DE306437C - - Google Patents

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DE306437C
DE306437C DENDAT306437D DE306437DA DE306437C DE 306437 C DE306437 C DE 306437C DE NDAT306437 D DENDAT306437 D DE NDAT306437D DE 306437D A DE306437D A DE 306437DA DE 306437 C DE306437 C DE 306437C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H5/00Drafting machines or arrangements ; Threading of roving into drafting machine
    • D01H5/18Drafting machines or arrangements without fallers or like pinned bars
    • D01H5/22Drafting machines or arrangements without fallers or like pinned bars in which fibres are controlled by rollers only

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

LJTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 25. AUGUST 1919.
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
-JVr 306437 ~ 'OZ
KLASSfi 76c GRUPPE-12/^
JAN FREDERIK JANNINK in EPE b. GRONAU.
Patentiert im Doutsclien Reiche vom 2. Juli 1916 ab.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Antriebsvorrichtung für Baumwolldreiwalzenstreckwerke mit hohem Verzug. Bei derartigen Streckwerken hat es sich als außerordentlich wichtig herausgestellt, dafür zu sorgen, daß zwischen dem Speisezylinder und dem Mittelzylinder jeder Verzug vermieden wird. Der Grund hierfür ist der, daß die leichte Oberwalze des Mittelzylinders von dem Vorgarn, ίο welches an manchen Stellen stärker, an manchen' Stellen schwächer gedreht ist, an den stärker gedrehten Stellen von dem Fasergut etwas angehoben wird, so daß das Fasergut an der Walze entlang schleift, während- die Druckwalze nur an den leichter gedrehten Stellen ein Ausziehen des Fasergutes bewirken kann.; Da sich bei einem z. B. ßofachen Verzug jeder Fehler 3ofach multipliziert, so ist hieraus ersichtlich, wie wichtig es ist, dafür Sorge tu tragen, daß gerade bei einem Streckwerk mit hohem Verzug jedes Verstrecken ■ des Fasergutes zwischen dem Speise- und Mittelzylinder vermieden wird. '
Zur Erreichung des angestrebten Zweckes wird eine Walze verwendet, die sowohl den Einführzylinder als auch den glatten Mittel--'
' zylinder im gleichen Sinne und mit der gleichen ; Oberflächehgeschwindigkeit durch Reibung an-. treibt, wodurch die Wirkung des Walzenstrcck-Werkes mit hohem Verzug gefördert werden soll.
Die Erfindung sei an Hand der Zeichnung
näher erläutert. Sie stellt ein Dreiwalzen-
, streckwerk mit den Speisewalzen 1, ia, dem mittleren Zylinderpaar 2> 2" und deni'Vcr-
zügswalzenpaar 3, 3". dar. ; ' ;' · Der glatt ausgebildete Zylinder 2 besitzt einen kleinen Durchmesser von ungefähr 10 mm, damit er dicht 311 das Verzugswalzenpaar herangerückt werden kann. ■
Um einen 10- bis 50 fachen Verzug des ■ Fasergutes zu erzielen, muß man dafür sorgen, daß der Klemmpunktabstand zwischen 2, ' 2" : und 3, 3'* wesentlich geringer als der mittlere Stapel ist. — In der Zeichnung ist ein Abstand von 15 mm zwischen den Klemmpunkten der Walzenpaare 2, 2a und 3, 3" und ein Gewicht für die Oberwälze 2" von ungefähr 60 g angenommen. Der Zylinder 2 wird nicht mehr. wie bisher üblich von der Maschinenseite aus durch ein Zahnradgetriebe in Drehung gesetzt und besteht nicht mehr aus einer die- ge-' ■ samte Maschinenlänge durchziehenden Walze, sondern aus kurzen Zylinderstücken, die die gleiche Länge wie die Druckwalzen a" besitzen können. '
. Der Antrieb der kurzen Zylmderabschnitte 2 erfolgt durch eine für Streckwerke üblicher · Verzugsart bekannte Reibwalze 4, welche die gesamte Maschinenlänge durchzieht und ihrerseits einen an der Maschinenseite vorgesehenen Zahnräderantrieb besitzt.
Die Speisewalze 1, welche sich mit derselben Umfangsgeschwindigkeit dreht wiederZylinder 2, ' erhält von der Walze 4 aus ebenfalls durch Reibung ihren Antrieb. ' -
Die Verzugswalzc 3 ruht in dem festen Lagerständer 5, während die Walzen 1, i", 2, 2a und 4 von einem Hilfslagerständer 6 ge- ; tragen werden, der, wie der eingezeichnete Pfeil erkennen läßt, seitlich verstellt werden
kann, um den Kiemmpunktabstand zwischen 2, ia und 3, 3a entsprechend der Stapellänge ändern zu können. — Das Fasergut η wird zwischen den Einführ walzen i, If mit absoluter Klemmung festgehalten, während es zwischen den Walzen 2, 2", die von den Walzen i, i". beispielsweise einen Abstand von 20 mm aufweisen, nur mit schwachem Druck gehalten werden, welche ein freies schnelles 'Hindurchziehen der Fasern aus dem Walzenpaar 2, 2a ermöglicht,, ohne daß die einzelnen Fasern lihre Kachbarfasern
mitnehmen können. ·
durch Adhäsion

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Antriebsvorrichtung für Baumwolldreiwalzenstreckwerke mit hohem Verzug, dadurch gekennzeichnet, daß eine Walze (4) sowohl den Einführzylinder als auch den glatten Mittelzylinder (2) im gleichen Sinne undmitdergleichenOberflächengeschwindig- , keit durch Reibung antreibt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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