DE306548C - - Google Patents

Info

Publication number
DE306548C
DE306548C DENDAT306548D DE306548DA DE306548C DE 306548 C DE306548 C DE 306548C DE NDAT306548 D DENDAT306548 D DE NDAT306548D DE 306548D A DE306548D A DE 306548DA DE 306548 C DE306548 C DE 306548C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
motor
switch
spindle
triggered
locks
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT306548D
Other languages
English (en)
Publication of DE306548C publication Critical patent/DE306548C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H33/00High-tension or heavy-current switches with arc-extinguishing or arc-preventing means
    • H01H33/02Details
    • H01H33/44Devices for ensuring operation of the switch at a predetermined point in the AC cycle

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Motor And Converter Starters (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Nach dem Patent 294934 wird eine Entlastung von Spindeln mechanisch gesteuerter Schalter des Patentes 294304 dadurch herbeigeführt, daß man die Einschaltknaggen c auf der Spindel b das Schließen der Schalter e nicht unmittelbar bewirken, sondern nur, die Steuerungsteile jedes Schalters in die Arbeitslage bringen läßt, .worauf das Schalten ein. vom Steuermotor α unter Einschaltung einer
Übersetzung f, g angetriebenes, hin und her schwingendes Organ i besorgt.
Wenn nun die mechanisch gesteuerten Schalter den Stromkreis von Motoren zu schalten haben, die mit Wechelstrom oder intermittierendem Strom gespeist werden, so macht sich beim Ausschalten der Stufenschalter eine Funkenbildung bemerkbar, die unter sonst gleichen Stromverhältnissen bald stark, bald schwach Jst. Diese Erscheinung ist darauf zurückzuführen, daß das Ausschalten jeweilig an verschiedenen Punkten der den Verlauf, des Wechselstromes oder der Wechselspannung kennzeichnenden Sinuskurve erfolgt. Um das Ausschalten des Motorstromkreises in dem für die Vermeidung der Funkenbildung günstigsten Zeitpunkt zu bewirken und die Funkenbildung bei allen Ausschaltvorgängen auf das geringste Maß zu bringen, wird der Steuermotor nach der Erfindung als Synchronmotor ausgebildet und mit Wechselstrom gleicher Periodenzahl wie diejenige gespeist, welche ,durch die Stufenschalter unterbrochen werden soll. Da. eine bestimmte Stellung des synchron laufenden Rotors immer einem bestimmten Punkt der Sinuskurve entspricht, und Ein- und Aussehaltknaggen mit dem Synchronmotor starr gekuppelt sind, so kann man durch Einstellung der Übersetzung zwischen Synchronmotor und Spindel das Ausschalten der Stufenschalter an den für die Vermeidung der Funken günstigsten Punkt der Spannungskurve verlegen.
Die Zeichnung zeigt die Anwendung der Erfindung auf die im Patent 294934 beschriebene Einrichtung. Der Steuermotor α ist als +5, Synchronmotor ausgebildet. Da er nicht von selbst anlaufen kann, ist er mit einem Gleichstrommotor a1 als Anwurfmotor verbunden. Nach Fig. 1 wird, um den für das Ausschalten "" des Stufenschalters e günstigsten Punkt einstellen und etwaige Veränderungen infolge Abnutzung u. dgl. nachträglich berichtigen zu können, die Welle der Schnecke f mit dem Hilfsmotor α durch eine als Rastenscheibe ausgebildete Kupplung u verbunden. Die beiden Kupplungshälften können um kleine Winkel verdreht werden, sind aber in der einmal eingestellten Lage starr miteinander verbun-
den, so daß 'die erforderliche Beziehung zwischen Motordrehung und Ausschaltvorgang gesichert ist.
Die Fig. 2 bis 4 zeigen außerdem eine weitere Ausführungsform. Auf der Welle des voirnSteuermotor α angetriebenen Schneckenrades^ sitzt eine Scheibe υ (Fig. 4), auf deren Umfänglich Löcher befinden, in deren eines ein Anschlagstift w eingesetzt werden kann.
Eine in Führungen gelagerte Verriegelungstange χ wird durch Federkraft gegen die Schalterstange d gedrückt und schnappt bei geschlossenem * Schalter e mit ihrem linken Ende in einen Ausschnitt y der Stange d ein, so daß die Feder j> auch dann noch nicht ausschalten kann,' wenn die Sperrklinke q mittels der Knaggen r ausgelöst ist. Die Auslösung erfolgt vielmehr erst in dem eingestellten günstigsten Zeitpunkt dadurch, daß der entsprehend eingesetzte Anschlagstift w die Nase ζ am rechten Ende der Verriegelungstange χ nach rechts schiebt und die Stange χ aus der Kerbe y herauszieht.
Man könnte die Schalter auch auf elektrischem Wege auslösen, indem mit dem Schnekkenrad g oder einer mit ihm verbundenen Scheibe ν Kontaktvorrichtungen verbunden werden, die im gegebenen Augenblick einen Magnetstromkreis schließen, der die Sperrklinke auslöst.
Der erwähnte Anwurfmotor a1 kann ein Nebenschlußgleichstrommotor sein^ der von einer ΐBatterie gespeist wird. Die Drehzahl des Anwurfmotors wird etwas kleiner gewählt
als die synchrone, so daß die Batterie außer beim Anlauf nicht belastet ist, gegebenenfalls sogar geladen wird. Die Umkehrung der Drehrichtung wird ebenfalls durch den Gleichstrommotor bewirkt.
Die beschriebene Einrichtung gestattet die Stufenschalter wesentlich kleiner zu halten, da ihre Kontakte infolge der geringen Funkenbildung weniger beansprucht werden, auch brauchen die Kontakte seltener nachgesehen und gereinigt zu werden.

Claims (4)

Patent-An Sprüche:
1. Einrichtung zum Anlassen elektrischer Motoren für periodisch sich ändernde Ströme mittels einzelner Schalter nach Patent 294934, dadurch gekennzeichnet, daß als Steuermotor zum Antrieb der Spindel des Knaggensupports ein mit Strom gleicher Periodenzahl wie der Hauptmotor gespeister Synchronmotor verwendet wird, zum Zweck, die , Schalter an dem für die Vermeidung der Funkenbildung günstigsten Punkt der Stromkurve zu unterbrechen.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine einstellbare Kupplung (u) zwischen dem Steuermotor («) und der Spindel (V) für den Antrieb des Knaggensupports (/).
3. Einrichtung nach Anspruch 1, da- ' durch gekennzeichnet, daß mittels eines einstellbaren Anschlags (w) an dem Antrieb für das hin und her gehende Organ (i) eine Sperrvorrichtung ausgelöst wird, welche das Schaltergestänge in der E'inschaltstellung sperrt. .
4. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mittels einer Kontaktvorrichtung an dem Antrieb für das hin und hergehende Organ eine elek- 7S tromagnetisch gesteuerte Klinke am Schaltergestänge, welche dieses in der Einschaltstellung sperrt, ausgelöst wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT306548D Active DE306548C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE306548C true DE306548C (de)

Family

ID=559956

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT306548D Active DE306548C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE306548C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1538801A1 (de) Nach dem Nutations-Prinzip arbeitender elektrischer Motor
DE306548C (de)
DE3041886C2 (de)
DE938571C (de) Elektrisch angetriebener Kurskreisel zur Steuerung von Fahrzeugen, insbesondere Flugzeugen
DE251113C (de)
DE201756C (de)
DE300430C (de)
DE246119C (de)
DE660567C (de) Durch Leonardschaltung gesteuerter elektrischer Schraubenantrieb fuer Mehrschraubenschiffe
DE2826227A1 (de) Abschaltautomatik fuer elektromotore
DE709501C (de) Anstellvorrichtung fuer die Walzen von Walzwerken
DE292164C (de)
DE228255C (de)
DE326776C (de) Sicherheitseinrichtung fuer Elektromotoren in Nutzbremsschaltung, insbesondere fuer Hebezeuge und Foerderanlagen
DE400941C (de) Schaltvorrichtung fuer die Vorschub- oder Schnellbewegungen der Werkzeuge oder Arbeitsstuecke bei Werkzeugmaschinen, wie insbesondere Hobelmaschinen, Fraesmaschinen, Karusselldrehbaenken usw., unter Verwendung von Hilfsmotoren
DE205302C (de)
DE225336C (de)
DE293991C (de)
DE2159898C3 (de) AnIaB- und Abstellvorrichtung für Dieselmotoren
DE173939C (de)
DE565974C (de) Einrichtung zur Drehzahlregelung von Elektromotoren mit Fein- und Grobregelung
DE285079C (de)
DE239327C (de)
DE661516C (de) Elektrische Bogenlampe fuer den Betrieb mit Kohleelektroden verschiedener Betriebsspannung
DE613800C (de) Schaltungsanordnung fuer batteriegespeiste Motoren, insbesondere Bahnmotoren