DE3048043A1 - Schalungsstuetze - Google Patents

Schalungsstuetze

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DE3048043A1
DE3048043A1 DE19803048043 DE3048043A DE3048043A1 DE 3048043 A1 DE3048043 A1 DE 3048043A1 DE 19803048043 DE19803048043 DE 19803048043 DE 3048043 A DE3048043 A DE 3048043A DE 3048043 A1 DE3048043 A1 DE 3048043A1
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DE
Germany
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support column
folding legs
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folding
sleeve
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Ernst 3300 Amstetten Röck
Josef Umdasch
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OESTERR DOKA SCHALUNG
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OESTERR DOKA SCHALUNG
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  • Structural Engineering (AREA)
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Description

  • Schalungsstütze
  • Die Erfindung betrifft eine Schalungsstütze mit einer, insbesondere teleskopisch veränderlichen, Stützsäule, welche an ihrem oberen Ende einen Stützkopf trägt und im unteren Bereich mit Haltemitteln zur Abstützung der Stützsäule gegen Umfallen versehen ist.
  • Zum Bau von Deckenschalungen werden bekanntermaßen Deckenstützen in Gestalt von Einzelstützen in Verbindung mit einem darüberliegenden Verband aus gekreuzten Jochträgern und Querträgern aufgebaut, welche die Schalungsplatten tragen. Einzelstützen haben dabei gegenüber vorgefertigten Gerüsteinheiten in Gestalt von Tischen oder Türmen den Vorteil, daß der Abstand der Stützen frei gewählt werden kann, wodurch die Schalung einfach an die Raummaße und die Raumformen und die zur Wirkung kommexiden Lasten angepaßt werden kann. Demgegenüber sind vorgefertigte Gerüsteinheiten an Rastermaße oder Modulmaße des zu erstellenden Bauwerks gebunden.
  • Die Einzelstützen haben jedoch im allgerneinen den Nachteil, daß die gesamte Schalung ohne zusätzliche, mitunter sperrige und die; Vielseitigkeit behindernde Streben nicht für sich alleine steht, so so daß mit den bekannten Einzelstützen aufgebaute Schalungen eine Abstützung an bereits erstellten Bauwerksteilen benötigen und besondere Vorkehrungen getroffen werden müssen, um beim Ausschalen ein Zusammenstürzen der zuletzt verbliebenen Schalungsteile zu verhindern.
  • Man hat bereits versucht, den Einzelstützen Aufstellhilfen in Form von fest mit den Einzelstützen verbundenen, dreibeinigen Hilfskonstruktionen zuzuordnen. Diese Lösung hat sich wegen der Sperrigkeit solcher Einzelstiitzen im Gebrauch und während des Transportes nicht bewährt. Weiter wurde versucht, die Einzelstützen in unabhängige Ständer bineinzustellen. Diese Lösung ist jedoch arbeitsaufwendig, erhöht den Raumbedarf bei der Aufstellung und erschwert den Transport. Wegen der Sperrigkeit ist ein Krantransport schwierig, wenn nicht sogar unmöglich.
  • Durch die Erfindung soll die Aufgabe gelöst werden, eine Schalungsstütze der eingangs kurz beschriebenen Art so auszugestalten, daß sie als leicht transportable und leicht zu handhabende Geräteeinheit ein sicheres Aufbauen und Wiederabbauen einer Schalung ermöglicht, wobei die auftretenden Lasten über die Stützsäule zuverlässig in ded Untergrund eingeleitet werden, ohne daß die Gefahr einer mangelhaften Abstützung gegen Umfallen besteht.
  • Bezüglich der Handhabung auf der Baustelle, insbesondere bei Krantransport, soll sich die Schalungsstütze durch Kompaktheit und Sicherheit gegen Betriebsstörungen auszeichnen.
  • Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die Haltemittel zur Abstützung der Stützsäule gegen Umfallen mindestens zwei, insbesondere drei symmetrisch um die Stützsäule angeordnete,Faltbeine aufweisen, welche relativ zur Stützsäule verschwenkbar und in einer bestimmten Winkelstellung relativ zur Stützsäule festlegbar sind. Es können auch mehr als drei Faltbeine vorgesehen sein, wenn dies wünschenswert ist.
  • Insbesondere sind die Faltbeine mit einem Ende an einer längs der Stützsäule verschiebbaren und an ihr festlegbaren Hülse angelenkt und zwischen ihren Enden mit die bestimmte Winkelstellung relativ zur Stiitzachse festlegenden Verbindungsmitteln verbunden.
  • Diese Verbindungsmittel sind vorzugsweise den Faltbeinen jeweils zugeordnet und einerseits zwischen deren Enden und andererseits nahe dem unteren Stützsäulenende bewegbar angeschlossen. Es kann sich hierbei jeweils um Drahtseil- oder Kettenabschnitte handeln.
  • Vorzugsweise werden jedoch als Verbindungsmittel den Faltbeinen jeweils zugeordnete, einerseits nahe dem unteren Stützsäulenende und andererseits an den Faltbeinen zwischen deren Enden angelenkt te Lenker verwendet. Diese Ausgestaltung hat gegenüber Verbindungsmitteln in Gestalt von Drahtseilen oder Ketten den Vorteil, daß Betriebsstörungen aufgrund eines gegenseitigen Verhakens noch; zuverlässiger ausgeschlossen werden. Außerdem ist bei Verwendung von Lenkern als Verbindungsmittel eine Verriegelung der Faltbeine in an die Stützsäule angelenkter Stellung möglich, worauf weiter unten noch näher eingegangen wird.
  • Es sei noch bemerkt, daß die den Faltbeinen zugeordneten Lenker unmittelbar am unteren Stützsäulenende gelenkig angeschlossen sein können, aber auch bezüglich dieses Gelenkpunktes in qröRerer Höhe über dem unteren Stützsäulenende an die Stützsäule angelenkt sein können.
  • Im übrigen bilden zweckmäßige Ausqestaltungen und Weiterbildungen Gegenstand der anliegenden Ansprüche, deren Inhalt hierdurch ausdrücklich zum Bestandteil der Beschreibung gemacht wird, ohne an dieser Stelle den Wortlaut zu wiederholen. Nachfolgend werden Ausführungsbeispiele unter Bezugnahme auf die anliegende Zeichnung näher erläutert. Es stellen dar: Fig. 1 eine etwas schematisierte Seitenansicht einer Schalungsstütze mit an die Stützsäule angelegten Haitemitteln, Fig. 2 eine Seitenansicht der Schalungsstütze nach Figur 1 mit abgespreizten Haltemitteln, Fig. 3 eine Teilansicht einer Schalungsstütze mit und 3a einer abgewandelten Ausführung des Stützkopfes, Fig. 4 eine teilweise im Schnitt gezeichnete Teilansicht der Schalungsstütze nach den Figuren 1 und 2 im Bereich der längs der Stützsäule verschiebbaren Hülse, Fig. 5 eine teilweise im Schnitt gezeichnete Teilansicht der Schalungsstütze entsprechend der in Figur 4 angedeuteten Schnittebene 5-5, Fig. 6, im Schnitt gezeichnete Teilansichten der 6a und Schalungsstütze nach den Figuren 1 und 2 im 6b Bereich der Anlenkstelle zwischen Faltbein und zugehörigem Lenker, Fig. 7 im Schnitt gezeichnete Teilansichten der Scha-und 7a lungsstütze nach den Figuren 1 und 2 im Bereich der Anlenkstelle zwischen Faltbein und zugehörigem Lenker gemäß einer anderen Ausführungsform, Fig. 8 eine im Schnitt gezeichnete (eitenansicht der Schalungsstütze nach den Figuren 1 und 2 im Bereich der Anlenkstelle zwischen Faltbein und zugehörigem Lenker gemäß einer nochmals anderen Ausführungsform mit von der Anlenkstelle entfernten Verriegelungsmitteln, Fig. 9 eine im Schnitt gezeichnete Teilansicht von zwischen Faltbein und Lenker wirksamen Verriegelungsmitteln zur Verwendung in Verbindung mit der Konstruktion nach der Figur 8 und Fig. 10 eine im Schnitt gezeichnete Teilansicht der Verriegelungsmittel für die Faltbeine 7 in an die Schalungsstütze angeklapptem Zustand zur Verwendung in Verbindung mit der Konstruktion nach Figur 8.
  • Die in den Figuren 1 und 2 gezeigte Schalungsstütze weist eine teleskopisch längenveränderbare Stützsäule 1 auf. Die Längenverstellvorrichtung ist vorliegend nicht von Interesse und in den Zeichnungen nur schematisch bei 2 angegeben. An ihrem oberen Ende trägt die Stützsäule 1 einen Stützkopf, welcher bei der Ausführungsform nach den Figuren 1 und 2 die Gestalt einer Kopfplatt te 3 hat.
  • Bei der in den Figuren 3 und 3a angedeuteten Ausführungsform ist die Kopfplatte 3 im wesentlichen etwa langgestreckt rechteckig ausgebildet und mit vier von ihr aufragenden Pfosten 4 versehen, welche von Winkelprofilabschnitten gebildet sein können, die mit ihren Scheitel zur Schalungsstützenlängsachse hin weisen.
  • Aus den Figuren 3 und 3a ist zu ersehen, daß mit Bezug auf eine Horizontalrichtung zwei fluchtende Paare von Pfosten 4 sich in solchem Abstand gegenüberstehen, daß in den lichten Raum zwischen den Pfosten 2 Schalungsträger nebeneinander Platz finden, während in der dazu senkrechten Horizontalrichtung der Abstand zwischen den Pfostenpaaren so gewahlt wird, daß zwischen den Pfostenpaaren nur ein einziger Schalungsträger Aufnahme finden kann. Der Stützkopf nach den Figuren 3 und 3a ermöglicht also in seinem Bereich entweder gemäß Figur 3 einen überlappenden Stoß aneinander in Längsrichtung anschließender Schalungsträger oder gemäß Figur 3a einen Stumpfstoß im Bereich seiner Kopfplatte 3. Die Ausbildung des Stützkopfes einer Schalungsstütze nach den Figuren 3 und 3a erhöht die Standfestigkeit der Schalung und erleichtert die Aufstellung und den Aufbau.
  • Den äußeren Teil der Stützsäule 1 umgibt, wie insbesondere in Einzelheiten aus den Figuren 4 und 5 ersichtlich ist, eine Hülse se-5, an der in symmetrischer Anordnung relativ zur Stfitzsäulenachse drei Lagerböcke angeformt oder befestigt, insbesondere festgeschweißt sind. Diese Lagerböcke haben bei der Ausführungs-l form nach den Figuren 4 und 5 die Gestalt von U-Bügeln 6. Die Bügel sind mit Querbohrungen versehen, welche mit Bohrungen an den inneren Enden von im Querschnitt U-förmigen Faltbeinen 7 fluchten. Durch die Lagerbohrung der Faltbeine und die Querbohrungen der U-Bügel 6 der Hülse 5 sind Lagerzapfen 8 hindurchgesteckt und mittels Federringen 9 gesichert. Auch Schrauben in Verbindung mit selbstsichernden Muttern können als Gelenk Verwendung finden. Die Faltbeine 7 sind daher an der Hiilse 5 entweder gemäß Figur 1 gegen die Stützsäule 1 anschwenkbar oder gemäß Figur 2 von der Stützsäule 1 abspreizbar.
  • Am unteren Ende der Stützsäule 1 ist eine Basisplatte 10 vorgesehen, welche mit drei symmetrisch zur Stützsäulenlängsachse angeordneten Lagerlaschen 11 verbunden ist, wie aus den Figuren 1 und 2 ohne weiteres hervorgeht. Die Lagerlaschen 11 dienen zur Lagerung der mit Bezug auf die Gebrauchslage unteren Enden von den Faltbeinen 7 jeweils zugeordneten Lenkern 12. Die jeweils anderen Enden der Lenker 12 sind bei 13 an die jeweils zugehörigen Faltbeine 7 zwischen deren Enden angelenkt.
  • Ohne auf die geometrischen Verhältnisse im einzelnen einzugehen, kann festgestellt werden, daß je nach Verwendungszweck bestimmte Längenverhältnisse des Abstandes a zwischen der Anlenkstelle eines Faltbeines 7 an der Hülse 5 einerseits und der Gelenkstelle 13 andererseits, des Abstandes b zwischen der Gelenkstelle 13 einerseits und der Gelenkstelle an der zugehöriqen Lagerlasche 11 andererseits, also der Länge der Lenker 12 und schließlich des Abstandes c zwischen der Gelenkstelle 13 einerseits und dem Fußpunkt 14 des zugehörigen Faltbeins 7 andererseits zu wählen sind.
  • Werden die Abstände a, b und c im wesentlichen gleich groß gewählt, so bewegt sich beim Verschieben der Hiilse 5 längs der St zs.-iule 1 der Fuß 14 -jedes Faltbeines 7 mit Bezug auf die Gebrauchslage etwa horizontal auf dem Niveau der Basisplatte 10.
  • Die Füße 14 der Faltbeine 7 bleiben also unabhängig von der Verschiebungsstellung der Hülse 5 etwa in der Horizontalebene, auf der die Basisplatte 10 aufsitzt. Die Schalungsstütze ist also bei sauberem und ebenem Untergrund in der Weise zu verwenden, daß je nach Bedarf und zur Verfügung stehender Grundfläche die Abspreizung der Faltbeine 7 durch Verschieben der Hiilse 5 und nachfolgendes-Festlegen gegenüber der Stützsäule beliebig eingestellt werden kann.
  • Ist aber der Abstand a etwas größer als die Abstände b und c gewählt, so bewegt sich der Fuß 4 jedes Faltbeines 7 beim Verschieben der Hülse 5 längs der Stützsäule 1 auf einer Kurve, wie aus Figur 2 durch die in strichpunktierten Linien angelegte geometrische Konstruktion deutlich wird. Diese Eigenschaft ist bei einer praktischen Ausgestaltung der hier vorgeschlagenen Schalungsstütze von Vorteil, da sie das Andrücken der Füße der Faltbeine 7 gegen den Untergrund beim Abspreizen und das Anheben der Füße der Faltbeine 7 beim Anlegen an die Stützsäule 1 ermöglicht.
  • Soll verhindert werden, daß die Hülse 5 an der Stützsäule 1 in einer Stellung verriegelt wird, in der sich die Füße 14 der Faltbeine 7 in einer Ebene liegen, die beträchtlich unterhalb der Horizontalebene gelegen ist, in der sich die Basisplattenunterseite der Stützsäule 1 befindet, ist gemäß einer Weiterbildung an der Stützsäule 1 ein Anschlag 15 befestigt, welcher mit der Hülse 5 zusammenwirkt und deren Verschiebungsweg an der Stützsäule 1 hinab in einer Stellung begrenzt, in welcher die Füße 14 der Faltbeine 7 mit der Basisplatte 10 etwa in einer Ebene liegen. Auf diese Weise wird ausgeschlossen, daß eine Deckenschalung durch Schalungsstützen der hier angegebenen Art abgestützt wird, bei denen die unteren Enden der Stützsaulen über dem Untergrund schweben und erst unter der Last des in die Schalung eingefüllten Betons auf dem Untergrund niedersinken und zu Fehlern der fertigen Decke führen.
  • Die Verriegelung der Hülse 5 an der Stützsäule 1 wird mittels eines Keils 16 erreicht, welcher mit einem an seinem Ende hakenförmig gebogenen Flansch 17 einen der Lagerzapfen 8 im Bereich zwischen den U-Bügeln 6 umgreift und mit einem keilförmigen Steg 18 über einen Schlitz 19 der Hülse 5 mit der Stützsäule 1 in Eingriff gebracht werden kann. Zu diesem Zwecke wird der Keil 16 von der Bedienungsperson an einem plattenförmigen Kopf 20 qefaßt und gegenüber der in Figur 4 gezeigten horizontalen Lage, in welcher der Keil in Ausschnitten des Faltbeines 7 und des Bügels 6 Platz findet, in die in Figur 1 angedeutete Vertikallage hochgeschwenkt.
  • Dann wird der Keil in Richtung nach abwärts gedrückt und klemmt die Hülse 5 an der Stützsäule 1 fest. Die Ausgestaltung des Keils 16, welcher in der dargestellten Weise durch die Ausschnitte eines Faltbeins 7 und eines Bügels 6 reicht und mit dem hakenförmigen Nasenteil einen Lagerbolzen 8 umgreift und mit dem Steg 18 durch den Schlitz 19 der Hülse 5 reicht, erleichtert aufgrund der in der Zeichnung gezeigten und ohne weiteres verständlichen gegenseitigen Abmessungen den Zusammenbau und die unverlierbare Anbringung des Keils 16 an der Hülse 5, wenn diese auf die Stützsäule 1 aufgeschoben ist. Zum Festlegen der Stütze 5 an der Stützsäule 1 können auch Klemmschraubenmechanismen, Exzentermechanismen oder dergleichen dienen.
  • Selbst bei starker Verkeilung der Hülse 5 gegenüber der Stützsäule 1 kann es wegen des wirksam werdenden, sehr flachen Kräfteparallelogramms vorkommen, daß die Faltbeine 7 sich in der in Figur 1 gezeigten Ruhestellung geringfügig von der Stiitzsäulel abspreizen, was für den Transport unerwünscht ist.
  • l I Um dies nun zu vermeiden, ist gemäß einer zweckmäßigen Weiterbildung entweder das Faltbein 7 oder der Lenker 12, - bei der Ausführungsform nach den Figuren 6 bis 6b ist es der Lenker 12 -, im Bereich der Gelenkstelle 13 mit einem Langloch versehen. Diei ses in der Zeichnung mit 21 bezeichnete Langloch bildet bei gestreckter Lage der Faltbeine 7 und der Lenker 12 eine mit dem Lagerbolzen der Gelenkstelle 13 zusammenwirkende Keilfläche 22, derart, daß durch Einstellen der Lage der Faltbeine 7 in den in Figur 1 gezeigten Zustand und nachfolgendes Zusammenschieben der Anordnung durch Niederdrücken der Hülse 5 die der Gelenkstelle 13 naheliegenden Enden der Lenker 12 an der Gelenkstelle 13 vorbeigeschoben werden können und die Lenker 12 zwischen dem Lagerzapfen der Gelenkstelle 13 und dem Quersteg des U-Profils der Faltbeine 7 verkeilt werden. Diese Verhältnisse sind ohne weiteres aus den Figuren 6a und 6b zu ersehen. Zum Abspreizen der Faltbeine 7 wird die Hülse 5 zunächst etwa um die Länge der Langlöcher 21 angehoben, um dann die Faltbeine in die in Figur 6 gezeigte Stellung abspreizen zu können.
  • Eine Querschnittsform der Faltbeine 7 entsprechend einem U-Profil hat sich zweckmäßig erwiesen, da die Lenker 12 hierbei, wie aus Figur 1 zu ersehen ist, im angeschwenkten Zustand vollständig in den Faltbeinen Platz finden.
  • Soll die gegenseitige Verkeilung der Lenker 12 und der Faltbeine 7 aufgrund der Keilflächen 22 der Konstruktion nach den Figuren 6a bis 6b vermieden werden, so können die Langlöcher 21 gemäß den Figuren 7 und 7a nahe ihren Enden sich jeweils an die schräg verlaufenden Abschnitte anschließende, kurze parallel zur Lenkerlängsrichtung verlaufende Abschnitte 30 bzw. 31 aufweisen, in welche der die Lagerstelle 13 bildende Gelenkbolzen in der Verriegelungsstellung, wie in Figur 7a gezeigt bzw. in der schwenkbereiten Stellung wie in Figur 7 gezeigt, jeweils einrückt.
  • Eine weitere Abwandlung der bisher beschriebenen Ausführungsformen sieht vor, das Langloch 21 der Lenker 12 an ihrem jeweils oberen Ende zu der Lenkerlängsrichtung parallel verlaufend auszugestalten und die Verriegelungsmittel, welche ein Abspreizen der Faltbeine 7 verhindern, an anderer Stelle vorsehen. Eine entsprechende Ausbildung im Bereich der Gelenkstelle 13 zwischen den Lenkern 12 und Faltbeinen 7 ist in Figur 8 gezeigt.
  • Figur 9 zeigt eine Ausführungsform, bei der die Lenker 12 in bestimmtem Abstand der Gelenkstelle 13 mit einem dem zugehörigen Faltbein 7 zugekehrten Fensterausschnitt 30 versehen sind.
  • Die Faltbeine 7 besitzen in einem Abschnitt nahe diesem Fensterabschnitt 30 eine Ausstanzung in Gestalt einer Einsteckzunge 31, welche so geformt und bemessen ist, daß sich das freie Ende der Einsteckzunge 31 hinter einem Ende des Fensterausschnittes 30 verhakt, wenn die Faltbeine 7 und die Lenker 12 in dem an die Stützsäule 1 angeschwenkten Zustand zusammengeschoben werden und dabei die mit den Langlöchern 21 versehenen Lenkerenden gemäß Figur 8 über die Lagerstelle 13 hinausgeschoben werden, also eine Längsverschiebung der Faltbeine 7 relativ zu den Lenkern 12 stattfindet.
  • Die Konstruktion der Faltbeine und der Lenker im Bereich der Lagerstelle 13 gemäß Figur 8 kann auch mit einer anderen Verriegelungskonstruktion kombiniert werden, wie sie in Figur 10 der Zeichnung wiedergegeben ist. Die an der Basisplatte 10 der Stützsäule 1 befestigten Lagerlaschen 11 sind mit einer schräg nach außen stehenden Fahne 32 versehen, hinter welche sich die Füße 14 der Faltbeine 7 in der aus Figur 10 ohne weiteres ersichtlichen Weise einschieben, wenn die Faltbeine und die Lenker 12 in die Stellung gemäß Figur 8 zusammengeschoben werden. Sollen die Faltbeine zum Abspreizen von der Stützsäule 1 freigemacht werden, so wird die Hülse 5 zusammen mit den Faltbeinen nach oben gezogen, so daß die äußersten Spitzen der Füße 14 der Faltbeine 7 über die Fahne 32 der Lagerlaschen 11 angehoben werden und von der Stützsäule wegbewegt werden können.
  • Abschließend sei noch erwähnt, daß mindestens die Haltemittel der hier vorgeschlagenen Schalungsstütze als Aluminiumkonstruktion ausgeführt werden können.

Claims (13)

  1. Patentansprüche 1. Schalungstütze mit einer, insbesondere teleskopisch längenveränderlichen, Stützsäule, welche im unteren Bereich mit Halte-8 mitteln zur Abstützung der Stützsäule gegen Umfallen versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltemittel mindestens zwei, insbesondere drei symmetrisch um die Stützsäule (1) angeordneten Faltbeine (7) aufweisen, welche relativ zur Stützsäule verschwenkbar (8) und in einer bestimmten Winkeleinstellung relativ zur Stützsäule festlegbar (5, 16, 19, 12) sind.
  2. i j 2. Schalungsstütze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Faltbeine (7) mit einem Ende an einer längs der Stiitzsäule (1) verschiebbaren und an ihr festlegbaren (16, 19) Hülse (5) angelenkt sind und mittels zwischen ihren Enden angeschlossenen Verbindungsmitteln (12) in ihrer Winkelstellung relativ zur Stützsäule (1) festlegbar sind.
  3. 3. Schalungsstütze nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsmittel (12) einerseits zwischen den Enden der Faltbeine (7) und andererseits nahe dem unteren Stützsäulenende bewegbar angeschlossen sind.
  4. 4. Schalungsstütze nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsmittel die Gestalt von den Faltbeinen (7) jeweils zugeordneten Lenkern (12) haben, welche einerseits an den Faltbeinen zwischen deren Enden und andererseits nahe dem unteren Stützsäulenende (10, 11) angelenkt sind.
  5. l 5. Schalungsstütze nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsmittel die Gestalt von einerseits an den Faltbeinen nen (7) und andererseits nahe dem unteren Stützsäulenende angeschlossenen, den Faltbeinen jeweils zugeordneten Drahtseilabschnitten oder Kettenabschnitten haben.
  6. 6. Schalungsstütze nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand der Anlenkstelle der Faltbeine (7) an der Hülse (5) von der Angriffsstelle (13) der Verbindungsmittel (12) größer als die wirksame Länge der Verbindungsmittel (12) und auch größer als die Länge des Faltbeinabschnittes von der Angriffsstelle (13) der Verbindungsmittel bis zum Faltbeinfuß (14) ist.
  7. 7. Schalungsstütze nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützsäule (1) mit einem mit der Hülse (5) zusammenwirkenden, den Verschiebungsweg der Hülse mit Bezug auf die Gebrauchslage nach abwärts begrenzenden Anschlag (15) versehen ist.
  8. 8. Schalungsstütze nach einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Hülse (5) und der Stützsäule ein Exzentermechanismus, ein Klemmschraubenmechanismus oder insbesondere ein Keil (16) zur Festlegung der Hülse gegenüber der Stützsäule wirksam ist.
  9. 9. Schalungsstütze nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Keil (16) zwischen der Achse (8) eines Faltbeines (7) und der über einen Schlitz (19) der Hülse (5) freilieqenden Stützsäule (1) eintreibbar ist und di Achse des Faltbeins mit einem Lanqloch oder einem Hakenflansch unverlierbar umfaßt.
  10. 10. Schalungsstütze nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Faltbeine die Gestalt von U-Profilabschnitten haben.
  11. 11. Schalungsstütze nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der Lagerstelle (13) zwischen den Faltbeinen (7) und zugeordneten, als Verbindunqsmittel zur Festlegung einer Abspreizstellung der Faltbeine dienenden Lenkern (12) insbesondere schräggestellte Langlöcher (22) vorgesehen sind, derart, daß durch Längsverschiebung der an die Stiitzsäule (1) angeschwenkten Faltbeine (7) die Faltbeine und die an diese angelenkten Enden der Lenker in gestreckter Stellung der Faltbeine und der Lenker gesichert werden.
  12. 12. Schalungsstütze, insbesondere nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß am oberen Stützsäulenende eine Kopfplatte (3) und zwei von dieser aufraqende Pfostenpaare (4) vorgesehen sind.
    I
  13. 13. Schalungsstütze nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Pfostenpaare einen vom Abstand der Pfosten eines Paares unterschiedlichen gegenseitigen Abstand haben, derart, daß mit Bezug auf eine Horizontalrichtung der Zwischenraum zwischen den Pfosten der Breite eines Schalungsträgers und mit Bezug auf die dazu senkrechte Horizontalrichtung der Breite zweier nebenein-'anderstehender Schalungsträger angepaßt ist.
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