DE306797C - - Google Patents

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DE306797C
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28—WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28B—SHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B21/00—Methods or machines specially adapted for the production of tubular articles
    • B28B21/56—Methods or machines specially adapted for the production of tubular articles incorporating reinforcements or inserts
    • B28B21/58—Steel tubes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Laminated Bodies (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Wenn Betonrohre, -behälter o. dgl. für Flüssigkeiten oder Dämpfe verwendet werden, dann ist es nötig, sie auf irgendeine Weise undurchlässig gegen diese zu machen. Geschieht dies mit Hilfe eines Imprägniermittels oder eines Anstriches* dann kann eine dauernde Dichtigkeit bloß dann erhalten werden, wenn diese Flüssigkeit genau die gleiche Temperatur hat wie die umgebende Luft. Das erklärt sich dadurch, daß Beton ein schlecht wärmeleitender Körper ist, dessen große SprÖ-digkeit zur Folge hat, daß er örtlichen Wärmedehnungen nicht zu folgen vermag und daher Risse bildet, wenn die beiden Seiten seiner Wandung verschiedenen Temperaturen ausgesetzt sind.
Aus diesem Grunde pflegt man Betonrohre oder -behälter für Flüssigkeiten oder Dämpfe mit Blechen auszukleiden, so daß im Beton eintretende Risse und ■ Undichtigkeiten nicht zum Verluste der Flüssigkeit führen, die von der Blechauskleidung aufgenommen wird.
Da diese Auskleidung aus metallischen Blechen, das ist aus einem Stoffe besteht, dessen Wärmeleitvermögen ein dem Beton gegenüber verhältnismäßig großes ist, und da infolge des Umstandes, daß zwischen Eisen und Beton eine festhaftende Verbindung eintritt, auch der Übergang der Wärme aus der Blechauskleidung an die unmittelbar benachbarten Teile des Betons ein sehr großer ist, so treten schichtenweise Wärmedehnungen des Betons ein, an denen die benachbarten Schichten nicht teilnehmen, es entstehen infolgedessen Spannungsrisse im Beton, die nach und nach zu dauernden Undichtigkeiten führen müssen. Eine
nicht mit dem Beton verbundene Blechauskleidung muß aber so stark gewählt werden, daß sie sich selbst zu tragen vermag, was zur Folge hat, daß hierfür viel stärkere Bleche verwendet werden müssen, als dies,mit Rücksicht auf ihren Zweck nötig erscheint. ,
Ist die Auskleidung im Beton verankert oder mit ihm fest verbunden, dann findet.infolge der verschiedenen Wärmedehnung ein beständiges Zerren an der Verankerung statt, so daß sie gelockert wird und ihren Zweck nicht erfüllt.
All diesen Übelständen kann durch die den Gegenstand der Erfindung bildende Blechauskleidung abgeholfen werden. Sie beruht im · wesentlichen darauf, daß die Innenwand des Betonrohres in Felder eingeteilt ist, in welche die umgebördelten , und an den Bordkanten dicht verschweißten Auskleidungsbleche so eingelassen sind, daß sie bloß an den eingelassenen Borden im Beton festgehalten sind, sich in ihrer übrigen Fläche aber den j eweiligen Wärmedehnungen entsprechend frei bewegen können, wobei ihre Dehnung und Schrumpfung durch den abgerundeten Bordrand aufgenommen und ausgeglichen wird. .- .
In den Zeichnungen ist das Verfahren schematisch und in verschiedenen Anwendungsformen dargestellt.
Fig. ι zeigt einen schematischen Durchschnitt durch eine nach dem Verfahren hergestellte Betonwand bei Flächenbekleidungen mit z.wischen Beton und Blech gelagerter Wärmeisolierschicht, Fig. 2 zeigt die so hergestellte Wand in Aufsicht.
ι ist die Blechauskleidung, 2 sind die in

Claims (3)

den Beton eingelassenen und an ihren Enden verschweißten Blechborde, 3 ist die Schweißnaht, 4 die zwischen Blech und Beton gelagerte Wärmeisolierschicht und 5 ist der Betonkörper. Die Wärmeisolierschicht wird durch ein Drahtgewebe 6 gehalten, das mit den Blechrändern verschweißt oder auch durch besondere Eisenrippen 7 in- seiner Lage gesichert werden kann, so daß Drahtgewebe 6, Bordränder 2 und Rippen 7 mit dem Beton einen einzigen festverbundenen Körper bilden. In Fig. 3 ist schematisch ein Durchschnitt durch die Wandung der Blechauskleidung eines Betonrohres in größerem Maßstabe gezeigt, wovon Fig. 4 einen Quer- und Fig. 5 einen Längsschnitt veranschaulichen. Die Blechwand 1 ist durch einen Anstrich oder durch die Zwischenlage eines Papierblattes gegen ihre feste Verbindung mit dem Beton 5 geschützt, während dieser mit den aus Rundeisen bestehenden Längseinlagen 7 und den ringförmigen ,'das Rohr umgebenden Rundeisen einlagen 6, sowie mit den in den Beton eingelassenen Blechborden 2. einen einheitlichen Körper bildet, wobei die Schweißnähte 3 eine zuverlässige Verankerung bilden. Die Fig. 3a,' 4a und 5a zeigen die in Fig. 1 und 2 dargestellte Ausführungsart in ihrer Anwendung für ■ die Herstellung von Betonrohren, wobei die einzelnen Bezeichnungen mit jenen in Fig. i und 2 übereinstimmen. In den Fig. 6 und 7 ist ein großer Betonbehälter dargestellt, und zwar zeigt Fig. 6 einen senkrechten Schnitt" und Fig. 7 eine halbe Oberansicht desselben. Die Blechfelder sind wieder mit 1 und die Bordränder der Auskleidungsbleche mit 2 bezeichnet. 3 sind die Rundeisenarmierungen der seitlichen Betonwand, 4 die in den Beton eingelassenen Eisenträger des Behälters, die in der Mitte auf dem Betonklotz 7, seitlich aber auf den Betonpfeilern 8 beweglich gelagert sind, 5 sind Querträger, die auf den Radialträgern 4 aufliegen, 6 ist die Blechhaut des Bodens und 9 ist die Betonwand. Die Betonwand eines Rohres läßt sich nach dem Verfahren in der Weise herstellen, daß vorerst auf einer inneren Verschalung die Blechhaut fertiggestellt und mit den Eisenarmierungen zusammengestellt wird, worauf die Beton wand als Strichbeton fertiggestellt wird. Man erspart auf solche Weise die kostspielige äußere Holzverschalung, die sonst zur Herstellung solcher Behälter erforderlich ist, und hierdurch wird eine wesentliche Verringerung der Gesamtkosten herbeigeführt. Pa ten τ-A N Sprüche:
1. Verfahren zur Herstellung von mit Blechen ausgekleideten Betonrohren, -behältern o. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung der Auskleidungsbleche (1) mit der Betonwand (5) an der Fläche in geeigneter Weise (z. B. durch Zwischenschicht 4) verhindert, dagegen längs der Ränder durch winklig abgebogene Flansche (2) bewirkt wird, welche mit ihren freien Rändern im Beton verankert sind und an der Umbiegungsstelle die Verschiedenheit der Wärmedehnungen von Blech und Beton durch Biegung aufnehmen.
2. Verfahren zur Herstellung von mit Blechen ausgekleideten Betonrohren, -behältern o. dgl. nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Flächen der Blechauskleidung und der Betonwand eine wärmeisolierende Schicht gelagert ist.
3. Verfahren zur. Herstellung von mit Blechen ausgekleideten Betonrohren, -behältern 0. dgl, nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Auskleidungsbleche an ihren Rändern umgebördelt und an der äußeren Kante der Umbördelung miteinander verschweißt sind, wobei die.in den Beton eingelassenen Blechbordenden zur Befestigung der Bleche in der Betonwand dienen.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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