DE3049732C2 - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE3049732C2 DE3049732C2 DE3049732A DE3049732A DE3049732C2 DE 3049732 C2 DE3049732 C2 DE 3049732C2 DE 3049732 A DE3049732 A DE 3049732A DE 3049732 A DE3049732 A DE 3049732A DE 3049732 C2 DE3049732 C2 DE 3049732C2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- resin
- electrical device
- carbon atoms
- atoms
- ratio
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01N—INVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
- G01N33/00—Investigating or analysing materials by specific methods not covered by groups G01N1/00 - G01N31/00
- G01N33/44—Resins; Plastics; Rubber; Leather
- G01N33/442—Resins; Plastics
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01R—MEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
- G01R31/00—Arrangements for testing electric properties; Arrangements for locating electric faults; Arrangements for electrical testing characterised by what is being tested not provided for elsewhere
- G01R31/12—Testing dielectric strength or breakdown voltage ; Testing or monitoring effectiveness or level of insulation, e.g. of a cable or of an apparatus, for example using partial discharge measurements; Electrostatic testing
- G01R31/1227—Testing dielectric strength or breakdown voltage ; Testing or monitoring effectiveness or level of insulation, e.g. of a cable or of an apparatus, for example using partial discharge measurements; Electrostatic testing of components, parts or materials
- G01R31/1263—Testing dielectric strength or breakdown voltage ; Testing or monitoring effectiveness or level of insulation, e.g. of a cable or of an apparatus, for example using partial discharge measurements; Electrostatic testing of components, parts or materials of solid or fluid materials, e.g. insulation films, bulk material; of semiconductors or LV electronic components or parts; of cable, line or wire insulation
-
- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y10—TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
- Y10T—TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER US CLASSIFICATION
- Y10T436/00—Chemistry: analytical and immunological testing
- Y10T436/20—Oxygen containing
-
- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y10—TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
- Y10T—TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER US CLASSIFICATION
- Y10T436/00—Chemistry: analytical and immunological testing
- Y10T436/22—Hydrogen, per se
-
- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y10—TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
- Y10T—TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER US CLASSIFICATION
- Y10T436/00—Chemistry: analytical and immunological testing
- Y10T436/23—Carbon containing
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Health & Medical Sciences (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Medicinal Chemistry (AREA)
- Analytical Chemistry (AREA)
- Biochemistry (AREA)
- General Health & Medical Sciences (AREA)
- Food Science & Technology (AREA)
- Immunology (AREA)
- Pathology (AREA)
- Testing Relating To Insulation (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Bestimmung der Isolierlebensdauer
eines Harzisolators bei einem elektrischen
Gerät durch Messung des oxidativen Abbaus des Harzisolators
im Laufe der Zeit.
Auf diese Weise wird der Grad der Zerstörung durch oxidativen
Abbau des Harzisolators und damit die mögliche Lebensdauer
des Harzisolators und letztendlich auch des elektrischen
Gerätes bestimmt.
In Elektrogeräten wendet man feste, flüssige oder gasförmige
Isolatoren an. In den meisten Fällen werden feste Isoliermaterialien,
und zwar solche auf Basis von Kunstharzen, insbesondere
organischen hochmolekularen Materialien, verwendet.
Im Laufe der Zeit unterliegen diese Isoliermaterialien einer
elektrischen oder mechanischen Zerstörung und einem thermisch
oxidativen Abbau. Dadurch verringern sich die Isoliereigenschaften
des Isolators und schlimmstenfalls findet ein elektrischer
Kurzschluß in dem elektrischen Gerät statt. Ist
ein solcher Kurzschluß erst eingetreten, dann ist damit eine
gewisse Gefahr verbunden und es kostet Geld und Zeit, das
Gerät zu reparieren. Es besteht deshalb ein erhebliches Bedürfnis
nach einem Verfahren, mit dem man die Isolierlebensdauer
eines Harzisolators bei einem elektrischen Gerät feststellen
kann, um sicherzustellen, daß, bevor ein Kurzschluß
eintritt, das Gerät aus dem Verkehr gezogen wird bzw. eine
neue Harzisolierung eingesetzt wird.
Bei einem flüssigen Isoliermaterial kann man den Abbau des
Isoliermaterials mit einem hochempfindlichen Gasanalysator
feststellen. Dies gilt auch für gasförmige Isoliermaterialien.
Bei festen Isoliermaterialien lassen sich jedoch nicht-gasförmige
Abbauprodukte messen, um dadurch den Grad des Abbaus
bzw. der Zerstörung des Isolators festzustellen. Man
hat bereits zur Bestimmung der Lebensdauer einer Isolierung
in einem elektrischen Gerät ein Verfahren entwickelt, bei
dem man beispielsweise den Isolierwiderstand oder die dielektrischen
Eigenschaften gemessen hat. Diese Eigenschaften
entsprechen jedoch nicht den Kurzschlußeigenschaften
in einem elektrischen Gerät.
Da die Lebensdauer einer Isolierung in einem elektrischen
Gerät von der Kurzschlußspannung abhängt, ist es unter
den gegenwärtigen Bedingungen nicht möglich, die Lebensdauer
einer Isolierung eines elektrischen Gerätes in
üblicher Weise zu bestimmen.
Aus der US 38 68 221 ist eine Vorrichtung bekannt, mit
welcher man den Abbau von stabilisierten Polymeren durch
Wärme und Oxidation messen kann. Diese Messung dient vor
allen Dingen zur Überprüfung der Eignung von Stabilisatoren
hinsichtlich der Verhinderung oder Verzögerung eines
thermisch oxidativen Abbaus. Weiterhin ist aus der
GB 8 88 443 ein Testverfahren für Isoliermaterialien
bekannt, bei dem man nach einer längeren elektrischen
Beanspruchung die auf einem solchen Isoliermaterial entwickelten
Oberflächenströme mißt.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren zur Bestimmung
der Isolierlebensdauer eines Harzisolators bei
einem elektrischen Gerät durch Messung des oxidativen
Abbaus des Harzisolators im Laufe der Zeit zur Verfügung
zu stellen.
Die vorstehend genannte Aufgabe wird durch ein Verfahren
gemäß dem Patentanspruch 1 gelöst.
Es wurde festgestellt, daß das Verhältnis der Anzahl der
Wasserstoffatome zu der Anzahl der Kohlenstoffatome oder
das Verhältnis der Anzahl der Sauerstoffatome zu der Anzahl
der Kohlenstoffatome sich im Laufe der Betriebszeit
eines in einem elektrischen Gerät verwendeten Isoliermaterials
verändert, und daß man diese Veränderung in Relation
zu der Abnahme der Kurzschlußspannung setzen kann.
Fig. 1 zeigt den Veränderungsgrad
in der Isolierkurzschlußspannung
an einem Teststück zu der thermisch oxidativen
Zerstörungszeit an.
Fig. 2 zeigt
das Verhältnis der Anzahl der Wasserstoffatome
zu der Anzahl der Kohlenstoffatome in einem
Überwachungsharzstück in bezug auf die thermisch
oxidative Zerstörungszeit an.
Fig. 3 zeigt das Verhältnis
der Anzahl der Sauerstoffatome zu der
Anzahl der Kohlenstoffatome in einem Überwachungsharzstück
in bezug auf die thermisch
oxidative Zerstörungszeit an.
Die Zerstörung der Isolierung bei einem elektrischen Gerät
ist im wesentlichen auf den thermisch oxidativen Abbau
des Harzisolators zurückzuführen. Organische hochmolekulare
Verbindungen, die hauptsächlich als Harzisolatoren
in Frage kommen, bestehen hauptsächlich aus Kohlenstoffatomen
(C) und Wasserstoffatomen (H) und
gegebenenfalls geringen Mengen an Sauerstoffatomen (O)
und Stickstoffatomen (N). Durch den thermisch oxidativen
Abbau im Laufe der Zeit werden Doppelbindungen in
dem Harz ausgebildet, und weiterhin können sich an diesen
Doppelbindungen durch Oxidation Sauerstoffatome
binden. Bei dem thermisch oxidativen Abbau nimmt die
Anzahl der Wasserstoffatome in bezug auf die Anzahl
der Kohlenstoffatome ab und die Anzahl der Sauerstoffatome
in bezug auf die Anzahl der Kohlenstoffatome nimmt
zu.
Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren wird eine geeignete
Anzahl von Überwachungsstücken, die aus dem gleichen
Material hergestellt sind wie das in dem elektrischen Gerät
als Isolator verwendete Harz, abnehmbar auf dem elektrischen
Gerät angebracht, bevor das letztere in Betrieb
genommen wird. Das oder die Harzstücke können dann in
geeigneten Zeitabständen abgenommen werden und dann wird
das Verhältnis der Wasserstoffatome zu der Anzahl der
Kohlenstoffatome oder das Verhältnis der Anzahl der Sauerstoffatome
zu der Anzahl der Kohlenstoffatome in dem
als Probe entnommenen Harzstück gemessen. Statt eines
Überwachungsharzstückes kann man auch direkt aus dem
Isoliermaterial eine Probe entnehmen, wobei man das
bei der Probenahme entstandene Defekt dann zweckmäßigerweise
durch ein entsprechendes Isoliermaterial wiederauffüllt.
Nachfolgend wird die Erfindung genau unter Bezugnahme auf
Beispiele beschrieben, bei denen ein typisches Epoxyharz
als wärmehärtbares Harz in einem elektrischen Gerät
verwendet wird.
Ein Papier aus einem aromatischen Polyamid wurde um
einen Eisenkern gewickelt und durch Umwickeln mit Glasband
fixiert. Darauf wurde im Vakuum eine Imprägnierung
mit einem niedrig viskosen Epoxyharz aufgebracht und
bei 135°C im Elektroofen gehärtet unter Erhalt eines
Teststückes.
Der vorerwähnte Epoxylack wurde zwischen zwei Glasplatten
gegossen und unter den gleichen Herstellungsbedingungen
wie bei der Herstellung des vorerwähnten Teststückes
erwärmt und gehärtet, wobei man eine Harzplatte von
1 mm Dicke erhielt. Von dieser Harzplatte wurden einige
Überwachungsharzstücke von 1 × 10 × 22 mm abgeschnitten.
Die Teststücke und die Harzstücke wurden in einen Elektroofen
bei Temperaturen von 180°C, 210°C bzw. 233°C einem
thermisch oxidativen Abbau unterworfen.
Nachdem eine gewisse Zeit vergangen war, wurden 5 Probestücke
aus dem Ofen entnommen und die Kurzschlußspannungen
mit 1 KV (Wechselstrom) bei Raumtemperatur an der Luft
gemessen. Gleichzeitig wurden die Überwachungsharzstücke
aus dem Ofen entnommen und pulverisiert. Eine
gewisse Menge der so pulverisierten Überwachungsharzstücke
wurde mit einem Elementanalysator analysiert, um das Gewicht
der Wasserstoffatome und das Gewicht der Kohlenstoffatome
zu messen. Diese Gewichte wurden durch das Atomgewicht
1,006 g von Wasserstoff und das Atomgewicht
12,011 g von Kohlenstoff dividiert, um die Anzahl der
Wasserstoffatome und die Anzahl der Kohlenstoffatome
zu erhalten, und dadurch wurde das Verhältnis (H/C)
der Anzahl der Wasserstoffatome zu der Anzahl der Kohlenstoffatome
berechnet. Die Kurzschlußspannung wurde mit
dem Anfangswert standardisiert.
Die Veränderungen des Veränderungsgrades (v) bei den
Teststücken durch die Zeit des thermisch oxidierten
Abbaus werden in Fig. 1 gezeigt, wo v = die Kurzschlußspannung
nach dem thermischen Abbau/Anfangskurzschlußspannung
ist.
Die Beziehung zwischen dem Verhältnis (H/C) der Anzahl
der Wasserstoffatome zu der Anzahl der Kohlenstoffatome
bei dem Überwachungsharzstück und die thermisch oxidative
Abbauzeit werden in Fig. 2 gezeigt.
Aus den Fig. 1 und 2 geht hervor, daß die Veränderung
der Kurschlußspannung bei dem Teststück mit der thermisch
oxidativen Abbauzeit die gleiche Tendenz zeigt wie die
Veränderung des Verhältnisses (H/C) die Anzahl der Wasserstoffatome
zu der Anzahl der Kohlenstoffatome in dem
Harzstück, das als Überwachungsmaterial verwendet wird
und die Zerstörung der Isolierung in dem Teststück kann
aus dem Verhältnis der Anzahl der Wasserstoffatome zu
der Anzahl der Kohlenstoffatome in dem Überwachungsharzstück
bestimmt werden. Bestimmungsgemäß wird die Isolierlebensdauer
des Teststückes beendet, wenn die Kurzschlußspannung
in dem Teststück um die Hälfte des Anfangswertes
verringert ist, denn wenn die Teststücke das
Ende der Isolierlebensdauer bei 180°C, 210°C bzw. 230°C
erreichen, beträgt das Verhältnis (H/C) der Anzahl der
Wasserstoffatome zu der Anzahl der Kohlenstoffatome in
allen Fällen etwa 1,05. Daraus geht hervor, daß die Verhältnisse
(H/C) nicht von den Temperaturen abhängen.
Infolgedessen kann die Isolierlebensdauer bei einem elektrischen
Gerät aus dem Verhältnis (H/C) der Anzahl der
Wasserstoffatome zu der Anzahl der Kohlenstoffatome bei
einem Überwachungsharzstück, das auf dem elektrischen Gerät
angebracht ist, bestimmt werden.
Das erfindungsgemäße Verfahren macht von Elementen Gebrauch,
nämlich den Kohlenstoffatomen und den Wasserstoffatomen,
die in allen organischen Materialien vorhanden
sind, und beruht auf deren Veränderung aufgrund eines
oxidativen Abbaus. Deshalb könnten anstelle
des verwendeten Epoxyharzes in dem vorherigen
Beispiel zahlreiche wärmehärtbare Harze, wie
Polyesterharze, Polyamidharze und Polyamidimidharze
und auch in der Wärme weich werdende Harze und andere
organische Materialien als Überwachungsharzstücke
verwendet werden.
Die Konfiguration der Überwachungsharzstücke ist nicht
auf die in dem vorerwähnten Beispiel beschränkt; d. h.
daß man es in jeder gewünschten Form, z. B. als Teilchen,
als Pulver oder als Granulat verwenden kann. Weiterhin
können mit dem Harz organische Füllstoffe oder andere
Füllstoffe vermischt sein.
Bei dem vorerwähnten Beispiel sind die Überwachungsharzstücke
auf dem elektrischen Gerät zuvor angebracht worden.
Wenn aber beispielsweise eine geringe Menge (beispielsweise
2 mg) des Harzes aus der Oberfläche eines Harzisolators,
der den Isolierteil in einem elektrischen Gerät
ausmacht, als Probe entnommen wird und dabei die Isolierung
in dem elektrischen Gerät nicht verletzt wird, kann die
Messung des Verhältnisses der Anzahl der Wasserstoffatome
zu der Anzahl der Kohlenstoffatome bei einem so als Probe
entnommenen Harz und die Bestimmung der Isolierlebensdauer
in gleicher Weise wie bei dem vorher angegebenen Beispiel
erfolgen. Obwohl die Menge des von der Oberfläche des
Harzisolators bei dem elektrischen Gerät entnommenen Harzes
sehr gering ist, sollte man aus Sicherheitsgründen den
Teil, den man von dem Harz als Probe entnommen hat, durch
ein Harz, das bei Raumtemperatur härtet, ersetzen.
Man nimmt an, daß der thermisch oxidative Abbau bei einem
Harzisolator dadurch bedingt ist, daß die Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindungen
in dem Molekül gespalten werden und Wasserstoffatome
abgetrennt werden, so daß sich in dem Molekül
Doppelbindungen bilden und die gebildeten Doppelbindungen
werden dann durch den Luftsauerstoff angegriffen und
dadurch werden Sauerstoffatome daran gebunden. Als Ergebnis
des thermisch oxidativen Abbaus nimmt die Anzahl der
Wasserstoffatome in bezug auf die Anzahl der Kohlenstoffatome
ab, d. h. daß die Anzahl der Sauerstoffatome in bezug
auf die Anzahl der Kohlenstoffatome zunimmt. Deshalb kann
man die Isolierlebensdauer bewerten, indem man das Verhältnis
der Anzahl der Sauerstoffatome zu der Anzahl der Kohlenstoffatome
anstelle des Verhältnisses der Anzahl der Wasserstoffatome
zu der Anzahl der Kohlenstoffatome mißt.
Die gemäß Beispiel 1 hergestellten Überwachungsharzstücke
wurden in Elektroöfen von 180°C, 210°C und 230°C gelegt
und einem thermisch oxidativen Abbau unterworfen. Nachdem
eine gewisse Zeit vergangen war, wurden die Überwachungsharzstücke
herausgenommen und pulverisiert. Eine bestimmte
Menge der so pulverisierten Harzstücke wurden zur Messung des Gewichtes
der Wasserstoffatome und der Kohlenstoffatome analysiert.
Das Gewicht der Sauerstoffatome erhielt man, indem
man das Gewicht der Wasserstoffatome und Kohlenstoffatome
von dem für die Analysierung verwendeten Harz abzog.
Das Gewicht der Kohlenstoffatome und das Gewicht der Sauerstoffatome
wurde durch das Atomgewicht des Kohlenstoffs
von 12,011 g und das Atomgewicht des Sauerstoffes von
16,000 g dividiert, wodurch man die Anzahl der Kohlenstoffatome
bzw. die Anzahl der Sauerstoffatome erhielt und daraus
wurde das Verhältnis (O/C) der Anzahl der Sauerstoffatome
zu der Anzahl der Kohlenstoffatome berechnet. Die Beziehung
zwischen dem Verhältnis (O/C) der Anzahl der Sauerstoffatome
zu der Anzahl der Kohlenstoffatome in dem Überwachungsharzstück
und der Zeit für den thermisch oxidativen Abbau
wird in Fig. 3 gezeigt.
Die Veränderung der Kurzschlußspannung bei dem Probestück
mit der thermisch oxidativen Abbauzeit im Beispiel
1 wird in Fig. 1 gezeigt. Aus einem Vergleich von Fig. 1
mit Fig. 3 geht hervor, daß die Kurve in Fig. 3 zunehmende
Veränderungen im Vergleich zu den abnehmenden Veränderungen
der Kurve in Fig. 1 zeigt. Man kann also erkennen, daß der
Isolierungsbau in dem Teststück (entsprechend dem in
einem wirklichen elektrischen Gerät) aus dem Verhältnis
des Überwachungsharzstückes berechnet werden kann. Bestimmungsgemäß
endet die Isolierlebensdauer des Teststückes,
wenn die Kurzschlußspannung in dem Teststück
auf die Hälfte des Anfangswertes gesunken ist, wobei,
wenn die Teststücke ihre Isolierlebensdauern bei 180°C,
210°C bzw. 230°C erreichen, das Verhältnis (O/C) der
Anzahl der Sauerstoffatome zu der Anzahl der Kohlenstoffatome
in dem Überwachungsharzstück in allen Fällen etwa
0,55 beträgt. Infolgedessen kann man die Isolierlebensdauer
eines elektrischen Gerätes aus dem Verhältnis (O/C) der
Anzahl der Sauerstoffatome zu der Anzahl der Kohlenstoffatome
in dem Überwachungsharzstück, das auf dem elektrischen
Gerät angebracht ist, berechnen.
Claims (3)
1. Verfahren zur Bestimmung der Isolierlebensdauer eines
Harzisolators bei einem elektrischen Gerät durch Messung
des oxidativen Abbaus des Harzisolators im Laufe der
Zeit, dadurch gekennzeichnet, daß man ein Stück aus dem
Harzisolator des elektrischen Gerätes als Probe
entnimmt, das Verhältnis der Anzahl der Wasserstoffatome
zu der Anzahl der Kohlenstoffatome oder das Verhältnis
der Anzahl der Sauerstoffatome zu der Anzahl der
Kohlenstoffatome in dem als Probe entnommenen Harzstück
mißt, das Ergebnis in Beziehung zu den Werten beim nicht
abgebauten Harzisolator setzt und so den Grad der
Zerstörung durch oxidativen Abbau und damit die mögliche
Lebensdauer des Harzisolators bestimmt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß ein Überwachungsharzstück, das
dem Harz des Harzisolators in dem elektrischen Gerät
entspricht, auf dem elektrischen Gerät angebracht und
zur Bestimmung der Isolierlebensdauer dann abgenommen
wird.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß eine Vielzahl von Überwachungsharzstücken
auf dem elektrischen Gerät angebracht ist.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP9628479A JPS5618765A (en) | 1979-07-25 | 1979-07-25 | Insulation life estimation of electric appliance |
| JP12835579A JPS5651680A (en) | 1979-10-03 | 1979-10-03 | Estimating method for insulation life of electric apparatus |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3049732A1 DE3049732A1 (en) | 1982-03-04 |
| DE3049732C2 true DE3049732C2 (de) | 1990-06-13 |
Family
ID=26437508
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE803049732A Granted DE3049732A1 (en) | 1979-07-25 | 1980-07-18 | Method of estimating life of insulation for electric device using resin insulator |
Country Status (5)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US4396719A (de) |
| EP (1) | EP0036023B1 (de) |
| DE (1) | DE3049732A1 (de) |
| GB (1) | GB2067287B (de) |
| WO (1) | WO1981000306A1 (de) |
Families Citing this family (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| RU2234072C2 (ru) * | 2002-09-05 | 2004-08-10 | 25 Государственный научно-исследовательский институт Министерства обороны Российской Федерации (по применению топлива, масел, смазок и специальных жидкостей - ГосНИИ по химмотологии) | Способ оценки состояния резиновых уплотнительных колец трубного соединения |
| RU2272270C1 (ru) * | 2004-08-03 | 2006-03-20 | Федеральное государственное унитарное предприятие "25 Государственный научно-исследовательский институт Министерства обороны Российской Федерации (по применению топлив, масел, смазок и специальных жидкостей-ГосНИИ по химмотологии)" | Способ определения остаточного ресурса резиновых уплотнительных колец, используемых в соединениях нефтепродуктопроводов |
| RU2313789C1 (ru) * | 2006-03-27 | 2007-12-27 | Федеральное государственное унитарное предприятие Производственное объединение "Электрохимический завод" | Способ изготовления и контроля качества резинотехнических изделий для газовой центрифуги и коммуникаций каскада газовых центрифуг |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB888443A (en) * | 1959-07-23 | 1962-01-31 | Electr & Allied Ind Res Ass | Testing insulating materials |
| US3868221A (en) * | 1973-08-31 | 1975-02-25 | Bell Telephone Labor Inc | Method and apparatus for degradation testing of stabilized polymers |
Family Cites Families (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2652340A1 (de) * | 1976-11-17 | 1978-05-18 | Metallgesellschaft Ag | Verfahren und vorrichtung zur pruefung der thermischen stabilitaet von polyvinylchlorid |
| US4149161A (en) * | 1976-12-16 | 1979-04-10 | Westinghouse Electric Corp. | Protecting electrical apparatus with gas generating compounds |
-
1980
- 1980-07-18 GB GB8108192A patent/GB2067287B/en not_active Expired
- 1980-07-18 WO PCT/JP1980/000161 patent/WO1981000306A1/ja not_active Ceased
- 1980-07-18 US US06/253,765 patent/US4396719A/en not_active Expired - Fee Related
- 1980-07-18 DE DE803049732A patent/DE3049732A1/de active Granted
-
1981
- 1981-02-09 EP EP80901332A patent/EP0036023B1/de not_active Expired
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB888443A (en) * | 1959-07-23 | 1962-01-31 | Electr & Allied Ind Res Ass | Testing insulating materials |
| US3868221A (en) * | 1973-08-31 | 1975-02-25 | Bell Telephone Labor Inc | Method and apparatus for degradation testing of stabilized polymers |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| EP0036023A4 (de) | 1982-01-08 |
| WO1981000306A1 (fr) | 1981-02-05 |
| GB2067287A (en) | 1981-07-22 |
| DE3049732A1 (en) | 1982-03-04 |
| EP0036023B1 (de) | 1985-10-23 |
| US4396719A (en) | 1983-08-02 |
| GB2067287B (en) | 1983-11-30 |
| EP0036023A1 (de) | 1981-09-23 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3049940C2 (de) | ||
| Ruschau et al. | 0–3 ceramic/polymer composite chemical sensors | |
| DE69409614T2 (de) | Elektrischer Widerstand | |
| EP0021291A1 (de) | Mengendurchflussmesser | |
| Field | The formation of ionized water films on dielectrics under conditions of high humidity | |
| DE2702189A1 (de) | Kuevette fuer die flammenlose atom- absorptions-spektroskopie | |
| DE1133444B (de) | Beschichteter polymerer thermoplastischer Film fuer elektrische Isolationszwecke | |
| EP1297580A1 (de) | Thermoelektrisches bauelement | |
| EP0046989A2 (de) | Selektiver Dünnschicht-Gassensor hoher Empfindlichkeit und Stabilität zum Nachweis und zur Messung von gasförmigen Kohlenwasserstoff-Verunreinigungen in der Luft auf der Basis von Wolframoxid (WOx)-Halbleitern, sowie ein Verfahren zu seiner Herstellung | |
| DE4026061C1 (de) | ||
| CH493909A (de) | Verfahren zur Herstellung eines elektrischen Schichtwiderstandes | |
| DE2841889A1 (de) | Vorrichtung zur messung des fuellstandes in einem mit fluessigkeit zumindest teilweise gefuellten behaelter | |
| Rajan et al. | Investigations of copper sulfide diffusion into paper insulation of transformers | |
| DE3049732A1 (en) | Method of estimating life of insulation for electric device using resin insulator | |
| DE3522084A1 (de) | Elektrisch isolierende, gut waermeleitende kunststoffmasse mit als fuellstoff enthaltenen aluminiumpulverpartikeln sowie ein verfahren zu ihrer herstellung | |
| DE19546164C2 (de) | Temperaturfühler | |
| DE2826803C3 (de) | Kohleschichtwiderstand | |
| DE60219742T2 (de) | Abschirmvorrichtung für Rogowski-Strommessanordnung | |
| DE2342070C3 (de) | Verfarhen zur Herstellung einer für dauernde Temperaturbeanspruchung über 250 C geeigneten Wicklungsisolation für eine elektrische Maschine | |
| DE102019007455A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Schichtdickenmessung an dreidimensionalen technischen Objekten | |
| AV et al. | A technique for the condition monitoring of outdoor polymeric insulators made of micro/nano dielectric weathershed material | |
| DE102021209276A1 (de) | Glimmschutzsystem, elektrische Maschine und Verwendung des Glimmschutzsystems in einer elektrischen Maschine | |
| da Costa et al. | In situ electrical resistivity of thin-film β-NiAl under Ar irradiation at 77 K | |
| DE102008046319B3 (de) | Resistiver Sensor zur Messung der Temperatur oder infraroter Strahlung und Verfahren zu dessen Herstellung | |
| DE102023104467A1 (de) | Keramisches Bauelement und Verfahren zur Herstellung eines keramischen Bauelements |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |