen Halt gegen
Verändern der Lage des Gehäuses in der Hand. Die Anordnung des Antriebes in demunteren
Teil des Gehäuses (in der Verbreiterung) ermöglicht eine hohe Übersetzung.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:, Elektrische Taschenlaterne mit von der sie anfassenden Hand in Zwischenräumen angetriebener Dynamo, dadurch gekennzeichnet, daß die kreiszylindrischen Feldmagnete der Ringdynamo eine derartige λ Schwungmasse, haben, daß : nur diese Schwungmasse die durch den stoßweisen Antrieb erreichte, für ein gleichmäßiges Licht erforderliche Umlaufszahl in. der Zeit zwischen zwei aufeinanderfolgenden Impulsen aufrecht erhält.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE304728C true DE304728C (de) |
Family
ID=558307
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT304728D Active DE304728C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE304728C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5302855A (en) * | 1990-09-10 | 1994-04-12 | Canon Kabushiki Kaisha | Contact electrode structure for semiconductor device |
-
0
- DE DENDAT304728D patent/DE304728C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5302855A (en) * | 1990-09-10 | 1994-04-12 | Canon Kabushiki Kaisha | Contact electrode structure for semiconductor device |
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