DE306048C - - Google Patents
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- DE306048C DE306048C DENDAT306048D DE306048DA DE306048C DE 306048 C DE306048 C DE 306048C DE NDAT306048 D DENDAT306048 D DE NDAT306048D DE 306048D A DE306048D A DE 306048DA DE 306048 C DE306048 C DE 306048C
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D21—PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
- D21F—PAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
- D21F1/00—Wet end of machines for making continuous webs of paper
- D21F1/48—Suction apparatus
Landscapes
- Paper (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Beim Arbeiten mit der Vorrichtung nach Patent 294415 wird· eine aus entsprechend
hergerichteten Stoffen oder Stoffgemischen bestehende Stoffbahn hergestellt.und zwischen
endlosen, umlaufenden, wasserdurchlässigen Leitbändern, wie z. B. Sieben, Filzen o. dgl.
und zwischen denselben mitlaufenden, die Stoffbahn seitlich abgrenzenden oder in
der Breite in mehrere schmälere Stoffbahnen
trennenden, endlosen Begrenzungsbändern unter Einwirkung von auf die Siebe oder.
Filze o. dgl. wirkenden Preß vorrichtungen (ζ. B. Preßwalzen) entwässert. . Die so entstandenen
Stoffbahnen werden alsdann zwecks ihrer Weiterbehandlung in bekannter 'Weise,
z.B. mittels eines oder mehrerer in der Re-.
gel direkt an die Entwässerüngsyorrichtungen anschließend angeordneten Quersehneiders
u. dgl. an sich bekannter Art, in Platten ent-
so sprechender Größe abgeteilt.
Im Verlaufe der Bildung und der Entwässerung,
der Stoffbahnen entstehen nun sowohl zwischen den die Stoffbahnen seitlich einschließenden Begrenzungsmitteln bzw. Be-
grenzungsbändern und den dazwischen laufenden Stoffbahnen, als auch in den Zwischen
räumen zwischen den evtl. stellenweise ohne seitliche Begrenzungen laufenden Stoffbahnen nach und nach Ansammlungen, von :
.aus den Stoffbahnen ausgepreßter Flüssigkeit, z.B. Abwasser, die bei gegebenenfalls
vorkommendem Nachlassen der Pressung oder aus sonstigen Gründen wieder in die bereits
behandelten Stoffbahnen eindringen und leicht Veranlassung zur Störung bzw. Beschädigung
der Ränder der erzeugten Stoffbahnen geben können. . ι :
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Ausgestaltung der . Vorrichtung
nach Patent 294415, durch welche dieser
Übelstand vermieden wird. ι Die Erfindung y '
kennzeichnet sich im wesentlichen dadurch, . daß an bestimmten Stellen zweckentsprechend
angeordnete und gebaute Absaugvorrichtung gen vorgesehen sind, um die sich zwischen
oder neben den (gegebenenfalls einzeln ohne seitliche Begrenzungsbänder laufenden) Stoffbahnen
bildenden Flüssigkeitsansammlungen' zu entfernen, bzw. die gegebenenfalls durch
letztere entstehenden Beschädigungen der entwässerten-Stoffbahnen zu vermeiden. .
, Die Zeichnung stellt schematisch einige Ah-
Ordnungsbeispiele solcher Absaugvorrichtungen in den Fig. i, 3 und S im Aufriß und in
den Fig. 2, 4 und 6 in aufrechten Querschnitten dar.
In diesen Figuren'bezeichnen c und d die
endlosen umlaufenden/ wasserdurchlässigen Leitbänder, z. B. Siebe, Filze o. dgl., und a, b
die Preßvorrichtungen bzw. Walzenpaare. Die aus den Stoffzuführungen bzw. deren
Verteiler oder Verteilern ausgetretenen und zu entwässernden Stoffbahnen sind mit g und
die zur seitlichen Begrenzung der Stoffbahnen g dienenden, mitlaufenden Begrenzungsbänder sind mit h bezeichnet.
Nach vorliegender Erfindung sind nun an bestimmten Stellen Saugvorrichtungen 5" zur
Entfernung der ausgepreßten und sich neben den Begrenzungsbändern h oder in den Zwi-
* schenräumen zwischen den stellenweise ohne Verwendung von· Begrenzungsbändern im Abstand
laufenden Stoffbahnen ansammelnden Flüssigkeit vorgesehen.
Die Fig. ι und 2 zeigen in Seitenansicht und Querschnitt "ein Anordnungsbeispiel, bei
welchem eine Absaugvorrichtung 5 am Anfang der Preß vorrichtungen a, b angeordnet
^ist. Hierbei wird eine sogenannte maschinenbreite Stoffbahn g entwässert, wobei dann nur
. die zwischen derselben und ihren seitlichen Begrenzungsbändern h und die sich naturgemäß
nach und nach auch unter- oder außerhalb der Begrenzungsbänder auf den durchlässigen
Bändern c, d ansammelnde aus der Stoffbahn gepreßte Flüssigkeit zu entfernen
bzw. wegzusaugen ist. Auf dem unmittelbar unterhalb der Stoffbahn g befindlichen Teil
braucht die Saugvorrichtung keine Saugwirkung auszuüben, da eine solche unnötig und
für die Plattenbildung unter Umständen eher nachteilig werden kann.
Die Fig. 3 und 4 zeigen ein Ausführungsbeispiel, bei welchem eine Saugvorrichtung 5
zwischen die vorgesehenen Gruppen von Auspreßvorrichtungen a, b eingeschaltet ist. Es
werden-bei diesem Beispiele, wie aus Fig. 4 ersichtlich, drei Stoffbahnen g unter Mitwirkung
von dazwischen und seitlich angeordneten mitlaufenden Begrenzungsbändern h behandelt.
Auch in diesem .Falle hat die Saug-
50. vorrichtung S nur auf den neben bzw. außerhalb der eigentlichen Stoffbahnen g befindlichen
Teilen wirksam zu sein, so daß sie nur
■ dort, bzw. unter den Begrenzungsbändern mit Saugöffnungen s versehen ist, wie dies in
Fig. 4 schematisch angedeutet erscheint.
'. Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig, 5 und 6 ist eine Saugvorrichtung S am Anfang,
d. h. vor, und eine zweite Saugvorrichtung S"1
zwischen bzw. hinter den vorgesehenen Auspreßvorrichtungen a, b angeordnet. Die Saugvorrichtung
S1 befindet sich z. B. an einer Stelle, wo drei Stoffbahnen g gegebenenfalls
ohne Mitwirkung von Begrenzungsbändern behandelt werden. In diesem Falle haben
beide Saugvorrichtungen i" und S1, nachdem
auch bei der ersten noch keine Begrenzungsbänder angeordnet sind, nur die sich neben
bzw. zwischen und neben den einzelnen Stoffbahnen bildenden Flüssigkeitsansammlungen
zu entfernen; sie sind daher auch nur an diesen Stellen wirksam bzw. mit Saugöffnungen
versehen.
Solche Absaugvorrichtungen lassen sich also je nach Wahl oder Bedarf in beliebiger
Zahl oder Anordnung bzw. Reihenfolge auf der Durchlauf strecke zwischen ■ Stoffzuführvorrichtung
und dem Stoffbahnaustritt aus den Auspreßvorrichtungen, gegebenenfalls sogar noch hinter, d. h. nach der letzten Auspreßvorrichtung
bzw. -dem letzten Walzenpaar a, b der Entwässerungsmaschine anbringen.
Bei den dargestellten Ausführungsbeispielen sind durchwegs nach unten wirkende Saugvorrichtungen
S, S1 veranschaulicht. Es können aber je nach Umständen auch nach oben
wirksame Saugvorrichtungen zur Anwendung kommen.
Als Absaugvorrichtungen können namentlieh
die an sich bekannten Saugkästen, Saugwalzen u. dgl., wie solche z. B. in der Papier-
und Pappenfabrikation Anwendung finden, zur Verwendung kommen, jedoch mit dem Unterschiede, daß dieselben im vorliegenden
Falle nicht zum Aussaugen von Flüssigkeiten aus den Stoffbahnen oder Stofflagenbahnen,
sondern lediglich zum Entfernen bzw. Weg^
saugen der sich seitlich derselben nach und nach bildenden Ansammlungen von aus den Stoffbahnen oder Stoff lagenbahnen ausgepreßter
Flüssigkeit bestimmt und eingerichtet bzw. wirksam sind. Ein Aussaugen von Flüssigkeit (z.B. Wasser) aus den Stoffbahnen
selbst soll im Gegensatz zur bisher üblichen Arbeitsweise der bekannten Sauger
vermieden werden, und zwar auch zur Vermeidung von Stoff- oder Materialabgängen mit
dem sogenannten Abwasser oder Siebwasser bei etwa vorkommender Saugwirkung der Sauger auf die Stoffbahnen selbst.
Die Anwendung einer oder mehrerer nach
oben oder nach unten wirkender Saugvorrichtungen ist an sich nicht neu, sondern längst
bekannt. Neuartig ist dagegen die Anwendung von Saugern mit der dargelegten Ausbildung,
Wirkungsweise und Zweckbestimmung, welche von derjenigen der bisher bekannten
bzw. angewendeten gänzlich verschieden ist. ' ·
Die auf der Entwässerungsmaschine er-t iao
zeugten und auf einen gewünschten Grad entwässerten Stoffbahnen werden nach dem Verlassen
der Auspreßvorrichtungen, ζ-. Β. der : Walzenpaare 'ä, b, durch entsprechende Querteilung,
ζ. B. mittels am zweckmäßigsten unmittelbar an dje letzten Entwässerungsyorrichtungen
anschließender Querschneidvorrichtungen o. dgl., die in der Zeichnung als an
sich bekannte Einrichtung nicht aufgenommen
ίο sind, in Formate oder Tafeln, sogenannte.
Stoffplatten getrennt, die dann der jeweiligen üblichen Weiterbehandlung, z. B. hydraulische
Auspressung u. dgl., unterworfen werden. Die.se Formate können je nach Wahl der
Breite der erzeugten Stoffbahnen und nach Einstellung der Schnittlänge (in der Laufrichtung
der Maschine) der Querschneidvorrichtung ein Ein- oder vorzugsweise Mehrfaches
der im Verlaufe der Weiterbehandlung noch daraus herzustellenden fertigen Plätten resp.
Plattenformate sein. Dadurch wird z.B. die Möglichkeit geboten, die endgültige Teilung
der großen Platten in die fertigen Platten auf den Schluß der Plattenerzeugung bzw. bis
nach dem hydraulischen Auspressen zu verlegen. Die Folge davon ist eine, bedeutende
Vereinfachung der Vorrichtungen bei der Weiterbehandlung der vom Querschneider ,
kommenden Stoffplatten.
Claims (2)
1. Vorrichtung zum Entwässern von Papierstoff o. dgl. in Bähnenform zwischen
endlosen, umlaufenden Sieben mit die Stoffbahn seitlich abgrenzenden oder in der Breite in mehrere schmälere Stoffbahnen
trennenden, endlosen, mitlaufenden .· Begrenzungsbändern nach Patent 294415,
dadurch gekennzeichnet, daß eine oder mehrere in beliebiger Reihenfolge nacheinander
angeordnete Saugvorrichtungen (S, S1) nach Art der· gebräuchlichen Saugkästen, Saugwalzen ö. dgl. vorgesehen
sind, welche lediglich neben oder zwischen 45 ' den Stoffbahnen (g), nicht aber auf diese
selbst zur Wirkung gelangen.
2. Vorrichtung nach Patentanspruch:, dadurch gekennzeichnet, daß die Absaugvorrichtungen (S, S1) lediglich an den den
Begrenzungsbändern (h) bzw. an den den Stellen neben oder zwischen den Stoffbahnen
gegenüberliegenden Teilen mit Saugöffnungen (s) avisgestattet sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE306048C true DE306048C (de) |
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ID=559503
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE306048C (de) |
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