DE3047582C2 - Brenner für flüssigen Brennstoff - Google Patents
Brenner für flüssigen BrennstoffInfo
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- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23D—BURNERS
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- F23D11/04—Burners using a direct spraying action of liquid droplets or vaporised liquid into the combustion space the spraying action being obtained by centrifugal action
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Description
50
Die Erfindung betrifft einen Brenner der im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 angegebenen Art.
Bei einem aus der DE-OS 29 20 955 bekannten Brenner dieser Art läßt sich ein komplizierter Aufbau
und eine große Zahl an Bauelementen nicht vermeiden Der innere Vergasungsteil ist kegelstumpfförmig und
mit einer Halteplatte auf dem Boden des äußeren Vergasungsteils befestigt Sein Kegelmantel bildet mit
einer umgebogenen Randkante die Zerstäubungsfläche 6"
und den Absprührand Von der l.uftkammer ist ein sich
bis zum inneren Vergasungsteil hin erstreckender, gesonderter Luftkanal vorgesehen, der gleichzeitig auch
den Mischclurchgang mit dem äußeren Vergasungsteil begrenzt. Der Mischdurchgang wird in zwei Teilkanäle "'
aufge/.weigt. von denen der eine unmittelbar ins Innere des Verbrennungszylinders mündet, während der zweite
über "Avischenkntnmeni in eil 0 ii'ißore Ringkammer
mündet, aus der eine Vielzahl von Verbrennungsöffnungen wiederum in das Innere des Verbrennungszylinders
führen. Abgesehen davon, daß die Strömung des vergasten und mit Luft gemischten Brennstoffes
mehrfach umgelenkt wird, was Turbulenzen und Leistungsverluste bzw. die Gefahr einer ungleichmäßigen
Füllung der äußeren Ringkammer bedingt, gestaltet sich das Vergasen des auf die Zerstäubungsfläche
aufgesprühten Brennstoffes schwierig, da dieser infolge der Rotation des inneren Vergasungsteiles sofort
wieder weggeschleudert wird, ohne gezielt am Absprührand mit dem Luftstrom aus der Durchgangsöffnung
gemischt zu werden. Es wäre auch günstig, die Brennstoffpartikel durch Fliehkraftwirkung und Kontakt
mit dem inneren Vergasungsteil bereits in eine dichtung zu beschleunigen, die dem weiteren Verlauf
des Mischungsdurchganges gleicht Zudem sollen die Beschleunigungskräfte für die Partikel beim Abschleudern
groß sein, um die Luftströmung nicht primär zum Transport der Partikel, sondern nur unterstützend zu
nützen. Ungünstig ist ferner, daß der Mischungsdurchgang
die später heiße Oberfläche des äußeren Mischungsteils und die kühle Oberfläche der Luftzuführung
als Begrenzungen aufweist wobei die heiße Oberfläche der Vergasungsneigung des Brennstoffes
entgegenkommt während die gekühlte Oberfläche genau entgegengesetzt wirkt
Der Erfindung lugt die Aufgabe zugrunde, einen
Brenner der eingangs genannten Art zu schaffen, der baulich einfach ist und aus möglichst wenigen einzelnen
Komponenten besteht, und in dem vor allem die anfängliche Vergasung des eingespritzten Brennstoffes
besonders wirkungsvoll abläuft.
Die gestellte Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs I
angegebenen Merkmale gelöst.
Bei dieser Ausbildung ergibt sich ein kompakter und einfacher Aufbau des Brenners. Er besteht nur aus
wenigen Einzelteilen. Der innere Vergasungsteil dient nicht nur zum Vergasen des eingesp-itzten Brennstoffs,
sondern bildet infolge seiner Form und Anordnung gleichzeitig mit dem äußeren Vergasungsteil den
Mischungsdurchgang und die Ringdüse, durch welche das Brennstoff-Luftgemisch in den Verbrennungszylinder
geleitet wird. Ein Aufzweigen des Mischungsdurchganges kann entfallen, da die Vergasung und Vermischung
des Brennstoffs mit Luft bei dieser Ausbildung so wirkungsvoll ist, daß sich eindeutige Verbrennungszustände
im Verbrennungszylinder ergeben, obwohl das Brennstoff-Luftgemisch ausschließlich aus dem im
wesentlichen kontinuierlich geführten Mischungsdurchgang austritt. Die gute Vergasungswirkung ist vor allem
dadurch bedingt, daß die Zerstäubungsfläche senkrecht zur Drehachse der Vergasunpsteile verläuft, daß sie
verhältnismäßig groß ist, und daß sie in einen langen und deshalb besonders wirksamen Absprührand ausläuft,
von dem weg die Brennstoffpartikai — überlagert durch die Luftströmung — mit verhältnismäßig wenig
Turbulenzen dem Verlauf des Mischungsdurchganges folgen Vorteilhaft ist dabei auch, daß der auf die
Zerstäubungsfläche aufgebrachte Brennstoff neben dem
Einfluß der Fliehkraft sofort dem Einfluß der aus der Durchgangsöffnung austretenden Luft unterworfen
wird, die über die gesamte Zerstäubungsfläche ström!
und am Ahsnriihrand für eine zusätzliche Verwirbelung
sorgt.
Vorteilhafte Aiisführungsformen des Erfindiingsgerenstnndes
erhrn aus den Unteranspriichen 'ifi'vor.
Ausführungsforme·* der Erfindung werden nachfolgend
anhand der Zeichnungen erläutert Es zeigt
Fig. 1 einen Schnitt durch eine erste Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Brenners, und
F i g. 2 einen Schnitt durch eine weitere Ausführungsform.
In den Figuren sind entsprechende Teile mit gleichen Bezugsziffern versehen.
In Fig. 1 weist ein Brenner für Flüssigtreibstoffe einen Verbrennungszylinder 1 mit offenem Kopfteil und
geschlossenem Boden sowie einen äußeren Zylitiderteil
2 auf. der außerhalb des Verbrennungszylinders 1 liegt und einen Luftauslaß begrenzt Ein Lufteinlaß 4 ist im
Mittelteil des Verbrennungszylinders angeordnet und vom äußeren Zylinderteil 2 umgeben und steht mit einer
Luftkammer 5 in Verbindung, die unter dem Boden des äußeren Zylinderteils 2 liegt Eine Luftauslaßkammer 6,
die mit dem Luftauslaß 3 in Verbindung steht ist zwischen dem Verbrennungszylinder 1 und dem
äußeren Zyünderteil 2 angeordnet und umgibt den Lufteinlaß 4. Die Luftauslaßkammer 6 steht mit der
Luftkammer 5 über Lufteintrittsöffnungen 7 in ständiger Verbindung.
Eine drehbare Weile 8 erstreckt sich ton der Luftkammer 5 durch den Verbrennungszylinder 1 und
trägt vorne einen kegelstumpfförmigen äußeren Vergasungsteil
9 mit geschlossenem Kopfteil und offenem Boden. Ein kleinerer innerer Vergasungsteil 10 von
weitgehend der gleichen Gestalt ist am äußeren Vergasungsteil 9 befestigt Dadurch werden zwischen
der äußeren Umfangsfläche des inneren Vergasungsteils
10 und der inneren Umfangsfläche des äußeren Vergasungsteils 9 ein Treibstoff-Luft-Mischdurchgang
12 sowie eine Luftdurchgangsöffnung 11 gebildet Der Vergasungsteil 10 ist an seinem oberen Ende mit einer
im wesentlichen horizontal angeordneten Zerstäubungsfläche 14 für den Flüssigtreibstoff versehen, die die
Luftdurchgangsöffnung 13 umschließt und in einer Absprühkante 15 ausläuft
Eine Zuführleitung 16 für den Flüssigtreibstoff erstreckt sich durch die Luftdurchgangsöffnung 13 und
hat ihr vordei es Ende in der Nähe der Zerstäubungsfläche
14. Das Bezugszeichen 17 steht für eine Zündkerze. Der Mischdurchgang 12 hat an seinem offenen Ende
einen Auslaß 18 zu einer Verbrennungskammer im Verbrennungszylinder 1. Der hervorspringende Rand
am Boden des inneren Vergasungsteils 10 und der Boden des Verbrennungszylinders 1 bilden einen
zweiten Luftauslaß 19. Der Verbrennungszylinder 1 weist außen im Boden eine Wanne 20 auf. Elemente 21
verbinden den Verbrennungszylinder 1 mit dem Zylinderteil 2, wodurch zischen beiden der Luftauslaß
3 gebildet wird.
Der Brenner arbeitet wie folgt: Zur Inbetriebnahme wird das Vergasungsteil 9 gedreht und ein Luftstrom
unter Druck aus der Luftkammer 5 in den Verbritnnungszylinder
I geleitet Flüssigtreibstoff wird aus der Leitung 16 eingespeist und fließt auf die Zerstäubung
fläche 14. Der Flüssigtreibstoff wird zerstäubt und von
der Absprühkante 15 in atomisierten Teilchen abgeschleudert
Der Treibstoff strömt durch den Mischdurchgang i2, den Auslaß 18 und wird entlang dein
Boden des Verbrennungszylinders I verteilt Mit eier
ίο Zündkerze 17 wird die Verbrennung gestartet. Die
Flammen erhitzen den Vergasungsteil 9 bis auf die Treibstoff-Verdampfungstemperatur. Dadurch wird der
Flüssigtreibstoff nach Berührung mit der inneren Umfangsfläche des rotierenden Vergasungsteils 9
vergast Es wird ein Gemisch aus Treibstoff und Luft hergestellt das in den Verbrennungszylinder 1 eingespeist
wird. Nachdem von einer Verbrennung atomisierten Flüssigtreibstoffs übergegangen ist auf eine
Verbrennung vergasten Treibstoffs, heizt sich der Vergasungsteil 9 durch die Rammen des vergasten
Treibstoffs auf und bleibt aufgeheizt Sekundärluft gelangt für eine effektive Verbrennung durch den
Auslaß 19 in den Verbrennungszylinde- 1 Gleichzeitig
fließt ein Teil der von der Luftkammer 5 zugeführt en Luft durch die Luftauslaßkammer 6 in den Luftauslali 3
zwischen dem Verbrennungszylinder 1 und dem äußeren Zylinderteil 2, wodurch ein Oberhitzen des
Verbrennungszylinders 1 und des äußeren Zylinderteils 2 vermieden wird. Für den Fall, daß unverbrannter
überschüssiger Flüssigtreibstoff im Verbrennungszylinder 1 verbleibt wird er in der Wanne 20 »esammelt und
verdampft sobald die Temperatur im Verbrennungszylinder 1 genügend ansteigt, wodurch eine anormale
Verbrennung des überschüssigen Treibstoffs noch bei der Verbrennung des atomisierten Flüssigtreibstoffs
unterbleibt.
Der Gemischdurchgang 12 erstreckt sich im wesentlichen entlang der gesamten inneren Umfangsfläche des
rotierenden Vergasungsteils 9. Da sich der Mischdurchgang
12 dreht wird der Flüssigtreibstoff gezwungen, in einer Glockenform zu fließen, so daß eine rasche und
gute Verdampfung und eine gleichmäßige Vermischung mit I 'ift erreicht werden kann.
F i g. 2 zeigt eine weitere Ausführungsform, bei der die horizontale Oberfläche am Kopfende des äußeren
Vergasungsteils 9' eine größere Fläche aufweist, als der Vergasungsteil 9 von Fig. 1. Die Zerstäub jngsfläche 14'
am inneren Vergasungsteil 10' hat einen im wesentlichen horizontalen Bereich 14'a. einen abwärtsgeneigten
Flächenteil 14'ft und einen horizontalen Flächenbereich 14'c der sich an den geneigten Flächenteil 14'/?
anschließt. Die abgestufte Zerstäuberfläche 14' führt zu besonders stabilen Verbrennungszuständen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Brenner für flüssigen Brennstoff, mit eä.em mit
seinem Boden auf einer Luftkammer angeordneten und aiis dieser beaufschlagbaren, topfförmigen
Vetbrennungszylinder, mit einem äußeren Vergasungsteil
von ebenfalls topfförmiger Gestalt, der mit
seiner offenen Seite zum Boden des Verbrennungszylinders weisend darin drehbar gelagert ist, mit
einem im äußeren Vergasungsteil mit ihm drehbar m angebrachten, innerem Vergasungsteil, der eine
mittige Lufteinlaßöffhung sowie eine Brennstoff-Zerstäubungsfläche
mit einer Brennstoff-Absprühkante aufweist und mit der Luftkammer unmittelbar
in Verbindung steht, und mit einem Zuführorgan für '5
den Brennstoff, dessen Mündung im Anfangsbereich eines aus dem äußeren Vergasungsteil bis in den
Verbrennungszylinder führenden Mischdurchgang der Brennstoff-Zerstäubungsfläche zugewandt ist,
dadurch gekennzeichnet, daß der innere Vergasungstiil (10, 10') in Form und Größe
annähernd gleich dem äußeren Vergasungsteil (9,9')
ausgebildet ist, daß der innere Vergasungsteil (10, 10') mit seinem Topfboden dem Topfboden des
äußeren Vergasungsteiles (9, 9') und mit seinem Öffnungsrand dem Öffnungsrand des äußeren
Vergasungsteiles mit jeweils einem Zwischenabstand zugewandt ist daß der Mischdurchgang (12)
zwischen der Außenumfangsfläche des inneren Vergasungsteiles (10,10') und der Innenumfangsfläehe
des äußeren Vergasungsteiles (9,9') gebildet ist. und daß c'e die Luftdurchgangsöffnung (13)
umgebende Außenfläche des Topfbodens des inneren Vergasungstefies (10, 1O') die Zerstäubungsfläche (14, 14') und dt:r Topfbodenrand die »
Absprühkante (15) bilden.
2. Brenner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Zerstäubungsfläche (14) im wesentlichen senkrecht zur Drehachse (8) der Vergasungsteile (9,9', 10,10') verläuft. 4t)
3. Brenner nach den Ansprüchen 1 und 2. dadurch gekennzeichnet, daß die Zerstäubungsfläche (14) aus
einem — in bezug auf die Drehachse der Vergasungsteile — äußeren und senkrecht zur
Drehachse liegenden Teil (14'a/1 und aus einem *'
inneren, zurückweichenden und schräg gegen die Drehachse hin verlaufenden Teil (14'tybesteht.
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