DE3048862C2 - Federspannvorrichtung zum Vorspannen von Schraubenfedern an Fahrwerksfederungen, insbesondere zum Montieren von Kraftfahrzeugen - Google Patents

Federspannvorrichtung zum Vorspannen von Schraubenfedern an Fahrwerksfederungen, insbesondere zum Montieren von Kraftfahrzeugen

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DE3048862C2 DE19803048862 DE3048862A DE3048862C2 DE 3048862 C2 DE3048862 C2 DE 3048862C2 DE 19803048862 DE19803048862 DE 19803048862 DE 3048862 A DE3048862 A DE 3048862A DE 3048862 C2 DE3048862 C2 DE 3048862C2
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Federspannvor- -43 richtung zum Vorspannen von Schraubenfedern an Fahrwerksfederungen, insbesondere zum Montieren von Kraftfahrzeugen, bestehend aus
1.1 einer Spannstange, die mit mindestens einem ~>o Federanker versehen und gleichachsig zur Schraubenfederachse in die zu montierende Schraubenfeder einführbar ist zum lösbaren Festlegen des Federankers an einer vom Fahrwerks- bzw. Karosseriewiderlager der Schrau- 5r> benfeder entfernt liegenden Windung dieser Schraubenfeder,
1.2 einem Abstützkörper zum Abstützen der Federspannvorrichtung an dem das Widerlager tragenden bzw. bildenden Fahrzeugteil und
1.3 einer Antriebseinrichtung zum Ausführen von Längshüben der Spannstange zum Spannen oder Entspannen der Schraubenfeder.
Eine Federspannvorrichtung dieser Art ist aus der US-PS 30 67 500 bekannt.
Bei dieser bekannten Vorrichtung ist die Spannstange mit einem Gewinde versehen und in dem Abstützkörper schraubbar geführt Am Ende des in die Schraubenfeder einführbaren Abschnittes der Spannstange ist um deren Längsachse drehbar ein Ankerkopf zug- und schubfest gelagert. An diesem ist um eine rechtwinklig .tür Längsachse der Spannstange verlaufende Achse schwenkbar ein in der Art eines Kipphebels ausgebildeter Federanker angeordnet Dieser Federanker kann im entspannten Zustand der Feder - von Hand - in seine für das Zusammendrücken der Feder geeignete Arbeitsstellung gebracht werden, in der er sich an einander gegenüberliegenden Stellen einer Federwindung abstützt, wobei an den Stützseiten des kipphebelförmigen Federankers vorgesehene Querrillen verhindern sollen, daß die an diesem anliegende Federwirkung abgleiten kann. Das Spannen und Entspannen der Feder erfolgt durch Drehen der Gewindestange, z. B. mittels eines Schraubenschlüssels, der an einem freien Sechskant-Endabschnitt der Gewindestange ansetzbar ist.
Dem geschilderten Aufbau nach kann die bekannte Federspannvorrichtung, je nachdem, wo sich eine geeignet»; Aussparung zum Einführen der Spannstange befindet, entweder von unten b.,<· z. B. am unteren Querlenker der Vorderachse eines Personenkraftwagens, die sich über die Feder an der Karosserie abstützt, angesetzt werden, oder auch an der Außenseite des Federdomes der Karosserie, wobei die Spannstange bei der Montage des Fahrzeuges von oben her in den Federdom eingeführt wird. Ein wesentlicher Nachteil der bekannten Federspannvorrichtung besteht darin, daß das lagerichtige Ansetzen des Kipphebels an einer von der Abstützstelle entfernten Windung umständlich und zeitraubend ist. Hierzu muß nämlich der Kipphebel zunächst in Schräglage bezüglich der Längsachse der Spannstange von der Innenseite der Feder her einseitig zwischen zwei Windungen derselben hindurch nach außen geführt v/erden, bevor er in eine etwa rechtwinklig zur Längsachse der Spannstange verlaufende Lage gebracht und hiernach in seine im wesentlichen symmetrische Abstützlage an der betreffenden Federwirkung gebracht werden kann. Diese Manipulationen erfordern, insbesondere dann, wenn die Federspannvorrichtung von oben her an die Karosserie angesetzt wird, in aller Regel den kombinierten Einsatz zweier Personen, wobei die eine den Kipphebel in der für einen Eingriff mit der jeweiligen Federmündung geeigneten Position halten und die andere die Vorrichtung so weit spannen muß, bis die genannte Angriffsposition erreicht ist, wonach erst die Vorrichtung sich selbst in ihrer für das nachfolgende Spannen der Feder erforderlichen Lage hält und eine einzige Person ausreichend ist, um die Feder vollends zu spannen. Der dusch den Aufbau der bekannten Federspannvorrichtung bedingte Arbeitsablauf ist ze'5-raubend, weshalb sich diese allenfalls für einen Einsatz im Ri hmen von Reparaturarbeiten eignet, nicht aber für eine bandserielle Fertigung von Fahrzeugen. Es kommt hinzu, daß der Kipphebel in seiner Form seht genau an die Windungsform der jeweiligen Schraubenfeder angepaßt sein muß und daher je nach Größe und Drahtdicke der zu spannenden Federn verschiedene Spannköpfe eingesetzt und vorgehalten werden müssen. Nachteilig ist auch, daß sich eine mit der bekannten Federspannvorrichtung arbeitende Person itr> Montagebereich aufhalten muß und daher im Falle eines Bruches der Feder oder des Kipphebels unter Last einer erheblichen Verletzungsgefahr ausgesetzt ist.
Zwar ist es, um die geschilderten Nachteile der bekannten Vorrichtung wenigstens teilweise zu vermei-
den, weiter bekannt, hydraulisch angetriebene Federspannvorrichtungen einzusetzen, mit einem Hydraulikzylinder, dessen Kolbenstange gleichachsig zur Schraubenfederachse in die zu montierende Schraubenfeder einführbar ist und mit dieser Kolbenstange reibungsschlüssig einen die Feder zwischen zwei Windungen radial durchsetzenden Querriegel zu befestigen, der, nachdem die Vorrichtung ihren hydraulisch gesteuerten Spann- und Entspannhub ausgeführt hat, leicht wieder abnehmbar ist. Eine in dieser Weise ausgebildete Federspannvorrichtung ist für die Serienmontage von Kraftfahrzeugen zwar besser geeignet, jedoch sind auch hier das Ansetzen und Abnehmen des Querriegels immer noch zeitaufwendige Arbeitsgänge, die sich vielfach nicht innerhalb eines einzigen Taktintervalls der Bandmontage durchführen lassen, und es sind auch bei einer solchen Federspannvorrichtung in aller Regel zwei Monteure erforderlich, wobei der eine die Spannstange mit dem diese tragenden Abstützkörper in der vorgesehenen Lage hauen und der andere im Montageraum des Fahrzeuges die Anbringung des Querriegels besorgen muß. Da sich bei einer solchen Federspannvorrichtung im Falle eines Federbruches der Querriegel von der Spannstange lösen und durch den Montageraum des Fahrzeuges geschleudert werden kann, ist die Unfallgefahr, verglichen mit der eingangs geschilderten bekannten Federspannvorrichtung noch erhöht.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, die das Vorspannen der Feder und insbesondere die im Rahmen einer Serienfertigung von Fahrzeugen erfolgende Achsmontage wesentlich vereinfacht und beschleunigt und auch unter Gesichtspunkten des Arbeitsschutzes deutlich erhöhte Sicherheit gewährleistet.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß
1.4 die Spannstange einen Spreizkopf trägt, in dem
1.4.1 mindestens drei hebeiförmige Federanker -to schwingenartig in Schwenklagern gelagert sind,
1.4.2 ein Spreizgestänge angeordnet ist, bestehend aus einer längsverschiebbar in der Spannstange gelagerten Steuerstange und einem stabförmigen Übertragungsglied für jeden Federanker, wobei das Übertragungsglied mit seinen Enden schwenkbar an der Steuerstange und dem dazugehörigen Federanker gelagert ist und
eine Antriebseinrichtung für das Spreizgestänge vorgesehen ist.
Die erfindungsg-mäße Federspannvorrichtung vermittelt daher eine Mechanisierung und Beschleunigung gerade derjenigen Arbeitsgänge - Ankopplung der Feder an die Federspannvorrichtung und Aufhebung dieser Ankopplung -. die bei einer manuellen Durchführung besonders zeitaufwendig und für den ausfuhrenden Monteur mit einem erheblichen Gefahrenmoment belastet wären. Damit einhergehend wird auch eine kostensparende Verminderung des Personaleinsatzes erzielt. Der durch die erfindungsgemäße Gestaltung der Federspannvorrichtung bedingte, zusätzliche technische Aufwand ist mit gängigen technischen Mitteln realisierbar, so daß für die Erstellung der erfindungsgemaßen Federspannvorrichtung erforderliehe Investitionen nur unerheblich größer sind als für bekannte Federspannvorrichtungen und in Anbetracht der genannten Gebrauchsvorteile eine rasche Amortisation gewährleistet ist.
Weitere durch die Merkmale der Unteransprüche erzielbare Vorteile der erfindungsgemäßen Federspannvorrichtung sind zumindest die folgenden:
Die durch die Merkmale des Anspruchs 2 angegebene Kontur der Abstützflächen der Federanker vermittelt zum einen die exakte Zentrierung der Feder beim Ansetzen der Federanker bzw. in der ersten Phase des Spannhubes und verhindert zuverlässig radiale Abweichbewegungen des Federendes beim Spannen der Feder.
Die axiale Versetzung der Federanker gemäß Anspruch 3 gewährleistet eine gleichmäßige Belastung der Federanker im Verlauf der Spann- und Entspannhübe und erleichtert sowohl das Ansetzen der Federanker an der jeweils unterstützten Federwindung wie auch das Zurückklappen der Federanker in ihre Ruhestellung.
Die Gestaltung des Spreizkopfes gemäß den Merkmalen des Anspruchs 4 vermittelt eine besonders raumsparende, versenkte Anordnung der Federanker und der diese mit dem verschiebbaren Führungsstück koppelnden Übertragungsglieder in deren Ruhestellung. Die Spannstange kann dadurch sehr schlank gestaltet werden, so daß die zu ihrer Einführung in den Federdom erforderliche Karosserie-Aussparung günstig klein gehalten werden kann.
Durch die gemäß Anspruch 5 vorgesehene Gestaltung des die Aufspreizbewegung der Federanker begrenzel-iten Anschlags wird eine die Federanker schonende Einleitung der axialen Last über die Übertragungsglieder in den starren Teil des Spreizkopfes erzielt, die den Verschleiß diese:· Teile minimal hält, so daß diese in der durch den Anspruch 6 angegebenen einfachen Gestaltung die erforderliche Stabilität vermitteln.
Mit einer gemäß Anspruch 7 vorgesehenen Steuer-Antriebsvorrichtung, gegebenenfalls in der durch die Merkmale des Anspruchs 8 näher umrissenen Gestaltung läßt sich eine weitgehende Automation des Vorspannvorganges erzielen. Die Federspannvorrichtung kann in dieser Gestaltung in eine vollautomatische Achs-Montagestation integriert sein, die auch das Einführen der Spannstange in den Federdom selbsttätig ausführt.
Eine zu diesem Zweck geeignete Gestaltung der Federspannvorrichtung ist durch die Merkmale des Anspruchs 9 angegeben.
Durch die Merkmale der Ansprüche 10 und 11 ist eine als »leichtes« handgeführtes Gerät geeignete Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Federspannvorrichtung umrissen, die z. B. einer vorstehend erläuterten, automatisierten Montageeinrichtung nachgeschaitet sein kann, um bei einem Störfall derselben die Aufrechterhaltung der Produktion zu gewährleisten, die aber auch für einen Einsatz in einer Kfz-Werkstatt geeignet ist.
Die durch die Merkmale des Anspruchs 12 angegebene und durch diejenige des Anspruchs 13 näher spezifizierte, bevorzugte Ausführungsform einer erfindungsgemaßen Federspannvorrichtung hat den Vorteil, daß eine mit nur geringem Raumbedarf behaftete Untereinheit zur Verfügung steht, die die Feder in ihrer gespannten Lage zu halten vermag und über mehrere Arbeitstakte hinweg am Fahrzeug angesetzt bleiben kann. Bei dieser Gestaltung der Vorrichtung kann die Feder auch gegen das zu montierende Teil gespannt und zusammen mit diesem und der angesetzten Untereinheit in den Montageraum verbracht werden.
Durch die Merkmale der Ansprüche 14 und 15 sind vorteilhaft einfache Gestaltungen der für das funktionsgerechte An- und Abkoppeln der Untereinheit von der Antriebseinheit der Vorrichtung vermittelnden Einrichtung angegeben
In der nachfolgenden Beschreibung werden Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnung beschrieben. Es zeigt
Fi·}. 1 eine erfindungsgemäße Federspannvorrichtung im Einsatz bei der Vorderachsmontage an einem Personenkraftwagen, in stark vereinfachter, schematischer, abgebrochener Darstellung,
F i g. 2 die in den Federdom der Fahrzeugkarosserie einführbare Spannstange der Vorrichtung gemäß Fig. 1, in teilweise geschnittener Ansicht,
Fig.3 Einzelheiten des am inneren Ende der Spannstange gemäß F i g. 2 angeordneten Spreizkopfes zur achsseitigen Unterstützung der zu spannenden Feder, im Maßstab 1 :11
Fig.4 das außenseitig am Federdom ansetzbare Stütz- und Antriebsteil der Vorrichtung gemäß Fig. I1 gesehen in Richtung des Pfeils I der F i g. 1,
Fig.5 das Antriebsteil gemäß Fig. 1, teilweise in einer die zentrale Achse der Vorrichtung enthaltenden, in der Zeichenebene der Fig.5 verlaufenden Schnittebene,
F i g. 6 eine zur Gestaltung der Vorrichtung gemäß F i g. 1 alternative Gestaltung einer erfindungsgemäßen Vorrichtung als mobiles Handgerät, im Längsschnitt und
F i g. 7 eine weitere, bevorzugte Ausführungsform eine1- erfindungsgemäßen Vorrichtung, in stark vereinfachter, abgebrochener Teildarstellung.
Gebrauchszweck der in der Fig. 1 dargestellten erfindungsgemäßen Federspannvorrichtung 10 ist es, zur Fahrwerksfederung eines Kraftfahrzeuges eingesetzte, schwere Schraubenfedern 11 so weit vorspannen bzw. zusammendrücken zu können, daß die Montage der über diese Federn Ü an der Karosserie 12 abzustützenden Fahrwerksachsen oder Teile derselben auf einfache Weise möglich ist und gleichzeitig den Federn 11 die für die gewünschte Federwirkung erforderliche Vorspannung erteilt wird.
Bei dem in der F i g. 1 veranschaulichten typischen Einsatzbeispiel der Vorrichtung 10 zur Montage einer insgesamt mit 13 bezeichneten Vorderachshälfte eines Personenkraftwagens muß die in einem Federdom 14 angeordnete Feder 11, wie dargestellt, auf dem größten Teil ihrer Länge nahezu auf Block vorgespannt werden, damit die Vorderachshälfte 13 mit etwa der aus der Fig. 1 ersichtlichen Anordnung ihres Achsschenkels 16 und eines oberen und eines unteren Querlenkers 17 bzw. 18 an den karosseriefesten Schwenkgelenken 19 und 21 montiert werden kann. Im fertig montierten Zustand der Vorderachshälfte 13 stützt sich die Feder 11, unter einer Mindestvorspannung stehend, achsseitig an einem Federteller 22 des unteren Querlenkers 18 und karosserieseitig an der ringflanschförmigen oberen Begrenzungswand 23 des Federdomes 14 ab, die mit einer zentralen Aussparung 24 versehen ist.
Die Vorrichtung 10 umfaßt eine in der F i g. 1 gestrichelt angedeutete, im einzelnen in der Fig.2 dargestellte Spannstange 26, die durch die Aussparung 24 hindurchtretend entlang der zentralen Achse 27 der Feder 11, bzw. der Vorrichtung 10 in deren Gebrauchslage, in den Federdom 14 einführbar und mittels radial ausschwenkbarer Federanker 28 an einer gemäß F i g. 1 achsnahen Windung 29 der Feder 11 verankerbar ist Diese Federanker, die an einem am achsnahen Ende der Spannstange 26 vorgesehenen Spreizkopf 31 angelenkt sind, können durch gerichtete axiale Verschiebung einer die Spannstange 26 in deren Längsrichtung durchsetzenden Steuerstange 32 in ihre die Federwindung 29 unterstützende Arbeitsstellung aufgespreizt und bei entspannter bzw. teilweise entspannter Feder 11 durch eine entgegengesetzt gerichtete axiale Verschiebung der Steuerstange 32 wieder zusammengeklappt werden, so daß die Spannstange 26 bequem wieder aus dem Federdom 14 herausgezogen werden kann.
Diese Spannstange 26 ist in Richtung der Längsachse 27 der Vorrichtung 10 geführt verschiebbar an einem schlanken Abstützkörper 33 gelagert, der an der der Abstützstelle der Feder 11 gegenüberliegenden ringförmigen Außenfläche der oberen Begrenzungswand 23 des Federdomes 14 in der aus der Fig. 1 ersichtlichen Anordnung abstützbar ist. An diesem Abstützkörper 33 ist eine mit der Spannstange 26 koppelbare Spann-Antriebsvorrichtung 34 vorgesehen, mit Her sowohl der auswärts gerichtete Spannhub wie auch die zur Achsund Federmontage erforderlichen Einwärtsbewegungen der Spannstange 26 steuerbar sind.
Die insoweit erläuterte erfindungsgemäße Federspannvorrichtung 10 kann z. B. im Rahmen einer bei Fließband-Fertigung vorgesehenen Achs-Montagestation wie folgt eingesetzt werden:
Nachdem die Feder 11 von unten her manuell oder mittels einer geeigneten Zuführungseinrichtung in den Federdom 14 eingeführt und ihr oberes Ende in Anlage mit der ringflanschförmigen oberen Begrenzungswand 23 des Federdomes 14 gebracht worden ist, wird die Spannstange 26 in den Federdom 14 eingeführt und durch Aufspreizen der Federanker 28 an der Feder 11 verankert. Danach wird durch Betätigung der Antriebsvorrichtung 34 der Spannhub ausgeführt, wobei der oberhalb der von den Federankern 28 unterstützten Federwindung 29 angeordnete Anteil der Feder 11 nahezu auf Block gespannt wird. Dieser extrem vorgespannte Zustand der Feder 11 ist in der F i g. 1 dargestellt. Die Vorderachshälfte 13 kann jetzt, von unten her herangeführt, bequem an der Karosserie 12 montiert werden, wobei gleichzeitig auch mit etwa parallelem Verlauf zur Feder 11 der als anharmonisches Federungsglied vorgesehene, nicht dargestellte Stoßdämpfer eingesetzt und an der Karosserie 12 und am unteren Querlenker 18 der Vorderachshälfte 13 gelenkig festgelegt wird. Danach wird die Spannstange 26 abgesenkt, bis die Feder unter gleichmäßiger Soll-Vorspannung stehend am Federteller 22 abgestützt ist und die Federanker 28 entlastet sind, so daß sie durch Zurückziehen der Steuerstange 32 in ihre Ruhestellung zurückgeklappt werden können und die Spannstange 26 zum Absetzen der Vorrichtung 10 aus dem Federdom 14 herausgezogen werden kann.
Im folgenden werden anhand der F i g. 2—5, auf deren Einzelheiten ausdrücklich verwiesen sei, konstruktive Details der vorstehend anhand eines speziellen Einsatzfalles hinsichtlich ihrer wesentlichen funktioneilen Eigenschaften beschriebenen Vorrichtung 10 näher erläutert:
Die Fig.2 zeigt in einer Gesamtansicht die den Spreizkopf 31 und ein an diesen angeschraubtes, mit der Antriebsvorrichtung 34 koppelbares Verlängerungsrohr 36 umfassende schaftförmige Spannstange 26 mit der das Verlängerungsrohr 36 in axialer Richtung durchsetzenden Steuerstange 3Z
Der Spreizkopf 31 umfaßt einen zum freien Ende hin
sich konisch verjüngenden Gelenkblock 37, an dem am besten in der aus der Fig.3 ersichtlichen Anordnung insgesamt drei Federanker 28 angelenkt sind, deren radiale Schwenkebenen in 120°-Winkelabständen axialsymmetrisch um die Längsachse 27 der Spannstange 26 bzw. der Vorrichtung 10 gruppiert sind. In der F i g. 3 sind nur zwei difser Federanker 28 wiedergegeben, deren Schwenkebene der Einfachheit der Darstellung halber in die Zeichenebene geklappt ist. An den Gelenkblock 37 schließt sich ein mit diesem einstückig ausgebildetes Führungsrohrstück 38 an, das an seinem dem Verlängerungsrohr 36 zugewandten Endabschnitt mit einem Innengewinde 39 zur schraubbaren Verbindung mit dem Verlängerungsrohr 36 versehen ist. In dem an das Verlängerungsrohr 36 angrenzenden Abschnitt des Rohrstücks 36 ist ein massives, zylindrisches Führungsstück 41 in Längsrichtung hin und her verschiebbar geführt. An diesem Führungsstück 41 sind Übertragungsglieder 42 angelenkt, die zusammen mit je cinC'T! d?r Federanker 28 ein GclcnkdrßiRPk bilden. Die Schwenklager 43 bzw. 44 der Federanker 28 bzw. der mit diesen durch die Spreizgelenke 46 verbundenen Übertragungsglieder 42 sind in nach außen offenen Längsnuten 47 bzw. 48 des Gelenkblocks 37 bzw. des Führungsstückes 41 angeordnet, zwischen denen Längsschlitze 49 des Führungs-Rohrstückes 38 verlaufen, durch die die Übertragungsglieder 42 und die mit diesen gekoppelten Abschnitte der Federanker 28 in deren Arbeitsstellung radial austreten; in der Ruhestellung der Federanker 28 und der Übertragungsglieder 42, die durch die zurückgezogene Endstellung des Führungsstückes 41 in rückwärtige Anlage mit der inneren Endstirnfläche 51 des Verlängerungsrohres 36 markiert ist, sind die Federanker 28 und die Übertragungsglieder 42 versenkt in den Nuten 47 und 48 des Gelenkblocks 37 und des Führungsstückes 41 bzw. in den Schlitzen 49 des Führungsrohrstückes 38 angeordnet.
Zum Aufrichten der Spreizhebel 28 in ihre z. B. die Kederwindung 29 unterstützende Arbeitsstellung wird das Führungsstück 41 mittels der Steuerstange 32 in Richtung auf den Gelenkblock 37 hin verschoben. Das Führungsstück 41 hat einen radial abstehenden Flansch 52, durch dessen Anlage ?.a einem inneren Ringflansch 53 des Führungsrohrstückes 38 die Aufspreizbewegung der Federanker 28 begrenzt und deren Arbeitsstellung markiert ist. Die zwischen dem Spreizgelenk 46 und den jeweiligen Schwenklagern 43 und 44 gemessenen Lenkerlängen der Federanker und der Übertragungsglieder verhalten sich etwa wie 2 :5; in der Arbeitsstellung beträgt der von der zentralen Achse 27 aus gemessene Anstellwinkel der Federanker ca. 65°, derjenige der Übertragungsglieder ca. 20°. Um einen die Aufspreizbewegung hemmende Totpunkt zu vermeiden, ist die bereits erwähnte Anschlagbegrenzung 51 der Rückzugsbewegung des Führungsstückes 41 vorgesehen, durch die eine Aufweitung des Scheitelwinkels des Gelenkdreiecks auf maximal 170° in der Ruhelage begrenzt ist.
Die Federanker 28 haben über die äußeren Rückenkanten 54 der Übertragungsglieder bzw. ihrer Gelenkgabeln 56 hinausragende Stütznasen mit insgesamt konkav verlaufenden Anlageflächen, an denen die unterstützende Federwindung 29 beim Spannen der Feder 11 satt anliegt.
Diese Anlageflächen haben in der Arbeitsstellung der Federanker 28 radial, d. h. rechtwinklig zur Längsachse 27 verlaufende äußere Abschnitte 57, an die sich mit dem Radius des Federdrahtes gekrümmte innere Abschnitte 58 anschließen, die die Federwindung auf einem etwa dem Spreizwinkel entsprechenden Sektorbereich ihrer Mantelflächen umgreifen, und die durch die äußeren Rückenkanten 54 der Übertragungsglieder 42 etwa tangential fortgesetzt werden. Die flach gegen die Längsachse 27 der Spannstange 26 geneigten äußeren Rückenkanten 54 der Übertragungsglieder 42 vermitteln die insbesondere beim Ansetzen der Federanker 28 erforderliche exakte Zentrierung der
ίο Feder; durch den radialen Verlauf der äußeren Abschnitte 57 der Abstützflächen ist sichergestellt, daß auch bei einer aus der erheblichen Vorspannung resultierenden Aufweitung der unterstützten Federwindung 29 die Federanker 28 nur in axialer Richtung
ι; belastet sind.
Um das Ansetzen der Federanker 28 an der abzustutzenden Federwindung 29 zu erleichtern, sowie um eine möglichst gleichmäßige Einleitung der von der vorgespannten Feder 11 auf die Federanker 28
jn ausgeübten axialen Kräfte in die Spannstange 26 zu ermöglichen, sind die Federanker 28 und die mit diesen gekoppelten Übertragungsglieder 42 in Längsrichtung der Spannstange, z. B. einer mittleren Steigung der Federwindungen folgend, versetzt angeordnet. Dabei ist
2ϊ es zweckmäßig, diesen axialen Versatz gleich dem halben Windungsabstand zu wählen, der nach der Fertigmontage dem weitestmöglich entspannten Zustand der Feder entspricht, so daß bei dem vor dem Absetzen der Vorrichtung 10 erforderlichen Entspannen der Feder 11 eine gleichmäßige Entlastung der Federanker 28 gewährleistet ist.
Im folgenden werden anhand der Fig.4 und 5 Einzelheiten des den Abstützkörper 33 und die Spann-Antriebsvorrichtung 34 umfassenden Oberteils der Vorrichtung 10 gemäß F i g. 1 erläutert:
Der Abstützkörper 33 umfaßt zwei schmale, parallele, sich zur karosserieseitigen Abstützstelle 23 hin trapezförmig verjüngende Stahlplatten 61 und 62, die an ihrer karosserienahen schmäleren Basisseite mit einem kurzen Rohrstück 63 verschweißt sind, das als Stützfuß und gleichzeitig als Führungselement für die aus dem Federdom 14 austretende und durch das Rohrstück 63 hindurchtretende schaftförmige Spannstange dient. Zur Anpassung an die Form der Abstützfläche und der diese umgebenden Karosserieteile ist das Rohrstück 63 in einen Kunststoff-Formkörper 64 eingesetzt. An der dem Stützrohrstück 63 gegenüberliegenden Seite sind die Platten 61 und 62 mittels eines ebenfalls angeschweißten Flansches 66 miteinander verbunden, an dem die Spann-Antriebsvorrichtung 34 montiert ist Diese ist beim dargestellten Ausführungsbeispiel 10 als Hydraulik-Zylinder 67 ausgebildet, dessen Kolbenstange 68 durch eine zentrale Aussparung des Flansches 66 hindurchtritt und sich entlang der Längsachse 27 der Vorrichtung 10 erstreckt
Zur zug- und schubfesten Verbindung der Spannstange 26 mit der Kolbenstange 68 ist ein insgesamt mit 69 bezeichnetes Zwischenstück vorgesehen, an dem die Spannstange 26 und die Kolbenstange 68 in axialem Abstand voneinander lösbar ankoppelbar sind. Das Zwischenstück 69 ist als einseitig offenes U-Profil ausgebildet, dessen parallele Profilschenkel 71 und 72 ihrerseits parallel zu den Stützenplatten 61 und 62 verlaufen. Die Führung des Zwischenstücks 69 an den Stützenplatten 61 und 62 vermitteln an dem Zwischenstück 69 befestigte Gleitkörper 73 und 74, die in flachen Längsnuten 76 und 77 der Stützenplatten 61 und 62 geführt sind. Zur zug-/schubfesten Ankopplung der
Spannstange 26 an das Zwischenstück 69 sind an diesem festlegbare Nutensteine 78 und 79 vorgesehen, die formschlüssig in eine Ringnut 83· (vgl. F i g. 2) des in das Zwischenstück 69 hineinragenden Endabschnittes 82 des Veriängerungsrohres 36 der Spannstange 26 eingreifen.
Zur Verbindung der Kolbenstange 68 niit dem Zwischenstück 69 dient eine T-Nutkupplung, mit der ein z. B. durch Feriigungs- oder Montagetoleranzen bedingter Versatz der Längsachsen der miteinander zu koppelnden Teile ausgeglichen werden kann. Die T-Nut ist an dem Zwischenstück vorgesehen; der von der offenen Seite des U-Profils her in die T-Nut einführbare T-Nutenstein ist als eine Flanschhülse 84 mit Innengewinde ausgebildet, die auf einen Gewinde-Endabschnitt 86 der Kolbenstange 68 aufschraubbar ist. An ihrer Innenseite ist die T-Nut 83 durch einen in das Zwischenstück eingesetzten Stahlblock 87 begrenzt, der sich an rechtwinklig zur Längsachse 27 verlaufenden Innenfalzen 88 und 89 des Zwischenstücks 69 abstützt. Der Durchmesser des — kreisringförmigen — Flansches 91 der Fianschhülse 84 ist etwas kleiner als die in Querrichtung gemessene lichte Weise der Y-Nut 83 und die Weite des Nutenschlitzes 92 zwischen den den Flansch 91 hintergreifenden Nutwangen 93 und 94 ist etwas größer als der Außendurchmesser des durch den Nutenschlitz 92 hindurchtretenden Teils der Gewindehülse 84.
In dem sich zwischen den Kopplungseinrichtungen 78, 79 und 83, 84 für die Spannstange 26 und die Kolbenstange 68 des Spannantriebs-Hydraulikzylinders β7 erstreckenden mittleren Teil des Zwischenstück-U-Profils 69 ist als Steuer-Antrieb für die Betätigung der Steuerstange 32 ein kleiner Hydraulik-Zylinder 96 angeordnet, der an dem massiven Joch 97 des mittleren Teils des Zwischenstücks 69 festgeschraubt ist. Seine Kolbenstange 95 ist koaxial mit der Steuerstange 32 angeordnet und mit dieser mittels einer insgesamt mit
98 bezeichneten Kugelkupplung lösbar fest koppelbar. Die Kugelkupplung 98 umfaßt in der am besten aus
der Fig.4 ersichtlichen Anordnung eine mit der Kolbenstange 95 des Steuer-Antriebszylinders 96 fest verbundene, topfförmige Hülse 99, in die der aus dem Verlängerungsrohr 36 der Spannstange 26 herausragende Endabschnitt 82 der Steuerstange 32 einführbar ist, dessen Querschnitt dem lichten Innenquerschnitt der Hülse 99 entspricht. Die Hülse 99 ist als Käfig für eine Anzahl von Kupplungskugeln 101 ausgebildet, die in axial-symmetrischer Verteilung in Aussparungen des Hülsenmantels angeordnet sind, aus denen sie mit einem etwa 150°-Kalotten-Abschnitt radial nach innen austreten und dadurch in formschlüssigen Eingriff mit einer an dem von der Hülse 99 aufgenommenen Endabschnitt der Steuerstange 32 vorgesehenen Ringnut 102 gelangen, deren Nutquerschnitt ebenfalls etwa einem 150°-Kreisabschnitt entspricht Die topfförmige Hülse
99 ist außenseitig von einem in axialer Richtung verschieblichen Kupplungsring 103 umgeben, dessen innere Mantelfläche einen zur Spannstange 26 hin sich erweiternden konischen Abschnitt 104 hat, auf dem der Innendurchmesser des Kupplungsrings 103 von einem dem Außendurchmesser der topfförmigen Hülse 99 entsprechenden Wert bis auf einen um etwa den Kugeldurchmesser vergrößerten Wert zunimmt Der Kupplungsring 103 ist an der benachbarten Stirnplatte
106 mittels einer vorgespannten Druck-Wendelfeder
107 abgestützt, die durch ihre Vorspannung den konischen Abschnitt 104 der inneren Mantelfläche des
Kupplungsringes 103 in Anlage mit den aus den Käfig-Aussparungen der inneren Hülse 99 herausragenden Kalottenabschnitten der Kupplungskugeln 101 und diese dadurch in ihre Eingriffstellung mit der Ringnut 102 drängt. Der Kupplungsring 103 ist um eine etwa der axialen Ausdehnung seines konischen Innenmantelabschnitis 104 entsprechende Strecke gegen c!'e Wi.-kung der Druckfeder 107 zurückschiebbar, so daß die Kupplungskugeln 101 beim An- und Abkoppeln der Steuerstange 32 in radialer Richtung hinreichend weit ausweichen können.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung 10 eignet sich insbesondere für einen Einsatz im Rahmen einer in der F i g. 1 schematisch angedeuteten ortsfesten Montagestation, die die zum lagerichtigen Einsetzen der Vorrichtung 10 an der Karosserie 12 erforderlichen Hub- und Positioniereinrichtungen sowie die für die Betätigung der Hydraulik-Zylinder 67 und 96 notwendigen Hilfseinrichtungen umfaßt. Ein zur Halterung der Vorrichtung 10 an der Montagestation geeigneter Seitenflansch des Abstützkörpers 33 ist mit iOS bezeichnet.
Die F i g. 6 zeigt demgegenüber in einer Gesamtansicht eine erfindungsgemäße Vorspann-Vorrichtung 110, die speziell für einen Einsatz als handgeführte:, mobiles Gerät ausgelegt ist, das gegebenenfalls über mehrfere Takte einer Fließbandfertigung, selbsthaltend an der Karosserie fixiert, dem Fahrzeug beigegeben bleiben kann.
Die Spannstange 26 der Vorspannvorrichtung 110 ist in ihrem Aufbau derjenigen der vorstehend beschriebenen Vorrichtung 10 völlig analog, so daß insoweit auf die diesbezüglichen Beschreibungsteile verwiesen werden kann. Der Abstützkörper 111 umfaßt ein Stahlrohr 112, dessen Länge dem maximalen Spannweg entspricht. Der lichte Innendurchmesser des Stahlrohres 112, das einen kreisrunden lichten Querschnitt hat, ist geringfügig größer als der Außendurchmesser des Verlängerungsrohres 36 der Spannstange 26. An das, in Arbeitsstellung der Vorrichtung ~\ 10 gesehen, untere, karosserienahe Ende des .Stahlrohres 112 nt in axialer Verlängerung desselben eine sich über den Kunststoff-Formkörper 64 am Federdom 14 abstützende Führungshülse 113 angesetzt, an deren innerer Mantelfläche 114 das Verlängerungsrohr 36 der Spannstange 26 gleitend verschiebbar geführt ist. In den oberen Endabschnitt 116 des Verlängerungsrohres 36 ist, mit diesem fest verbunden, eine Spindelmutter 117 eingesetzt, mit der eine das Stahlrohr 112 und dessen Führungshülse 113 in axialer Richtung durchsetzende Zug-Schubspindel 118 mit Trapezgewinde 119 in kämmendem Eingriff steht. Die Spindel 118 ist in einem an das obere Ende des Stahlrohres 112 eingesetzten, insgesamt mit 121 bezeichneten Lager- und Getriebeblock mittels als Wälzlager ausgebildeter Radiallager 122 und Axiallager 123 zug-/schubfest drehbar gelagert und mittels eines Druckluftmotors 124 über einen einfachen Stirnradtrieb 126, 127 mit reversierbarem Drehsinn antreibbar. Eine in die Führungshülse 113 eingesetzte Gleitfeder 128, die in eine äußere Längsnut 129 des Verlängerungsrohres 36 der Spannstange 26 hineinragt, verhindert, daß diese sich bei rotierender Antriebsspindel mitdrehen kann. Ein radialer Flansch 131 einer in den obersten Teil des Verlängerungsrohrabschnittes 116 eingeschraubten Hülse 132 begrenzt durch seine Anlage an einem Innenfalz 133 die Ausfahrbewegung der Spannstange 26 und vermittelt eine zusätzliche Führung derselben an der inneren Mantelfläche 134 des Stahlrohres 112.
13 14
Die Steigung des Spindelgewindes 119 ist hinreichend Einsatz geeignete Ausführungsfonn einer erfindungsge-
niedrig gewählt, daß die Spannstange auch bei unter mäßen Vorrichtung 140, bei der die Spannstange 26
erheblicher Vorspannung stehender Feder 11 selbsthal- durch koaxiale öffnungen des Federtellers 141, gegen
tend in ihrer jeweiligen Stellung verharrt. Dadurch ist es den die Feder 11 gespannt wird, und des den Federteller
möglich, z. B. bei abgekoppeltem Antriebsmotor 124, die 5 tragenden TeDs 142, z. B. eines Achsschenkels, hindurch-
Vorrichtung 110 in Vorspann-Arbeitsstellung am tritt Hinsichtlich der Gestaltung ihre Spannstange 26 Fahrzeug angesetzt zu lassen und sie über mehrere ihrer — nicht dargestellten — hydraulischen Spann-An- Montagetakte hinweg am Fahrzeug mitzuführen, triebsvorrichtung und eines zur zug-/schubfesten Bei der Vorrichtung 110 wird das Ausschwenken der Verbindung der Kolbenstange 68 des Spann-Antriebs- Federanker 28 in deren die Federwindung 29 unterstüt- 10 Zylinders mit der Spannstange 26 vorgesehenen
zende Arbeitsstellung und das Zurückklappen in ihre im Zwischenstücks 69, an dem auch eine hydraulische
Spreizkopf 31 versenkte Ruhestellung von Hand Steuer-Antriebsvorrichtung für das Aufspreizen und
gesteuert. Hierzu ist eine die Spannstange 26 und die Zusammenklappen der Federanker 28 vorgesehen ist,
Antriebsspindel 118 koaxial durchsetzende lange ist die Vorrichtung 140 gemäß Fig.7 der Vorrichtung St?uerstange 136 vorgesehen, die an ihrem aus dem 15 10 gemäß den Fig. 1—5 weitgehend analog, so daß Lager- und Getriebeblock 121 austretenden Endab- insoweit auf die diesbezüglichen Beschreibungsteile
schnitt mit einem geeigneten Betätigungsknopf 137 verwiesen werden kann,
versehen ist Im Unterschied zur Vorrichtung 10 ist jedoch bei der
Ergänzend seien einige für die Vorrichtung 10 bzw. Vorrichtung 140 der die Spann-Antriebsvorrichtung 110 charakteristische Dimensionen angegeben, anhand 20 tragende und die Führung der Spannstange vermittelnderer den maßstäblichen Darstellungen der Fig.2—6 de Abstützkörper zweiteilig ausgebildet, mit einem den die weiteren Abmessungen ohne weiteres entnommen Spann-Antriebszyiinder tragenden äußeren Stützentei! werden können: 141 und mit einem das Spannglied 26 führenden und auf
Solche charakteristischen Längen sind mit Bezug auf einem Abschnitt seiner Länge aufnehmenden inneren
die Vorrichtung 10gemäß den Fig. 1-5die Länge /des 25 Stützenteil 144, die lösbar aneinander koppelbar sind.
Verlängerungsrohres 36 der Spannstange 26 von Die zur lösbaren Verbindung der beiden Stützenteile
455 mm, die Höhe h des Abstützkörpers 33 mit 655 mm, 143 und 144 vorgesehenen Einrichtungen, die auf
die Länge s der Steuerstange 32 von 475 mm, die Länge verschiedene, dem Fachmann geläufige Weise —
des Zwischenstücks 69 von 280 mm und die Länge L des handbetätigt oder automatisch gesteuert — realisiert
Spann-Antriebs-Hydraulikzylinders 67 von 447 mm. Für 30 sein können, sind der Einfachheit der Darstellung halber
die Vorrichtung 110 gemäß Fig. 6 charakteristische in der F i g. 7 nicht wiedergegeben.
Dimensionen sind die Länge /'des die Spindelmutter 117 Das für die Funktion der Vorspann-Vorrichtung 140
enthaltenden Verlängerungsrohres 36 von 420 mm, die charakteristische innere Stützenteil 144 ist mit einer
Gesamtlänge A'des Stahlrohres 112 und der Führungs- Sperrklinken-Vorrichtung 146,147 versehen, mit der die
hülse 113 von insgesamt 380 mm, und die Länge 5'der 33 Spannstange 26 in der dargestellten Lage, in der die
Steuerstange 136 von 900 mm. Bei beiden Vorrichtun- Feder 11 auf die für die Montage erforderliche minimale
gen 10 und 110 sind die Länge a des Spreizkopfes von Länge zusammengedrückt ist, lösbar fixierbar ist; das
255 mm, der Spreizhub von 25 mm und der maximale äußere Stützenteil 143 samt Zwischenstück 69 und
Spannhub von 250 mm jeweils gleich. Weiter betragen Spann-Antriebseinheit 68 können, sobald die Spann-
bei beiden Vorrichtungen 10 und 110 dieGelenkabstän- 40 stange 26 fixiert ist, abgekoppelt werden, so daß am
de der Federanker 28 jeweils 39 mm und diejenigen der Fahrzeug lediglich die das innere Stützenteil 144 und die
Übertragungsglieder 42 jeweils 100 mm, wobei diese Spannstange 26 umfassende Untereinheit verbleibt. Teile aus flachstabförmigen Vergütungsstählen gefer- Diese, im Vergleich mit den Vorrichtungen 10 oder 110
tigt und ihre mit der unterstützten Federwindung 29 zur wesentlich kürzere Untereinheit 26, 144 der Vorrich-
Anlage kommenden Flächen 57,58 bzw, 54 geschliffen 45 tung 140 kann wegen ihres kleinen Raumbedarfs ohne
sind- weiteres über mehrere Stationen hinweg am Fahrzeug
Die im vorigen beschriebenen, erfindungsgemäßen verbleiben. Federspannvorrichtungen 10 und 110 wurden anhand Beim speziell dargestellten Ausführungsbeispiel hat
des Einsatzbeispieis erläutert, bei dem die Spannstange das innere Stützenteil 144 den aus der F i g. 7, auf deren
von »oben« durch eine Karosserie-Aussparung in den 50 diesbezügliche Einzelheiten ausdrücklich verwiesen sei,
Federraum eingeführt und die Feder gegen die ersichtlichen Aufbau: Karosserie gespannt wird, um das zu montierende Teil Eine von der Spannstange 26 in axialer Richtung
bequem in die Karosserie einführen und montieren zu durchsetzte Führungshülse 148 hat einen massiven,
können. Grundsätzlich ist es aber auch möglich, die flanschförmigen Kopf 149, mit dem das Stützenteil 144
Feder 11 gegen den Federteller des einzubauenden Teils 55 an der dem Federteller 141 gegenüberliegenden Seite
vorzuspannen und das Montageteil mit der vorgespann- des Montageteils 142 abstützbar ist. An die Führungs-
icn Feder mittels der Federspannvorrichtung von unten hülse 148 ist eine sich in radialer Richtung erstreckende
her in den Montageraum zu verbringen. Dabei wäre Flanschplatte 151 angesetzt, an die sich in axialer
allerdings die relativ große Baulänge der Vorrichtungen Richtung erstreckende Stützenstäbe 152 und 153
10 und 110 störend und es wäre auch bei abgekoppelter 60 angeschweißt sind. Diese Stützenstäbe sind paarweise
Antriebsvorrichtung 124, wie im Falls dsr Vorrichtung einander diametral gegenüberliegend angeordnet, wo-
110 gemäß Fig.6 vorgesehen, praktisch nicht möglich, bei die beiden Stabpaare jeweils nur durch einen
die nach unten aus der Karoiserie herausragende Stützenstab 152 bzw. 153 repräsentiert sind. An jedem
Vorrichtung 110 während mehrerer aufeinanderfolgen- der beiden Stützenstabpaare 152 bzw. 153 ist eine der
der, an verschiedenen Arbeitsstationen durchzuführen- 65 beiden Sperrklinken 146 und 147 schwenkbar gelagert,
der Arbeitstakte am Fahrzeug zu belassen, was aus deren gemeinsame Schwenkebene eine die zentrale
montagetechnischen Gründen oftmals erforderlich ist. Achse 27 enthaltende Längsmittelebene der Vorrich-
Die F i g. 7 zeigt eine insbesondere für einen solchen tung 140 ist. Die Sperrklinken 146 und 147 sind als
Winkelhebel mit einem in der dargestellten Lage radial nach außen weisenden kurzen Hebelarm 54 und einem sich etwa in axialer Richtung erstreckenden, zum äußeren Stützenteil 143 hin weisenden längeren Hebelarm 156 ausgebildet Zwischen einem zur Längsachse 27 hin flach geneigten inneren Abschnitt 159 bzw. 161 und einem mit ca. 45° steil nach außen hin ansteigenden äußeren Endabschnitt 162 bzw. 163 ihrer aufeinander zuweisenden Innenkanten sind die längeren Hebelarme 156 je mit einer Rastnase 164 bzw. einem Rastvorsprung 166 versehen, die in ihrer dargestellten Eingriffstellung mit zugeordneten Rast-Ausnehmungen 167 bzw. 168 eines am inneren Ende der Spannstange 26 vorgesehenen, massiven Halteblocks 169 diese in der Spannstellung fixieren. Mittels vorgespannter Druck-Wendelfedern 171, die an den radial abstehenden Hebelarmen 154 angreifen, werden die Rastglieder 164, 166 in die dargestellte Eingriffstellung mit den Rastausnehmungen 167, 168 des Halteblocks 169 gehalten, der sich mit radialen Stützflächen 170 bzw. 172 an den radialen Rastkanten 173 bzw. 174 der Rastglieder 164, 166 abstützt Durch axiale Verschiebung an dem äußeren Stützenteil 143 vorgesehener Gleitrollen 175, die an den schräg ansteigenden Anlaufkanten 162 und 163 der Sperrklinken 146 und 147 angreifen, können diese aus ihrer Eingriffstellung mit dem Halteblock 169
der Spannstange 26 ausgerückt werden.
Zur zug-/schubfesten Ankopplung der Spannstange 26 an das Zwischenstück 69 ist beim dargestellten Ausführungsbeispiel der Halteblock 169 mit einer radialen Sackbohrung 176 versehen, in die ein die Ankopplung an das Zwischenstück vermittelnder Querbolzen einführbar ist, z. B. die Kolbenstange eines gestrichelt angedeuteten hydraulischen Zylinders 177, dessen Gehäuse fest mit dem Zwischenstück 69 verbunden ist und radial zwischen den Stützstabpaaren 152 und 153 nach außen ragt.
Wenn, wie im oberen Teil der F i g. 7 dargestellt, das Rastglied als Rastnase 164 ausgebildet ist, an die sich stumpfwinklig die Innenkante 159 des Hebelarms 156 anschließt, kann die Sperrklinke 146 selbsttätig in ihre Sperrstellung einfallen, wenn sich der Halteblock im Verlauf des Spannhubes aus seiner gestrichelt angedeuteten Stellung in die in ausgezogenen Linien dargestellte Stellung bewegt Demgegenüber muß die im unteren Teil der Fig.7 dargestellte Sperrklinke 147 bei einer entsprechenden Hub-Bewegung der Spannstangc 26 mindestens so lange in der ausgerückten Stellung gehalten werden, bis die äußere Stirnkante 178 des Halteblocks 169 die rückwärtige Xante 179 des Rastvorsprungs 166 passiert hat
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen

Claims (15)

Patentansprüche;
1. Federspannvorrichtung zum Vorspannen von Schraubenfedern an Fahrwerksfederungen, insbesondere zum Montieren von Kraftfahrzeugen, bestehend aus
1.1 einer Spannstange, die mit mindestens einem Federanker versehen und gleichachsig zur Schraubenfederachse in die zu montierende Schraubenfeder einführbar ist zum lösbaren Festlegen des Federankers an einer vom Fahrwerks- bzw. Karosseriewiderlager der Schraubenfeder entfernt liegenden Windung dieser Schraubenfeder,
1.2 einem Abstützkörper zum Abstützen der Federspannvorrichtung an dem das Widerlager tragende bzw. bildenden Fahrzeugteil,
U einer Antriebseinrichtung zum Ausführen von Läng^hüben der Spannstange zum Spannen oder Entspannen der Schraubenfeder,
dadurch gekennzeichnet, daß
1.4 die Spannstange (26) einen Spreizkopf (31) trägt, in dem
1.4.1 mindestens drei hebelförraige Federanker (28) schwingenartig in Schwenklagern (43) gelagert sind,
1.4.2 ein Spreizgestänge (32'; 136') angeordnet ist, bestehend aus einer längsverschiebbar in der Spannsäge (26) gelagerten Steuerstange (32; 136) und einem sUtbförmigen Übertragungsglied (42) für jeden Federanker (28), wobei das Übertragungjfpjied mit seinen Enden schwenkbar an der Steuerstange (32; 136) und dem zugehörigen Federanker (28) gelagert ist, und
1.5 eine Antriebseinrichtung für das Spreizgestänge (32'; 136') vorgesehen ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Federanker (28) an ihrem freien Ende eine vorspringende Stütznase haben, deren der unterstützten Federwindung (29) zugekehrte Stützfläche einen geradlinig verlaufenden äußeren Abschnitt (57) und einen glatt an diesen anschließenden konkav gekrümmten inneren Abschnitt (58) aufweist, der dieselbe Krümmung hat, wie die Mantelfläche des Federdrahtes, wobei in der Arbeitsstellung der Federanker (28) der geradlinige Abschnitt (27) radial zur Federlängsachse (27) verläuft und der gekrümmte Abschnitt (58) auf einem dem Spreizwinkel entsprechenden Winkelsektorbereich an der Federwindung (29) satt anliegt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die drei Federanker der Steigung der Federwindung folgend, in Längsrichtung der Vorrichtung (10; 110) um den halben Wert einer mittleren Ganghöhe in axialer Richtung versetzt an dem Spreizkopf (31) angelenkt sind,
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Spreizkopf (31) als ein durch einen die Gelenke der Federanker (28) tragenden Gelenkblock (37) abgeschlossenes Hohlrohr (38) ausgebildet ist, in dem ein Führungsstück (41) verschiebbar geführt ist, an dem mit den Federankern (28) gelenkig verbundene Übertragungsglieder (42) angelenkt sind, und daß der Rohrmantel (38) mit Längsschlitzen (49) versehen ist, durch die die an dem Fflhrungsstück (41) angelenkten Übertragungsglieder (42) und die Federanker (28) in ihrer Arbeitsstellung austreten.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der die Aufspreizbewegung der Federanker (28) begrenzende Anschlag des Spreizkopfes (31) als ein die Verschiebebewegung des Führungsstückes begrenzender »merer Ringfalz (53) des Führungsrohrstückes (38) ausgebildet ist, an dem ein radialer Flansch (52) des Führungsstückes (41) zur Anlage gelangt
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Federanker (28) und/oder die mit diesen gelenkig verbundenen Übertragungsglieder (42) als flachstabförmige Vergütungsstahlteile ausgebildet sind, deren an der unterstützten Federwirkung (29) zur Anlage kommenden Flächen (54,57,58) geschliffen sind.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß zur Antriebskopplung der Spannstange (26) mit der Antriebsvorrichtung (34) ein an dem Abstützkörper (33) verschiebbar geführtes Zwischenstück (69) vorgesehen ist, an dem eine die axiale Steuerbewegung der Steuerstange (32) vermittelnde Steuer-Antriebsvorrichtung (96) vorgesehen ist (F ι g. 4 und 5).
8. Vorrichtung nach Anspruch ?, dadurch gekennzeichnet, daß das Zwischenstück (69) mindestens auf einem Abschnitt seiner Länge als U-Profil (71, 72, 97) ausgebildet ist, innerhalb dessen als Steuer-Antriebsvorrichtung ein Hydraulikzylinder (96) angeordnet ist, dessen Kolbenstange (95) mit der koaxial verlaufenden Steuerstange (32) mittels einer Kugelkupplung (98) koppelbar ist
9. Vorrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß als Zug/Schub-Antriebsvorrichtung ein Hydraulikzylinder (67) vorgesehen ist, dessen Kolbenstange (68) mit dcni Zwischenstück (69) mittels einer T-Nut-Kupplung (83,84) koppelbar ist, deren rechtwinklig zur Längsachse (27) der Vorrichtung (10) verlaufende T-Nut (83) an dem Zwischenstück (69) vorgesehen ist, und deren Nutenstein als eine mit der Kolbenstange (68) zug- und schubfest verbundene Flanschhülse (84) ausgebildet ist (F i g. 4 und 5).
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstützkörper ein langgestrecktes Rohr (112,113) umfaßt, in dem das Verlängerungsrohr (36) der Spannstange (26) teleskopartig verschiebbar geführt ist, und daß die Spann-Antriebsvorrichtung einen Zug/Schub-Spindeltrieb (117,118) umfaßt, dessen mit umkehrbarem Drehsinn antreibbare Gewindespindel (118) das Stützenrohr (112, 113) in axialer Richtung durchsetzt, und dessen Spindelmutter (117) in dem vom Stützrohr (112, 113) aufgenommenen äußeren Endabschnitt (116) des Verlängerungsrohres (36) der Spannstange (26) eingesetzt ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Gewindespindel (118) als von der Steuerstange (136) durchsetzte Hohlspindel ausgebildet ist, und daß die Steuerstangc an einem antriebsseitig aus der Hohlspindel (118) herausragenden Endabschnitt mit einer Handhabe (137) für eine manuelle Betätigung des Ankerkopfes (31) versehen oder mit einer Steuer-Antriebsvorrichtung
koppelbar isL
12. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannstange (16) in der die Feder (11) im gespannten Zustand haltenden Stellung lösbar fixierbar ist, und daß ein die Spann-Antriebsvorrichtung (34) umfassenden Teil (143) des Stützkörpers (142, 143) abkoppelbar ist
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß zur Fixierung der Spannstange (26) eine Rastklinken-Vorrichtung (146, 447) vorgesehen ist, die mindestens eine Rastklinke umfaßt, die mittels einer vorgespannten Feder (171) in eine Eingriffstellung mit einer Rastausnehmung(167,168) eines am antriebsseitigen Ende der Spannstange (26) vorgesehenen Halteßlocks (169) gedrängt ist und — bei angekoppelter Spann-Antriebsvorrichtung — gegen die Wirkung der Feder (171) aus ihrer Eingriffstellung wieder ausrückbar ist.
14. Vorrichtung nach Anspruch 13 in Verbindung mit einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß an dem die Spann-Antriebsvorrichtung tragenden Stützkörperteil (143) ein mittels einer eigenen Antriebsvorrichtung (1-7), gegebenenfalls auch von Hand, in radialer Richtung bewegbarer Querriegel vorgesehen ist, der in eine die Spannstange (26) an die Antriebsvorrichtung koppelnde Eingriffstellung mit dem Halteblock (169) bringbar und zur Abkopplung des Stützkörperteils (143) aus dieser Eingriffstellung ausrückbar ist.
15. Vorrichtung nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, daß die mindestens eine Rastklinke (146,147) eine schräge Anlaufkante (162 bzw. 163) und daß an dem Stützkörperteil (143) ein in axialer Richtung verschiebbares Löseglied, z. B. eine js Rolle vorgesehen ist, durch deren Anlage an der Anlaufkante (162, 163) und weitere zur Sperrklinke (146,147) hin gerichtete Verschiebung die Sperrklinke (146, 147) aus ihrer Eingriffstellung mit dem Halteblock (169) ausrückbar ist.
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