DE3048512A1 - "verbindungsleitung zur uebertragung von signalen" - Google Patents

"verbindungsleitung zur uebertragung von signalen"

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DE3048512A1 DE19803048512 DE3048512A DE3048512A1 DE 3048512 A1 DE3048512 A1 DE 3048512A1 DE 19803048512 DE19803048512 DE 19803048512 DE 3048512 A DE3048512 A DE 3048512A DE 3048512 A1 DE3048512 A1 DE 3048512A1
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Walter Dipl.-Phys. 3000 Hannover Baum
Peter Dr.Rer.Nat. 3004 Isernhagen Rohner
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    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
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    • H04B10/25Arrangements specific to fibre transmission

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  • Details Of Connecting Devices For Male And Female Coupling (AREA)
  • Connector Housings Or Holding Contact Members (AREA)

Description

  • Verbindungsleitung zur Übertragung von Signalen
  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Verbindungsleitung zur Übertragung von Signalen zwischen einem Sender und einem Empfänger, bei welcher das der Übertragung dienende Element von einer Isolierhülle umgeben ist und an deren Enden jeweils ein Stecker fest angeformt ist, der mindestens zwei elektrische Kontakte und einen um Teile dieser Kontakte und das zugehörige Leitungsende herumgespritzten Griffkörper aus Isoliermaterial aufweist.
  • Derartige Leitungen werden seit langem insbesondere in der Elektronik eingesetzt. Sie dienen dabei beispielsweise als Verbindungsleitungen zwischen Meßgeräten und Oszillographen.
  • Auch bei Kraftfahrzeugen werden solche Leitungen heute immer mehr eingesetzt, um mit entsprechenden Geräten bestimmte Funktionen der Fahrzeuge überwachen zu können. Anwendungsbeispiele sind der obere Totpunktgeber und das Antiblockiersystem der Bremsen. Die Entwicklung auf diesem Gebiet geht dahin, daß in Zukunft weitere Punkte im Kraftfahrzeugsystem mit Hilfe eines Mikroprozessors überwacht werden. Solche Punkte sind beispielsweise der Zündwinkel, das Zündsignal, der Unterbrecherkontakt, die Drehzahl, die Geschwindigkeit und das automatische Getriebe.
  • Für alle Einsatzfälle der Verbindungsleitung in der Elektronik ist es erforderlich, daß die Signale möglichst störungsfrei von einem Sender zu einem Empfänger übertragen werden können. Hierzu ist es bisher erforderlich, Leitungen zu verwenden, die mög lichst vollständig abgeschirmt sind und es müssen auch die jeweiligen Geräte in eine einwandfreie Abschirmung eingekapselt werden. Schwierigkeiten ergeben sich insbesondere bei der Abschirmung von Mikroprozessoren, da jede metallische Leitung, die aus der Abschirmung herausführt, wie eine Antenne wirkt und dementsprechend auch Störsignale zum Mikroprozessor führt. Eine vollwirksame Abschirmung für die Leitungen und die~Geräte ist äußerst aufwendig. Ein entsprechendes System ist daher nur mit erheblichen finanziellen Mitteln realisierbar.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Verbindungsleitung anzugeben, die bei einfachem Aufbau und universeller Verwendbarkeit, eine störungsfreie Übertragung von Signalen zwischen einem Sender und einem Empfänger gewährleistet. Es soll dabei nicht nur die Störungsfreiheit in elektrischer Hinsicht erreicht werden, sondern die Leitung soll darüberhinaus auch feuchtigkeitsdicht sein.
  • o1sL rX Diese Aufgabe wird mit einer Verbindungsleitung der eingangs geschilderten Art gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß das der Übertragung dienende Element als Lichtleiter ausgebildet ist, daß der eine Stecker einen zwischen den Kontakten und dem Lichtleiter angeschlossenen, im Griffkörper eingebetteten elektro/ optischen Wandler enthält, und daß der andere Stecker einen lichtempfindlichen Empfänger, einen Verstärker und einen Impulsformer aufweist die 10 dieser Reillonfolge zwischen dem Lichtleiter und den Kontakten angeschlossen und im Griffkörper eingebettet sind.
  • Durch den Einsatz einer derartigen Verbindungsleitung sind Empfänger und Sender einer Signalübertragungsstrecke galvanisch entkoppelt. Da die Übertragung über einen Lichtleiter erfolgt, ist außerdem jede elektromagnetische Störung von außen ausgeschlossen. Eine solche Leitung kann in eine Abschirmung eines Mikroprozessors eingeführt werden, ohne daß Störungen in denselben übertragen werden, da der Lichtleiter keine Antenne darstellt.
  • Die Verbindungsleitung selbst kann äußerst einfach in einer heute beherrschten Spritztechnik hergestellt werden, in welcher zunächst der Lichtleiter mit seiner Umhüllung versehen wird.
  • Dieses Umhüllen kann kontinuierlich erfolgen, wobei der umhüllte Lichtleiter "endlos" auf eine Spule aufgewickelt werden kann. Von dem endlosen Gebilde kann zur Herstellung einer Verbindungsleitung eine gewünschte Länge abgeschnitten werden, an deren Enden dann die Stecker angespritzt werden können. Hierzu können zunächst Brücken aus mechanisch festem Isoliermaterial, in denen die elektrischen Kontakte befestigt sind, mit dem Wandler bzw. mit dem Empfänger, dem Verstärker und dem Impulsformer bestückt werden. Die so vorbereiteten Brücken werden dann zusammen mit ihren zugehörigen Leitungsenden in ein Spritzwerkzeug eingelegt, in welchem der jeweilige Stecker gespritzt wird. Es ist auf diese Weise eine Verbindungsleitung geschaffen, die nicht nur unempfindlich gegen elektromagnetische Störungen sondern auch gegenüber Feuchtigkeit ist, da die Leitung selbst sowie ihre Enden durch die Spritzvorgänge völlig dicht gegen Feuchtigkeit ausgebildet sind.
  • Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist in den Zeichnungen dargestellt.
  • Es zeigen: Fig. 1 eine Gesamtansicht einer Anordnung mit Verbindungsleitungen nach der Erfindung.
  • Fig. 2 die Verbindungsleitung in vergrößertem Maßstab.
  • Fig. 3 einen Schnitt durch Fig. 2 längs der Linie III - III.
  • Fig. 4 eine elektrische Schaltung der Einzel-teile eines Steckers.
  • Die Verbindungsleitung nach der Erfindung ist überall dort einsetzbar, wo Signale störungsfrei von einem Sender zu einem Empfänger übertragen werden sollen, bei gleichzeitiger galvanischer Entkopplung von Sender und Empfänger. Die folgende Beschreibung bezieht sich, stellvertretend für alle Anwendungsfälle, auf Kraftfahrzeuge.
  • Mit 1 ist ein Mikroprozessor bezeichnet, der beispielsweise unter der Motorhaube eines Kraftfahrzeugs angeordnet ist. Dieser Mikroprozessor weist verschiedene Steckanschlüsse 2 auf und ist von einer durch eine gestrichelte Linie 3 angedeuteten Abschirmung umgeben, welche den Mikroprozessor selbst gegenüber elektromagnetischer Störstrahlung schützt. Im dargestellten Ausführungsbeispiel sind an fünf der eingezeichneten Steckanschlüsse 2 Verbindungsleitungen 4 angeschlossen, die mit ihren freien Enden mit elektrischen Geräten 5 verbunden sind. Die Verbindungsleitungen 4 sind beliebig lang und in Fig. 1 daher unterbrochen dargestellt.
  • Als elektrische Geräte 5 in einem Kraftfahrzeug können beispielsweise die folgenden Punkte gelten: Die Zündwinkelverstellung, die Zündsignaleingabe, der Unterbrecherkontakt, eine Stelle zur Drehzahlmessung, eine Stelle zur Geschwindigkeitsmessung, ein Punkt mit Eingriff in das automatische Getriebe zur Steuerung desselben, ein oberer Totpunktgeber (OT) und das automatische Antiblockiersystem (ABS) für die Bremsen. An all diesen Punkten sind Sonden angeordnet, die auf elektromagnetische Signale ansprechen und deren Meßwerte über die Verbindungsleitungen 4 zu dem Mikroprozessor 1 übertragen und dort ausgewertet werden können. Der Mikroprozessor 1 kann mit einer beliebigen Anzahl von Steckanschlüssen 2 ausgerüstet werden und es ist theoretisch möglich, jeden einer elektronischen Überwachung zugänglichen Punkt innerhalb eines Kraftfahrzeugs mit einer Verbindungsleitung 4 an den Mikroprozessor anzuschließen.
  • Die Verbindungsleitung selbst ist entsprechend Fig. 2 und 3 beispielsweise wie folgt aufgebaut: Das der Signalübertragung dienende Element ist als Lichtleiter 6 ausgeführt, welcher als langgestrecktes Bauteil über seine gesamte Länge mit einer Umhüllung 7 aus Isolierstoff versehen ist. Diese Umhüllung kann mit einer üblichen Spritzmaschine kontinuierlich auf den Lichtleiter 6 aufgebracht werden und der Lichtleiter kann nach Aufbringen der Umhüllung "endlos" auf eine Spule aufgewickelt werden. Als Material für die -Umhüllung 7 eignet sich jeder beliebige Kunststoff, beispielsweise Polyäthylen oder Polyvinylchlorid.
  • Der Lichtleiter 6 kann als Glasfaser oder auch als Kunststofffaser ausgeführt sein. Es ist dabei möglich, jeweils einen Einzelleiter zu verwenden, jedoch kann als Lichtleiter auch ein Bündel aus mehreren, miteinander verseilten Fasern verwendet werden, deren Querschnitt geringer als der einer Einzelfaser ist.
  • Für die Herstellung einer Verbindungsleitung 4 nach der Erfindung wird ein Stück vorbestimmter bzw. gewünschter Länge von der endlosen Leitung abgeschnitten und der Lichtleiter 6 wird an beiden Enden ein Stück von seiner Umhüllung 7 befreit. An diese freigelegten Enden werden Stecker angeformt, die in Fig. 2 mit S und E bezeichnet sind. Diese Stecker weisen jeweils elektrische Kontakte 8 bzw. 9 auf, die in einer Brücke aus mechanisch festem Isoliermaterial auf Abstand gehalten sind. Bei dem Stecker S ist an die Kontakte 8 ein elektro/optischer Wandler 10 angeschlossen, der vorzugsweise als Lumineszenzdiode oder als Laserdiode ausgebildet ist. Prinzipiell kann hier aber jeder geeignete elektro/optische Wandler angeschlossen werden. Der Stecker mit der Bezeichnung S dient zum Anschluß am Sender für das zu übertragende Signal. Um das Ende der Kontakte 8, den elektro/optischen Wandler 10 und das Leitungsende, ist ein Griffkörper 11 aus Isoliermaterial herumgespritzt, so daß dieses Leitungsende feuchtigkeitsdicht abgeschlossen ist.
  • Auf der anderen Seite der Verbindungsleitung 4 ist ein Stecker mit der Bezeichnung E angeschlossen, der zum Verbinden mit einem Empfänger geeignet sein soll. Auch hier sind die Kontakte 9 in einer Brücke gehalten. An die Kontakte sind ein lichtempfindlicher Empfänger 12, ein Verstärker 13 und ein Impulsformer 14 angeschlossen, und zwar in dieser Reihenfolge, ausgehend vom Lichtleiter 6. Die genauere Schaltung dieser Teile geht aus Fig. 4 hervor. Die Brücke mit den Teilen 9, 12, 13 und 14 wird zusammen mit dem Leitungsende in eine Spritzvorrichtung eingelegt, in welcher ein Griffkörper 15 aus Isoliermaterial gespritzt wird, so daß auch dieses Leitungsende feuchtigkeitsdicht umschlossen ist. Nach dem Spritzen der beiden Stecker S und E, die auch in einem einzigen Arbeitsgang gespritzt werden können, ist die Verbindungsleitung 4 fertiggestellt.
  • Die Kontakte 8 und 9 können als Steckerstifte ausgeführt sein.
  • Es ist jedoch auch möglich, hier Buchsenkontakte einzusetzen, die auf entsprechende Stifte am Mikroprozessor 1 bzw. an den Sende- oder Empfangsgeräten 5 vorhanden sind.
  • Als lichtempfindliche Empfänger 12 können beispielsweise Photodioden oder Phototransistoren eingesetzt werden. Sowohl der Verstärker 13 als auch der Impulsformer 14 können als sogenannte "IC", d. h. als integrierte Schaltkreise, ausgebildet sein, die nur noch an entsprechende Kontakte angeschlossen werden müssen.
  • Weiterhin ist es möglich, den Empfänger 12 und den Verstärker 13 in einem integrierten Schaltkreis zusammenzufassen.
  • Der Stecker E weist entsprechend Fig. 4 drei Kontakte 9 auf, von denen der mittlere der Signalübertragung dienen kann, während die beiden anderen der Stromversorgung dienen. Der Empfänger 12 ist nach Fig. 4 mit dem Eingang des Verstärkers 13 verbunden, an den auf der anderen Seite der Impulsformer 14 angeschlossen ist.
  • Insgesamt ist eine robuste, einfach zu handhabende und feuchtigkeitsdichte Verbindungsleitung 4 gegeben, die eine gegen elektromagnetische Störungen unempfindliche Übertragung von Signalen zwischen einem Sender und einem Empfänger ermöglicht und so beispielsweise in der Autoelektronik für einen störungsfreien Empfang sorgen kann. Die Verbindungsleitung 4 ist jedoch, wie bereits erwähnt, nicht auf das bevorzugte Anwendungsgebiet der Autoelektronik beschränkt, sondern sie kann für alle möglichen elektronischen Geräte verwendet werden, bei denen ein störungsfreier Empfang bzw. eine störungsfreie Signalübertragung gefordert werden, die heute nur durch aufwendige Abschirmungen voo Leitungen und Geräten möglich sind.
  • Leerseite

Claims (9)

  1. Patentansprüche 1. Verbindungsleitung zur Übertragung von Signalen zwischen einem Sender und einem Empfänger, bei welcher das der Übertragung dienende Element von einer Isolierhülle umgeben ist und an deren Enden jeweils ein Stecker fest angeformt ist, der mindestens zwei elektrische Kontakte und einen um Teile dieser Kontakte und das zugehörige Leitungsende herumgespritzten Griffkörper aus Isoliermaterial aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß das der Übertragung dienende Element als Lichtleiter (6) ausgebildet ist, daß der eine Stecker (S) einen zwischen den Kontakten (8) und dem Lichtleiter (6) angeschlossenen, im Griffkörper (11) eingebetteten elektro/ optischen Wandler (10) enthält, und daß der andere Stecker (E) einen lichtempfindlichen Empfänger (12), einen Verstärke: (13) und einen Impulsformer (14) aufweist, die in dieser Reihenfolge zwischen dem Lichtleiter (6) und den Kontakten (9) angeschlossen und in den Griffkörper (14) eingebettet sind.
  2. 2. Verbindungsleitung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Lichtleiter (6) aus Glas besteht.
  3. 3. Verbindungsleitung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Lichtleiter (6) aus Kunststoff besteht.
  4. 4. Verbindungsleitung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Lichtleiter (6) aus Einzelfasern oder aus Faserbündeln besteht.
  5. 5. Verbindungsleitung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der elektro/optische Wandler (10) als Diode, vorzugsweise als Lumineszenzdiode oder Laserdiode, ausgebildet ist.
  6. 6. Verbindungsleitung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Empfänger (12) als Photodiode oder Phototransistor ausgebildet ist.
  7. 7. Verbindungsleitung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Verstärker (13) und der Impulsformer (14) als integrierte Schaltkreise ausgeführt sind.
  8. 8. Verbindungsleitung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Empfänger (12) und der Verstärker (13) in einem integrierten Schaltkreis zusammengefaßt sind.
  9. 9. Verwendung einer Verbindungsleitung (4) nach einem der Ansprüche 1 bis 8 für mit einem Mikroprozessor (1) ausgerüstete Kraftfahrzeuge.
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Date Code Title Description
OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
8127 New person/name/address of the applicant

Owner name: KABELMETAL ELECTRO GMBH, 3000 HANNOVER, DE

D2 Grant after examination
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