DE306796C - - Google Patents

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DE306796C
DE306796C DENDAT306796D DE306796DA DE306796C DE 306796 C DE306796 C DE 306796C DE NDAT306796 D DENDAT306796 D DE NDAT306796D DE 306796D A DE306796D A DE 306796DA DE 306796 C DE306796 C DE 306796C
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Germany
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spinning
olein
wool
goods
fats
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06MTREATMENT, NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE IN CLASS D06, OF FIBRES, THREADS, YARNS, FABRICS, FEATHERS OR FIBROUS GOODS MADE FROM SUCH MATERIALS
    • D06M7/00Treating fibres, threads, yarns, fabrics, or fibrous goods made of other substances with subsequent freeing of the treated goods from the treating medium, e.g. swelling, e.g. polyolefins
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06MTREATMENT, NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE IN CLASS D06, OF FIBRES, THREADS, YARNS, FABRICS, FEATHERS OR FIBROUS GOODS MADE FROM SUCH MATERIALS
    • D06M2200/00Functionality of the treatment composition and/or properties imparted to the textile material
    • D06M2200/40Reduced friction resistance, lubricant properties; Sizing compositions

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatments For Attaching Organic Compounds To Fibrous Goods (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATE NTAMT, f.
PATENTSCHRIFT
Μ 306796 V KLASSE 76 ö. GRUPPE
Schmelzmittel für Spinnzwecke. Patentiert im Deutschen Reiche vom 16. Januar 1917 ab.
Gewaschene Wolle muß vor dem Verspinnen eingefettet werden, damit die einzelnen Wollfasern geschmeidig und schlüpfrig werden und beim Verarbeiten auf den Spinnmaschinen,
■5 insbesondere beim Wolfen, Krempeln und Kämmen, ohne Zerreißen voneinander getrennt werden können. Auch beim Verarbeiten von Wolle und Baumwolle in der Vigognespinnerei werden Schmelzmittel zu diesem Zweck angewendet und ebenso in der Kunstwollfabrikation, um beim Reißen der Lumpen auf dem Reiß^ wolf die Lumpen geschmeidig zu machen und das Zerreißen der einzelnen Wollfasern möglichst zu verhüten.
*5 Der wichtigste Bestandteil der verschiedenen Spick- und Spinnmittel ist die unter der handelsüblichen Bezeichnung Olein bekannte und bei der Fabrikation von Stearin aus tierischen' Fetten gewonnene ölsäure. Bei dem augenblicklichen Mangel" an Fetten und Olein sind verschiedentlich Versuche gemacht worden,.
- an Stelle des letzteren andere Spinn- und Schmelzmittel zu benutzen. · Man hat deshalb
z. B. Mineralöle verwendet. Abgesehen davon, daß auch diese schwer zugänglich sind, haftet ihrer Verwendung der große Nachteil an, daß die Mineralöle nicht verseif bar sind und sich deshalb nur unvollkommen wieder aus der Ware entfernen lassen, wobei außer dem der Ware meist anhaftenden unangenehmen Geruch sich Nachteile bei der späteren Verarbeitung der Ware, wie beim Färben, Appretieren usw., einstellen.
Wir haben nun gefunden, daß zürn Spicken ' und Fetten" von Wolle und anderen· Spinnfasern, Gespinsten oder Geweben an Stelle des Oleins. sich sehr gut die sauren Ester der Phtalsäure eignen. So ist der Phtalsäuremonoäthylester eine dickflüssige, fettige Substanz, die zwar schwerer ist als Wasser, sich aber mit diesem leicht zu einer milchigen Emulsion mischen läßt, die der Faser, ein fettiges, geschmeidiges Äußere^ ihr also die' Eigenschaften verleiht, die in erster Linie von einem guten Schmelzmittel verlangt wer- ^5 den. ■
Das Präparat ist ferner so gut wie geruchlos, verändert sich nicht an der Luft durch Oxydation, wie es bei mancheli trocknenden Fetten und ölen der Fallist, die dann beim Lagern gespickter Garne diese hart und spröde machen und unter Umständen — ebenso wie es beim Spicken mit Mineralölen eintreten kann — zu Selbstentzündungen der Garne Veranlassung geben können. ·.', .' Einen weiteren, nicht zu unterschätzenden Vorteil bietet der genannte Körper dadurch, daß er äußerst leicht wieder aus der Ware ; entfernt werden kann, denn er setzt sich schon in der Kälte mit Ammoniak oder Soda usw. in das entsprechende wasserlösliche Salz um, »verseift« sich also in viel leichterer Weise als Olein. Von wirtschaftlichem Wert ist dabei, daß aus den Waschwässern durch Absättigen derselben mit einer Säure, wie z. B. Salzsäure, das Ausgangsprodukt sich wieder als öl ab^
setzt tfnd von neuem wieder als Spickmittel, Verwendung finden kann.
Die neuen Mittel können für sich allein
unverdünnt oder in wäßriger Suspension sowie auch in Mischung mit Olein oder anderen Spinn- oder Schmelzmitteln benutzt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verwendung der sauren Ester der Phtal- -säure für sich oder in Verbindung mit anderen Schmelzen und Fettpräparaten als Spinn- und Schmelzmittel.
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DE (1) DE306796C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE747702C (de) * 1939-06-13 1944-10-11 Verfahren zur Verbesserung der Spinnfaehigkeit von Kunstspinnfasern

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE747702C (de) * 1939-06-13 1944-10-11 Verfahren zur Verbesserung der Spinnfaehigkeit von Kunstspinnfasern

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